Rolle oder Spinning Bike

Vernetztes Training mit (smarten) Rollentrainern in Online-Sitzungen, wie z.B. Zwift, BKool, etc.
Bagdad-Biker

Rolle oder Spinning Bike

Beitragvon Bagdad-Biker » 27.11.2008, 15:08

Moin,moin.

Da die Tage ja immer kürzer werden, ich aber kein Freund von permanenten Night Rides bin, komme ich wohl nicht drum rum mir eine Rolle zu kaufen.
Auf was muss ich bei so´nem Teil achten? Wie sind Eure Erfahrungen mit Euren Geräten?
Oder empfiehlt sich doch eher ein Spinning Bike? (Da ist meine LAG Yvonne ganz scharf drauf.) Das hat ja auch schon gewisse Trainingsprogramme on Board. Allerdings find ich so´n Teil ziemlich sperrig.
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snief
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Beitragvon snief » 27.11.2008, 16:30

Ich finde Rolle als Ergänzung ganz angenehm. Ich hab mir letztes Jahr bei eXXX eine Tacx-Rolle gekauft und bin ganz zufrieden.

Der Vorteil für mich ist, dass das eigene Rad weiter zum Einsatz kommt (Sitzposition etc.) und - wenn die Rolle nicht gebraucht wird - kann das Teil einfach in der Ecke verschwinden.

Man kann es dann auch je nach Bedarf da nutzen, wo man es gerade braucht.
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tierfreund23
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Beitragvon tierfreund23 » 27.11.2008, 20:41

Habe mir dieses Jahr auch eine Tacx Sirius Rolle zugelegt und bin bis jetzt echt zufrieden damit.
Und wie Snief schon schrieb wenn du sie nicht nutzt klappst du sie zusammen und sie nimmt kein Platz mehr weg.
Wir können uns ja Sonntag darüber mal in ruhe Unterhalten.
Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede...

Zitat: Ernst Moritz Arndt 1812
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Gert
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Beitragvon Gert » 27.11.2008, 22:26

Hallo Olli,

auch ich kann einen Rollentrainer von Tacx nur empfehlen. Ich trainiere seit zwei Jahre auf einem Tacx Flow und bin absolut zufrieden.

Wenn es in der Werbung auch immer wieder heißt, ein Gefühl wie auf der Straße, so finde ich schon, dass ich bei gleicher Leistung auf der Strasse doppelt so weit fahren würde! Also das macht schon schön Kondition und man kann gut auf Kraft gehen. Ein Spinning währe mir auch zu sperrig und zu teuer. außerdem bleibt man so auf dem eigenen Rad fit und der Hintern dankt es einem bei der ersten 100Km Ausfahrt im zeitigen Frühjahr. Außerdem ist es immer wie mit allen Foltergeräten, dass Interesse läßt mit den Jahren nach und man sucht bald was anderes :oops:.

Aber vielleicht hast Du ja noch genug Platz in der Garage oder auf dem Boden. Es gibt doch auch Spinningkurse unter Anleitung, da habe ich bis jetzt nur Gutes gehört und Du merkst, ob das das richtige für Dich ist.

Entscheiden mußt Du!

Gruß Gert
nichts ist unmöglich!!!
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 29.11.2008, 21:43

Platz hätte ich für das Spinning Bike schon in der Werkstatt (da würd ich auch auf der Rolle strampeln).
Was Sitzposition etc. angeht, wär mir die Rolle auch lieber. Da Yvonne das Teil aber auch benutzen will, und sie nach einem absolvierten Kurs ein totaler Spinner..äh Spinning Fan ist, wollte ich den Gedanken diesbezüglich nicht im Vorwege ganz ausklammern. Zumal sich die Investition allein für Yvonne rechnen würde, denn die Kurse gehen auf Dauer echt an´s Sparschwein.

Worauf muss beim Kauf der Rolle geachtet werden?
Was darf und was sollte man für eine vernünftige Rolle ausgeben? Ich brauch kein Luxusteil. Gute Mittelklasse wird vollkommen ausreichen.
Kann man sowas ruhigen Gewissens auch gebraucht kaufen?
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snief
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Beitragvon snief » 30.11.2008, 10:37

Also ich habe den Tacx Sirius, zu empfehlen. Habe ihn wie gesagt online erworben, aber neu. Gibt es meist recht günstig.

