Hamburg Wildwest: Autofahrer schlagen Radfahrer nieder...

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BikeFuchs
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Hamburg Wildwest: Autofahrer schlagen Radfahrer nieder...

Beitragvon BikeFuchs » 06.04.2014, 22:28

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/re ... ieder.html

Man ist ja so einiges gewohnt...

p.
Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos...
Bagdad-Biker

Man hätte auch einfach drumrum fahren können...

Beitragvon Bagdad-Biker » 07.04.2014, 09:44

...macht man aber nicht. Man regt sich lieber auf, wird handgreiflich und bekommt dafür´n paar auf´s Maul. Irgendwie geht aus Sicht des Radfahrers die Rechnung nicht auf.

Wie viele Falschparker gibt es in HH? Wenn der bei jedem so reagiert, braucht der neben einer guten Zahnzusatzversicherung auch sicherlich Herztabletten.

Ganz ehrlich! Nicht eine Spur von Mitleid! Wenn er Selbstjustiz (Ahndung Falschparken/ Schlag auf´s Dach) für angebracht hält, darf er nicht jammern, wenn der Autofahrer diese Sachbeschädigung auch gern selber ahnden möchte. Da liegt doch auf beiden Seiten ein hohes Gewaltpotenzial vor. Haben sich zwei gesucht und gefunden.

Wer natürlich nur die Radsportbrille auf hat, wird jetzt behaupten, eine Beule im Autodach wiegt weniger schwer als eine am Kopf. Das aber liegt im Auge des Betrachters. In einem KFZ-Tuningforum dürften die Meinungen proportional andersrum sein.

Stelle man sich nun vor, wir Radsportbrillenträger fahren mit unserem Rad auf dem Fußweg und ein Passant ahndet dieses Vergehen mit einem Tritt ins Hinterrad. Ich glaube, wir würden uns für den Achter im Laufrad auch von Herzen bedanken.

P.S. Für alle, die vllt. auch gern mal auf´s Autodach schlagen oder ´nen Spiegel abtreten... wenn ihr dafür die Nase blutig gehauen bekommt, ist das nicht nur moralisch völlig i. o., sondern, sofern ihr euch wehrt, auch rechtlich u. U. ok.

Im akuten Fall befindet sich, bis zu dem Zeitpunkt, wo der Radfahrer verfolgt und niedergestreckt wurde, der Autofahrer rechtlich auf der sicheren Seite. Fakt ist: Der Autofahrer begeht "lediglich" eine Ordnungswidrigkeit (falschparken). Dann begeht der Radfahrer eine Straftat (Sachbeschädigung). Gem. § 127 STPO darf nun jeder Bürger in der BRD, der eine Straftat beobachtet, den Täter verfolgen und ihn zur Feststellung der Personalien festhalten. Leistet der Radfahrer Widerstand, darf der Autofahrer Gewalt anwenden (unmittelbarer Zwang). Beruft sich der Autofahrer auf 127 STPO, ist er aus der Körperverletzung schonmal raus. Insbes. weil er drei Zeugen hat.

Die Story geht jetzt ja aber noch weiter. Ein geschickter Anwalt wird im Gericht den hinzueilenden Zeugen in einem anderen Licht darstellen, als es der Artikel tut. Er wird argumentieren, dass der Autofahrer vom Zeugen angegriffen wurde. Ferner wird er argumentieren, dass der Zeuge eine Straftat (Körperverletzung) vermutete und Nothilfe leisten wollte, sich jedoch im Irrtum befand, da der vermeintliche Straftäter nach § 127 STPO handelte. Im Handgemenge ließ sich dieser Irrtum nicht aufklären und der Autofahrer sah sich gezwungen, Notwehr gegen diesen Angriff zu leisten. In diesem Punkt wird das Gericht vermutlich das Verfahren gegen eine geringe Gebühr einstellen.

Einzig die Sache mit dem Handy wird dem KFZ´ler zum Verhängnis. Hierfür dürfte es schwer werden eine Legitimation zu erfinden.
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Halbrenner
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Re: Man hätte auch einfach drumrum fahren können...

Beitragvon Halbrenner » 07.04.2014, 11:07

Bagdad-Biker hat geschrieben:Da liegt doch auf beiden Seiten ein hohes Gewaltpotenzial vor. Haben sich zwei gesucht und gefunden.
Du willst jetzt doch nicht ernsthaft das Schlagen auf ein Autodach mit einer schweren Körperverletzung gleichsetzen? Ich sehe im ersten Fall übrigens keine Sachbeschädigung, da nichts beschädigt wird. Dass Du den Umstand, dass mehrere Typen einem Radfahrer hinterherjagen, ihn vom Rad prügeln und das wehrlose, liegende Opfer weiter ins Gesicht treten, so verharmlost, spricht nicht gerade für Dich.

Mein Tipp an Dich: Fahre vielleicht hin und wieder einmal in der Hamburger Innenstadt mit dem Rad, falls es Du es ohnehin nicht schon machen solltest. Zur Zeit ist es in Hamburg noch krasser als sonst, da bei vielen Autofahrern und -fahrerinnen die Nerven blank liegen. Viele Autofahrer drangsalieren einen, betreiben Verkehrserziehung und haben dabei keinen Schimmer, was die Rechte von Radfahrern betrifft. Das ist für mich Gewalt und Aggression und bleibt zumindest von mir auch nicht unbeantwortet.
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Beitragvon Bagdad-Biker » 07.04.2014, 15:59

Warum nicht? Straftat bleibt Straftat. Die Schwere der Tat spielt da zunächst eine untergeordnete Rolle. Im Übrigen ist es unerheblich, wie groß der entstandene Sachschaden ist. Allein der Versuch einer Straftat ist rein rechtlich bereits strafbar. Aber ich merke schon, du hast das sehr merkwürdig einseitige Unrechtsbewusstsein, dass ich von vielen Innenstädlern kenne.

Wie ich bereits schrieb: Wer natürlich nur die Radsportbrille aufhat, wird jetzt behaupten, eine Beule im Autodach wiegt weniger schwer als eine am Kopf. Das aber liegt im Auge des Betrachters. In einem KFZ-Tuningforum dürften die Meinungen proportional andersrum sein.

