15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

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Uli Kampffmeyer
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15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon Uli Kampffmeyer » 25.08.2025, 13:27

Aufhänger ...
Am 22.08.2025, dem Vorabend der Großen Weserrunde, gab es erstmal die Pasta-Party mit dem HFS-Stammtisch.
Am 23.08.2025 startete dann die 15. Große Weserrunde in Rinteln.
HFS war mit einem Starter-Team von 19 Personen dabei - Mitglieder, Foris & Freunde. 2 Foris hatten die Verlosung gewonnen.
Berichte und Bilder folgen dann hier ...
Uli Kampffmeyer
Knud
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Re: 15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon Knud » 26.08.2025, 00:15

Die Kurzfassung ist: es war eine toller Tag. Aber ihr wisst, dass ich das schon noch ausführlicher erzähle.
Die Anfahrt war schon mal weniger spaßig. Viele Staus, ohne erkennbaren Grund.

So habe ich leider den Anfang der Pasta-Party verpasst. Satt geworden bin ich natürlich trotzdem. Die wichtigsten Infos wurden weiter gegeben. Der HFS- Stammtisch war eine schöne Idee. So konnte man entspannt plaudern und die letzten Pläne für den Sonnabend schmieden.

Sonnabend ab halb fünf tauchten dann so nach und nach alle aus dem Dunkel auf. Es gab schon Kaffee sowie Brötchen mit Wurst oder Käse. Auch als süß-Frühstücker konnte ich eine Grundlage schaffen. Lizenz-Fahrer mussten sich noch einchecken.

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Wir wurden von den Stadtwerken (Ulli wer war das?) mit beruhigender Stimme begrüßt, mit letzten Infos versorgt und dann pünktlich auf den Weg geschickt. In der ersten Startgruppe zu sein, ist schon spannend. Und dann überwiegend mit Leuten, die man kennt und mit denen man gerne fährt.

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Allerdings hat uns nach weniger als zehn Kilometern die erste schnelle Gruppe überholt. Die Straßen waren zunächst breite Landstraßen. Die regelmäßigen Wechsel klappten ganz gut. Die Strecke war auch hier schon ausgezeichnet ausgeschildert. Man konnte aber nicht alle Schilder im Dunklen erkenn. Vielleicht sollte man die ersten Kilometer mit zurückstrahlenden Schilder ausstatten. Unterwegs gab es mehr als eine Stelle, an der mein Track nicht ganz eindeutig war und die Beschilderung Irrfahrten verhindert hat.

Nach 40 km stand die erste Verpflegung an. Am Grohnder Fährhaus gab es schon Kaffee, diverse belegte und bestrichene Brötchen und - für mich ungewöhnlich - Getränke aus Flaschen. Offenbar hatten alle schon Hunger. ;-) Freundliche Menschen versorgten uns , bevor es weiter ging. Wir hatten ja noch etwas vor.

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Es war heller geworden, wir konnten das Licht ausschalten und mehr von der Landschaft sehen. Die Weser verriet mangels Wellen, dass es windstill war. In Hameln unterquerten wir eine Eisenbahnbrücke, deren Rampen abgeschnitten waren. Ein amputiertes Denkmal. In Bodenwerder hätten wir uns ein Zusatzschild gewünscht. Nach einem 90-Grad-Knick ging es etwas bergauf. Mit dem großen Kettenblatt kaum zu schaffen und ohne Hinweis war keine Zeit mehr zum Schalten.
Zweite Station war dann Holzminden. Ein Tisch mit Getränken, Riegeln und Obst war aufgebaut. Alles da! Allerdings machte die Kontrolle den Eindruck von uns überrascht worden zu sein. Das weitere war noch im Aufbau. Gut gestärkt fuhren wir bald weiter.

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Die Wege an der Weser sind landschaftlich schön. Die Wege wechseln. Oft waren Straßen, die als Verbindungsstück benötigt wurden, in mäßigem Zustand. Der Weg direkt an der Weser war meinst in gutem Zustand. Noch mußten wir ihn nicht mit anderen Radfahrern oder Spaziergängern teilen. Ich kann mir vorstellen, dass es an warmen Sommertagen voll sein wird. Auf den schmalen Wegen fuhren wir zunächst noch recht viel in Zweierreihe.

Nach dem ersten kleine Anstieg in Fürstenberg erwischte uns ein heftiger Schauer in der Abfahrt. In Beverungen mußten wir zunächst die Weserseite wechseln. Das Depot diente als Wendepunkt der 200er-Strecke. Vor einem schönem Lokal war viel Platz auf der Terrasse.
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Hier gab es einen Bausatz: Man erhielt ein Brötchen mit Teller und konnte sich dieses anschließend selbst aus dem Angebot selbst belegen. Mal etwas anderes. Auch hier gab es Obst und verschieden Getränke,darunter auch Cola. Erstmal begegnet ich hier Radmanne.

Hier trennte sich unsere Gruppe. Ein Teil wollte es mit 200 km gut sein lassen, ein anderer Teil wollte auf alle Fälle nach Hann. Münden. Die Gruppen mischten sich neu. Auf dem nächsten Abschnitt war es eine recht große Gruppe. Einige überholten uns noch, andere füllten dann einfach die Gruppe auf. Vorne wurde ein ordentliches Tempo vorgelegt. Ab Gieselwerder durfte die Weser dann links liegen bleiben. Einige Entgegenkommende bewiesen, dass sie den aktuellsten Track nicht geladen hatten. Am Ortsanfang von Hann. Münden erwartete uns das THW. In der Halle gab es Nudeln mit leckerer Soße. Hier war auch Ulli anzutreffen.
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So ergaben sich viel schön Gespräche. Dabei haben wir allerdings eine lange Pause eingelegt.

An der Brücke mußten wir tatsächlich einige Minuten waten. Aber in dieser Richtung war das zumutbar.
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Zunächst mit neun, später sieben ging es die Anstiege hoch und zurück nach Gieselwerder. Es war unverändert bedeckt, die Sonne konnte nur selten mal aufblitzen. Nun lag die Weser wieder rechts und es ergab sich eine neue Perspektive. Bodenwerder wurde wieder erreicht.

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Hier gab es jetzt Gels, Riegel, Obst und Eierwaffeln nebst Getränken. Es gab auch Warmverpflegung, aber wir hatten ja gerade erst gegessen. ;)

Inzwischen war es sonnig, die Laune weiter gut. Entsprechende verweilten wir recht lang. Da waren wir nicht die einzigen. Die Gruppe wurde getrennt, weil nicht alle gleichzeitig startbereit waren. Für meinen Geschmack blieb die Fahrt recht flott. Der Weg war gut ausgebaut und breit. Zunehmend gab es aber Gegenverkehr. Man grüßte sich meist freundlich. Mehrfach habe wir auch Ruderer auf der Weser überholt. Gegenseitiges Anfeuern unter Sportlern.

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In Heimsen gab es vegetarische Nudeln oder Gulaschsuppe. Auf Wunsch auch beides. :) Getränke wurden schon in Bechern bereit gestellt. Die Stimmung hier auch gut. Wir wurden sogar gefragt, wie es uns gefällt. Es war sonnig und warm. Ein Lob muss man für die Fahrrad-Parkplätze aussprechen. Nicht nur in Heinsen, auch an den anderen Depots waren extra Ständer auf aufgestellt. In kleiner Gruppe fuhren wir dann weiter.

