Škoda Velodrom Köln '12 (Berichte)

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Helmut
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Škoda Velodrom Köln '12 (Berichte)

Beitragvon Helmut » 09.04.2012, 22:54

Bis (hoffentlich) Bereichte vom Jedermannrennen hier eintrudeln, hier ein Hinweis auf einen bemerkenswerten Pressebericht über das Profirennen. Darin wird u. a. berichtet, dass ob der Kälte vom Siegerpodest laut vernehmlich Zähneklappern zu hören war. Und der Besenwagen für die Profis war überfüllt, musste welche an den Depots abladen, um weitere einsammeln zu können! Siehe

http://www.ksta.de/html/artikel/1333640822513.shtml

Freu mich auf Eure Berichte...
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Rennrad-Nord
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Beitragvon Rennrad-Nord » 10.04.2012, 16:30

Hallo Helmut,

wir waren gestern mit acht Fahrern und Fahrerinnen am Start in Köln und ich kann bestätigen, dass es nicht nur nass sondern auch kalt war. Wir sind bereits im Regen an den Start gerollt und ebenfalls im Regen angekommen. Das Wasser lief von unten in den Schuh und kam hinter den Ohren wieder raus :-) Wir waren echt froh, als wir nach dem Rennen aus den Klamotten raus konnten. Die Zähne klapperten auch bei uns schon.

Wir hatten uns für die 69 km Strecke gemeldet gehabt und hatten trotz des Regens eine ganze Menge Spaß unterwegs. Da die Straßen alle komplett nass waren sind die meisten auch echt super und rücksichtsvoll gefahren. Wir haben keine Stürze gesehen.
Ein Kompliment muss man an dieser Stelle auch den Zahlreichen Streckenposten machen, die haben Ihren Job echt perfekt gemeistert.

Wir würden in Köln gerne wieder fahren. Vielleicht nächstes mal wieder mit Sonne :-)

Einen detaillierten Bericht wie wir das Wochenende in Köln erlebt haben findet ihr hier.

http://www.rennrad-nord.de/rund-um-koeln-2012/

Sportliche Grüße
Florian
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dirksen1
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Beitragvon dirksen1 » 10.04.2012, 17:12

Köln, ja Köln, was soll ich zu diesem Rennen in dieser Stadt schreiben?

Dass es Scheiße war, dass uns das Hotel bei dem Wetter die Dusche nach dem Rennen verweigerte? Hmmm…nö, über solches Serviedenken will ich mich eigentlich nicht mehr aufregen, weil es keinen Zweck hat!!!

Das Rennen in Köln ist hart, viele kurze und längere Rampen oft genug im zweistelligen Prozentbereich und eine Tempo-Vorgabe von 27 km/h Schnitt sind ne Ansage und waren es Ostermontag noch viel mehr als sowieso.

Dauerregen, Temps um die 5°C und Windstärken von 3- 5 sind keine Wetterprognosen, die Radsportlern gefallen, aber wie sagte ein weiterer Starter in meinem Block? „Nur wegen dem bereits gezahlten Startgeld stehe ich noch hier und werden den Scheiß wegkurbeln.“ Ganz meine Meinung!

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Also los ging`s. Kurz nach dem Start noch Konkursus überholt, die folgenden km sind eigentlich der Erwähnung nicht wert, denn sie waren alle gleich; kalt, nass, windig, anstrengend und immer mit dem Gedanken, Köln in die Palmarés zu pinnen und dort nie, aber auch wirklich nie wieder antreten zu müssen. Scheiß Dickkopf eines Steinbocks, aber auch Danke an meinen Kumpel Toschi, der mich 2007 nach meinem schlimmen Sturz dort so liebevoll heim brachte und Ende letzten Jahres das Thema „Köln“ wieder ins Gespräch brachte. Irgendwann musste es halt sein und nun war/ist es soweit: Köln ist gefinished und dieses Rennen sieht mich NIE wieder.