Ich verharmlose im Übrigen nicht. Vielmehr möche ich davor warnen, aufgrund so einer Bagatelle wie dem Falschparken eine Straftat zu begehen und ggf. mit dicker Lippe nach Hause zu kommen und später vor Gericht feststellen zu müssen, dass der Schläger dann auch noch Recht bekommt.

Diese Radler, die nach meiner Definition in die Rubrik Rambo-Radler gehören und meinen ihr Recht auf diese Weise durchsetzen zu müssen, haben es m. E. aber eigentlich auch nicht anders verdient.

Zu dem Rest Deines Textes kann ich nur sagen: Radsportbrille. Dir fehlt es an Objektivität. Es wäre vergebens dir erklären zu wollen, dass eben so viele Radfahrer fahren wie die Sau oder wie in diesem Fall, meinen den Verkehrserzieher spielen zu müssen. Unter´m Strich tun sich da beide Seiten nicht viel. Es ist ein sehr gespanntes Verhältnis. Ob Öl ins Feuer da der beste Weg ist?

Dein letzter Satz ist erschreckend. Stellt er dich doch auf die gleiche niedrige Schwelle wie die beiden Streithähne aus dem Artikel. Bitte korrigiere mich, sollte ich das falsch verstanden haben. Du wertest ein Drangsalieren (zu Recht) als Gewalt und antwortest dann leider ebenso darauf? Klar, kann man so machen. Gewalt erzeugt schließlich Gegengewalt. Aber wem hilft das?

Ich sag es gern nochmal. Er hätte auch einfach drumrum fahren können!!! Dann hätte es auch keinen Stress gegeben! Denn in diesem Fall ging die Aggression zunächst ja vom Radfahrer aus. Eine Aggression, die einzig darin begründet ist, dass ein Autofahrer sich falsch verhalten und seine Karre falsch geparkt hat...

Ohne den totalen Ausraster des Kfz´ler billigen zu wollen, stellt sich mir dennoch die Frage, woher die Aggression des Radlers kommt. Wieder einer dieser Typen, der jeden Autofahrer zum Feindbild erklärt hat?
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Halbrenner
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Beitragvon Halbrenner » 07.04.2014, 17:00

Klar, hätte der zusammengeschlagene Radfahrer die Karre auch ohne Reaktion umfahren können. Vielleicht war es aber auch zu eng, er musste kurz anhalten und hat aus Ärger einmal kurz aufs Dach geklopft, die genaue Situation ist ja nicht bekannt.

Auf parkende Autos auf Radwegen reagiere ich überhaupt nicht, da freue ich mich eher, dass ich einmal ein paar Meter - auch in den Augen von Autofahrern berechtigterweise auf die Straße ausweichen "darf".

Im Übrigen bin ich lang genug Auto gefahren, um diese Perspektive sehr gut zu kennen. Ich weiß genau, wenn mich jemand mit 15 cm Abstand überholt, ob es Unachtsamkeit oder Verkehrserziehung war. Demenstprechend reagiere ich dann, falls ich die Möglichkeit dazu haben sollte. So etwas nennt sich "Kommunikation" und scheint für viele Autofahrer und -fahrerinnen abseits vom Rumgehupe wesensfremd zu sein. Ich zerre dann auch niemandem aus seinem Faradayschen Käfig, um ihn auf die Intensivstation zu prügeln, insofern gehst Du fehl mit Deiner Unterstellung, dass ich mit Gewalt reagiere.

Ich würde hingegen Dir raten, einmal in Ruhe über Dein Gewaltverständnis nachzudenken. Dein folgender Satz sagt diesbezüglich bereits alles aus: "P.s.: Für alle, die vllt. auch gern mal auf´s Autodach schlagen oder ´nen Spiegel abtreten...wenn ihr dafür die Nase blutig gehauen bekommt, ist das nicht nur moralisch völlig i.o., sondern, sofern ihr euch wehrt, auch rechtlich u.U. ok. "

Das ist also "moralisch völlig i.o."? Sorry, aber DU hast in Sachen Moral offensichtlich Nachholbedarf. Aber vielleicht sind unsere Erfahrungswelten wirklich zu unterschiedlich, um eine gemeinsame Sprache zu finden.

Die automobile Dominanz und Hegemonie muss und wird aber in den Städten gebrochen werden, auch wenn es die Speckgürtler nicht erfreuen sollte.
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Beitragvon Bagdad-Biker » 07.04.2014, 17:43

Halbrenner hat geschrieben:.....die genaue Situation ist ja nicht bekannt.
Das klang im vorherigen Beitrag aber ganz anders. Du hast uns u.A. deutlich geschildert, wie auf den am Boden liegenden Radfahrer eingetreten wurde. Das war dann reine Spekulation um die Situation zu dramatisieren??? Zu welchem Zweck, wenn nicht dem, den Autofahrer als bösen Buben, den Radfahrer als unbescholltenen Bürger darzustellen. Und das, ohne den genauen Sachverhalt zu kennen. Fazit: Reine Propaganda eines Lobbyisten!
Halbrenner hat geschrieben:Ich würde hingegen Dir raten, einmal in Ruhe über Dein Gewaltverständnis nachzudenken. Dein folgender Satz sagt diesbezüglich bereits alles aus: "P.s.: Für alle, die vllt. auch gern mal auf´s Autodach schlagen oder ´nen Spiegel abtreten...wenn ihr dafür die Nase blutig gehauen bekommt, ist das nicht nur moralisch völlig i.o., sondern, sofern ihr euch wehrt, auch rechtlich u.U. ok. "
Richtig gelesen. Ich halte es für zumindest moralisch vertretbar, wenn jemand, gegen den oder dessen Eigentum Gewalt angewendet wird, sich auf gleiche Weise zur Wehr setzt.
Halbrenner hat geschrieben:Sorry, aber DU hast in Sachen Moral offensichtlich Nachholbedarf.
Den sehe ich offen gestanden eher bei Dir. Denn für dich scheint es moralisch vertretbar wegen einer harmlosen Bagatelle Gewalt gegen fremder Menschen Eigentum anzuwenden. Anders ist es nicht zu erklären, dass du das Verhalten des Radfahrers zu legitimieren versuchst.
Bin gespannt auf deine Reaktion, wenn jemand sich an deinem Rad vergreift und daran Gewalt anwendet, nur weil du das Rad unerlaubterweise mal im Hausflur abgestellt hat.
Halbrenner hat geschrieben:Die automobile Dominanz und Hegemonie muss und wird aber in den Städten gebrochen werden, auch wenn es die Speckgürtler nicht erfreuen sollte.
MUSS??? Spätestens jetzt outest du dich als beratungsresistenten, idiologisch verblendeten Autogegner, der ohne jeglichen Verstand zu nutzen, blind gegen alles wettert, was sich KFZ nennt.

