Škoda Velothon Berlin '12 (Berichte + Bilder)

Deichfahrer
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Škoda Velothon Berlin '12 (Berichte + Bilder)

Beitragvon Deichfahrer » 10.06.2012, 21:11

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20186.JPG">

Deichfahrer ist heil im Ziel angekommen mit einer Superzeit von ...... ;-)

Auf jedenfall war es ein bombastisches Wochenende in Berlin :applaus: , dazu morgen abend ausführlicher Bericht und Bilder. :Surfen:
Jetzt erstmal :schlafen:

Anmerkung Admin: Hier kommen von Miss MOL und mir

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">230 Bilder vom Skoda Velothon Berlin</a>.
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Harterbrocken
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Beitragvon Harterbrocken » 10.06.2012, 21:37

Eigentlch sind Stadtrundfahrten ja nicht so mein Ding. Doppeldeckerbus mit mechanisch dröhnender Erklärstimme, nee, ohne mich. Aber diese Sightseeingtour hatte es in sich, einfach super: mit +50 km/h auf dem Rennrad über die gesperrten Chausseen der Hauptstadt. Wie geil ist das denn?

Tückisch fand ich nur einige Kreuzungen; da hat die Wowi-Stadt oft mächtige Spurrillen, die Dir den Lenker aus den Fingern fetzen. Muss man mögen. Genauso wie die zahlreichen Hochgeschwindigkeitskurven, nach denen immer wieder brutal beschleunigt wird. Und dann die rauschende Fahrt im 100 Mann und Frau starkem Peloton - dieses Surren, dieses Summen, diese ständige Suchen nach Windschatten, diese roten Gesichter, dieses Stöhnen, dieses Husten, dieses Fluchen. Auch all das muss man mögen. Ich mag's. Noch mehr mag ich aber die sehenswerte Strecke durch unsere Hauptstadt. Einige meinen vielleicht, sie sei langweiliger als die Cyclassics Hamburg. Finde ich nicht.

Nur Augen hatte ich für die Schönheiten wie Haveldampfer, frenetisch anfeuernde Fans, den Grunewald, die brandenburgischen Allee, den Flughafen Tempelhof... dieses Mal kaum. Befreit von jeder Teamorder (war mit Kumpel Niels alleine) und Gruppenpflichten, Wasserträgerdiensten und psychologischer Aufbauarbeit (die Gattin saß im Büro), konnte ich in Berlin endlich mal mein eigenes Tempo fahren. Es lief gut, obwohl mir noch die gestrige Tostedt-RTF in den Beinen steckte. Fahrtzeit: 2.50,53 Std., Durchschnitt 41,33 km/h. Auch mal ganz nett.

Nächste Jahr fahre ich aber wieder touristisch mit 30er Schnitt und einem Blick auf die Stadt, statt aufs Ritzel des Vordermanns und erhöhter Sturzgefahr. Denn mal ehrlich: Ob Platz 419 oder Rang 2.576 ist doch völlig scheißegal oder?

Bin gespannt auf Eure Bilder.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20477.JPG">
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Beitragvon Konkursus » 10.06.2012, 22:12

@ Harterbrocken: in der Tat Superzeit - klasse. Mit allem anderen hast Du recht, von der Strecke habe ich auch wenig gesehen.

Deichfahrer hat ebenfalls Klassezeit, Volker - hallo, knapp unter 3 Stunden, leider habe ich ihn nach ca. 40 Km verloren und Ulrike, knapp über 3 Stunden, ich muss mich mit Hochachtung wundern.

Aber wie Harterbrocken schon schrieb, erstens ist es im Grunde doch egal und zweitens sieht man so wenig.

Einmal werde ich aber noch versuchen, die 3 Stunden anzugreifen (heute kein Versuch, hätte ich schlichtweg nicht für möglich gehalten). Danach nicht mehr mit dem Rennrad, dann kurze Strecke und MTB, mein Besichtigungsmobil.

Konkursus

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... t%2031.JPG">

P.S. weitere Eindrücke folgen, sobald ich etwas regeneriert bin.
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Beitragvon rozzzloeffel » 10.06.2012, 22:15

Bin mit 1:49 auf 60 km zufrieden, aber das ist unwichtig. Nach 8 KM fuhr ich an einer Stelle vorbei, wo ein Fahrer neben seinem Erbrochenem lag und Wiederbelebungsversuche durchgeführt wurden. Nun lese ich

http://www.morgenpost.de/berlin/polizei ... orben.html

Aus meiner Sicht hatte der Fahrer, ich hoffe, ich streu nun kein Gerücht, ein RST Lübeck Trikot an. Er war kräftig gebaut und älter. War es wohlmöglich einer dieser Herren?

http://rst-luebeck.de/content/skoda-vel ... rst-fahrer

Womöglich kennt ihn der ein oder andere von RTFs? Aber auch wenn er nicht aus unserem Dunstkreis ist - es ist furchtbar. Die Eindrücke waren einprägend.

Auf diesem Weg mein Beileid für die Angehörigen.
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Beitragvon Harterbrocken » 10.06.2012, 22:34

Fürchterlich, vom Velothon-Veranstalter habe ich gerade eine Mail bekommen: Es war wohl ein Herzinfarkt. Keine weiteren Details.

Traurig, aber wahr: Bei dieses Art Großvernstaltung fährt das Risiko immer mit. Auch bei den Marathons etc. kommt es ja leider immer wieder zu Todesfällen nach Herzinfarkten. Ein regelmässiger Gesundheitsdheck sollte so selbstverständlich sein wie der Sturzhelm. Aber ausschließen kann man das wohl nie.

