Stevens Cyclocross Cup '14/'15, Buchholz (Berichte+Bilder)

bs
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Stevens Cyclocross Cup '14/'15, Buchholz (Berichte+Bilder)

Beitragvon bs » 18.01.2015, 19:51

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Helmut
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Beitragvon Helmut » 18.01.2015, 21:15

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20142.JPG">

Das ging ja schnell, Burkhard. Respekt! Ich werd noch etwas Zeit der neuen Wohnzimmertapete widmen und dann hier den Link zu meinen Bildern einfügen. 2 * Edit: Hier kommen von Mike667 und mir unsere

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html">>>> 293 Bilder vom Finallauf des Stevens Cross Cup in Buchholz <<<</a>.

bs hat mich auf nur einem Bild mit gleich zwei meiner typischen Handbewegungen abgelichtet.

<IMG src="https://lh4.googleusercontent.com/-KbEN ... z_1016.JPG" width="800">
Zuletzt geändert von Helmut am 19.01.2015, 22:08, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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motta
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Beitragvon motta » 19.01.2015, 05:34

Danke, ihr ward ein tolles Publkum.

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(würde gerne mal zurückbrüllen, jedoch fehlt mir dazu die Luft)

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Eine tolle Crosssaison ist nun leider zu Ende.

Einen großen Dank auch an die Veranstalter!!

gruss MOTTA
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Don Vito Campagnolo
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Harte Arbeit, karger Lohn.

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 19.01.2015, 14:14

Da der Verkehrsfunk schon am Vormittag einen Kilometer Stop-and-go auf der Umgehungsstrecke der Brückensperrung ausrief, war ich gestern extra früh losgefahren und bin wider Erwarten richtig gut durchgekommen. So war ich anders als sonst schon zum Ende des Senioren-2-Rennens vor Ort, konnte also schon vor dem Hobby-Rennen meine ersten beiden Testrunden drehen.

Anders als erwartet waren die Bodenverhältnisse richtig gut: Außer der sandigen Bergauf-Tragepassage im Wald fast alles eine schöne feste Fahrbahn, kaum matschig, auf- oder durchgewühlt. Da war ich schon versucht die Laufräder mit den grobstolligen Limus-Reifen gegen etwas feineres zu tauschen, aber der einsetzende Schneeregen ließ mich erst mal abwarten: Konnte ja gut sein, dass sich die Strecke in den kommenden beiden Stunden und Rennen noch wandeln würde. Und so war es auch: Weiterer Test nach dem Hobby-Rennen: Auf dem festen Boden hatte sich nun schon eine feine, matschige Schicht gebildet, einige enge Ecken sahen auch schon nicht mehr so gut aus. Eine weitere Stunde später, nach dem Elite-Rennen sah es noch schlechter aus: Noch mehr Matsch auf der festen Bodenschicht, viele Ecken waren nun kräftig beackert worden und auch während unseres Rennens wurde es von Runde zu Runde noch ein wenig schlechter. Also war es genau die richtige Idee die gröberen Reifen draufzulassen.

Die Testrunden zeigten aber auch, dass meine Beine nicht gerade vor Kraft zu explodierten drohten, das fühlte sich eher alles nach halbvollem Akku an – da fiel die Erwartungshaltung schon mal gegen Null.

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Der Start des riesigen Feldes (an die 60 Starter) verlief dann für mich ganz gut: Die Startgerade ist weder besonders lang, noch besonders eben und am Ende geht es ganz eklig ums Eck und ins Gelände. Hier und da waren dann an verschieden Körperteilen schon die Nebenleute zu spüren, aber alles ging sportlich-fair zu: Kampf um Positionen, aber immer mit genug Überlebensraum für die Mitstreiter, so dass alle sauber einfädeln konnten – so muss es sein, so macht es Spaß.