Hansi 47 sagte denn Anstieg an. ich kam erstaunlich gut hoch. Und dann dachte ich, das kann nicht alles gewesen sein. Und war es natürlich auch nicht. Der lange Anstieg zur Ottensteiner Hochebene folgte noch. Die Gruppe fuhr jeder im eigen Tempo hoch. Oben sammelten wir uns wieder. Wäre es ein Rennen, würde ich es in der Abfahrt verlieren. Spaß hat die Abfahrt allemal gemacht. Ich kannte das ja bisher nicht. Der Kiesberg ist halt etwas anderes. :roll:

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Wenn man weit fährt, gehört man irgendwann zu den späten. In Gellersen waren die 1000 Stücke Kuchen längst gegessen.
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Aber es gab noch genug Bananen, die ja bekanntlich gutes Radfutter sind. Dazu Wasser, Iso und Cola. Die Besatzung war freundlich und motivierend.

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Der Besenwagen samt äußerst charmanter Besatzung fuhr vor. Aber aller Charme hat half nichts, alle wollten weiter Rad fahren.

Auch wenn die nächsten drei Berge weniger hoch waren, forderten sie mich doch. Am letzten Anstieg war ich kurz vor dem Absteigen. Aber geschafft! :trommel: Die letzte Streckentrennung war ganz kurz vor Rinteln. Zwei bogen ab, so dass wir zu dritt gen Porta-Westfalica. Nach rund zehn Kilometern stellten wir alle drei fest, dass wir durch waren. :mad: Es wurde langsam dunkel. Schier endlos fuhren wir durch Dörfer, die alle "PW-" mit Ergänzung hießen. Das war auf der anderen Seite auch eine Abwechslung in der Route. Die Verpflegung liegt wirklich schön an einem See. Es ist kein Wunder, dass es auch hier einen Campingplatz gab. Wir sind im Verlauf des Tages an mehreren Campingplätzen vorbei gefahren, die meist nur wenige Meter bis zur Weser hatten.

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Es gab Wraps an die ich mich nicht mehr getraut habe. Ich mußte erst mal nachspüren, was mein Magen noch will. Meine beiden Mitfahrer führten intensive Gespräche mit der Standbesatzung über Radsport, Fahrrad-Marken, geleistete Kilometer usw. Ich wollte dann sogar als erster los. Die letzten gut 20 km liefen dann ganz ordentlich. Fabian und Jörg haben allerdings mehrfach auf mich warten müssen. Sie haben die Ansage "wir zeihen dich jetzt nach Hause" wahr gemacht. Vielen Dank dafür. :GrosseZustimmung:

Im Ziel gab es sogar noch eine kleine Begrüßungs-Laola. Die Verpflegung und Medaillenausgabe war ins Zelt verlegt. Es wurde schon abgebaut. Nach und nach trafen noch weitere Fahre ein. Ein anstrengender, schöner Tag ging zu Ende. Es waren neue Erfahrungen und am Ende ein deutlicher Blick auf meine Grenzen.

Die Veranstaltung ist gut und professionell organisiert. Mit 15 Jahren Erfahrung wird auch an Details gedacht. Die Strecke an der Weser hat mir außerordentlich gefallen. Der Dank gilt den vielen Helfern. Ohne die tolle Truppe wäre es so auch nicht möglich gewesen. Ob ich die Veranstaltung weiter empfehlen würde? Auf alle Fälle. :Tanzen:

Knud
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kocmonaut
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Re: 15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon kocmonaut » 26.08.2025, 21:47

Hallo Knud,

danke-schön für diese lebhafte Berichterstattung, die Lust auf mehr macht. Ich bin inzwischen weniger auf Asphalt und mehr Offroad unterwegs und fand deswegen diesen Auszug besonders sympathisch:
An der Brücke mussten wir tatsächlich einige Minuten waten. Aber in dieser Richtung war das zumutbar.
Das passiert mir Offroad ständig. Ich muss waten (smile). Je nach Witterung und Restkilometer ziehe ich Schuhe und Socken aus oder behalte sie an. Manchmal falle ich dabei auch einfach ins Wasser. Besonders bemerkenswert ist jedoch eine Tour, bei der ich zwei Teenies beim Rumfummeln auf einer Wiese begegnet bin. Nachdem sie mir verlegen und überrascht zuriefen 'Wo kommst Du denn her!?' antwortete ich 'Aus dem Fluss.' Ich hörte noch ein Quieken, aber den Rest der Veranstaltung habe ich nicht weiter verfolgt. War wohl auch nicht mehr viel los.

Es grüßt
Lars
Knud
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Re: 15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon Knud » 27.08.2025, 00:23

Man muss sich manchmal auf ein Abenteuer einlassen. Das bildet auf seine Weise. *smile*

Einige Bilder von mir findet ihr unter
https://helmuts-fahrrad-seiten.de/2025/ ... 23-8-2025/
Knud
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Uli Kampffmeyer
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15. Große Weserrunde (1) - 22.08.2025 - Pasta-Party - HFS-Stammtisch

Beitragvon Uli Kampffmeyer » 27.08.2025, 15:59

Beginnen wir einen Abend vor der 15. Großen Weserrunde. Die Pasta-Party war angesagt. Sie fand im Großen Saal über dem Restaurant statt. Bevor es losging, konnte man sich seine Unterlagen abholen und als HFSler gleich bei mir per App einchecken.

Über eine Signalgruppe hatte sich bereits im Vorfeld das Team der HFS-Mitglieder, HFS-Foris und HFS-Freunde verabredet. Für HFS war der große Tisch direkt an der Bühne reserviert. Dabei natürlich die beiden Gewinner der Verlosung, Thomas und Relef. Etwas verspätet Kund, unser Schatzmeister. Karin, Frieda, Susanne, Steffi, Rosy, Gabi, Ralf, Reinhard nebst Freunden und Familie bildeten die lockere Gesprächsrunde. Als Gäste waren auch Frank Moesgard von Radsportverband Niedersachsen und Thorsten Westerholz, der Ausschilderer der Weserrunde, mit am Tisch. Von den Teilnehmern des Stammtischs gibt es eine ganze Reihe von Fotos im HFS-Outfit :)

Bevor es mit der Pasta losging, stimmten Matthias Gräbner vom Tourismusverband und die Bürgermeisterin Andrea Lange - kurz von einer Hochzeit herübergekommen - auf die Weserrunde ein. Thorsten berichtete über die Strecke und mögliche Hindernisse, passend mit Karten und Fotos auf der Leinwand. Eine sehr gute Vorbereitung! Thorsten war die letzten fünf Tage mit dem Ausschildern und Tracks checken unterwegs gewesen - eine stramme Leistung. Mit beim Pasta-Event dabei auch Torsten Groß vom TSV Krankenhagen und Ulrich Karl, der Geschäftsführer der Stadtwerke Rinteln, dem offiziellen Veranstalter der Weserrunde. Am Rande der Veranstaltung fand mit Matthias Gräbner, Torsten Groß und Frank Moesgard eine kleine strategische Abstimmung statt - die Große Weserrunde wird zukünftig direkt vom Radsportverband Niedersachsen bei German Cycling angemeldet und supported. Der TSV bleibt weiterhin Partner der Weserrunde. Mehr Reichweite und ein offiziellerer Charakter sollen die Weserrunde weiter voranbringen. Detlef Wittenbreder konnte diesen Abend leider nicht wie geplant dazukommen, da natürlich parallel Deutschlandtour war. Nach Meinung von GC German Cycling gehört die Weserrunde zu den besten Veranstaltungen in Deutschland. Auf jeden Fall ist so schon einmal die erneute Aufnahme in den Marathon Cup 2026 gesichert. Dies wird Langstreckenfahrer freuen.

Diesmal war der Caterer ein anderer als letztes Jahr - was sich sehr positiv auf die Qualität der Speisen auswirkte. Danke - gerne wieder! Die Pasta-Party wurde von der Fa. Stüken, Dr. Uwe Krismann, gesponsert. Frische Pasta, mehrere Saucen und Pesto, und sogar wieder Parmesan, ließen keine Wünsche aufkommen. Auch an Vegetarier und Veganer war gedacht. Die Stimmung am HFS-Tisch und im ganzen Saal war mehr als positiv. Alle am Tisch drängten auf eine Wiederholung.