Apropos Sturzhelm: Ich habe ca. 20 Miunten lang eintreffende Fahrer im Ziel beobachtet. Mindestens drei Mann sah ich ohne Helm. Und ohne Startnummer. Diese Schwarzfahrer wollten wohl einfach nur den Zieljubel genießen. Mich stört das nicht, aber warum fahren die ohne Helm da rum? Sehr schlechte Werbung.
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Beitragvon UweK » 10.06.2012, 22:43

rozzzloeffel hat geschrieben:Nach 8 KM fuhr ich an einer Stelle vorbei, wo ein Fahrer neben seinem Erbrochenem lag und Wiederbelebungsversuche durchgeführt wurden. Nun lese ich

http://www.morgenpost.de/berlin/polizei ... orben.html

Womöglich kennt ihn der ein oder andere von RTFs? Aber auch wenn er nicht aus unserem Dunstkreis ist - es ist furchtbar. Die Eindrücke waren einprägend.
Mir ging es ähnlich, auch gerade nach dem Unfall dort vorbei gefahren und die Stimmung war echt mies. (Es war da nicht klar, was passiert war.)

Trikot und Hose waren in gelb-blauen Farben, ansonsten wie beschrieben, mehr konnte ich aus meiner Position auch nicht sehen.

Traurig das zu lesen. Ich konduliere mit den Angehörigen.
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heihu11
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etwas Sonderbares geschah....

Beitragvon heihu11 » 11.06.2012, 03:46

Ein gebrauchter Tag geht zu Ende. Der Knaller heute das Rennen in Berlin. Immerhin bin ich heil durch gekommen. Ich mache bei solchen Veranstaltungen nun schon eine Weile mit, aber das jemand falsch abbiegt, Startblock D 60 km und ihm alle folgen, hatte ich noch nie. Auf einmal standen wir vor einer Absperrung, mußten vom Rad und über den Füßgängerweg wieder auf die richtige Seite der Strasse. Dadurch wurde eine 3-4 Km Schleife gefahren. :( Nicht einmal die Sicherheitsguids in dem Block haben etwas bemerkt und sind brav die Schleife mitgefahren.

Zusätzlich streike dann auch noch ab Km 10 der Forerunner und es war schon etwas merkwürdig, den Rest nur nach Gefühl zu fahren. Berlin wirklich immer eine Reise wert?

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20173.JPG">
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 11.06.2012, 06:03

<b>Skoda Velothon Berlin
Herausragend!</b>


Es gibt in Deutschland viele gute bis sehr gute große, professionell ausgerichtete Jedermannrennen und es gibt zwei, die ich als herausragend empfinde: Die Vattenfall Cyclaccis Hamburg und eben den Skoda Velothon Berlin. Schon ob ihrer schieren Größe der Teilnehmerfelder und der Lokationen bieten sie ein besonderes Radsporterlebnis, stellen dadurch höchste Anforderungen an die Orga, die auch in Berlin wieder weitgehend einwandfrei funktionierte. Bedenkt man, dass parallel dazu nebenan von uns kaum wahrgenommen das Fussball-Fanfest stattfand, sind die Leistungen des Stadt und des Veranstalters noch höher zu werten.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20427.JPG">

Für mich war es wieder ein Genuss, dass wir das Wochenende als Kurzzeit-WG in einer Ferienwohnung mitten im Szeneviertel Friedrichshain verlebten. Das Radrennen geriet so nur zu einem der Höhepunkte.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20094.JPG">

Toll war auch, wen wir alles vor, bei und nach dem Rennen trafen. Stralsunder, Kölner und natürlich vor allem aus Hamburg und weit drum herum. Bedingt durch seine erfolgreichen Cyclassics hat Veranstalter upsolut bereits im ersten Jahr des Velothon viele Cyclasssics-Fahrer zur Teilnahme in Berlin motivieren können. Noch immer habe ich den Eindruck, dass tausende Radsportler aus dem Haupteinzugsgebiet der Cyclasssics zum Velothon anreisen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20199.JPG">

Immer noch sehr selten im Feld vertreten sind hingegen Trikots der örtlichen Vereine. Die Berliner Radsportler scheinen mir noch nicht so recht verstanden zu haben, dass der Velothon auch „ihre“ Veranstaltung ist, von der auch der vereinsmäßig betriebene Radsport in Berlin und Brandenburg enorm profitieren könnte. Mir ist auch nicht bekannt, dass die RTF- und CTF-Szene in der Region bislang nennenswert vom Velothon profitieren würde, wo in Hamburg die Cyclassis die Teilnehmerzahlen bei RTF enorm anstiegen ließen.

Immerhin war der Landesverband in diesem Jahr mit einem Stand auf der Radmesse vertreten und er stellte das Gros der Begleitfahrer.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20425.JPG">

Diese auffällig gekleideten Begleitfahrer sollen für mehr Sicherheit sorgen. Ich hatte den Eindruck, es wirkt, allein schon ob ihrer Präsenz, zumindest bei den nicht gar so schnellen Fahrern. Selten habe ich eine so ruhige Fahrt mit nur einem (wohl glimpflich verlaufenen) Unfall erlebt.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20278.JPG">

Wir starteten etwas hinter dem Frauenblock, aus dem mat.mad verscheucht wurde. Ich durfte dort fotografieren, nachdem ich mich zur Ehrenjungfrau erklärt hatte.

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Neben auf Sicherheit, setzt upsolut auch stark auf die Interessen der Frauen, um noch mehr Teilnehmer für die kommenden Rennen gewinnen zu können. Das Frauenfeld zog es natürlich sehr schnell auseinander. So hatte ich das Glück, dass mir zahlreiche vor die Linse fuhren.

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BriMore, sah wie zwei Ausreißer als erste ins Ziel kamen, gefolgt von einem Feld, in dem die Leute wie die Profis um Platz sprinten. Auf’s Podium hat es trotzdem keiner geschafft. In Hamburg und Berlin gibt es keines. Upsolut verzichtet bewusst darauf. weil man „Vergnügungsrennen“ ausrichtet, bei der ALLE ihren Spaß haben sollen. "Ihr seid alle Sieger", lautete das Motto. Wer bei Radrennen Ruhm sucht, soll bitte Lizenzrennen fahren und sich gegen die Elite der A- und B-Lizenzfahrer beweisen, statt sich zu rühmen, gegen uns 13.499 Jedermänner und -Frauen gewonnen zu haben. Es freut mich sehr, dass sich upsolut nicht am German Cycling Cup oder gar dem „Deutschen Meister der Jedermänner“-Irrsinn des BDR beteiligt.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20340.JPG">

Hier kommen von Miss MOL und mir

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">230 Bilder vom Skoda Velothon Berlin</a>.

