Abzocke? Sind Startgebühren bei Jedermann-Events zu hoch?

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JedermannRadler
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Abzocke? Sind Startgebühren bei Jedermann-Events zu hoch?

Beitragvon JedermannRadler » 11.12.2013, 07:18

Moin!

Lars Reisberg hat gestern in seinem Blog einen lesenswerten (und bestimmt auch debattier-würdigen) Versuch unternommen, das Thema Startgebühren möglichst umfassend zu beleuchten. Hier:

http://cervelover.blogspot.de/2013/12/a ... n-von.html

Wollt nur mal darauf hinweisen. ;-)

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Don Vito Campagnolo
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 11.12.2013, 08:11

Ja, das hat er schon ganz gut von verschiedenen Seiten beleuchtet und nachvollziehbar dargestellt. Besonders der kleine Einblick in die Kosten der Veranstaltungen ist interessant.

Dennoch tut sich im Vergleich der unterschiedlichen Veranstaltungen eine ziemliche Schere auf: Wenn ich sehe, dass z. B. die Jedermann-Ausgabe der Flandernrundfahrt zwischen 20 € (80 km Frühbucher) bis 35 € (240 km Spätbucher) oder die Göttinger Tour de Energie (zweifellos eines der bestorganisiertesten Jedermannrennen) für Frühbucher 40 € kostet, da kommt man schon ins Grübeln darüber, was die vielleicht besser oder anders machen als andere.

Letztlich ist und bleibt es aber eine "Abstimmung mit den Füßen": Wenn mir der Spaß es Wert ist, dann melde ich mich an, wenn nicht, dann nicht. Und dass gewisse Grenzen schon ausgelotet sind, sieht man z. B. bei den Cyclassics: Da gab es auch mal Zeiten, in denen 20.000 teure Plätze schon Ende Januar ausverkauft waren, mittlerweile sind die Plätze sehr teuer und auch noch im Juli zu haben ...
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sheron
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Beitragvon sheron » 17.12.2013, 20:37

Finde auch, so lange man Spaß daran hat, sollte es daran nicht liegen...
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Duve
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Beitragvon Duve » 17.12.2013, 21:44

Die Höhe eines Preises wird durch diejenigen bestimmt, die bereit sind diesen Preis auch zu bezahlen !
Knud
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Beitragvon Knud » 19.12.2013, 23:17

Das ist sicher richtig. Wenn ich das richtig mitbekomen habe, waren mache Veranstaltungen ähnlich schnell ausgebucht, wie die Vetternrund. Dann hat der Veranstalter auch Spielraum nach oben. Es dürfte schwieriger sein, wenn Rennen nicht mehr "automatisch ausgebucht" sind. Die Abstimmung mit Füssen ist da auch eine marktwirtschaftliche Lösung.

Ich finde es immer noch kaum abschätzbar, was eine Veranstaltung wohl kostet. Aber letztlich ist das auch nicht so wichtig. Wenn ich nicht das Gefühl habe, dass der Preis fair ist, gehe ich da nicht hin.

Und dennoch ist das Meldegeld ja nur ein Teil der Wahrheit. Vor der Haustür kommt nicht viel dazu. Aber bei Veranstaltungen weiter weg kommen Fahrkosten, ggf. ein Hotel usw. dazu. Dann ist das Meldegeld nur zweitrangig.

Ich habe inzwischen von genug Leuten gehört, die nicht zu den Classics wollen. Das Startgeld war selten ein Argument.

Knud

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