Schade, dass man als Radfahrer stets mit solchen Radrüpeln über einen Kamm geschoren wird und in entsprechendem Licht betrachtet wird..... RADikalisten wie du schaden den Bemühungen derer, die sich um ein vernünftiges Miteinander beider Interessenparteien bemühen. Sie schaden uns Radfahrern!

Nimm es mir nicht krumm, aber ich werde die Unterhaltung mit DIR nicht länger fortführen. Du bist weiter von einer realistischen Sichtweise entfernt, als ich vom Mond. Ein gegenseitiges Vortragen von Argumenten ist sinnlos, da du die meinen nicht zur Kenntnis nehmen wirst und die deinen wenigen völlig sinnfrei sind.
berndmeyer

Beitragvon berndmeyer » 07.04.2014, 17:59

Ich bin eindeutig auf der Meinungsseite von Halbrenner.
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Hamburg Wildwest: Radfahrer prügeln sich gegenseitig nieder

Beitragvon pivo » 07.04.2014, 18:13

Immer weiter so. Ihr seid ja im richtigen Forum:

Sonstiges
Was sonst nirgends rein passt, wie z. B. Ernährung, Gags, etc.

Peter
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Beitragvon Bagdad-Biker » 07.04.2014, 18:15

@ bernd
Eine eigene Meinung hast du nicht? Oder ist dein Beitrag nur ein Freundschaftsdienst?
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Halbrenner
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Beitragvon Halbrenner » 07.04.2014, 18:16

Bagdad-Biker, lass uns gerne die schöne Diskussion beenden, kein Problem.

Du hast ja auch vollkommen Recht: Ich bin ein beratungsresistenter Rambo-Radler, der den Weltfrieden auf unseren schönen deutschen Straßen systematisch gefährdet, der die Bevölkerung in Stadt und Land mit seinen RADebrechenden HasstirRADen terrorisiert und nicht eher ruhen wird bis die Diktatur des Velotariats verwirklicht sein wird.

Soll ich Dir was verraten?

Für die Schweinegrippe war ich auch verantwortlich!!!!
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Beitragvon berndmeyer » 07.04.2014, 18:42

Bagdad-Biker hat geschrieben:@ bernd: Eine eigene Meinung hast du nicht? Oder ist dein Beitrag nur ein Freundschaftsdienst?
Soll ich meine Meinung für Dich noch in andere Worte kleiden?
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Bleibt sachlich, bitte.

Beitragvon Grotefend » 07.04.2014, 19:50

Es gibt doch schon genug Foren, in denen von der eigenen Wertung abweichende Meinungen mit persönlicher Diffamierung gekontert werden. Darum bitte ich Euch herzlich -aber auch dringend: Hört auf damit.

Oder kehrt wenigstens zu einer sachlich-argumentativen Debatte zurück.

VIELEN DANK!
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Re: Bleibt sachlich, bitte.

Beitragvon Helmut » 07.04.2014, 21:45

Grotefend hat geschrieben:Es gibt doch schon genug Foren, in denen von der eigenen Wertung abweichende Meinungen mit persönlicher Diffamierung gekontert werden. Darum bitte ich Euch herzlich -aber auch dringend: Hört auf damit.

Oder kehrt wenigstens zu einer sachlich-argumentativen Debatte zurück.
:GrosseZustimmung:
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Beitragvon Helmut » 07.04.2014, 22:45

Die Geschichte stand auch im Hamburger Abendblatt. Die Polizei - und sicherlich auch die Geschädigten - suchen noch Zeugen.

http://mobil.abendblatt.de/hamburg/hamb ... id=hamburg
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Beitragvon Spezies8472 » 08.04.2014, 09:01

Das Schlagen auf das Autodach ist nicht in Ordnung, keine Frage. Auch wenn der Radfahrer als Auslöser nicht ganz unschuldig ist, so handelt es sich um eine Sachbeschädigung. Dass hier das Klischee pöbelnder Radfahrer bedient wird, kommt noch einmal hinzu.

Aber dieses Fehlverhalten auf eine derart gewalttätige Art zu ahnden und Selbstjustiz zu üben, kann und darf nicht geduldet werden. Ich sehe hier nicht nur die schwere Körperverletzung, sondern auch gleichzeitig die Abgebrühtheit der Täter Zeugen zu beeinflussen und Beweise zu vernichten. M. E. sind die Täter nicht "ungeübt" in diesen Dingen, das vermute ich aus der methodischen Vorgehensweise. Die geringe Hemmschwelle und hohe Gewaltbereitschaft sollte die Justiz bewerten. Die Täter hätten ja auch den Radfahrer einfach nur festhalten können, was dem "Jedermannparagraphen" § 127 StPO entspräche, und dann die Polizei gerufen. Die Ordnungswidrigkeit des Falschparkens wäre dann auch gleich geregelt worden.

Wie dem auch sei, Konflikte mit körperlicher Gewalt zu regeln, ist nicht tolerierbar. Noch dazu in dieser derart brutalen Ausprägung.
Ride on
Martin
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Beitragvon Blueberry » 08.04.2014, 09:34

ohne jetzt hier irgendwelche Paragraphen zu zitieren... bis es soweit kommt, sollte der gesunde eigene Menschenverstand doch funktionieren. Klar, jeder ist oft von den irrsinnigen Reaktion und dem Verhalten der Autofahrer angepisst. Aber wenn der Radfahrer anfängt, das Auto zu beschädigen (egal, ob es nun eine Beule gab oder nicht, er hätte damit rechnen müssen) muss er auch mit einer extremen Reaktion des/der Autoinsassen rechnen. Und dumm gelaufen... er hat sich einfach den Falschen ausgesucht.