Zu dem tragischen Todesfall: Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen, für die sein Tod einen großen Verlust bedeutet. Bitte bedenkt, dass der Mann 82 Jahre alt werden durfte, um dann plötzlich bei seinem Hobby zu versterben. Klar, spätestens seit "Blade Runner" wissen wir, dass wir alle ein längeres Leben wollen. Bedenkt man jedoch, dass wir alle irgendwann aus dem Leben scheiden müssen, hat er einen Ausgang gefunden, der nicht jedem vergönnt ist. Er sei ihm gegönnt.
Zuletzt geändert von Helmut am 23.09.2012, 23:39, insgesamt 9-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Harterbrocken
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Beitragvon Harterbrocken » 11.06.2012, 06:25

Tolle Fotos, wie immer mit wachem Auge fotografiert. Schade, dass Kulturprogramm mit Currywurst und Fahrradklassikern ab Bild 528 habe ich versäumt. Wird nachgeholt: Berlin 2013! Übrigens: Habe die letzten beiden Teilnehmer der 120er-Runde, wie sie vom Besenwagen gescheucht werden, fotografiert. Wird nachgereicht. Vielleicht auch ein Ziel fürs nächste Jahr: So viel Applaus kriegt sonst keiner. Siehe weiter unten.
Zuletzt geändert von Harterbrocken am 26.06.2012, 16:40, insgesamt 2-mal geändert.
Mike667
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Re: etwas Sonderbares geschah....

Beitragvon Mike667 » 11.06.2012, 08:59

heihu11 hat geschrieben: ... , aber das jemand falsch abbiegt, Startblock D 60 km und ihm alle folgen, hatte ich noch nie. Auf einmal standen wir vor einer Absperrung, mußten vom Rad und über den Füßgängerweg wieder auf die richtige Seite der Strasse. Dadurch wurde eine 3-4 Km Schleife gefahren. :( Nicht einmal die Sicherheitsguids in dem Block haben etwas bemerkt und sind brav die Schleife mitgefahren.
Auch ich gehörte zu den vielen 100 Fahrern, die zum falschen Abbiegen vom Lützowplatz aufs Lützowufer verleitet wurden. Ärgerlich an der Stelle war, dass die dortigen Streckenposten anscheinend nicht in der Lage waren den Abbieger zum Lützowufer dicht zu machen bzw. die uns nachfolgenden Fahrer entprechend zu leiten. :roll:

Als unsere Gruppe wieder auf dem Reichpietzschufer (Rennstrecke) war, fuhren immer noch viele auf dem parallel dazu verlaufenden Lützowufer. Ein Grund für die Fehlleitung war wahrscheinlich auch das große neonorange Abbiegeschild mit der Aufschrift R.A.V. ... :mad:

Die Frauen, die sich extra für den Frauenstartblock entschieden hatten, durften sich auch veräppelt vorgekommen sein. Dieser Startblock lag zwischen C und D und gehörte wohl zu D. Kurz vor dem Start der Frauen wurde der (Mixed-)Block D zum Aufrollen auf den Frauenblock freigegeben. Das führte zu zu lustigen Ankündigungen und Kommentaren des Moderators "Jetzt starten die Frauen - Frauenpower pur" ... "Oh, ich sehe, dass es bei den Frauen wohl einige genetische Veränderungen gibt ..." :Totlach:

Trotz dieser kleinen Pannen, ist das Velothon Berlin eine Reise wert, zumal auch das Publikum an der Strecke immer besser wird. An Hamburg reicht es jedoch noch nicht heran.
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rozzzloeffel
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Beitragvon rozzzloeffel » 11.06.2012, 10:13

Von dem unschönen, zuvor schon geschildertem Ereignis mit dem verunglücktem Fahrer mal komplett abgesehen: Das Rennen selbst war gut und auch aus meiner Sicht tadellos organisiert.

Das Wetter passte und die Teilnehmer fuhren sehr zivilisiert die Strecke ab, ohne große Unruhe zu entfachen. Von daher kann ich von einem runden Rennerlebnis sprechen.

Der Zuschauerzuspruch auf der 60er war allerdings sehr gering, dafür gabs aber ordentlich Trommelgruppen hier und da.
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Beitragvon Camillo » 11.06.2012, 11:55

Für mich lief das Rennen wirklich super, bin voll und ganz zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe das erste mal am Velothon teilgenommen, bin aus E gestartet und unter die ersten 500 gekommen mit einer Zeit von 2:45 h.

Von Berlin habe ich leider nicht soviel mitbekommen, weil das Tempo sowie die Konzentration hoch war.

Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder mit von der Partie, dann aber aus einem Startblock weit weit vorn :-)
Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer. (Bernard Hinault)
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Beitragvon Wurzelwegtreter » 11.06.2012, 18:12

rozzzloeffel hat geschrieben:Von dem unschönen, zuvor schon geschildertem Ereignis mit dem verunglücktem Fahrer mal komplett abgesehen: Das Rennen selbst war gut und auch aus meiner Sicht tadellos organisiert.

Das Wetter passte und die Teilnehmer fuhren sehr zivilisiert die Strecke ab, ohne große Unruhe zu entfachen. Von daher kann ich von einem runden Rennerlebnis sprechen.
Leider kann ich die Organisation der Velethon nicht 100% für gut heißen. Ich bin diesmal aus dem B-Block gestartet und bin diesen bis zum Ende der 120 km auch durchgefahren, ohne Unfall. Leider können das ca. 50-70 Fahrer nicht schreiben.