Gab es auch was Gutes? Ach ja, einiges.
- Das Steak am Vorabend,
- die 2 schönen Tage bei Scheiß-Wetter,
- eine unfallfreie Fahrt von Toschi und mir,
- dass wir beide finishen konnten,
- eine kurze Begegnung im Rennen mit einem Kumpel aus dem Wendland und
- eine längere gemeinsame Fahrt mit der amtierenden deutschen-, Welt, Universums- und weiterer Meisterin im MTB-Fahren (Hi Caro) und
- das leckere Schokobrötchen im Ziel.

Warum man bei solchen Bedingungen den Fahrern als „Zielverpflegung“ eiskaltes Radler anbietet anstatt warmen Tee, bleibt in den Tiefen der Miss-Orga dieses Rennens ebenso verborgen wie die Tatsache, dass man halt in Köln „etwas anders“ behandelt wird als in anderen Städten der Republik.

Interessieren jemanden die Zahlen? Ich denke, wen es interessiert, der/die wird sie schon auf der I-net-Seite abgerufen haben, allen anderen sind sie eh egal (mir übrigens auch, ich habe in der Mindestzeit das Ziel erreicht, alles andere ist mir egal!). Leb wohl, Rund um Köln!

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Zuletzt geändert von dirksen1 am 11.04.2012, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Konkursus
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Beitragvon Konkursus » 10.04.2012, 21:44

hey, hey, so kenn ich Dirksen1 ja gar nicht - habe mich schon gewundert, dass weder hier noch bei Facebook etwas von ihm zu lesen war. Ich habe mir nur gedacht, es muss grummeln, war wohl auch so.

Mein Bericht wird sicherlich etwas lustiger, es ist nämlich wieder viel passiert, zuvor jedoch - und das muss wirklich gesagt werden - vielen, vielen Dank den Streckenposten, die für ein Hungergeld ihren "Sch..."-Job am Ostermontag verrichtet haben und den Tausenden von Zuschauern, die die Fahrer angefeuert haben wie nichts Gutes. Ich liebe inzwischen diese Westfälische Herzlichkeit (in Bergisch-Gladbach: "Junge, fahr schneller....Du musst hier nochmal hoch); ja, so sind sie. Oder wie riefen sie so schön am Oster-Sonnabend in Paderborn beim Inliner-Halbmarathon in der zweiten Runde: "Konkursus, Dich hätten wir nicht nochmal erwartet". Hart, aber herzlich und das Herz am richtigen Fleck.

Demgegenüber war die Orga in Köln nur hart, genauso wie die Strecke und die Zeitvorgabe für die lange Tour. Nicht 27 Km/h waren einzuhalten, sondern 28 Km/h. Im Vorjahr bei bestem Wetter gerade so geschafft, hier war mir klar, das geht nur mit Glück.

Die Startnummernausgabe etc. war umgezogen vom Bürgerhaus ins Museum für Olympia und Sport oder so ähnlich. Wäre das so wie dort bei einer RTF gelaufen, ich glaube, ein zweites Mal hätte es die nicht gegeben. Es gab im Haus Toiletten, die waren aber gesperrt, statt dessen für alle Starter 3 Dixie-Klos und ein Toilettenwagen vor der Tür. Umkleidemöglichkeiten? Fehlanzeige. Du kommst angezogen an und kannst angezogen gehen. Na ja, waren ja nur 55 Euro für die Kurzstrecke bzw. 65 Euro für die Langstrecke zu zahlen. Da hast du nichts zu verlangen, sei froh, wenn du auf abgesperrter Strecke fahren darfst. Der Höhepunkt: Ein Aushang im Museum: Das unerlaubte Auslegen von Flyern wird vom Veranstalter berechnet. Jo, das ist Jedermann. Aber egal.

