SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Mike667
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SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Mike667 » 26.09.2022, 09:37

"Kopf runter - mit den Pedalen tanzen - auf jeden Fall ist es jetzt kein Standardtanz den ich dann auf dem Fahrrad mache, sondern es hat schon mehr mit Techno zu tun."
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Don Vito Campagnolo
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Re: SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 26.09.2022, 16:31

Erster Tag in Mölln und erstes Rennen der neuen Saison:

Im Grunde könnte ich hier gleich mit Blick auf den aktuellen Stand der „M&M-Battle-Wertung“ ein zufriedenes Fazit des gesamten Wochenendes ziehen, aber wie das nun einmal so ist: Zufrieden ist man doch irgendwie nie…

Bei meiner Ankunft (ungewohnt so früh morgens los zu müssen …) waren Jörg und Julia schon da:
Julia war für dieses Wochenende unser „Track-Captain“ und hatte wie schon vergangenes Jahr am freitäglichen „Armin-Raible-Training“ teilgenommen, die Strecke also in allen Feinheiten in Augenschein genommen und konnte uns ein bisschen davon.

Also auf zur ersten Inspektionsrunde, bei der man ja Dutzende bekannte CX-Nasen grüßt:
Ziemlich trocken, hier und da sandig (eher oberflächlich als tief) und ein gutes Stück kürzer als im Vorjahr. Die Schnecke fehlte und auch die elendig lange Außenbahn entlang des nördlichen und östlichen Zauns war weggefallen. Wie voriges Jahr stand die „eklige Richtung“ durchs Wäldchen gleich samstags auf dem Programm und die war wie gewohnt hoppelig, kräftezehrend und schier endlos.
Neben uns drei CTHlern komplettierte Doc Dirk das Quartett für diesen Tag.

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Startaufstellung: Durch den 6. Platz in der Gesamtwertung 21/22 durfte ich neben Jörg in die erste Reihe. Eigentlich komme ich ja meist gut weg, aber wie schon im ersten Rennen der Vorsaison scheint doch noch etwas Übung zu fehlen, und so komme ich von den vorn Platzierten mit Abstand am schlechtesten weg und auch einiges aus Reihe 2 rauschen schon an mir vorbei oder sind gleichauf.

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Aber die abfallende, sandige Startgerade ist lang und so ist genügen Platz und Zeit, um die Dinge wieder zu richten:
Anfangs schnappe ich mir das Hinterrad von Thomas, der wiederum an Jeremy´s Hinterrad klebt. Da mir beide eine Idee zu gemütlich sind, verlasse ich die deren feste Spur ziehe ich weiter rechts rüber – da ist der Boden zwar weicher, aber ich habe Platz etwas mehr Gas zu geben und bald beginnt schon das Anbremsen für die 180°-Kehre:
Wie immer werfen einige viel zu früh den Anker (Jörg, ich verrate dich an dieser Stelle auch nicht … ), Kay fährt die Kurve sogar ganz von innen an und springt für die Kehre vom Rad – wie sich zeigt, auch nicht die schnellste Variante.

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Bild bei da.ho ausgeliehen.

So sind jedenfalls einige zuvor verlorene Positionen zurückerobert und ich klebe etwa als 4. am Hinterrad von Pirat Arne. Dem fehlen im Vergleich zur Vorsaison offenbar ein paar PS, aber wegen der holprigen Strecke und weichem Sand abseits der Ideallinie muss ich mich ein bisschen gedulden, ehe ich an ihm vorbeiziehen kann. Nahezu zeitlich damit werde ich auch überholt, so dass ich Platz 3 wohl nur Sekundenbruchteile inne hatte.

Wie üblich gehen dann die meisten Plätze schon innerhalb der ersten Runde verloren, vor allem an die neu in die Hobby-Ü50 hinzugestoßenen Fahrer, die von weiter hinten starten mussten wie Klaus, Frank, Axel und Andreas.