Zum Spinning - bedenke bei der Entscheidung, dass bei Kursen meist in erster Linie das gruppendynamische Training zu Musik und mit Instruktion den Reiz ausmacht. Wenn man/frau dann plötzlich alleine auf der Garage auf dem Ding sitzt, sieht das vielleicht dann ganz anders aus. ;)
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Gert
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Beitragvon Gert » 30.11.2008, 19:24

wie "snief" zu bedenken gibt, ist die Gruppe und sind die Komandos der Antrieb zur Extase, was ja gänzlich fehlt, oder Du gibst die Komandos und machst Druck :) !
So ein Spinningrad dann in der Ecke stehen zu sehen, währe nicht gerade wünschenswert.
Was die Rolle max. kosten sollte, meine hatte 240€ übers Internet gekostet, geht aber bestimmt auch billiger. Für mich war auschlaggebend, neben den gewohnten Parametern, die Watt-Anzeige und die Kurbelumdrehungen, ansonsten nehmen sich die Rollen nicht viel, außer im Preisgefüge! Wenn man aber bedenkt, wie lau die Winter sind und wie schnell man wieder auf der Strasse fährt, sollte man die Häufigkeit der Nutzung ins Kalkül ziehen :oops: .
Gebraucht würde ich persönlich so ein Teil nicht kaufen, es sei denn, mir ist der Verkäufer bekannt und ich kann die Rolle in Funktion begutachten.
Puls und Zeit habe ich immer über die Armbanduhr am Rad abgelesen
Strecke / Geschwindigkeit / Leistung / Kurbelumdrehungen waren so ohne zusätzliches Umschalten an dem Display möglich

Gruß Gert
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Beitragvon Gert » 30.11.2008, 20:30

http://www.bike24.net/1.php?content=8;p ... 5662778b31
zur Ansicht! :)

wird sonst um die 330€ angeboten!!!

Vorderradhalter ist wichtig, kostet sonst auch schon knapp 30 Euronen!

Gruß Gert
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Beitragvon der Volker » 01.12.2008, 09:00

Hallo,
ich hab mir vor Wochen das gleiche Teil (Tacx Flow T1680) wie Gert zugelegt. Bin sehr zufrieden, es hat alles was es haben sollte. Wobei das Training auf der Strasse schon angenehmer ist. Ich will halt meine Form über den Winter retten und im Frühjahr auf der Strasse ausbauen!
Also mein Tipp: Rollentrainer :D
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Beitragvon Con-Rad » 01.12.2008, 11:12

Hallo Olli,
wer mal richtig gesponnen hat und das auch mag, muss ein Spinning-Gerät haben. Für viele Programme wie Wiegetritt und andere Akrobatik ist eine Rolle nicht standfest genug. Wer regelmäßig trainieren will braucht doch einen ständigen Aufbau. Selbst im schlimmsten Winter gibt es Tage, an denen man aufs Rennrad muss! Und auch die wenigen Handgriffe zum Umbau wirkend verhindernd. Der Mantel auf dem Hinterrad leidet bei der Rolle sehr und ist schnell für die Straße unbrauchbar. Also ein zweites Rad für die Rolle? Habe ich und sogar ein altes Tax Exel mit dem ich Programme erstellen und gegen mich selbst fahren kann. Wenn ich gegen mich gewinnen will, reduziere ich einfach den Andruck der Rolle. Genau! Bei unterschiedlichem Andruck oder Reifendruck lassen sich Ergebnisse nicht wieder reproduzieren und Wattangaben sind also wertlos! Ich würde heute eine Spinning -Maschine vorziehen und das nicht nur für den Winter. Für ruhiges, Pulsorientiertes Training nehmen sich beide Varianten nichts und auch die Rennradhaltung ist im Keller vorm Ventilator ziemlich lächerlich. Dafür ist eine Rolle günstig und sogar -für die ganz Fleißigen- auf Reisen mitzunehmen. Auf den entstehenden Lärm sollte man achten, sonst muss man den Ferseher ziemlich laut einstellen.
Gruß, CR
Die ganze Warheit mit Bildern unter:
www.radsport-buchholz.de
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Beitragvon Bagdad-Biker » 01.12.2008, 17:12

Vielen Dank für die raschen Antworten. Ich sehe schon, dass es offenbar ein polarisierendes Thema ist. Für welche von beiden Varianten ich mich entscheiden werde steht noch nicht ganz fest.
Unklar ist mir auch, woauf sollte ich beim Kauf von Rolle oder Spinner achten? Abgesehen von einer stabilen Verarbeitung und einer Magnetbremse?