Der A-Block ist um 09:25 Uhr gestartet. Man hat dort ca. 500 Fahrer auf die Strecke geschickt. Nachdem der letzte A-Fahrer losgefahren ist, hat man ca. 3 Minuten später den Block B mit auch ca. 500 Fahrern auf die Strecke geschickt. Ich bin aus dem Mittelfeld im B-Block noch in den ersten Kilometern mit ganz nach vorne des B-Blocks gefahren. Hier habe ich zweimal Führungsarbeit mit irgendwas um die 50 km/h gemacht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon die Ersten aus dem A-Block eingefangen.

Die Führungsmannschaft des B-Blocks hat sich versucht mit Tempo abzusetzen, welches leider immer nur solange gelang, bis wieder ein Starterfeld aus dem A-Block erreicht wurde. Für mich nur gut, weil ich dauerhaft nicht die Puste gehabt hätte, noch schneller zu fahren! Parallel mit der AVUS kam es dann zu einem Rückstau, der es nicht ermöglichte zu überholen. Im RTF Tempo ging es relativ zivilisiert bis in die Berliner Häuserschluchten. Mein Schnitt ging rapide in den Keller. In Berlin´s Strassen wieder angekommen ging´s dann mit Druck wieder los. Leider konnte sich der schnelle B-Block nicht absetzen und wurde immer wieder eingefangen. So ging es leider die ganze Strecke über! Entweder war der B-Block zu stark/zu groß/zu eng mit dem A-Block gestartet / oder die Leistungsdichte zu eng!

Leider gibt es so viele Vollpfosten :mad: , die obwohl man schon anfängt zu bremsen, meinen, einen noch vor der Kurve oder sogar in der Kurve/Kreisel zu überholen. Diese Dumpfbacken sind hauptverantwortlich für die vielen Unfälle im B-Block! :mad:

Meine Strategie war es fortan: In den Kurve eine Ausweichmöglichkeit zu haben und vor allem, viel Platz zum Vordermann!! Mit der Strategie bin ich bis zum Ende durchgefahren, ohne dabei in einem Sturz verwickelt zu werden. Ergebnis: 2:45 Uhr für die 120er!

Mein Vorwurf an den Veranstalter ist, dass die ersten Blöcke einfach zu groß waren und zu eng hintereinander gestartet wurden. Vielleicht läßt sich die Block-Größe nächstes Jahr ähnlich wie in Hamburg kleiner dimensionieren?

In dem Sinne, allzeit gute/unfallfreie Fahrt

P.S. Hallo Helmut, Dir kommt aber auch alles vor die Linse, sogar mein Team "Logistic Connection & Friends / LCuF", welche die 60er gefahren haben!

Bild

und die Jungs vom Team Hamfelder Hof sind auch nicht unerkannt dabei weggekommen. :D

Bild

Übrings: GOSCHI hat die 120er mit bummelig ´nen 44er gefahren. RESPEKT

tschüssikowsky aus Schwarzbüttel

Frank
was ist Rückwind?
www.Teamhamfelderhof.de
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ketterechts
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Beitragvon ketterechts » 11.06.2012, 18:23

Wir sind zurück.

13 Fahrer/innen des Radteam Bargstedt Harsefeld und eine Menge Unterstützung von Ehefrauen. So ging für einige von uns Berlin von Freitag bis Montag. Auch das macht diesen Event aus.
Was wären wir ohne die Unterstützung unserer Frauen. Radsport ist ein Zeitfresser!

Bild

So sehen dann Finisher aus. Keine Stürze, alle gesund angekommen.

Bild

Nächstes Jahr wieder.

Kette

www.radteam.net
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mad.mat
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Beitragvon mad.mat » 11.06.2012, 19:45

War wie immer ein Vergnügen das Wochenende in Berlin mit Freunden zu verbringen und nebenbei den Velothon zu fahren. Im Vorfeld hatte ich beschlossen, zusammen mit NOBNOB und Jack40 sowie JackB zu fahren. Letztere haben in diesem Jahr noch keine 200 Kilometer sammeln können und so stellten wir uns auf gemächliches Tempo ein. Am Samstag zudem stürzte Jack40 im Verkehrschaos ums Brandenburger Tor und schürfte sich das Knie auf. Keine guten Vorrausetzungen für entspanntes fahren. Aber der Junge kann beißen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20090.JPG">

Brimore brachte uns Jungs morgens zum Start und und wir brachten die Fahrt problemlos hinter uns. Highlight beim Velothon: Das endlose Treffen von Bekannten auf der Messe am Samstag und die Abende mit Freunden und Foris in Friedrichshain sowie das schöne Rennen auf jetzt besseren Straßen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20462.JPG">

Unschön, der tödliche Unfall. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon Deichfahrer » 11.06.2012, 19:49

Vor 20 Jahren war ich zuletzt in Berlin gewesen, das Stadtbild damals Trist und Grau, das heutige Zentrum mit allem Drum und Dran konnte ich mit meiner Familie bestaunen. Danach konnte ich zum Abschluß das Skoda Velothon Radrennen am Sonntag geniessen.

Der Samstag war Starterbeutel abholen, Messe anschauen und Spaziergang zum Brandenburgtor auf dem Programm. Sonntagsmorgens nach dem Aufstehen waren die Vorrausetzungen an dem Radrennen nicht optimal. Steifer Nacken, woher es kam, keine Ahnung, weiterhin streikte mein Magen. :mad: :mad: :mad:

Naja erstmal Frühstück zu sich nehmen und vieeeeellllll Kaffee trinken. So langsam ging es zur Besserung, ausser mein Nacken. Hier war nun den inneren Schweinehund, mit dem Ziel an den Start zu gehen, zu überwinden. Rein in die Klamotten und RR fertig gemacht, ging es ab zum Start. Aus dem aller letzten Block musste ich starten, dass war Block ......... :mad: egal, dann wird das Feld von hinten aufgerollt und so kam das neue Ziel für mich, diese Tour unter 3 Std. zu fahren.

