Sparkassen MünsterlandGiro '13 (Berichte und Bilder)

Deichfahrer
Danish Dynamite
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Sparkassen MünsterlandGiro '13 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Deichfahrer » 04.10.2013, 09:29

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2010.jpg">

Die letzten beiden Jahre war ich bei diesem Rennen dabei und jedesmal gab es eine andere Strecke. Also stand in diesem Jahr zum guten Abschluß 2013 der Sparkasse MünsterlandGiro auf dem Programm. Am Vortag die Anreise mit PKW und Starterbeutel-Abholung ist das bekannte Ritual eines Radsportlers. Meine Blockeinteilung für die 120 km Strecke war in Block A und Startzeit 10.00 Uhr. Am Vorabend malte ich mir eine Strategie in meinem Kopfkino, Block A bedeutet schon was, Tempofahrt - Schattenfahrt - Gruppenfahrt.

Am Morgen vor dem Rennen erstmal raus in die frische Luft. Warum? Die Kälte und der eisige Ostwind. Klamottenwahl war auch nicht so einfach. Ich sah die Starter für die 75er und 95er Strecke vorbeifahren, diese hatten dicke Handschuhe, 3/4 Hose oder lange Hose und dicke Jacke an. Ich entschloß mich für die 3/4 Hose und darunter Thermohemd und normale Radlerhandschuhe. Erst eine halbe Stunde vor dem Start bewegte ich mich zur Startaufstellung, hier merkte ich schon den eisigen Ostwind.

Im Block stand ich weit vorne, leider stand ich im falschen Film. An dieser Stelle standen die Amateure mit ihren Teams sehr weit vorne und weitere Fahrer drängelten nach vorne. Mir war es egal, sollen die mir Windschatten geben, kann mir nur recht sein. Außerdem konnte ich viele Carbonräder mit ihren hochdotierten teuren Laufrädern bewundern.

Nach dem Start ging es mit einer kleinen Steigung raus aus Münster auf eine sehr breite Landstraße nach Sendenhorst. Zu meinem Erstaunen gegen den Wind waren wir mit 36 - 38 km schnell unterwegst, ich fuhr weiter im Windschatten. Von Sendenhorst ging es mit Seitenwind und Rückenwind nach Telgte. Mittlerweile war die Gruppe kleiner geworden. War mir auch recht gewesen, es wurde viel gebremst und wieder im Wiegetritt angezogen. Wahrscheinlich sollte es die sehr große Blockgruppe auseinander zerren, dies hat der Wind schon gemacht. Auf dem Weg von Sendenhorst pfiff uns der Ostwind um die Ohren und die Gruppe wurde kleiner. Es ging von Telgte nach Ostbevern - Greven - Gelmer - Sprakel nach Münster. Das Tempo war sehr hoch im 40er Schnitt.

Irgendwie war ich entsetzt oder besser erstaunt über meine Ankunftszeit. Für meine 118 km Strecke brauchte ich nur 2 Std und 55 Min. und damit komme ich nun nicht klar. Bin ich nun Amateur oder immer noch Freizeitradler? Ob ich nun noch Meister werde in meiner Altersklasse, glaube ich selbst nicht dran.

Egal, es war bei herrlichem Sonnenwetter mit viel Wind eine schöne flache Strecke, Schlaglöcher Mangelware, Kopfsteinpflaster vorhanden und paar Bahnübergänge. Nun hoffe ich für 2014 auf mehr wellige Anstiege und dann bin ich auch wieder dabei.

Somit war es der schöne Abschluss einer Rennsaison in Münster.

Hier kommen meine

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... x.html">13 Bilder vom Sparkassen MünsterlandGiro</a>.

Deichfahrer

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2009.jpg">
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Re: Sparkassen MünsterlandGiro '13 (Bericht und Bilder)

Beitragvon Helmut » 05.10.2013, 01:13

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... r%2011.jpg">
Deichfahrer hat geschrieben:Irgendwie war ich entsetzt oder besser erstaunt über meine Ankunftszeit. Für meine 118 km Strecke brauchte ich nur 2 Std. und 55 Min. und damit komme ich nun nicht klar. Bin ich nun Amateur oder immer noch Freizeitradler? Ob ich nun noch Meister werde in meiner Altersklasse, glaube ich selbst nicht dran.
Schnitt über 41 km/h auf 120 km! :Respekt:

Es reichte trotzdem "nur" zum unteren Ende des ersten Drittels bei den Sen. 2, genauer Rang 105 von 320 Finishern. Auch der Letzte in der Ergebnisliste fuhr einen Schnitt von 31,2 km/h, langsamere fischte der Besenwagen ab oder sie fielen so raus.

Auf den kürzeren Distanzen gelangte man auch mit einem Schnitt von 27+ (95 km) bzw. 24+ (70 km) in die Ergebnisliste. Insgesamt finishten etwas über 3.400 Leute.

