Mecklenburger Seen Runde - 300 km nach Art der Vätternrundan

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Dreckschleuder
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Beitragvon Dreckschleuder » 15.08.2013, 15:49

Bei 150 Euronen Startgeld sagt mir mein Bauch, ein Brevet in der Gegend ist bestimmt auch etwas schönes.

Ich verstehe nicht, wieso für eine Marathon-RTF das Startgeld so exorbitant hoch sein soll.

Entweder ist es ein Rennen (dann verstehe ich einen Teil der Zusatzkosten) oder es ist eine Tour zum Genießen (wofür vom Veranstalter geworben wird), dann sind die Kosten pro Teilnehmer sicher nicht höher als bei einer RTF (wobei ich nicht weiß, ob die Helfer bei der Veranstaltung bezahlt werden).
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Fülle
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Beitragvon Fülle » 16.08.2013, 12:44

Ein Brevet ist ja was schönes, aber dann hätte das Ding vielleicht 50 Teilnehmer, es gäbe kein Rahmenprogramm wie die Messe, keine vielleicht 1000 od. mehr Teilnehmer, keine 8 Verpflegungsstellen, kein Trikot, keine Helfer (die bestimmt bezahlt werden). Der Organisator lebt vermutlich auch nicht von Lust und Liebe usw....

Insofern ist das für die meisten Brevetfahrer vielleicht nichts, aber hier soll ja nun wirklich ein breites Publikum angesprochen werden und die bringen am besten noch Kind u. Kegel mit. Wer das alles nicht mag und braucht (mich stört z.B. das Trikot), der fährt halt nicht mit.

Mich reizt das vielmehr als ein Brevet, ist halt ein weiteres Sportfest. Wenn die das mit der Organisation in den Griff bekommen, bereichert das bestimmt die Radszene und den Tourismus in der wirklich schönen Landschaft.
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Beitragvon Konkursus » 16.08.2013, 23:22

wie bereits an anderer Stelle geschrieben, halte ich das für ein totgeborenes Kind oder es bedarf einer erheblichen Anzahl von Sponsoren, um die Unterdeckung auszugleichen.

Ich drücke den Veranstaltern ja alle Daumen, dass das klappt, allein mir fehlt der Glaube.


Viele Grüße


Ko
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Beitragvon Dreckschleuder » 17.08.2013, 13:21

Fülle hat geschrieben:Ein Brevet ist ja was schönes, aber dann hätte das Ding vielleicht 50 Teilnehmer, es gäbe kein Rahmenprogramm wie die Messe, keine vielleicht 1000 od. mehr Teilnehmer, keine 8 Verpflegungsstellen, kein Trikot, keine Helfer (die bestimmt bezahlt werden). Der Organisator lebt vermutlich auch nicht von Lust und Liebe usw....

Insofern ist das für die meisten Brevetfahrer vielleicht nichts, ...

Mich reizt das vielmehr als ein Brevet, ist halt ein weiteres Sportfest. Wenn die das mit der Organisation in den Griff bekommen, bereichert das bestimmt die Radszene und den Tourismus in der wirklich schönen Landschaft.
Du hast Recht, die Beweggründe für die Teilnahme gehen weit auseinander.

Mich interessiert ausschließlich das Erlebnis einer Fahrt auf verkehrsarmen Straßen und überwältigende Eindrücke in einer durch die Eiszeit geformten Landschaft.

Weder ist es mir wichtig, mit tausenden zusammen in riesigen Gruppen unterwegs zu sein (ich würde die Landschaft wegen der erforderlichen Konzentration kaum mehr wahrnehmen...) noch die Verpflegungsstationen oder eine Messe. Event-Trikots habe ich bestimmt schon 30 angesammelt, die ich so gut wie nie trage.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 18.08.2013, 20:29

Detlef Koepke, Veranstalter der Mecklenburger-Seen-Runde, schrieb:

Liebe Radsportenthusiasten,

in Anbetracht des derzeitigen Sachstandes der Diskussion über die Streckenführung und die Streckensicherheit der Mecklenburger Seen-Runde möchte ich als Veranstalter an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen, Aufklärungsarbeit zu leisten.

