20.000 beim Olympischen Alsterfeuer (Bericht + Bilder)

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Helmut
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20.000 beim Olympischen Alsterfeuer (Bericht + Bilder)

Beitragvon Helmut » 21.02.2015, 11:13

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2024.JPG">

<b>Feuer und Flamme für Olympia in Hamburg
20.000 beim Olympischen Alsterfeuer</b>


Ca. 20.000 Hamburger setzten mit brennenden Fackeln rund um die Binnenalster ein Zeichen für die Olympia-Bewerbung Hamburgs. Das lange Band aus bot ein beeindruckendes Bild, dem eine ebenso grandioses Höhenfeuerwerk die Krone aussetzte.

Leider war die Resonanz auf meine Idee einer HFS-Lichterfahrt gering. Viele Leute gingen hingegen mit ihren Arbeitskollegen direkt von der Arbeit zur Alster, so wie z. B. Tribelix von Hamburg Wasser und auch ich hätte mit einer Gruppe der Haspa anschließen können. Am Freitagmittag kam dann eine Einladung, die mir noch lieber war: Lagadère, Veranstalter u. a. der Vattenfall Cyclassics, lud zum „Feuer & Flamme Ride“ ein – genau mein Ding!

Vorher war ich noch bei HFS-Fori MartinD bei Saturn, der das seit einem Sturz zickende Bajonett-Objektiv meines Fotoapparates mit einem beherzten Griff zur Raison brachte. Mit ihm über Fotoapparate und die Radsportwelt plaudernd verpasste ich den Ride, nicht aber die Gruppe.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2012.JPG">

Obwohl sehr spät eingeladen wurde, hatten sich an die 50 Leute zu der kurzen Tour vom Schwanenwiek zum Jungfernstieg eingefunden, unter ihnen auch die HFS-Aktivisten Karin und Uli sowie mein sich zum Radsport hingezogen fühlender Mit-Haspanese Frank Eisenblätter. Wir standen an der Lombardsbrücke. Weit mehr Leute standen auf dem breiten Jungfernstieg, boten uns so ein schönes Bild.

Zuerst war ich enttäuscht Der Wetterbericht hatte Recht behalten, kurz vor Beginn begann es zu regnen, was die Teilnehmerzahl locker halbiert haben dürfte. Eine viertel Stunde vor dem Beginn sahen die Reihen noch sehr weitmaschig aus.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2004.JPG">

Als es dann aber los ging und die Fackeln entzündet wurden, bot sich uns ein fantastischer Blick auf ein durchgehendes breites Band aus Fackelträgern. Zum Abschluss wurde ein grandioses Feuerwerk gezündet, das man in vielen Kilometern gesehen und vor allem gehört haben dürfte.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2051.JPG">

Nächste Woche sollen einige Hamburger über ihre Einstellung zu Olympischen Spielen in Hamburg befragt werden. Dergleichen passiert in Berlin. Da man in Deutschland die Spiele nicht gegen die örtliche Bevölkerung veranstalten möchte, hat die Stimmung der Befragten großen Einfluss darauf, ob man Berlin oder Hamburg als Kandidat für die Austragung der Olympischen Spiele ins internationale Ausscheidungsrennen schicken wird.

Mit den Vattenfall Cyclassics veranstaltet der Lagadère das mit Abstand größten Radrennen in Deutschland und mit dem Dextro Energie Triathlon Hamburg den größten Triathlon der Welt. Reinald Achilles und seine Kollegen von Lagadère haben eine klare Meinung zu der Bewerbung Hamburgs, sind von dem Konzept begeistert. Ich hoffe mit denen und den 20.000, dass Hamburg die Chance bekommt es umzusetzen.

Hier kommen von Uli Kampffmeyer und mir unsere

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html">>>> 37 Bilder vom Olympischen Alsterfeuer <<<</a>.
Zuletzt geändert von Helmut am 23.02.2015, 01:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tribelix » 22.02.2015, 20:08

Als ich Freitag Abend um 17:30 bei unserem Kundencenter am Ballindamm war, schien mir die bei FB genannte Zahl von 5.000 Teilnehmer sehr optimistisch. Den Ballindamm runter waren kaum Leute und auch zur Lombartsbrücke hin, nix los. Schnell die Fackeln geholt und auf der Brücke Position bezogen. Ab 18:00 wurden die Maschen enger und als um 18:15 die Fackeln angingen, wurde ich sprachlos. Das sah Hammer aus, ein geschlossenes Band von Fackeln in mehreren Reihen um die Binnenalster.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... i%2072.JPG">

Das Feuerwerk, eins der schönsten, das ich da mal gesehen hab - und ich geh zum Alstervergnügen, eigentlich nur wegen dem Feuerwerk. Sensationelle Aktion....ich hoffe, dass bei der Umfrage Hamburg einen deutlichen Abstand zu Berlin hat, wie man aus vereinzelten Pressemitteilungen heraus liest, bekommt Berlin den Zuschlag, sollte Hamburg nicht mehr als 8 % vor Berlin liegen. Wäre traurig, ließe sich aber nicht ändern...
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Beitragvon Helmut » 23.02.2015, 01:09

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... 182100.jpg">

Hier kommen von Uli Kampffmeyer

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %2058.html">>>> weitere 12 Bilder vom Olympischen Alsterfeuer <<<</a>.
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Augen auf beim Olympia-Kauf!

Beitragvon Kiezkicker » 25.02.2015, 15:49

Ich geb mal den "Spieleverderber" und oute mich als Gegner von Olympiabewerbung und Fackelaufmärschen.