Körperlich ging es mir herrlich, nur der Nacken wurde nicht besser. Gegen 10 Uhr fiel auch der Start für die aller letzte Gruppe. Hier setzte ich mich gleich in die Spitzengruppe rein mit einem unglaublichen Tempo. Agressives Fahren in der Gruppe konnte ich nicht feststellen, somit fühlte ich mich sehr wohl. Nach 50 km musste ich die Gruppe abreisen lassen, da mein Magen am Streiken war. Ohhhhh schiet, wat nu ?????????? :mad: :mad:

Achhhhhhh hier die Rettung in ?????? Luckenfelde oder Lichtenfelde, egal, an der Labestation konnte ich mich mit Wasser volltanken und wowwww die Energie kommt wieder und der Magen wieder streikarm. Jetzt aber die verlorene Zeit wieder aufholen, puh wieder so ein Glück, hatte wieder eine gute Gruppe erwischt. Die letzten Km ging es über die Autobahn zum Flugplatz Tegel in sehr hohem Tempo. :applaus:

In Berlin musste ich in hohem Tempo Slalom fahren. :mad: Auf der Strecke fuhren die Langsamfahrer entweder links oder mitte, rechts war die Bahn frei. An diesem Punkt war mein Entschluß gefallen, alle zu überholen und meine gesetzte Zeit zu erreichen. Von weitem sah ich den großen Stern vor dem Ziel, links und rechts die kreischenden Zuschauern, das gab den berühmten Pusch noch mal alles zu geben.
:Kopfüberklatschen: :ifreumi: :applaus: mein Ziel habe ich unter 3 Std. erreicht. Neeeee, meine genauere Zeit behalte ich mich für mich. :D

Am Ziel angekommen schnell Transponder abgeben und ab zum D... In diesem stillen Kämmerlein kam mir der Gedanke, was bin ich für ein bekloppter Rennfahrer und warum diese Quälerei. Das Ergebnis ist = Weil ich das Unmögliche erreichen wollte und was kann ich meinem Geist und Körper zumuten. In Allem ist es gelungen. Deswegen war es ein bombastisches Wochenende gewesen. Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen, auch meiner Familie.

Ach ja, die Welt ist doch so klein und ich konnte mad mad, brimore und NOBNOB antreffen, nach dem rennen auch Ulrike angetroffen. ;-) Jetzt diese Woche für Hannover trainieren und dann nehme ich Hannover mit seinen kleinen HM in Angriff.

:wink:
Fernhusumerin
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meine Eindrücke

Beitragvon Fernhusumerin » 11.06.2012, 19:56

...also ich bin bin 5 weiteren Husumern im Startblock G (dem letzten) auf die 120 km Strecke gegangen. Ich kann nur sagen, dahinten wurde zivilisiert gefahren, die Gefahrenstellen, fand ich, waren gut ausgeschildert, nur im Stadtbereich waren wirklich riesige Spurrillen vorhanden. Mit beiden Händen am Lenker war es aber gut zu meistern....

Weil wir ja nun auch nicht die Schnellsten sind, wurde es schon fast einsam auf der Strecke und ich musste zusehen, wenigstens einen breiten Rücken vor mir zu haben (dank an dem Mann mit dem Velothonshirt, wie viele..., der mir für ca 50 km Windschatten lieferte...)

Ich fand die Strecke steht der in Hamburg um nix nach, ist halt nur flach und dass verleitet halt wohl die Schnellen wirklich zum Rasen. Nur der Zuschauerzuspruch ist bei Weitem nicht so groß wie in Hamburg und so ist das Kribbeln bei der Zieldurchfahrt auch viel geringer.

Ich war froh heil mit einem knappen 32 Schnitt im Ziel angkommen zu sein, habe auch so einiges von der Strecke gesehen und werde wohl nicht das letzte Mal in Berlin gefahren sein.

Fernhusumerin
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Beitragvon Rennrad-Nord » 11.06.2012, 21:48

Hallo Zusammen,

auch wir sind mit einem 8er Team auf der 120er Strecke und mit einem 9er Team auf der 60 Kilometer Strecke präsent gewesen. Ich bin mit dem 8er Team im Startblock B gestartet und muss "Wurzelwegtreter" 100% Recht geben. Sehr viele Unfälle durch übermütiges Fahren, sehr viele Streckenhindernisse usw. Berlin bleibt wohl eine Veranstaltung, bei der man sehr sehr aufmerksam fahren muss.

Auf der Velothon Hersteller-Meile haben wir am Samstag unter anderem noch BriMore und MadMad treffen können. Es ist doch klasse, dass man immer wieder so viele Bekannte Gesichter in den Massen sieht und trifft.

Einen schönen Bericht und auch noch ein paar Fotos findet Ihr hier:

http://www.rennrad-nord.de/skoda_velothon_berlin_2012/

Sportliche Grüße
Flo
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Beitragvon Helmut » 12.06.2012, 01:39

Ich hab dann mal meinen erweiterten Bilder-Link am Fang dieses Freds gegen einen umfangreichen, bebilderten Bericht ausgetauscht.

Siehe http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... 4884#34884

Morgen schreibe ich dann die Nachricht mit dem Link auf diesen Fred auf HFS.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon crumble » 12.06.2012, 04:41

Rennrad-Nord hat geschrieben:Sehr viele Unfälle durch übermütiges Fahren, sehr viele Streckenhindernisse usw. Berlin bleibt wohl eine Veranstaltung, bei der man sehr sehr aufmerksam fahren muss.
Die Hindernisse sind hauptsaechlich unsere engen deuschen Kreisel. Wie auch immer die Cyclassic es geschafft hat, diese Pest von ihrer Strecke zu halten. Ein wenig weiter suedlich werden die in jedes Dorf gesetzt. Das kann eigentlich nicht mehr lange dauern und die Kreisel werden auch zur Cyclassics gehören.

Die Kreisel selber waren wohl auch nicht die eigentliche Ursache. Die Leute lagen alle weit hinter den Hindernissen. Die meisten muss es eigentlich nach dem Antreten hinter den Kurven zerlegt haben.

Die Strassen fand ich nicht so schlimm. Die Strassenqualitaet vom Velothon wird von Jahr zu Jahr besser. Mit einer Ausnahme. Die Abfahrt am Wannsee hatte ich nicht so schlecht in Erinnerung. Und irgendwo in einer Kurve war ein Gullideckel, dem sehr viel Beton fehlte. Ich hatte Glueck und war da nicht in einem dichten Feld unterwegens. So konnte ich nach der Schrecksekunde problemlos ausweichen.

