17. Vattenfall Cyclassics (Berichte + Bilder)

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UweK
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17. Vattenfall Cyclassics (Berichte + Bilder)

Beitragvon UweK » 19.08.2012, 18:03

Klasse Rennen.

Frühes aufstehen, trotz Startblock Q (100 km), denn ich wollte ganz vorne stehen, und es hat geklappt. Ich hatte einer bunt zusammengewürfelten Firmentruppe, viele das erste Mal dabei, dann aber doch den Vortritt gelassen und fuhr in ca. der 3. Reihe los.

Meine Safer-Guide-innen waren (wie ich nach dem Rennen erfahren habe) vom S.C. Hammaburg, zudenen ich seit gestern auch gehöre. :-) Okay ziehe ich den Schluss vor, kurz vor der Transponder-Rückgabe traf ich Meike wieder, die mich über das gerade eingestellte Foto von der Website wieder erkannte. Kurz drauf stüzte sie sich auf ihr Rad und ich fragte, ob sie was zu trinken bräuchte - zack schnell war die große Trinkflasche leer. War wohl sehr sehr nötig. :-)

Zum Start, die Firmentruppe hat sich schnell zerlegt, da es kein Rad-Team war. Ich genoss das Hinterrad von einer Guide und zügig ging es los... Nach 3 km stand ich alleine im Wind, keiner vor mir, keiner hinter mir, wie kann das denn passieren?!

Ab km 40 habe ich mich richtig auf die Verplegung gefreut, denn dieses süße-klebrige Gefühl im Mund wurde ich einfach nicht los. Kurzer und entspannter Stopp, meine gerade leer gegangene 1. Flasche sicherhaltshalber nochmal aufgefüllt (was sich als wertvoll im Ziel erwies).

Bei km 70 ungefähr traf ich dann auf eine Tri-Athletin, mit der ich dann bis Wilhelmsburg fuhr - wie bei ner RTF immer schön am rumschnattern. :-) Die letzten 10 km zog ich dann allein weiter nach vorne und holte nochmal so 90 % meiner maximal Last ab (ja es war heiß). Der Zieleinlauf war herrlich, wäre da nicht das große Schlagloch kurz vor der Linie.

Am Ida-Ehre-Platz begrüßte ich zunächst die dort auch anwesenden Hammaburger und bin dann zu den HFS Foris.

Hat Spaß gemacht - auf bald.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20353.JPG">

Edit: Es heist natürlich S.C. HammAburg -- sometimes there is something fuzzy in my head ;-)
Zuletzt geändert von UweK am 20.08.2012, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 19.08.2012, 19:33

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20318.JPG">

Hier kommen von Heimfelder Dirk, BriMore und mad.mat unsere

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">438 Bilder von den Vattenfall Cyclassics</a>.

Helmut

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20373.JPG">
Zuletzt geändert von Helmut am 29.08.2012, 23:44, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Deichfahrer » 19.08.2012, 20:35

Heute um 8.00 Uhr sollte mein Startblock auf die Reise geschickt werden, somit musste ich meinen Wecker auf Arbeitszeit einstellen. :roll: Um 6.15 Uhr ging es durch die leeren Straßen von Vierlanden nach Hamburg in die Innenstadt. Kurz am Hauptbahnhof Kaffee und Kleinhappen weggedrückt und ab zum Start.

Der Start ging aus Block L und ich stand gleich als erster am Flatterband. Das war mein Plan = an vorderster Front starten und in der Spitzengruppe mitfahren, möglichst nicht im großen Pulk. Nach dem Start ging der Plan voll auf und so fuhren wir in einer 3 Mann-Gruppe bis in die Harburger Berge. Bekanntlich ist es so, dass sich neue Gruppen in den Bergen formieren und so entstand eine ca. 15 Mann starke Gruppe.

Auffallend war heute auf der Strecke die vielen Lücken, also RTF-Flair. Es war unheimlich viel Platz gewesen zum Fahren und Ausweichen. Bisher kannte ich nur in sehr großem Pulk die Cyclassic.

Aber hier schon mal großes Lob an den Veranstalter mit den Guides :GrosseZustimmung: Mit sehr hohem Tempo wurden die Niedersächsischen Dorfern durchgefahren. Auch die Anstiege wurden im hohem Tempo bewältigt. Tja, was das Training auf der Quälrunde in Goslar schon ausmacht. :applaus: Die 15 Mann Gruppe harmonierte sehr gut und es machte riesig Spass in dieser Gruppe.

Mit dem Wind wurde Harburg schnell erreicht und zurück wieder durch den Hafen. An dieser Stelle begann erst wieder der große berüchtigte Pulk. Oha, ab Elbbrücke begann die Verengung auf der Straße. So musste ich das Tempo drosseln. :mad: Egal, heil durch gekommen und ab die letzten Km über den Jungfernstieg zum Ziel. Huiiiiiii, ab Rathaus Gänsehautfeeling. Die Zuschauer mit voller Begeisterung und Anfeuern dabei. :GrosseZustimmung:

Transponder schnell abgegeben und ab zur Verpflegungsstation. Akku musste aufgeladen werden mit Flüssigkeit. Spanische Hitze eben :Sonnenschein:

Für mich war es ein cooles Rennen und auch die Veranstaltung hat mir gefallen. Das ganze war von Weltformat. :applaus:
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Molli
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Beitragvon Molli » 19.08.2012, 21:05

<b>Cyclassics mal ausser Konkurenz</b>

Diesmal mal nicht durch Hamburg jagen, sondern als Safer Cycling Guide Präsenz zeigen für mehr Sicherheit. Ich finde diese Action wichtig :GrosseZustimmung: und so hatten meine Tochter und ich uns entschieden als Guide mitzufahren. Samstag Abend gab es die Einweisung bei Upsolut, unter anderem von Erik Zabel. Anschließend gemeinsames Pastaessen, wo auch Zabel noch blieb und jeder Zeit ansprechbar war :GrosseZustimmung: . Auch bekamen wir noch unsere "Ausrüstung", Ersatzschlauch, Erste Hilfe Set, usw. Ausserdem unsere Trikots, die leider bei etwas stämmigeren Leuten wie mir etwas windschnittig saßen, aber es ging beim Fahren.

Heute morgen 7.00 Uhr am Start, mein Partner Janibal war auch schon da. Kurz vor'm Start kam noch Oldboy vorbei und beschwerte sich. dass wir nicht in seinem Block waren, wir sollten ihm doch bis zum Ziel Windschatten geben, meinte er.

Nach dem Start teilten wir uns und gaben den anderen Fahrern den einen oder anderen Tipp, um sicherer zu fahren. Dies wurde dankend angenommen, manchmal gab es auch nette Unterhaltungen und man bekam nur positive Resonanz für unsere Aufgabe. :D

Es hat viel Spaß gebracht anderen zu helfen und mal ohne Zeitdruck die Cyclassics zu absolvieren, :) da es für uns keine offizielle Zeitmessung gab. Ich hab es genossen und alles viel intensiever wahrgenommen, nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Auch von den anderen Guides habe ich im Ziel ähnliche Aussagen gehört.
Zuletzt geändert von Molli am 20.08.2012, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
Auch die Dicken kommen über den Berg
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Ledersattel
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Beitragvon Ledersattel » 19.08.2012, 21:09

Moin und Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Vorweg:
Artikel erschienen am 19.08.2012 bei http://mobil.abendblatt.de

"Cyclassics-Fahrer stürzt beim Start – mit 3,32 Promille

Die vermutliche geringste Fahrtleistung hatte ein Cyclassics-Teilnehmer der unmittelbar nach dem Start stürzte und in der Notaufnahme der Asklepios Klinik St. Georg vorgestellt werden musste. Der Patient wies einen Alkoholspiegel von 3,32 Promille auf, war aber gang- und standsicher."

Ich glaube, daß ich diesen Fahrer gleich nach der Einfahrt in die Speicherstadt, Foris aus Block P müßten die Versorgung des Verunfallten noch mitbekommen haben (?), und das Taumeln und dann den Sturz erlebt habe. Mir stellt sich die Frage, wie bekomme ich morgens um zwanzig vor neun schon 3,32 Promille zusammen?

Meine Tour war sehr schön, ich bin überall gut durchgekommen, keine Pannen oder sonstige Mißgeschicke erlebt. Zwar mal wieder keine passende Gruppe gefunden, muß wohl noch etwas mehr trainieren (?), um entsprechend mitfahren zu können.
Es gab zahlreiche andere Fahrer, die Pannen hatten, einige schon auf den ersten Kilometern und dann zu Fuß auf dem Rückweg.
An der Unfallstelle bei Hittfeld, es wurde weit vorher darauf hingewiesen und gebeten, das Tempo rauszunehmen, was viele überhaupt nicht scherte; wie sagte einer als er an mir vorbeifuhr: "... das versaut mir meinen ganzen Schnitt!"
Viele Teilnehmer fühlten sich wirklich wie die Profis, da wird die Riegelverpackung wahllos in die Gegend geworfen, ob der Nebenfahrer davon etwas abbekommt oder sich davon "getroffen" fühlt ist egal. Das gleiche mit Trinkflaschen; einige müssen wohl aus Prinzip kurz vor dem Ziel plötzlich und unmotiviert wegwerfen.
Die Idee mit den Guides finde ich sehr gut, glaube auch, daß viele ihre Aufgabe richtig verstanden und umgesetzt haben. Trotzdem darf es erlaubt sein, auf Verbesserungen hin zu weisen: Ein Guide, der beim Überholen und Einbiegen auf eine große und breite Straße den Nebenmann "schneidet" muß nicht sein. Und freihändig zu fahren, dabei den Helm abzunehmen um irgend etwas richten, dient auch nicht gerade als Vorbildfunktion. Wie gesagt, das soll die gute Außendarstellung und Vorbildfunktion anderer nicht schmälern!

Schön ist es jedenfalls, die letzten Meter ab dem Brahmsplatz in Angriff zu nehmen, sich darüber bewußt zu werden, daß man alles heil und gesund erlebt hat, die begeisternden Anfeuerungen der Zuschauer zu erleben und daß man gleich von seiner Liebsten in den Arm genommen wird!
Das anschließende Treffen mit den H-F-S Foris, an der Bande im Zielbereich, gibt genug Gelegenheit zu berichten und zum zuhören.

Bilder von Start und Ziel sowie auch von den Promis erscheinen hier in Kürze.
@ Helmut: Bilder liegen in Deinem Ordner! Die letzten hundert hat der PC nicht mehr geschafft, die Nacht war um.

Gruß
Ledersattel

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20412.JPG">
Zuletzt geändert von Ledersattel am 21.08.2012, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
turbo32
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Beitragvon turbo32 » 19.08.2012, 21:51

@ Deichfahrer
O M G :mad: Was`n das für ne luschige Vorbereitung, 3 Std. vorher anständiges Frühstück - Müsli und ne Std. vorher ne Banane, so geht das :P :wink:

Schöne Woche :cool:
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Marit
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Beitragvon Marit » 19.08.2012, 22:02

Nachdem Mirco ja noch an seiner Erkältung rumlaboriert, machten wir uns mit nur einem "Renner" auf nach Hamburg. Dafür war Mirco dieses Wochenende als mein "Sportlicher Leiter" für das Drumherum zuständig!

Nach einem Rundgang über die Messe, ging es dann zum Teamtreff im Odlo-Store. Bei Kuchen, Obst und kalten Getränken wurde dann das Teamoutfit von Odlo powerd by Merkurdruck anprobiert und die Starterbeutel wurden in Empfang genommen. Danach kurze Ablaufbesprechung. Gott sei Dank gab es keine Teamorder und so durfte jeder fahren wie er/sie wollte. :D

Start für uns fand aus Startblock E statt. Direkt vor uns im Startblock befanden sich das Skoda- sowie das Erdingerteam. Auf diese durfte dann der Startblock E aufschließen und so sind wir alle zusammen pünktlich um 7:45 Uhr gestartet. So bildeten sich auch gleich viele schnelle Gruppen, wo man sich schön ranhängen konnte. Ein Odlo-Teamkollege setzte sich dann mit einer der Spitzengruppe ab und bis zur Schnellstrasse konnte ich auch dranbleiben. Bis ich dann in einer Kurve mal wieder nicht schnell genug antreten konnte. Naja, der gute Mann fährt eigentlich für Nutrixxion u. a. auch Lizenzrundstreckenrennen. Die nächsten 2 Kilometer sauste ich also alleine dahin, bis von hinten auffordernde Worte riefen, ich solle mich dranhängen, ich würde doch sonst auch schneller fahren. Kannte den Fahrer nicht, aber er hatte noch einen Odlokollegen im Schlepp. Zu viert fuhren wir dann mit teilweise über 45 km/h über die Schnellstrasse mit regelmäßigen Wechseln. Irgendwann musste ich dann aber abreißen lassen. Die nächste Gruppe ließ nicht lange auf sich warten und so konnte man mit locker 40 km/h so dahinradeln.

Der Kösterberg war diese Jahr deutlich besser zu fahren als letztes Jahr. Keine Massen, die kein Vorbeikommen ermöglichten. Die Reeperbahn habe ich nur kurz aus den Augenwinckeln wahrgenommen, musste doch noch versuchen ein paar Plätze gutzumachen auf den letzten Kilometern. Also immer schön links mit Highspeed ins Ziel. (Musste doch meinen am "Berg" gesenkten Schnitt wieder hochfahren.)

Nach 1:31 erreichte ich dann als 36. Frau der 55er Strecke das Ziel. Schnitt 37,2. Damit war ich 4 Min. schneller als letztes Jahr und konnte genau 20 Plätze gutmachen.
:Laola:
Hatte auch das Gefühl, dass die "Safer cycling Gides" viel Ruhe auf die Strecke gebracht haben. Auch durch das nach rechts weisen von langsamen Teilnehmern wurde die Strecke links für die Schnelleren Gruppen "freigehalten". Sollte auch auf den GCC-Rennen Anwendung finden!
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Janibal
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sie, die

Beitragvon Janibal » 19.08.2012, 23:16

Sie, die Cyclassics

Text (Oberhausen, Ballast der Republik) mal wieder von den Toten Hosen, etwas abgeändert

Sie malt sich grelles Make Up auf ihre Augen
Zieht die teuren Schuhe an und ihr schönstes Kleid
Sie kennt alle Clubs und Bars.
Sie braucht kein Geld, er lädt sie immer ein
So schön war's mit ihm nie
Als sie noch zusammen waren
Denn miteinander konnten sie nicht glücklich sein

Doch jedesmal Mal, wenn er sie ansieht
Dann wird ihm klar, wie sehr er sie noch liebt
Und er vergisst, wie's mit ihr war in all den bösen Jahren
Weil sie die Liebe seines Lebens ist.