Ich finde es besonders erstaunlich, wie unsere Olympioniken die Bewerbung und die Spiele unter dem Trendbegriff der Nachhaltigkeit zu verkaufen versuchen. Sollte dies im ökologischen Sinne gemeint sein, ist es reine Augenwischerei/Volksverdummung. Ist die nachhaltige ökonomische Entwicklung der Stadt damit gemeint, dann fragt sich, warum man diese von einem IOC-HostCity-Vertrag und Sponsoren/Konzernen abhängig machen will? Das ist grob fahrlässig und birgt enorme finanzielle und städtebauliche Risiken.

Über das IOC, nach der FIFA eine der korruptesten Organisationen weit und breit, muss kein Wort mehr verloren werden. Dass eine Reformierung aus sich selbst heraus glückt, mag beim adac vielleicht klappen...

Das Erstaunlichste ist aber, dass sich Hamburg mit Steuergeldern zum Handlanger einer IOC-Politik macht, die in Demokratien Olympiabegeisterung benötigt, damit der Markenwert nicht noch weiter sinkt. Da Boston 2017 ohnehin das Rennen macht, fragt sich überdies, warum der Senat so viel Bewerbungsgeld in die Hand nimmt, um den Tourismusfaktor der Stadt zu steigern – das geht einfacher.

Vorschlag zur Güte: Einfach mal 12 Jahre lang keine IOC-Spiele, dann neues Konzept, neue Leute, neue Spiele. Aber dann verdient natürlich auch 12 Jahre lang niemand so richtig.
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Re: Augen auf beim Olympia-Kauf!

Beitragvon Tribelix » 25.02.2015, 17:05

Kiezkicker hat geschrieben:Über das IOC, nach der FIFA eine der korruptesten Organisationen weit und breit, muss kein Wort mehr verloren werden. Dass eine Reformierung aus sich selbst heraus glückt, mag beim adac vielleicht klappen...
Ich teile deine Bedenken bzgl. Sotchi und Katar. Den Rest teile ich leider nicht.

Wer möchte kann sich jetzt schon als Volunteer für die Spiele 2024 beim HSB anmelden.

http://www.hamburger-sportbund.de/sport ... nteer.php5

P.S. auch für Berlin
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Re: Augen auf beim Olympia-Kauf!

Beitragvon Helmut » 25.02.2015, 23:44

Tribelix hat geschrieben:Wer möchte kann sich jetzt schon als Volunteer für die Spiele 2024 beim HSB anmelden.

http://www.hamburger-sportbund.de/sport ... nteer.php5
Hab ich gemacht. Bin gespannt...
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Re: Augen auf beim Olympia-Kauf!

Beitragvon Kiezkicker » 26.02.2015, 09:27

Tribelix hat geschrieben:
Ich teile deine Bedenken bzgl. Sotchi und Katar. Den Rest teile ich leider nicht.

Wer möchte kann sich jetzt schon als Volunteer für die Spiele 2024 beim HSB anmelden.

http://www.hamburger-sportbund.de/sport ... nteer.php5

P.S. auch für Berlin
Die massiven, schon etwas aufdringlichen und "emotionalen" Werbeaktionen interessierter Verbandsfunktionäre aus Sport und Wirtschaft sowie des Abendblatts und der Stadt für die Olympiabewerbung nerven. In diesem Stadium halte ich eine differenzierte, kritische Beschäftigung mit dem Für und Wider, den Risiken, Folgen und vielleicht auch Chancen einer Bewerbung für angebrachter.

Den Funktionären und Interessenvertretern der Wirtschaft geht es aber nur um Stimmungsmache, eine argumentative Auseinandersetzung ist nicht vorgesehen. Betrübliche Aussichten, wenn das jetzt bis 2017 so weitergehen wird. Ich werde mich jedenfalls nicht als Fackelläufer bewerben.
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Re: Augen auf beim Olympia-Kauf!

Beitragvon Tribelix » 26.02.2015, 10:50

Kiezkicker hat geschrieben:Betrübliche Aussichten, wenn das jetzt bis 2017 so weitergehen wird. Ich werde mich jedenfalls nicht als Fackelläufer bewerben.
Musst du ja nicht, es muss ja neben denen die Olympia für gut und erstrebenswert finden, Menschen geben, die sich noch um andere Sachen kümmern
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Re: Augen auf beim Olympia-Kauf!

Beitragvon Kiezkicker » 26.02.2015, 11:08

Tribelix hat geschrieben: Musst du ja nicht, es muss ja neben denen die Olympia für gut und erstrebenswert finden, Menschen geben, die sich noch um andere Sachen kümmern
Danke für den Hinweis!

Nur zur Klarstellung: Olympische Idee, Völkerverständigung, sportlicher Wettkampf usw. – klasse! Ich bin gegen Olympia, weil mich die Deformation, Pervertierung und Kommerzialisierung dieser Idee durch IOC und Sponsoren wie Coca C., Dow Chemicals und McDoof ankotzt. Und das wird sich leider auf absehbare Zeit auch nicht ändern, da kann sich Scholz noch so transparent machen. Eher wird die Handelskammer von der fixen Idee des Wirtschaftswachstums lassen, als das IOC sich reformieren.

Ein Letztes: Kein Spitzensport ohne Breite, heißt es jetzt immer. Das ist eine weitere Lüge, denn der Breiten-, Schul- und Betriebssport profitiert nur im Ausnahmefall davon, wenn Profi-Sportler gewinnen.
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Beitragvon Konkursus » 26.02.2015, 11:30

stimme inhaltlich in vollem Umfang kiezkicker zu. Wenn ich den Bach schon sehe.....aber gut.

