Wie alle die, die vor Ort waren, mitbekommen haben, war Michael dieses Wochenende nicht mit seiner Kamera, sondern als Kommissär im Einsatz, Das heißt aber nicht, daß wir keine Fotos für euch haben. Christian hatte Zeit, ein paar Bilder zu machen. Seine Fotos findet ihr hier: https://www.picdrop.com/chgsport/b8CVTjcDVC
Außerdem war Gerd ganz fleißig mit seiner Kamera unterwegs. Ich sichte gerade noch und stelle die Fotos danach online. Und dann gibt´s natürlich noch einen Bericht von mir.
LVM Großensee, 7.12.2025 (Berichte und Bilder)
Re: LVM Großensee, 7.12.2025 (Berichte und Bilder)
So, und nun sind auch Gerds Bilder online. Ihr findet sie hier: https://helmuts-fahrrad-seiten.de/2025/ ... 7-12-2025/


Re: LVM Großensee, 7.12.2025 (Berichte und Bilder)
LVM am Großensee – eigentlich ein Rennen, auf das ich mich gefreut habe
. Allerdings nur in den Tagen vor dem Renntag
. Am Sonntag selbst war mir so gar nicht nach Radfahren und schon gar nicht nach Rennenfahren
. Irgendwie total lustlos. Nun ja, Michael war als Kommissär gebucht. Also fahren wir in jedem Fall hin. Fahrräder sind auch an Bord. Dann könnte ich auch fahren, wenn ich denn wollte. Vielleicht kommt die Lust vor Ort
.
In Großensee angekommen haben wir allerdings die Räder zunächst im Auto gelassen. Ich hatte immer noch keine richtige Lust bekommen. Also, erstmal Strecke zu Fuß erkunden, um sich ein Bild zu machen, was mich erwarten würde, wenn ich denn fahre. Der erste Eindruck: ganz schön matschig, schmierig, schlammig – und das, obwohl der hintere Teil der Wiese, der den Teilnehmern aus dem Jahr 2021 sicherlich noch gut bzw. weniger gut in Erinnerung ist, auch dieses Mal (zum Glück) nicht im Programm war. Die Strecke an sich ist eine schöne Kombi aus ein bißchen Geschlängel, einigen kurzen Auffahrten, aber auch wechselnden Untergründen und im Bereich des Parkplatzes auch mit technisch anspruchsvollen Schrägfahrten
.

Dann gingen auch schon die ersten Rennen los. Ich schaute mir alles an und hielt mit dem einen oder anderen ein Pläuschchen. Lust zum Fahren? Ne, hatte ich immer noch nicht
. Nun gut, dann eben heute nicht. Aber dann kam von Michael folgende Info: Mira fährt nicht. Oh!
Dann wird ja möglicherweise ein Platz auf dem Treppchen für Schleswig-Holstein frei
. Dann sollte ich vielleicht doch fahren. Und so packte ich ca. eine Stunde vor dem Rennen erstmals meine Räder aus dem Auto, zog mich um und fuhr ein wenig auf den Straßen neben dem Gelände rum
. Nach dem Kinderrennen blieb dann sogar noch genug Zeit, um sich einmal den Kurs anzugucken. Kann ja nicht schaden, sich das einmal aus Fahrersicht anzuschauen…
Ergebnis: aufgrund des Untergrunds würde das Rennen für mich lauflastig werden, weil ich an einigen Stellen einfach schneller laufe als fahre.

Und schwups, ging´s auch schon in die Startaufstellung. Anders als beim Stevens Cup wurde ich hier nicht relativ früh, sondern erst als letzte Starterin des gesamten Frauenfeldes aufgerufen. Es reichte aber immer noch für Startreihe 2. Mein Plan für dieses Rennen war, zwei Starterinnen aus Schleswig-Holstein hinter mir zu lassen, um mir so Platz 3 zu sichern. Da ich eigentlich ganz gut starten kann, habe ich mir einen Platz hinter schnellen Fahrerinnen gesucht, um möglicherweise schon direkt nach dem Start gute Voraussetzungen für den Rest des Rennens zu schaffen. Der Plan ging auf
. Nach dem Startpfiff kam ich gut weg und fuhr direkt an Stine und Martina vorbei. Ok, jetzt muß ich diese Position eigentlich nur noch halten
.
Nach der Einfahrt ins Gelände kam meine Lieblingspassage: schnell und schlidderig bergab.
Das hat mir viel Spaß gemacht. Und da ich hier mit viel Selbstvertrauen fuhr, konnte ich hier schon gut Plätze gutmachen. Als es dann wieder hochging, hab ich wieder etwas verloren. Aber dann stieg ich schnell ab, weil mir Laufen schneller erschien als Fahren.