Fast schon obligatorisch bin ich hier an Janibal vorbeigeschlüpft, jedes Mal Auslöser für die noch viel obligatorischere Frage: „Wann zieht er wieder vorbei?“ Und: „Wird dabei ein Sturz eine Rolle spielen?“ Soviel vorab: Es hat bis zur Mitte der 2. Runde gedauert und gestürzt sind wir beide nicht. Das mit dem Nicht-Stürzen hat sich spätestens in der zweiten Hälfte der Serie ganz gut bei uns etabliert, darauf lässt sich aufbauen. Aber es ging weiterhin eng zu, die nächste Gelegenheit ein, zwei Plätze gutzumachen war die sandige Bergauf-Tragepassage im Wald. Kostete auch wieder einige nicht vorhandene Körner, aber der von Goschi zugerufenen Platz 10 klang doch ganz schon als Momentaufnahme ganz schön. Vor mir war nun Pirat Heiko in Sicht- und Schlagweite, im Auf und Ab eher vorsichtig unterwegs. Auf wenn klar war, dass die Kräfte heute nicht weit reichen, aber so im letzten Quer-Rennen für längere Zeit musste auch das wieder sein: Einmal noch vorbeiziehen, so ein gelungenes Überholmanöver hebt die Stimmung und reißt unter Umständen den ganzen Tag raus.

Nun die leicht steigende, unschön zu fahrende Passage Richtung erste Hürdenbretter: Von hier an begannen für die Dauer einer Runde lang aus unerfindlichen Gründen meine fahrerischen Probleme: An sich pflegen mein Rad und ich ja einen sehr freundschaftlichen Umgang, aber auf den kommenden 2 Kilometern haben wir uns gegenseitig angezickt wie ein altes Ehepaar. Nach dem Radabsetzen hinter den Hürden hoppelte der Schlitten bockend über zwei Baumwurzeln, so dass mir das Aufsteigen erst im zweiten Anlauf gelang. Auch in und hinter den beiden Graben-Durchfahrten hinter Start/Ziel war es ein einziges Herumgestochere und in den folgenden Kurven konnten wir uns auch auf keine gemeinsame Linie verständigen.

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Irgendwann gelang es aber wieder eine gemeinsame Basis zu finden und wir konnten die Fahrt wieder sicherer und zielstrebiger fortsetzen – bis auf einen kleinen Ausrutscher in der 2. scharfen Linkskurve hinter der Turnhalle, wo ich aber schnell genug den Fuß auf den Boden bringen konnte und es bei Anschlag des Knies am Rahmen blieb, aber keinen kapitalen Sturz.

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Nun gingen die Kraftreserven merklich in den Keller und die Stahlwade Thorsten zog vorbei – erstmal sehr dynamisch, im 2. Streckenabschnitt merklich gedämpfter, so dass ich dranbleiben konnte. Im Zielbereich dann noch mal der Konter, der aber auch nicht lang hielt, denn bald darauf zog er wieder vorbei und langsam, aber sicher setzte er sich auch ein wenig ab; nach vorn ging also angesichts der Puddingbeine nichts mehr.

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Angesichts der leeren Energietanks, der wenigen (und wegen Streichergebnis nutzlosen) Punkte und der Plackerei hatte ich da schon fast Lust auszusteigen. Aufmunternd wirkte aber (neben den „Supporters“, siehe unten) die Tatsache, dass ich ab Rennmitte doch einige Leute noch überrunden konnte – insofern war die Fahrt zwar nicht berauschend gut, aber so schlecht konnte sie dann auch wieder nicht sein.

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Zu dieser Zeit hatte sich zu allem Überfluss auch noch zwischen den Ritzeln der Kassette einiges an klebrigem Laub und Modder angesammelt, so dass die Kette in den meisten Gängen begann überzuspringen und zu rutschen - superlästig.

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Hier noch mal - nur für Helmut - mein schönstes Lächeln aufgelegt.