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Was hingegen gut klappt:
Die Jungs aus dem „Battle-Pack“ der Vorsaison (z.B. Arne, Mario, Kay, Tex und Stefan), in dem es ja teils lustig hin und her ging und jeder irgendwann mal die Nase vorn hatte, konnte ich ganz gut hinter mir halten. Wobei Kay sich aus Kiel Verstärkung mitgebracht hatte und sein Teamkamerad Hinnerk mich dann auch irgendwann stehen ließ.

Etwas ungewohnt ist noch die Rennlänge:
Dank Verzicht auch die BDR-Ausschreibung entfällt auch die 30-Minuten-Begrenzung und wir alten Kerle (und junge & junggebliebene Deerns) werden 40 Minuten über den Kurs gescheucht. Als dann am Ende der 2. Runde noch die Tafel mit „4 weitere Runden“ an der Ziellinie hing musste ich doch erst einmal schlucken.

Nebeneffekt der verlängerten Renndauer:
Es kommt dann doch zu mehr Überrundungsvorgängen; selbst langsamere Kerle wie ich müssen so an der/dem einen oder anderen FahrerIn vorbei. Und wie das dann eben so ist: Manchmal hat man mit der Passage des Auflaufens Glück und kommt spielend leicht aneinander vorbei, ohne das eine(r) von beiden auch nur einen Meter oder eine Sekunde verliert – und manchmal ist es dann gerade die denkbar ungünstigste Stelle und beide denken dabei „muss das denn jetzt sein?“ Naja, that´s life.

So komme ich an diesem Tag als 10. ins Ziel und damit (was ja mit das Wichtigste ist) einen Platz vor meinem Battle-Spezi Mario. Ungewöhnlich, hatte er doch in den vergangenen Jahren stets den besseren Saisonstart.

Aber auch der Blick weiter vorn ins Ergebnis war ungewöhnlich: Das „quasi-Stamm-Podest“ der Vorsaison landete nicht auf 1-2-3 sondern musste sich mit 4-6-8 begnügen. Neue Konkurrenz und neue Stärke bekannter Konkurrenz belebt das Geschäft und macht es in dieser Saison offenbar noch schwerer und härter einen Platz an der Sonne zu erobern.

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Dirk schlug sich eher im hinteren Viertel des Feldes durch und landete als nicht-Cross-Spezialist auf den Platz 21.

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Und so fügte es sich, dass Julia in dieser Saison dafür verantwortlich ist, die besten Ergebnisse einzufahren:
Sie eroberte ungefährdet den 5. Platz bei den Damen – nach zwei 8. Plätzen in der Vorsaison ihr mit Abstand bestes Ergebnis überhaupt. :Respekt: :Empfehlung:

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Das war nun der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.
Zuletzt geändert von Don Vito Campagnolo am 26.09.2022, 23:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Beitragvon da.ho » 26.09.2022, 18:03

Vorfreude paart sich mit Unsicherheit (hat man doch erst am Abend vorher den richtigen LRS montiert und Bremsen und Schaltung justiert).
Kam dann doch wieder mal überraschend, war man doch die ganze Woche mit Arbeit beschäftigt.
Und dass es auch gleich mit so einem Doppel-Event starten muss.... argh.

Also da fährt man dann im Regen in Hamburg los und was ist dann in Mölln - trocknende Steppe! Die reinste Wüste...
Nun gut, nicht dass es für mich jetzt die Option gegeben hätte zwischen meinen verschiedenen LRS/Reifen auszuwählen, aber die Grifo sollten es dennoch meistern.
Das Bike war auch mit Staub bedeckt nach der Streckenbesichtigung.

Zur Strecke:
(Wie immer eine Wundertüte - und die Planer haben ja auch alle Optionen mit so einem Gelände!)
Was ich nun nicht so wirklich vermisst hab war die Mohrholz-Schnägge. Und nen Sandkasten hatte ich jetzt auch nicht direkt bemerkt.
Aber ansonsten ja wieder der bekannte Stromkasten und der Pump-Track, der ja wohl ein Jahr überstanden hat (oder gab es den schon länger).
Die Waldpassage nervte auch mal wieder mächtig :roll:
So ein paar Hürden hätte ich mir noch gewünscht und ich hab mir sagen lassen, der eine oder andere Stein wurde auch noch vorab weggeräumt :GrosseZustimmung: .

