6. Velo Challenge Hannover (Vorschau)

Dete
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6. Velo Challenge Hannover (Vorschau)

Beitragvon Dete » 29.01.2015, 13:02

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Hallo liebe Radsportfreunde,

in diesem Jahr versuchen wir es eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft. Am 21.06.2015 startet die 6. Velo Challenge Hannover. Aktuell sind wir dabei die Strecke zu planen. Eines kann man schon jetzt sagen....es wird eine Änderung der Streckenführung geben. Auf der langen Strecke wird in Messenkamp die Brücke über die B442 abgerissen, daher planen wir die Auffahrt zum Nienstedter Pass über Eimbeckhausen. Weitere Streckenänderungen sind möglich. In diesem Jahr wird viel saniert.

Freut Euch auch auf ein musikalisches Wochenende, denn seit diesem Jahr ist Hannover "Unesco City of Music" und am 21.06.2015 ist in Hannover wie in vielen anderen Städten weltweit die "Fete de la musique". Es werden ca. 20 Bühnen im Innenstadtbereich aufgebaut und über 100 Bands werden erwartet.

Jetzt aber wieder zurück zum Rennen. Die Onlineanmeldung http://www.velo-challenge.de/jedermann/anmeldung/ ist freigeschaltet und wer sich noch bis zum 31.01.2015 anmeldet, sichert sich die günstigsten Anmeldekonditionen. Die nächste Anmeldestaffel läuft dann bis Ende März.

Soweit die Infos aus Hannover. Wir sehen uns dann am Maschsee.

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Helmut
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Beitragvon Helmut » 31.01.2015, 04:00

Bereits 2014 gehörte die Velo Challenge Hannover nicht mehr zum German Cycling Cup, steht seitdem weniger im Fokus der sogenannten "Jedermänner", ist dafür für jeden Mann und jede Frau um so verlockender geworden.

Unter allen HFS-Foristis, die hier bis zum 6.2. posten, warum sie die Velo Challenge Hannover mitfahren möchten, verlost HFS zwei Mal einen kostenlosen Startplatz mit freier Streckenwahl plus einem Buch nach Wahl frei Haus aus dem großen Radsportsortiment des Covadonga Verlages. Bedingung: Als Gegenleistung erwarten wir von den Gewinnern einen Bericht von dem Rennen und ein paar Bilder von dem Drumherum.

Wer möchte bitte einen Startplatz gewinnen?

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Zuletzt geändert von Helmut am 31.01.2015, 15:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Deichfahrer » 31.01.2015, 06:51

Da ich bisher immer in Hannover an den Start gegangen bin und auch 2015 wiederholen.
Weiterhin finde ich die Velo einfach super, weil es alles in ruhiger Atmosphäre abläuft, stressfrei.
Also schmeißt mich mal in den Lostopf.
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Startplatz lange Strecke

Beitragvon lescargot » 31.01.2015, 15:39

Ich bin bei der Velo-Challenge noch nie mitgefahren. Dieses Jahr würde ich dort gern' auf der langen Strecke starten.

Gruß,
Markus.
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Ich hab mich schon angemeldet

Beitragvon Fran Ky » 01.02.2015, 11:27

und hoffe, dass der Streckenabschnitt über Bad Münder - Hamelspringe dabei ist
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Carsten
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Beitragvon Carsten » 01.02.2015, 22:24

Helmut hat geschrieben: Wer möchte bitte einen Startplatz gewinnen?
Da schmeiße ich auch mal ein Los in die Trommel. Letztes Jahr hatte ich mich zwar angemeldet und bin sogar morgens bei Schwiegereltern noch früh aufgestanden, habe aufgrund des ergiebigen Dauerregens dann aber doch gekniffen.
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Beitragvon CGB » 02.02.2015, 08:03

moin,

da schmeiss ich mich doch auch glatt mal in den lostopf. wollte dieses jahr mal wieder ein bisschen aktiver dabei sein und was gibt es da besseres als ein schönes jedermann rennen in der nachbarschaft :-)

LG

Andy
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Beitragvon Pinarello » 03.02.2015, 09:49

moin moin,
..wenn ich das geahnt hätte mit der Verlosung.
Spass beiseite..habe mich schon im Dezember angemeldet. Diesmal will ich die kleine Rund fahren (67Km). Bislang war ich immer auf der grossen unterwegs und will die kleine Runde versuchen und kennen lernen.Mal sehen was ich da so reissen kann..
Über die Regenschlacht 2014 wurde ja schon genug geschrieben... hoffentlich wird das Wetter 2015 besser. Wie es auch wird..gefahren wird auf jeden Fall. Der Regen war zwar ätzend und mein Renner und ich sahen aus wie einmal durch den Strassendreck gewälzt aber sowas gehört eben auch dazu.

Zu dem Drumherum in Hannover gibt es zu sagen..es ist gut organisiert,herrlich unaufgeregt und die 118km Strecke ist eine stramme Herausforderung. Dieses Jahr kommt noch einen Anstieg mehr dazu durch die Streckenverlegung.

...also wir sehen uns in Hannover.
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Beitragvon BärTiger » 03.02.2015, 12:17

In den letzten Jahren hatten wir immer unsere RTF auf dem Datum der Velo-Challenge. Hab dieses Jahr das erste Mal die Möglichkeit mitzufahren.

Die lange Runde soll es werden.
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Beitragvon Karin » 03.02.2015, 14:35

Vor einigen Jahren bin ich bereits 2x mitgefahren und fand die Strecke und das Drumherum sehr gut.

Dieses Jahr möchte ich wieder teilnehmen, wieder auf der langen Strecke.

Das Rennen startet in der Nähe meiner alten Heimat, so dass ich an dem Wochenende auch gleich Freunde und Familie besuchen kann.

Also ab in den Lostopf!

:)
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Beitragvon Deichfahrer » 09.02.2015, 10:30

Ähm war da nicht etwas? Wo ist die Verlosung oder habe ich was verpasst ?

:shock: ;-)
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Beitragvon Helmut » 09.02.2015, 10:40

Deichfahrer hat geschrieben:Ähm war da nicht etwas? Wo ist die Verlosung oder habe ich was verpasst ?
Ja, war! Gezogen haben die Lose zwei Helferinnen am Depot der Endspurt-CTF. Dein Pech war anderer Leute Glück. Gewonnen haben BärTiger und Kescherbande. Ersterer erfuhr gleich vor Ort von seinem Gewinn.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20257.JPG">

Wie die Anmeldung erfolgt, klären wir per Mail.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Deichfahrer » 09.02.2015, 10:57

Macht nichts, trotzdem starte ich in Hannover.
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Beitragvon Helmut » 09.02.2015, 11:01

Deichfahrer hat geschrieben:Macht nichts, trotzdem starte ich in Hannover.
Freut mich, dass Du es sportlich siehst.