Ich verstehe auch nicht, weshalb man für Infrastrukturmaßnahmen angeblich immer solche Aufhänger braucht. Kann man nicht einfach mal so etwas für die Bürger (nicht die Wohlstandsbürger, die Elbphilamonie brauchen) tun, nur einfach so?

Aber ich bewundere durchaus die Foris, die sich hier für die Sache einsetzen wie Tribelix, macht weiter so.

Sollte es denn tatsächlich soweit kommen (wovon ich beim besten Willen nicht ausgehe, es gibt ja US-amerikanische Konkurrenz und da müssen die Taschen ja etwas größer sein) will ich gerne die S p o r t l e r unterstützen; allein aus diesem Grunde werde ich mich noch melden. Mache dann mit dem admin eine Rentnergang, Tribelix ist ja noch nicht soweit :HaHa: :HaHa: .


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Ist Olympia noch zeitgemäß?

Beitragvon Kiezkicker » 26.02.2015, 18:52

Guter Kommentar von Matthias Kahrs zum Thema:
http://st.pauli-news.de/wer-darf-durch- ... -die-welt/
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Beitragvon Tribelix » 26.02.2015, 20:12

Klar jetzt machen wir noch ein Fass auf mit Integration...... Elbphi langt nicht.

Mir geht es darum, Leute kennen zulernen, Sportler beim Versuch Olympiasieger zu werden zuzusehen, wofür sie 4 Jahre trainiert haben und letztendlich Hamburg, so bekannt zu machen, damit
1. ja richtig Geld durch Tourismus in unsere Stadt kommt
2. Hamburg als Standort für Unternehmen interessant wird.
Der Hafen wird sich nicht ewig halten können und der trägt 33% des Konzernumsatzes der HGV

Wer sehen will was mit einer Stadt passiert, in der der Wirtschaftsmotor wegbricht, schaut mal über den Teich nach Detroit.

Also Arsch zusammen kneifen, mit anpacken und Hamburg bekannt machen und den Menschen in der Welt zeigen das wir die schönste, toleranteste und Sport verrückteste Stadt der Welt sind.
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Beitragvon Kiezkicker » 26.02.2015, 20:23

Tribelix hat geschrieben:Also Arsch zusammen kneifen, mit anpacken und Hamburg bekannt machen und den Menschen in der Welt zeigen das wir die schönste, toleranteste und Sport verrückteste Stadt der Welt sind.
Ok, das ist in etwa das emotionale Niveau, auf dem sich kaum rational argumentieren lässt. Aber kneif' du mal stramm deine Pobacken zusammen und pack' fest mit an! Vielleicht hilft's ja.

Detroit hat im Übrigen unter den ewig gestrigen GM-Strategien zu leiden gehabt und entwickelt sich jetzt zur Fahrradstadt. Aber das ist jetzt wieder sehr rational gedacht, also eher nix für dich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 12873.html
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Beitragvon Helmut » 26.02.2015, 21:08

Kiezkicker hat geschrieben:Detroit hat im Übrigen unter den ewig gestrigen GM-Strategien zu leiden gehabt und entwickelt sich jetzt zur Fahrradstadt. Aber das ist jetzt wieder sehr rational gedacht, also eher nix für dich.
Was sollen bitte solche Unterstellungen? Ich glaube nicht, dass Ihr Euch kennt.
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Beitragvon Kiezkicker » 26.02.2015, 21:29

Helmut hat geschrieben:
Kiezkicker hat geschrieben:Detroit hat im Übrigen unter den ewig gestrigen GM-Strategien zu leiden gehabt und entwickelt sich jetzt zur Fahrradstadt. Aber das ist jetzt wieder sehr rational gedacht, also eher nix für dich.
Was sollen bitte solche Unterstellungen? Ich glaube nicht, dass Ihr Euch kennt.
Das ist richtig. Ich hatte jetzt nur auf den Beitrag geantwortet, der mir tendenziell irrational erschien ("Arsch zusammenkneifen", "anpacken", Detroit etc.). Jemanden etwas zu unterstellen, lag nicht in meiner Absicht, Herr Admin.
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Beitragvon Peer » 02.03.2015, 14:35

Ich habe aktuell das Gefühl, dass jeder das in die "Hamburg Spiele" hineininterpretiert, was er sich insgeheim erhofft. Die Wirtschaft neue Bauaufträge, die Stadt Infrastruktur, Hotels mehr Gäste, Sportler wollen einmal die Spiele vor der Haustür (was ich ebenfalls super fände) und so weiter...

Wie es immer so ist, werden am Ende nur wenige "Gold" bekommen. Der Rest wird enttäuscht werden. Das IOC war immer dabei und einige Bauunternehmer und Politiker werden sicherlich nicht leer ausgehen.

Ich selber sehe wirtschaftlich nur wenig Chancen für Hamburg und ebenfalls mehr Risiken in der Bewerbung. Was das restliche "Drumherum" angeht, fände ich es aber irgendwie spannend die Spiele in Hamburg zu haben (bzw. überhaupt die Chance darauf). Es wäre vmtl. das erste und letzte Mal in meinem Leben so dicht dran zu sein. Dass man dann natürlich ebenfalls im grossen Strom der vielen anderen Einzelmotivationen mitschwimmt und diese mit vorantreibt, bleibt nicht aus...

Ich sehe es insgesamt ebenfalls kritisch, befürworte es aber aus privatem Sport-Interesse.