Vorangestellt sei, dass ich Ihre Gedanken über die Mecklenburger-Seen-Runde in diesem Forum gerne verfolge und im Organisationsteam zur Diskussion stelle. Aus Ihren kritischen Anmerkungen erschließen sich für uns durchaus konstruktive Ansatzpunkte für die Verbesserung der Organisation. Gleichwohl bitte ich Sie um etwas Geduld, was die Bekanntgabe wesentlicher Eckpunkte der Veranstaltung, z. B. Streckenführung oder Serviceleistungen angeht. Jeder erfahrene Radsportler kann erahnen, welch immenser Organisationsaufwand hinter einem Projekt in der Größenordnung der Mecklenburger-Seen-Runde nach Art der Vätternrundan steckt. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie über unsere Homepage rechtzeitig alle notwendigen Informationen für eine erfolgreiche Durchführung der Mecklenburger-Seen-Runde erfahren werden.

Meine Überzeugung, dass es Ihnen sowohl im Vorfeld der Veranstaltung, als auch auf dem Rad an nichts fehlen wird, ziehe ich aus dem Vertrauen in die Mitarbeiter unseres Organisationsteams, die in der Radsportszene zu Hause und über Ihre Bedürfnisse bestens im Bilde sind. Natürlich ist uns völlig klar, dass wir vor, während und nach der Erstausgabe der Mecklenburger-Seen-Runde hinzulernen werden, was Organisation und Ablauf angeht. Wir sind aber felsenfest davon überzeugt, dass das Format der Mecklenburger-Seen-Runde einzigartig und genau das ist, was viele Radsportler in Deutschland bislang vergeblich auf der Veranstaltungskarte gesucht haben.

Im Hinblick auf die Ausrichtung der Strecke stelle ich klar, dass es sich bei der Mecklenburger Seen-Runde um einen im öffentlichen Straßenverkehr auf nicht abgesperrten, aber ausgesucht verkehrsarmen Straßen nach den Regelungen der Straßenverkehrsordnung ausgetragenen Radmarathon handelt. Gefahrenstellen auf der Strecke werden durch den Einsatz von Streckenposten und technischen Hilfsmitteln kenntlich gemacht. Darüber hinaus wirkt die Polizei bei der Streckensicherung mit.

Den Teilnehmern der Veranstaltung wird der Service geboten, ihre Fahrzeit mittels eines Transponders ermitteln zu können.

Unser Ziel und unser Wunsch ist es, dass all diejenigen, die sich für eine Teilnahme an der Mecklenburger-Seen-Runde entscheiden, schlussendlich mit einem guten Gefühl die Heimreise antreten.

Anmerkung Admin: Offensichtlich hatte ich mich mit Detlef missverstanden, als ich meinte, mit ihm über eine Vollabsperrung zu sprechen. Ich konnte mir das damals schon nicht vorstellen. Es gilt zwei Mal die Langstrecke der Vattenfall Cyclassics abzusichern, für den Racer wie für den Genussradler. Auf den letzten Kilometern dürfte das Feld in Zeit gerechnet etlichen Stunden lang sein.
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Beitragvon quasarmin » 19.08.2013, 19:22

Mirco hat geschrieben:Sorry, aber wenn ich hier lese, dass man mittlerweile bis zu 200,- für einen Startplatz zahlen muss, ist das doch nur reine Abzocke und leider gibt es immer noch genug, die das mitmachen.
Die 200 Euro bezogen sich auf die Kontigentplätze der Vätterrundan 2014 (ein paar Beiträger weiter oben). Damit lassen sie sich den "Service" der Gruppenbuchung wirklich sehr gut bezahlen, denn ein normaler Startplatz kostet "nur" knapp 130 Euro. Im Übrigen lassen die Schweden den Schwarzhandel zu, sie empfehlen sogar auf Nachfrage einen Startplatz in den Foren zu suchen, wenn man keinen mehr abbekommen hat. Darüber kann sich jeder seine Meinung bilden, für mich ist die Vätternrundan vorerst ausser Diskussion. Vielleicht kommen die aber irgendwann mal wieder runter.

Bei der Meck-Pomm-Seenrunde soll ja ein Trikot enthalten sein, das trifft sich bei 150 Euro etwa mit den 130 der Vätternrundan. Für meinen Geschmack wäre ein Trikot als Option zur freien Wahl sinnvoller gewesen. Ich bin mit mir noch nicht einig, ob mir das 150 Euro wert ist.

Viele Grüße
Armin
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Beitragvon Helmut » 21.08.2013, 23:47

Noch Fragen zur Mecklenburger Seen Runde? Dann bietet sich bei unserem Forumstreffen am Sa. um 14:00 Uhr auf dem Hamburger Rathausmarkt die Chance, sie dem richtigen Mann zu stellen.