Hier im Forum gibt es bei vielen die Einstellung, dass Radfahrer per se die besseren Verkehrsteilnehmer bzw. grundsätzlich die besseren Menschen sind, die sich dann den anderen, sprich dem Autofahrer, gegenüber alles erlauben können. Und die dann, wenn es mal schief geht, anfangen rumzuheulen.

Immer sind die anderen Schuld! Das erinnert mich fatal an das ewige klagen der Motorradfahrer, die so oft wie gesengte Säue fahren, aber dann, wenn es zu einem Unfall mit nem Auto kommt, sich wieder auf ihren ach so bequemen Standpunkt des verwundbaren Verkehrsteilnehmers zurück ziehen.

Ich will nicht abstreiten, dass sehr oft die Autofahrer die Verursacher von Unfällen, gefährlichen Situationen und bedrohlichem Verhalten sind. Aber so schwer es auch fällt ... der Radfahrer im täglichen Leben ist auch nicht besser. Macht mal die Augen auf, wenn ihr in der Stadt unterwegs seid.
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Slowfish
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Beitragvon Slowfish » 08.04.2014, 10:47

Jemanden zu verletzen, das geht gar nicht - es sei denn, das passiert aus Notwehr und das war hier ja nun wirklich nicht der Fall. Die Schläger gehören bestraft.

Ich fahre nicht nur Rennrad sondern nutze das Fahrrad täglich als Verkehrsmittel und habe natürlich auch meine Erlebnisse im Straßenverkehr. Mittlerweile versuche ich, mich selber nicht provozieren zu lassen, auch wenn ich mich ärgere, wenn ich mal wieder behindert werde. Das hat zwei Gründe: wenn ich mich auf einen Disput einlasse, ärgere ich mich stundenlang, nehme ich es mit einer gewissen Resignation hin, ist der Ärger schnell vorbei. Außerdem hatte ich vor vier Jahren mal ein unschönes Erlebnis mit einer Hundebesitzerin, die in einer Schlägerei endete und so etwas möchte ich mein Lebtag nicht wieder erleben. Gewalt gehört absolut nicht zu meiner Lebensführung und wenn man gezwungen wird, genau diese auszüben, um seine Gesundheit zu schützen, ist das eine ganz üble Geschichte. Auch hat dieses Erlebnis mir gezeigt, dass es tatsächlich in der Realität Menschen gibt, die keinerlei Skrupel kennen und das hat mich vorsichtig werden lassen. Für die Erlangung eines Führerscheins ist ja nicht der Nachweis einer gewissen geistigen Reife erforderlich.

Insofern übe ich mich in gewissem Rahmen in Toleranz und ansonsten erstatte ich Anzeige. Und in den drei Fällen, wo ich es getan habe, hatte ich auch jedes Mal Erfolg.

Und, wenn man mal ehrlich ist, ist man nicht auch oberlehrerhaft, wenn man einen Pkw-Fahrer durch einen Schlag aufs Dach seines Wagens erziehen will?
Der liebe Gott erschuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...
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Lobo
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Beitragvon Lobo » 08.04.2014, 18:04

Moin,

als jemand, der schon lange in Hamburg mit dem Rad unterwegs ist, habe ich auch schon "auf's Maul bekommen", als ich einem Falschparker auf das Dach geklopft habe. Damals konnte ich mich (gegen 2 Personen) noch wehren und es ging auch bei weitem nicht so brutal aus. Es gibt leider bei Autofahrerinnen und -fahrern extrem rücksichtslose Menschen ... vielleicht nicht wirklich mehr als bei anderen Verkehrsteilnehmern, aber die Folgen der Rücksichtslosigkeit sind meist gravierender.

Meine Konsequenz: Runter vom Radweg -> das ist lebensgefährlich! Auf der Straße wird man wohl manchmal angehupt, aber immer noch als Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Speziell der Radweg an der Binnenalster ist gruselig und nochmals gefährlicher, da nicht überall einsichtig: Jogger, Radfahrer in Gegenrichtung kommen entgegen, an manchen Stellen parken LKWs zum Be- und Entladen, ... . Ich umfahre diesen immer über Lange Reihe oder Koppel.

Man kann nur hoffen, dass in diese Richtung gehende Erkenntnisse bei unseren Politikern auch dazu führen, dass endlich die Radstreifen auf der Fahrbahn umgesetzt werden.

Gruß

Wolf
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GreenCobra
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Beitragvon GreenCobra » 08.04.2014, 18:37

;-)
Zuletzt geändert von GreenCobra am 08.12.2014, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Zeven5
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Beitragvon Zeven5 » 08.04.2014, 20:57

:mad: :mad: :mad:
MIT VERNUNFT ERREICHT MAN NUR VERNÜNFTIGE
Wer nichts weiss muss alles glauben
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Reisender
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Beitragvon Reisender » 08.04.2014, 22:20

Bagdad Biker, du tust mir ernsthaft leid.

Edit: Neulich hat mich ein ADAC-Auto beim Passieren einer auf rot gesprungenen Ampel mit Absicht fast gerammt, auf dem Radweg in gleicher Richtung. Die Ampel war 2 sec vorher auf Rot gesprungen und der ADAC deutlich hinter mir. Ich musste ernsthaft einen fetten Schlenker fahren, dieser Idio* hat mich danach tatsächlich angehupt, mit Fenster runter und auf die rote Ampel gezeigt, dann ging das Theater richtig los. Ich lass mich da auch nicht lange bitten. Ich glaube, der Fußabtritt auf seiner hinteren Stoßstange dürfte da immer noch drauf sein. Er kann froh sein, dass er weiter gefahren ist. Und nun frei drauf, auf den Reisenden.