Ich auch!
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Beitragvon Carsten » 09.02.2015, 15:40

Helmut hat geschrieben:Gewonnen haben BärTiger und Kescherbande.
Dann habe ich dieses Jahr wohl keine Ausrede mehr, um mich wieder zu drücken. Hoffentlich ist besseres Wetter ;)

Ich warte dann mal gespannt auf die Mail von Helmut zum Ablauf der Anmeldung.
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Beitragvon Cleiber » 03.06.2015, 14:31

Gravierende Änderungen im Ablauf der diesjährigen Velo Challenge

Per Mail vom Veranstalter (03.06.2015) wurden gravierende Änderungen im Ablauf der diesjährigen Velo Challenge angekündigt. Inzwischen ist dies auch auf der Homepage http://www.velo-challenge.de/velo-challenge-2015/ so kommuniziert.

"Hallo liebe Radsportler,

in den letzten Tagen war es ungewohnt ruhig von unserer Seite. Leider gibt es dafür einen wichtigen Grund. Die geplante Rennstrecke vom Maschsee in die Region wird von der Landesbehörde für Straße und Verkehr als zuständige Behörde nicht genehmigt. Wie konnte es dazu kommen? In den letzten 5 Jahren realisierten wir mit einem enormen Aufwand eine attraktive, gut abgesicherte Rennstrecke für die Velo Challenge. In diesem Jahr gab es etliche Baustellen, die immer wieder Umplanungen nötig machten. Vor einigen Wochen mussten wir auf eine Baustelle reagieren, die aktuell auf der B3 zu einer Vollsperrung führt und uns über den Umleitungsverkehr die Rennstrecke blockiert. Wir wurden aufgefordert eine neue Strecke zu planen. Zwischenzeitlich zeichnete sich ab, dass die finanzielle Situation aus dem Ruder läuft. Fast alle Sponsoren teilten uns im Frühjahr mit, dass ein weiteres Engagement bei der Velo Challenge nicht realisiert wird. Dazu blieben die Meldezahlen deutlich hinter dem Vorjahr. Diese finanzielle Situation vor Augen und die fehlende Genehmigung für die Rennstrecke ließen uns ziemlich verzweifeln. Weitere Alternativrouten wurden wegen erwarteter Sicherheitsrisiken ebenso abgelehnt und eine Absage der Velo Challenge stand bevor.

Wir haben weiter überlegt, nach einer Lösung gesucht und auch eine gefunden. Velo Challenge auf der Klassikerstrecke "Rund um den Lindener Berg", Volksfestcharakter bei der Velo Challenge 2015, Zuschauer erleben Rennverlauf und Positionskämpfe mit Werbung für den Radrennsport in Hannover.

Die Velo Challenge Hannover wird in diesem Jahr als Rundstreckenrennen über 15 bzw. 30 Runden ausgetragen. Bei der neuen Strecke handelt es sich um eine Rennstrecke mit langer Tradition. Der Radklassiker "Rund um den Lindener Berg" wird auf einem 2 km langen Rundkurs mit einem Höhenprofil von 31 Meter pro Runde gefahren. Die beiden Strecken werden in jeweils zwei separaten Rennen nach erzielter bzw. genannter Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren. Wir werden alle Fahrer die sich für die lange Distanz gemeldet haben, in das 30 Runden Rennen umschreiben und alle Meldungen für die kurze Renndistanz für das 15 Runden Rennen melden. Die Velo Challenge nutzt einmalig in diesem Jahr diesen Rundkurs. Mitten im Szeneviertel Linden und eingebunden in die 900 Jahr Feier Linden verspricht dieses Rennen eine tolle Rennatmosphäre. Publikum, Freunde und Bekannte erleben auf diesem Rennkurs immer wieder die vorbeirauschenden Rennsportler und werden Euch anfeuern. Wir hoffen, Ihr habt Verständnis dafür, dass wir in diesem Jahr diesen Schritt gehen müssen. Für das kommende Jahr planen wir wieder mit der alten Rennstrecke. Dazu führen wir schon Gespräche mit potentiellen neuen Sponsoren.

Durch die Streckenänderung und das veränderte Streckenprofil ergeben sich neue Herausforderungen. Die Streckenlänge verkürzt sich, dafür erhöhen sich die zu bewältigenden Höhenmeter. Wir möchten Euch daher die Gelegenheit geben einen Streckenwechsel nach Wunsch zu beantragen. Dies natürlich ohne weitere Kosten für Euch. Wir benötigen dazu bis zum 07.06.2015 eine Nachricht per Mail an info@soulstyle.de
Bei der persönlichen Bewertung dieser Streckenänderung möchten wir Euch bitten die Sache sportlich zu sehen und Euch auch einmal in unsere Lage zu versetzen. Wir geben uns seit Jahren viel Mühe mit der Umsetzung der Velo Challenge, investieren viel Zeit und Geld in das Projekt und versuchen in für den Radsport schwierigen Zeiten, ein positives Image zu präsentieren. Davon, dass wir seit Tagen schlecht schlafen, möchte ich gar nicht reden.

Bitte würdigt diese Leistungen und unterstützt uns in diesem Jahr bei dieser einzig möglichen Variante. Lasst uns gemeinsam die Geschichte der Velo Challenge fortschreiben und um ein ungewöhnliches Kapitel erweitern.

Mit sportlichen Grüße
...
Veranstalter Velo Challenge"

Sehr sehr schade, denn die Velo Challenge war in den letzten Jahren immer tolle Veranstaltung...

Unter diesen Umständen werde ich nicht daran teilnehmen (ursprünglich für die Langdistanz gemeldet), denn der Charakter der Strecke und somit auch des Rennens ist nun ein ganz anderer. Sollte im nächsten Jahr die alte Rennstrecke wieder angeboten werden, bin ich natürlich gern wieder dabei, denn diese war wirklich klasse. Natürlich habe ich mich im Glauben, die "alte" Rennstrecke fahren zu können, für dieses Jahr angemeldet. Bin gespannt, ob der Veranstalter bereit ist, die Startgebühr zurückzuzahlen.

Bin wirklich gespannt, wie es weiter geht.
Cleiber
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Beitragvon Konkursus » 03.06.2015, 15:03

ein Glück, dass ich dort nicht gemeldet habe. Sollte zunächst Vorbereitung Ironman Schweiz sein, habe mich dann umentschieden.

Bin schon gerade gebeutelt wg. Absage Mitteldistanz Duisburg und froh, endlich das Startgeld zurückbekommen zu haben, noch so ein Eiertanz hätte mir gereicht.

Rundstreckenrennen ist ja wohl ein völlig anderes Format.

Ich habe den Eindruck, als wenn bei vielen Sachen in diesem Jahr die Luft raus ist, insbesondere bei Radveranstaltungen mit gesperrten Strecken. Der Ärger mit den Behörden wird offenbar immer größer.