Das HFS-Team war nicht allein als Gruppe präsent. Der Gründer der Großen Weserrunde, Andreas Tolksdorf, hatte mit den Weser-Europäern ein Team aus Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland zusammengestellt. Die Weserrunde internationalisiert sich.

Das Wichtigste, worauf alle warten - die Fotos. Wie immer kostenfrei, registrierungsfrei und mit Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND, also für alle HFSler frei nutzbar, gibt es im Download von Box: https://projectconsult.box.com/s/kwojlv ... 38p3dqioti.

Morgen geht es dann mit Teil (2), der Weserrunde selbst, weiter. Obwohl, Knud hat schon einen tollen Bericht vorgelegt. Da muss ich nicht mehr viel schreiben. Aber es gibt wieder Fotos ;)
Uli Kampffmeyer
Hans47
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Re: 15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon Hans47 » 27.08.2025, 22:15

VIELEN DANK! Das war ein toller Hauptgewinn! Gleich am Anfang möchte ich mich bei Uli bedanken. Ich habe ja nicht nur den Startplatz gewonnen – nein, sogar ein „Rundum Sorglos Paket“.

Schon am Tag vor der o.g. Pasta-Party trafen sich sechs Frühanreisende im Restaurant Bodega. Uli hatte vorher ein „Hinfinde-Foto“ geschickt. Das Restaurant, die Tourist-Info und der Ratskeller waren zu sehen – jeweils nur 20 m voneinander entfernt. Vorher hatte ich mir bereits meine Startunterlagen abgeholt. Startnummer 5! „Ooohhh – ein VIP Fahrer!“

Am Freitag dann die Pasta-Party. Das Essen war wirklich sehr lecker. Ich hatte auch hier einen „Startplatz“ gewonnen. Inklusive eines Getränkes. Für die 160 TeilnehmerInnen war der Saal fast schon festlich gedeckt. Die Pasta durfte sich jede/ jeder am Buffet selbst nehmen. Sehr viele KellnerInnen, die zügig die Tische nach dem Essen freiräumten.
Vorher gab es aber viele Informationen zur „Großen Weserrunde“. Sie fand dieses mal zum 15. Mal statt. Der Gründer und Ideengeber war vor Ort und fuhr (selbstverständlich) mit Startnummer 1. Der älteste Teilnehmer, mit 82 Jahren, wollte offenbar zum wiederholtem Mal „zum letzten Mal“ starten.
Die Teilnehmerzahlen haben sich rasant entwickelt. Dieses Jahr waren wohl 1.350 TeilnehmerInnen am Start.
Die elegant gekleidete Rapskönigin (eigentlich die Bürgermeisterin von Rinteln) brachte die Begeisterung der Stadt und der Region über die Veranstaltung in einer professionell gehaltenen Rede zum Ausdruck.
Der Streckenausschilderer berichtete über die aktuellen Routen und ggf. über Gefahrenstellen. Auch, dass die Weser gegenwärtig so wenig Wasser führt, dass die Fähre auf einer Alternativroute nicht fahren könne.
Uli war – wie immer – fleißig am fotografieren. Die ersten Bilder sind ja bereits veröffentlich worden.

Am nächsten Tag klingelte bei mir um 3:30 Uhr der Wecker. Auch wenn der Weg vom Campingplatz am Doktorsee nur 2,5 km entfernt liegt, wollte ich doch vorher etwas essen und Kaffee trinken. Das war eigentlich nicht nötig, denn ab 4:40 Uhr gab es gut belegte Brötchen, heißen Kaffee, Bananen, Riegel usw. Allerdings – viel Zeit blieb mir ja nicht – Punkt 5:00 Uhr schickte der Moderator die Startgruppe 1 (HFS) auf den Weg. Na klar – Uli war schon vor Ort und hielt alles mit der Kamera fest.
Im moderaten, flotten Tempo ging es zur ersten Verpflegungsstation in Emmerthal. Ich rechne ja nicht, . . . noch 290 km bis ins Ziel sondern nur noch 29 km zur nächsten Verpflegung. Unsere Gruppe funktionierte gut. Regelmäßiges Wechseln an der Spitze (im „Kreisel-Modus“). An der ersten Station schnell ein Brötchen und Kaffee genossen und schon ging es zügig weiter. Für eine Teilnehmerin wohl etwas zu schnell – ihr Handy blieb irgendwie zurück. (Ich weiß gar nicht, ob sie es mittlerweile zurückbekommen hat).
Ich fahre jetzt mal schnell zur vierten Station: Hann. Münden: Hier verpflegt traditionell das THW die RadlerInnen mit Nudeln und einer großen Auswahl an Getränken. Uli hatte wohl einen neuen 36-Film eingelegt und knipste viele (alle?) Teilnehmer und unsere (etwas geschrumpfte) HFS-Gruppe.
Wir entschieden uns, den Original Track zu folgen und ließen uns durch die Ankündigung der großen Baustelle und drei „blöden“ Ampeln nicht abschrecken. War alles halb so schlimm und klappte super!
Ich springe jetzt 149 km weiter und befinde mich nach 307 km im Zielbereich. Hier werde von einigen „Fans“ – offensichtlich Partner von Langstreckenradlern – jubelnd in Empfang genommen. Der Moderator hatte mittlerweile Feierabend und offenbar auch die Musik mitgenommen. Ich bekam meine schicke Medaille, meldete mich ordnungsgemäß zurück und bekam meine Urkunde ausgehändigt. Es gab noch ein belegtes Brötchen und ein 0,0 ‰ Radler für mich. Danach ab zum Doktorsee.

Am Sonntagmorgen noch das HFS-Leih-Trikot zu Karin Und Uli gebracht – damit war die Große Weserrunde beendet.

Zum Schluss nochmals vielen Dank an HFS, Uli, Karin, MitradlerInnen, der Bürgermeisterin, den vielen netten HelferInnen und allen, die diese Weserrunde möglich machen. ICH musste nur etwas radeln.
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15. Große Weserrunde (2) - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon Uli Kampffmeyer » 29.08.2025, 11:50

Knud und Thomas schrieben als Mitfahrende. Vielen Dank für die tollen Berichte.
Ich schreibe hier als HFSler, Autofahrer und in die Orga-Eingebundener. Eine andere Sicht auf die 15. Große Weserrunde mit kleinen Ausblicken hinter die Kulissen der Veranstaltung.