Um das noch mal GANZ deutlich zu schreiben, ich musste klar meinen Weg verlassen, sonst hätte dieser sog. Verkehrsteilnehmer mich vorsätzlich nieder gefahren!
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Beitragvon Blueberry » 09.04.2014, 08:55

Reisender hat geschrieben:Neulich hat mich ein ADAC-Auto beim Passieren einer auf rot gesprungenen Ampel mit Absicht fast gerammt, auf dem Radweg in gleicher Richtung. Die Ampel war 2 sec vorher auf Rot gesprungen und der ADAC deutlich hinter mir. Ich musste ernsthaft einen fetten Schlenker fahren, dieser Idio* hat mich danach tatsächlich angehupt, mit Fenster runter und auf die rote Ampel gezeigt, dann ging das Theater richtig los.
und wieso kommst du drauf, dass er vorsätzlich gehandelt hat? hast du ihm vorher einen Anlass gegeben, dass er stinkig auf Dich sein konnte?
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Beitragvon Ü40-Cyclist » 09.04.2014, 12:56

Ich sag nur:
Straßenverkehrs-Ordnung - I. Allgemeine Verkehrsregeln
§ 1 - Grundregel
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Ich glaube, es kann sich keiner von Fehlern freisprechen und es wird doch immer von Toleranz gegenüber allem möglichem gesprochen, warum nicht auch im Straßenverkehr? Man kann sich über alles aufregen, man kann es aber auch lassen, das schont die Nerven und fördert das eigene Wohlbefinden.

Gruß Mario ;-)
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Magneto
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Beitragvon Magneto » 09.04.2014, 13:19

Hallo zusammen,

ich bin seit einiger Zeit stiller Mitleser in diesem Forum. Hatte mich mal angemeldet für die Hamburg-Trikot-Verlosung, aber dann mitbekommen, daß die nur für "Stammforisten" gilt. Aber dieser Thead lässt mich nicht ganz kalt.

Zu Bagdad-Rider und seiner niveaulosen Haltung möchte ich keinen Ton verlieren.

Ich fahre selbst in Hamburg Rad. Meist auf der Straße mit dem Renner, den ich extra für die Stadt aufgebaut habe. Ich fahre dabei ungefähr einen Schnitt von 26-30 je nach Verkehrsaufkommen und Tagesform. 2013 waren es alleine rund 5.600 Km (+ Wochenende mit RR, CX oder MTB) Stadverkehr zu den Stoßzeiten. Ich fahr jeden Tag von Langenhorn in die City Süd und das ist Kriegsgebiet, egal ob auf der Straße oder Radweg (Wenn man das so in HH bezeichnen kann).

Was ich während dieser KM an Straftaten gegen mich erlebt habe, obwohl ich mich offensiv-defensiv verhalte und an die STVO halte, geht auf keine Kuhhaut. Ich habe zig Anzeigen geschrieben, mit Video und es passiert nichts! Selbst eine Anzeige gegen einen, der mich angefahren hat und danach noch Gewalt androhte und beleidigte, wurde "aus Mangel an öffentlichem Interesse" eingestellt.

Wer das in HH nicht selbst erlebt hat, darf sich eigentlich kein Urteil darüber bilden. Auch nicht mit ein paar Km am Wochenende auf dem Renner meist im Umland.

Zum Glück bin ich knapp 190 und bisher hat sich keiner getraut, was zu machen, Drohungen der körperlichen Gewalt hab ich natürlich zu hauf bekommen von den ganzen Autonazis. Die lach ich meist ins Gesicht aus.

Der Verkehr in HH wird immer aggressiver. Ich dachte im Winter sei das besser, aber kein Deut. Selbst bei Schnee und Eis (Ich fahr sicher mit Spikes) wird man abgedrängt und angehupt.

Seit diesem Vorfall (der ganz gut aufzeigt, wie es in HH mittlerweile zu geht) hab ich ein kleines Pfefferspray am Rucksack und ich hoffe, daß ich es nie brauchen werde.

Noch ein Wort zu der Sachbeschädigung: Aufs Dach zu hauen, ist keine Sachbeschädigung und somit auch keine Straftat, solange nichts an Schaden zurück bleibt. Mit so einem Klaps aufs Dach oder Seitenscheibe behelfe ich mir auch meist. In 90 % der Fälle fällt dem Fahrer/Fahrerin entweder dabei das Handy aus der Hand oder sie wachen endlich auf. Beulen oder kaputte Spiegel halte ich nicht für undenkbar bei absichtlich gefährdenden Aktionen.

Aber an dieser Diskussion hier merkt man selbst bei "eingefleischten" Radlern, daß Sachen über die Unversehrtheit eines Menschen gestellt werden oder zumindestens gleich gestellt. Eine Entwicklung, die höchst bedenklich ist.
berndmeyer

Beitragvon berndmeyer » 09.04.2014, 17:19

1. Auf Bagdad Biker´s seine Kommentare braucht man nicht eingehen.
2. Das Wort "Autonazi" gehört hier nicht her. Ich bitte den Admin das zu löschen.
3. ADAC ?? Hallooo....???
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Beitragvon Helmut » 09.04.2014, 19:38

berndmeyer hat geschrieben:Das Wort "Autonazi" gehört hier nicht her. Ich bitte den Admin das zu löschen.
Ähem, ich seh das nicht so eng. Ich weiß, dass es streng genommen nicht korrekt es, wenn man es so sieht, dass damit die Vergehen der Nazis relativiert werden. So aber verstehe ich es nicht. Ich weiß durchaus zwischen echten und "Autonazis" zu unterscheiden, schreibe selbst in anderem Zusammenhang über "Radnazis".

Diese Formulierung habe ich nur adaptiert. Ursprünglich stammt sie von einem, der mit der Deutschen Sprache weit besser umzugehen versteht als ich: Reinhard Mey. Seine Nachbarn, die ständig von Gartenbaufirmen mit lärmenden Maschinen die Grashalme in ihren Gärten militärisch ausrichten lassen (das ist "normal" in Kampen/Sylt), titulierte er in der lokalen Zeitung als "Gartennazis". Aber das ist eigentlich ein ganz anderes Thema...
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Magneto » 09.04.2014, 20:18

Gibts hier auch Like Buttons Helmut? :HaHa:
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Beitragvon Halbrenner » 10.04.2014, 12:42

Um einen besseren Überblick zu bekommen, habe ich einmal eine Typologie von Fahrradfahrern bezüglich ihres Umgangs mit Konfrontationen mit Autofahrern und ihrem allgemeinen Verhältnis zur Gewalt im Straßenverkehr erstellt.