Hätte es ein paar von Deinen geliebten Anstiegen gegeben, wärst Du sicherlich noch weiter vorne gelandet. Sorgen um Deinen Status musst Du Dir deshalb trotzdem nicht machen. Von den sich als GCC-Gewinner feiern lassenden Lizenzverweigerern (Schnitt über 44 km/h) bist Du noch weit genug entfernt.

Super unpraktisch ist es, dass die Ergebnisliste nicht mehr als PDF, sondern nur noch häppchenweise (50 pro Seite) im Jedermann-Bereich von rad-net bereitgestellt wird. Damit generiert rad-net zwar viele Klicks (Seitenaufrufe) für deren Statistik (die ist denen gegönnt), aber der Veranstalter ärgert damit seine zahlenden Teilnehmer und die Leute, die nach deren Ergebnissen suchen.

http://www.sparkassen-muensterland-giro ... nisse.html

Der WDR hat 30 Min. lang vom Profirennen berichtet (gefunden im Pressepiegel des BDR):

http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... nd100.html
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Beitragvon jester1970 » 05.10.2013, 10:18

Moinsen,

ich bin mein wahrscheinlich kältestes Rennen überhaupt gefahren. Beim Start über die 70 km morgens um 8.20 Uhr aus Block A hatten wir gerade mal 5° C. Dementsprechend eingepackt ging es gleich superschnell los, sodaß meine Tochter sofort den Anschluß verlor und ich alleine im ersten Pulk war!

Es gab unterwegs nur den ein oder anderen Angriff, die aber immer gleich im Keim erstickt wurden. So kam es, dass eine Gruppe von etwa 90-100 Leuten gemeinsam in Münster einfuhren. Beim Zielsprint habe ich etwas rausgenommen, weil es einfach zu eng wurde und ich keinen Sturz riskieren wollte. Gereicht hat es dadurch zu Platz 74. mit einem Schnitt von 42.86 km/h. Bin damit sehr zufrieden... Meine Tochter hingegen konnte in ihrer Altersklasse trotzdem noch auf´s Podium fahren und wurde 3.!

Gruss
Sascha

Unsere Fotos: http://www.pixum.de/meine-fotos/slide/album/6905760

Unsere Besten:
Petra Gerdes-Röben - Platz 44. / Platz AK 14. / 1:54:30 - 70 km / Ø 36.73 km/h
Sara-Melissa Beckmann - Platz 69. / Platz AK 3. / 2:03:02 - 70 km / Ø 34.29 km/h

Sascha Beckmann - Platz 74. / Platz AK 28. / 1:37:42 - 70 km / Ø 42.86 km/h
Michael Baier - Platz 164. /Platz AK 22. / 1:46:01 - 70 km / Ø 39.56 km/h
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 05.10.2013, 13:13

Hier ein Blick in die Startzone beim Jedermannrennen. Leider ist das Video kürzer als der Werbeblock vorweg.

http://www.wn.de/Videos?bcpid=100323880 ... 5565605001

Hier eine Fotostrecke vom Jedermannrennen:

http://www.mv-online.de/Foto/Lokales/Mu ... ilometer#1
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Beitragvon striker523 » 06.10.2013, 18:05

Bild

Hi,

Die Jedermann Rennen über 70, 95 und 120 km haben dieses Jahr wieder hervorragende Ergebnisse geliefert, mit Stundendurchschnitten von über 42 km/h sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Allerdings waren die Strecken recht flach (330 bis 540 Höhenmeter), trotzdem mussten die Teilnehmer aber mit recht böigem Ostwind vor allem am Start bis nach Sendenhorst Vorlieb nehmen - und das bei morgendlichen Start-Temperaturen von nur 4 Grad.

Wer neben den Ergebnissen der Jedermann-Rennen ein paar Fotos vom Profirennen bei den beiden Bergwertungen mit 8 % Steigung und im Ziel sehen möchte, der klicke bitte auf...

http://www.windsurf-schmidt.de/fr-muens ... o-2013.htm

striker523
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Beitragvon Helmut » 09.10.2013, 01:47

Frank Schweinheim vom Citec Röltgen Team war schwer gestürzt - Halswirbelverletzung! Er hatte das Glück, dass die Ersthelfer ihn optimal versorgten. Noch im Krankenbett liegend soll er schon wieder zu Scherzen aufgelegt sein. Siehe

http://www.challenge-magazin.com/cms/in ... 4&Itemid=1
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Ich war ganz hinten und Nachlässigkeit hat seinen Preis

Beitragvon Radmarathoni » 11.10.2013, 15:41

Auch der Radmarathoni aus Bomlitz war beim Münsterland-Giro auf der 120 km-Strecke dabei. Doch im Gegensatz zu Deichfahrer, der sich ja recht weit vorne platzierte, tummelte ich mich im hinteren Feld.