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Von hinten war auch das Kattenberger-Trikot von Andreas langsam näher kommend zu sehen, doch der Vorsprung war noch groß genug um den Platz 18 ins Ziel zu retten – völlig ausgepumpt.

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motta hat geschrieben:Danke, ihr ward ein tolles Publkum.
(würde gerne mal zurückbrüllen, jedoch fehlt mir dazu die Luft)
Eine tolle Crosssaison ist nun leider zu Ende.
Einen großen Dank auch an die Veranstalter!!
Was Motta hier schreibt, kann ich nur doppelt unterstreichen: Dass ich von meinen eigenen Leuten im Kuhtrikot angepöbelt werde („Bist du langsam – reiß dich mal am Riemen!“ „Los, schneller, oder machst du schon Pause?“ …) ist ja schon fast normal, aber mittlerweile hat fast flächendeckend an der gesamten Strecke eine kleine, feine „Supporter-Gemeinschaft“ verteilt, die mit Anfeuerungen und Aufmunterungen für gute Stimmung sorgt und über so manches kleine Tief hinweghilft – DANKESCHÖN dafür!

Ebenfalls von mir der Dank an die veranstaltenden Vereine, die ihre Rennen mit viel Sorgfalt und Hingabe organisieren. „Grauschopf" Lorraine, Stephan, Rene, Dieter v. Z. in ihren Funktionen als Organisatorin, Rennleiter, Moderator, Anmeldeverwalter & Ergebnisersteller sowie die Jungs und Mädchen für alles und alle, die mir jetzt gerade nicht einfallen. Und natürlich an Dank an alle Mitstreiter der eigenen Klassen und einige der anderen Klassen: Das ist jedes Mal ein sportlich-familiäres Flair, wenn wir da an den Renntagen zusammenkommen und macht damit nicht nur während des Rennen, sondern auch davor und danach reichlich Laune.

Zeit also, ein Fazit dieser Cup-Saison zu ziehen, dafür muss ich mich selbst mal von vor einem Jahr zitieren:
Don Vito Campagnolo hat geschrieben:Tja viel gelernt, viel gesehen, viel gelitten, viel Spaß gehabt, wenig Punkte gesammelt - schade, dass es schon vorbei ist!

Die Serie 2014/2015 ist gedanklich jedenfalls schon fest gebucht und ein paar gute Vorsätze habe ich auch schon gefasst: Mehr Sommer-Form hinüber in den Herbst retten, ein/zwei Pfund weniger auf den Rippen, dafür ein paar Watt Spitzen- und Dauerleistung mehr in den Beinen - das alles wäre gut und hilfreich, um dann vielleicht bei jedem Rennen in Reichweite zu sein, wenn es um die Pünktchenvergabe geht. Und die noch offenen Rechnungen mit der einen oder anderen "sperrigen" Crossstrecke begleichen - frei nach dem Motto "das wird jetzt so lange geübt, bis es klappt".
Danach sind meine guten Vorsätze aufgegangen: Im Sommer hatte ich die Form zwar arg schleifen lassen, aber einigermaßen rechtzeitig zum Start des Cups habe ich die Form wieder auf- und einige Kilos abbauen können. Sehr viel mehr an Leistung war es sicherlich nicht, was ich so getreten habe, aber immerhin so viel, dass ich bei 11 von 12 Rennen (nur den Lauf in Volksdorf musste ich verletzt aufgeben) in den Top-20-Punkterängen gelandet bin – also mittendrin statt nur dabei. Und mit einigen Strecken, die mir vorige Saison noch richtig Kummer machten, habe ich wie erhofft abrechnen können – nur Volksdorf hat sich dem entzogen.