Sie ist schon so lang unbewohnt und fühlt sich schrecklich
Vielleicht lässt sie sich irgendwann mal operieren
Doch sie war in ihrem Leben niemals hässlich
Macht alles nur, um ihm zu imponieren
Und sie verdrängt den ganzen Schmerz
All die Stiche in ihr Herz
Immer wieder versucht sie ihn zu verführen

Doch jedesmal Mal, wenn er sie ansieht
Dann wird ihm klar, wie sehr er sie noch liebt
Und er vergisst, wie's mit ihr war in all den bösen Jahren
Weil sie die Liebe seines Lebens ist.

Über alles kann sie mit ihm reden
Nie hat sie was anderes gesucht
Sie läuft nachts zu seinem Haus durch den Regen
Denn sie hofft, bald wird alles gut

Doch jedesmal Mal, wenn er sie ansieht
Dann wird ihm klar, wie sehr er sie noch liebt
Und er vergisst, wie's mit ihr war in all den bösen Jahren
Weil sie die Liebe seines Lebens ist.


Eigentlich wollte ich mich nicht mehr verführen lassen, doch dann bot sie mir eine Helferrolle an. Sie möchte keine Stiche mehr in ihr Herz, sondern lachen und Helden machen. So durfte ich am Samstag mit Erik Fahrstuhl fahren, essen und Tipps aufnehmen, wie sie wieder geliebt werden könnte. Gunnar Mollenh. (Molli) erzählt mir, das überall die bösen Jahre anfangen.

Die Stadt glüht und in der Spitaler Strasse werde ich von M&M an ihren Tisch bestellt. Marit (Unterwäschemodel) ist ein bisschen overdressed und Mirco kann sie leider morgen nicht lieben, eine Erkältung verhindert den Start. Ganz große Übung in Sachen Demut. Aber wir haben auch Wichtigeres zu besprechen, als über die Liebe.

Zu Hause angekommen noch kurz die schönen neuen Kleider anprobiert, mit Nummer versehen, damit sie mich auch erkennt, damit ich ihr würdig werde. Und ins Bett, etwas schlafen, denn sie verlangt auch Härte.

Versuche ihr zu imponieren, fahre mit dem Rad an. Unterwegs werde ich schwach, sehe ein Claas LEXION 770. Der wäre auch eine gute Partie. Mit ihm könnte ich so manch Runde drehen. Aber da wird mad.mat. eifersüchtig.

Bild

Die Sonne geht über dem See auf, nur verdeckt durch ein paar Häuser. Sportsüchtige laufen um den See, zwischen all den anderen Verliebten. Sie stellt mich an den schönsten Platz, den sie hat, mitten auf die Brücken zwischen den Seen. Gunnar gesellt sich zu mir, ich halte sein Rad, er möchte sich noch etwas frisch machen. Dann vertraue ich ihm mein Rad an, gehe durch die Reihen. Die Augen leuchten, doch gibt es auch Nervöse, klar bei so einer Braut.

Ganz leise schickt sie ihre Reiter auf die Reise. Komme gerade noch um zu sehen, wie die Gruppe E verabschiedet wird. Dann werden auch wir los gelassen. Keine Hektik, keine Panik und keine 4 vorne auf der Uhr. Gunnar bleibt bei der Spitze von F, ich lasse mich zurückfallen und am Ende der breiten Bahn hinter Schenefeld glaube ich mit den Genießern aus F unterwegs zu sein. Jetzt kommt es auch zur Vermischung der Startgruppen und die Straße wird etwas enger. Liebevoll wird Rücksicht genommen und ich muss niemanden sagen, wie schön es läuft, jeder weiss es, denn es läuft kein Blut.

In Wedel besuche ich ihre Küche, heute hat ein Bekannter vom Alfsee Dienst. Ich zapfe ein blondes Isogetränk und eine Flasche Klaren. Was sie alles für uns bereit hält ist ausreichend, nur das sie mit Flaschen geizt ist nicht Ladylike.

Jetzt geht es ins Blankeneeser Hochgebirge und da alle ziemlich die gleiche Geschwindigkeit fahren, ist der Weg zum Höhepunkt schmerzfrei. Manche lassen sich rechts etwas mehr Zeit, doch auch sie werden nicht von ihr enttäuscht, es folgt eine entspannte Abfahrt. Irgendwie ist Gunnar an meiner Seite und zusammen reden wir über Die Schönheit der Strecke, sie freut sich über Anerkennung und zeigt, was sie wirklich kann.

Bis zur Reeperbahn lasse ich mich nicht von ihren Kurven blenden und schneide sie. So etwas wie Rennfahren leuchtet durch Benutzung der Gegenspur auf, nach der noch trockenen Reeperbahn nehme ich raus und versuche jedem ein friedliches happy end auf der Mö zu ermöglichen. Hier wird sie laut, fragt: War es schön?

So schön, das ich gleich noch mal möchte. Vorher besuche ich die Beiersdorfer, mein Vater ist einer von ihnen (a.D.) und ist Top 20 seiner Altersklasse. Ich habe mich gefreut, das er wieder mit dabei sein konnte, zum 16. mal. Es stimmt, es gibt viele Freunde, aber nur einen Vater.

Bild

Die zweite Runde verläuft etwas schneller, auch ohne wirklichen Stich in Herz. Sie hat die Strecke noch mal extra aufgeheizt. So wird ihre Küche gut besucht, ich suche mir Gruppen ohne einen ihrer Helfer, immer wieder verlasse ich diese, fahre vorne im Wind damit es sich nicht staut oder warte auf neue Gruppen.

Wieder auf dem Höhepunkt ist Relef bei mir, er ist von ihr begeistert und wünschte, Ulrike könnte sie sehen. Er sagt mir, der Helmut ist noch hinten und so warte ich in der Sonne. Unterhalte mich mit einen THWler über Verliebte und Materialfetischisten. Keine Gruppen mehr, dann kommt Helmut. Ich bin schon etwas unbeweglich und es fällt mir schwer zu folgen, dabei möchte ich doch persönliches Geleit anbieten. Helmut schwärmt von ihr und ihren Töchtern. Nebenbei ist der Schnitt über dem vom Besenwagen und so biegen wir irgendwann wieder auf die Mö ein, die Reeperbahn schläft immer noch. Noch immer ist sie laut und verlangt von uns eine Antwort auf ihre Frage.

Bild

Für mich keine Diskussion, doch auch Außenstehende werden befragt, z.B. BriMore oder NobNob. Ich bin der Meinung, sie hat gewonnen, sie ist wieder zum verlieben, die bösen Jahre sind vorbei, schaut sie mal wieder an.
St. Jan
turbo32
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Beitragvon turbo32 » 19.08.2012, 23:35

Ohje, das ist mir zu anstrengend.
Ich bin ein einfacher Geist. :?
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ChrFarwig
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Schnelle Stürze (Achtung, Rekord!)

Beitragvon ChrFarwig » 19.08.2012, 23:43

Der Bruchpilot mit 3,3 Promille ist natürlich groß, aber noch größer war der vermutlich nüchterne Fahrer direkt vor mir, der nach wenigen Metern gemütliches Einrollen noch weit vor der Startlinie durch ruckartiges Bremsen das Vorderrad blockierte und dann über den Lenker ging. Sensationelle Leistung bei geschätzten 15 km/h. Er konnte aber weiterfahren und meinte anschließend zu seinem Mitfahrer: "Jetzt bin ich wach."
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Beitragvon jenne » 20.08.2012, 00:11

Ledersattel hat geschrieben:Mir stellt sich die Frage, wie bekomme ich morgens um zwanzig vor neun schon 3,32 Promille zusammen?
Er hat dafür wahrscheinlich viel trainiert... ;) :Kiffen: :kipprein: prrosit
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Camillo
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Beitragvon Camillo » 20.08.2012, 07:57

Super Veranstaltung! Mehr kann ich gar nicht sagen. Es war meine erste Teilnahme bei den Cyclassics und wird definitiv nicht meine letzte gewesen sein.

Gestartet aus Block H auf der 155 Km, hieß es am Ende 3:51:55 bei einem 40,6er Schnitt. Meine selbst gesteckten Ziele habe ich somit erreicht. Mit der Platzierung werde ich dann bei meiner nächsten Teilnahme auch in Block A stehen.

Zu den Safer-Cycling: War im Vergleich zu Berlin super Klasse. Der Giude in meinem Block hat Tempoarbeit gemacht, Leute zurecht gewiesen und langsameren Gruppen zugerufen, dass sie bitte nach links fahren sollen. Einfach nur Top.

Ich bin wirklich begeistert gewesen, nach dem Rennen auch von dem ganzen Drumherum.
Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer. (Bernard Hinault)
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10 Jahre

Beitragvon dirksen1 » 20.08.2012, 08:24

10 Jahre Cyclassics (für mich). Das macht 10 Jahre Hassliebe zu einer Veranstaltung, die einst während meiner Flucht aus einer bereits in Scherben liegenden Un-Beziehung den wohl damals größten Kick lieferte und die Richtigkeit dieser Flucht mehr als nur bestätigte. War sie doch nur die logische Konsequenz…

10 Jahre Cyclassics. Das sind aber auch 10 Jahre, in denen der August „verplant“ war, in den man alles andere (wirklich alles, ich weiß, wovon ich spreche) dieser irrsinnig guten und irrsinnig gefährlichen Veranstaltung hintenan gestellt hat. Und ja, es war gut und es hat fast jedes Mal im Vorfeld zu der Sinnfrage des Ganzen geführt und jedes Mal (!) hinterher mit einem „Ja, es war geil“ abgeschlossen.

So auch gestern. Morgens viertel nach Drei saß ich im Auto, halb Vier war der Coffee-to-Go in der Becherhalterung, die (für mich) neue Verney-1826 CD sprudelte wohlige Klänge in meine verschlafenen Ohren und so kam ich viel zu früh bereits um 10 vor Fünf im BriMore-Tipp-Parkhaus an. Gut, denn die 37°C am Mittag grillten so wenigstens nicht mein Auto.

Ein Spaziergang durch die teilweise noch schlafende Hamburger City öffnete meine Augen dann für einen (unangenehmen) Vergleich zwischen 4.000€-Rennrädern und Menschen, die diese Summe nur aus der alten Bild-Zeitung kennen, die ihnen als Kopfkissen dient. Eine fremdartige Begegnung, die zum Nachdenken führte in unserer schnellen Welt...

Als dann um 6:00 Uhr die Notakkreditierung öffnete, ging alles plötzlich wieder den gewohnten hektischen Gang. Hier wie dort wurde gehetzt, alle waren nervös, ihren Startblock nicht rechtzeitig zu erreichen (ich auch), einzig die netten Helferinnen und Helfer strahlten eine stoische Ruhe und Gelassenheit aus, die ich gern 2 Stunden vor einem Start hätte. Schnell (ja, wieder „schnell“) zurück zum Auto, die Stadt war nun innerhalb der letzten 3/4tel Stunde komplett wach und laut geworden, Startnummer, Transponder ans Rad, Klamotten an und los. Startblock P, locker bleiben, du hast noch ne Stunde. Prima, also zwei leckere Brötchen und nen Kaffee für die eigene kleine Zelle, in der mir Ruhe und Gelassenheit verordnet hatte. Klappte überraschend gut, alles prima.

In den Starblock, Abklatschen der Team-Mitglieder, schnell (nicht barfuß) ins Dixi-Klo und dann ging es auch schon los. Die Strecke genauso falschrum wie schon letztes Jahr, nach 20 min war mit der Köhlbrand-Brücke das einzige Highlight leider in der Anfangs-Hektik des Feldes vorbei und ab da wurde es mir irgendwie langweilig. Volker war wohl auch eher bestrebt, ein „Rennen“ zu fahren und so setzten wir uns ab, zunächst in einer großen Gruppe, dann in dem für HH üblichen Gruppen-Hopping, immer auf der Suche nach ner Truppe, die das eigene Tempo fährt. Klappte ganz gut, das Gefühl, am meisten Arbeit im Wind zu machen, ist wohl eher subjektiv, weil man prinzipiell ja nur am Löcher zufahren ist, denn „die da vorne kriegen wir noch…“.

Nach ca. 2-dreiviertel Stunden war alles vorbei, heile ankommen war das wie immer gesetzte Tagesziel, hat geklappt. Einmal werden die Cyclassics und ich uns nochmal sehen, dann heißt es wohl weiterziehen auf einer Flucht, die schon lange keine mehr ist ...

Kritik an der Veranstaltung? Hmmm… Ja, habe ich. Warum fährt ein Safer-Guide treuradelnd neben einem Teilnehmer her, der mit nem reinrassigen Zeitfahrlenker unterwegs ist? Später sah ich noch einen weiteren Teilnehmer mit einem solchen „Geweih“ auf dem Vorbau. :mad:

Warum machte niemand der zig Zuschauer die Dame darauf aufmerksam, dass hier ein Radrennen stattfindet, als diese mit ihrem Retriever an der Leine ganz verzückt im Zick-Zack-Kurs auf der Rennstrecke radelte?

Die Transponder-Rückgabe war erfreulich schnell, ebenso die Medaillen-Gravur. Warum es jedoch nur einen (?) Stand gab, der den Erdinger-Gutschein annahm, bleibt mir rätselhaft, aber egal, am HFS-Nach-dem-Rennen-Treffpunkt taten mir die 4 € nicht leid.