Und dann... beim warm fahren - es fängt an zu regnen, da war zwar klar, das wird jetzt keine totale Schlammschlacht, aber die Grifo waren dann doch gold-richtig. :)

Im Rennen:
Super vom Start in der zweiten Reihe weg gekommen und auf Platz 2. vor der ersten Kurve. Hatte kurz überlegt ganz nach vorne zu fahren, aber meinen Bremsen hab ich es nicht so ganz zugetraut.
Da aber klar war, dass ich hier zufrieden sein kann, wenn ich in den Top10 bleibe, war alles gut.
Dann natürlich den einen oder andere vorbei lassen müssen ab der zweiten Runde.
Wie zu erwarten war die Waldpassage am Zaun lang total nervig zu fahren und kostete auch immer Kraft, aber dafür war der restliche Belag eigentlich gut zu fahren.
Das Feld hat sich aus meiner Sicht dann etwas verteilt auf die Länge des Tracks und wenn dann, konnte man ja an vielen Stellen gut überholen.
In der letzten Runde dann doch noch zwei hinter mir aufgelaufen. Der eine überholt, ich kann ich wieder stellen, er wieder vorbei an dem schrägen Grasswall mit den zwei möglichen Abfahrten (Anfang/Ende), aber dadurch ist er dann zu schnell in die nächste Kurve und das VR hat sich in den Sand gegraben mit Sturz als Folge... Da bin ich dann auch nur knapp vorbei gekommen und hätte mich fast selbst abgelegt. (Außerdem war ja noch einer von der RG UNI HH (?) hinter mit, der auf seine Chance hoffte... - aber dazu kam es nicht mehr, es waren ja nur noch ein paar Kurven bis zum Ziel.

Also wieder mal ne super Veranstaltung :Respekt:
....auch wenn die Beine etwas eskaliert haben, denn vorher war nix mit Training oder so... (Mein Motto: Das letzte Rennen war auch das letzte Training).

Noch ein paar wenig begabte Handy-Bilder:
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Wenn nicht immer die ganzen Autos den Verkehr behindern würden - käme man viel schneller vorran....
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Re: SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 27.09.2022, 15:23

Das Video von Tag 1 ist online :D Danke Nico :Danke:


youtu.be/A_Bq_Ofyl4A

Mein Bericht folgt später.
Sonja - die radelnde Anwältin

www.rechtsanwaeltin-richter.de
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Re: SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 27.09.2022, 21:19

Cross is back. :D Und dann gleich ein Doppelwochenende. Wie schön! :Tanzen: Ich hab mich schon drauf gefreut, war aber auch leicht verunsichert, wie es denn so gehen würde :Weissnicht: . Immerhin kam ich 1,5 Tage vor dem ersten Rennen aus 25 bis 30 Grad und Sonne und zwei Wochen nur Straße fahren. Und nun soll ich bei deutlich unter 20 Grad plötzlich crossen? :Unentschlossen: Nun gut, ich bin vorsichtshalber am Freitag nochmal auf den Crosser gestiegen, um so ungefähr zu wissen, wie das in etwa geht. Der Rest muß sich dann im Rennen ergeben.