...und natürlich vermieten wir unsere Wohnung dann in der Zeit für horrende Preise an Touristen und werden reich...REICHHHHHH! ;)

lg
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 02.03.2015, 16:25

Peer hat geschrieben:...und natürlich vermieten wir unsere Wohnung dann in der Zeit für horrende Preise an Touristen und werden reich...REICHHHHHH! ;)
:GrosseZustimmung: Mensch Peer, dat is mal n richtig gute Idee!
Das muss ich mir unbedingt merken. :)
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Beitragvon Grotefend » 03.03.2015, 15:11

Peer hat geschrieben: ...und natürlich vermieten wir unsere Wohnung dann in der Zeit für horrende Preise an Touristen und werden reich...REICHHHHHH!
Wenn du da man nicht mit Zitrusfrüchten gehandelt hast. Die Idee, mit den olympischen Spielen reich zu werden, hat das olympische Komitee längst zum eigenen Vorteil perfektioniert. Wer auch nur das kleinste Geschäft (ja, auch das) mit Olympia machen will, braucht dafür eine kostenpflichtige Lizenz des IOC. Und muss peinlichst genaue Auflagen beachten, also z. B. von welcher Firma die Schuhe gekauft werden müssen, die der Wurstverkäufer trägt. (Dass die Schuhfirma Lizenzgebühren an das IOC zahlen muss, versteht sich von selbst)
Du würdest nach diesen Auflagen die Wohnung wohl total umbauen und -räumen und ganz neu möblieren müssen, natürlich auf deine eigenen Kosten. Das IOC würde sich - ausser an den Einnahmen - an nichts beteiligen.

Normalerweise wird an olympischen Spielen niemand reich. Nur das IOC und die sonstigen Verbände. Montreal z. B. hatte keine reichen Gönner und musste die Kosten ganz allein schultern. Die Folge davon war, dass nach den Spielen die Steuern kräftig erhöht wurden. Trotzdem hat Montreal dreißig Jahre gebraucht, um die letzte Rate der Schulden abzutragen. Schlimmer noch war Griechenland dran. Die Kosten für die Spiele in Athen waren der Anfang für die heute noch andauernde Schuldenmisere. (Versteht ihr jetzt, warum man uns vor der diesen Monat geplanten Umfrage die Kosten verschweigt?)
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Beitragvon Helmut » 03.03.2015, 23:48

Grotefend hat geschrieben:Montreal z. B. hatte keine reichen Gönner und musste die Kosten ganz allein schultern. Die Folge davon war, dass nach den Spielen die Steuern kräftig erhöht wurden. Trotzdem hat Montreal dreißig Jahre gebraucht, um die letzte Rate der Schulden abzutragen. Schlimmer noch war Griechenland dran. Die Kosten für die Spiele in Athen waren der Anfang für die heute noch andauernde Schuldenmisere. (Versteht ihr jetzt, warum man uns vor der diesen Monat geplanten Umfrage die Kosten verschweigt?)
Und wie war das bitte 1972 in München? Die Stadt hat damals einen enormen Schub bekommen, von dem sie letztlich noch heute profitiert.
Grotefend hat geschrieben:Versteht ihr jetzt, warum man uns vor der diesen Monat geplanten Umfrage die Kosten verschweigt?
M. W. kann man die genauen Kosten im heutigen Stadium noch gar nicht seriös schätzen. Da gibt es nichts zu verschweigen.
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Beitragvon Kiezkicker » 04.03.2015, 09:53

Helmut hat geschrieben: Und wie war das bitte 1972 in München? Die Stadt hat damals einen enormen Schub bekommen, von dem sie letztlich noch heute profitiert.
M. W. kann man die genauen Kosten im heutigen Stadium noch gar nicht seriös schätzen. Da gibt es nichts zu verschweigen.
München 1972... andere Zeiten, andere Spiele, noch nicht so ein "Weltzirkus"...

686 Millionen DM und damit knapp ein Drittel der Gesamtkosten musste die öffentliche Hand damals übernehmen. Mit einer solchen Investionsspritze hätte München damals auch ohne die Spiele einen Schub erhalten, vermute ich mal.

Aber "Olympia" wurde damals schon als "Sprung in die Zukunft" für die Stadt glorifiziert. "Angekündigt waren die billigen Spiele. Daumes Vize im Nationalen Olympischen Komitee (NOK), Max Danz, im Jahre 1966: "Wir müssen maßhalten, nichts überbewerten und nicht in Versuchung geraten, die größten und bombastischsten Spiele veranstalten zu wollen"
(http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43019367.html)

Das sind fast dieselben Floskeln wie heute. Aber nach der Lektüre hat man nicht den Eindruck, dass München von dem Spektakel wirklich profitierte.

Und wenn jetzt für Hamburg noch keine seriösen, "belastbaren" Zahlen vorliegen, kann man eben auch noch nicht über diese Frage abstimmen/entscheiden. Dann ist ein Referendum nichts wert.
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Beitragvon Grotefend » 04.03.2015, 15:39

Helmut hat geschrieben:Und wie war das bitte 1972 in München? Die Stadt hat damals einen enormen Schub bekommen, von dem sie letztlich noch heute profitiert.
Unbestritten! Hier schließe ich mich 'Kiezkicker' an. Um die Infrastruktur zu puschen, bedarf es keiner Olympiade, keiner Fußball-WM oder ähnlichem.