Die Entscheidung war goldrichtig. Denn während einige mit dem Untergrund kämpften und versuchten, ihr Rad in die richtige Richtung zu bewegen, lief ich relativ problemlos an 2 oder 3 Fahrerinnen vorbei. Das läuft ja schon mal gut
. Es ging dann über den Strand,
über die Hürden und mit ein paar Kurven über die Wiese, vorbei am Beachvolleyball-Feld über tieferen Matsch (hier mußte ich absteigen) hin zu einem kleinen Anstieg zur Straße hoch. In meiner Proberunde kam ich hier nicht ganz hoch. Und da an diesem Anstieg das Absteigen mittendrin nahezu unmöglich ist, entschloß ich mich, das Ding komplett zu laufen. Vor mir war Anu, die hochfahren wollte, aber es auch nicht ganz schaffte. Sie lag dann vor mir am Boden
. Also irgendwie dran vorbeilaufen. Da sie auch oben noch „im Weg lag“ und ich kaum aufsteigen konnte, bin ich den kleinen Hangrunter auch noch wieder gelaufen. Und ab auf die „Erholungsstrecke“ parallel zur Straße.
Hier kam Anu wieder an mir vorbei – und ich meine, auch Silvia konnte mich überholen. Und es ging weiter zum Parkplatzteil. Hier gab es auch eine kleine Auffahrt.

Die konnte ich zu ca. 2/3 hochfahren und bin den Rest gelaufen. Nach meiner Erinnerung fuhr ich dann hinein

in die nicht ganz einfache Passage (schräg und matschig) hinter Silvia, ging früher vom Rad runter und überholte sie innen an der Kurve. Und so befand ich mich in einem schönen „Sandwich“ zwischen Anu und Silvia.


Toll! So macht Rennenfahren Spaß
– obwohl ich ja lange Zeit gar keine Lust dazu hatte. Eingangs der zweiten Runde bekam ich den Zuruf „Stine ist hinter dir.“ Ja, das hatte ich durchaus auch mitbekommen. Ich konnte mich dann aber Stück für Stück von ihr absetzen. Leider konnten sich auch Anu und Silvia immer weiter absetzen. Und so fuhr ich dann nach drei schweren Runden relativ ungefährdet Rang 8 insgesamt und tatsächlich Platz 3 für Schleswig-Holstein ins Ziel.
Da hat sich das Aufraffen dann ja doch noch gelohnt. Ein Platz auf dem Podium
.

In Vorbereitung auf diesen Bericht habe ich mal die letzten Berichte der LVM´s durchgeguckt. Im ersten Jahr war ich auf dem Treppchen: Als Dritte von Drei in der Hobbyklasse. Ein Jahr später: Dritte von Vier in der Mastersklasse. Da hatte ich schonmal eine Konkurrentin hinter mir gelassen. Letztes Jahr ging ich leer aus. Und dieses Jahr bin ich Dritte von Fünf – hab also zwei hinter mir gelassen. Das wird immer besser. Ich freu mich riesig
.
Interessant bei diesem Rückblick war übrigens auch, daß eine LVM offensichtlich gerne ein Matsch-Festival ist – ob in Bremen, Kiel oder Großensee. Liegt´s am Datum?
Egal. Als Crosser macht man sich ja gerne auch mal richtig dreckig. Gerne hätte ich auch danach geduscht. Aber dafür gab´s keine Möglichkeit – wobei… es gibt ja den Großensee. Den haben im Laufe des Vormittags auch einige Ganzjahres-Schwimmer genutzt
. Und auch ein Crosser zog blank und spülte den Dreck im See ab
. Gut, ich warte dann doch lieber auf die heiße Dusche zu Hause…
Nach meinem Rennen folgten nur noch zwei. Von denen hab ich allerdings nicht so wahnsinnig viel mitbekommen, weil ich mit der Reinigung und dem Verstauen des Rads beschäftigt war. Auf Unverständnis stößt bei mir dann immer wieder, daß einige Mitstreiter meinen, ihr Rad klinisch rein spülen zu wollen und dann auch noch sich selbst (insbesondere die Beine) und auch die Schuhe abzuspülen
. Ganz ehrlich! Ein Schlauch, viele wartende Crosser – da kann man sich dann doch auch mal beeilen und einfach nur grob abspülen. Nun gut…
Ein langer Crosstag geht zu Ende. Beim letzten Zieleinlauf war es – gefühlt – schon halb dunkel. Ich bin froh, daß ich meinen Schweinehund doch noch überwunden hab und gefahren bin. Der Kurs macht schon Spaß. Ich würde ihn allerdings auch gerne mal bei etwas trockeneren Bedingungen fahren.
Nächste Woche geht´s zum Obsthof. Ich fürchte, das wird nicht weniger matschig… Mal abwarten. Wir sehen uns!
Vielen Dank an den Veranstalter, das Catering, die Orga, die Kommissäre, den Sprecher und alle anderen helfenden Hände, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