Ko
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Beitragvon Pinarello » 03.06.2015, 15:04

habe die Mail auch gerade bekommen. Was für ein Krampf dieses Jahr. Irgendwie ist in Hannover in Punkto Rennradveranstaltung der Wurm drin. Jedenfalls in solchen wie die Velo Challange. Der jedes Jahr stattfindene Marathon in Hannover ist jedenfalls noch nie in solch einem Ausmaß wie die Velo Challange verändert worden. Man kann die beiden Ereignisse wohl nicht vergleichen.
Nun soll ein Rundkurs von 2 Km gefahren werden. Ob ich das mitmache weiß ich noch nicht. Dann ist das Startgeld zwar auch futsch aber so richtig Lust auf so ein Rennen im "Nudeltopf" habe ich noch nicht.

An die Orga des Rennen kann man nur sagen....alles versucht und vermutlich immer wieder ausgebremst von Behörden - Seiten. Ich kenne auch die Behörden in Hannover die um Genehmigungen ersucht werden müssen. Das ist kein Zuckerschlecken sage ich euch...
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Beitragvon Cleiber » 03.06.2015, 15:17

Es ist bestimmt für einen Veranstalter ein richtig hartes Brot, ein Radrennen zu organisieren. Und unter den jetzigen Umständen macht dies bestimmt auch alles andere als Spaß.

Aber es ist nun mal ein Unterschied, ob ich mich als durchschnittlicher Radfahrer mit mehreren 100 Leuten auf eine 115km-Rundstrecke oder auf eine 2km-Runde, die man 30 Mal zu befahren hat, begebe.

Darum hoffe ich wirklich, dass es dem Veranstalter gelingen möge, für 2016 die Teilnehmer wieder auf die "alte" Rennstrecke zu schicken. Fürchte aber, dass die Ereignisse 2015 das Ende der VeloChallenge bedeuten könnte.

Wie gesagt, sehr sehr schade...
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Beitragvon Deichfahrer » 03.06.2015, 22:02

Auch ich bekam die unerfreuliche Mail aus Hannover und mit Entsetzen konnte ich über die total geänderte Strecke lesen. Von der Langstrecke zu einem mickrigen Rundkurs, dafür bin ich nicht zu haben und verzichte auf den Start. Mein Menschenverstand sagt mir, die Gefahr ist zu großen Stürzen vorprogrammiert. Für den Veranstalter tut es mir leid, dafür die rote Karte an die Bürokraten im Rathaus Hannover.
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Beitragvon bort » 03.06.2015, 22:25

Wirklich schade - insbesondere, dass man erst so kurz vor knapp informiert wird :sad:

Da ich 0,0 Erfahrung in Sachen Rundkursrennen habe und auch nicht scharf darauf bin, das Ganze gezwungenermaßen und kurzfristig lernen zu müssen, werde ich erstmalig seit 2011 nicht an der Velo Challenge teilnehmen.

Bleibt zu hoffen, dass es in absehbarer Zukunft wieder ein Jedermannrennen mit funktionierenden Konzept und breiterer Unterstützung in Hannover geben wird.
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Beitragvon Tobias Rohde » 03.06.2015, 23:13

Mich würde mal der Grund für die Nichtgenehmigung der Strecke interessieren. Ohne diese Information finde ich es etwas verfrüht, den Behörden den schwarzen Peter zuzuschieben. Gut möglich, dass der Veranstalter einfach nicht genug Leute zur Absicherung der Strecke zusammen bekommen hat.

In den AGB hat sich der Veranstalter jedenfalls gegen die Rückerstattung der Startgelder abgesichert:
Muss die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt, Witterungseinflüssen, behördlicher Anordnung, Sicherheitsrisiken oder sonstigen Gründen geändert oder abgesagt werden, hat der Teilnehmer keinen Anspruch auf Rückerstattung der Startgebühr...
Sollte dies so durchgezogen werden, dürfte es gegenüber dem Veranstalter einen nicht ganz unerheblichen Vertrauensverlust geben, der natürlich Auswirkungen auf die Anmeldezahlen im nächsten Jahr haben wird. Auch kann ich mir vorstellen, dass dieser Passus durch alleine durch die schwammige Formulierung "... oder sonstigen Gründen ..." rechtlich nicht haltbar sein dürfte.

Auch Sicht des Veranstalters ist das natürlich das Worst-Case-Szenario. Und sicher gibt es dort viele engagierte Leute, die sich monatelang zerrissen haben, das Rennen vorzubereiten. Die werden jetzt sicherlich am Boden zerstört sein, was einem natürlich leid tut.

Ob ich selbst dran teilnehmen werde, weiß ich noch nicht. Wie bort habe ich auch keinerlei Erfahrungen mit einem Rundkursrennen. Und wenn ich mir vorstelle, dass man auf einem 2 Kilometer langem Stück Straße sagen wir mal 1000 Fahrer unterschiedlichster Leistungsklassen unterbringen möchte, kann ich mir vorstellen, dass es ziemlich eng zugehen wird. Und selbst wenn es wettertechnisch nicht so nass wird, wie im letzten Jahr, wird es sicherlich reihenweise Stürze geben.

Außerdem werde ich mich sicherlich beim Zählen der gefahrenen Runden verzählen.[/quote]
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Beitragvon Knud » 03.06.2015, 23:41

Hat man vielleicht unterschätzt, wie viele Teilnehmer das Ausscheiden aus dem GCC kostet?
Das eine ist ja offenbar ein großes Problem, eine "vernünftige" Strecke genehmigt zu bekommen. Von hier ist schwer zu sagen, wie weit Baustellen nicht zu umgehende Zwangspunkte setzen und wie weit "unwillige" Behörden unflexibel sind. Das andere ist, dass der Veranstalter schlechte Meldezahlen einräumt. Warum bis jetzt?

Für das kommende Jahr werden viele die Katze nicht im Sack kaufen wollen. Rundstreckenrennen sind für echte Jedermänner und -Frauen eine B-Lösung. Mir wäre auch unwohl, da ich von der Spitze wohl mehrfach überholt werden würde.

Ich hoffe auf ein finanziell tragbares Ergebnis und eine Zukunft für das Rennen. Dieses Jahr meint es bisher nicht gut mit uns.

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Beitragvon Helmut » 03.06.2015, 23:43

Es ist zum Heulen, erst wird der Jedermann Giro in Benzin abgesagt, nun mutiert die Velochallenge zum Rundstreckenrennen. Mein Mitgefühl gilt Dete, der das Rennen hoffentlich trotzdem ohne finanzielle Blessuren überstehen wird. Ich hoffe auch, dass es auch so eine schöne, wenn auch etwas andere Veranstaltung wird.
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Beitragvon Camillo » 04.06.2015, 07:55

Also ich werde definitiv nicht starten, unabhängig ob ich mein Geld wieder bekomme oder nicht… jedoch wird das in meine Überlegung einfließen, ob ich 2016 starten würde… Wobei ich glaube, dass diese Entscheidung das AUS der Velo Challenge bedeutet.