Wann öffnet endlich die Anmeldung für 2013? ;-)

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20182.JPG">
Zuletzt geändert von dirksen1 am 06.09.2012, 08:53, insgesamt 2-mal geändert.
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Beitragvon heihu11 » 20.08.2012, 08:32

Camillo hat geschrieben:Zu den Safer-Cycling war im Vergleich zu Berlin super Klasse. Der Giude in meinem Block hat Tempoarbeit gemacht, Leute zurecht gewiesen und langsameren Gruppen zugerufen das sie Bitte nach Links fahren sollen. Einfach nur Top.
Also wir sind sind aus dem hinteren Teil in G auf die 100 Km gegangen. Dort habe ich im Startblock KEINEN von den Safer Cycling Leuten gesehen. In Berlin waren 3 sichtbar in meinem Block. Auf der Strecke habe ich sie dann auch nur als Tempomacher wahrgenommen, die die schwächeren Fahrer durch lautes Rufen nach rechts gescheucht haben. Fehlte eigentlich nur noch eine Trillerpfeife um alle Fahrer zu erschrecken. Hinter ihnen ein wilder Haufen von Fahrern, die versucht haben dran zu bleiben und dadurch so dicht überholt haben, dass man Angst bekommen mußte.

Für mich haben die Safer Leute hier in HH ihr Ziel total verfehlt. Mit Safer Cycling hatte das NIX zu tun. Das war in Berlin deutlich besser.

LG Heike
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 20.08.2012, 09:22

Camillo hat geschrieben:...und langsameren Gruppen zugerufen das sie Bitte nach Links fahren sollen.
Erinnert mich daran, dass ich noch bei keiner Veranstaltung so viele Leute vor Kurven gehört habe, die LINKS mit RECHTS und andersrum verwechselt haben. :? Das hat dann schon mal für Verwirrung gesorgt, wenn vor einer Linkskurve jemand mit einem sehr ausgepägtem Organ laut "RECHTS" gerufen hat.

Ansonsten eine Top-Veranstaltung. Die Idee mit den Safer Cycling Leuten fand ich sehr gut. Immer wenn ich davon jemanden in meiner Gruppe hatte, gab dieser immer sehr deutlich Kommandos und fuhr immer so, dass er die Gruppe im Blick hatte.

Gruß

Thomas
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Beitragvon duerckheimer » 20.08.2012, 09:30

Auf der Strecke habe ich sie dann auch nur als Tempomacher wahrgenommen die die schwächeren Fahrer durch lautes Rufen nach rechts gescheucht haben. Fehlte eigentlich nur noch eine Trillerpfeife um alle Fahrer zu erschrecken. Hinter Ihnen ein wilder Haufen von Fahrern die versucht haben dran zu bleiben und dadurch so dicht überholt haben das man Angst bekommen mußte.
Das kann ich so leider auch nur unterstreichen... Ich bin aus der Mitte des Block M gestartet und habe erst bei km 70 einen Guide gesehen, dieser kam aus dem Block "O" (!!!) und machte die Tempoarbeit für eine Handvoll Fahrer aus N und O... Als Guide und "für Sicherheit stehend" sollten diese Fahrer doch eigentlich eine andere Aufgabe haben...

Aber nun zu meinem Eindruck von gestern: Mein Tag begann relativ angenehm, das Auto war bereits am Vorabend gepackt, morgens nur noch mal schnell checken, ob wirklich alles verladen war. Parkplatz wie jedes Jahr Nähe U-Bahn Hallerstraße, die letzten km zum Einrollen... Der Block M lag fast völlig im Schatten, was durchaus angenehm war. Die Wartezeit bis zum Start war erträglich (Hier auch ein großes Dankeschön an den Veranstalter, der sich offensichtlich Mühe gegeben hat, angesichts der zu erwartenden Temperaturen, rechtzeitig und zügig zu starten!)

Es lief alles super, ich konnte "mein" Rennen fahren, hatte irgendwie immer jemanden vor mir, neben mir, der das gleiche Tempo fuhr und mir die leichte Brise abnahm... So konnte ich ein tolles Rennen fahren und hatte sogar die "Zeit" mir die vielen Zuschauer am Straßenrand anschauen. Bei km 85 ging mir dann so langsam die Kraft aus bzw. eigentlich machte mir die Hitze zu schaffen, denn mein Magen war der Meinung Hitze und Anstrengung gefallen ihm nicht so wirklich... Aber ich habe es ohne (!) Zwischenfälle ins Ziel geschafft und meine gesetzten Ziele mit Bravour geschafft.
Ziel 1: Heil ins Ziel kommen - checked
Ziel 2: Unter 3 Stunden bleiben, idealerweise unter 2:55 - checked 2:53:54

Meine Frau fragte mich gestern nachmittag, warum ich mir das seit 5 Jahren immer wieder antue... es ist diese Gänsehaut, die ich gefühlte 30 mal während der 100 km hatte... Die L(M)eute am Straßenrand, wie sie jeden (!!!) anfeuern, brüllen und klatschen, die Orte die aus dem Radrennen einen eigenen Event machen. Die Trommelgruppe, die Vereine, die Gewerbekreise, FFWen, THWs und alle anderen... (VIELEN DANK) Und dann die Mönckebergstraße.... ohne Worte

Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei, um diese tolle Veranstaltung zu geniessen!!!
Gruß
Björn
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Beitragvon Müllbeutelchen » 20.08.2012, 09:53

Molli hat geschrieben:Es hat viel Spaß gebracht anderen zu helfen und mal ohne Zeitdruck die Cyclassics zu absolvieren, da es für uns keine offizielle Zeitmessung gab.
Vielleicht wäre das die Lösung für ALLE, einfach die Zeitmessung abschaffen, dann könnten alle die Cyclassics ohne Zeitdruck absolvieren... Mehr Sicherheit geht nicht...

Ich habe die rotweißen Guides auch aktiv nicht wahrgenommen - allerdings auch nicht negativ. Obwohl vielleicht gerade diese Art der Unauffälligkeit das Geheimnis des Erfolges war.

Wesentlich negativer finde ich da das Procedere des Frauenstartblocks - warum wird dieser nicht als komplett eigener Block gestartet, sondern vor den Block D gesetzt? Das muss Stress mit den schnellen Fahrern aus dem regulären Block D geben, und zwar schon auf den ersten engen Metern...

Noch was zur Streckensicherung:
- die Warnschilder an allen schwierigen und kniffligen Stellen fand ich vorbildlich, einzig die 10 %-Stelle auf der Rückfahrt fand ich als Gefahrenstelle oversized, aber besser zu viel als zu wenig
- die Absicherung von Verkehrsinseln wie eh und je sehr personenabhängig zwischen hui-super und pfui-nichts zu sehen.
- einzig wirklich negative Stelle: Sieversen-Kreuzung Rosengartenstrasse: Warum durfte man dort nur rechts an der Ampel vorbeifahren, das war ein unnötiger Engpass - und auch promt nen Sturz dahinter - sah nicht schön aus.

Ansonsten hatte ich trotz Hitze viel Spass und Freude - Zeit deutlich schlechter als letztes Jahr - aber das war mir vorher schon klar - diese Saison hatte einfach andere Prioritäten und die sind mit vollem Erfolg aufgegangen.

Es war toll, das trotz früherem Start auf den 100-150 km Strecken schon so viele Zuschauer am Strassenrand standen und jubelten, ob in Harburg, in den Dörfern oder in Wilhelmsburg, es ist auch nach 10 Jahren immer noch Gänsehaut pur...

M

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Zuletzt geändert von Müllbeutelchen am 20.08.2012, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 18. Vattenfall Cyclassics, Hamburg (Berichte+Bilder)

Beitragvon Harterbrocken » 20.08.2012, 10:26

UweK hat geschrieben:Meine Safer-Guide-innen waren (wie ich nach dem Rennen erfahren habe) vom S.C. Hammerburg
Moin Uwe,

toller Bericht. Nur eine kurze Korrektur: Der Club heißt SC Hammaburg. Aber Hammerburg ist auch nett. Denn die Mädels und Deerns dort sind ja wirklich der Hammer. Werde auf der nächsten Mitgliederversammlung mal den Antrag stellen, uns in Hammerberg umzutaufen. Passt zwar nicht zur norddeutschen Topografie, klingt aber super oder? :HaHa:

Ach ja, Cyclassics waren ja auch noch. Ist ja aber alles gesagt. Sturzfreier und friedlicher habe ich sie noch nie erlebt.
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 20.08.2012, 10:33

Müllbeutelchen hat geschrieben:Vielleicht wäre das die Lösung für ALLE, einfach die Zeitmessung abschaffen, dann könnten alle die Cyclassics ohne Zeitdruck absolvieren...
Dafür gibt es RTFs, und selbst da fahren einige Fahrer noch Rennen. Der Renncharakter ist ja für viele Fahrer der Grund, eben *nicht* an den Cyclassics teilzunehmen. Man weiß, worauf man sich einläßt und das muss jeder für sich entscheiden.

Ich bin gerne auf RTFs und liebe dort den lockeren Ablauf, aber ich mag auch gerne mal den Renncharakter der Cyclassics.

Gruß

Thomas
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Beitragvon Müllbeutelchen » 20.08.2012, 10:41

Bufo hat geschrieben:Ich bin gerne auf RTFs und liebe dort den lockeren Ablauf, aber ich mag auch gerne mal den Renncharakter der Cyclassics.
Ich wage ja die Behauptung, dass es nur maximal 1.000 Starter um den Sieg geht - ja okay, man kann auch gegen den besten Kumpel nen Rennen fahren oder gegen sich selber - aber wer Rennen will, der sollte eine Lizenz lösen und wirklich Rennen fahren... Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass die 20.000 Starter mit dem Gedanken abends im Krankenhaus zu liegen an den Start gehen.

Ich fände den Gedanken mit der 20.000 Starter-RTF gar nicht so schlecht. Und die Vätternrundan gibt diesem Gedanken ja auch ein positives Beispiel - das nebenbei aktuell auch schneller ausgebucht ist als die Cyclassics.

Aber ist alles auch nur so ein Gedanke - ich denke, die 17-jährige Geschichte läßt sich an der Stelle nicht zurückdrehen.
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Re: 10 Jahre

Beitragvon condal » 20.08.2012, 10:57

dirksen1 hat geschrieben:Ein Spaziergang durch die teilweise noch schlafende Hamburger City öffnete meine Augen dann für einen (unangenehmen) Vergleich zwischen 4.000€-Rennrädern und Menschen, die diese Summe nur aus der alten Bild-Zeitung kennen, die ihnen als Kopfkissen dient. Eine fremdartige Begegnung, die zum Nachdenken führte in unserer schnellen Welt...
:Empfehlung:
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da.ho
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Beitragvon da.ho » 20.08.2012, 11:45

Moin alle,

also ich will nur kurz meine Eindrücke schildern: super Rennen. Kann man noch mehr sagen?! Na noch ein paar Sachen gibts noch...

Da guckt man noch zu Hause auf das Termometer und was steht da? 7 Uhr - 20°C, ja holla, da war ja schon klar wie es werden würde... Ich war recht früh im Startblock O, hab ich aber dann noch nicht unter die ersten 30 (Heisssporne) gestellt. Also erstmal dann eine gute Stunde warten...
...und da gab es dann zwei Dinge die nennenswert waren...

... kurz vor dem Start fummelte neben mir ein Fahrer aus dem Team einer Restaurantkette an seinem Ventil am HR rum... dann wurde es plötzlich etwas hektisch, "Ersatzschlauch, Ersatzschlauch!!!" schallte es, das Bike wurde über die Absperrung gehoben, Schlauchwechsel! Na so kann es laufen. In der Hektik haben die guten dann auch noch zwei Reifenheber zerbrochen, dann war wohl auch noch die Kartusche alle, es wurde eine Pumpe aus dem Feld gereicht. Die brachte aber nicht den gewünschten Druck, also noch mal lautes Fragen nach einer weiteren. (Nun gut, ganz kurz vor dem Start war die Bereitschaft dann auch eher schleppend noch die Pumpe zu verleihen - ich kann es verstehen.) Es fand sich dann aber auch noch eine weitere... Und dann startete das Feld... was ich dann noch gehört habe, war etwas wie: Mist das Ventil ist defekt..... Ich hoffe die Jungs haben es dann noch geschaft, später sah ich, dass der Shimano Service Stand auch nicht weit weg war.

... zweites Ereignis: Ein Fahrer, der am Startblock vorbei nach hinten zum Eingang ging - den Helm allerdings verkehrt herrum auf, das Einstellrad auf der Stirn, der Halteriemen sehr, sehr straff unter dem Kinn. Erst dachte ich mir das ist ein Witz oder jemand der das erste Mal einen Helm aufsetzte, komisch aber auch, dass er, das Oberrohr zwischen den Beinen, trippelnd vorwärts ging. Schon sehr ungewöhnlich. Und als er dann auch schon vorbei war - wurde mir klar: Der Typ ist sternhagel voll!!!! Nen Guide oder jemandem aus dem Orga-TEAM war leider nicht mehr zu sehen und ich hätte auch erwartet, dass die anderen Fahrer hinten im Block dem Typen erstmal klar ansagen, dass er so nicht mitfährt. Aber wie ich oben lese, das hat wohl keiner gemacht und er ist dann wohl doch auf die Piste... (schön das kein anderer in Mitleidenschaft gezogen wurde).

Bis in die Harburger Berge ist mir dann noch aufgefallen, dass das mit dem Rechtsfahren noch nicht bei jedem angekommen ist, eigentlich fuhren die Langsamsten eher auf der linken Seite der rechten Spur, was manchen schnelleren dann zum rechts überholen verleitete...

Auch warum manche ihre leeren Flaschen schon nach 10 km in die Büsche warfen (da wo Sie keiner findet und einsammelt), war nun auch nicht die Heldentat des Tages.

Zur Strecke braucht man nicht viel sagen, sehr schön und ich hatte das Gefühl, die Beläge wurden hier und da erneuert, alles fühlte sich etwas glatter an. Auch, dass die Verpflegung in Jesteburg nun verlegt wurde, kann man nur positiv werten. Letztes Jahr war es doch schon sehr eng und ein Gedränge ohne Ende.

Nach Jesteburg und nach Holm jeweils an einem kleinen Anstieg habe ich dann noch Stürze gesehen, der nach Jesteburg, ich glaube es war Harmstorf oder Helmstorf, war wohl heftiger, drei Krankenwagen waren da und mehrere Fahrer wurden mit Infusionen noch am Boden liegend behandelt. Ich hoffe alle sind auf dem Weg der Besserung.

Auf der Rückfahrt ist mir noch aufgefallen, dass ein Paar Schienen im Hafenbereich nicht aufgefüllt waren... (oder irre ich mich?), etwas tückisch besonders, wenn das bei den Schienen vorher der Fall war.