In Großensee angekommen haben wir allerdings die Räder zunächst im Auto gelassen. Ich hatte immer noch keine richtige Lust bekommen. Also, erstmal Strecke zu Fuß erkunden, um sich ein Bild zu machen, was mich erwarten würde, wenn ich denn fahre. Der erste Eindruck: ganz schön matschig, schmierig, schlammig – und das, obwohl der hintere Teil der Wiese, der den Teilnehmern aus dem Jahr 2021 sicherlich noch gut bzw. weniger gut in Erinnerung ist, auch dieses Mal (zum Glück) nicht im Programm war. Die Strecke an sich ist eine schöne Kombi aus ein bißchen Geschlängel, einigen kurzen Auffahrten, aber auch wechselnden Untergründen und im Bereich des Parkplatzes auch mit technisch anspruchsvollen Schrägfahrten

Dann gingen auch schon die ersten Rennen los. Ich schaute mir alles an und hielt mit dem einen oder anderen ein Pläuschchen. Lust zum Fahren? Ne, hatte ich immer noch nicht

Und schwups, ging´s auch schon in die Startaufstellung. Anders als beim Stevens Cup wurde ich hier nicht relativ früh, sondern erst als letzte Starterin des gesamten Frauenfeldes aufgerufen. Es reichte aber immer noch für Startreihe 2. Mein Plan für dieses Rennen war, zwei Starterinnen aus Schleswig-Holstein hinter mir zu lassen, um mir so Platz 3 zu sichern. Da ich eigentlich ganz gut starten kann, habe ich mir einen Platz hinter schnellen Fahrerinnen gesucht, um möglicherweise schon direkt nach dem Start gute Voraussetzungen für den Rest des Rennens zu schaffen. Der Plan ging auf
Nach der Einfahrt ins Gelände kam meine Lieblingspassage: schnell und schlidderig bergab.
Das hat mir viel Spaß gemacht. Und da ich hier mit viel Selbstvertrauen fuhr, konnte ich hier schon gut Plätze gutmachen. Als es dann wieder hochging, hab ich wieder etwas verloren. Aber dann stieg ich schnell ab, weil mir Laufen schneller erschien als Fahren.

Die Entscheidung war goldrichtig. Denn während einige mit dem Untergrund kämpften und versuchten, ihr Rad in die richtige Richtung zu bewegen, lief ich relativ problemlos an 2 oder 3 Fahrerinnen vorbei. Das läuft ja schon mal gut
über die Hürden und mit ein paar Kurven über die Wiese, vorbei am Beachvolleyball-Feld über tieferen Matsch (hier mußte ich absteigen) hin zu einem kleinen Anstieg zur Straße hoch. In meiner Proberunde kam ich hier nicht ganz hoch. Und da an diesem Anstieg das Absteigen mittendrin nahezu unmöglich ist, entschloß ich mich, das Ding komplett zu laufen. Vor mir war Anu, die hochfahren wollte, aber es auch nicht ganz schaffte. Sie lag dann vor mir am Boden
Hier kam Anu wieder an mir vorbei – und ich meine, auch Silvia konnte mich überholen. Und es ging weiter zum Parkplatzteil. Hier gab es auch eine kleine Auffahrt.