Mir ist es mit reinen Jedermännern zu gefährlich auf einem 2 Km Rundkurs zu fahren, es wird immer wieder zu Überrundungen führen und auf der Strecke ist das nicht grade ohne, zumal die meisten sicherlich nicht wissen, wie man 90° Kurven vernünftig schnell fahren kann und es so zu brenzligen Situationen kommen und somit stürze nach sich ziehen.

Dann finde ich es eine Frechheit, dass ich den vollen Preis für 50 % weniger Strecke zahle muss. :D

Es wird aber auch gemunkelt, dass aufgrund der wenigen Meldungen, der Veranstalter, auf den Kurs geht, damit er keine Miese macht. Komisch ist es aber, dass noch der Meldeschluss abgewartet wird und dann so eine Aussage kommt… in Benzin ging es ja auch anders!!!! Meiner Meinung etwas unseriös.

Vielleicht hätte man im GCC bleiben sollen…

Zum ander
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Beitragvon Cleiber » 04.06.2015, 09:00

Hier die Strecke der 2km-Runde: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=uhtlxouhumwgoqrl

Das Traditionsrennen "Rund um den Lindener Berg" (alljährlich am 01.05.) wird von ambitionierten Amateuren gefahren, die ihr Rad beherrschen und wissen, was sie tun.

Ich traue es mir nicht zu! Zudem kennen die Ortskundigen den Straßenbelag "Am Lindener Berg", der wirklich nicht vom Allerfeinsten ist.

--> die aktuell geplante Velo Challenge hat einen völlig anderen Charakter bekommen, für die ich mich niemals angemeldet hätte.
Sollte der Veranstalter wirklich auf die AGB verharren, würde ich zukünftig nicht mehr an einer von ihm organisierten Veranstaltung teilnehmen.
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Beitragvon Tobias Rohde » 04.06.2015, 09:42

Cleiber hat geschrieben:Zudem kennen die Ortskundigen den Straßenbelag "Am Lindener Berg", der wirklich nicht vom Allerfeinsten ist.
Ich habe mir die Strecke gerade mal bei Google StreetView angeschaut. Mal abgesehen davon, dass die Strecke an der einen oder anderen Stelle recht eng wird und teilweise irgendwelche Poller rumstehen, sieht der Belag teilweise nach Paris-Roubaix aus. Einschränkend muss ich aber dazu sagen, dass die Aufnahmen noch aus dem Jahr 2008 sind und sich mittlerweile vielleicht etwas getan haben könnte.
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Beitragvon F75 Pilot » 04.06.2015, 13:05

Die Velo Challenge war in den letzten beiden Jahren mein Lieblingsrennen und ich würde gerne 2016 wieder an den Start gehen. Aber diese Strecke ist tatsächlich nicht für ein Jedermannrennen ausgelegt und ich fahre eine Woche später in den Urlaub. https://www.youtube.com/watch?v=8vBmRvDJppU Vorher will ich nichts riskieren. Das tue ich dann schon noch. Als ich in den letzten Wochen sporadisch mal in der Starterliste nachschaute wer sonst so alles mitfährt, hatte ich mir auch schon Sorgen wegen der Beteiligung gemacht.
Ich denke, wenn der Veranstalter nicht der vielfach geäußerten Bitte nachkommt die Werbung für dieses Event zu intensivieren, vielleicht, wie in Göttingen, durch die Zusammenarbeit mit Schulen oder der Kooperation mit den Radsportvereinen vor Ort, wird sich dieses Drama wiederholen.
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Beitragvon Mike667 » 04.06.2015, 15:05

Ich war noch am überlegen, ob ich in und um Hannover oder die RTF vor meiner Haustür mitfahre. Durch die Änderungen bei der Velo Challenge hat die RTF gewonnen ...
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Beitragvon Cyclocross » 04.06.2015, 15:29

Mein Weg in die Stadt führt sehr oft über den Lindener Berg. Ich kenne fast jedes Schlagloch mit Vornamen. Ich bin Späteinsteiger und habe schon früher auf der kurzen Strecke in der Kurve hinter der Bahn in Bennigsen mit der Koordination Probleme gehabt. Das , was nach der Abfahrt in der fast- Haarnadelkurve zu erwarten ist, ist für einen Anfänger nicht zu realisieren.

Die Strecke beginnt mit einem kleinen Anstieg, kommt über den Gipfel und führt dann schnurgrade über eine geteerte Schlaglochpiste zu einer Kurve, die nicht einsehbar ist und ca 300° in die Gegenrichtung führt. Wenn Könner im Pulk diese Kurve nehmen, sieht das ziemlich presitgeträchtig aus, aber bei Jedermännern??? Danach geht es fast einen Kilometer mit einer kleinen Senke zur nächsten Kurve erst 90° dann noch mal gut 30°. Die Steigung beginnt moderat und steigt nach ersten Abzweigung nach rechts an, nach dem Knick der Hauptrichtung nach links wird es schmal und steil, aber zur Startlinie nimmt die Stigung wieder ab. Als Fußgänger merkt man es nicht, aber für Radfahrer wird die Luft oben ziemlich dünn, besonders, wenn man es, wie im Rennen, etwas eilig hat.

Ein guter Fahrer braucht, grob mit der Armbanduhr gemessen, 2 1/2 Minuten für eine Runde. Startet so ein Könner zuerst, kommt er an, bevor das Feld die Startlinie komplett überschritten hat. Ein so bunt gewürfelter Haufen verteilt sich zwar über die ganze Strecke, aber der Flaschenhals, die Pflasterstrecke zwischen der Linkskurve und dem Wasserwerk ist maximal 3 Räder breit. Dazu kommt, dass nicht alle mit Rennlenkern fahren und Kollisionen dann komplizierter werden.

Ich fahre den Berg in Rennrichtung nur mit dem Crosser, die Strecke ist mit dem Rennrad ziemlich unkomfortabel, um es mal höflich auszudrücken. Da man die Augen nicht überall haben kann, sollte man den Lenker fest in der Hand haben, um nicht von Schlaglöchern überrascht zu werden. Ein guter Rennradfahrer wird vermutlich die realen Jedermännder mehrfach überrunden. Da es bei großem Andrang auf einigen Streckenteilen zu stauähnlichen Situationen kommen wird, sind kleiner Unfälle vorprogrammiert.

Für auswärtige Fahrer empfiehtl es sich die Strecke, wenn sie abgesperrt ist, vorher mindestens einmal abzufahren, um ein Gefühl für die Haarnadelkurve zu bekommen. Lässt man ein Crossrad nur den Berg hinunterlaufen, ist man bei ca. 50 km/h, bevor es in die Kurve geht. Für ein Rennrad ist da noch viel mehr drin, besonders, wenn man noch selbst den Vorschub forciert. Die Gegengrade ist sehr gut und glatt auch mit Geländereifen sind da mindestens 40 km/h drin.