Mich stört in erster Linie, dass sich die Veranstalter (IOC, FIFA etc.) trotz enormer Einnahmen an den verursachten Kosten fast gar nicht beteiligen, nur den Nutzen ziehen (Beispielsweise "verkauft" das IOC die Fernsehrechte für mehr als zwei Milliarden Dollar, behält jedoch den Großteil dieses Geldes für sich, der Rest wird an die Fachverbände verteilt.)
Grotefend hat geschrieben:Versteht ihr jetzt, warum man uns vor der diesen Monat geplanten Umfrage die Kosten verschweigt?
Helmut hat geschrieben:M. W. kann man die genauen Kosten im heutigen Stadium noch gar nicht seriös schätzen. Da gibt es nichts zu verschweigen.
Man versucht es vorsichtshalber aber auch gar nicht. Das erinnert doch sehr an ein (vergleichsweise kleines) Projekt, auch hier in Hamburg. Die Elbphilharmonie sollte ja auch kaum was kosten, gewissermaßen aus der 'Portokasse' zu finanzieren.

Ich möchte bitte nicht falsch interpretiert werden. Auch ich finde olympische Spiele schön. Sie stehen einer Stadt gut zu Gesicht und können ihre Bekanntheit enorm steigern, siehe München. Deshalb ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn sich Hamburg in angemessenem Umfang an den Kosten beteiligt. Doch in erster Linie sind doch diejenigen gefordert, die die Musik bestellen. Und auch noch fordern, was gespielt werden soll.
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Beitragvon Knud » 04.03.2015, 22:52

Grotefend hat geschrieben:
Grotefend hat geschrieben:Versteht ihr jetzt, warum man uns vor der diesen Monat geplanten Umfrage die Kosten verschweigt?
Helmut hat geschrieben:M. W. kann man die genauen Kosten im heutigen Stadium noch gar nicht seriös schätzen. Da gibt es nichts zu verschweigen.
Man versucht es vorsichtshalber aber auch gar nicht.
Klar dass eine Kostenschätzung jetzt mit großen Unsicherheiten verbunden wäre. Dennoch wird jetzt behauptet, dass Hamburg da nichts zugeben muss. Wie will man das wissen? Ein großer Teil soll vom Bund bezahlt werden. Das ist bester St. Florian, aber wir sind als Steuerzahler mit dabei. (In Berlin natürlich auch). Anderes soll von Sponsoren bezahlt werden. Hat da schon einer rechtskräftig zugesagt?

Sicher wird von Olympischen spielen ein Schub ausgehen. Aber den Gewinn an Infrastruktur könnte man für das gleiche Geld auch ohne haben. Mich macht dieses gezielte verdunkeln der Kosten erst skeptisch. Warum kann man in Deutschland nicht ehrlich sagen: Das kostet etwas, aber wir sind auch bereit das auszugeben?

Wir sollen ohne wichtige Fakten abstimmen, aber in einigen Jahren werden wir hören, dass man doch alles gewußt hätte...

Übrigens sollte die EXPO in Hannover auch kostendeckend sein. Welchen Nutzen hat die Stadt jetzt noch? Man kann da geteilter Meinung sein. Oder was hat die Bau- und Gartenausstellung gebracht? Ich meine Wilhelmsburg hat schon gewonnen.

Das Problem ist wohl eher, dass sich entspechendes Geld sonst nicht politisch aktivieren läßt.
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And the winner is ...

Beitragvon Kiezkicker » 10.03.2015, 14:26

... Hamburg mit 64%, aber Börlin bleibt mit 55 % im Rennen.
http://www.stern.de/sport/hamburg-bei-o ... 79079.html

Doll sind die Quoten ja nicht, bedenkt man, wie sich Senat, Abendblatt, Sportbund und Handelskammer jetzt schon abgestrampelt haben. Wenn erstmal Zahlen und Kosten auf dem Tisch liegen, werden einige mehr den Daumen nach unten richten. Hoffentlich ist der Zirkus dann bald zu Ende.

+++

Hier noch ein Artikel für alle, die glauben, die IOC-Spiele 2012 seien ein Segen für London gewesen:

http://www.taz.de/ !98092/
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Re: And the winner is ...

Beitragvon Tribelix » 10.03.2015, 15:16

Kiezkicker hat geschrieben:... Hamburg mit 60%, aber Börlin bleibt mit 53 % im Rennen.
Ich bin überrascht über die Qualität dieser Zahlen, mir wird seit Minuten 64% HH & 55% B per Äther um die Ohren gehauen.
Kiezkicker hat geschrieben:Hier noch ein Artikel für alle, die glauben, die IOC-Spiele 2012 seien ein Segen für London gewesen:
http://www.taz.de/ !98092/
Genau diesen Gigantismus, will ja keiner haben.
War letztes Jahr in London und werde da wieder hinfahren

P.S. In deiner rational handelnden Art, hast du das pragmatische übersehen, den Link funzt nicht :!:
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Re: And the winner is ...

Beitragvon Fülle » 10.03.2015, 17:15

Kiezkicker hat geschrieben:... Hamburg mit 64%,
Doll sind die Quoten ja nicht..
Das Glas ist 1/3 leer oder zu 2/3 voll, so strickt sich halt jeder seine Wahrheit. Ich finde die 64% Zustimmung sehr gut, d.h. ja nicht 36% Ablehnung sondern 36% die sich nicht konkret dafür ausgesprochen haben. Vielleicht wird das noch genau bekannt gegeben.
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Beitragvon Kiezkicker » 10.03.2015, 19:34

Sind Sie für oder gegen Sonnenschein in Hamburg?