Die konnte ich zu ca. 2/3 hochfahren und bin den Rest gelaufen. Nach meiner Erinnerung fuhr ich dann hinein

in die nicht ganz einfache Passage (schräg und matschig) hinter Silvia, ging früher vom Rad runter und überholte sie innen an der Kurve. Und so befand ich mich in einem schönen „Sandwich“ zwischen Anu und Silvia.


Toll! So macht Rennenfahren Spaß
Da hat sich das Aufraffen dann ja doch noch gelohnt. Ein Platz auf dem Podium

In Vorbereitung auf diesen Bericht habe ich mal die letzten Berichte der LVM´s durchgeguckt. Im ersten Jahr war ich auf dem Treppchen: Als Dritte von Drei in der Hobbyklasse. Ein Jahr später: Dritte von Vier in der Mastersklasse. Da hatte ich schonmal eine Konkurrentin hinter mir gelassen. Letztes Jahr ging ich leer aus. Und dieses Jahr bin ich Dritte von Fünf – hab also zwei hinter mir gelassen. Das wird immer besser. Ich freu mich riesig
Interessant bei diesem Rückblick war übrigens auch, daß eine LVM offensichtlich gerne ein Matsch-Festival ist – ob in Bremen, Kiel oder Großensee. Liegt´s am Datum?
Nach meinem Rennen folgten nur noch zwei. Von denen hab ich allerdings nicht so wahnsinnig viel mitbekommen, weil ich mit der Reinigung und dem Verstauen des Rads beschäftigt war. Auf Unverständnis stößt bei mir dann immer wieder, daß einige Mitstreiter meinen, ihr Rad klinisch rein spülen zu wollen und dann auch noch sich selbst (insbesondere die Beine) und auch die Schuhe abzuspülen
Ein langer Crosstag geht zu Ende. Beim letzten Zieleinlauf war es – gefühlt – schon halb dunkel. Ich bin froh, daß ich meinen Schweinehund doch noch überwunden hab und gefahren bin. Der Kurs macht schon Spaß. Ich würde ihn allerdings auch gerne mal bei etwas trockeneren Bedingungen fahren.
Nächste Woche geht´s zum Obsthof. Ich fürchte, das wird nicht weniger matschig… Mal abwarten. Wir sehen uns!
Vielen Dank an den Veranstalter, das Catering, die Orga, die Kommissäre, den Sprecher und alle anderen helfenden Hände, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
- Don Vito Campagnolo
- A-Lizenz-Schreiber
- Beiträge: 1351
- Registriert: 25.10.2010, 18:16
Re: LVM Großensee, 7.12.2025 (Berichte und Bilder)
Auch wenn ich bei der Vorbereitung (Planen, Harken, Mähen, Schneiden, Abflattern etc.) schon viele Stunden im Strandbad verbracht habe: Die endgültig fertige Strecke konnte ich erst am Renntag selbst nach dem Rennen der Damen unter die Räder nehmen. Und ich sah, dass es gut war ...
Angesichts der vielen und oft laufenden Damen hatte ich zwar zunächst ein leicht mulmiges Gefühl, aber fahrend war es ganz okay, wobei wir Hobbypiloten dann als letztes Rennen des Tages natürlich nehmen mussten, was die anderen uns "übrig gelassen haben".
Männer U40 und Senioren Ü40 + eine Dame (mehr Hobbyklassenunterteilungen gab es nicht) wurden zusammen gestartet und ich wurde nur in die 3. Reihe aufgerufen. Aber die Startgerade ich schön lang und breit, von daher "Null Problemo": Als 3. bog ich dann ins Strandbad ein, blieb bei Johannes dran und so rasten wir als 1. & 2. bergab auf die erste Kehre zu.


Gedacht hatte ich mir hier "wer später bremst ist länger schnell", aber auf und in dem tiefen Matsch bremste es nicht wirklich gut:
Mit stehendem Vorderrad schob das Rad fröhlich weiter, zog dabei aber immerhin eine schöne, tiefe "Führungs-Rille", so dass ich zumindest weiter geradeaus fuhr/rutschte statt zu stürzen und klopfte so schon an Johannes' Hinterrad an. Dank gleichzeitigem Abspringen und Umlaufen der Kehre ging aber alles gut, Adrenalin war spätestens jetzt überall im System verteilt und weiter gings wieder bergauf.