Auch ich reiste bereits am Vortag an. Da ich jedoch um 7:00 Uhr aus der Nachtschicht kam, musste ich mich erst mal auf,s Ohr hauen. Um 15:00 Uhr machte ich mich dann auf den Weg und kurz nach 18:00 Uhr erreichte ich mein Domizil im Stadtteil Albachten. Zimmer beziehen, einrichten, bezahlen und ab mit dem Rad zum Veranstaltungszentrum. Nach dem ich meine Startunterlagen abgeholt, etwas gegessen und getrunken hatte, ging es die 10 km wieder zurück ins Hotel. Dort angekommen wurde das Rad wieder ins Auto verstaut und es ging ab in die Falle.

Am nächsten Morgen dann der große Schreck. Bei der Durchsicht des Rades stellte ich fest das 2 Speichen gebrochen waren. Das Wechseln der Speichen ging zwar problemlos, aber ich beschädigte bei der Reparatur meinen Schlauch. Einen Ersatzschlauch hatte ich nicht dabei, da sich in meiner Satteltasche noch der defekte Schlauch vom Rostocker Radmarathon befand. Ich hatte zwar selbstklebende Flicken dabei, aber die hielten nicht bei der Kälte. Also fuhr ich mit dem Platten zum Veranstaltungszentrum. Dort ließ ich mir am Skoda-Zelt meinen Schlauch wechseln, nahm noch eine Kleinigkeit zu mir und ging noch schnell zur Toilette. Um 9:52 Uhr machte ich mich auf dem Weg zum Start und stand 5 Minuten später im Startblock B.

Da der Start des Startblock B für 10:05 Uhr vorgesehen war, hatte ich noch Zeit um mit meinem Mädel zu telefonieren. Als es dann los ging, staunte ich nicht schlecht über das hohe Tempo auch der hinteren Fahrer dieses Startblocks. Ich hatte von Beginn an Probleme, das hohe Tempo zu fahren und konnte nur kurz an kleinen Gruppen dran bleiben. Dem Fahrer mit der Startnummer 7068 ging es ähnlich. Deshalb taten wir uns zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Auch die Fahrer des Starblock C waren für uns zu schnell. Das Hauptfeld dieses Startblocks flog nur so an uns vorbei und wir machten erst gar keinen Versuch dort dran zu bleiben. Bei den anderen Gruppen, die zu uns aufschlossen, konnten wir auch nur zeitweise mithalten. Erst nach einer Stunde schloß eine Gruppe zu uns auf, dessen Tempo für uns okay war. Doch nach einiger Zeit bei etwa km 50 konnte ich das Tempo von etwa 34 km/h dann doch nicht mehr halten und musste die Gruppe ziehen lassen.

Jetzt auf mich alleine gestellt wurde ich recht langsam und fuhr längere Abschnitte sogar weit unter 30 km/h. Dennoch erreichte ich die 60 km-Marke noch klar unter 2 Stunden und war geschockt, als mich kurz danach die Besenwagenkolonne einholte. Hier blieb ich bis zur Verpflegungsstelle, de sich bei km 70 befand dran. Da meine Flasche leer war, musste ich hier anhalten. Nach dem die Flasche gefüllt war, ich mich gestärkt und noch einige Riegel in die Rückentasche gesteckt hatte, ging es weiter. Doch leider ist die Besenwagenkolonne mit den restlichen Fahrern hier einfach vorbei gefahren und so jetzt etwa 1 Minute vor mir. Kurz bevor ich meine Fahrt fortsetzte, schaute ich auf meinen Compi, der immer noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,5 km/h zeigte. Jetzt war ich wohl ganz hinten, aber aufgeben wollte ich nicht.

Bei etwa km 75 schloss ein in ganz rot gekleideter Fahrer zu mir auf. Er fragte mich ob ich auch den Giro fahre und wir kamen ins Gespräch. Ich sagte ihm, dass ich ziemlich kaputt sei, aber das Ziel unbedingt erreichen möchte. Er entgegnete mir, dass er nicht so sehr die kurzen Strecken mag und deshalb bereits von zu Hause bei Bielefeld die 80 km mit dem Rad nach Münster gefahren ist und jetzt die 120 km absolviert. Jetzt fuhren wir also zu zweit dem Ziel entgegen. Ich entschuldigte mich mehrmals bei ihm, dass ich ziemlich kaputt bin und ich ihm keine Hilfe sein kann. Ich solle mir deswegen keinen Kopf machen und statt dessen in seinem Windschatten bleiben, bekam ich als Antwort zurück. Immer wenn es meine Puste erlaubte, kamen wir ins Gespräch. Ich sagte ihm u. a. dass er ein richtiges Arbeitstier ist und ich mich für seine Hilfe nicht genug bedanken kann. Ich bekam als Antwort zurück, dass es für ihn keine Arbeit, sondern das reinste Vergnügen wäre mich ins Ziel zu bringen. Er betonte nochmals, dass es für ihn nur eine Trainingsfahrt sei und er erst nach 200 km richtig warm würde.