Sehr schön, wie immer, auch die Zieleinfahrt.
Wenn nicht immer die ganzen Autos den Verkehr behindern würden - käme man viel schneller vorran....
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Beitragvon 456hex » 20.08.2012, 12:07

Ich fand die Cyclassics eigentlich wie jedes Jahr klasse. Sonst wäre ich nicht auch schon das 12. Mal dabei. Nur so entspannt wie dieses Jahr habe ich es in der Vergangenheit nicht empfunden. Lag wahrscheinlich an mir selber, da ich für meine Verhältnisse"gemütlich- flott" unterwegs war.
Ich wurde doch von sehr vielen ambitionierten Radlern überholt. Diese sind sicher ihr persönliches Rennen gefahren. Nichtsdestotrotz fuhren die meisten sehr umsichtig. Lag es an den Guides?? Vielleicht! Der bei mir in der Gegend mitfuhr z. B., brachte Ruhe ins Feld und dass einzelne Fahrer besser ihre Spur halten. Ich habe keine Unfälle sehen müssen, einzig ab Harburg doch so 3-5 Trinkflaschen vereinzelt auf der Strasse.

Was mich überrascht hat, doch 2 Räder mit Triathlonlenkeraufsatz sowie ein Rad mit Flaschenträger hinten am Sattel wahrnehmen zu können. Solche Leute kennen wahrscheilnich das Reglement nicht oder ignorieren es. Bei mir im Startblock G wurden diese Dinge kontrolliert. Doch bei ca. 20.000 Teilnehmern kann man unmöglich alles kontrollieren.

Ansonsten möchte ich mich noch für die vielen Fotos bedanken. Ist immer wieder spannend, was Helmut so vor die Linse bekommen hat, was ich dann doch nicht gesehen habe! So unterschiedlich kann ein Rennen erlebt werden.
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Beitragvon ottoerich » 20.08.2012, 12:43

<img src="http://666kb.com/i/c6jkbk0ectwz6klja.jpg" title="hosted by 666kb.com"/>

Mit dem AntiqIngs-Team nach 2.54 h im Ziel gelandet und damit meine Schallmauer 2.50 h befestigt. Olaf machte die Lokomotive in den Harburger Bergen, stampfte unaufhaltsam hinauf. Gelegentlich versuchte ich es mit Entlastung, während Dany in der Flucht ihr Heil suchte.

Kurz vor Wilhelmsburg sackte meine Sattelstütze ab (Schlagloch) und ich hatte für rund 15 km BMX-Feeling. Das ging tierisch in die Beine - und aufs Gemüt.

Mein Eindruck: bedeutend weniger Unfälle als in den Jahren zuvor.

Bei der After-Show-Party konnte ich hinter dem Altonaer Rathaus noch Helmut zujubeln. Unterstützt wurde ich hierbei von dem "Altona Gruppeddo", eine lustige Bande, die viel Alarm machte. Kennt die jemand, weiß jemand mehr (Trikots in Orange / Grün mit Teamaufdruck)?

Nächstes Jahr wieder, dann vielleicht die 155er Runde.
Deichfahrer
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Beitragvon Deichfahrer » 20.08.2012, 13:11

Hey Turbo 32,
wo warst du am 19.08.2012??? :Weissnicht: Kein Bericht :oops:
Naja, bei deiner Verpflegung vor dem Rennen, müsste ich alle 10 km anhalten und aufs Dixi - Klo. Es gibt eine viel bessere Vorbereitung :D und darauf schwöre ich seitdem ich Rennen fahre. :GrosseZustimmung: :Sehrlachend:
crumble
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Beitragvon crumble » 20.08.2012, 13:14

456hex hat geschrieben:Ich fand die Cyclassics eigentlich wie jedes Jahr klasse.
Ich will die andere Richtung zurueck. Richtig herum ist die Strecke schoener und macht mehr Spass.
456hex hat geschrieben:Ich wurde doch von sehr vielen ambitionierten Radlern überholt. Diese sind sicher ihr persönliches Rennen gefahren. Nichtsdestotrotz fuhren die meisten sehr umsichtig. Lag es an den Guides??
Ich glaube nicht. Denn die Guides habe ich im Rennen nicht gesehen. Erst bei der Transponderrueckgabe. Janibal hatte ich fahren gesehen, als ich an der Strecke stand. Es muss sie also tatsaechlich gegeben haben.

Die meisten die links vorbei wollten, hatten das nett angekuendigt und ich hatte Platz gemacht, nachdem ich mich versichert hatte, niemanden ueber den Haufen zu fahren. Die hatten sich fruehzeitig bemerkbar gemacht und ich wohl schnell genug reagiert. Ich hatte nur mitbekommen, wie jemand der recht langsam links unterwegens war, bloed angemacht wurde. Wenn man selber langsam an den anderen vorbei gezogen ist, lief alles hoeflich ab.

Ich hatte aud dem M Block heraus nur ein Sturzopfer und extrem wenig herumkullernde Falschen gesehen. Aus meiner Sicht sind alle recht gut gefahren. Ich hatte nur eine kritische Situation gesehen, als jemand weggerutscht war, sich aber noch gefangen hatte. Ich hatte mich dann zu Hause vorm Rechner gewundert, dass es nicht die unfallfreiste Cyclassics aller Zeiten, sondern eine ganz normale war.

Das einige Fahrer mit MP3 Player unterwegens waren, fand ich nicht so schoen. Bei den grossen Jedermannrennen in den hinteren Bloecken, sollte man schon saemtliche Augen und Ohren offen haben, um kritische Situationen erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Das Cyclassics Team war nett und freundlich. Ich war mit gerade fast abgeklungener Erkaeltung gefahren und wartet etwas fertig im Schatten, als mich jemand vom Team ansprach, ob es mir auch wirkllich gut geht. Bis auf das uebliche Chaos vor dem Zielverpflegung (OK. Die machen wir selber) und der falschen Richtung fand ich diese Cyclassic sehr gut.

Weiss jemand, wie es dem Profi geht, der im Ziel gestuerzt ist. Das war schon nicht schoen anzusehen, als man ihn an den Tropf legte und Sichtwaende aufgestellt wurden.

Peter
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Helmut ist/in groß

Beitragvon duerckheimer » 20.08.2012, 13:24

Beim NDR ist Helmut gut getroffen worden ;-)

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Gruß
Björn
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Beitragvon Müllbeutelchen » 20.08.2012, 14:56

warum steht hier eigentlich überall 18. Cyclassics?

Es war doch erst die 17te - seit 1996 (Anmerkung Admin: So isses, hab das korrigiert)

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Beitragvon da.ho » 20.08.2012, 15:04

Die NDR Bilder - die sind nur von der 55km Strecke?! Oder?!
(Sehr unübersichtlich das ganze.)

Anmerkung Admin: Ja, 55, aber auch 155 km. Beide Strecken führen dort entlang.
Wenn nicht immer die ganzen Autos den Verkehr behindern würden - käme man viel schneller vorran....
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....Cyclassics-Fahrer stürzt beim Start – mit 3,32 Promille

Beitragvon Pygra » 20.08.2012, 15:21

... böse Zungen behaupten, der "Promillefahrer" hätte sich schon vor dem Start hier an Säule 3 mit E100 versorgt ... ;-)

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Beitragvon AndreaO » 20.08.2012, 15:38

Jupp! 17. Cyclassics seit 1996.
Zur Belohnung erstmal eine Fluppe

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Hormonüberschuss

Beitragvon AndreaO » 20.08.2012, 16:00

Manche Einblicke irritieren mich ein wenig ...
Da stelle ich mir die Frage: Produziert die Cyclassics vielleicht Hormonüberschuss?

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Aber am Ende zeigt sich doch wieder ein gewohntes Bild:

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Beitragvon shaman-art » 20.08.2012, 16:44

Herzlichen Glückwunsch an alle, die gestern nen schönen Tag hatten und heil und unbeschadet ins Ziel gekommen sind!

Ich bin 11 Jahre lang selber mitgefahren (55er bzw. 100er) und hab in diesen Jahren einige mehr als haarige Situationen erlebt und war leider auch Augenzeuge einiger fieser Crashs, ausgelöst durch Unachtsamkeit aber auch durch herumkullernde Alu(!)trinkflaschen. Wenn ich hier lese, dass es noch immer nicht möglich ist, Triathlonlenker und Flaschenhalter hinten am Sattel etc. aus dem Verkehr zu ziehen, dann kann ich nur den Kopf schütteln. In all den Jahren hab ich es immer wieder erlebt, dass die Leute mit den Lenkergeweihen unmittelbar vor der Nase eines Orga-Heinis im Startblock standen - und die wollten es ganz offensichtlich nicht sehen.
Die Aufpasser waren ja wohl mehr oder weniger ein Witz, wenn sie wahlweise unsichtbar waren oder als Tempomacher für die besonders Ambitionierten fungiert haben.

Ich will hier niemandem die Veranstaltung madig machen, das reine Fahr-Erlebnis ist wirklich grandios. Aber mir ist inzwischen das Risiko, im Krankenhaus aufzuwachen, zu groß geworden. Denn, was mir wirklich nicht einleuchtet, ist, warum top trainierte Leute mit super Maschinen wie die Geisteskranken sich auf der 55er Strecke austoben und durch die Startblöcke pflügen und dabei den Leuten, die mit nem 30er Schnitt völlig zufrieden sind, den Spaß verderben. Warum fahren die nicht die längeren Strecken, auf denen die Durchschnittsgeschwindigkeit eher in ihrem Bereich liegt? (PS: meine Bestzeit auf der 55er liegt bei 1:38 - wirklich lahm bin ich also auch nicht)

Frage: Hat denn diesmal die Zuteilung zu den Startblöcken in irgendeinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Vorleistungen gestanden oder sind wieder riesige Kontingente in den vorderen Startblöcken an Sponsorenteams gegangen?
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Beitragvon Müllbeutelchen » 20.08.2012, 17:31

shaman-art hat geschrieben:Wenn ich hier lese, dass es noch immer nicht möglich ist, Triathlonlenker und Flaschenhalter hinten am Sattel etc. aus dem Verkehr zu ziehen, dann kann ich nur den Kopf schütteln. In all den Jahren hab ich es immer wieder erlebt, dass die Leute mit den Lenkergeweihen unmittelbar vor der Nase eines Orga-Heinis im Startblock standen - und die wollten es ganz offensichtlich nicht sehen.
Die Aufpasser waren ja wohl mehr oder weniger ein Witz, wenn sie wahlweise unsichtbar waren oder als Tempomacher für die besonders Ambitionierten fungiert haben.
- ja ich gebe dir völlig recht: Die Kontrolle in den Startblöcken ist wirklich nicht ausreichend, vermutlich sind die "Ordner" einfach mit zu wenigen Rechten ausgestattet - was nützt denn die Androhung eines Startverbotes im nächsten Jahr bei Regelverstoß?

Wer böse ist, könnte auch darauf schließen, dass für den Ausrichter am Ende nur der Umsatz zählt - solange die Regelverstöße prozentual im Rahmen bleiben.
shaman-art hat geschrieben:was mir wirklich nicht einleuchtet, ist, warum top trainierte Leute mit super Maschinen wie die Geisteskranken sich auf der 55er Strecke austoben und durch die Startblöcke pflügen und dabei den Leuten, die mit nem 30er Schnitt völlig zufrieden sind, den Spaß verderben. Warum fahren die nicht die längeren Strecken, auf denen die Durchschnittsgeschwindigkeit eher in ihrem Bereich liegt?
- ich kann jedoch verstehen, das auch ganz schnelle Leute auf den kurzen Strecken starten wollen - sollen sie doch auch. Mein Vorschlag wär es pro Strecke 1000-2000 Rennstartplätze zu vergeben und den Rest ohne Zeitmessung wie bei einer RTF oder individueller Zeitmessung ohne Ergebnisliste wie in Schweden starten zu lassen.
shaman-art hat geschrieben:Hat denn diesmal die Zuteilung zu den Startblöcken in irgendeinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Vorleistungen gestanden oder sind wieder riesige Kontingente in den vorderen Startblöcken an Sponsorenteams gegangen?
- nein die Zuordnung hat wieder nicht gepasst, denn wenn Leute die im Vorjahr 2:50 h auf der Mittelstrecke gefahren sind, sich im Startblock Q wiederfinden und das zusammen mit Fahrern die 3:20 gefahren sind, dann kann von Berücksichtigung der Vorjahreszeit nicht die Rede sein!

Wenn man die Kritiken und Anregungen auswerten würde, könnte man sicherlich einiges besser machen - aber wer will das schon. :)

Marcus
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Beitragvon Tribelix » 20.08.2012, 17:39

Müllbeutelchen hat geschrieben:- nein die Zuordnung hat wieder nicht gepasst, denn wenn Leute die im Vorjahr 2:50h auf der Mittelstrecke gefahren sind sich im Startblock Q wiederfinden und das zusammen mit Fahrern die 3:20 gefahren sind, dann kann von Berücksichtigung der Vorjahreszeit nicht die Rede sein!
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Die Zusteilung erfolgt nach der Wertung der letzen drei Jahre, kämpfe mich auch wieder hoch, nachdem ich ein Jahr zum Triathlon in Wiiesbaden war.

Mal sehen, ob Block B nächstes Jahr steht. :oops:
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Kurzer Bericht: tolles Rennen - nur etwas zu heiß

Beitragvon kette » 20.08.2012, 18:06

Bin aus dem schattigen Startblock O gestartet. Entspanntes Rennen, nur einen Verunfallter, den ich gesehen habe, aber dieser wurde schon versorgt. Es herrschte mal wieder eine tolle Stimmung am Straßenrand.