Der Ausweicher:
Der Ausweicher möchte Konfliktsituationen mit Autofahrern von vornherein aus dem Weg gehen und fährt deshalb nicht mit dem Fahrrad in der Stadt. Er wohnt gerne im Grünen. Falls nicht, packt er sein Fahrrad in sein Auto, um es dann "im Grünen" wieder auszuladen und dort unbeschwert seine Runden zu drehen.

Der Gandhi:
Der Gandhi-Typ lässt alle Drohungen, Schmähungen und Nötigungen ihm gegenüber abperlen und setzt auf brutalst mögliche Friedfertigkeit. Jedem noch so dramatischen und gefährlichen Manöver eines Autofahrers begegnet er mit Gleichmut. Ihm geht es damit besser, denn wenn er sich groß aufregen würde, könnte er deshalb nachts nicht einschlafen.

Der sowohl-als-auch.
Der sowohl-als-auch-Radler fährt Fahrrad und Auto. Er kann deshalb beide Seiten sehr gut verstehen und sieht Regelverstöße auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Er verurteilt Amok-Autofahrer und radfahrende Gutmenschen in einem Atemzuge und setzt sich nach seinen Kräften für ein vernünftiges Miteinander im Straßenverkehr ein.

Der Petitions-King.
Der Petitions-King schreibt pro Tag mindest drei Anfragen an die zuständigen Wegewarte oder Anzeigen an die Polizei. Während er die anderen auf dem Holzweg wähnt, möchte er bis zum bitteren Ende den Rechtsweg verfolgen. Zwar hat er mit dieser Methode in den letzten zehn Jahren nur mäßigen bis gar keinen Erfolg gehabt, aber so sehen nun einmal die vom Gesetzgeber vorgegebenen Möglichkeiten aus.


Der Rambo-Radler.
Der Rambo-Radler befindet sich im Krieg und wartet nur auf Konfliktsituationen mit Autofahrern, um dann unmittelbar und sofort sein gesamtes Programm an Auto-Abwehrmaßnahmen einzuleiten. Dafür verwendet er gerne sein markerschütterendes Organ, erprobt aus vielen Fußballspielen eines alternativen Fußballvereins. Um der Waffe Auto auf Augenhöhe begegnen zu können, hat er sich für Zusammenstöße mit Autofahrern mit Accessoires wie Wurfsternen, Schlagstöcken und Flammenwerfern ausgestattet.
Altonaer Bicycle-Club von 1869/80.
berndmeyer

Beitragvon berndmeyer » 10.04.2014, 16:49

Ist einer von Euch eigentlich schon mal mit dem Rad in Thailand oder anderen fernöstlichen Ländern unterwegs gewesen?

Wisst Ihr eigentlich, dass in China es strengere Straßenverkehrsregeln gibt als in Deutschland?

Und? Merkt ihr etwas??
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Reisender
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Beitragvon Reisender » 10.04.2014, 16:53

Blueberry hat geschrieben:und wieso kommst du drauf, dass er vorsätzlich gehandelt hat? hast du ihm vorher einen Anlass gegeben, dass er stinkig auf Dich sein konnte?
Wenn Dir jemand mit einem "Lächeln" im Gesicht auf Oberlehrer entgegenkommt, dann weißt auch du, dass es Absicht war, da hab mal keinen Zweifel.
berndmeyer hat geschrieben:Ist einer von Euch eigentlich schon mal mit dem Rad in Thailand oder anderen fernöstlichen Ländern unterwegs gewesen? Wisst Ihr eigentlich, dass in China es strengere Straßenverkehrsregeln gibt als in Deutschland?
Ja ich, gerade vor zwei Monaten für 6 Wochen mit eigenem Bike. Da geht es gegenüber Radlern def gesitteter zu. Ein, zwei Situationen waren nicht so toll, aber die habe ich in Hamburg und Umgebung ja wöchentlich.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 10.04.2014, 22:30

Andreas aus Elmshorn hat in der Pinneberg-Beilage des Hamburger Abendblatts folgenden Artikel entdeckt. Da lädt jemand - sicherlich auch zu Recht - seinen Frust über die Radfahrer ab. Na klar, einen Menschen nieder zu schlagen, ihn schwer zu verletzten etc. rechtfertigt all das nicht, aber zum Gedanken anregen ist es durchaus geeignet.

http://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/Me ... 4-2014.pdf
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Beitragvon ljurecz » 11.04.2014, 10:21

Okay, nennt mich meinetwegen einen "Gandhi", wenn ich jetzt meinen Senf dazugebe, aber das muss ich dann doch mal loswerden:

Idioten gibt es auf beiden Seiten und zwar aus demselben Grund: weil gewisse Auto- wie Radfahrer immer meinen, den Wutbürger rauslassen zu müssen, nach dem Motto "das ist mein gutes Recht und das lass ich mir auch nicht nehmen!" Typisch deutsch eben.

Wenn alle im Straßenverkehr mal ein bisschen mehr CHILLEN, wird es zu solchen Zwischenfällen gar nicht erst kommen. Es ist ein Mit- und kein Gegeneinander!

Und kommt nicht mit "Mit Ruhe und Vernunft erreichst du doch keinen!" Ist doch wurst. Es beginnt mit dir!

Dass die Radwege in Hamburg teils unter aller Sau sind, haben wir jetzt zig mal angesprochen, aber das ist kein Grund Selbstjustiz zu üben oder sich im dichten Verkehr in Gefahr zu bringen. Die Politik ist hier gefragt und bis sich was ändert (was nicht von heut auf morgen geht), müssen wir Radfahrer aus den Gegebenheiten das beste machen. Wenn man der Sache nicht völlig verbissen begegnet, kann man auch gut damit leben und bremst auch mal ab, wenn es irgendwo eng, holprig oder unpässlich wird.
Und mein Gott, wenn ihr euch tatsächlich mal zu Unrecht in Gefahr gebracht seht. Dann merkt euch das Kennzeichen und schreibt ne Anzeige. Besser als jede Kurzschlussreaktion.