Am Start
Auch wenn ich selbst nicht mit dem Rad fuhr begann der Tag um halb vier morgens. Mit Karin ging es dann zum Startgelände am Weserangerbad. Dort wurden die letzten Vorbereitungen getroffen, das Frühstücksbuffet war bereits aufgebaut, vor dem Zelt mit der Anmeldung hatte sich eine kleine Schlange gebildet und der Startmoderator, Björn Sassenroth, hat schon die Musikanlage laufen. Kathrin Schumacher vom Tourismusverband behält die Situation unter Kontrolle. Dutzende Mitarbeiter von den Stadtwerken, vom THW und Schüler vom Gymnasium in Rinteln wuseln geschäftig herum. Der grüne Startbogen steht. Es ist dunkel und kühl. Es beginnt leise zu nieseln. Wechselndes Wetter mit Sonne und Schauern wird die 15. Weserrunde begleiten. Für Stefi gibt es Beutel mit schwarzem Tee. Sinalco hat wie immer ISO-Drinks in Flaschen gesponsert. Passt.
Mein Plan für dieses Jahr - viele Fotos von den Marathonis beim Start, kurz alle Stationen abfahren und checken sowie etwas die Stimmung im Ziel einfangen, bevor alle Fahrer:innen durch sind.
Die Teilnehmer der HFS-Crew trudeln langsam ein. HFS stellt mit Freunden und Bekannten ein Team von 19 Startern, die Startplätze 2 bis 10 und 56 bis 66. Für HFS dabei auch Frank vom Radsportverband Niedersachsen mit Startnummer 66, Karin mit der 2, die beiden Verlosungsgewinner, Thomas und Relef, mit 4 und 5 sowie Knud mit der 6. Das HFS-Team ist so auf zwei Gruppen, Nr. 1, der VIP-Block, und Nr. 30, aufgeteilt. Nur Rosy mit weniger Kilometern ist irgendwo weiter hinten eingeordnet. Bis auf Rosy werdet ihr alle auf den Fotos finden.
Pünktlich um 5 Uhr startet die erste Gruppe auf die 350 Km-Strecke. Björn ist gut drauf. Mattias Gräbner ebenfalls - es ist mal wieder geschafft und die Vorbereitungen haben sich ausgezahlt. Alles läuft wie geplant. Er wird im Laufe des Tages alle 1350 Namen der Startenden in 110 Startgruppen über die Anlage verlesen, damit sich auch jeder Teilnehmende rechtzeitig in seiner Gruppe einfindet. Der Anteil der DNS, der nicht startenden, ist dieses Jahr erstaunlich klein (die Statistiken gibt es im dritten Post von mir). Alle zwei Minuten startet eine Gruppe. Vorher heißt es, "die Scheinwerfer links", damit man wenigstens etwas auf den Bildern im Dunkeln sieht (Blitzen hilft nicht, da alle reflektierende Elemente an der Kleidung tragen). Zwischen 350, 300, 250 und 200 gibt es Pausen, in denen man sich selbst ein Brötchen und einen Kaffee holen kann. Zwischendurch wird es heller und das Nieseln hört auf.
Ich warte noch auf die Bürgermeisterin, die es sich auch an ihrem Geburtstag nicht nehmen lassen will, "ihre" Startgruppe auf die Reise zu schicken. Auch Ulrich Karl, GF der Stadtwerke, und die lokale Presse sind jetzt im Morgengrauen vor Ort. Noch ein paar Schnappschüsse und ich breche auf.

Auf Strecke
Auf dem Weg nach Hameln überhole ich eine Reihe der 200er. Auf dem Radweg abseits der Straße bewegen sich weitere Köpfe und in Hameln an der Abzweigung zur Weserpromenade selbst fährt eine größere Gruppe mit über 25 Teilnehmern ein. Vor der Kontrolle in Grohnde überhole ich auf der Straße einige Teilnehmende - die hier gar nicht sein dürften und sich wohl in Hameln verfranzt haben. Die Anfahrt ist unten an der Weser.

In Grohnde
Das Grohnder Fährhaus ist die erste Verpflegungsstelle auf der Tour. Viele 350er und 300er fahren hier wohl vorbei. Dabei ist die Station immer gut mit Verpflegung vom Feinsten bestückt. Die Stimmung ist gut, der Wirt und sein Team sind gut drauf, alles OK, ein paar Fotos. Der erste Schlauch wechselt den Besitzer und die Standpumpe findet Freunde. Aber ich bleibe nicht lang und mache mich wieder auf den Weg.

Auf Strecke.
Unterwegs kommt man durch Fürstenberg. Die erste kleine Steigung und eine schöne Abfahrt. Die Straße ist nass, es hat zwischendurch geregnet. Ich mache einen kleinen Stop vor der Schloss- und Porzellanmanufaktur-Einfahrt. Ein paar Radfahrer rauschen durchs Bild.

In Holzminden
Wer das Booklet gelesen hat, weiß, dass Holzminden keine "richtige" Verpflegungsstation ist. Es gibt Getränke und vom Sponsor Dextro Energieprodukte. Im letzten Jahr war die Station noch unten an der Weser mit Musik und Action. Allerdings war die Zufahrt seinerzeit nicht ungefährlich. Auf der Terasse des Weserstübchen war ein Tisch mit den Getränken aufgebaut. Von der Terrasse selbst hat man einen schönen Blick auf die Weser und die Weserbrücke. Über diese ging es dann für die 150er zurück auf die andere Weserseite. Das kleine Team an der Versorgungsstelle war durch die 350er und 300er etwas überrascht worden, die vor der offiziellen Öffnungszeit hier einliefen. Aber es klappte trotzdem alles während der Aufbau weiterlief. Hier blieb übrigens ein Mobiltelefon eines HFS-Team-Mitgliedes liegen (es hat sich wieder angefunden).

Auf Strecke
Fährt man mit dem Auto bekommt man jetzt weniger Radfahrer zu Gesicht. Die Strecke verlief weitgehend auf dem Weserradweg in Nähe des Ufers. Erst bei der Auffahrt zur Brücke in Beverungen waren wieder viele unterwegs. Die Beschilderung an der Brücke ist immer etwas schwierig, da hier 200er und 250er auf die Rückfahrt wenden und die 300er und die 350er zurück auf die östliche Weserseite - müßten, um nach Hann.-Münden zu fahren. Dieses Jahr war es besonders kompliziert, da die Bauarbeiten in Hann.-Münden eine Behinderung und Risikostelle auf der üblichen Strecke darstellten. So waren sowohl die östliche als auch die westliche Weserradwegstrecke nach Hann.-Münden wählbar - und ausgeschildert.

In Beverungen
Die Verpflegungsstelle in Beverungen war in den letzten Jahren immer etwas problematisch. Einerseits unterschiedliche Versorgung für die 300er und 350er auf dem Hinweg nach Hann.-Münden mit Brötchen etc. sowie für die 200er und 250er als Umkehrstelle warme Verpflegung mit Pasta. Das ergibt ein wildes Mischmasch in der Hauptbesuchszeit. Und fast jedes Jahr gab es einen neuen Pächter des Altes Fährhaus. Da helfen auch ausführlichste Checklisten und Vorbereitungen vielfach nicht. Das neue Pächter-Team war bemüht, alles am Laufen zu halten. Das Weserrunde-Orga-Team hatte extra einen Helfer für die Koordination vor Ort abgestellt. Die Toilettensituation in Beverungen ist mehr als nur beengt. Letztes Jahr gab es hier einen Toilettenwagen. Die Stimmung vor Ort war aber dennoch sehr gut - weil sich auch das Wetter als sonnig und angenehm entwickelt hatte. Die tolle Terrasse an der Weser ist halt eines der Highlights der Weserrunde. Die Verpflegungssituation ... na ja. Die "Brötchen-Self-Service-Strecke" zum Selbstbelegen wurde von einigen wenigen kritisiert und ansonsten recht gut angenommen. Für Beverungen wird sich nächstes Jahr dennoch eine andere Lösung finden lassen müssen. Auch hier ist vor der Weiterfahrt Flickzeug für den Mantel (improvisiert) und die Standpumpe im Einsatz.

Auf Strecke
Weiter geht die schnelle Fahrt Richtung Hann.-Münden. Unterwegs begegnen sich hinreisende und rückreisende Teilnehmer, die die alternative Strecke gewählt haben. Dies sorgte offenbar auch für Irritationen zur Streckenführung bei den Cyclisten. Die ersten 300er und 350er befanden sich bereits auf der Rücktour. Die Baustelle in Hann.-Münden wird es leider länger geben und hier müssen die möglichen Lösungen noch besser kommuniziert werden. Dieses Jahr konnte man sowohl links- als auch rechtsseitig fahren. Der Rückweg ging eigentlich nur auf "Weser-immer-rechts"-Seite längs - aber auch hier wählten einige andere Möglichkeiten der Fahrstrecke. Nebenbei musste noch die Suchaktion des verlorenen Telefons organisiert werden. Ein kurzer Stop für den Einsatz der Standpumpe bietet Raum für die Kommunikation mit dem Orga-Team. Detlef Wittenbreder von German Cycling ist jetzt auch in Rinteln eingetroffen, wie er mir am Telefon schilderte. Er ging aber nicht mehr auf die Strecke.