Samstag früh machten wir uns also auf den Weg nach Mölln, was von uns aus immer ein ziemliches Gegurke ist. Wenn dann noch das Navi Phantombaustellen erfindet :mad: und uns anders leiten will, aber auch echte Baustellen unterwegs auftreten, die zu Umwegen über irgendwelche Dörfer führen :meckern: , dann kommt es, wie es kommen muß. Wir waren deutlich später da als geplant :? . Ok, also Räder zusammenbauen, Startnummer organisieren (klappte super :Empfehlung: ), Radklamotten an und ab auf die Strecke. Was als erstes auffiel: Die Schnecke fehlt :shock: . Schade! Also gut, mal den Rest begutachten. Neben der schon von den anderen erwähnten kräftezehrenden langen Waldpassage fand ich auch am Anfang den zähen Anstieg bis zur Kurve auf der Wiese recht mühsam. Puh! Cross ist echt anstrengend :kapitulieren: . Und dann war da noch diese kurze, aber irgendwie recht steile Senke, bei der ich erstmal Kopfkino hatte. Also, stoppen, in Ruhe angucken, im Kopf klar werden (Gewicht nach hinten und dann geht das schon) und ab geht´s. Geschafft! :Kopfüberklatschen: Danach wieder etwas berghoch über den „Tisch“ und ab zum Start/Ziel.

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Oh je, das wird hart. Aber viel Zeit zum nachdenken blieb gar nicht, denn ich konnte auch schon bald zum Start gehen.

Das Feld der Hobby-Frauen war erstaunlich gut besetzt. Viele neue und altbekannte Gesichter. Klasse! Insgesamt waren wir 12 Mädels :GrosseZustimmung: .

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Vor dem Start haben wir Jana noch den Tip gegeben, besser ihre Jacke auszuziehen. Das wird sonst zu warm. Das ging aber nur, wenn wir ihr mit der Nummer helfen, die ja an der Jacke und nicht am Trikot war. Gesagt, getan. Wir helfen gerne. Ob Jana sich gerne helfen läßt, ist angesichts dieses Fotos fraglich :HaHa: . Aber das ist wohl eher eine unglückliche Momentaufnahme… ;)

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Vor dem Start kam Manfred zu uns und fragte, wie groß oder klein der zeitliche Abstand zu den Ü50-Männern sein soll. Wir haben uns auf eine Minute geeinigt, was super war. Danke Manfred, daß wir in die Entscheidung einbezogen wurden, was nicht selbstverständlich ist :GrosseZustimmung: .

Und dann ging es auch schon los. Der Start klappte bei mir ganz gut :Empfehlung: . Aber schon am Ende der Gerade schossen die ersten Mädels an mir vorbei. Ok, sie sind auch schneller und fühlen sich möglicherweise in diesem frühen Stadium der Saison einfach schon wieder sicherer im Gelände als ich. Trotzdem war ich nach der ersten Kurve immer noch auf Platz 3 – aber nicht mehr lange. Also, erstmal sammeln, in das Rennen hineinfinden und fahren. Ups, da war ja schon Jana :shock: . Warum überholt sie mich jetzt schon? Nun ja, läßt sich nicht ändern. Vielleicht ist sie auch einfach nur ein bißchen (zu) schnell gestartet.

Die Schikane vor dem Mölln-Schild

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gelang mir eigentlich ganz gut. Ich konnte sie fahren, ohne absteigen zu müssen. Dann hab ich ja doch nicht so viel verlernt. Dann das steile Stück runter. „Konzentrier Dich. Du kannst das“. Und ab geht´s.

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Geht doch! :Empfehlung: Dann noch ein bißchen Schräghang und kurz darauf wieder etwas hocharbeiten bis zum „Tisch“, der mir mit zunehmender Renndauer immer mehr Spaß gemacht hat :lockern: . Erste Runde geschafft. Bleiben noch vier… War ich in den ersten 1-2 Runden noch bei einigen Stellen etwas unsicher, kam ich dann immer besser rein ins Rennen. Die Fahrlinie wurde besser.