Ich geb auch gerne richtig Stoff auf dem Rad, aber das mach ich dann draußen auf der Landstraße beim Training.

Aaalso... immer schön locker bleiben und lieber mal einen Gang zurück. (Sag ich nicht als Oberlehrer, sondern aus eigener positiver Erfahrung) :wink:
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Slowfish
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Beitragvon Slowfish » 11.04.2014, 11:20

Ich versuche auch, ein "Ghandi" zu sein und schäme mich dessen nicht... - natürlich auch nur in gewissen Grenzen.

Natürlich bin auch ich genervt von anderen Verkehrsteilnehmern, die mich in meiner freien Fahrt behindern oder gefährden, ganz egal, wie sie sich fortbewegen, aber ich versuche, das mit Gelassenheit zu sehen bzw. schimpfe kurz vor mich hin und hin und wieder gibt es eine Anzeige.

Es ist ja nun auch nicht so, dass nur die Radfahrer Rücksichtslosigkeit erleben, auch die Autofahrer untereinander schenken sich nichts.

Ich denke häufig, wenn ich mit dem Rad durch den Feierabendverkehr fahre, dass die alle nur so gereizt sind, weil sie im Auto sitzen. Meine weit zurückliegenden Erfahrungen hinter dem Lenkrad eines Pkw fand ich einfach nur nervig und anstrengend und so habe ich das Autofahren schnell wieder bleiben lassen. Mit dem Rad ist es einfach entspannter.
Der liebe Gott erschuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...
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Beitragvon berndmeyer » 13.04.2014, 17:15

Kann sich von Euch jemand an eine Aktion aus den frühen 80igern erinnern?? Damals ging es um Aufkleber, die von Radlern auf Autos geklebt wurden, die den Radfahren auf "Ihren" Wegen im Weg standen. Auf dem Aufkleber waren drei blaue Verkehrszeichen und die Aufschrift: "Parke nicht auf unseren Wegen" zu sehen. Ich habe soeben einen Beitrag auf dem NDR im Rahmen dieser Sendung darüber gehört: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157 ... 02210.html

Der Gag: Die Aufkleber gingen so gut wie gar nicht vom PKW ab und soll einen guten bis sehr guten Erfolg gehabt haben, weil alle Angst hatten, dass sie auch die Aufkleber auf dem Auto bekommen. Diese Aufkleber gibt es wieder:

http://www.adfc-shop.de/artikel/adfc-au ... aid:394269

Das wäre doch mal was feines, oder??
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Beitragvon Grotefend » 14.04.2014, 12:54

berndmeyer hat geschrieben:Der Gag: Die Aufkleber gingen so gut wie gar nicht vom PKW ab...
Das wäre doch mal was feines, oder??
In einem solchen Fall (z. B. Aufkleber lässt sich nicht mehr vom Lack lösen) könnte dies ggf. als Sachbeschädigung bewertet werden und zu Schadenersatz, u. U. auch zur Bestrafung führen.

Muss es wirklich immer der biblische Grundsatz "Auge um Auge, Zahn um Zahn" sein? Die Bibel sagt doch auch, selig sind die Friedfertigen!
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Beitragvon Rollator » 14.04.2014, 21:31

In einem solchen Fall (z. B. Aufkleber lässt sich nicht mehr vom Lack lösen) könnte dies ggf. als Sachbeschädigung bewertet werden und zu Schadenersatz, u. U. auch zur Bestrafung führen.
Im Vergleich zum Antennenumknicken und Außenspiegel abtreten sind Spuckis, wie sie genannt wurden, doch enorm friedlich. ;)
Wenn der ADFC die Teile vertreibt, werden sie schon nicht so gefährlich sein.
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Beitragvon Magneto » 15.04.2014, 09:36

Spuckis sind laut Rechtsprechnung keine Sachbeschädigung. Hab ich auch schon welche großzügig verteilt. Man sollte aber darauf achten, sie auf der Scheibe zu platzieren und nicht im Sichtfeld. Dann ist man safe.
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Spuckies

Beitragvon Knud » 15.04.2014, 22:37

Hat jemals jemand ermittelt, ob sie die gewünschte Wirkung erzielen?

Gruß
Knud
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Beitragvon berndmeyer » 17.04.2014, 08:17

Schau dir in der NDR Mediathek doch mal den Beitrag an, dann weißt Du ob er Wirkung zeigte.
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Re: Man hätte auch einfach drumrum fahren können...

Beitragvon Helmut » 21.04.2014, 22:14

Bagdad-Biker hat geschrieben:Wie viele Falschparker gibt es in HH? Wenn der bei jedem so reagiert, braucht der neben einer guten Zahnzusatzversicherung auch sicherlich Herztabletten.
Je länger ich darüber nachgedacht habe, um so weniger kann ich diese Sicht teilen. Da steht ein Mercedes mit vier Männern darin auf dem Rad- und Fussweg des Jungfernstiegs - was mag das für ein PKW, was für Männer mögen es gewesen sein? Ein alter 200er Diesel mit Touris darin, die mal die Alster sehen wollten? Die Vermutung liegt nahe, es ging hier nicht allein um's Falschparken, sondern um das Dominanzgehabe der Herren mit ihrem Fahrzeug. Dass jemand eben nicht respektvoll um die herum gefahren ist, sondern denen auf's Dach geklopft hat, zeugt von Courage, die bitter bestraft wurde. Gern würde ich hören, was unsere Justiz zu diesem in unserem Kulturkreis nicht akzeptierten Verhalten zu sagen hätte.
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Re: Man hätte auch einfach drumrum fahren können...

Beitragvon Magneto » 21.04.2014, 23:47

Helmut hat geschrieben:Die Vermutung liegt nahe, es ging hier nicht allein um's Falschparken, sondern um das Dominanzgehabe der Herren mit ihrem Fahrzeug. Dass jemand eben nicht respektvoll um die herum gefahren ist, sondern denen auf's Dach geklopft hat, zeugt von Courage, die bitter bestraft wurde. Gern würde ich hören, was unsere Justiz zu diesem in unserem Kulturkreis nicht akzeptierten Verhalten zu sagen hätte.
Helmut, Du sprichst mir aus der Seele. Leider verstehen das selbst in Radlerkreisen die wenigsten.