Und sorry, aber über 400 € für ´ne Rolle??? Die Räder vieler Leute haben nicht viel mehr gekostet. Das Teil besteht aus ein wenig Metall und ein paar Leiterplatienen. Material- und Fertigungspreis in Fernost keine 50 €. Im Radsport wird echt abgezockt.
Gibt es Produkte, die vielleicht weniger namenhafter Hersteller entsprungen sind, aber ähnlich gut fuktionieren? BOC kloppt zur Zeit absolute Schnäpper raus (Spinner als auch Rollen). Da ich aber nicht weiß, ob das was taugt....

Ich brauch kein Profigerät, will aber auch keinen Billigscheiß. Ich trainiere nicht professionell, und brauch im Grunde nur was, um im Winter nicht jedes Jahr eine Ausrede zu haben, wenn ich mal wieder gar nix gemacht hab.
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Beitragvon Gert » 01.12.2008, 17:32

was willst Du denn ausgeben???
Die Rollen unter dem "Flow" sind meines Wissens ohne Display.
Ich persönlich benötige die Zusatzangaben für meine Motivation, ansonsten sind die Tacx Sirius für ca. 170€ auch nicht schlechter. Ist ebend wie beim Autokauf, fahren tun sie alle, nur die Zusätze kosten extra! Übrigens ein Rennrad ist ja wohl teurer und wenn der Winter doch mal mehr bringt als erwartet, benutzt Du unter Umständen die Rolle auch 4 Monate :Weissnicht: .
Aber ich merke schon, jetzt feilscht Du schon mit Dir selber! Die Rolle kannst Du auch problemlos verstecken, solltest Du mal die Schnauze voll haben :mad:

So nun kannst Du Dich entscheiden, ob oder ob nicht :)

Gruß Gert
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Beitragvon snief » 01.12.2008, 21:34

Den Tacx Sirius bekommst du neu in der Bucht ab ca. 120 EUR. Ist m.E. für den "normalen" Gebrauch, also im Winter "was machen können" dicke ausreichen. Ist stabil, leise (für Rolle) und vom Schwungrad her gut dimensioniert. M.E. Preis-/Leistungsmäßig gut. Ein Pulsgurt dazu und gesteuertes Training ist einwandfrei machber.
Klar kann man für diversen Schnickschnack mehr ausgeben - muss man aber nicht. ;)
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Beitragvon Heide-Biker » 03.12.2008, 21:39

Hallo Olli,

in meinem Keller steht ein Spinningbike auf dem ich dieses Jahr schon 50 Stunden Grundlagentraining absolviert habe. Mit einer Rolle komme ich nicht sehr gut klar. Es liegt wohl an meinem hohen Körpergewicht und der hohen Standfestigkeit des Spinningbike, dass ich auf dem Teil besser klar komme.

Du solltest auf jedenfall vor Kauf einer Rolle oder eines Spinningbikes schon mal auf dem Teil gesessen haben. Es gibt Rollen und Spinningbikes der günstigeren Art die auch nciht lange halten. Der Spaß ist schnell vorüber wenn zuviele Defekte auftauchen.
siehe auch: www.Radsportler-helfen-Nils.de
siehe auch: www.Heide-Biker.blogspot.com
siehe auch: www.Team-Mainplan.de

Viele Grüße aus der Nordheide

Karsten Niemann
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Beitragvon Fülle » 03.12.2008, 22:31

Wir haben in unserem Haushalt eine Rolle von Elite (einfach, nur mit Wirbelstrombremse, gebraucht bei Ebay gekauft und jetzt schon im 4. Winter in Betrieb), die benutze ich und ein Spinningbike, dass benutzt meine Frau. Ich komme mit dem Spinner nicht klar, ich finde keine gute Position und ich fühle mich auf der Rolle wohler. Was nervt, ist die Lärmentwicklung der Rolle, das Ein-und Ausspannen des Rades (sofern man nicht ein dauerhaftes Rad für die Rolle hat), der Wechsel von Laufrädern, die mangelhafte Standfestigkeit beim Wiegetritt. Gut ist, dass man keine Positionsveränderung hat, die Rolle auch mal problemlos weggepackt werden kann oder man einfach mal an einem andern Ort die Rolle aufbauen kann.

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