Trail am Zaun entlang, Bergabkehre und wieder zurück, dann die nächste Bergab-Bergauf-Kehre zu Fuß - es lief.


Im weiteren Geschlidder im Strandbad und auf dem langen Weg entlang de Straße fuhren dann der Bremer Niclaas und noch 2 Fahrer der Männer-Klasse an mir vorbei - das sollte es dann aber auch schon gewesen sein und der Rest des Rennens verlief dann tatsächlich relativ unspektakulär:
Die Jungs vorn zogen nach und nach Meter um Meter davon - auch die kamen also gut mit Matsch und Moddern zurecht, hatten aber das gute Argument von einigen Watt mehr auf dem Pedal auf ihrer Seite.
Bei der ersten Schräghang-Auffahrt habe ich einmal gepatzt - keine Ahnung wieso, fast oben angekommen lag ich mit einem Mal auf der Seite, also muss ich ja irgendwas falsch gemacht haben. Die übrigen Runden ging´s aber unfallfrei hoch. Einmal noch musste ich kurz vor der Brücke einen Stopp einlegen, weil mein Rad unbedingt Richtung Pfosten vorne links lenken wollte - ich aber nicht und zum Glück konnte ich mich an dieser Stelle durchsetzten.
Direkt hinter mir war CTH-Kamerad Martin, der aber zunächst nicht dichter heran kam und später konnte ich meinen Vorsprung noch ausbauen - also eine ziemlich sichere Fahrt auf's Podium.
Angesichts der vielen und oft laufenden Damen hatte ich zwar zunächst ein leicht mulmiges Gefühl, aber fahrend war es ganz okay, wobei wir Hobbypiloten dann als letztes Rennen des Tages natürlich nehmen mussten, was die anderen uns "übrig gelassen haben".
Männer U40 und Senioren Ü40 + eine Dame (mehr Hobbyklassenunterteilungen gab es nicht) wurden zusammen gestartet und ich wurde nur in die 3. Reihe aufgerufen. Aber die Startgerade ich schön lang und breit, von daher "Null Problemo": Als 3. bog ich dann ins Strandbad ein, blieb bei Johannes dran und so rasten wir als 1. & 2. bergab auf die erste Kehre zu.


Gedacht hatte ich mir hier "wer später bremst ist länger schnell", aber auf und in dem tiefen Matsch bremste es nicht wirklich gut:
Mit stehendem Vorderrad schob das Rad fröhlich weiter, zog dabei aber immerhin eine schöne, tiefe "Führungs-Rille", so dass ich zumindest weiter geradeaus fuhr/rutschte statt zu stürzen und klopfte so schon an Johannes' Hinterrad an. Dank gleichzeitigem Abspringen und Umlaufen der Kehre ging aber alles gut, Adrenalin war spätestens jetzt überall im System verteilt und weiter gings wieder bergauf.

Trail am Zaun entlang, Bergabkehre und wieder zurück, dann die nächste Bergab-Bergauf-Kehre zu Fuß - es lief.


Im weiteren Geschlidder im Strandbad und auf dem langen Weg entlang de Straße fuhren dann der Bremer Niclaas und noch 2 Fahrer der Männer-Klasse an mir vorbei - das sollte es dann aber auch schon gewesen sein und der Rest des Rennens verlief dann tatsächlich relativ unspektakulär:
Die Jungs vorn zogen nach und nach Meter um Meter davon - auch die kamen also gut mit Matsch und Moddern zurecht, hatten aber das gute Argument von einigen Watt mehr auf dem Pedal auf ihrer Seite.
Bei der ersten Schräghang-Auffahrt habe ich einmal gepatzt - keine Ahnung wieso, fast oben angekommen lag ich mit einem Mal auf der Seite, also muss ich ja irgendwas falsch gemacht haben. Die übrigen Runden ging´s aber unfallfrei hoch. Einmal noch musste ich kurz vor der Brücke einen Stopp einlegen, weil mein Rad unbedingt Richtung Pfosten vorne links lenken wollte - ich aber nicht und zum Glück konnte ich mich an dieser Stelle durchsetzten.
Direkt hinter mir war CTH-Kamerad Martin, der aber zunächst nicht dichter heran kam und später konnte ich meinen Vorsprung noch ausbauen - also eine ziemlich sichere Fahrt auf's Podium.
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