Aufgrund der Haarnadelkurve werdeich nicht am Rennen teilnehmen. Bremst dort jemand, gibt es einen Massensturz. Die Kurve ist so, dass man nicht bremsen muss, aber ich kann diese Kurve nicht mit Sicherheit so fahren, also lasse ich die Finger davon.

Ich glaube nicht, dass es die verringerten Teilnehmerzahlen sind, die die Streckenänderung bedingen, denn auf der großen Strecke gibt es eine Menge Probleme, die kurze ist völlig problemfrei (zumindest was Baustellen und Umleitugnen betriefft) . Ob es dort Umleitungsstrecken gibt, kann ich nicht sagen, aber ich habe kein ungewähnliches Verkehraufkommen bemerkt. Vielleicht hätte man als Kompromiss die lange Strecke zweimal auf der kurzen laufen lassen können.
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Beitragvon bort » 04.06.2015, 16:52

Camillo hat geschrieben:Es wird aber auch gemunkelt, dass aufgrund der wenigen Meldungen, der Veranstalter, auf den Kurs geht, damit er keine Miese macht. Komisch ist es aber, dass noch der Meldeschluss abgewartet wird und dann so eine Aussage kommt… in Benzin ging es ja auch anders!!!! Meiner Meinung etwas unseriös.
ja, das stößt mir auch sauer auf. Das Ganze hat sich ja sicher nicht erst spontan am Sonntag ergeben.
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Beitragvon crumble » 04.06.2015, 18:51

Tobias Rohde hat geschrieben:Außerdem werde ich mich sicherlich beim Zählen der gefahrenen Runden verzählen.
Die Anzahl der Runden steht am Ziel. Bei der Letzten bekommst Du eine Glocke zu hoeren. Das ist aber leichter gesagt als realisiert. Gerade wenn man mehr als einmal ueberrundet wurde. ;-) Ausserdem weiss man nie so genau, ob man nun raus ist oder nicht. Aber die Veranstalter rufen einen normalerweise raus, wenn sie auf der letzten Runde nur noch die dabei haben wollen, die noch im Rennen sind.

Und da ist schon die wichtigste Taktik bei so einem Rennen. Nie nicht ueberrunden lassen. Das holt ein normaler Fahrer nicht wieder auf. Starten musst Du im vorderen Drittel, ansosnsten bist Du in den Gruppen die ueberrundet werden. Bei den vielen Kurven und Tempoverschaerfungen muss man Antritte gut und schnell wegstecken koennen.

Fahr nicht nach Tachorunden. Die offiziell ausgeschriebene Strecke kann eine ganze Runde von der Realen abweichen. Einfach so lange so schnell wie moegelich fahren, bis man dich von der Strecke scheucht. :)

Wenn Du beim Einfahren auf die Strecke darfst, mach das. Es ist gut vorher zu wissen, ob man Springen muss, wo fiese Schlagloecher und wo die Kurven sind, bei denen man rausfliegen koennte. Die ersten Runden im Rennen langsam zu fahren, kannst Du vergessen. Normalerweise sind die ersten paar Runden die schnellsten, um die Schwachen und Leute mit Formtief aus dem Windschatten zu kicken. Wenn strikt nach UCI Regeln gefahren wird, kommt bei Hobbyrennen nur die erste Gruppe ins Ziel; bei Jedermannrennen gibt es dahinter noch ein Gruppetto der Roulleure. Alles andere bekommt ein DNF als Ergebnis. Die Taktik heisst also sich so lange die Lunge aus dem Leib fahren, bis die vorne Gnade walten lassen.

Fuer eine Panne bekommt man im Start/Ziel-Bereich eine Runde Zeit und darf dann wieder in die Gruppe. Da man die kleinen Runden gut zu Fuss zurueck kommt, alles vom Rad nehmen, was abfallen koennte. Schlauchwesel lohnt eh nicht. Wenn dann das ganze Laufrad. Selbst den Tacho braeuchte man nicht, aber er hilft beim Durchhalten auf der Gegengraden, wenn man alleine eine halbe Runde zurueck liegt.

Als Otto-Normal-Buerohengst kann man sich als Sieger fuehlen, wenn man ueberhaupt eine Zeit als Ergebnis bekommt. Da braucht man sich um irgendwelche anderen taktischen Dinge keinen Kopf machen. Oder habe ich irgendetwas wichtiges vergessen?

Jedenfalls machen auch die Kirmesrennen Spass und jeder der gerne Strassenrennen faehrt, sollte so etwas mal ausprobiert haben. Und sei es einfach nur, um danach die langen Strecken richtig wuerdigen zu koennen, weil man fuer diese harten kurzen Runden nicht (mehr) gebaut ist.

Wem die kleinen Runden zu schnell sind, kann ja einfach zuschauen. Als schwerer Fahrer sind die Kirmesrennen eine Hassliebe wobei beim Fahren hauptsaechlich der Hass da ist; und als Zuschauer mit Bier und Bratwurst fast nur die Liebe. prrosit
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Beitragvon F75 Pilot » 04.06.2015, 20:25

Das hört sich alles sehr grauenvoll an.

Der Veranstalter will in Blöcken von 200 Leuten starten lassen. Da muß die Bimmel dann doch im Dauermodus läuten, oder?
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Beitragvon Tobias Rohde » 04.06.2015, 20:43

Es gibt neue Infos seitens des Veranstalters. Die Interessanten wie beispielsweise eine Rückerstattung oder den Grund der Nichtgenehmigung der Strecke sind leider nicht dabei.
Warum erfahrt Ihr das erst jetzt?

Wir haben die Velo Challenge im letzten Herbst beantragt. Damit stecken wir schon in einem Dilemma. Wir müssen Ausschreibung etc. und Anmeldung zum Jahresbeginn starten, da sich Teilnehmer schon frühzeitig entscheiden möchten, wo sie an den Start gehen wollen. Zu diesem Zeitpunkt läuft aber noch das Anhörungverfahren. Die Genehmigung erhalten wir in der Regel einige Tage, maximal einige Wochen vor dem Event. Keine schöne Sache für Veranstalter aber üblich. Wir erleben diese Situation gerade zum ersten Mal.

Wie stellt Ihr Euch den Ablauf der Rennen vor?