Damit ist dann auch die Zeit, die Ziele für das nächste Jahr zu stecken: Mit zwei 11. Plätzen waren ja in dieser Saison die Top 10 schon in Sichtweite. Nun zu sagen: „Da will ich nächste Saison genauso sicher reinfahren, wie in diesem Jahr in die Top-20“, wäre wohl über-ambitioniert, aber überhaupt erstmal eine Top-10-Platzierung – das soll das Ziel sein. Wenn das dann klappen sollte, dann wäre es natürlich toll, dort öfters mal hinzukommen, aber step-by-step. Zunächst können wir uns noch mit der einen oder anderen QPE über Wasser halten und auf das Frühjahr warten. Da muss ich mich noch mal aus dem letzten Jahr zitieren:
Don Vito Campagnolo hat geschrieben:Schade also, dass es noch so lange dauert, bis es wieder losgeht. Aber ok: Frühjahr und Sommer müssen dann eben als Lückenbüßer zwischen zwei Quer-Saisonen herhalten ...
Heute Nachmittag besuche ich dann mal Pirat Heiko bei seiner Arbeit, da wird er mich dann ein bisschen mit einer LEISTUNGSDIAGNOSTIK quälen. Mit der fällt dann mein persönlicher Startschuss für das Highlight der Lückenbüßer-Saison, nämlich der diesjährigen Tour Transalp. Aber das ist dann eine ganz andere Geschichte, für die sich „HFS“ natürlich schon die Rechte an der Berichterstattung gesichert hat…
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Ü40-Cyclist
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Beitragvon Ü40-Cyclist » 19.01.2015, 15:30

Saisonfinale Buchholz, ich war kurz am überlegen, ob ich mir das an tue, aber irgendwie wäre es auch ein schöner Abschluss. Also los, ab dem Elbtunnel viel das Thermometer auf 0°C und ein munteres Schneetreiben begann. Das stimmte mich nicht gerade fröhlicher. :( In Buchholz dann ein leicht gepuderter Untergrund, schnell das Rad klar gemacht und vor dem Elite Rennen zwei Runden gedreht. Es war sehr weich und rutschig an einigen Stellen und das folgende Rennen würde den Zustand der Strecke nicht verbessern. Also klare Vorgabe: Hauptsache auf dem Rad bleiben! Schnell noch ein paar bekannte Gesichter begrüßt und ab in den gut, sehr gut gefüllten Startblock. 20 Fahrer wurden platziert, dann kam auch schon fast ich, leider auf der linken Seite des Feldes.

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Das Feld schnitt beim Start stark von Rechts nach Links, so daß ich schon an der ersten Hausecke fast zum Stehen kam. Also gleichmal wieder ein paar Plätze verloren. Wie immer in der ersten Runde viele Positionskämpfe, die den ein oder anderen zu Boden zwangen. Ich versuchte mich daraus zu halten und fand oft eine Lücke, die ich nutzen konnte. In Runde 3 dann eine 4-er Gruppe mit Pirat Ronald, dem Kieler Bernhard, ich glaube dem Waldarbeiter Detlef und mir. Eine Runde wurde gekämpft, dann konnte ich mich etwas absetzen. Ab Runde 4 dann ein einsames Rennen, von hinten kein Druck und nach vorn keiner zu sehen. So konnte ich konzentriert (was auch nötig war) mein Rennen fahren.

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Und immer wenn ich gerade die Beine hochnehmen wollte, kamen die Supporter Karin, Los Vannos, Jörg, BriMore, mad.mat Ötzy, Hanseat, Mike667, Sonja, Admin Helmut, die Hamfelder Kühe (ich hoffe ich habe keinen vergessen, ansonsten sei es mir verziehen) und feuerten unerbittlich an. Und Leute: es hilft wirklich ungemein, wenn man sich durch den Dreck quält.
motta hat geschrieben:Danke, ihr ward ein tolles Publkum.