In Hann.-Münden
Wie alle Jahre war das Gelände und die Halle des örtlichen THW die Anlaufstelle. Das Team an der Gulaschkanone (für die Nudeln) ist lustig drauf. Der Parkplatz und die Halle sind bereits gut gefüllt. Die Nudeln werden immer wieder immer frisch aufgefahren, mit wahlweiser Sauce selbst garnierbar, und die Getränkeauswahl ist sehr vielfältig. Wie immer alles hervorragend organisiert. Das THW hatte dieses Jahr ihren Fahrradständer als Torbau zusammengeschraubt. Die ideale Kulisse für Fotos. Ich traf ich dann auch die Reste des ersten HFS-Startblocks wieder. Einige waren unterwegs bereits auf andere Strecken aus- oder abgewichen. Zu Susanne, Knud und Thomas gesellte sich auch Radmanne. Mit Matthias und Kathrin nebst Nudeln mit viel Käse setzte ich mich für ein erstes kurzes Review zusammen. Die Suche nach dem Mobiltelefon läuft. In Rinteln hat inzwischen Marco das Fotografieren der Zurückkehrenden übernommen. Seine Fotos gibt es dann auch auf der Weserrunde-Webseite im Download. Vom THW aus biegen die meisten nach rechts auf die vorgesehene Strecke ab - einige aber auch nach links zur Weserbrücke, hmm.

Auf Strecke
Ein Unfall. Ein Fahrer war an einer Einfahrt eines Weges auf den Weserradweg gestürzt. Eine Gruppe von Teilnehmenden kümmerte sich bereits um ihn und hatte den Krankenwagen gerufen. Ich wartete dessen Eintreffen ab und organisierte den Rücktransport des Fahrrads. Das Fahrrad des Gestürzten bei mir eingeladen und wieder los - diesmal ohne Umweg über Beverungen, die Pasta blieb ungetestet - direkt nach Heinsen, da dorthin der Rückhol-Service bereits hinbeordert worden war. Also ohne Verzögerungen direkt weiter. Unterwegs erfahre ich, dass Karin mit einem Platten in Helpensen steht - zu weit weg, um ihr die Ersatzlaufräder vorbeizubringen.

In Heinsen
Heinsen - das ist nach Meinung vieler Teilnehmenden der letzten Jahre ein Highlight der Weserrunde. Auch dieses Jahr. Die Wiese bei der Sporthalle ist gut gefüllt. Neue Fahrradständer entschärften die Situation, die letztes Jahr ein Fahrrad am Sportgeländezaun unter einem niederländischen Camper zermalmt hatte. Die Verpflegung - die berühmte Gulaschsuppe, Nudeln aus der großen Pfanne, Stücke von selbstgemachter Wurst, Kuchen, belegte, Brötchen, heiße Waffeln, Gurken, Obst, reichlich Getränke und ein engagiertes Team - die komplette Familie nebst Verwandtschaft. ISO-Drinks, Wasser, Cola und andere Getränke gehören inzwischen zur Standardausrüstung der Stationen. Nur lachende Gesichter. Selbst ein Fahrer, der auf Grund eines Schadens am Rad abbrechen muss, lacht mir in die Kamera. Die beiden netten Damen vom Besenwagen sind hier arbeitslos. Das Wetter ist toll geworden, die Temperatur angenehm und nicht zu heiß. Ein Hinweis, dass es zwei Toilettenanlagen gibt, hätte die Schlange verkürzen können. Alles OK - ich fahre weiter.

Auf Strecke
Diesmal keine Fotos am traditionellen Spot. Ich überhole viele Fahrer:innen, die auf die Ottensteiner Hochebene hochächzen. Auf der Weserrunde gibt es bekanntermaßen die Anstiege kurz vor dem Zieleinlauf in Rinteln.

In Gellersen
Rechtzeitig ausgeschildert, Warndreieck und Einweiserin lassen den Eingang zur Station Zukunftswerkstatt einfach finden. Die Station selbst etwas umgebaut und erweitert. Mehr Platz für Sitzbänke. Wieder das bekannte, freundliche und hochmotivierte Team der Zukunftswerkstatt Gellersen. Musik. Der Kuchen ist fast aufgebraucht. 1000 Stücke langen offenbar nicht, liebe Aerzener Brotfabrik. Mit Snacks und Getränken wie immer gut ausgestattet und alles OK. Zwei Fahrer mit Langhaarperücken grinsen mir in die Linse. Plangemäß trifft auch das Besenwagen-Team ein - aber wieder finden sich offenbar keine Mitfahrenden. Wieder eine andere Mischung der Radler vor Ort. Hier laufen ja auch die 80er und 150er auf - wenn sie sich über die "Berge" trauen. Die Stromleiste zum Auftanken für Mobiltelefone und Navi-Geräte wird intensiv genutzt.

Auf Strecke
Ich fahre weiter nach Aerzen. Unterwegs ein paar Bilder. Zurück nach Rinteln geht es für mich über die Alternative. Auch hier Radfahrer und inzwischen auch Karin wieder unterwegs.

In Rinteln
Später Nachmittag, goldenes Licht, strahlendes Wetter. Das Gelände am Weseranger ist gut gefüllt. Immer wieder trudeln kleine Gruppen von Radfahrenden ein. Auch Thorsten, der Ausschilderer, hat sich heute nochmals aufs Rad geschwungen. Neben Brötchen sind um diese Zeit auch noch reichlich Hot Dogs zum Selbstbau verfügbar. Karin und ich treffen auch Frank wieder. Torsten Groß grillt mit seiner Familie Bratwürste. Der TSV at its best. Bei Bemer sind alle Liegen und Stühle zur Regeneration belegt. Da auch der anliegende Fußball-Sportverein seine Duschen geöffnet hat, gibt es keine Engpässe. Björn steht immer noch am Start-/Ziel-Bogen und begrüßt die Ankommenden. Wie macht er das nur mit seiner Stimme. Lachende Fahrerinnen und Fahrer bekommen ihre Medaillen umgehängt. So wünscht man sich jede Radveranstaltung. Community, gemeinsames Erleben und viel Endorphine machen solchen Veranstaltungen aus. Karin und ich haben noch etwas vor, laden das Rad ein und fahren nach Porta zur letzten Station.

In Porta
Die niedrigstehende Sonne zaubert wunderschöne Farben in die Landschaft. Am Eingang zum Gelände des Camping Park Großer Weserbogen kommt uns eine große Gruppe FahrerInnen entgegen. Aber auch an der Station selbst sind noch einige. Wieder ist das tolle, freundliche Team vor Ort. Neben dem Üblichen wie Energie-Drinks, Wasser, ISO und anderen Getränken gibt es zusätzlich zu Bananen auch Trauben. Und natürlich die super gefüllten Wraps. Immer noch trudeln weitere Fahrer ein. Teilweise erschöpft, aber voll zufrieden. Einer spricht davon, dass man das doch gut auch als 400er machen kann ;) Man muss allerdings vor 24:00 wieder in Rinteln sein. Auch Matthias Gräbner, der Chef-Organisator, schaut noch in Porta vorbei. Letztes Jahr waren hier nur die 350er, dieses Jahr auch die 250er. Kein Problem für das Team vor Ort. Der Chef des Camping Parks will sich wie immer nicht mit seinem Team fotografieren lassen. Wir verabschieden uns auch für heute von Matthias.