Nix für ungut, aber welchen Wert kann so eine reine Stimmungsabfrage ohne irgendwelche konkreten Kriterien schon haben? Und wer sich nur die Dauerwerbesendung auf allen Kanälen anschaut, wie soll der sich jetzt eine kritische, differenzierte Meinung bilden. Solange findet er eben olympische Fackelaufläufe und fantasievolle Planskizzen toll.

Scholz & Co. haben auf eine Mehrheit von mehr als 70% spekuliert, denn Hamburg muss deutlich mehr Begeisterung und Emotion zeigen als die Hauptstadt. Vor diesem Hintergrund kann ich die Rede von "wenig Mehrheit" schon nachvollziehen.

32% haben gegen IOC-Spiele in Hamburg gestimmt, 4% waren ohne Meinung. Ich tippe mal, dass die Stimmung kippt, wenn die Stadt mit weitere Einzelheiten des Bewerbungsgedöns rausrückt, Stichwort Umwidmung der Hafenwirtschaftsfläche.

@ Tribelix: Hast du den richtigen Link schon selbst gefunden? War nicht sooooo schwer, oder? London wird immer als vorbildhaft usw. gehandelt. In dem Artikel werden die Schattenseiten, Nachteile und Verlierer der Spiele ganz gut beschrieben.
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Beitragvon Fülle » 10.03.2015, 19:59

Kiezkicker hat geschrieben:Sind Sie für oder gegen Sonnenschein in Hamburg?

Nix für ungut, aber welchen Wert kann so eine reine Stimmungsabfrage ohne irgendwelche konkreten Kriterien schon haben?

Hättest du die selbe Frage gestellt wenn die Verhältnisse umgekehrt wären? Das für und wieder mag ich nicht diskutieren, meine Meinung steht ;) (und ich hab mir das Pamphlet durchgelesen)
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Beitragvon Kiezkicker » 10.03.2015, 21:29

Deine Weigerung, das Für und Wider zu diskutieren, passt ins Bild der bisherigen Auseinandersetzung in Hamburg mit dem Thema. Die öffentliche Diskussion wird aber nach dem 21.3. erst richtig beginnen, hoffe ich.

Wenn Hamburgs Bewerbung bestimmte Bedingungen erfüllt und die Stadt diese auch bei den Herren aus Lausanne durchsetzen kann, darf das IOC von mir aus gern mit seinem Zirkus hier Halt machen.

Welches "Pamphlet" meinst du?
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Beitragvon Fülle » 10.03.2015, 21:45

Kiezkicker hat geschrieben: Welches "Pamphlet" meinst du?
Hast du wahrscheinlich noch nicht gelesen ;) http://www.hamburg.de/contentblob/44206 ... worten.pdf

Ist doch okay, dass du dagegen bist, ist doch allen unbenommen. Wenn die Mehrheit in HH dafür ist freue ich mich darüber, wenn nicht kann ich auch damit leben, akzeptieren kann ich Mehrheitsentscheidungen allemal.
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Beitragvon Konkursus » 11.03.2015, 09:58

wenn 960 Bürger für Olympische Spiele in Hamburg (von Berlin wollen wir gar nicht reden) und damit für Milliardenaufwendungen sind, ist dies natürlich etwas wenig. Und schon geht das Geplärre los. Während das Hamburger Abendblatt in seinem neuerlichen Hurra-Journalismus schreibt: "Her mit den Olympischen Spielen", überlegt sich das DOSB schon, die Bewerbung für 2024 vollständig abzublasen.

Ja, so kann´s kommen. Jetzt kann sich das HA hoffentlich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zuwenden.


Ko
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Beitragvon Fülle » 11.03.2015, 10:36

Konkursus hat geschrieben:wenn 960 Bürger für Olympische Spiele in Hamburg (von Berlin wollen wir gar nicht reden) und damit für Milliardenaufwendungen sind..

Ko
1500 wären natürlich eine viel bessere Basis :HaHa:
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 11.03.2015, 10:55

Konkursus hat geschrieben:wenn 960 Bürger für Olympische Spiele in Hamburg (von Berlin wollen wir gar nicht reden) und damit für Milliardenaufwendungen sind, ist dies natürlich etwas wenig.
Ko
Wären hier 1.800.000 Hanseaten ganz "offiziell" nach Art einer Volksbefragung interviewt worden, wäre das sicherlich basisdemokratischer.

Das Gezeter über die Kosten für die Umfrage im 8-stelligen Bereich hätte ich hier mit großem Interesse verfolgt.

Aber ist auch völlig in Ordnung so, jeder hat das Recht seine Meinung zu haben und auf seiner Sicht der Dinge zu beharren. Ich habe auch zu gewissen Veranstaltungen in meiner Heimatstadt eine tiefe Abneigung, von der ich nicht abrücke.

Allerdings könnte man für meinen Geschmack hier bei HFS auf unnötige Anfeindungen gegen Andere (Diskussionsbeiträge bzw. Standpunkte) auch ruhig verzichten. ;-)
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Beitragvon Konkursus » 11.03.2015, 12:11

Dirk, ich wollte doch keinen anfeinden. Ich meine doch letztens schon geschrieben zu haben, dass ich mich noch als Supporter bewerbe, wenn Hamburg den Zuschlag bekommt (aber bitte dann für die Paralympics).

Ich finde das nur so lustig, auf der einen Seite das HA mit ihrem komischen Journalismus in letzter Zeit (nicht nur bezogen auf Olympia), auf der anderen Seite der DOSB - nur weil gerade einmal 960 Bürger (HH) und noch weniger für Berlin ein Votum abgegeben haben pro Olympia.

Der DOSB hat wohl die Bürgervoten München vor Augen. Vorher alles klasse, nachher krachend vorbei.