Zumindest ich schwebe bei den Strecken in Köln so zwischen den Distanzen. Dass ich die kleine Strecke schaffe, ist - soll jetzt nicht hochmütig sein - ohne Zweifel klar. Also würde es dort bei mir nur über die Zeit gehen. Dazu habe ich aber keine Lust...., auch nicht, für eine etwas mehr als 2 Stunden Fahrt durchs bergische Land 55 Euro zu löhnen. Da kann ich mir auch eine bergige RTF aussuchen und fahre entspannter.

Die Taktik bei der langen Strecke lautet jedoch bei mir: Am Anfang mit schnellen Leuten ein 37/38-er Tempo zu fahren bis kurz vor Kürten und so lange wie möglich einen hohen Schnitt zu halten, denn auf der Zusatzrunde geht´s bergab. Deshalb hatte ich auch Dirksen1 schon über Facebook geschrieben, für mich geht´s nur über die Zielzeit 4:30 h für 127 Km.

Nachdem unsere Tochter im Ruhrgebiet wohnt (ja, Marcus, wir hätten auch zusammen die RTF fahren können), haben wir einen Standort. Und um in Köln jeglichem Stress aus dem Wege zu gehen, fahren wir immer zum Park-and-ride-Parkplatz in Köln-Dellbrück. So auch nach unserem Doppel-Osterlauf in Paderborn (Walken mit Tochter bzw. Laufen und jeweils Inliner / sehr schöne Veranstaltung). Also rechtzeitig angekommen dort, Zug um 7:28 Uhr genommen, 7:43 Köln-HBf und 08:00 Startnummernausgabe. Noch wussten oder ahnten wir nicht, was auf uns zukam. Wetterbericht ging so, Regenschauer gelegentlich, Wahrscheinlichkeit 25 %, Wind um 20 Km/h. Temperaturen 6-10 Grad. Konnte gerade noch an mich halten, nicht kurz zu fahren.

Ulrike also in Startblock A, ich in C. Taktik wie gesagt, aus C mit den dortigen schnellen Leuten. Noch war es trocken und der Start der drei Blöcke ging vonstatten. Und schon begann es zu regnen.

4 Minuten nach A kamen wir an die Reihe. Leichtes Rennpferdfeeling und ab ging die Post - und zwar für 10 Meter. Denn es schafften doch tatsächlich zwei Fahrer, sich auf dieser Entfernung voll abzulegen. Ich hatte nur noch Glück, mit einer Reflexbewegung nach links ausweichen zu können, wo niemand war. Kam aber zum Stillstand, ja wo laufen bzw. fahren sie denn? Nicht alle, aber viele an mir vorbei. Ich erst einmal wieder einklicken und dann los. Dirksen1 kam mit kraftvollem Tritt von hinten und raste an mir vorbei. Der war nun zu schnell.

Und der Regen wurde nun stärker.... Jetzt erst einmal Tempo aufnehmen, um zu einer Gruppe zu finden. Wegen des Wetters fuhren alle sehr diszipliniert, beinahe zu ruhig. Die ersten Fahrer ließen bereits Lücken zu, so dass ich immer wieder anfahren musste, um Windschatten zu bekommen, denn ich wollte auf keinen Fall jetzt schon abreißen lassen, um ein Alleinfahren zu vermeiden. Aber mehr als 34-35 Km/h im Durchschnitt wollte mein Tacho einfach nicht zeigen. Da war mir schon klar, dass konnte kaum etwas werden...

Das Problem bei diesem Wetter war Wasser, Wasser, Wasser (von oben, unten und von anderen Fahrern) Wind (siehe Dirksen1) und der Straßenbelag. Ich wollte mich jedenfalls nicht hinlegen und Stürze habe ich auch nicht gesehen. Durch das Wasser wiederum eine äußerst schlechte Sicht, was offenbar zahlreiche Fahrer und Fahrerinnen dazu brachte, ihre Brillen einfach wegzuschmeißen. Ich habe noch nie Brillen auf der Straße gesehen, hier aber zahlreiche.