Im hinteren B Block wurde vorbildlich vor Bremsmanoevern und Hindernissen gewarnt. Es schoss keiner Quer und seltsame Ausweichmanoever waren auch nur sehr selten zu sehen. Flaschen lagen kaum herum. Leider wurde die Gruppe, in der ich war, ausgerechnet in einem Kreisel von den Verfolgern des C Blocks aufgerollt.

Die Stimmung am Rand war dieses Jahr wesentlich besser als die Jahre davor. Es scheinen jetzt mehr Leute aus Berlin und Umzu mitzufahren. Die Anzahl der Schlagzeuge hat sich glatt verdreifacht. Von daher bin ich das naechste mal sicherlich wieder mit dabei.

Bevor ihr euren Schnitt postet, schaut noch mal nach, ob es sich lohnt :HaHa: Mein 39er war ohne Training auch verlockend gross. Aber bevor ich Faulenzen als mein Erfolgsgeheimnis festschreiben konnte, hat Upsolut den Schnitt um die wirkliche Streckenlaenge korrigiert. Man hat mir einen 1,4Km/h Abzug gegeben und mir meine persoenliche Bestleistung genommen. Werde ich wohl doch wieder unter der Woche aufs Rad muessen. :roll:

Peter
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Wurzelwegtreter
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D + HE habe ich auch gesehen

Beitragvon Wurzelwegtreter » 12.06.2012, 06:25

Rennrad-Nord hat geschrieben:auch wir sind mit einem 8er Team auf der 120er Strecke und ....
Moin Flo,

die D H E ´s habe ich über weite Teile der Strecke noch gesehen .....
Bild

Tschüss aus Hamburg-Braak

Frank
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Beitragvon 456hex » 12.06.2012, 12:35

Eine rundum gelungene Verantstaltung! Mir hat sie eigentlich wie jedes Jahr sehr gut gefallen. Super Wetter, super Orga. und einige bekannte Fories getroffen. :D :D Was will man mehr. Berlin ist immer eine Reise wert. Mad.Mat und BriMore Euch viel Vergnügen in Schweden.

Im Startblock E ging es unheimlich entspannt zu. Habe nur eine Flasche auf der Strasse rollen sehen und auch keine Unfälle. Fährt man nicht um seine eigene Bestzeit zu toppen, bekommt man einen ganz neuen Eindruck von der Strecke. Obwohl eine touristische Ausfahrt war es dann doch nicht. Die Mauerreste mit ihren Kunstwerken habe ich erst am Tag danach wirklich wahrgenommen. Kann ich übrigens jetzt sehr empfehlen: Berlin mit dem Rad touristisch erkunden.
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Speedy1966
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Es ist vollbracht

Beitragvon Speedy1966 » 12.06.2012, 16:13

So nun ist das lang ersehnte Wochenende in Berlin schon wieder vorbei. Berlin war einfach super. Allein die ganzen Fahrradfahrer und dann das super schöne Wetter, die tolle Strecke und die ganzen Sehenswürdigkeiten.

Kurz vor dem Start noch ein paar Fahrer aus dem Norden getroffen und smaltalk gehalten. Dann ging es mit gut 10 min Verspätung auf die Stecke. Nichts da mit sightseeing. Gleich von Anfang an volle Fahrt. Alles was geht. Bei KM 60 (1:36 Std.) war mir schon ganz schlecht und mein Oberschenkel wollte schon nicht mehr so wie ich wollte. :mad: Mal wieder viel zu wenig getrunken, also Flaschen leermachen, denn gleich gibt’s Nachschub. Hoffte nur, dass es noch nicht zu spät war (Hat geholfen). Bei KM 70 (1:57Std) Versorgungsstation, trinken, was das zeug hält, Flaschen auffüllen, Banane runter schlingen, Isogels saugen und wieder ab aufs Rad und neue schnelle Gruppe finden.

Bis jetzt ist alles super, auf der B101 Richtung Tempelhof und da nochmal richtig in die Pedale treten. Für uns aus dem Norden war das, was da wehte, ja nur ein laues Lüftchen. Rein in die Stadt und die letzten KM bis zum Ziel. So das erste Mal in 3:10:55. Bin zufrieden mit mir. :D :D Aber ich glaube, da geht noch was. Wenn alles gut läuft, versuche ich im nächsten Jahr mal unter 3 Std. zu bleiben. Ist doch bestimmt zu schaffen.

Schöne grüße an alle die durchgekommen sind und die, die es versucht haben.
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Rennrad-Nord
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Beitragvon Rennrad-Nord » 12.06.2012, 17:18

Hallo Wurzelwegtreter,

euch haben wir auch gesehen :-) Ja war schon ein echt verrücktes, aber doch sehr schnelles Rennen. Ich habe das Grinsen von der Geschwindigkeit heute immer noch im Gesicht. :-)

Sportliche Grüße
Flo
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Wurzelwegtreter
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Re: Es ist vollbracht

Beitragvon Wurzelwegtreter » 12.06.2012, 21:45

Speedy1966 hat geschrieben:Wenn alles gut läuft versuche ich im nächsten Jahr mal unter 3 Std. zu bleiben . Ist doch bestimmt zu schaffen.
klar Speedy,

ich habe mit Reifenwechsel 2010 noch 3:07h und letztes Jahr, 2011 mit fast "Bums" und Herz in Pedal gerutscht 3:02h gefahren. Dieses Jahr bin ich mit 3.700 km in den Beinen und von 109 auf 99 kg an den Start gegangen und es hat mein Ziel <3h sogar übertroffen.

Man muss nur wollen!! :cool:

tschüssikowsy aus Bleckbüttel

Frank
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Beitragvon Helmut » 12.06.2012, 23:47

Was mir noch so einfiel:

- upsolut sollte solche Safer-Cycling-Begleitfahrer auch in Hamburg einsetzen. Andere Veranstalter anderer Rennen in anderen Städten auch.
- Der Frauenblock sollte in einen > 30 und einen < 30 km/h geteilt werden.