Es ist mir eine große Freude, dass Veranstalter Detlef Koepke uns die Ehre seines Besuches geben wird!
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Beitragvon Burkhard » 25.08.2013, 21:35

Wenn das alles so stimmt, was ich hier lese, (andere Quellen kenne ich nicht), wird das ein Clone der Vatternrundan. Doch Achtung, Vaetternrundan hat vor 48 Jahren mit 380 Teilnehmern angefangen und sich erst in den letzten Jahren zu einer reinen Profit Veranstaltung und ca. 22 TSD Anmeldungen und ca. 19 TSD Startern entwickelt.

Auf diesem Profit Ansatz setzt der Meck-Pomm Seen Runden Veranstalter auf. Das kann natürlich nicht gut gehen. So ein Ding muss sich langsam entwickeln. Hoffentlich hat der Veranstalter keinen Business Plan für 20 TSD Starter, das wird dann eine riesige Pleite. Man kann "Kult" nicht ansagen oder bewerben; entweder Kult entwickelt sich, und man hat damit viele Starter oder es floppt.
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Beitragvon Helmut » 26.08.2013, 02:52

Burkhard hat geschrieben:Hoffentlich hat der Veranstalter keinen Business Plan für 20 TSD Starter, das wird dann eine riesige Pleite.
Bei unserem Forumstreffen am Sa. war Veranstalter Detlef Koepke dabei. Wir stießen nach meinem Eindruck auf einen freundlichen Herrn, der weiß was er tut und vor allem wie.

Na klar, ich bin auch gespannt, ob er sein Ziel von einigen tausend Teilnehmern gleich im ersten Jahr erreichen wird. Ich traue mir auch nicht zu, so etwas federführend auf die Beine zu stellen, bin mir aber sicher, dass Detlef kein Phantast ist.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20137.JPG">
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Beitragvon Helmut » 31.10.2013, 01:16

Der Anmeldeprozess ist nun freigeschaltet. Es gibt neben der 300 km Runde auch eine von 90 km nur für Frauen.

http://www.mecklenburger-seen-runde.de/
Zuletzt geändert von Helmut am 01.11.2013, 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Konkursus » 31.10.2013, 11:42

nach wie vor bleibe ich dabei, für mich viel zu teuer. Die 150,-- € spare ich mir lieber auf für ne´schöne Bimbach-Tour oder im Harz bei den Adlern mit verlängertem Wochenende und anschließender Deister-CTF.

Trotzdem drücke ich dem Veranstalter natürlich die Daumen, dass es klappt mit seinem Vorhaben.



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Beitragvon Heimfelder Dirk » 31.10.2013, 12:33

Konkursus hat geschrieben:nach wie vor bleibe ich dabei, für mich viel zu teuer. Die 150,-- € spare ich mir lieber auf für ne´schöne Bimbach-Tour oder im Harz bei den Adlern mit verlängertem Wochenende und anschließender Deister-CTF.
Konkursus
:GrosseZustimmung:
Nach dem (vermeintlichen) Anfangsmissverständnis im Hinblick auf die vollständige Streckensperrung ist die Veranstaltung bei mir durch.
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Beitragvon Dreckschleuder » 31.10.2013, 13:04

Der Preis ist gleich im ersten Jahr auf dem Niveau einer Vettern-Rundan. Solche Veranstaltungen sind inzwischen Klassiker.

Vielleicht ist es mir in ferner Zukunft vielleicht das Geld wert.

Da fahre ich derzeit lieber (Essen und Übernachtung inclusive) bei Veranstaltungen wie London-Edingburgh-London über 4 Tage mit nicht viel grösserem Geldbeutel.

Was würdet ihr denn an Geld in die Hand nehmen, für eine solche Veranstaltung?
Zuletzt geändert von Dreckschleuder am 31.10.2013, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 31.10.2013, 13:58

Dreckschleuder hat geschrieben:Was würdet ihr denn an Geld in die Hand nehmen für eine solche Veranstaltung?
Sofern die Frage auf die konkrete Veranstaltung zielt: Ich stelle diesbezüglich keine Überlegungen mehr an, da ich definitiv nicht teilnehme, auch nicht bei einem kostenlosen Startplatz.
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Beitragvon Scotty62 » 31.10.2013, 17:26

wie schon mal geschrieben.... für die Erstveranstaltung für mich zu teuer.

Der Unterschied zu Schweden ist sicherlich auch, dass hier ein Unternehmer zu Recht Geld verdienen will und auch soll und er ja auch das Risiko deckeln muß, während der Überschuß der VR ja eher wie bei einer Stiftung sozialen und kulturellen Einrichtungen im Raum Motala zu Gute kommt.

Was wohl auch die Hilfsbereitschaft aller Vereine, Schulen und der unzähligen Helfer erklärt. Dort ist wohl auch immer noch der Verein der Veranstalter...