So ging es zwar in flottem, aber kaum ausreichendem Tempo Richtung Bensberg. Scheuren, Bechen und Kürten-Schanze wurde überfahren und der Schnitt sank. 34, 33, 32, oh,oh,oh....im letzten Jahr war ich hier deutlich schneller. Endlich Schloss Bensberg, ging überraschend gut. Auf dem Kopfsteinpflaster drehte zwar das Hinterrad durch, aber durch Gewichtsverlagerung kam ich voran. 30. Weiter jetzt bergab Richtung Rösrath-Kleineichen zur Tempokontrolle. Durchschnitt wieder höher, aber ich wusste noch aus dem Vorjahr, die Zusatzschleife hatte es in sich, da gab es nichts zu lachen.

Rösrath-Hoffenhof kostete Zeit und es wurde immer nasser. Zu dieser Zeit habe ich mich immer gut in Gruppen gehalten, aber die fuhren objektiv zu langsam. Aber offenbar hatte auch keiner mehr richtig die Power, kraftvoll nach vorne zu fahren. Nach vorne rauszufahren, wäre jedoch auch Blödsinn gewesen. Auf nach Overath/Heiligenhaus. Jetzt war schon das Limit von 28 Km/h so gut wie erreicht. Immer noch andere Fahrer zuhauf dabei. Jetzt setzt bei mir ein erstes Frösteln ein. Nehme Gels zu mir, sonst nicht mein Ding, trinke auch reichlich. Was mir auch sonst kaum passiert, ich habe Hunger - aber keine Zeit, die Verpflegung anzufahren..

In Overath 2 Kilometer bei 7% Gefälle, im letzten Jahr mit über 70 Km/h hinunter, geht jetzt gar nicht. Gas, aber aufpassen. Wo fahren die anderen, hinterher. Durchschnitt wieder über 28 Km/h. Durchatmen. So ein Schiet, fast alles bis auf 28 Hm müssen wir wieder hoch. Wieder verloren. Auf und ab, immer um 28 im Schnitt. Hoffnung? So gut wie keine, höchtens, dass die Orga etwas großzügiger ist.

Dann müssen 150 Hm gemacht werden nach Bärbroich. Treten, treten, treten, 2 Gels auf einmal, trinken, Tempo fällt oh, oh, deutlich unter 28, Hoffnung bleibt nur noch auf die Abfahrt nach Immekeppel. Aber es wird immer kälter, langsam fangen Arme und Beine an zu zittern, Kraftanstrengung hilft nicht mehr. Und was ist das? Ein sonores Tuckern eines KFZ. Aha, denke ich, das kennst Du aus Münster, der Besenwagen. Kämpfen aussichtlos, zwei Anstiege kommen noch, nicht mehr zu schaffen.

Bis Spitze wird nicht überholt. In Spitze zeigt sich das Fahrzeug, es war der Schwalbe-Reparaturwagen. Durchatmen? Nein, das Fahrzeug fährt am Race-Ende, gleich dahinter dann der "Besenwagen" (kein Bus, einfach nur ein PKW, eine freundlicher Beifahrer ("bitte beachten Sie ab jetzt die StVO" - nicht wie in Münster, wo es barsch hieß: "das Rennen ist vorbei").

Ich hatte mich ja innerlich darauf vorbereitet, hatte aufgepasst, mit anderen zusammen zu sein (einen Besenbus wie in Münster oder Göttingen gibt es in Köln nicht, jeder muss sehen, wie er zurück kommt, das ist in 65 Euro nicht drin).