Das waren 4 Typen in einem gemieteten neuen Benz der E Klasse..

Auf die Justiz braucht man nicht zu hoffen, siehe der LKW-Fahrer, der den Rennradler an den Deichen tot gefahren hat, siehe diverse andere Fälle, die in den Medien waren und ich habe ca. 10 Strafanzeigen gemacht, die alle aufgrund öffentlichem Interesse eingestellt wurden, obwohl ich Videobeweise hatte. Da waren eindeutige Szenen von Nötigung, Gewaltandrohung und Beleidigungen dabei. Die Hamburger Justiz sieht da keinen Handlungsbedarf. Sowieso kuscht die Justiz gerne mal vor Leuten in dicken Karren mit Migrationshintergrund.

Als Radfahrer wird man in dieser Nation leider als Öko in Birkenstock-Latschen dargestellt, als arme Sau, die sich kein Auto leisten kann oder als Freak. Wobei, die Amis setzen dem noch einen drauf....
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Re: Man hätte auch einfach drumrum fahren können...

Beitragvon Helmut » 21.04.2014, 23:57

Magneto hat geschrieben:Das waren 4 Typen in einem gemieteten neuen Benz der E Klasse..
Woher hast Du bitte diese Info? Weiß man inzwischen wer diese Schläger waren? Wo kann man bitte mehr darüber erfahren?
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Beitragvon Magneto » 22.04.2014, 08:04

Das stand so im ersten Abendblatt Bericht darüber. http://www.abendblatt.de/hamburg/hambur ... stieg.html
Hier stand geliehen, in der Mopo (weiss nicht mehr genau) ein paar Tage später gemietet.

Soweit ich weiss sucht die Polizei immer noch...war ja klar...Jungfernstieg um 19:30 sind natürlich nur die 4 Täter und 3 Opfer unterwegs. Und eine Suchaktion nach dem Handy um event. Bilder aus zu werten ists wahrscheinlich nicht "wert genug"
Zuletzt geändert von Magneto am 23.04.2014, 08:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 22.04.2014, 22:33

Hamburger Abendblatt hat geschrieben:geliehenen Mercedes
Aha, wie aber passt das zusammen? Wenn ich weiß, dass der Mercedes geliehen war, dann weiß ich sicherlich auch bei wem und derjenige weiß, an wen. Es sollte also zumindest einfach sein den Mieter des PKW ausfindig zu machen...
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Beitragvon Helmut » 15.01.2015, 02:14

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Die Hamburger Justiz ist besser als ich befürchtete. Dem Schläger wird grad der Prozess gemacht.

http://www.bild.de/regional/hamburg/jun ... .bild.html
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Beitragvon Magneto » 15.01.2015, 11:25

Ja, die Ermittlungen haben gut funktioniert. Aber ich denke auch, daß uns kein hartes Urteil erwartet. Bei dem was sich dieser Iraner schon geleistet hat und immer noch frei rumläuft, zeigt doch ganz klar, daß hier wieder die deutsche Kuscheljustiz zugeschlagen hat.

Ferner frage ich mich ohne jetzt einen braunen Gedanken, warum ein Iraner (Sollte es einer sein, denn in Zeitungen wird nur von Iraner und nicht deutscher gesprochen) mit diesen Vorstrafen und einer solch langen Gefängnisstrafe (Laut Artikel saß er schon 3 Jahre und 9 Monate im Knast) noch nicht abgeschoben worden ist, der Grund einer Ausweisung war also schon vor diesem Vorfall gegeben.

Daß der Radfahrer nicht aufgetaucht ist, zeigt mir auch ganz klar, daß dem Radfaher in Ludenmanier wohl nahegelegt wurde, nicht auf zu tauchen.
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Beitragvon stolk » 15.01.2015, 11:38

Antwort auf die Frage ist doch ganz simpel: Der gebürtige Iraner hat die deutsche Staatsbürgerschaft.
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Beitragvon Magneto » 15.01.2015, 11:47

stolk hat geschrieben:Antwort auf die Frage ist doch ganz simpel: Der gebürtige Iraner hat die deutsche Staatsbürgerschaft.
Das wäre ein Grund. Jedoch nicht erwiesen, da in den Berichten immer Iraner steht. Sonst sind die Berichte doch auch immer "politisch korrekt".

Wir werden es erfahren oder auch nicht.

Selbst wenn er die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist es für mich nicht tragbar, daß man solche Leute mit einem derart hohen Aggressions- und Kriminalitätspotential wieder auf die Menschheit los lässt. Aber gut..das geht nun zu weit in Richtung Politik.

Ich hoffe sehr, daß er eine harte Strafe bekommt + Führerscheinentzug. ;)

Was mich aber mehr verwundert: Im ersten Bericht war die Rede von einem weiteren Geschädigten, der krankenhausreif geprügelt wurde, weil er dem Radler helfen wollte. In den Berichten jetzt wird kein Wort davon erwähnt.
Zuletzt geändert von Magneto am 15.01.2015, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon stolk » 15.01.2015, 11:50

Seit wann ist die Bild "politisch korrekt"? ;)
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 15.01.2015, 12:00

:shock: Echt netter Zeitgenosse. Wenn man das so liest, dann muss der Radel-Rambo am Ende fast noch froh sein, "nur" mit Fausthieben und nicht gleich mit ein paar Schüssen niedergestreckt worden zu sein. :?

Merke: Wenn man schon irgendwo auf/an ein Auto klopfen möchte, dann lieber vorher mal genau durch das Seitenfenster gucken, was da so für Gestalten drinhocken. :!:
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Beitragvon olaf » 15.01.2015, 12:45

Don Vito Campagnolo hat geschrieben:Merke: Wenn man schon irgendwo auf/an ein Auto klopfen möchte, dann lieber vorher mal genau durch das Seitenfenster gucken was da so für Gestalten drinhocken. :!:
Fast schon russische Verhältnisse in Deutschland :mad:

Leider nimmt die Anzahl solcher Zeitgenossen ja immer mehr zu. :mad:

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