Trotzdem natürlich gutes Gelingen auch von mir !

Vi ses i Motala.... :cool:
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Geld wert?

Beitragvon axiom 1 » 31.10.2013, 17:34

Dreckschleuder hat geschrieben: Was würdet ihr denn an Geld in die Hand nehmen für eine solche Veranstaltung?
Der Wert für ein solches Event wird jeder für sich unterschiedlich bewerten. Wenn man die Cyclassics als Maßstab nimmt, dann wird man schnell bei 100 Euro oder etwas mehr landen.

Interessant finde ich die schleichende Preissteigerung beim Veranstalter, denn es gibt ja gestaffelte Frühbucherrabatte.

Ich würde begrüssen, wenn man das Trikot abbestellen könnte, das brauche ich wirklich nicht. Dann würde der Startpreis schon mal etwas erfreulicher aussehen.

Wenn ich an den letzten Winter denke, wo erst ab Mitte April an vernünftiges Training zu denken war, wären das gerade mal 4-5 Wochen Zeit bis zur MSR. Wer sich erst zu diesem Zeitpunkt entscheiden kann oder mag, der ist dann schon bei 170 Euro, ohne die Beilagen zu erhalten, die es bei einer früheren Buchung in den Starterbeutel schneit.

Ich hatte die MSR bisher fest geplant, doch habe ich nach Bekanngabe der tatsächlichen Gebühren die Reservierung schon mal wegen dieser Geldschneiderei verstreichen lassen. Und ich weiß sicher, dass ich nicht der einzige bin.

Den Veranstaltern wünsche ich viel Erfolg bei der MSR, denn solche Veranstaltungen brauchen wir viel mehr. Ich denke aber, dass da in diesen Tagen etwas Katzenjammer in Neubrandenburg eintritt, wenn sie merken, wie viele die Reservierung NICHT in eine Buchung umwandeln.
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Re: Geld wert?

Beitragvon Dreckschleuder » 31.10.2013, 17:46

axiom 1 hat geschrieben:Ich würde begrüssen, wenn man das Trikot abbestellen könnte, das brauche ich wirklich nicht. Dann würde der Startpreis schon mal etwas erfreulicher aussehen.
Das sehe ich genauso. Bei einigen der internationalen Events ist man den Weg auch gegangen, in der Hoffnung auf mehr Teilnehmer.
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Beitragvon Twobeers » 31.10.2013, 18:37

Der ESK wird die Tour an einem anderen Termin fahren. Für jeden umsonst, dafür mit Klappspaten.

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Re: Geld wert?

Beitragvon Heimfelder Dirk » 31.10.2013, 20:28

axiom 1 hat geschrieben:Interessant finde ich die schleichende Preissteigerung beim Veranstalter, denn es gibt ja gestaffelte Frühbucherrabatte.

Wer sich erst zu diesem Zeitpunkt entscheiden kann oder mag, der ist dann schon bei 170 Euro, ohne die Beilagen zu erhalten, die es bei einer früheren Buchung in den Starterbeutel schneit.
Das wird ja immer spannender. Der wahre Preis ist also nicht 150, sondern 170 Euronen. Also ist auch hier zunächst die Unwahrheit gesagt worden: Wenn man erst einen Preis von 150 Euro auslobt, müsste ein Frühbucherrabatt ja eigentlich bewirken, dass man jetzt weniger bezahlt. Wenn ich mir dann noch das Procedere der Bezahlung ansehe, kann ich mich als Kaufmann nur wundern: Wenn ich mit der Köpke GmbH einen Vertrag schließe, soll ich Geld an einen mir unbekannten Herrn Jost überweisen?? Was ist das denn? Hat die Köpke GmbH kein Geschäftskonto?

Die Zahlung per Lastschrift wird wiederum von einer weiteren Unternehmung durchgeführt. Mit wem schließe ich eigentlich einen Vertrag und wer hat mein Geld? An wen wende ich mich bei Streitigkeiten?

Die AGB sind auch Klasse:

"§ 4 Zahlung
(1) Teilnehmer, die sich online anmelden, zahlen per Lastschrift im Einzugsermächtigungsverfahren.
(2) Wird die Lastschrift mangels Deckung des Kontos oder Widerruf des Teilnehmers (auch später) nicht eingelöst, ist die Koepke GmbH berechtigt, ohne weitere Fristsetzung vom Vertrag zurückzutreten und den Teilnehmer mit den Kosten des Rücktritts zu belasten. Die durch eine Rücklastschrift entstehenden Kosten, die eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 11,- Euro des Veranstalters sowie die jeweilige Gebühr des Kreditinstituts beinhalten, gehen in jedem Fall zu Lasten des Teilnehmers."