So ging es dann im laufenden Straßenverkehr zunächst bergab Richtung Sande/Bensberg. Mitten in der Abfahrt sehe ich dann mehr oder weniger im Straßengrün einen Fahrer hilflos stehen und die anderen rauschen vorbei. Ein Blickkontakt, Bremsen gezogen, die übliche Frage, kommst Du klar? Nee, ein wenig schmal ausgestattet. Schiet, was solls. Ist ja ohnehin StVO. Schlauch gegeben, Pumpe rausgeholt, bei strömendem Regen und mit klammen Händen Schlauch gewechselt, bibbernd alles eingepackt und was jetzt?

Gemeinsam beschlossen, Bensberg nicht mehr anzufahren, obwohl die Streckenposten auf die Profis warteten und uns noch die Richtungspfeile zeigten. Nein, wir wollten nicht mehr. Nicht nach Sande, nicht nach Bensberg, wir wollten einfach auf direktem Wege zum Kölner Dom. Also nicht links abgebogen, sondern geradeaus. Durch den Reperaturstopp war ich jetzt aber völlig ausgekühlt und zitterte schon am ganzen Leib.

So sind wir ein paar Kilometer gefahren und da sehen wir das Ortsschild "Köln-Dellbrück". Hallo, hallo, mein "Kumpel" hinter mir her, ich sag, ich weiß was. Ampel rot, ich Fußgänger gefragt, wie weit ist es zum Kölner Dom? Mit meinem Smart brauche ich bei grüner Welle 20 Min. Wieviel Kilometer? 15. Abstimmung, was tun. Noch 15 Kilometer mit dem Rad bei strömendem Regen oder 200 Meter zu "meinem" Park-and-ride-Parkplatz, dann mit der S-Bahn zum Centrum. Da war die Antwort leicht gefunden. Mein Beifahrer machte einen richtig erfreuten Eindruck.

Dann wurde es aber richtig hart. Ohne Autoschlüssel (der war ja bei der Klamottenabgabe) am eigenen Auto vorbei, bibbernd, von Wasser triefend und in der Vorstellung die - nennen wir sie mal so, Damen lesen ja mit - Sitzheizung anmachend, zur S-Bahn. Fahrkarten? Kein Geld dabei. Mein "Kumpel" meinte nur ist ja ein Notfall, war es ja auch. Auf dem Bahnsteig meinte nur eine Frau, "ich weiß schon, warum ich kein Fahrrad fahr". Von da an ging alles automatisch. Rein in den Zug und ab.

Ah, durchatmen, warm, kein Regen, puh......und dann "die Fahrkarten bitte". Ich hab´s echt für einen Witz gehalten. Ich hab´s nicht geglaubt. Die Kontrolettis sahen auch aus, wie irgendeiner Studenten-WG entsprungen, nur zu erkennen an einem vollelektonischen Fahrkartengerät. Das Problem mit dem Notfall habe ich dann aber durch meinen Kumpel lösen lassen, hat er auch super gemacht. Und an dieser Stelle noch einmal meinen besonderen Dank an die beiden Kontrolettis, ihr hattet Super-Verständnis für unsere Lage. Sie meinten nur "noch einmal Glück gehabt, hätte sonst 80 Euro gekostet".

Ich habe uns dann noch vom HBf wieder zur Orga gelotst, den Weg kannte ich ja nun und ging direkt zur Klamottenausgabe. Und wer kommt da des Weges, triefend, bibbernd, kaum noch von dieser Welt? Ulrike, die immerhin noch auf der Originalstrecke ins Ziel gefahren ist. Auch dafür herzlichen Glückwunsch. Ich sag nur: "Weißt Du, wo wir herkommen? Aus Dellbrück, mit der S-Bahn!". Keine Reaktion, nur ungläubiges Staunen.

Der Rest ist schnell erzählt. Vor Ort keine Umkleidemöglichkeiten, keine Decken für frierende Radfahrer, die vor Nässe und Kälte bibbern. Rein in ein Dixie-Klo, Klamotten aus und trockene wieder an, die Lebensgeister kommen wieder. Dass es keine Zielverpflegung gab, versteht sich von selbst. Ulrike meinte zwar, es gäbe irgendwo irgendwelche Stände, aber wer will die noch suchen?