Wir fuhren Kilometer um Kilometer und sammelten unterwegs noch einige versprengte Einzelkämpfer ein. Immer wenn wir einen Fahrer in weiter Ferne erblickten, puschte er mich. Komm den packen wir noch, bleib in meinem Windschatten, das schaffen wir. Etwa 20 km vor dem Ziel erblickten wir beiden dann wieder die Besenwagenkolonne. Und wieder puschte er mich lautstark. Irgendwann erreichten wir beide das Ende der Kolonne und zogen gleich bei der nächste Gelegenheit links an ihr vorbei. In der aus 4 Fahrzeugen bestehenden Kolonne befand sich auch ein Bus mit Fahrradanhänger. Ich schätze mal, dass sich etwa 30 – 40 Personen im Bus befanden.

Jetzt waren es ungefähr noch 15 km bis zum Ziel. In dieser Zeit überholten wir noch 7 Einzelkämpfer. In Münster erblickten wir dann noch eine 5 Mann starke Gruppe, die wir jedoch nicht mehr ganz bis zum Ziel erreichten. Für die Zuschauer, die noch zahlreich an den Straßenrändern standen, legten wir noch einen etwa 500 m langen Schlussspurt von 34 km/h hin. Im Ziel unterhielt ich mich noch ein wenig mit meinen treuen Begleiter und einem Ehepaar, dass mich bei der Hälfte des Rennens überholt und etwa 2 Minuten vor mir das Ziel erreicht hat.

Da ich ziemlich kaputt war, verabschiedete ich mich von den dreien und begab mich in die Verpflegungszone und anschließend zum Massieren. Auf der Massagebank schaute ich dann erstmals auf die abschließenden Werte meines Compis. Für die knapp 118 km benötigte ich 3:52,21 Stunden was immerhin noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,0 km/h bedeutete. In der Ergebnisliste waren noch 2 Fahrer hinter mir aufgeführt, wobei der letzte nur 2 Minuten hinter mir das Ziel erreichte und auch noch über 30 km/h fuhr. Ich war sehr überrascht, über das hohe Niveau bei dieser Veranstaltung und hätte nicht gedacht, dass man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 km/h hier letzter wird. Die vielen Fahrer, die ich mit meinen treuen Begleiter wieder eingeholt hatte, mussten wohl alle aus dem C-Block stammen, der ja ein paar Minuten nach uns gestartet wurde. Ob mein Begleiter auch die 80 km mit dem Rad nach Hause gefahren ist weiß ich nicht.

Noch mal tausend Dank an meinen unbekannten Begleiter, der mich so toll ins Ziel gebracht hat. ;-)
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Re: Ich war ganz hinten und Nachlässigkeit hat seinen Preis

Beitragvon Helmut » 11.10.2013, 19:48

Radmarathoni hat geschrieben:Ich war sehr überrascht, über das hohe Niveau bei dieser Veranstaltung und hätte nicht gedacht, dass man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 km/h hier letzter wird.
Das stand allerdings genau so in der Ausschreibung. Für die mittlere - noch mehr für die kurze - Distanz wird eine deutlich geringe Durchschnittsgeschwindigkeit gefordert.

Glückwunsch, dass Du es trotzdem geschafft hast. In bin in Münster nur ein Mal, genau gesagt beim ersten Mal die lange Distanz gefahren und landete noch 70 km zumeist Alleinfahrt im Besenwagen.
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Beitragvon Camillo » 14.10.2013, 05:41

War eine super Veranstaltung, kann man nicht anders sagen. Unten kurz und oben lang mit Windstopper-Unterhemd war okay... ach ja und lange Handschuhe, die ich aber 20 Km vor dem Ziel auszog.

Gestartet bin ich aus Block A und pünktlich um 10:05 ging es auch los. Stürze habe ich persönlich nicht wahrgenommen, was aber vllt. auch daran liegt, dass die meisten aus Block A auch einfach Radfahren können und nach 15 Rennen im GCC die Nervosität abgelegt haben und nicht schon um Positionen kämpfen, 80 Km vor dem Ziel. ;-)

Besonders zu erwähnen ist die Pasta-Party nach dem Rennen, fand ich persönlich super. :-)

Ich benötigte für die 120 Km Runde 02:44:15 und laut Urkunde mit einem Schnitt von 43,84 Km/h.

Heißt in Summe, Platz 3. :-)

Wenn Sich die Gelegenheit in 2014 bietet stehe ich wieder am Start.
Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer. (Bernard Hinault)

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