Zur Größe der Rennfelder können wir folgendes sagen. Natürlich werden keine riesigen Starterfelder auf die Strecke geschickt. Wir planen einzelne Rennen mit Starterfeldern von ca. 200 Fahrern. Dafür ist die Rennstrecke gut geeignet. Durch einen ordentlichen Anstieg ( pro Runde 31 HM) findet eine Selektion im Starterfeld relativ früh statt. Wir teilen die Rennfelder auch nach angegebener Durchschnittsgeschwindigkeit ein und stellen auf diese Weise sicher, dass es nicht schon in den ersten Runden zu Überrundungen kommt. Das Lindener Berg Rennen fordert den Rennfahrer und bietet jedem eine persönliche Herausforderung. Mit dem geplanten Modus und unseren weiteren Massnahmen zur Streckensicherung stellen wir auch auf diesem Rundkurs ein Höchstmaß an Sicherheit zur Verfügung.

Von Veranstalterseite

Auch wenn das angebotene Rundstreckenrennen keine Velo Challenge im gewohnten Format darstellt, appellieren wir trotzdem an unsere Teilnehmer. Wir gehen seit 5 Jahren einen gemeinsamen sportlichen Weg, der in diesem Jahr anders läuft als geplant. Wir hatten tolle Rennen in den letzten Jahren und wollen auch in der Zukunft tolle Rennen mit Euch erleben. Daher die Bitte an Euch, geht mit uns auch in diesem Jahr einen gemeinsamen Weg.
Ich werde mir die Strecke auf jeden Fall vorher (vermutlich morgen oder übermorgen) mal anschauen.
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Beitragvon Stockumer Junge » 05.06.2015, 08:58

Ich mache Euch mal einen Alternativvorschlag für dieses Wochenende. Fahrt mal am Samstag zum Rennen am alten Flugplatz nach Kassel-Calden. Das ist ein richtiger schöner Kurs. Nicht schwierig und guter Asphalt:

http://www.rad-net.de/modules.php?name= ... tail&typ=i

51 Km seid Ihr dann unterwegs.

Und Ihr unterstützt den Vereinsrennsport. Finde ich auch wichtig
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Streckenvideo auf YOUTUBE

Beitragvon Cyclocross » 05.06.2015, 22:10

Ich habe ein Video des aktuellen Streckenzuustands auf youtube gestellt. Bei der Veröffentlichung kam die Meldung, dass es unter

http://youtu.be/YYK951PWLkg

veröffentlich wird. Iich denke gegen 23 Uhr müsste Youtube mit der Bearbeitung fertig sein.
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Hintergründe

Beitragvon Cyclocross » 05.06.2015, 22:30

Ich war heute bei Stadler. Alle Hinwweise auf die Velo Challenge sind weg. Die Frima hat sich komplett zurückgezogen. Ein neuer Laden, der im Gegensatz zu Stadler auf sportliche Räder setzt, ist eingesprungen, Bike Time. Sportliche Räder passen auch besser als Elektroräder zur Velo Challenge.

Das Team von Stadler wird vermutlich auch nicht starten.
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Re: Streckenvideo auf YOUTUBE

Beitragvon Tobias Rohde » 06.06.2015, 00:09

Cyclocross hat geschrieben:Ich habe ein Video des aktuellen Streckenzuustands auf youtube gestellt.
Vielen Dank. Ich hatte morgen das gleiche vor. Das kann ich mir dann ja sparen.

Schade, dass Du die Badenstedter Straße nicht auf der Straße gefahren bist, um den Straßenzustand zu begutachten. Vermutlich ist dieser aber im Vergleich zum eher rustikalen Streckenabschnitt "Am Lindener Berge" deutlich besser für Mensch und Material geeignet.
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Beitragvon Cyclocross » 06.06.2015, 06:39

Bis auf eine kleine Macke am rechten Rand ist der Belag sehr gut. Asphalt, der ständig befahren wird, bleibt glatt. Wird er nur selten befahren, reißt er und zerbröselt, besonders im Winter.
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Beitragvon Deichfahrer » 06.06.2015, 19:22

Gerne kann YouTube die Strecke zeigen, Streckenverlauf ist für mich total uninteressant und hat absolut null Charme.

Ich mache keine 2 stündige Anreise für nur 2 Stunden Fahren und wenn ich paar Mal von Amateuren überholt werde, kann ich nach 10 Runden wieder nach Hause fahren.

Dafür bin ich nicht zu haben :mad:

Ich wäre auch bereit gewesen 2 Runden mit 2 x 60 km zu fahren oder 20 km mehr fahren.

Leider hat der Veranstalter es so entschieden und doch sollte der Veranstalter für 2016 eine Art Wiedergutmachung leisten.

Wer über den Rundkurs donnert, wünsche ich nur gutes Gelingen und heile Ankommen.

;-) ;-)
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Beitragvon Cleiber » 08.06.2015, 15:28

Reaktion des Veranstalters auf der offiziellen Facebook-Veranstaltungsseite vom 08.06.2015:
...Wir bieten allen Teilnehmern die nicht an der Velo Challenge teilnehmen möchten eine Erstattung in Höhe von 10.- Euro plus eine fixe Anmeldegebühr für die nächste Velo Challenge in Höhe von 20.- Euro. Wir hoffen darauf, dass sich die Radsportler, die an der diesjährigen Challenge nicht teilnehmen möchten mit diesem Kompromiss einverstanden erklären. Bitte schickt uns dazu eine Mail. Wir werden diese auch beantworten.
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Ich glaube ich werde nicht fahren

Beitragvon Fran Ky » 08.06.2015, 22:50

Ich habe mich angemeldet, weil ich die Strecke durchs Weserbergland fahren und nicht auf einer Eierschale die Zacken nachfahren wollte.

Da ich an dem Wochenende nun sowieso nach Hannover fahre, werde ich mir die 116km Strecke wohl von GPsies runterladen und einfach ohne Veranstalter abfahren.
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Rundkurs

Beitragvon schurke » 09.06.2015, 10:12

der rundkurs ist für geübte fahrer sicherlich interessant. für jedermänner und starterfelder mit 200 aber ungeeignet, sogar zu gefährlich. auf einem video vom letzten renntag ist allerdings auch keine volksfeststimmung erkennbar. eher das gegenteil, eine beerdigung.

aus der beschreibung der zeitlichen abläufe der rennen ergibt sich, dass der langsamste einer startgruppe ca. 25 % weniger strecke fährt als der gruppensieger. der gruppensieger der langsameren gruppe fährt aber immer die volle strecke. damit bekommt dann das ergebnis über alle ein sehr komisches aussehen.

damit ist dann auch nicht mehr gegeben, dass man auch bei einhaltung der mindestgeschwindigkeit (sind wohl 25 km/h nach reglement) die volle strecke fahren kann. alles in allem für eine startgebühr von 50eur ein sehr teures vergnügen. das normale rennen kostete 10 eur. die hatten natürlich auch keine werbung, einen beutel, ein riegel und eine flasche (?).
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Beitragvon Tobias Rohde » 09.06.2015, 13:37

Ich habe mal bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nach dem Grund für die Nichtgenehmigung der Strecke nachgefragt. Es hat ja schon Spekulationen gegeben, dass der Veranstalter möglicherweise nicht genug Helfer zur Streckenabsicherung rekrutieren konnte. Hier die offizielle Begründung:
Am 12.11.2014 ist der Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gemäß § 29 Abs. 2 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zur Durchführung des Radrennens „Velo Challenge“ am 21.06.2015 bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gestellt worden.
Hinsichtlich der Streckenführung und dem Zeitplan hat sich der Veranstalter an dem Konzept der Vorjahre orientiert.