Mein Fahrrad-Zwilling Lars Grube (gleiches Rad, gleiche Punpe an gleicher Stelle am Rahmen, gleiche Flaschen etc.) hat wohl so viel von den tollen Fories zuhause erzählt, dass wir seinem Schatzi in Berlin gleich aufgefallen sind und sie uns fotografierte.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... n%2002.jpg">

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... n%2003.jpg">
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Beitragvon Helmut » 13.06.2012, 01:28

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... t%2063.JPG">

Hier kommen von BriMore und mad.mat

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... l">weitere 20 Bilder vom Skoda Velothon Berlin</a>.

Das erste Bild zeigt, wie jack40 in Berlin unter einer Brücke schläft.
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Beitragvon Helmut » 14.06.2012, 00:38

Bei der Akkreditierung trafen wir Gert, der dieses Mal nur als Begleiter zum Rennen erschienen war. Er lichtete uns zunächst vor Ort ab

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... t%2044.jpg">

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... t%2025.jpg">

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... t%2039.jpg">

später auch bei der Zieleinfahrt:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... t%2054.jpg">

Gert ist der Mann, der auf dem folgenden Bild in die Knie gegangen ist, damit er ganz auf's Bild passt.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20062.JPG">
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Beitragvon Helmut » 14.06.2012, 01:01

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: All das Gejammer um den wegen dem Fanfest verlagerten Start- und Zielbereich hat sich als unberechtigt erwiesen. Uns gefiel der Ausweichbereich - und die neutralisierte Fahrt durch das Brandenburger Tor zu Beginn des Rennens haben wir nicht vermisst. Da kann man jeden Tag durchfahren, so wie wir dies auf dem Weg hin zum und zurück vom Rennen taten.

Und die Berliner Presse, die den Velothon im ersten Jahr scheinbar nur als Abfolge ärgerlicher Straßensperrungen darstellte, berichtet zunehmend freundlicher. Die Berliner Morgenpost (entspricht dem Hamburger Abendblatt), berichtete in diesem Jahr von einem "Volksfest"! Siehe auch

http://www.turus.net/sport/6864-garmin- ... aeule.html
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Beitragvon Camillo » 14.06.2012, 07:24

Die Akkreditierung muss gefährlich gewesen sein sowie die ganzen Messestände auch :-D

Oder wieso läuft man den ganzen Tag mit Helm auf dem Kopf rum? :D
Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer. (Bernard Hinault)
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Beitragvon Helmut » 14.06.2012, 08:47

Camillo hat geschrieben:wieso läuft man den ganzen Tag mit Helm auf dem Kopf rum?
Weil der in dem Gewühl als Hutablage nun mal bestens geeignet ist.

Einen Bericht samt Hinweisen auf weitere Berichte (auch diese hier) findet sich im Challenge Magazin. Siehe

http://www.challenge-magazin.com/cms/in ... 1&Itemid=1
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Beitragvon CGB » 15.06.2012, 07:36

Hi Jungs,

ich war dieses mal auch zum zweiten mal dabei. Verknüpft wurde der Velothon mit nem kleinen Familienausflug mit Verlobte samt Schwiegerfamilie. Schwiegervater war auch beim Velothon dabei! Los ging es bereits am Freitag morgen Richtung Berlin und dementsprechend hatte man den Freitag und Samstag zum Erkundschaften Berlins noch Zeit.

Mein Ziel war es, die Vorjahreszeit für die 60er Strecke von 1:47:xx zu knacken. War auch erfolgreich! Es wurde 1:37:30 :)

Die "Neue" Strecke war soweit auch in Ordnung, nur fand ich, dass letztes Jahr einfach mehr Platz bei Transponderabgabe etc vorhanden war. Es war doch alles recht eng dieses Jahr. Ansonsten war das Wetter mal wieder super und die Stimmung der Berliner war auch etwas besser als letztes Jahr.
V

Viele Grüße

Andy
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Stauder Volker
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Beitragvon Stauder Volker » 15.06.2012, 20:48

Glückwunsch von mir an alle Beteiligten, die den Skoda Velethon ohne Sturz überstanden haben. Ich hatte diesmal nicht so viel Glück. :mad: Aber der Reihe nach.

Ich war diesmal mit einem Partner aus früheren Übungszeiten bei einem Freund in Berlin untergebracht, der ebenfalls beim Velothon mitfuhr. Am Samstag morgen vor dem Frühstück fuhren wir noch eine Aufwärmrunde durch den Grunewald. Es war einfach ein tolles und mildes Wetter und alles noch so unberührt. Parallel wurden die Straßen von der Stadt für das Rennen am Sonntag gereinigt. :Danke: an die Verantwortlichen und Personen der Stadt Berlin. Im Anschluss nach dem Frühstück schlenderten wir über die Messe-Meile und trafen BriMore, MadMat, Gert und NobNob beim Auftanken von Flüssigkeit und fachsimpeln. Es gab ja viele Messeneuigkeiten, über die man sich austauschen musste. :D Wir waren alle guter Stimmung.

Den Abend verbrachten wir beim Italiener im Ortsteil Steglitz und begossen mit mehreren Berlinern und drei Dänemarkfans den glücklichen Sieg unserer Kicker über Portugal. :HaHa: Am Sonntag morgen fuhren wir mit dem Fahrrad die zehn Kilometer von Steglitz zum Start und die Fahrradmenge wurde immer mehr und so kamen wir noch rechtzeitig zum Start der 60 km Fahrer. Ich hielt Ausschau nach unseren HFS-Foris, die waren aber alle schon weg, um eine gute Zeit zu erreichen. So blieb uns nur, noch nach zu :wink:

Die Einteilung der Starterblöcke kann ich nicht nachvollziehen, denn auch ich empfand den Block B als viel zu umfangreich und ich traf Bekannte an, die sich selbst bei Ihren Fahrqualitäten wunderten, in diesem Block zu sein. Sie mussten dem hohen Anfangstempo nach rd. 50 km Rechnung tragen und fielen zurück, mühten sich dann in's Ziel. :mad: Wir sind im Block C gestartet und dass passte vom Tempo auch bis zum Sturz. Die Absperrung der Strecke und der Hinweis auf die Gefahrenpunkte war nach meiner Wahrnehmung übersichtlich und rechtzeitig. Am Rande der Strecke hätte ich mir etwas mehr Stimmung gewünscht :Laola: Das empfand ich im letzten Jahr stärker.