Wieder in Rinteln
Es wird dunkel. Einige von den HFS-Freunden warten auf ihre Partner, die noch auf Strecke sind. Die Bratwurst ist längst aus, ebenso die Hot Dogs. Es gibt weiterhin das Willkommens-0/0-Krombacher-Bier des Sponsors und weitere Getränke. Auch Brötchen sind noch reichlich da. Die Musik ist aus. Björn hat längst Feierabend gemacht. Marco ist auch schon zu Hause. Die Rückmeldung sowie die Ausgabe der Urkunden, Medaillen und Schwalbe-Goodies erfolgen jetzt im Zelt. Nur noch vereinzelt trudeln Fahrer:innen ein. Die Weserrunde ist für die Meisten vorbei. Auch ich melde mich ab. Karin und ich fahren zurück in unser Quartier. Das blaue Lichtband an der Brücke ist wieder erleuchtet.

Danksagung
Ohne die über 250 Helferinnen und Helfer bei Planung, Pasta-Party, Organisation, Stadtwerken, THW, Ausschilderung, Verpflegungsstationen, Vereinen und Verbänden, Sponsoren usw. wäre die Veranstaltung in diesem Umfang nicht möglich gewesen. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten und an alle Fahrer:innen, die sich in diesem Jahr auf die Große Weserrunde begeben haben.

Zum Schluss ...
... worauf alle warten: der Link zu den Fotos. Wie gewohnt in etwas größerer Auflösung - damit man selbst Ausschnitte machen kann - über die Plattform Box - kostenfrei, registrierungsfrei, für Teilnehmer frei nutzbar, Lizenz Creative Commons CC BY-NC-ND: https://projectconsult.box.com/s/a5kvss ... ofnaeu3urz (ruhig einen Kaffee aufsetzen - es sind einige ...). Stationen, Helfer:innen, HFSler und Marathonis am Start waren mein diesjähriger Schwerpunkt.


Nachklapp

In der Schaumburger Zeitung gibt es einen schönen Bericht mit Bildern zur Weserrunde: https://www.szlz.de/lokales/schaumburg/ ... OE3SY.html. Weitere Presseartikel verlinke ich im nächsten Beitrag.
Trotz aller Schwierigkeiten bei der Streckenführung zwischen Beverungen und Hann.-Münden, der wie immer sehr kurzfristig eintrudelnden Genehmigung, war es wieder eine tolle Große Weserrunde. Natürlich gibt es hie-und-da weiterhin Verbesserungspotential. Eine Teilnehmerbefragung ist aktuell gestartet https://www.weserrunde.de/teilnehmerbefragung.
Der Termin für die nächste Weserrunde, 2026, steht auch schon fest: 22.08.2026. Bereits im Oktober kann man sich anmelden. In unserer HFS-Weserrunde-2025-Signal-Gruppe trudeln die ersten Zusagen für 2026 ein. Es wird also wieder ein Team geben. Wenn sich mehr als 10 jetzt schnell zusammenfinden, kann HFS zu günstigen Super-Early-Bird-Team-Konditionen eine gemeinsame Anmeldung machen - und die niedrigen Startnummern reservieren ;) (man kann dies auch hier posten, wer mitmachen will). Karin und ich werden wieder dabei sein. Der Team-Name wird wieder "Helmuts-Fahrrad-Seiten" sein und es sind wieder auch Freunde und Bekannte zum Mitradeln eingeladen.
Die Übernachtungspreise in Rinteln und Umgebung sind "nicht ohne" ... also rechtzeitig buchen, da es nicht so viele Möglichkeiten gibt. Beim Buchen hilft die Tourismus-Info gern.
Bei den Strecken und Verpflegungsstellen wird es auch Neuigkeiten geben. Bereits am Sonntag hatten Karin und ich Gelegenheit, ein kleines Review in der Rintelner Eis-Diele am Markt mit Matthias zu machen, zu dem auch Coco und Susanne dazustießen.
Die Statistik der Großen Weserrunde 2025 wird es dann in einem dritten Post von mir geben - in ein paar Tagen.
Nächstes Jahr werden es andere Schwerpunkte beim Fotografieren und weniger Kilometer für mich werden. Die Bilder von mir, seit 2011, gibt es weiterhin hier bei der Weserrunde https://www.weserrunde.de/impressionen. Die Berichte der Vorjahre findet ihr hier im Forum auf HFS.
Und es gibt wieder zwei Startplätze für HFS zum Verlosen :)
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Re: 15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon CrMo-Stahl » 29.08.2025, 17:08

Die große Weserrunde wurde bei mir in diesem Jahr umgetauft: Kleine Weserrunde :HaHa:

Donnerstag angereist habe ich einige Tage ganz im Radsportwahn verbracht. Bodega-Treffen am Donnerstag sehr gut und lecker. Die Pastaparty im Vergleih zum vergangenen Jahr um Welten besser, Parmesan haut alles raus :trommel:

Und dann war der Samstag da, 05:00 VIP Startblock. Ab auf die Strecke, frei nach dem Motto: 200 km muss (RMCD Wertung) alles andere kann. Nun, machen wir es kurz. Ich hatte deutlich gesagt, dass ich in Beverungen den Rückweg antrete, sollte ich bis dahin nass geworden sein. Petrus hatte wohl mit gehört und sich für 200 bis 250 km, entschieden. Pünktlich in Abfahrt von Fürstenbegr regnete es. Eine Radlerin, ein Wort und wir traten tatsächlich in einer sehr harmonischen 4-er Gruppe den Rückweg an. Aber erst galt es in Beverungen ein Selbst-Bau-Brötchen zu schmieren. Ich bin hin und her gerissen, ob ich es gut finde, oder nicht. Ja, ich kann es belegen wie ich will, aber irgendwo murrt bei mir dann der "Müll-Gedanke". So viele Pappteller, dabei wird an Bechern gespart. Weiss ich jetzt auch nicht, soll ja aber vielleicht im kommenden Jahr anders laufen. Heinsen entschädigt dann für so vieles, Regen, heute irgendwie alles dreckig, bäh, und schon wieder Brötchen? Nope, lecker, lecker Essen, viele helfende Hände, Waffeln ! Nach der Pause geht es auf, die letzten Kilometer, die wir mit etwas Berg und viel Gegenwind gut gemeistert haben.

Im Ziel waren wir dann so pünktlich, dass wir noch Hotdogs essen konnten! Alles in allem eine Veranstaltung in in Erinnerung bleibt :Respekt:
Gegenwind ist der beste Trainingspartner
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Re: 15. Große Weserrunde - 23.08.2025 - Berichte und Bilder

Beitragvon Konkursus » 30.08.2025, 11:20

Die Große Weserrunde wollten wir an und für sich schon immer mal fahren. Aber es kam immer etwas dazwischen, zuletzt eine große Corona-Pause mit dramatischem Fitnessverlust. Aber nachdem wir die diesjährige MSR geschafft hatten, stellte sich wieder die Motivation ein und wir bewarben uns kurzerhand für die Startplatzverlosung. Und das Glück war mir hold ! :) :hurra:

Um alle Optionen offen zu halten, meldeten wir uns für die 350er Strecke, Start 5:00 Uhr, also im Dunklen. Beim Packen wurde uns dann leider bewusst, dass wir schon seit Jahren nicht mehr mit Licht gefahren waren, sodass völlig unklar war, wie lange die Lampen-Akkus noch durchhielten. Damit mussten wir auf die 250er-Strecke umschwenken, um direkt nach Sonnenaufgang losfahren zu können.

Da wir noch nie in Rinteln waren und keinen Stress haben wollten, sind wir zeitig in unserem Hotel in Luhden angereist, um nach einem kleinen Stadtbummel und ersten Eindrücken von der Streckenbeschilderung die Startunterlagen abzuholen und die Pasta-Party aufzusuchen.
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Der HFS-Tisch war dank Beach-Flag sofort zu finden.
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Das Essen war lecker und es wurde ein netter informativer Abend, insbesondere durch eine Einweisung der Veranstalter und die Tipps erfahrener "Weserrundler*innen" aus der HFS-Gruppe. Beruhigend waren die Hinweise auf die "Alternativstrecke" und den Rückholservice bei Problemen.