Die Verwaltungsvorschriften zu § 29 Abs. 2 StVO sehen vor, dass die Polizei, die Straßenverkehrsbehörden und die Straßenbaulastträger, soweit ihr Zuständigkeitsbereich berührt wird, anzuhören sind.
Nach den Verwaltungsvorschriften zu § 29 Abs. 2 StVO soll die Erlaubnis erst erteilt werden, wenn die beteiligten Behörden und Stellen gegen die Veranstaltung keine Bedenken geltend gemacht haben.

Im Rahmen des durchzuführenden Anhörungsverfahren wurden bereits im Januar Bedenken gegen die Streckenführung im Bereich Pattensen übermittelt.
Es wurde mitgeteilt, dass, bedingt durch die Sanierung der B 3 in der Zeit v. Mai bis Juni eine Vollsperrung der B 3 bis zum Knoten mit der B 443 eingerichtet wird. Dies hätte Auswirkungen auf den beabsichtigten Streckenverlauf des Radrennens auf der K 223 gehabt, denn die Umleitungsstrecke wäre über die K 223 eingerichtet worden

In diesem Zusammenhang möchte ich insbesondere darauf hinweisen, dass sowohl die Träger der Straßenbaulast, als auch die Straßenverkehrsbehörden keine Gewähr dafür übernehmen, dass die Straßen samt Zubehör durch die Sondernutzung (Radrennen) uneingeschränkt benutzt werden können. Die Nutzung von öffentlichen Straßen zur Ausübung eines sportlichen Ereignisses birgt immer die Gefahr, dass es zum Veranstaltungszeitpunkt, auch kurzfristig eingerichtete Baumaßnahmen geben kann.

Daraufhin hat der Veranstalter einen ersten Änderungsantrag bei mir gestellt.

Das Radrennen „Velo Challenge“ sollte weiterhin am 21.06.2015 durchgeführt werden; allerdings wurde eine geänderte Streckenführung eingereicht.
Diese Route sollte vom Maschsee nach Hemmingen und von dort zurück zum Maschsee führen.

Seitens der verfahrensbeteiligten Behörden sind erhebliche Sicherheitsbedenken gegen diese neu konzipierte Streckenführung vorgebracht worden, die zu einer Ablehnung dieses geänderten Veranstaltungskonzepts geführt hätten.
Daraufhin hat der Veranstalter in Abstimmung mit der Stadt Hannover eine erneute Änderung hinsichtlich der Radrennstrecke vorgenommen.
Diese neue Route verläuft ausschließlich im Stadtgebiet Hannover, auf dem Lindener Berg, so dass nunmehr die Zuständigkeit der Stadt Hannover für das Genehmigungsverfahren gegeben ist.
Die erfolgte Antragstellung bei mir wurde entsprechend zurückgenommen!
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Beitragvon schurke » 09.06.2015, 14:10

laut den agb des veranstalters besteht kein anspruch auf rückerstattung des meldegeldes wenn die veranstaltung wegen "höherer gewalt ...... und sonstigen gründen abgesagt werden muss". ist dieser passus eigentlich vom grundsatz her haltbar? sonstige gründe können alles sein. damit hat dann das melden zu der veranstaltung mehr oder weniger den charakter einer lotterie.
weiterhin ist anscheinend kein muss vorhanden.

die leistung, welche jetzt vom veranstalter erbracht wird, hat einen viel geringeren kostenaufwand.
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Beitragvon Camillo » 09.06.2015, 14:42

Also ich glaube das Thema Velo Challenge hat sich in 2016 erledigt.

Witzig ist, dass der Veranstalter von rund 150 Fahrern ausgeht, die nicht fahren wollen! :D Das ich nicht lache... egal wo ich was lese oder höre, keiner will das so richtig fahren.

Nun ja, ich werde auch definitiv nicht starten... bin aber auch nicht mit dem Vorschlag des Veranstalters, 10 € und 20 € Gebühr für nächstes Jahr, einverstanden. Mal sehen was kommt.
Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer. (Bernard Hinault)
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Beitragvon Tobias Rohde » 09.06.2015, 15:45

schurke hat geschrieben:laut den agb des veranstalters besteht kein anspruch auf rückerstattung des meldgeldes wenn die veranstaltung wegen "höherer gewalt ...... und sonstigen gründen abgesagt werden muss". ist dieser passus eigentlich vom grundsatz her haltbar. sonstige gründe können alles sein. damit hat dann das melden zu der veranstaltung mehr oder weniger den charakter einer lotterie.
Korrekt. Der Passus benachteiligt den Kunden in unangemessener Weise. Von daher dürfte er rechtlich nicht haltbar sein. Es muss sich halt nur jemand finden, der dieses auch rechtlich durchsetzt. Ist jemand hier rechtschutzversichert und kennt einen Anwalt, der bereit ist, für solche Kleckerbeträge einen Rechtstreit auszufechten?
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Beitragvon Tobias Rohde » 09.06.2015, 15:48

Camillo hat geschrieben:Nun ja, ich werde auch definitiv nicht starten... bin aber auch nicht mit dem Vorschlag des Veranstalters, 10 € und 20 € Gebühr für nächstes Jahr, einverstanden. Mal sehen was kommt.
Dazu muss man ja auch glauben, dass es nächstes Jahr noch eine Velo-Challenge geben wird. Das Abspringen vieler Sponsoren wird sicherlich einen Grund haben. Und nun kam auch noch das Streckendesaster und ein damit verbundener versauter Ruf hinzu. Da wird es schwierig, neue Sponsoren zu finden, denke ich.
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Beitragvon sonja1 » 09.06.2015, 17:42

Tobias Rohde hat geschrieben:Ist jemand hier rechtschutzversichert und kennt einen Anwalt, der bereit ist, für solche Kleckerbeträge einen Rechtstreit auszufechten?
Das mit dem Anwalt könnte ich erledigen. Ich wäre bereit, hier eine Auseinandersetzung zu führen, auch wenn ich selbst nicht persönlich betroffen bin.
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Startgeldrückforderung

Beitragvon Heimfelder Dirk » 09.06.2015, 20:04

Wenn ich hier und auf der Veranstalterseite alles richtig gelesen habe, stellt sich die Situation wie folgt:

Der Veranstalter nimmt den Teilnehmern das Startgeld ab zu einem Zeitpunkt, wo er noch gar keine Genehmigung für das Rennen hat. Wenn er dann keine Genehmigung bekommt, kann er sich meiner Meinung nach keineswegs auf höhere Gewalt berufen und die Rückerstattung verweigern.