So fuhren wir mit einem Schnitt > 40 km/h. Auf dem Außenstück nach Lichtenfelde auf gerader Strecke kam es dann zum Sturz. Wir führen als 20er-Gruppe in Belgischer Formation : Kreisel : seit wir aus Berlin heraus waren. Schade, dass Du, Deichfahrer nicht mit in der Gruppe warst. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zu Deiner guten Zeit, dann sind wir im kommenden Jahr ja vielleicht im gleichen Startblock. Wir fuhren an der linken Außenseite der Gruppe, als plötzlich einer rief "Sturz" und schon lagen wir insgesamt drei Personen auf der Fahrbahn. Bei rd. 45 km/h kann ich nicht nachvollziehen, wie ich mit meinem Vordermann touchierte. Es klierte kurz, wir sassen auf dem Hosenboden, sortierten uns und unsere Fahrräder und nach rd. zwei Minuten war der Spuck wieder vorbei und radelten weiter und schlossen uns einer vorbeifahrenden Gruppe an.

Vom Adrenalin beflügelt und das Ziel vor Augen, hatten wir ja noch eine weite Strecke vor uns. Um die Blessuren kümmerten wir uns nicht, Hauptsache Anschluss finden und wieder in Takt kommen. :Schimpfen: bringt ja nichts. Aber es ist anfangs schon ein ungewöhnliches Gefühl, denn die Angst vor einem erneuten Sturz ist zuerst mal da. :? So kamen wir wieder schnell in Tritt und wurden dann bis Tempelhof förmlich getragen. Hier bei der nahezu 90!-Einfahrt hatte ich kein gutes Gefühl und reduzierte meine Geschwindigkeit. Das brachte mir die Führungsarbeit über den Tempelhof mit diesmal ohne Wind und > 45 km/h ein. Schnell raus, die scharfe Kurve wieder zurück auf die Straße und dann mit gewohnter Geschwindigkeitbis ins's Ziel. So bleib ich unter 3 Std. und war insgesamt sehr zufrieden.

Dann im Ziel beim Sanitätsdienst angekommen, meinte der Sanitäter, dass das Weiterfahren die beste Medizin war. Reinigte meine Wunden und verband zur Sicherheit die offenen Stellen, damit kein Schmutz eindringt. :hurra: Zu mener Freude stand das Zelt hinter dem Weißbierstand von Erdinger und so :kipprein: genehmigten wir uns erst mal einige Becher zur Schockminimierung. Hier traff ich auch Corstiaan, der ebenfalls unter 3 Std. blieb und wir erneuerten die Bayerisch-Holländische Freundschaft mit einem Erdinger und tippten auf ein Unentschieden für den Mitttwoch. Er versprach mir, am Sonntag bei der RTF in Volksdorf zu erscheinen. Halllo Konkursus, ich wollte Dich gerne im Grunewald mit in's Schlepptau nehmen, aber Du hast gezögert und ich wollte nicht aus der flüssig radelten Gruppe ausscheren. :D Mein Glückwunsch an Deine gute Zeit Harterbrocken, bis zur nächsten RTF. ;-)

Insgesamt war Berlin wieder eine Reise wert und wir sehen uns wieder im kommenden Jahr - dann bis Sonntag.
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Beitragvon Deichfahrer » 15.06.2012, 22:06

Hallo Stauder Voilker,

Glückwunsch zu deiner Zeit und dass du heil im Ziel angekommen bist.

Ich hatte Ausschau gehalten, um dich von Block A bis G zu finden. Hat leider nicht geklappt. Hinzu kommt die strenge Kontrolle in die Blockeinfahrt. :mad: Ich bin wirklich aus dem allerletzten G-Block gestartet und zu meiner Überraschung haben sich alle an die Regeln gehalten und somit war es sehr entspannt in der Gruppe zu fahren und doch habe ich auch meine Zeit unter 3 Std. geschafft.

Wir sehen uns bei der nächsten RTF, jetzt ist erstmal Hannover dran. :ifreumi:
;-) ;-)
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Beitragvon dirksen1 » 19.06.2012, 16:12

Hallo Zusammen,

habe zwar keine Lust, diesen Riesenfred komplett durchzulesen, will euch aber Achilles Verse dazu nicht vorenthalten:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/achil ... 39389.html
ES LIEGT NIE AM RAD!
Bild
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Beitragvon Angelboot » 20.06.2012, 10:32

Da hat uns der Achilles im "Spiegel", den Spiegel vor das Gesicht gehalten.

Ja ja, so sind wir manchmal schon.
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Für alle die sich auch gesucht haben

Beitragvon Speedy1966 » 26.06.2012, 16:11

Für alle die Ihr Resultat in der Ergebnisbeilage der Berliner Morgenpost des Berliner Velothons nicht gefunden haben.
Es gibt nun die vollständige Liste imInternet .
Ihr findet sie unter
www.morgenpost.de/velothon

Thomas
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Beitragvon Harterbrocken » 26.06.2012, 16:37

Angelboot hat geschrieben:Da hat uns der Achilles im "Spiegel", den Spiegel vor das Gesicht gehalten.
Wie wahr!!! Großartige Lektüre. Hier nun noch ganz passend zu den Überambitionierten das lange versprochene Foto der beiden letzten im Ziel vorm Besenwagen:

Bild

Kein gutes Foto, aber ein Dokument. Denn es zeigt, man kann das Ganze auch gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz entspannt sehen kann. Oder?

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