Ich bin mal gespannt, was der 21.03. so bringt.

Gruß

Ko
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Beitragvon Kiezkicker » 11.03.2015, 12:12

Die Umfrage soll repräsentativ gewesen sein. Allerdings sind Fragetechnik und -auswahl doch leicht manipulativ. Die entscheidene Frage war ja nicht die einzige.

Ein Volksentscheid auf der Basis von "belastbaren" Fakten wird sicher anders ausfallen. So war es letztlich eine inhaltsleere Stimmungsabfrage, die dennoch nicht wirklich zur Zufriedenheit der Auftraggeber bzw. des SPD-Senats ausfiel.

vgl. http://www.zeit.de/sport/2015-03/olympi ... in-olympia

@Heimfelder Dirk: "Anfeindungen gegen Andere" sehe ich nicht. Falls ich mit meinen Meinungsäußerungen jemanden in seinen Gefühlen für Olympia verletzt habe, bitte ich das zu entschuldigen.
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Beitragvon Tribelix » 11.03.2015, 12:27

So hier ist die Frosa Umfrage
Umfrage
Bin gespannt wie sie hier zerflättert wird und übersetzt, bzw. zurecht gelegt. :wink:
So, ich bin raus, ich warte ab auf eine Lösung, durch den Inhalt der Bewerbung und nicht durch die Lobbyisten, aber da werde ich wohl enttäuscht. siehe Bewerbung für 2012, Zuschlag Leipzig
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Beitragvon Fülle » 11.03.2015, 12:30

20.000 Leute an der Alster (bei Scheisswetter), eine repräsentative Umfrage eines renommierten Instituts (die im übrigen auch das Hamburger Wahlergebnis vorab sehr genau abgebildet haben), da möchte ich mal eine Veranstaltung mit vielleicht 200 Gegnern sehen, dann mal los. Das könnt Ihr einfach nicht schlechter reden, das ist peinlich.

Mag ja sein, dass es teuer wird, 2 Mrd. werden es bestimmt, aber da kann ja mal eine BWLer sagen wieviel davon als Steuern wieder zurückkommen!? Die bekommt ja nicht einer und kauft sich davon eine Insel (gut, beim IOC weiß das keiner so genau ;) ).

Das Konzept ist super, den Preis dafür wird man sehen aber Stillstand ist Rückschritt. In 50 Jahren wird keiner mehr was schlechtes über die Philharmonie sagen, sondern es wird ein Touristenmagnet und damit ein Wirtschaftsfaktor für die Zukunft sein und bleiben. Mit Olympia wäre es ähnlich, aber mal abgesehen von der deutschen Entscheidung ist ja auch noch Rom mit im Topf, würde also sowieso schwer.
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Beitragvon Kiezkicker » 11.03.2015, 14:50

Wie gesagt, dolle sind die Zustimmungswerte der Forsa-Umfrage nicht. Aus dem DOSB werden Stimmen laut, ob der niedrigen Zustimmung das Ganze abzublasen. Zumindest für 2024. Gibt also noch vernünftige Funktionäre... prrosit

http://www.abendblatt.de/sport/olympia/ ... mmung.html
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Beitragvon Fülle » 11.03.2015, 16:51

Kiezkicker hat geschrieben:... Gibt also noch vernünftige Funktionäre... prrosit
Du bist lustig, die deiner Meinung sind oder sein könnten sind vernünftig, im Umkehrschluss alle anderen dann ja wohl nicht :HaHa: ...Na gut ich bin hier auch raus, ich kann auch mit Berlin leben oder ohne Olympia, würde es nur für eine verpasste Chance halten.
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Beitragvon Kiezkicker » 11.03.2015, 16:59

Wäre ich nicht der Meinung, mein Standpunkt wäre vernünftig, würde ich ihn nicht vertreten, Fülle.

Ich kann auch ohne Olympia leben. Die Energie und die Kohle lassen sich dann in eine vernünftige Stadtentwicklung stecken.
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Beitragvon Tribelix » 11.03.2015, 18:01

Kiezkicker hat geschrieben:Ich kann auch ohne Olympia leben. Die Energie und die Kohle lassen sich dann in eine vernünftige Stadtentwicklung stecken.
Siehste und das kann jemand der seit seiner Jugend Sport macht, in vielen Sportarten, nicht verstehen, dass jemand gegen eine Vielvölker Sportveranstaltung ist, mit der sich eine Stadtentwicklung refinanzieren lässt und beschleunigen.......
Dir fehlt das Sport-Gen, deshalb ist jede weitere Diskussion sinnlos.
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Beitragvon Konkursus » 11.03.2015, 18:18

Warum gehen jetzt eigentlich die Emotionen hoch? Ist schon eine Entscheidung gegen Hamburg gefallen?

Nun einmal ganz tief durchatmen und im übrigen: siehe Dirk.

Bislang wurde die Diskussion doch einigermaßen sachlich geführt, jetzt wird mit einem Mal gepoltert.


Ko
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Beitragvon Kiezkicker » 11.03.2015, 19:00

Naja, es ist nie schön, wenn Träume wie Seifenblasen platzen, das verstehe ich schon.