Wenn ein Unternehmer, und nichts anderes ist eine GmbH, seine Leistung aus einem Vertrag nicht erbringen kann, ist es für mich nicht vorstellbar, dass der andere Vertragspartner umgekehrt an die Erfüllung des Vertrages gebunden sein soll.

Höhere Gewalt wäre gegeben, wenn die Behörden eine einmal erteilte Genehmigung aus unterschiedlichen Gründen zurückziehen. Dies war z. B. in Frankfurt aufgrund der Terrorwarnung der Fall, hier jedoch nicht.

Zum Appell an die Sportlichkeit: Wie sportlich verhält sich eine Eventagentur, wenn jemand auf der Anreise zur Veranstaltung in einen Unfall verwickelt wird und nicht starten kann? “Mensch hast du ein Pech, wir geben dir mal dein Geld zurück“!??

Die hier mitlesenden Juristen mögen mich korrigieren, wenn ich falsch liege! ;-)
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Velo Challenge Hannover

Beitragvon Dete » 12.06.2015, 14:00

Ich wäre wirklich froh, wenn das Ganze nicht immer von juristischer Seite gesehen würde. In der Stellungnahme der Landesbehörde wird es doch auch deutlich. Als Veranstalter steht man auf wackligen Beinen. Bis eine Genehmigung erteilt wird, vergeht einfach viel Zeit. Soll ich ein Rennen ein halbes Jahr planen, Geld investieren, Verträge schliessen, Aufträge vergeben und dann mal schauen, ob sich Teilnehmer massenhaft finden, die das Rennen dann hoffentlich finanzieren?

Wir sind auch ratlos, wie wir mit der Situation umgehen sollen und haben einen Kompromiss vorgeschlagen, der es uns ermöglicht weiter zu machen. Wir planen die nächste Velo Challenge natürlich wieder auf langer Strecke und werden die Erfahrungen aus diesem Jahr berücksichtigen. Helft uns dabei, startet in Hannover oder meldet Euch zu den vorgeschlagenen Konditionen ab.

http://www.velo-challenge.de/jedermann/abmeldung/

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Re: Velo Challenge Hannover

Beitragvon Tobias Rohde » 15.06.2015, 07:41

Dete hat geschrieben:Soll ich ein Rennen ein halbes Jahr planen, Geld investieren, Verträge schliessen, Aufträge vergeben und dann mal schauen, ob sich Teilnehmer massenhaft finden, die das Rennen dann hoffentlich finanzieren
Genau so. Das nennt sich dann unternehmerisches Risiko.

Um mal eine andere Sicht zu bedienen, nehmen wir doch einfach mal die des weit im Voraus zahlenden Kunden, meine zum Beispiel. Ich bin kein ambitionierter Amateur, sondern fahre als Hobby jede Woche ein wenig mit dem Rennrad durch die Region Hannover. Mir persönlich liegen Strecken mit längeren Geraden, wo ich mich ggf. im Windschatten anderer Fahrer etwas ausruhen kann. Auch wenn mir Anstiege nicht so liegen, fand ich die Velo-Challenge der letzten Jahre ideal für mich ... trotz des Wetters.

Ein Rennen, welches zig mal auf einer sehr kurzen Strecke immer im Kreis führt, dabei jede Runde einen leichten Anstieg dabei hat, ist für mich und mein Übergewicht tödlich. Die Masse will jedes Mal auf's neue beschleunigt werden. Hinzu kommt, dass die Strecke teilweise recht eng und der Straßenbelag teilweise sich recht rustikal ausfällt. Fällt dann noch Regen, dürfte es richtig gefährlich werden.

Das Rennen bietet also einen komplett anderen Charakter als das, für das ich eigentlich bezahlt habe. Für einen kurzen Rundkurs hätte ich mich nie angemeldet. Und um die Sache mit der Gefährlichkeit zu unterstreichen möchte ich noch kurz erwähnen, dass aus meinen Radsportverein 11 Leute angemeldet sind und keiner davon die Lindener Berg-Runde fahren möchte. Alle haben Angst um ihre Knochen, wenn mehr als 200 mehr oder weniger erfahrene Fahrer versuchen, sich nicht überrunden zu lassen.

Ich weiß, Autovergleiche gehen häufig daneben, aber ich versuche es trotzdem Mal. Besteht habe ich einen Passat, um gelegentlich auch mal einige sperrige Sachen aus dem Baumarkt transportieren zu können. Geliefert bekomme ich einen Polo. Der bringt mich zwar auch von A nach B und kann auch Spaß machen, aber meine eigentlichen Bedürfnisse befriedigt er nicht. Trotzdem darf ich aber den vollen Preis des Passats bezahlen.
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unternehmerisches handeln

Beitragvon schurke » 15.06.2015, 09:24

ich verstehe soulstyle nicht so ganz. bezahlt soulstyle die aussteller für das aufstellen von ständen im zielbereich der veranstaltung? nach meiner meinung bezahlt doch der aussteller an den veranstalter. es können hieraus also keine kosten, sondern nur einnahmen entstehen. solche verträge sind natürlich auch wegen höherer gewalt ohne regress kündbar. es kann natürlich sein, dass auch hier die höhere gewalt nicht zieht und der aussteller einen schaden gegen soulstyle wegen gewinnverlust geltend macht. das würde aber eine verkaufstätigkeit und nicht nur informationstätigkeit während der veranstaltung voraussetzen. ich denke soulstyle führt ein argument an, was nicht zieht. es bleiben für soulstyle meiner meinung nach als kosten nur der aufwand an planung des rennens im vorfeld stehen.

ob und wieviel überschuss in den vorjahren erzielt wurde, wird uns natürlich nicht mitgeteilt. wenn es jetzt verluste sind, haben wir als teilnehmer und finanzierer nicht das risiko zu tragen. gewinne privatisieren, verluste sozialisieren, ist nicht das schema.

zur strecke: ich bin gestern die runde mal abgefahren. die abfahrt hat einen (sehr) schlechten zustand, die kurve ist bei solofahrt gut zu nehmen, wenn allerdings mehrere fahrer mit hoher geschwindigkeit gleichzeitig rum wollen, wird es schwierig. der anstieg ist im belag gut, aber hier sollte man nicht überziehen, sonst kommt schnell das aus.

ich werde fahren und hoffe auf eine startgruppe, wo ich das tempo bestimme.
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Beitragvon schurke » 16.12.2015, 08:53

hat jemand schon von einem termin für 2016 gehört? laut den ankündigungen aus 2015 sollten teilnehmer für die ersatzlösung doch einen gutschein für 2016 erhalten. wenn ich mir allerdings die existierende homepage ansehe, kommen mir ganz andere gedanken. schade, schade.

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