Das kann ich nur voll und ganz unterstreichen. :Anbeten: :Anbeten: :Anbeten: :GrosseZustimmung: :GrosseZustimmung: :GrosseZustimmung:

Heraus kam am Ende Platz 23, bei dem riesen Starterfeld für mich eine solide Leistung. :D

Ja, das war sie nun meine erste Cross-Saison (mit leider nur 6 Rennen) und ich bin froh, es gewagt zu haben. Es gab Höhen und Tiefen:
- Horn: Ausfall Mitte des Rennens - Frustration
- Norderstedt: erstmals im Ziel - Platz 30
- Kaltenkirchen: gutes Rennen - Platz 23
- Neumünster: erstmals in den Punkten - Platz 20
- Volksdorf: zu früh zu viel gewollt, Kette ab, Bremszug ausgehakt, Reparatur, gute Platzierung verschenkt - Platz 27
- Buchholz: engagiertes Rennen, positiver Abschluß - Platz 23

Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein und hoffe mit meinen gesammelten Erfahrungen, den Streckenkenntnissen, 2-3 kg weniger, etwas mehr Pedaldruck, mich häufiger in die Punkteränge fahren zu können.

Dank allen Organisatoren für diese Klasse Rennserie und allen eine schöne Sommersaison.

Game on! Gruß Mario ;-)
Zuletzt geändert von Ü40-Cyclist am 19.01.2015, 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Peer
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Beitragvon Peer » 19.01.2015, 20:31

Ja es war wirklich ein tolles Rennen. Die Stimmung war wie immer super! Auch von mir vielen Dank für die Anfeuerungen. Wie die Vorredner schon sagten, hilft es ungemein und gibt dem Event den nötigen Pfiff. :)

Ich war so sicher, dass ich Janibal nach der 2. Runde - als ich an ihm vorbeigerauscht bin wie ein Güterzug - dauerhaft auf einen Platz hinter mir verwiesen habe... da kommt der Kerl doch in der vorletzten Runden noch ganz lässig an mir vorbeigedonnert, als würde ich einen Stehversuch machen. :( Respekt Jan, du Kampfsau. :)

Ich habe nun für 2015 mal eine Lizenz gelöst und werde dann im Herbst bei den "Pros" versuchen nicht Letzter zu werden... da kann ich mich dann mit Goschi duellieren ;)

Wie sagt Jens doch immer so schön... "Auf jedem Crossrad sitzt ein guter Typ" Darum werde ich auch nächste Saison wieder dabei sein und mit euch anderen guten Typen wieder durch den Dreck fahren. :)

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Gruss
Peer
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 19.01.2015, 21:59

<img src=http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20226.jpg width="365"> <img src=http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20228.jpg width="365">

Den Rucksack und die Hände voll mit einer gigantischen Fotoausrüstung hatte Mike667. Dazu brachte er auch ein gutes Auge mit, bewies, dass er damit umgehen kann und Instinkt dafür hat, die richtigen Leute im richtigen Moment abzulichten. Chapeau!

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20091.JPG">

Hier kommen

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... dex11.html">>>> von Mike667 weitere 53 Bilder vom Cup-Finale in Buchholz <<<</a>.

Alle sind auf den Bilder gut getroffen. Wirklich alle? Beim Admin hilft der beste Fotoapparat und Fotograf nix!?! :Schimpfen:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20120.jpg">
Zuletzt geändert von Helmut am 20.01.2015, 02:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 20.01.2015, 01:44

Der Stevens Cross Cup, der Weser-Ems Cup und die Braunschweiger Cross Serie haben uns eine tolle Crosssaison beschert. Ausgerechnet die Hobbyrennen haben sich an die Spitze der Bewegung gesetzt. Auch in Buchholz kam mir das Elite-Rennen wieder nur wie eine Showeinlage zwischen den Jedermannrennen vor, obwohl dort weitaus größer sportliche Leistungen erbracht werden, aber bei den Hobbyisten mit ihren Fans herrscht einfach eine berauschende Stimmung. Gut gefallen hat mir, dass dies mit einer separaten Wertung für die Ü50 Fahrer gewürdigt wurde. Es könnte gut bei den Leuten ankommen, wenn die Ü50 ihren eigenen Startblock erhielten, der einige Minuten nach den Ü40 auf die Bahn gelassen wird.