Am nächsten Morgen waren schon gegen 5:00 da, weil wir auf den Luxus eines sicheren Parkplatzes direkt beim Start-/Zielbereich nicht verzichten wollten. So konnten wir uns noch in aller Ruhe mit dem sehr leckeren üppigen Frühstück stärken. Um 06:30 Uhr ging es dann los in einer Gruppe, in der zügig gefahren wurde. Nach ca. 30 km haben wir uns dann rausfallen lassen, um nicht ständig auf die Mitfahrenden achten zu müssen und in Ruhe die herrliche Landschaft zu genießen. Durch die teilweise engen und "ruppeligen" Wege mit etlichen Schotteransammlungen, besonders bei Abzweigungen und Kurven war das Gruppenfahren auf Dauer etwas anstrengend.

Um 08:00 Uhr herum haben wir die Verpflegungsstelle Grohnde erreicht, wo wir mit belegten Broten wieder "auftanken" konnten und auf Uli trafen, der als Tausendsassa Fotos machte und uns die Lokalitäten erklärte.Danach sind wir wie gehabt allein weitergefahren, leider langsamer als geplant. Da das Wetter sehr wechselhaft wurde mit Regenschauern :regenschutz: , hielten wir öfter an, um die Regenjacken an- und auszuziehen. Denn wenn die Sonne hervorkam, war es wieder sehr warm.

Da laut der vorbildlichen ausführlichen Teilnehmerbroschüre, die wir im Vorwege eingehend studiert hatten :lies: , die Öffnungszeiten der Verpflegungsstellen großzügig bemessen waren, machten wir uns deswegen keine Sorgen. Das änderte sich in Beverungen, das wir ca. 6 Stunden vor der Schließung erreichten.

Alles, was man auf den Fotos von Knud noch sehen kann, war nicht da. Es gab reichlich Butter ohne Brot, knapp bemessene Nudeln, von denen wir mit Müh und Not etwas ergatterten, grüne fast ungenießbare Bananen und Äpfel (die ich nicht vertragen kann). Der Kaffee war aus und wurde - anders als mehrfach angekündigt - nicht nachgeliefert. :oops:

Aus lauter Frust holten wir uns dann beim E-Center Höxter direkt an der Strecke ein fettes Franzbrötchen und eine Notreserve. Je später es wurde, umso mehr füllte sich der Radweg, so dass man aufpassen musste und es einige Male auch notwendig war, sich durch Klingeln bemerkbar zu machen.

Irgendwann war die Verpflegungsstation Heinsen erreicht, bei der wieder alles gut war. Hier merkte man, dass Herzblut dahinter steckte. Die Waffeln wurden laufend nachgebacken, ein herrlicher Butterkuchen stand bereit und auf Empfehlung von Uli habe ich auch noch eine köstliche Gulaschsuppe genossen appetithaben , um für den Anstieg zur Ottensteiner Hochebene, den großen Zacken im Streckenprofil, gerüstet zu sein. Einen Ausdruck des Streckenprofils hatten wir uns zur besseren Orientierung auf das Oberrohr geklebt.
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Wir mussten zwar ganz schön treten Sternesehen , aber oben angekommen, haben wir auch mit einer hervorragenden Aussicht eine schöne Belohnung erhalten. Und dann kam die Verpflegungsstation Aerzen. Obwohl wir wieder Stunden vor der Schließung da waren, war sie ziemlich abgeräumt. Riegel und Kuchen waren weg, es gab nur noch ein paar Bananenstücke. Stattdessen konnte man an einer Hauswand noch die Aushänge über die Zutaten des nicht mehr vorhandenen Kuchens durchlesen. :Heul: Ein Glück, dass wir noch unsere Not-Milchbrötchen aus Höxter dabei hatten.

Da wir die Beschaffenheit der weiteren Strecke nicht kannten und deshalb nur schlecht einschätzen konnten, wie weit wir bis zum Einbruch der Dämmerung kommen würden :Unentschlossen: , beschlossen wir auf Nummer sicher zu gehen und statt des vierten Zacken im Profil die davor angebotene Alternativstrecke zu nehmen.

Ob das die bessere Wahl war als die reguläre 200 km-Strecke, ist schwer zu sagen. :Weissnicht: Da nur der Einstieg ausgeschildert war und wir dann ohne Track zurecht kommen mussten, gab es Orientierungsschwierigkeiten und wir mussten öfter anhalten, um die Radweg-Beschilderung zu studieren. Gegen 19:45 Uhr war das Ziel erreicht und wir freuten uns über die schön gestaltete Finishermedaille und die leckeren Hot Dogs zum Selbstbelegen. Bei der obligatorischen Abmeldung gab es dann auch händisch ausgefüllte Urkunden.

Den Sonntag wollten wir dann noch zur weiteren Erkundung der Umgebung nutzen und besuchten den Aussichtsturm "Jahrtausendblick", ein Überbleibsel der EXPO Hannover auf einem "Lost-Place"-Gelände. Sehr empfehlenswert !
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Sehr interessant war dann auch eine Ausstellung im Stadtmuseum über Rinteln in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs.

Da auf unserer To-Do-Liste auch noch der GCC steht, werden wir sicher wieder kommen, dann aber mit ausreichendem Licht und frühem Start. Das Konzept, sich jederzeit auf der Strecke für eine kürzere der 4 Marathonstrecken umentscheiden zu können, ist super und man kann sich unbesorgt an der jeweiligen Tagesform orientieren.

Schön wäre es nur, entweder dafür zu sorgen, dass die Verpflegungsstationen nicht vorzeitig geleert sind oder in der Ausschreibung ein "solange der Vorrat reicht" dazusetzen, wie wir es schon woanders erlebt haben. Dann ist man als "LaLa" = lang und langsam vorgewarnt, dass man sicherheitshalber noch etwas eigenes mitnehmen sollte.

Da aber überall, besonders auch bei den freundlichen Helfer*innen zu merken war, wie viel Wert auf das Wohlergehen und die Zufriedenheit der Teilnehmenden gelegt wird, findet sich sicher eine Lösung.

Trotz dieser -behebbaren - Malesche ist die Weserrunde für uns jetzt eine echte Alternative zur MSR und zu Bimbach. :D :GrosseZustimmung:
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Uli Kampffmeyer
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15. Große Weserrunde (3) - 23.08.2025 - Statistik - Teilnehmerbefragung - Presse-EchoPasta-Party - HFS-Stammtisch

Beitragvon Uli Kampffmeyer » 02.09.2025, 16:31

Zum dritten, eher nüchternen Teil, nach all den schönen Berichten der Mifahrenden :)

Statistik

Wie immer bei den Statistiken ... es gibt unterschiedliche Bezugssummen, da nicht alle Angaben ausgefüllt wurden ... bitte berücksichtigen!

