Nordcup-Radmarathon und RTF des Vfl Stade (Berichte und Bilder)

Knud
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Nordcup-Radmarathon und RTF des Vfl Stade (Berichte und Bilder)

Beitragvon Knud » 14.08.2025, 22:58

Die erste vergißt man nie, sagt man. Da ist wohl etwas dran. Meine erste RTF war vor mehr als 10 Jahren in Stade. Mit einem guten Freund war ich angereist. 50 km wollten wir fahren. Unterwegs mit einer guten Fünfer-Gruppe schlossen wir uns dem 80er-Plan an. Am Depot hörten wir dann von den Marathon-Fahrern. Leider lagen die vor uns und wir haben sie nicht mehr gesehen. Zu gern hätten wir gewußt, welch verwegenen Kerle sich auf diese Wagnis einließen.

Die RTF war ein perfekter Start für mich, bekanntlich sind viele RTF gefolgt. Schon ein paar Jahre fahre ich selbst Marathons und weiß längst: Es sind Leute wie Du und ich. Man wächst in die Aufgabe Marathon hinein und dann ist das machbar. Und es sind nicht nur Kerle, die Mädels können das genauso. ;)

Aber nun zu dem, was am letzten Sonntag los war. Die Anreise mit der S-bahn war pünktlich. In Diebsteich bestiegen schon drei Radler die S5. In Stade fiel dann eine mittlere zweistellige Anzahl aus der Bahn. Gemeinsam sind wir zu Start gerollt. Schnell in entspannter Atmosphäre angemeldet und dann viele Bekannte begrüßt.
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Vor dem Start gab es noch Erläuterungen und Hinweise auf die diversen Auflagen der Behörden. Die angekündigten Posten an den Bundesstraßen haben uns später gute Hinweise geben können. Zu den Auflagen gehörte auch der Start in kleinen Gruppen mit einem zeitlichen Abstand.
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Zahlen habe ich nicht, aber es waren wohl knapp hundert am Marathonstart.
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Ich fuhr dann der letzten Gruppe hinterher, um zu Flaschengeist59 und Co aufzuschließen. Vorne angekommen mußte ich feststellen, dass sie hinter mir fuhren, da sie einen Kreisverkehr unfreiwillig umrundet hatten. Das sollte der einzige "Verfahrer" des Tages bleiben. Die Startgruppe wurde schnell auseinander gezogen. Wir waren dann auf der ersten Schleife zu zehnt unterwegs. Die Schleife führte an den Elbdeich östlich von Stade.
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Nach 30 km waren wir wieder am Start. Einige RTFler waren uns kurz vorher begegnet. Geschmeckt hat es natürlich schon wieder. Zu Beginn der zweiten Etappe haben wir verpasst, dass schon alle unterwegs waren und jagten zu zweit dem Feld ein ganzen Stück hinterher. Es ging flott in die Marsch an Drochtersen vorbei. Wir hatten am Depot zwei (oder mehr?) Gruppen zusammen gelegt. Jetzt waren Kollegen vom RV Altona, aus Himmelpforten und weitere dabei, so dass sich um die 20 Leute in der Führung abwechselten.

Das Depot am Rönndeich in Altendeich lag an einem großen Hof. Hier war bei meiner ersten RTF auch ein Depot, wenn ich das richtig erinnere. Ein eingespieltes Team ergänzte vorne das Angebot, währen hinten fleißig geschmiert wurde. Da RTF-Fahrer und Marathonies gleichzeitig da waren, war es recht wuselig. Neben Gruppen verschiedener Vereine fiel auch eine Gruppe aus dem Roockie-Programm der Cyclassics auf. Alles war draußen angerichtet. Das gute Wetter machte es möglich. Die Sonne schien den ganzen Tag, der Wind machte sich zeitweise bemerkbar. Jedenfalls war er stärker als vorhergesagt.

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Gut gestärkt ging es in Einreihe weiter. Hier waren die Wege recht schmal und es gab reichlich entgegen kommende Freizeitfahrer. Den Abschnitt rund um Osten haben wir zweimal befahren. Für mich war das ein besonderes Highlight gleich zweimal.

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Auch das "Hof-Depot" durften wir doppelt plündern. Die Gruppengröße hatte sich bald auf etwa 15 eingependelt. Die Ortskunde der Kollegen aus Himmelpforten hat sich bewährt. Wechsel funktionierten gut, allerdings fühlten sich einige auch recht lang in der ersten Reihe wohl. ;)

In Nordahn war ein kleines Depot angekündigt. Der Empfang war nicht weniger herzlich als in den anderen Depots. Ausreichend war es auch. Die Stader haben uns etwa alle 30 km verpflegt. Hungerast dieses mal ausgeschlossen.

In der Wingst ging es dann auch schon mal etwas bergauf. Aber Bergpässe hatten wir nicht im Programm. Die Straßen waren meist recht schmal, dafür aber sehr verkehrsarm. Auch auf den breiteren Straßen hielt sich der Verkehr in Grenzen. Einmal allerdings mußten wir als Gruppe ganz ausweichen.
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Der Nachteil einer solche Streckenführung ist, dass einige Wege in schlechtem Zustand sind. Man konnte sich überzeugen, dass insbesondere gepflasterte Straßen den Belastungen modernen Landwirtschaft offenbar nicht gewachsen sind. Die meisten Straßen waren allerdings in Ordnung.

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Die letzten Kilometer vor Gräpel sind auf so einer gepflasterten Straße, die teil rund gefahren war. Auch der Fährmann erwartet uns gut gelaunt. In Gräpel gab es dann Tortellini in einer Brühe. Das war lecker und genau das Richtige. Da wir dann ja eine große Schleife drehen durften, kamen wir noch ein zweites Mal vorbei. Die letzten Kilometern wurden mir etwas lang. Die Sprints am Anfang machten sich bemerkbar. Es ging wohl auch anderen so, jedenfalls fuhren wir etwas langsamer.
Auch im Ziel konnte man sich noch eine Kuchen oder eine Bratwurst sichern.

Es war erst kurzfristig bekannt geworden, dass die Strecken nicht ausgeschildert sein würden. Einige Schilder an Abzweigungen wären schon gut. Es wurden dann geführte Gruppen angeboten. Allerdings haben wir unterwegs jemanden aufgesammelt, dem die geführte Gruppe zu schnell war.

Zu den Kuriositäten gehört, dass ich jetzt das dritte Mal in Folge mit Hansi47 in einer Gruppe gefahren bin. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Der Marathon der Stader ist eine gute Ergänzung im Nordcup. Wir haben nur freundliche und motivierte Helfer angetroffen. Die einheitlichen Shirts sorgten für eine gute Erkennbarkeit. Die Strecke ist schön und abwechslungsreich. Es wird also nicht das letzte mal sein....

Weiter Bilder findet ihr unter:
https://helmuts-fahrrad-seiten.de/2025/ ... vfl-stade/

Knud

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