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Immerhin sind aus der Leistungsspitze der Elite zahlreiche Deutsche Meister und Vizemeister erwachsen und wird es hoffentlich weiter tun. Bleibt auch zu hoffen, dass auch die Lizenzrennen wieder mehr Zuspruch erfahren. Mir gefällt es, dass Peer sich der Herausforderung von 60 Min. langen Rennen im Kreis der Leistungsspitze stellen will. Dass auch die Lizenzler angefeuert werden wollen und werden, zeigte sich insbesondere, wenn Knelly vorbei gerauscht kam. Unter den Bahn- und Q/P/E-Fahrern hat er zahlreiche ihn frenetisch feiernde Fans.

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Dem Dank an all die Leute, die uns diese tolle Crosssaison ermöglicht haben, schließlich ich mich gern an. Danken möchte ich auch Euch, die Ihr uns auf HFS mit Euren Berichten und Bildern die Faszination dieses Sports nahe gebracht habt, für viel Kurzweil sorgtet und damit sicherlich auch mit dazu beigetragen habt, dass gerade die Hobbyszene derart boomt und damit die Crossszene im Norden erheblich mit trägt.

Übrigens: Im nächsten Jahr sollen erstmals auch bei Crossrennen Transponder eingesetzt werden. Siehe

http://ascheffel.athletico-buedelsdorf.de/?p=58
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Don Vito Campagnolo
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 20.01.2015, 07:18

Helmut hat geschrieben:... Übrigens: Im nächsten Jahr sollen erstmals auch bei Crossrennen Transponder eingesetzt werden. ...
Kleiner Einwurf: So ganz erstmals ist das allerdings nicht, denn "der Osten" hat in dieser Saison schon "dem Westen" gezeigt wo es Hightech-mäßig langgeht: In Dassow und Bad Doberan gab es Transpondermessungen von Herzog-Sport.
Grauschopf
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Finale STEVENS Cyclocross Cup 18.1.2015 in Buchholz

Beitragvon Grauschopf » 20.01.2015, 14:33

JUNGS :) Ihr habt mir eurem Renneinsatz, den humorvollen Berichten und den tollen Fotos die Serie bereichert!
Klar :P auch die Mädels waren dabei und das recht flott auf der Strecke!

Die Anregung - Hobby Ü 50 - werden wir aufnehmen.

Wir sagen DANKE !
Ihr ward so begeisternd dabei, dass auch wir ganz viel Freude hatten.

Diese Rennserie zeigt, hier im Norden wird auch Cross gefahren.

Kleine Frage mal an Euch....machen wir einen "Sommercross" oder doch lieber ein Mountainbike Rennen in Buchholz ????

Wünsche Euch ALLEN ein sportliches Jahr! :
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Fülle
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Re: Finale STEVENS Cyclocross Cup 18.1.2015 in Buchholz

Beitragvon Fülle » 20.01.2015, 14:43

Auch von mir einen herzlichen Dank an alle Organisatoren, Vereine, Helfer, einfach toll :wink:, auch wenn ich nicht überall dabei war.
Grauschopf hat geschrieben:Kleine Frage mal an Euch....machen wir einen "Sommercross" oder doch lieber ein Mountainbike Rennen in Buchholz ????