Leider habe ich dieses Jahr keine richtige Truppe gefunden, die mein Tempo fuhr. Ständig hopste ich von Feld zu Feld und wurde bei km 85 dafür bestraft und die sengende Sonne tat ihr Übriges. Trotzdem konnte ich meine PB auf 2:56:08 verbessern. :ifreumi: Das sind dann ca. 200 AK-Plätze weiter vorn und wie wird es erst sein, wenn ich beim nächsten Mal als Sen3 starte?! :Greis:

Guides habe ich übrigens auch keine gesehen, aber vielleicht war ich auch zu sehr mit meinem Renngeschehen beschäftigt. Ich freue mich jedenfalls schon auf die 18. Cyclassics. Allerdings, ganz so heiß muss es nicht wieder werden.
Gruß an Alle und ich danke allen Helfern, die dieses Event wieder einmal ermöglicht haben. :Danke:
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Beitragvon Udo » 20.08.2012, 18:10

Endlich mal eine Cyclassics, wo ich keine Stürze gesehen habe. Auch sonst war alles sehr entspannt. Habe ich nur Glück gehabt?? Ich bin jetzt das achte Mal dabei und es war eigentlich immer hektisch. Vielleicht lag es auch an der Wärme. Viele sahen schon bei Km 30 nicht wirklich gut aus und sind langsam gefahren.

Dank an meine tollen Freunde und meiner Frau, die mich mit einem großen Plakat bei Sieversen angefeuert haben. Bei dem Aufwand muste ich alles geben und habe tatsächlich meine beste Zeit gefahren. Obwohl wir wieder mal kurz vor dem Ziel angehalten worden sind, weil die 155 von rechts kamen. Kann man so was nicht anders regeln?? Habe bestimmt 2 Min verloren.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20110.JPG">

Ach ja: Guides habe ich überhaupt nicht gesehen (bin aus N gestartet) und wann fahren wir wieder richtig rum???

Bis zum nächsten Jahr und dann hoffentlich richtig rum!!!
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Beitragvon Tribelix » 20.08.2012, 20:11

Die drei Guide´s vom Startblock G standen direkt vor mir, hab während der Fahrt aber nur einen länger gesehen, der das Feld ruhig, mit klaren Anweisung für Überholte, begleitete.

Der Anfang war ziemlich bummelig. Nach einem Blick auf meine Geschwindigkeit musste ich nach vorne, sonst hätte ich nach Kaffee und Kuchen verlangt. In Höhe Schuppen 52, machte mich ein Tesa-Mann darauf aufmerksam, dass meine Flasche rausfallen könnte (sehr aufmerksam). Nachdem ich sie gerichtet hatte, sagte er: "Jetzt kannst du weiter vorne fahren." So ging es bis Holm-Seppensen, alleine oder vorne. Ab da formierte sich eine größere Gruppe (FGH 100/155) die fortan Richtung Innenstadt preschte. Hatte bei KM 50 mal auf die Uhr geguckt, die 53 km bis zum Ziel haben wir in 69 min absolviert.

Viel war nicht los, in Harburg, hab ich bei der zweiten kleinen Kopfsteinüberfahrt meine volle Flasche verloren, dann muß es einen an einer Insel erwischt haben (zu viele Fahrer, für zu wenig Straße) und 200 m vorm Ziel klatschen noch zwei zusammen.

Jeder sollte sich bewusst sein, dass er bei einem Rennen startet, da kann ich auch verlangen, dass jemand (ich respektiere jede Leistung) bummelig ins Ziel fährt, dann bitte rechts, ohne den nachfolgenden Verkehr in Gefahr zu bringen.

Heil das Ziel erreicht, es ist immer noch Potential nach oben (trotz des Alters). Wenn die Zeit nicht noch nach unten korrekiert wird, muss ich wohl nächstes Jahr versuchen die 0,01 km/h bis zu meinem mir gesetzen Ziel zu schaffen. :mad: Wollte nächstes Jahr eigentlich guiden.
Zuletzt geändert von Tribelix am 20.08.2012, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 18. Vattenfall Cyclassics, Hamburg (Berichte+Bilder)

Beitragvon UweK » 20.08.2012, 20:14

Harterbrocken hat geschrieben:
UweK hat geschrieben:Meine Safer-Guide-innen waren (wie ich nach dem Rennen erfahren habe) vom S.C. Hammerburg
Nur eine kurze Korrektur: Der Club heißt SC Hammaburg. Aber Hammerburg ist auch nett. Denn die Mädels und Deerns dort sind ja wirklich der Hammer. Werde auf der nächsten Mitgliederversammlung mal den Antrag stellen, uns in Hammerberg umzutaufen. Passt zwar nicht zur norddeutschen Topografie, klingt aber super oder? :HaHa:
Hmm, dann machen wir das wie auf den Cyclassics.. einfach mit einem Bagger mal eben ein 10 m Stückl aufhäufen mit 10 % (oder mehr). Wenn wir das in Hamm machen, haben wir dann den Hammerberg. :-)
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 20.08.2012, 20:38

Tribelix hat geschrieben:Viel war nicht los, in Harburg, hab ich bei der zweiten kleinen Kopfsteinüberfahrt meine volle Flasche verloren, ....
An der 750 Meter langen Schloßstraße waren kaum mehr als 500 Zuschauer, einfach beschämend! :mad: Die wenigen haben aber z. T. aus Leibeskräften gebrüllt und gerasselt, was das Zeug hält. Die 20 Meter Kopfsteinpflaster waren dort, wo die Sprintwertung genommen wurde. Ein Streckenposten war dort extra zum Flaschensammeln postiert.
Tribelix hat geschrieben:Wenn die Zeit nicht noch nacch unten korrekiert wird, muss ich wohl nächstes Jahr versuchen die 0,01km/h bis zu meinen mir gesetzen Ziel zu schaffen. :mad:
Das hundertstel hast Du oben am Heuweg liegen lassen: Meinen ins Feld gebrüllten Gruß hättest Du nicht erwiedern sollen. :Zwinkern:
:gruss: Dirk

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Beitragvon Deichfahrer » 20.08.2012, 21:09

Wie schon geschrieben, hatte ich eine super Gruppe erwischt, ständig haben wir links überholt. Ich kann nur aus meiner Sicht berichten, dass die Langsamfahrer auf der 100er Schleife rechts fuhren. Nur einmal musste ich links überholen und das war am Gänsemarkt. Wenn einer mir zu nah kam, habe ich ihn mit der Hand leicht angestossen und so wusste man Bescheid. Kommunikation kann so wertvoll sein.

Über die Blockeinteilung kann ich mich auch nicht beschweren. 2011 im Block R gewesen, 2012 weit nach vorne gerutsch in Block L - sehr gute Zeit gefahren und hoffe 2013 in Block H - K rein zu rutschen. In allem war ich mit dem Rennen zufrieden.

Wer es gemütlicher haben will, sollte in Hannover oder Dänemark starten.
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Re: Hormonüberschuss

Beitragvon UweK » 20.08.2012, 21:31

AndreaO hat geschrieben:Manche Einblicke irritieren mich ein wenig ...
Da stelle ich mir die Frage: Produziert die Cyclassics vielleicht Hormonüberschuss?
Wenn das nicht Liebe ist :-)
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UweK
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Beitragvon UweK » 20.08.2012, 21:40

Müllbeutelchen hat geschrieben:warum steht hier eigentlich überall 18. Cyclassics?

Es war doch erst die 17te - seit 1996

Marcus
Ich war auch total irritiert... auf meiner neuen Flasche steht auch das es die 17. ten sein sollten :-)
Vllt. hat Helmut insider Informationen vom Veranstalter ;-)
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Janibal
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Re: Hormonüberschuss

Beitragvon Janibal » 20.08.2012, 21:45

:)
AndreaO hat geschrieben:Manche Einblicke irritieren mich ein wenig ...
Da stelle ich mir die Frage: Produziert die Cyclassics vielleicht Hormonüberschuss?

Bild

Bild

Aber am Ende zeigt sich doch wieder ein gewohntes Bild:

Bild
Liebe AndreaO,

sei bitte nicht ein wenig irritiert, es liegt nicht an einem Hormonüberschuss durch die Cyclassics und deren Umfeld, es ist einfach so, dass uns die finanziellen Mittel für

Bild

fehlen. Brimore ist schon gelangweilt von uns, immer wieder nett sein und lächeln. Irgendwann gibt es dann wohl von ihr die

Bild

und das macht die Welt nicht wirklich bunter.

mad.mat., sag auch mal was!

Und ein gewohntes Bild für dich:

Bild

So sehen Menschen aus, die sich über eine bestandene Vätternrundan unterhalten.
St. Jan
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Beitragvon SvenAusHarburg » 20.08.2012, 21:54

crumble hat geschrieben:Weiss jemand, wie es dem Profi geht, der im Ziel gestuerzt ist. Das war schon nicht schoen anzusehen, als man ihn an den Tropf legte und Sichtwaende aufgestellt wurden.
Das war Daryl Impey vom Team Orica-GreenEdge. Laut http://www.cyclingnews.com/news/hard-da ... cyclassics hatte er Glück im Unglück und kam mit gebrochenen Rippen davon.
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Beitragvon mad.mat » 20.08.2012, 22:03

Liebe AnfreaO, alles gehört dazu, Du solltest uns mal auf Konzerten der Toten Ärzte erleben, dann siehst Du noch ganz andere Seiten von uns.

Ansonsten lief das Rennen gut für mich. Bin nicht unzufrieden mit meiner Zeit. Allerdings steckte ich in der Heide im bummelnden Peloton fest. Aber das ist wohl meinem hinteren Startblok geschuldet.

Schlimm war für mich der Unfall nach 101 km direkt vor mir, kurz vor der Ampel am Gänsemarkt. Der Fahrer vor mir stürtze, entweder technischer Defekt oder Fahrfehler, ich kam ohne Probleme vorbei, aber hinter mir krachten mehrere Fahrer in die Absperrgitter. Scheiße, so kurz vor den Ende! Den Verunfallten alles Gute.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Marit
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Beitragvon Marit » 20.08.2012, 22:17

Das "kleine Schwarze" vom Wochenende:

Bild
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Beitragvon michel66 » 20.08.2012, 22:29

<b>Dramen am Kösterberg</b>

Als notorischer Cyclassics-Verweigerer nahm ich mir diesmal die Zeit, an "unserem" Hausberg ;), dem Kösterberg, die Jedermänner und -frauen der 155 km Strecke anzufeuern. Nebenbei erhoffte ich natürlich den ein oder anderen Bekannten auf Fotos ablichten zu können, was sich in größeren Gruppen als gar nicht so einfach entpuppte. So rund zwei Stunden lang konzentriert in bunte Grüppchen zu stieren, um irgendwelche Tikotfarben rechtzeitig auszumachen, ist ganz schön anstregend... Aber manchmal hat`s geklappt.

Während die Spitzengruppe völlig locker den Kösterberg und den Anstieg zum Wasserwerk hinaufkurbelte, hatten es die folgenden Fahrer mit zunehmender Dauer aus den hinteren Startblöcken erheblich schwerer. Es wurde immer wärmer und die Kletter-Fähigkeiten nahmen i. d. R. mit steigender Startblocknummer ab.

Bei meinen beiden Vereinskollegen und drei Trainigspartnern sowie bei Helmut sah das noch ganz aus. (Helmut kramte sogar während der Fahrt bergauf noch seine Kamera aus der Trikottasche, um mich abzulichten - einmalig.) :)

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... 201148.JPG">

Danach trennte sich die Spreu vom Weizen. Bei einigen gab es Defekte (Kette ab) durch unüberlegte Schaltvorgänge, einige sprangen mit Krämpfen vom Rad, der ein oder andere war völlig erschöpft und setzte sich an den Straßenrand. Zu helfen gab es also genug. Einer der Letzten vor dem Besenwagen (ist aber nicht hier auf den Fotos) sank hinter mir samt Rad zu Boden. Als ich im Geiste schon Wiederbelebungsversuche startete, stöhnte er nur, er habe Krämpfe. Ich überredete ihn, damit nicht unbedingt mitten auf der Straße liegen zu bleiben und befreite ihn von seinem auf ihm liegenden Rad. Er schleppte sich zum Straßenrand und wurde wieder aufgepäppelt. Dramen am Kösterberg!

Anwohner versorgten die Fahrer zunächst mit Wasser, später mit einer Abkühlung von oben mit einer selbst gebastelten Duschvorrichtung am Straßenrand. Klasse! Sie wurde reichlich genutzt.

Ziemlich alle haben sich über die Anfeuerungen und Motivationshilfe der Zaungäste gefreut. Hat Spaß gemacht. War auf jeden Fall interessanter als beim Profirennen zuzuschauen.

Meine Fotos u.a. mit meinem Vereinkollegen Marco, meinen Radgefährten Franz (ganz fesch im Rosatrikot), Maik und Ramon (in weißen Trikots), HFS- Helmut, der Duschanlage am Wegesrand, helfender Hand für
Liegengebliebene, dem Besenwagen und dem steileren Waseberg, sind als Link in Helmuts Posting auf Seite 2 zu finden.
Zuletzt geändert von michel66 am 21.08.2012, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
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NOCHMAAAL !!!

Beitragvon Ötzy » 20.08.2012, 23:28

HEISS - STRESSFREI - WUNDERSCHÖN

Tolles Feeling, die über weite Teile der Strecke bekannten Strassen mal ganz für sich beanspruchen zu dürfen. Nur ein einziger Fahrer wurde von mir angebrüllt, nachdem seine Hüfte bei Kilometer 16 massiven Kontakt mit meinem Lenker aufnahm. Der hinter ihm fahrende Guide lächelte milde und bewies später seine Inkompetenz, indem er zwei Fahrer in einem Verkehrskreisel an den Rand drängte, weil er nicht die Spur gehalten hatte und "seine" Ideallinie gefahren ist.

Ansonsten war wirklich alles sonnig: Der entspannte Start, die Abfahrt von der Köhlbrandbrücke, das Publikum an der Strecke und im Zielbereich (mehrfache Gänsepelle). Die wirklich hübsche Tria-Queen, welche sich auf mein unüberhörbares Kompliment mit einem Fahrtspiel bedankte ;o) (Anmerkung: Auf so wenig Stoff kann man keine Startnummer pinnen) Seute Deern! (Anmerkung Admin: Foto?!?) Die Helfer an der Verpflegung - Ich helfe ja gerne beim Getränke mixen, auch wenn ich ja eigentlich ein Rennen fahre :HaHa:

Ob ich wiederkomme ? Naja... es gibt noch sooo viele Veranstaltungen, die erfahren werden wollen.
Und doch - Um in Janibals Kerbe zu schlagen: Ich bin verliebt :chearleader: Und wer kennt nicht dieses überwältigende Gefühl und dessen unabsehbaren Folgen...