Wenn jemand sich nicht von Fackelfeuer und Abendblatt-Dauerpropaganda einlullen lässt, dann fehlt ihm eben das "Sportler-Gen"? Lächerlich... Vielleicht treibst du zu viel Sport, Tribelix?
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Beitragvon Helmut » 12.03.2015, 00:16

Tribelix hat geschrieben:ich warte ab auf eine Lösung, durch den Inhalt der Bewerbung und nicht durch die Lobbyisten, aber da werde ich wohl enttäuscht. siehe Bewerbung für 2012, Zuschlag Leipzig
Ich teile Deinen Pessimismus. Dass Berlin gewollt ist, erkennt man daran, dass man von Hamburg von vornherein eine deutlich höhere Zustimmung verlangte. Mein Tipp: Man wird die 55 % in Berlin als hinreichende Zustimmung auslegen, so dass es unbedeutend ist, dass und wie viel höher diese in Hamburg nun tatsächlich ist.

Ja, ich weiß, ich schreib hier über Probleme, die es noch gar nicht gibt, aber ich habe ein Scheißgefühl. Ach ja, und wir Steuerzahler in Hamburg würden eine Olympiade auch und gerade in Berlin ebenfalls mitbezahlen müssen.

Ich warte auf ein Wunder, dass Hamburg den Zuschlag bekommen wird... "Uns Uwe" ist da viel optimisticher:

http://www.abendblatt.de/sport/article2 ... ieden.html

Helmut
(der in den Augen mancher ebenfalls zu viel Sport zu treiben scheint)
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Tribelix » 12.03.2015, 06:38

Kiezkicker hat geschrieben: Lächerlich... Vielleicht treibst du zu viel Sport, Tribelix?
Wenn ich mich in einem Forum, in dem es zu 98% um sportliche Belange geht, dafür entschuldigen muss, dass ich leidenschaftlich Sport mache, mich für viele Sportarten interessiere, dann läuft hier definitiv was verkehrt :!:

Obwohl ich auch gerne Chai Latte trinke, jemanden gerne in den Arm nehme und ihm sage, dass ich ihn mag, für mich auch Sandalen ihren Reiz haben, manche Strickmuster reine Kunstwerke sind, ich Diskussionen überaus reizvoll finde, wird das nicht der Hauptbestandteil meines Lebens werden, aber ich akzeptiere es.

Sollten wir uns mal treffen Kiezkicker, werde ich dich einfach mal umarmen und sagen, dass ich dich mag,
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Beitragvon Kiezkicker » 12.03.2015, 09:18

Danke für das Angebot, Tribelix.

Ich find's albern, sich gegenseitig vorzurechnen oder damit zu brüsten, wer mehr "Sport-Gen" in sich trägt, wer länger Sport treibt oder wer zu viel Sport macht (ich mach' zurzeit vermutlich zu wenig, aber muss auch nicht für Olympia trainieren, sondern nur für einen Marathon, auf den ich keinen Bock habe). Sind doch alles Amateure hier, oder habe ich etwas missverstanden?

Zurück zum Thema: Der Schneeloch wurde gestern noch von seinem Scheff zurückgepfiffen. Es darf also weiter gezittert werden – so oder so.

Edit: Seit gestern gibt's laut faz.net einen neuen Favoriten im Rennen um Olympia...

http://www.faz.net/aktuell/sport/sportp ... 77859.html

und hier noch die Forderung des Landespastors nach "gerechten" Spielen.

http://www.hinzundkunzt.de/feuer-und-fl ... te-spiele/
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Beitragvon Knud » 13.03.2015, 00:07

Tribelix hat geschrieben:So hier ist die Forsa Umfrage
Bin gespannt, wie sie hier zerflättert wird und übersetzt bzw. zurecht gelegt.
Danke für den Link! Sehr interessant.

Da gibt es in meinen Augen nicht viel zum Zerflättern. Die Zustimmung in Hamburg ist signifikant größer als in Berlin. Man wird sehen, ob die Berliner Lobby so wirksam ist, dieses Argument weg zu definieren. Und offenbar läuft ja schon eine Diskussion, ob die Zustimmung überhaupt ausreichend sei. Das kann natürlich jeder sehen, wie er will. Und das machen interessierte Kreise dann auch.

Letztlich entscheiden Funktionäre.
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Beitragvon Fülle » 16.03.2015, 18:36

Ein Freund vom Radio hat gerade geschrieben, dass der RBB meldet Hamburg soll es machen :)

...mal gucken ob er mich nur verar...t ;)
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 16.03.2015, 18:45

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Beitragvon Heimfelder Dirk » 16.03.2015, 19:15

Fülle hat geschrieben:...mal gucken ob er mich nur verar...t ;)
ne, hat er nich :ifreumi:
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Beitragvon Tribelix » 16.03.2015, 21:42

Na dann bin ich jetzt mal gespannt auf die Aktionen von Dirk Seifert.
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Beitragvon Harterbrocken » 16.03.2015, 22:40

Super. Hamburg schafft die erste Hürde. Wer ist schon Berlin? Nun wird es schwierig, gilt es doch Boston zu schlagen. Und die Amis geben mächtig Gas. Also: Noch mehr Feuer und Flamme für Hamburg.
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Beitragvon Helmut » 17.03.2015, 00:38

Harterbrocken hat geschrieben:Nun wird es schwierig, gilt es doch Boston zu schlagen. Und die Amis geben mächtig Gas.
Und werden es wohl schaffen, weil Nordamerika 2024 wohl mal wieder dran ist und sich Deutschland vermutlich zuvor für 2024 die Fußball-EM sichern wird, mutmaßt der Spiegel. Macht nichts, damit hätte Hamburg eine gute Ausgangsposition für die Olympiade 2028. Folgender Artikel wirkt auf den ersten Blick veraltet, weil er vor der Entscheidung "für Hamburg vor Berlin" erschien, aber ist immer noch top aktuell.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/olymp ... 23716.html
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