Was für eine Frage in diesem Kontext :shock: , natürlich nur Cross :cool:
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Beitragvon Pirat Heiko » 20.01.2015, 15:26

Ich bin auch fuer einen sommercross!!!! Und bei sonnenschein und tageslicht bleibt dann ja zeit zum grillen :-)
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Don Vito Campagnolo
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 20.01.2015, 16:17

Pirat Heiko hat geschrieben:Ich bin auch fuer einen sommercross!!!! Und bei sonnenschein und tageslicht bleibt dann ja zeit zum grillen :-)
Wer hat hier Grillen gesagt? Bin schon zur Stelle! Bild

Oh ja, Sommercross hört sich toll an, zumal mein Mounty und ich gerade in der Trennungsphase sind. ;)
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Heimfelder Dirk
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 20.01.2015, 20:28

Helmut hat geschrieben:..., zeigte sich insbesondere, wenn Knelly vorbei gerauscht kam. Unter den Bahn- und Q/P/E-Fahrern hat er zahlreiche ihn frenetisch feiernde Fans.
Das hat er sich auch verdient! Er ist der höflichste Rennfahrer, den ich je live (als Zuschauer) erlebt habe. Vor einem Überholmanöver hat er an gleicher Stelle mal dem Vordermann “Ich möchte vorbei, bitte!“ zugerufen. :!:

Da geht’s sonst doch rustikaler zu. :HaHa:
Mike667
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Beitragvon Mike667 » 20.01.2015, 20:30

OT: Auch wenn es nicht so aussieht, wir wollten nur spielen ... :HaHa:

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Alles in Allem war es ein schöner Nachmittag für uns als Zuschauer.
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Mirco
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Beitragvon Mirco » 20.01.2015, 20:30

Transponder finde ich auch gut. So hat man Einblick auf die Rundenzeiten.

Diese Saison wurden beim Weser Ems Cup bei allen Rennen Transponder eingesetzt. Beim SCC kann ich mich auch erinnern, dass ich in Dassow ebenfalls mit Transponder unterwegs war. Ebenso wie bei Deutschland Cup in Bad Salzdetfurth und bei der DM.

Ist also mittlerweile fast normal und sollte bei allen SCC Rennen zum Einsatz kommen, selbst wenn dadurch die Startgebühren steigen. Beim WEC zahlt man 2,- EUR zusätzlich, allerdings auch 20,- EUR Pfand.

Gruß

Mirco
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Marit
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Beitragvon Marit » 20.01.2015, 20:40

Natürlich möchten wir einen "Sommercross" mit Grillen!! :cool:
Ötzy
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Re: Finale STEVENS Cyclocross Cup 18.1.2015 in Buchholz

Beitragvon Ötzy » 20.01.2015, 22:27

Grauschopf hat geschrieben:Kleine Frage mal an Euch....machen wir einen "Sommercross" oder doch lieber ein Mountainbike Rennen in Buchholz ? :
Sommercross ? Das wäre großartig !
Da wäre ich gerne dabei.

Die Stimmung in Buchholz war wieder sehr gut. Danke an Fahrer, Fans und Ausrichter !
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Re: Finale STEVENS Cyclocross Cup 18.1.2015 in Buchholz

Beitragvon motta » 21.01.2015, 04:50

Grauschopf hat geschrieben:Die Anregung - Hobby Ü 50 - werden wir aufnehmen.
Ja, ist ok, aber bitte keinen Extrastart nach dem Feld der Ü40 oder gar Verkürzung auf 30 min!! Die Rennen sind ja so schon kurz!

Von mir aus beim Rennen alles so belassen, nur eine Extrawertung, kann - muss aber auch nicht sein.

Lieber den Frauen, Hobbie wie Lizenz, ein eigenes, gemeinsames Rennen geben. Das wäre m. E. sinnvoll und würde wahrscheinlich auch mehr Frauen ermutigen dort mitzufahren.

Cross auch im Sommer- na klar!

gruss MOTTA (Ü55)
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Re: Finale STEVENS Cyclocross Cup 18.1.2015 in Buchholz

Beitragvon catsoft » 21.01.2015, 13:33

motta hat geschrieben:
Grauschopf hat geschrieben:Die Anregung - Hobby Ü 50 - werden wir aufnehmen.
Ja, ist ok, aber bitte keinen Extrastart nach dem Feld der Ü40, oder gar Verkürzung auf 30 min!! Die Rennen sind ja so schon kurz!