Soll und Ist sind überein gekommen, nur das Treffen nach dem Rennen hat mir ein wenig gefehlt. Schön zu sehen, dass alle gut angekommen sind !

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20013.JPG">

Bis gleich!!! Dieses Berlindingens im Oktober geht mir irgendwie nicht aus dem Kopf...
Zuletzt geändert von Ötzy am 21.08.2012, 00:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Stauder Volker » 21.08.2012, 00:31

Ich hatte das große Glück gemeinsam mit Dirksen die Cyclassics zu fahren und wir haben uns dabei gegenseitig motiviert, die Hitze vor Augen, das Ziel rasch zu erreichen. Durch den Start in Block P hatten wir bei allen Steigungen die Situation, dass Dirksen oder ich das Tempo vorgaben und wir dank der vorbildlichen Haltung der Fahrer immer wieder links an die Gruppen bis zum nächsten vorausfahrenden Gruppe aufschließen konnten. Mir kam es fast so vor, das wir bis zum Ziel weitgehend die Fahrer aus dem Startblock O überholt hatten.

Mein Eindruck war, solange den Fahrern die Kräfte reichten, wurde sehr diszipliniert gefahren und wir konnten gut links vorbeiziehen. Dem Bericht von Dirksen kann ich mich nur anschließen. Bis wenige Kilometer vor dem Ziel fuhren wir in Sichtweite und ich hatte die gleichen Wahrnehmungen über den Rennverlauf wie er. Dann wurde es ihm zu bunt und er zog davon und ich sah ihn bis zum Ziel nicht wieder. Gratulation an Dich Dirksen, dass Du mich in's Schlepptau genommen hast und zu Deiner Leistung.

Neben dem Heimspiel hatte ich noch das Glück, dass ich durch die Unterstützung von Dirksen und Mad.Mad, vielen Dank an Euch Beiden, 10 Minuten vor Startbeginn des Blocks noch in die vorderen Reihen eintauchen konnte.

Dass es diesmal weit aus weniger Zuschauer als in den Vorjahren waren, führe ich auf die tropischen Temperaturen zurück und dafür habe ich persönlich großes Verständnis. Ich selbst habe nur einen schweren Unfall wahrgenommen und das war um Helmstorf und hier wurden wir von der Streckenverantwortlichen rechtzeitig auf die Verengung der Fahrspur aufmerksam gemacht. Diesen Umstand möchte ich auch dazu nutzen, ein großes Lob an die Verantwortlichen des Veranstalters und all seinen Helferinnen und Helfern und dem Absperrungspersonal auszusprechen.
:Danke: :D Wir können uns immerhin durch das Fahren der 17. Cyclassic auf die Fahne schreiben, eine 10%-Steigung, belegt durch ein Schild, bewältigt zu haben. :mad: Hat denn keiner diesen Schildbürgerstreich auf ein Foto festgehalten!:HaHa:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20232.JPG">

Auf den letzten Kilometern haben sich viele eher :kipprein: danach gesehnt, wie man in den Gesichtern erkennen konnte. Aber auch sie haben das Ziel dank der Anfeuerung durch die zahlreichen :Laola: Zuschauer erreicht.

So nun freuen wir uns auf das nächste große Event, der Weltmeisterschaft in Holland!! ;-) bzw bis zur nächsten RTF am kommenden Sonntag. :)

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20218.JPG">
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Beitragvon Helmut » 21.08.2012, 01:27

Hier ein paar Anmerkungen und persönliche Eindrücke:

Der Frauenblock war eine Augenweide, damit er seinen Zweck erfüllt, sollte unbedingt künftig eine eigene Startzeit bekommen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20035.JPG">

Die Guides fielen mir schon vor dem Rennen positiv auf. Ich bin davon überzeugt, dass schon allein deren „uniformierter“ Auftritt mäßigend wirkt. Unterwegs und im Einsatz habe ich sie auch mehrfach gesehen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20343.JPG">

Der Mann hier rechts war derart dehydriert, dass er auch nichts mehr trinken konnte, musste abtransportiert werden, um ihm eine Transfusion anzulegen. So oder ähnlich erklärt es sich wohl, dass trotz des Einsatzes der Guides ob der irre hohen Temperaturen die Anzahl der Rettungseinsätze gleich hoch blieb.

Zwei Leute verunglückten mehr oder minder vor meinen Augen, weil sie entkräftet den Lenker nicht mehr fest genug hielten. Einer stürzte an einer Schiene, bei der man eigentlich nicht stürzen kann. Der andere ließ anscheinend den Lenker einfach los, ging aus dem Nichts heraus einfach so zu Boden. Das passierte, als sie das Ziel fast schon vor Augen hatten. Bis km 85 hatte ich nichts von einem Unfall mitbekommen. Das ist mein persönlicher absoluter Rekord. Auch sonst habe ich die Cyclassics noch nie so entspannt erlebt. Ich führe dies auf die erstmals eingesetzten Guides zurück, von denen ich mir noch mehr wünsche. Wie sich jeder von denen zu verhalten hat, daran kann man arbeiten. Siehe auch

http://www.abendblatt.de/sport/article2 ... dingt.html

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20099.JPG">

Nach meinem Gefühl waren früher viel mehr Leute an der Strecke. Wir hatten aber mit den Cruise Days für Schaulustige eine starke Konkurrenz. Und für die von weither angereisten Fahrer ergab das sicherlich am Vorabend ein schönes Beiprogramm. Immerhin konnten auch wir aus der Ferne einen Blick auf die QM2 werfen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20234.JPG">

Schöne Szenerien am Wegesrand gab es auch so sehr viele.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20304.JPG">

Wie immer, wenn ich bei einem Rennen fotografiere, verlor ich darüber immer wieder "meine" Gruppe oder musste Körner opfern, um wieder ran zu fahren. Relativ lange fuhr ich mit einer Gruppe von Meridian Spa, die ihren eigenen Trainer dabei hatte.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20127.JPG">

Ein anderer aus deren Gruppe konnte mit seinem geschätzten BMI um die 30 nicht mithalten, dampfte aus jeder Pore. Zu allem Überfluss wurde der Arme mit fester Stimme mit den Worten angesprochen „Radsport hat auch immer etwas mit sich selbst quälen zu tun.“ „Ich bin der Quäler vor dem Herrn!“ kam es protestierend zurück. Der ihn da so „anfuhr“, war kein geringerer als Marcel Wüst!

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20107.JPG">

"Nicht die Strecke tötet, sondern das Tempo.", wäre mein Motivationsspruch gewesen. Solche Belehrungen habe ich allen Beteiligten erspart, die Szenerie schmunzelnd genossen. Und so konnte ich Marcel Wüst immerhin mal mein Hinterrad zeigen, glaub aber nicht, dass er es bemerkt hat.

Wieder zu wenig getrunken und zu spät Magnesium meinem Körper zugeführt, verkrampfte 500 Meter vorm Depot in Wedel mein rechtes Bein heftig. Statt zu pedalieren, konnte ich nur noch vorsichtig leicht wippen, kam so immerhin im Sattel sitzend auf’s Gelände. Ich kenne das, es schockt mich nicht. Bin dann ohne Schuhe eine Runde gegangen, konnte danach wieder die Kurbel drehen. Reihenweise ließen sich dort die Leute mit kalten Wasser abduschen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20319.JPG">

Als Guide Janibal dann kurz vor’m Kösterberg auf mich auffuhr, kamen wir so ins Schnacken, dass ich die Schippe Sand kaum bemerkte.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20351.JPG">

Foris, Arbeitskollegen und Anwohner riefen uns dabei zu. Wasser wurde dargeboten. Auf der Kuppe wurde getrommelt. Herrlich. Den Kösterberg bin ich schon so oft hochgefahren, eine Fahrt bei den Cyclassics ist aber durch keine bei einer RTF zu ersetzen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20353.JPG">

Das spektakulärste an meiner Zieleinfahrt war, dass danach das Display meines nass geschwitzten Smartphones streikte. Wie sollte ich dann Wolfgang Schaaf zu unserem Forumstreff lotsen? Es trocknete bald und so war ich glücklich, den verehrten Herausgeber des Challenge Magazins und lieben „Kollegen“ in unseren Reihen begrüßen zu können.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20438.JPG">

Wolfgang ist Kölner, also anders als Jan und ich schon von Geburt Dampfplauderer. Die Zeit raste dahin, die Profis rasten vorbei und hätten wir keine Anschlusstermine gehabt, hätten wir noch viele weitere Stunden über „Gott und die Radsportwelt“ geplaudert.

Nach einigen Bieren ging es heim. Da waren dann später noch u. a. meine über 400 Bilder, plus weitere über 200 "Fremdbilder" aufzubereiten. Noch bevor ich mein Absackerbier geleert hatte, kroch ich mit letzter Kraft ins Bett.

Hier kommen von

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... ">michel66 seine 10 Bilder vom Kösterberg</a>.
Zuletzt geändert von Helmut am 21.08.2012, 23:50, insgesamt 3-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Harterbrocken » 21.08.2012, 03:43

michel66 hat geschrieben:<b>Dramen am Kösterberg</b>.

Danach trennte sich die Spreu vom Weizen. Bei einigen gab es Defekte (Kette ab) durch unüberlegte Schaltvorgänge, einige sprangen mit Krämpfen vom Rad, der ein oder andere war völlig erschöpft und setzte sich an den Straßenrand. Zu helfen gab es also genug.
Ich liebe Dramen. Nächstes Jahr fahre ich die 55er Runde und dann gleich zurück zum Kösterberg. Da kann man offenbar viel erleben. Vielleicht können wir in einer Gruppe dort Grill und Getränkestation einrichten.
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Safer Cycling Guides

Beitragvon aron » 21.08.2012, 07:18

shaman-art hat geschrieben:Die Aufpasser waren ja wohl mehr oder weniger ein Witz, wenn sie wahlweise unsichtbar waren oder als Tempomacher für die besonders Ambitionierten fungiert haben.
Ich kann diese Aussage nicht nachvollziehen. Ich war selbst als Guide unterwegs (155 km, Block D) und hatte mehrere "Einsätze". Das fing damit an, den Frauenstartblock sicher vom Start durch den Hafen zu bringen. Da fährt man sinnvollerweise vorn. Weiter ging es mit Hinweisen auf lose Flaschen in Flaschenhaltern und Trikottaschen. Auf der folgenden Strecke blockte ich dann die Mädelsgruppe gegen viel zu früh einscherende Überholende. Dazu musste ich natürlich vorn fahren.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20100.JPG">

Bei dem Wetter bin ich natürlich an jede Verpflegungsstelle gefahren und habe auch die Teilnehmer vorher darauf aufmerksam gemacht. In Harburg stand ein Starter aus Block A, der beide Kartuschen "verdampft" hatte und nicht weiterfahren konnte. Ohne meine Luftpumpe hätte er auf den Besenwagen warten müssen. Kurz vorm Kösterberg lag dann ein Teilnehmer völlig dehydriert im Gras am Streckenrand. Ich habe ihm einen RTW gerufen. Von den tw. sehr langsam vorbeifahrenden anderen Teilnehmern hat dies niemanden interessiert. Kurz danach konnte ich noch einem Teilnehmer mit einem Schlauch aushelfen. Dieser stand dort auch schon eine Weile. Auf den letzten km habe ich dann noch den einen oder anderen langsamen Teilnehmer überholt und mich nach seinem Befinden erkundigt.

Fazit: Lieber mal weniger schlecht über sinnvolle Aktionen wie die Safer Cycling Guides reden/schreiben und dafür eher mal den anderen TN an der Strecke helfen! Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, ich habe es aber immer wieder anders erlebt (und in den meisten Fällen geht es dann um Platz 10xxx)...
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Beitragvon CGB » 21.08.2012, 07:39

hi,

für mich liefen die Cyclassics auch sehr erfolgreich. Nachdem ich zweimal die 55 km gefahren bin, kam dieses mal 100 km Strecke. Obwohl ich dieses ja leider erst zweimal an den 100 km gekratzt habe, war das Rennen durchaus gut fahrbar und mein Ziel von unter 3 Stunden habe ich erreicht (2:45:xx).

Stürze habe ich nur einen mitbekommen, welcher aber wohl nicht schlimm ausgegangen war. Kurz hinter mir legte sich ein Renner auf ca. km 87 nieder - aber es war keine größere Gruppe hinter uns -, das anscheindend nur er den Asphalt geküsst hat. Hoffe, es ist im nicht Ernsthaftes passiert.

Die letzten ca. 15 km ging es in einer super Truppe Richtung Ziel. Danke nochmal an das Tier, das die Führungsarbeit einfach nicht abgeben woltle^^

ging bei euch eigentlich die verlogung mit der app? ich konnte nicht verfolgt werden und mein Schwiegervater auch nicht....


Grüße

Andy
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Beitragvon da.ho » 21.08.2012, 10:46

CGB hat geschrieben:ging bei euch eigentlich die verlogung mit der app? ich konnte nicht verfolgt werden und mein Schwiegervater auch nicht....
Jup, alles wie beschrieben eingerichtet und aktiviert, aber kein Signal für meine Startnummern.

Mein "Open GPS Tracker" - mit dem ich die Strecke getrackt hatte - funktionierte ohne Probleme, an meinem Gerät oder dem GPS Signal lag es also nicht. Schade.