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Ich fühlte mich sicherer und laut meinen Navi-Aufzeichnungen wurden auch meine Rundenzeiten immer schneller. Meine beste Runde (die letzte) war 15 Sekunden schneller als die schlechteste (die erste). Vielleicht sollte ich künftig erstmal zwei Runden im Renntempo fahren, bevor das Rennen beginnt… :Sehrlachend: Zum Ende des Rennens kam sogar Jana wieder in Sichtweite :wink: . Mike667 rief mir zwischendurch zu, daß der Abstand noch 15 Sekunden beträgt und später sogar nur 10 Sekunden. Kann ich sie doch noch einholen? :Weissnicht: Sie scheint ja gerade etwas einzubrechen. Aber nein, es sollte mir nicht mehr gelingen. So sprang für mich am Ende Rang 7 von 12 raus. Das ist für den Anfang ganz ok. Ich bin erstmal zufrieden mit dem ersten Rennen der neuen Saison. Mal gucken, was die anderen Rennen noch so bringen.

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Nach dem Rennen stand die Siegerehrung auf dem Programm. Siegerehrung? Für Platz 7? Nein, für die Tageswertung war ich nur zum Applaudieren und Gratulieren gefordert. Aber danach folgte noch die (nachgeholte) Gesamtsiegerehrung für die vergangene Saison. Hier wurden in unserer Klasse die besten 8 Fahrerinnen gewertet. Und da war ich mit Platz 5 mittendrin dabei Pokalhoch . Es gab eine kleine Tasche mit Trinkflasche, Cap, T-Shirt, Mousepad und anderen Kleinigkeiten als Belohnung. Ich hab mich gefreut und bin stolz auf meine Leistung :swingen-2: .

Von den übrigen Rennen des Tages habe ich dann leider nicht mehr so richtig viel mitbekommen. Das lag zum einen daran, daß unser Rennen das einzige war, das komplett trocken geblieben ist. Den Rest des Tages hat´s geregnet :regenschutz: . Dementsprechend habe ich mich häufig unter Überdachungen jeder Art aufgehalten. Zum anderen war der erste Renntag nach monatelanger Pause wie ein Klassentreffen. Überall trifft man nette Leute, die man länger nicht gesehen hat, und freut sich über das Wiedersehen. Außerdem sind viele neue nette Leute dazugekommen, die es kennenzulernen galt prrosit . Da blieb einfach wenig Zeit, um das Renngeschehen zu beobachten.

Nach dem letzten Rennen ging´s dann – nein, nicht nach Hause NehNeh – ins Hotel. Wir haben uns in diesem Jahr wegen des „Gegurkes“ für eine Übernachtung vor Ort entschieden. So konnten wir den Renntag bei Pizza ausklingen lassen :trommel: und uns in Ruhe auf Tag 2 in Mölln vorbereiten :Kuehlen: .
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Re: SCCC - Mölln Tag 1 - 24.09.2022 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Ü40-Cyclist » 29.09.2022, 19:50

Don Vito Campagnolo hat geschrieben: 26.09.2022, 16:31 Im Grunde könnte ich hier gleich mit Blick auf den aktuellen Stand der „M&M-Battle-Wertung“ ein zufriedenes Fazit des gesamten Wochenendes ziehen, aber wie das nun einmal so ist: Zufrieden ist man doch irgendwie nie…
Da hast Du vollkommen Recht.
Wobei, bei der neu dazugekommenen Konkurrenz gibt es gar kein Grund dazu.
Beim Blick auf die Teilnehmerliste habe ich noch zu Stefan gesagt: „Ein Platz in den TopTen wird eine echte Herausforderung“. Und so war es dann auch. Da werden wir uns diese Saison wohl dran gewöhnen müssen. :Unentschlossen:
Den Start semi erwischt, dann kurz quer gestanden und schon nach 2 Minuten irgendwo zwischen 11-15. Da bildete sich dann auch ein ständiges hin und her mit Tex und dem Piraten Kay. Erst in der letzten Runde konnte ich mich hier entscheidend absetzen und den 11. Platz nach Hause fahren. Kurzzeitig habe ich Marco auch noch wieder gesehen, aber gnadenlos außer Reichweite. Daher verdientes 1:0 für den Don.
Schauen wir mal wie es Sonntag läuft.

Gruß Mario ;-)
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