Von mir aus beim Rennen alles so belassen, nur eine Extrawertung kann- muss aber auch nicht sein.....

Cross auch im Sommer- na klar!
Dem kann ich nur zustimmen!
Jacfm
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Beitragvon Jacfm » 21.01.2015, 20:38

Sommercross anstelle MTB Rennen, gute Idee.
Wie wäre es denn, die ganze Cross Saison in den Sommer zu verlegen? :Kopfüberklatschen:
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Beitragvon motta » 22.01.2015, 05:48

Jacfm hat geschrieben:Wie wäre es denn, die ganze Cross Saison in den Sommer zu verlegen?
Man stelle sich das Finale in Buchholz ohne Matsch und Schnee vor- Näh!, da fehlt was, das wäre viel zu einfach....

Aber, wenn wir schon mal beim Wünschen sind: Wie wäre es mit einem Rennen länger als 40 min? Gibts beim Mountainbiken doch auch, Marathon, 8h Rennen etc. So ein Rennen würde sich dann auch deutlich vom Querfeldein im Winter unterscheiden.

Die Amis machen es vor.
http://ridinggravel.com/events/

Bild
Foto: bs

meint Motta
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Beitragvon Jacfm » 22.01.2015, 10:25

motta hat geschrieben:
Jacfm hat geschrieben:Wie wäre es denn, die ganze Cross Saison in den Sommer zu verlegen?
Man stelle sich das Finale in Buchholz ohne Matsch und Schnee vor- Näh!, da fehlt was, das wäre viel zu einfach....
Viel zu einfach liegt nicht am Winter, Matsch gibt es auch im Sommer, siehe Buchholz 2011 ;)

Bild

Ausserdem waren die ersten Rennen dies Jahr auch einfacher als unseres, als es noch trocken war. Und wenn du noch mehr Technik willst, fahr mal ein Stück weiter in den Stadtwald oder komm zum MTB Rennen, sofern es denn stattfindet. Den Anspruch kann man da sehr leicht hochschrauben...... :D
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 22.01.2015, 10:36

Jacfm hat geschrieben:...Wie wäre es denn, die ganze Cross Saison in den Sommer zu verlegen? :Kopfüberklatschen:
Hmm, wenn ich da an Horn und Norderstedt denke, als wir im Herbst noch näher an den 20° als an 10°C dran waren: Da hätte ich schon nach 2 Runden 'nen ganzen Eimer Wasser aussaufen können und da wird dann auch spürbar und erlebbar, warum Cross doch eher zum Wintersport zählt ...
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Beitragvon Jacfm » 22.01.2015, 10:38

ich sehe grad, dass ich mich blöd ausgedrückt habe. Ich meinte diesmal in Buchholz, die ersten Rennen des Tages waren noch einfacher als unser letztes, die waren trocken und wir hatten dann den Matsch (und die ausgefahrenen/bremsten Spuren).
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Suse
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Rennen im Winter sind begrenzt durch das Tageslicht

Beitragvon Suse » 23.01.2015, 10:34

Moin,

ich wollte euren Blick nur noch einmal für die Veranstalter schärfen. Mehr Zeit für die schon vorhandenen Rennen oder noch zusätzliche Rennen geht kaum, da es sonst dunkel wird. Insbesondere die Veranstalter rund um den kürzesten Tag des Jahres (21.12.) haben damit Probleme.

Ich denke, das ist auch der Grund, weswegen Kaltenkirchen wohl vom Wochenende vor Weihnachten in den Oktober gegangen ist?

Die Strecken werden im Dunkeln vorbereitet (ab 7 Uhr morgens) und im Dunkeln angebaut (ca. 16.30 Uhr). Und die Veranstalter wollen nicht auf ihre (wenn auch schlecht besuchten) Lizenzrennen verzichten, denke ich. ;)
Wer später bremst, ist länger schnell.

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