Auch schade, dass das App nicht ständig benutzt werden kann.
Kenn jemand eine Alternative, damit Frau+Kind immer sehen können, wo ich bin, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin?!
Wenn nicht immer die ganzen Autos den Verkehr behindern würden - käme man viel schneller vorran....
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Beitragvon stolk » 21.08.2012, 11:05

da.ho hat geschrieben:Kenn jemand eine Alternative, damit Frau+Kind immer sehen können, wo ich bin, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin?!
Da kann ich dir Roadbike von Runtastic.com empfehlen. Die 5 Euro sind eine super investition! Gibts natürlich auch für umme, allerdings ohne Live-Traking. Mit der Pro-Version besteht sogar die Möglichkeit live angefeuert zu werden. Hier ist z. B. meine letzte RTF

http://www.runtastic.com/de/benutzer/Se ... n/20754184
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Beitragvon da.ho » 21.08.2012, 11:12

Das sieht interessant aus, werde ich testen - merci.
Wenn nicht immer die ganzen Autos den Verkehr behindern würden - käme man viel schneller vorran....
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Re: Safer Cycling Guides

Beitragvon ottoerich » 21.08.2012, 11:14

aron hat geschrieben: ... Lieber mal weniger schlecht über sinnvolle Aktionen wie die Safer Cycling Guides reden/schreiben und dafür eher mal den anderen TN an der Strecke helfen! ...
:!: auch wenn ich selbst keinen "Begleiter" wahr genommen habe, ist deine Schilderung sehr aufbauend. Danke dafür.
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Beitragvon hutso » 21.08.2012, 11:49

stolk hat geschrieben: Hier ist z.B. meine letzte RTF http://www.runtastic.com/de/benutzer/Se ... n/20754184
hm... magst du mal (für so nen doofi wie mich) erklären, wie das funktioniert mit dem live-tracking? :oops:
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Beitragvon stolk » 21.08.2012, 12:02

Also, ich hab das App "Roadbike" bei mir auf dem Iphone. Wenn ich eine Tour mache, starte ich das app. In der Übersicht auf dem iphone hab ich dann schon eine Kartenübersicht, Geschwindigkeitsanzeige etc. Das ganze kann man noch mit diversen Sensoren (Tacho, Trittsensor, Pulssensor) koppeln. Die sind aber recht teuer wie ich finde.

Ich lasse das einfach über die GPS-Funktion des Iphones laufen. Als Roadbike-Nutzer hat man auch gleichzeitig einen Accout bei Runtastic.com

Ich fahre los, das App überträgt meine Position zu Runtastic und dort können dich dann andere live verfolgen - so einfach ist das.
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Beitragvon hutso » 21.08.2012, 12:06

ah, ok

aber um zu sehen, wo ich mich gerade befinde, muss derjenige zu hause am rechner bei runtastic eingeloggt sein.

das ist unpraktisch - find ich :?

eine app wäre cool
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Beitragvon Müllbeutelchen » 21.08.2012, 12:09

und es erzeugt monatliche Kosten und geht auch nur auf dem iphone, nicht auf android - das ist schade
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Beitragvon hutso » 21.08.2012, 12:14

Müllbeutelchen hat geschrieben:monatliche Kosten
nicht zwingend...
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Beitragvon stolk » 21.08.2012, 12:16

Kosten entstehen nur mit einer "Gold Mitgliedschaft", auf die man aber getrost verzichten kann ;)

Und das mit dem Einloggen ist auch nicht unbedingt nötig. In den Privatsphären-Einstellungen kann ich einstellen, wer was sehen kann. Bei mir ist jedermann eingestellt - sonst könntet ihr auch gar nicht die Karte sehen. ;)
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Beitragvon hutso » 21.08.2012, 12:48

stolk hat geschrieben: Und das mit dem einloggen ist auch nicht unbedingt nötig.
aber das sitzen zu hause am rechner.

es sei denn, man loggt sich über das smartphone ein.

aber das ist mir alles viiieeel zu kompliziert - das muss doch auch einfacher gehen :sad:
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Beitragvon CGB » 21.08.2012, 12:54

hi

ich benutze auch runtastic zum radeln. also nichrt die bike version sondern dien normale, da ich ein andoid smartphone habe und das funktioniert super.

Ein Verfolgerapp kenn ich sonst so nicht. also eine zum senden der aktuellen Position und eine zum Empfangen und darstellen der gleichen. Ich benutze alelrdings nicht das live tracking und kann auch nicht sagen wie komfortabel dies bei runtastic ist. aber wofür braucht man soetwas denn?
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Beitragvon hutso » 21.08.2012, 14:08

CGB hat geschrieben: aber wofür braucht man soetwas denn?
na ja, ich bin viele kilometer unterwegs unter der woche und bald steht wieder die dunkle jahreszeit vor der tür... da ist das schon nicht verkehrt, wenn zu hause jemand weiss, wo man sich befindet - zumindest so ungefähr :Freu:
Athen83

Zeitmessung

Beitragvon Athen83 » 21.08.2012, 14:11

Mahlzeit,

deckte sich bei Euch eigentlich die offizielle Schnittgeschwindigkeit mit der Eures Tachos? Bei mir war ne Differenz von 0,5 km/h vorhanden, was mich schon sehr gewundert hat. Radumfang ist in meinem Tacho eigentlich richtig programmiert.

Gruß
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heihu11
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Re: Zeitmessung

Beitragvon heihu11 » 21.08.2012, 14:41

Athen83 hat geschrieben:Bei mir war ne Differenz von 0,5 km/h vorhanden, was mich schon sehr gewundert hat.
Du hast den Tacho genau auf der Startlinie auf 0 gestellt und bei der Zielfahrt genau auf der Linie alle deine Daten abgelesen?

LG Heike
Müllbeutelchen
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Re: Zeitmessung

Beitragvon Müllbeutelchen » 21.08.2012, 14:43

heihu11 hat geschrieben:Du hast den Tacho genau auf der Startlinie auf 0 gestellt und bei der Zielfahrt genau auf der Linie alle deine Daten abgelesen?
und keine Pause gemacht?
crumble
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Re: Zeitmessung

Beitragvon crumble » 21.08.2012, 14:56

Athen83 hat geschrieben:Radumfang ist in meinem Tacho eigentlich richtig Programmiert.
Hast Du einen Funktacho? Die koennen schon mal bei den Wirrwarr an Sendern durcheinander kommen und dir falsche Werte anzeigen.

Wenn sie erkennen, dass sie Muell erkennen, rechnen sie sich teilweise Zwischenwerte aus, die von den Geschwindigkeiten vor und nach dem Ausfall abhaengen und mit realen nix zu tun haben muessen. Das hatte ich zumindest bei meinem CS200 lernen muessen. Bis auf einen neuen Speed-Sensor war alles gleich geblieben, aber mir fehlten 3 Km auf 80, weil ich an dem Tag wesentlich langsamer unterwegens war. An einem anderen Tag, wo ich wieder normal schnell war, fehlte nur 1 Km. Meine lange Hausstrecke geht pro Richtung 5 mal unter einer Hochleitung durch, welche die Uebertragung stoert.

Auf der 100er Strecke hatte ich nur einen Messausfall beobachtet. Beim Rennen schaue ich allerdings auch nur selten auf den Tacho.

Peter
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Antwort an alle

Beitragvon Athen83 » 21.08.2012, 15:13

Genau auf der Startlinie natürlich nicht auf 0 gestellt, aber von Block C bis zur Startlinie ist es ja nicht so weit. Und kurz nach der Ziellinie nach dem Schnitt geschaut. Mein Tacho zeigte 0,5 km/h schneller an, als ich nach dem Ergebnis tatsächlich gefahren bin.

Tacho ist so ein Teil von MAVIC, die Begründung mit dem Funktacho hört sich für mich schlüssig an. Muß wohl daran liegen.

Danke für die Antworten!
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 21.08.2012, 15:27

stolk hat geschrieben:Also, ich hab das App "Roadbike" bei mir auf dem Iphone. Wenn ich eine Tour mache, starte ich das app. In der Übersicht auf dem iphone hab ich dann schon eine Kartenübersicht, Geschwindigkeitsanzeige etc. Das ganze kann man noch mit diversen Sensoren (Tacho, Trittsensor, Pulssensor) koppeln. Die sind aber recht teuer wie ich finde.

Ich lasse das einfach über die GPS funktion des Iphones laufen. Als Roadbike nutzer hat man auch gleichzeitig einen Accout bei Runtastic.com

Ich fahre los, das App überträgt meine position zu Runtastic und dort können dich dann andere live verfolgen - so einfach ist das
Tipp: Lade dir von Apple das Freunde App runter, ist kostenlos, ich zeichne dann parallel mit Cyclemeter meine Strecke auf.

Meine Vorstellung folgt
Gruß Stephan
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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 21.08.2012, 16:05

Hallo allerseits,

ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Stephan und bin 44 Jahre alt und seit 2 Monaten fahre ich (Renn)rad. Gute Überredungskunst eines Kollegen hat mich zur Anmeldung gebracht, ok, er hat die 100 km nicht erwähnt, aber Zusage ist Zusage und einen Rückzug ist nicht möglich. Nun gut..

Extra für dieses Ereignis habe ich mir ein gebrauchtes Bergamont TR12 zugelegt, für mich als absoluter Einsteiger völlig ausreichend. Für die 100 km habe ich wie folgt trainiert. 1 x in Hamburg 58 km, 2 x je 30 km am Gardasee, 1 x 42 km Gardasee, 2 x Stankt Peter Ording 50 und 70 km. Letzte Einheit die RTF in Hittfeld, 100 km in 3.55.xx min. Ich möchte mit der Ausführung jedem Anfänger Mut machen, die Cyclassics mitzufahren, es ist einfach gigantisch, diese Stimmung….einfach Klasse.

Ich habe Gott sei Dank nur 2 Unfälle gesehen. Leider war der eine Unfall in der Gruppe, in der ich mitfahren durfte. Die Gruppe hieß Lions Ellerbek Rellingen (Gelbe Trikots), vielleicht kann mir ja jemand sagen ob der Sturz der Gruppe (Team) einigermaßen glimpflich abgegangen ist. Der Unfall geschah etwa bei Kilometer 90-95. Würde mich freuen, Info zu bekommen.

Die Cycling Guides haben mir Sicherheit gegeben und empfand das Rennen sehr diszipliniert, allerdings sollte der Besoffene für die nächste Cyclassics Startverbot bekommen.

Zusammenfassend kann ich sagen, mich hat es erwischt und es wird nicht mein letztes Jedermann Rennen bleiben. Ich werde jetzt erstmal üben üben üben. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Cyclassics, damit ich meine Zeit von 3:22:04 mit Schnitt 30,47 verbessern kann.

Gerne würde ich wissen wie die Frau, mit der ich mich vor dem Start im Startblock E unterhalten habe (arbeitet bei der Asklepios Gruppe) abgeschnitten hat.

Gruß Stephan
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Beitragvon Deichfahrer » 21.08.2012, 16:55

Hallo Stephan,
viel Glück beiim üben und im Jahre 2013 fährst du Köln, Göttingen, Frankfurt, Berlin, Frankfurt, Hannover, Hamburg usw. und geniale Strecke ist die Adlerrunde in Goslar. :GrosseZustimmung: ;-)
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Beitragvon Konkursus » 21.08.2012, 18:16

jo, Deichfahrer bringt gleich das volle Programm, hat nur die Dänemarkveranstaltungen nicht erwähnt (lohnen sich aber wirklich) :) :) .

Alles Gute auch von mir


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Beitragvon Besenwagenflüchtling » 21.08.2012, 19:20

....Ihr meint es aber echt gut mit mir 😳
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Beitragvon Helmut » 21.08.2012, 23:04

Von gestern zu heute sind noch 330 + 212 Bilder von Ledersattels Frau Anne. Dazu 49 von Mirco. Schöne Bilder, aber sorry, in Summe überfordert mich das. Ich glaube aber eine Lösung gefunden zu haben.

Wer die Bilder sehen oder gar (in voller Auflösung!) runterladen möchte, kann dies direkt auf der HFS-Webfestplatte tun. Sie stehen in den Verzeichnissen "Mirco" und "Helmut". Einloggen (nur Leserecht) kann sich jeder hier:

http://www.mydrive.ch/browse#/

Zugangsname: Gast@Helmuts-Fahrrad-Seiten
Passwort: HFS-Gast

Man kann die Bilder einzeln anschauen oder gleich ein Verzeichnis in einem Rutsch runterladen und auf dem PC betrachten.

Herzlichen Dank auch an Kay Freytag für das folgende Bild:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... 204638.JPG">
Zuletzt geändert von Helmut am 22.08.2012, 00:57, insgesamt 6-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon VeloC » 21.08.2012, 23:11

Von der Tretroller-Weltmeisterschaft Anfang August habe ich einige wichtige Erkenntnisse mit nach Hause genommen. Beispiel 1: Ich bin ein mieser Sprinter. Beispiel 2: Tretrollersport trainiert doch eher das läuferische Leistungsvermögen, jedenfalls an Bergen mit Konkavprofil. Aufgrund dieses Jahreshöhepunktes (die erste TR-WM in Deutschland überhaupt, und die teilnehmerstärkste aller Zeiten!) standen am Sonntag Morgen in meinem Trainingstagebuch für 2012 knappe 5.000 Roller- und ganze 461,5 Radkilometer.

Kann das gutgehen? Würde ich überhaupt noch mit der Schaltung zurecht kommen? Als ich morgens reflexartig mein Rennrad im hohen Bogen über einen harmlosen Bordstein wuppte, bevor mir einfiel, dass es ja gar kein Trittbrett hat, das dort aufsetzen könnte, schienen sich meine schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen. Von wegen, Radfahren verlernt man nicht!

Bis zum Start hatten mein Rad und ich dann doch unsere Freundschaft wieder aufgefrischt, und es lief verblüffend gut. Angefangen damit, dass sich unser komplettes Team im Startblock traf, was wir sonst meist verbockt hatten. Mir schien die Atmosphäre während des Rennens gegenüber den vergangenen Jahren auch deutlich entspannter. Schätze mal, dass die Guides da deutlichen Anteil dran hatten, auch wenn ich bewusst keinen wahrgenommen habe. Aber dafür viele langsamere Fahrer, die sich wirklich rechts hielten und schnellere Fahrer, die einem nach entsprechenden Handzeichen auch die Chance gaben, die langsamen zu überholen - so selbstverständlich war das nicht immer.

Waden und Oberschenkel blieben zu meiner großen Überraschung friedlicher als jemals zuvor, dafür meldeten sich zwei andere Bereiche: Hintern war ja klar, aber zusätzlich die Hände! Nach ca. 30 Kilometern spürte ich die erste Blase, noch vor der Hälfte wurden die Handschuhe von innen klebrig. Eklig und aua. Am Ende stand trotzdem eine neue Bestzeit von 2:54:40, fast 4 Minuten schneller als letztes Jahr und nur 38 Sekunden hinter Detlef, dessen Schweizer Trikot mir immer wieder Orientierung geboten hatte. Danke nach Altona (DK)!