Du meldest Dich an, Lastschrift geht zurück. Veranstalter legt seine Rücktrittskosten auf einen dir unbekannten Betrag fest, zzgl. 11 Euro Rücklastschriftgebühr seitens des Veranstalter, zzgl. Bankgebühr!

Natürlich muss sich auch ein Veranstalter die Möglichkeit offen halten, seinerseits den Vertrag nicht zu erfüllen, wenn der andere Vertragspartner seine vertraglichen Obliegenheiten nicht erfüllt. Aber hier gehört m. E. eine Frist dazu, innerhalb derer man durch Überweisung alles wieder gerade rücken kann. So ist man dem Veranstalter ausgeliefert.

Auch sehr interessant:

"2) Die Haftung des Veranstalters – auch gegenüber Dritten – für alle Schäden, die nicht auf der Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit beruhen, ist beschränkt auf Vorsatz, nicht aber auf Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit. Dies gilt auch für die vom Veranstalter eingesetzten Erfüllungsgehilfen."

Der Veranstalter stellt sich hier von der Schadenersatzpflicht gem. §823 BGB für alle Sachschäden frei.

Das bedeutet im Kartext, dass Beschädigungen oder Totalverlust deines Renners durch ungeschicktes Hantieren eines Helfers z. b. mit einem Hubwagen oder Gabelstapler dein Privatverlust ist.

Bei diesen Preisen ist nicht einmal genügend Geld für eine Veranstaltungshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung für Sach- und Personenschäden vorhanden?

Alles sehr merkwürdig und vor allem wenig einladend und vertrauenerweckend.
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Beitragvon Fülle » 31.10.2013, 20:49

Ich bin auch eher ab davon, mal abgesehen von dem relativ frühen Termin passt auch mir der Preis für eine Erstveranstaltung nicht. Dazu gefällt mir auch das Trikot gar nicht, das wäre also wirklich nur ein Putztuch.

Ein Preis von 80,- Euro ohne Trikot würde ich noch o.k. finden. Um den Tourismus in der Gegend anzukurbeln, müsste der Einstieg in eine zukünftige "Kult"veranstaltung etwas attraktiver sein.
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Die Anmeldung ist offen !

Beitragvon falcon* » 31.10.2013, 22:04

Habe mich für die 300 km angemeldet.
Start und Ziel in meiner Heimatstadt !!!
Als Mecklenburger fordere ich Euch auf: Macht mit !!!!
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Beitragvon Scotty62 » 31.10.2013, 22:49

Na ja, Kult wird man nicht durch einfaches Kopieren des Logos und der Startgebühr... :(

Wenn die Leistungen und das Ambiente stimmen, kann man auch den Preis beurteilen....

bis dahin warte ich aber gern noch ab.
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Beitragvon Dreckschleuder » 01.11.2013, 11:14

@Heimfelder Dirk
Wenn schon dabei ist, genauer in die AGBs zu gucken, dann fällt auch auf, daß durchaus mit Ehrenamtlichen gearbeitet wird wie bei einer normalen RTF oder auch bei der Weserrunde.

Warum hängt der Veranstalter die Startgeldlatte so hoch? Kult entsteht in den Köpfen der Teilnehmer, Voraussetzung: Akzeptanz auf Dauer.
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 01.11.2013, 11:52

Dreckschleuder hat geschrieben:Wenn schon dabei ist, genauer in die AGBs zu gucken, dann fällt auch auf, daß durchaus mit Ehrenamtlichen gearbeitet wird wie bei einer normalen RTF oder auch bei der Weserrunde.
@Dreckschleuder: Ich verstehe leider nicht, was du mir hier mitteilen möchtest.
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Beitragvon Dreckschleuder » 01.11.2013, 11:58

Weiter oben im Fred wurde die Höhe des Startgelds u. a. mit den zu bezahlenden Mitarbeitern motiviert.

Wird aber - wie bei den RTFs auch - mit Ehrenamtlichen gearbeitet, dann finde ich immer weniger Unterschiede zu einer RTF wie dem Nortorfer Mitternachtsmarathon, wo wir ebenfalls ein Trikot erhalten haben. Wer mag schon für Zeitnahme und Messe so viel mehr Geld in die Hand nehmen?

Ich jedenfalls werde eine solche Runde auf eigene Faust unter die Räder nehmen, vielleicht sogar mit dem Eisenschweinkader, so sie denn jemand mit Alu-Rahmen überhaupt mitnehmen würden.
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