"Fahrradausflüge mit 250 Sachen"

krmueller
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"Fahrradausflüge mit 250 Sachen"

Beitragvon krmueller » 18.01.2017, 10:39

So nennt n-tv einen Bericht über die Fahrradmitnahme im ICE4. Schon etwas älter, aber sehr interessant (finde ich):

http://www.n-tv.de/mediathek/bilderseri ... 34456.html

Bitte die Bilder 10 bis 14 aufrufen! "Vorher noch nie da gewesen: Die Züge der vierten ICE-Generation verfügen über jeweils acht Fahrradstellplätze."
Knud
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Re: "Fahrradausflüge mit 250 Sachen"

Beitragvon Knud » 18.01.2017, 22:41

Noch nie da gewesen ist Marketing-Geschrei. Früher konnte man in jedem Fernzug Fahrräder mitnehmen. Erst die Verdrängung der IR/IC/EC durch den ICE hat das geändert. Aber es ist gut, dass die Bahn die Fahrradmitnahme langfristig wieder möglich machen will.

Knud
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Heimfelder Dirk
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Re: "Fahrradausflüge mit 250 Sachen"

Beitragvon Heimfelder Dirk » 19.01.2017, 16:15

Nicht zu vergessen: Erst seit ca. 5 Jahren ist es möglich, im IC ein Fahrrad mitzunehmen. Vorher passierte bei der Reiseauskunft folgendes: Man suchte z.B. für eine Strecke Hamburg-Berlin bei Bahn.de eine Verbindung. Der ICE brachte einen in 90, der IC in 120 Minuten von Stadt zu Stadt. Die Mitnahme stinkender Riesenköter, 2 Quadratmeter großer Fernseher und/oder volltrunkener Fussball-Hooligans war kein Problem. Wenn man aber so dreist war ein Häkchen bei Fahrradmitnahme zu setzen, wurde man mit 5-mal Umsteigen in 13 1/2 Stunden mit Bummel- und Nahverkehrszügen für aberwitzige Preise durch die Republik geroutet. Den Anblick unappetitlicher Radfahrer mit Ihren 7 Kilo schweren gefährlichen Gerätschaften wollte man den Businessreisenden der ersten Klasse dann doch ersparen. :?

Ich glaube daraus ist auch HH-B entstanden: Lieber 10 Stunden radeln als sich 13 Stunden in der Bahn wie Aussätzige anstarren lassen. :wink:
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Re: "Fahrradausflüge mit 250 Sachen"

Beitragvon phantom » 19.01.2017, 16:57

Heimfelder Dirk hat geschrieben:
19.01.2017, 16:15
Nicht zu vergessen: Erst seit ca. 5 Jahren ist es möglich, im IC ein Fahrrad mitzunehmen. Vorher passierte bei der Reiseauskunft folgendes: Man suchte z.B. für eine Strecke Hamburg-Berlin bei Bahn.de eine Verbindung. Der ICE brachte einen in 90, der IC in 120 Minuten von Stadt zu Stadt. Die Mitnahme stinkender Riesenköter, 2 Quadratmeter großer Fernseher und/oder volltrunkener Fussball-Hooligans war kein Problem. Wenn man aber so dreist war ein Häkchen bei Fahrradmitnahme zu setzten, wurde man mit 5-mal Umsteigen in 13 1/2 Stunden mit Bummel- und Nahverkehrszügen für aberwitzige Preise durch die Republik geroutet. Den Anblick unappetitlicher Radfahrer mit Ihren 7 Kilo schweren gefährlichen Gerätschaften wollte man den businessreisenden der ersten Klasse dann doch ersparen. :?

Ich glaube daraus ist auch HH-B entstanden: Lieber 10 Stunden radeln als 13 Stunden in der Bahn wie Aussätzige anstarren lassen. :wink:
Das kann ich voll und ganz so unterschreiben. Ich verstehe das bis heute nicht, das randalierende Fans kein Problem sind, aber diese gefährlichen Fahrräder... Für B-HH bin ich dann ja öfters mit dem Fernbus zurück - braucht 4 Stunden und nimmt auch Fahrräder mit...
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Cyclocross
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Re: "Fahrradausflüge mit 250 Sachen"

Beitragvon Cyclocross » 30.05.2018, 16:40

Deutschland ist so klein, da kommt an in max. 3 Tagen überal hin, wenn man radelt, zumindest wenn man in Hangover wohnt. Ob ich nun die gleiche Zeit auf dem Rad sitze oder faul auf den Bahnhöfen rumlungern muss und dafür noch Geld behle, ist Geschmackssache. Bis 300 km fahr ich nie mit der Bahn, es sei denn im tiefsten Wnter, aber der ist ja dank Typen wie Trump und unserer Lobbyregierung abgeschafft. Ich erninnere mich noch an den großkotzig angekündigten ICE1, die Fehlkonstruktion auf Schienen, gewissermaßen das Alfastadtium. Ab 300 km ist die Bahn nur mit Sparpreisen günstiger als das Auto, auch für eine Person. Ist das eigentlich schon mal einem aufgefallen?

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