Die diesjährigen Zahl der Teilnehmenden ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 12% gewachsen. Ein tolles Ergebnis. Über 1330 gingen tatsächlich auf die Strecke. Die Zahl der DNS, "Did Not Start", ist deutlich kleiner als im Vorjahr.
Bei der Streckenverteilung zeigt sich deutlich, dass rund 2/3 der Angemeldeten zum Marathon kommen - die späteren Abkürzungen bei der Fahrt einmal unberücksichtigt ;) Einige, die 300 oder 350 km fahren wollten, sind dann doch auf die 200er oder 250er ausgewichen (siehe unten "Alternativstrecken").
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Werfen wir einen Blick auf die Aufteilung nach Geschlecht. Deutlich mehr Männer auf den Langstrecken.
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Der Anteil der Frauen ist in etwa mit 16% gleich geblieben. Hier geht noch mehr mit gezielter Förderung (vielleicht z.B. mit geführten Marathons)
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Bei den Altersgruppen zeigt sich, dass auch ein höheres Alter kein Hinderungsgrund für einen Marathon ist. Auch hier zeigt sich mit rund 2/3 das Interesse an den Marathon-Strecken. Die jüngeren Jahrgänge probieren sich eher an den Strecken 80, 150 und 200 aus.
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Prozentual gesehen sieht es dann wie folgt aus. Die jüngeren Jahrgänge bis 30 sind dünn besetzt (zwei Jugendliche hatte sich für die 200er angemeldet, durften dann aber entsprechend GC-Reglement nur 150 fahren ;) ). Auch bei der Heranbringung jüngerer Fahrerinnen und Fahrer ist weiterhin Handlungsbedarf.
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Eine Reihe der Teilnehmer war mit Mitglied bei German Cycling und benutzte die App zum Sammeln von Wertungskilometern. Anmeldungen für die GC-Wertung waren insgesamt 232. Am Veranstaltungstag gab es 155 CheckIns per App. Die Große Weserrunde war dieses Jahr erstmals im German Cycling Marathon-Cup.
Anmeldungen für die RMCD-Wertung gab es 55. Wieviele davon eingecheckt haben, war mit der Anzeige in der App nicht nachvollziehbar. Die 55 sind in den 232 Anmeldungen enthalten und machen somit ca. 24% der App-Registrierten aus.
(die Statistik-Tabellen-Vorlage ist etwas älter und kennt noch den BDR und die rosarote Wertungskarte ;) ).
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Die Teilnahme von BDR-GC-Fahrern ließ aber immer noch zu wünschen übrig. Nur ca. 17% aller Teilnehmer:innen warmen BDR-Mitglieder und nutzten die GC-App. Auch hier geht mehr, z.B. durch frühere und bessere Bewerbung seitens German Cycling - generell für ihre Veranstaltungen. Die GCler sind aber deutlich auf den Langstrecken ab 200 km unterwegs. 200 Km ist ja auch die Minimum-Distanz für die Wertung im Marathon-Cup. Einige Teilnehmer:innen sind dann von den längeren Strecken auf die 200er "zurückgefallen" und sind z.T. sogar die Flachen Alternativen gefahren (siehe auch die Berichte).
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Vielleicht sollten GC und Vereine im Start- und Zielbereich einmal etwas aktive Werbung zur Gewinnung neuer Mitglieder betreiben.


Anreise

Frühe Startzeiten beim Marathon - 5:00 bis 7:30 - bedingten schon ein frühe Anreise oder gleich die Buchung mehrerer Tage in Rinteln und Umgebung. Aus kürzerer Entfernung konnte man morgens direkt anreisen. Aber wie die Statistik steigt, hat ein Großteil der Teilnehmenden eine Anreiseentfernung größer 60 km. Die Mehrzahl derjenigen, die von weiter, 50, 60, 100 oder mehr Kilometer anreisten, kamen aus Niedersachsen, dem nordöstlichen Nordrhein-Westfalen und Hamburg sowie einige aus Schleswig-Holstein. Der Norden überwiegt immer noch. Aus Hessen, anderen südlicheren Bundesländern oder weiter östlichen Ländern sind es immer noch relativ wenige Radsportler:innen, die nach Rinteln kommen. Aber auch hier kann man andere Lösungen andenken, die das Interesse an der Weserrunde steigern könnten.
Aus dem Ausland waren diesmal Teilnehmer:innen aus Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und England dabei. Langsam wächst das Interesse im angrenzenden Ausland - nicht zuletzt auf Grund der Aktivitäten des Teams "Weser-Europäer" des Gründers der Großen Weserrunde.
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Befragung der Teilnehmenden

Die Weserrunde hatte eine Online-Befragung gestartet, die regen Zuspruch fand. Hier einige der ersten Ergebnisse:
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Deutlich zeigt sich, dass die Alternativ-Strecken viele Liebhaber:innen fanden. Auch E-Biker waren - auf den kurzen Strecken - wieder dabei. Einige nur "lite assist", andere mit dicken Akkus.
Fast die Hälfte aller Teilnehmenden war zum ersten Mal dabei, über 50% sind "Wiederholungstäter". Bei einigen gehört die Weserrunde bereits zum "Jahres-Km-Kontingent".
Am Interessantesten ist jedoch die Aussage, dass 98,8% - also fast alle - die Große Weserrunde weiterempfehlen würden oder gar wiederkommen :)
Ein schönes Ergebnis. Das Team der Weserrunde wird auf der Weserrunde.de-Webseite bald noch weitere Ergebnisse veröffentlichen.


"Team-Wertung"

Noch nicht ganz offiziell ist die Wertung von Teams und Gruppen. Noch melden sich zu wenige Teams und Vereine an. Einen ersten Ausblick gibt die folgende Tabelle. HFS war mit 20 Startenden, die sich unter HFS, Helmuts-Fahrrad-Seiten oder mittels eines HFS-Codes angemeldet hatten, dabei. Die Stadtwerke als Veranstalter stellten eine ebenso große Gruppe. Unter den 10 ersten Teams waren nur zwei von einem Fahrradsport-Verein. Immerhin hat HFS die Wertungs-Kilometer-Wertung klar gewonnen: 5830 über die GC-App registrierte Kilometer. Auch für nächstes Jahr planen wieder einige HFS-Freund:innen ein Team. In Bezug auf die Kilometer ist der RSC Rietberg Zweiter vor den Stadtwerken Rinteln.
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Presse-Echo

Bereits im Vorfeld gab es zahlreiche lokale und überregionale Berichte zur 15. Großen Weserrunde in der Presse. Hier eine Auswahl:

Täglicher Anzeiger – Holzminden (09.01.2025) www.tah.de/sport/regional/15-grosse-wes ... LUF4.html

Rinteln Aktuell (09.01.2025) www.rinteln-aktuell.de/15-grosse-weserr ... land-2025/

Der Rintelner (28.07.2025) der-rintelner.de/grosse-weserrunde-der- ... -weser-2/

Rinteln Aktuell (15.08.2025) www.rinteln-aktuell.de/rauf-aufs-rad-re ... -erwartet/

Schaumburger Zeitung (15.08.2025) www.szlz.de/lokales/schaumburg/rinteln/ ... 47T2Q.html

Mindener Tageblatt (18.08.2025) www.mt.de/lokales/porta-westfalica/Mehr ... 56988.html

NDR (22.08.2025) www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/ha ... -100.html

Schaumburger Zeitung (24.08.2025) www.szlz.de/lokales/schaumburg/rinteln/ ... E3SY.html

HNA Hann.-Münden (24.08.2025) www.hna.de/lokales/hann-muenden/hann-m ... 98353.html


Die Statistiken der Vorjahre

Zum Vergleich der Zahlen & Prozente kann man die Berichte der Vorjahre auf HFS heranziehen:

2024 https://helmuts-fahrrad-seiten.de/forum ... nde#p82326

2023 https://helmuts-fahrrad-seiten.de/forum ... 023#p81640

2022 https://helmuts-fahrrad-seiten.de/forum ... 022#p80837

2021 https://helmuts-fahrrad-seiten.de/forum ... 021#p80109


Links zu Berichten und Bildern der Vorjahre

In den "Impressionen" auf der Seite https://www.weserrunde.de/impressionen finden sich Links zu Bildern und HFS-Berichten (dann muss man nicht im Forum suchen) der letzten 15 Jahre Weserrunde - von den kleinen Anfängen zu den heutigen Veranstaltungen.
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