Olaf kam auch knapp hinter uns ins Ziel, und nach der flotten Transponderrückgabe (die Zielbereich-Abwicklung war sehr gut gemacht dieses Jahr) trafen wir am vereinbarten Treffpunkt auf Michael, unseren vierten Mann. Er hatte noch keine Spinnweben angesetzt, zum Glück, denn sein Vorsprung betrug 23 Minuten. Jetzt weiß ich, warum mein Chef, sein Trainingspartner, Montagmorgens öfter so fertig aussieht. :P

Wie schon erwähnt, diesmal klappte einfach alles. Sogar den Ida-Ehre-Platz fanden wir, wo sich jede Menge HFS-Trikots tummelten:

Bild

Relefs Zieleinfahrt leider verpasst, aber immerhin Helmut erwischt:

Bild

Leider konnten wir nicht lange bleiben, denn zuhause wartete eine Familienfeier, die aber auch noch sehr nett wurde. Und ab sofort werde ich wieder mehr Rennrad fahren, allein schon, um die Hände abzuhärten!

Gruß Danny
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Beitragvon jester1970 » 22.08.2012, 23:04

Moin Leute,

hier dann mal mein kleiner Bericht zum 55km-Rennen der Vattenfall Cyclassics: Sonntag morgen in Allerherrgottsfrühe um 5.00 Uhr klingelte mein Wecker. Da der Start im Vergleich zum Vorjahr um etwa 40 min. vorverlegt wurde, musste ich leider so früh aus den Federn. Wie auch immer, zur Sicherheit gleich mal aus dem Fenster geschaut und geprüft, ob die Wettervorhersage recht hatte. Super, zu sehen waren keine Wolken und es waren auch schon 17° C auf unserer Terrasse.

Um überhaupt etwas gegessen zu haben, schnell eine Banane eingeworfen und dann ab ins Bad, Radklamotten an und los zum S-Bahnhof. Pünktlich um 5.52 Uhr fuhr dann meine Bahn ein und meine Familie und ich trafen direkt auf Pedi, die heute auf der 100er Strecke starten würde. Am Dammtor angekommen schnell nochmal auf´s Klo und dann Richtung Start. Ich war tatsächlich einer der Ersten dort und konnte so in alles Ruhe die Lage sondieren, Radschuhe anziehen und mich vorne im Block A einreihen.

Auch heute würden meine Tochter Sara-Melissa (Block C) und ich für unseren Arbeitgeber im "B.O.C. auf bike_Team" und so dauerte es nicht lange, bis man den ein oder anderen Kollegen sichtete, so auch Thomas aus der Filiale Stresemannstraße. Wir unterhielten uns noch kurz vor dem Start und dann ging es auch schon los. Pünktlich ging es dann direkt auf die Strecke und schon wurde Tempo gemacht.

Schon am Anfang versuchten immer wieder Einzelne vorne rauszufahren, scheiterten aber allesamt kläglich! Kurz vor der LSE in Schenefeld gelang es dann 3 Fahrern ein kleines Polster von etwa 50-60 Metern rauszufahren, was aber am Ende der LSE in der Höhe von Pinneberg bereits wieder Geschichte war. Danach blieb es eigentlich bis zum Kösterberg ziemlich ruhig. Zunächst hatte ich ja für mich befürchtet schlecht über den Hügel zu kommen, aber letztendlich konnte ich in einer recht schnellen Gruppe hochfahren. Leider hatte wir etwas auf die Spitzengruppe verloren, konnten aber bereits auf der Abfahrt Elbchaussee viel Boden wieder gutmachen und bei Teufelsbrück folgte dann wieder der Zusammenschluß. Gottseidank dachte ich mir. Und das Beste: Die Gruppe war noch immer komplett, keine Ausreißer!

So ging es dann rasant weiter über die Reeperbahn in Richtung Innenstadt. Etwa 2 km vor dem Ziel wurde es dann nochmal schneller, aber trotzdem konnte ich noch gut mitfahren. Mein Ziel in die Top 100 zu fahren, sollte so auf jeden Fall drin sein... Dann kam in Höhe Großer Burstah / Einfahrt Mönckebergstr. eine Fahrbahnverengung direkt in der Kurve. Ich war auf der linken Seite unterwegs und sah wie 3-4 Fahrer auf der rechten Seite ein paar Positionen vor mir kollidierten. Leider wurden hierbei viele weitere Fahrer in den Sturz verwickelt und es krachte gewaltig. Brechendes Carbon ist echt saulaut! Leider stürzten auch einige Fahrer in die eben noch frei gewesene Gasse vor mir, sodaß ich ebenfalls zu Fall kam. Ich überschlug mich einmal komplett und schlug dumpf mit dem Kopf auf dem Asphalt auf.

Nach kurzem Aufrappeln und schauen, ob noch alles dran ist, Kette neu aufgelegt und wieder los gen Ziel. Die letzten etwa 600 m rollte ich dann mit Schmerzen in der Schulter und der Hand ins Ziel. Leider habe ich beim Crash mein Vorderrad und meinen Tacho eingebüßt, aber sonst ist mein Bike in Ordnung. Das Bike meines Kollegen Thomas hat´s leider vollkommen zerschossen, sodaß er nicht mehr ins Ziel gekommen ist. Trotz meines Sturzes habe ich aber tatsächlich noch mein Ziel erreicht und bin in die Top 100 gefahren, mit einer Zeit von 1:22:09, einem Schnitt von 41,34 km/h, Platz 71 gesamt und Platz 27 in meiner Alterswertung! Auch meine Tochter Sara-Melissa hat ihr Ziel sturzfrei erreicht und ihre Altersklasse gewonnen. Insgesamt wurde sie 27. der Frauenwertung. Respekt!!!

Nach dem Rennen und einem zünftigen Erdinger Alkoholfrei bin ich dann zu den Sanitätern vor Ort, bekam direkt eine dicke Schiene für meinen kleinen Finger, Verdacht auf eine Fraktur. Also ab nach Hause und dann direkt ins Krankenhaus. Zu meinem Glück diagnostizierten die Ärzte nur einen Kapselriss im kleinen Finger. Desweiteren habe ich Abschürfungen und die Schulter ist geprellt. Zum Auskullern am Folgetag hat es aber gereicht...

In diesem Sinne...Bis zum nächsten Rennen!

Gruss
Sascha
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Beitragvon jenne » 23.08.2012, 17:48

Ein Schnitt von über 41 km/h ist auch auf 55 km schon top, finde ich. Gute Besserung!
j.
Fotos + Videos der Tretroller-WM 2012 in Deutschland, Fotos und Videos der Liegerad-WM 2013 in Deutschland
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Beitragvon Konkursus » 23.08.2012, 17:59

das ist ja wohl top, zumal auf dieser Strecke ja der Kösterberg und der "Anstieg" von Teufelsbrück dabei sind, die einem noch den Schnitt versauen.


Konkursus
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Beitragvon Rennrad-Nord » 24.08.2012, 17:57

Hallo zusammen,

anbei auch noch ein schöner Bericht von einem super motivierten Firmen Team. D+H Mechatronic AG

Das Firmenteam ist im letzten Jahr bereits auf Platz 12 in der Teamwertung gelandet. Dieses Jahr war das Ziel unter die Top 10 zu kommen. Ein großes Ziel. Am Ende wurde es sogar Platz 4. Emotionen Pur.

http://www.rennrad-nord.de/vattenfall-cyclassics-2012/

Sportliche Grüße
Florian
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 24.08.2012, 23:28

Vor den gebotenen Leistungen der Erstplatzierten eines Jedermannrennens habe ich großen Respekt, trotzdem ist es mir bekanntlich letztlich egal, wer welches Jedermannrennen gewonnen hat, weil es Ziel eines jeden Jedermannrennens sein sollte, dass jeder ein Gewinner ist. Und so will ich denn auch niemanden mit der Nennung der jeweils Ersten langweilen, aber auf bemerkenswerte Ergebnisse einiger Leute aus dem Umfeld von HFS hinweisen:

- <b>Arne Hinrichsen</b> gewann die 103 km Distanz mit einem Schnitt von 41,56 km/h. Arne ist Inhaber des Hamburger Radhaus, dem Kooperationspartner von Hamburg Bikes, dessen Inhaber HFS-Fori Micha ist. Arne und Micha laden grad über HFS zu einer Rennradrunde am 16.09. ein

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=5858

- <b>Susanne Plambeck</b> gewann die 100 km bei den Damen, war gar im Schnitt 0,02 km/h schneller als Arne. Susanne ist (stellvertretende?) Vorsitzende der Harburger RG. Die RG hatte im Frühjahr ihre RTF-Permanenten nacheinander geführt angeboten, zur Teilnahme daran über HFS eingeladen. Hier ein Bericht von so einer Tour mit der RG und Susanne:

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=3812

- <b>Armin Raible</b> vom Team TRENGA DE-Masters wurde mit einem Schnitt von 42,09 km/h zweiter auf der 157 km Distanz. Armin ist ehemaliger Senioren-Weltmeister im Straßenradfahren und der Mann, in dessen Keller ich mich zuletzt einer Leistungsdiagnostik unterzogen habe, der zudem über das HFS-Forum für seine Fahrkurse wirbt und zusammen mit TRENGA DE über HFS kostenlose Trainingstouren anbietet. Hier ein Bericht von so einer Tour:

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=5486

Für einen Podiumsplatz hat es für sie alle trotzdem nicht gereicht, denn es gibt bei den Vattenfall Cyclassics keine Siegerehrung, weil alle ins Ziel gekommene Sieger dieses Rennens sind.

Einige schöne Bilder von den Cyclassics hat Wolfgang Schaaf vom Challenge Magazin geschossen. Auf einem ist zu sehen, wie HFS den Bogen von so unterschiedlichen Typen wie Janibal zu Heiko vom RV Trave spannt. Siehe

http://www.challenge-magazin.com/cms/in ... 2&Itemid=1

Bild
Zuletzt geändert von Helmut am 26.08.2012, 03:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 26.08.2012, 02:58

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20492.jpg">
Helmut hat geschrieben:Von gestern zu heute sind noch 330 + 212 Bilder von Ledersattels Frau Anne. Dazu 49 von Mirco. Schöne Bilder, aber sorry, in Summe überfordert mich das. Ich glaube aber eine Lösung gefunden zu haben.

Wer die Bilder sehen oder gar (in voller Auflösung!) runterladen möchte, kann dies direkt auf der HFS-Webfestplatte tun.
Da konnten sie so (1 GB) natürlich nicht ewig stehen bleiben. Sie einfach alle zu löschen, habe ich nicht über's Herz gebracht, dafür waren viele viel zu schön. Ich habe einen Extrakt ins HFS-Bilderalbum übernommen und sie dann erst gelöscht. Neu im Album zu sehen sind insbesondere HFS-Foris. Wer die sehen mag, kann das ab hier, denn hier kommen von Anne und Mirco

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... l">weitere 45 + 37 Bilder von den Vattenfall Cyclassics</a>.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... co%209.JPG">
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Beitragvon hanseat » 26.08.2012, 03:14

Helmut hat geschrieben:- <b>Arne Friedrichsen</b> gewann die 103 km Distanz mit einem Schnitt von 41,56 km/h. Arne ist Inhaber des Hamburger Radhaus, dem Kooperationspartner von Hamburg Bikes, dessen Inhaber HFS-Fori Micha ist. Arne und Micha laden grad über HFS zu einer Rennradrunde am 16.09. ein
Wenn schon mal namentlich erwähnt, dann auch richtig: Arne heißt, so weit ich weiss, "Hinrichsen"! Arne hatte mir etwa vor vier Jahren die ersten Tipps zum Thema Zeitfahren gegeben... Anmerkung Admin: So isses. Sorry Arne und danke Alex für den Hinweis.

Übrigens m. E. ein nicht akzeptabler Zustand, wie ich gestern von einem ehemaligen Gewinner der 155er Runde erfahren habe, dass die Cyclassics als größtes Jedermannrennen Europas mit nicht gerad kleiner Startgebühr keine Siegerehrung für die genannten Sieger ausrichten, es gibt weder Pokal noch einen warmen Händedruck! So finde ich diese kleine Anerkennung durch Helmut voll in Ordnung!
"Mr. Nachkommastelle"
...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Beitragvon dave. » 26.08.2012, 21:47

CGB hat geschrieben:Ein Verfolgerapp kenn ich sonst so nicht. also eine zum senden der aktuellen Position und eine zum Empfangen und darstellen der gleichen.
Hi

Ich nutze auch die Runtastic app (auf einem WindowsPhone 7.5)

Eine Lösung wie Ihr sie sucht, ist mir nicht bekannt,
ABER lest mal dort, evtl stellen wir da was auf die Beine.

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=5873
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Beitragvon Helmut » 03.09.2012, 22:28

65 Bilder sind auch auf Roadbike.de erschienen. Siehe

http://www.roadbike.de/news/profi-und-j ... 3696.9.htm

Besonders angetan hat es denen Janibal, zu sehen auf Bild 02, 22 und 26.

Auch entdeckt: Das erste Pedelec, welches anscheinend unentdeckt mitfuhr!?! Zusehen auf Bild 39.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon harald_legner » 03.09.2012, 22:36

Ich habe das Pedelec auf Seite 32 gesehen.
[hl]
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Beitragvon Helmut » 03.09.2012, 22:38

Mag sein, aber die Bild-Nr. ist 39. Siehe

http://www.roadbike.de/galerie/663696/H ... 012-39.jpg

Deren CMS scheint etwas verwirrend zu sein...
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon harald_legner » 03.09.2012, 22:41

Wir meinen dasselbe Bild. :-) Ich bezog mich halt auf die sichtbare Nummerierung innerhalb der Galerie.
[hl]
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Fotos von den Cyclassics

Beitragvon ramona73 » 04.09.2012, 21:57

Hallo Helmut,

besteht die Möglichkeit, die Fotos Vattenfall Cyclassics 028 und Vattenfall Cyclassics 140 zu erhalten?

War ein tolles Rennen bei tollem Wetter und nicht so kalt wie am WE bei Rad am Ring 8)

Viele Grüße
Ramona
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Beitragvon Helmut » 04.09.2012, 23:19

Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Carsten » 05.09.2012, 00:03

CGB hat geschrieben:Ein Verfolgerapp kenn ich sonst so nicht. also eine zum senden der aktuellen Position und eine zum Empfangen und darstellen der gleichen.
Schau dir mal Glympse an.

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