Dass ich jetzt aber sagen würde, das letzte Mal, das nicht. Man weiß, dass die Orga knapp über Brevet ist. Ich würde beim nächsten Mal nur eins machen: Lang buchen und bei ähnlich schlechtem Wetter auf kurz ummelden, denn das wäre gegangen. Denn dann hätte ich ab Rösrath-Kleineichen locker ins Ziel fahren können.

Schon allein die Streckenposten und Zuschauer haben es verdient wiederzukommen. Und ob die Orga sich nicht selbst einen Bärendienst erweist, schlechtes Wetter durch Flexibilität in irgendeiner Weise auszugleichen, weiß ich nicht.

Jetzt doch noch ein wenig Zahlenwerk: Im letzten Jahr Finisher auf der kleinen Strecke ca. 2.400, in diesem Jahr ca. 1/3 weniger. Auf der langen Strecke das gleiche Verhältnis 980 : 630. Gerade mal 20 Frauen in der Ergebnisliste. Wenn man jetzt tatsächlich alle rausgeschmissen hätte mit weniger als 28 Km/h bzw. 25 Km/h auf der kurzen Strecke, wären die Zahlen noch grausamer. Es soll ja noch Spaß machen.

Und zu guter Letzt noch meine Hochachtung vor dem Tagesschausprecher Marc Bator. Beim Interview mit dem Streckensprecher dachte ich noch, "Na, der nimmt den Mund aber ziemlich voll, erwähnte er doch 9 Stunden Fahrzeit auf der Langstrecke der Flandern-Rundfahrt", sehe ich jetzt 3:46 h für die lange Strecke in Köln. Klasse.

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mad.mat
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Beitragvon mad.mat » 10.04.2012, 22:10

Was für ein geiler Bericht. Warum bin ich nur nie dabei, wenn Euch solche Geschichten passieren?

Großen :Respekt: vor Eurer Leistung!!!
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon Zeven5 » 11.04.2012, 21:39

Jesus Christ, es ist unglaublich, dass das alles wirklich passiert ist.

Respekt!
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Beitragvon 7 of 9 » 11.04.2012, 22:03

Ich verstehe nicht,
warum dann so oft bei irgend welchen günstigen RTF über die Verpflegung gemosert wird. Wenn es hier für ein haufen Kohle nichts gibt.
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Tribelix
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Beitragvon Tribelix » 11.04.2012, 22:06

Danke Relef ich war dabei :D
Trocken und günstig ;)
so eine Orga braucht kein Mensch :mad:

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Beitragvon Ötzy » 11.04.2012, 22:18

Tribelix hat geschrieben:
so eine Orga braucht kein Mensch
Da denke ich doch gerne an Deinen Bericht vom 3LG zurück :HaHa:

An die Köln-Fahrer: GEILES KOPFKINO :Danke: und :Respekt:
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Beitragvon Konkursus » 11.04.2012, 23:04

@ 7of9: Du hast völlig Recht, wir wissen auf den RTF´s wirklich nicht, wie gut wir es haben, das hat mir diese Veranstaltung noch einmal plastisch vor Augen geführt. In Köln hatten sie das Startgeld sicher ohne jegliches Risiko, bei uns trägt jeder Veranstalter das (Wetter-), Risiko selbst, um beim nächsten Mal bei etwas Vorsicht verpflegungsmäßig wieder daneben zu liegen (z.B. CTF Eutin). Und dann wird noch gemurrt.

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Regenschacht am Rhein

Beitragvon Harterbrocken » 12.04.2012, 11:06

Konkursus hat geschrieben:Mitten in der Abfahrt sehe ich dann mehr oder weniger im Straßengrün einen Fahrer hilflos stehen und die anderen rauschen vorbei. Ein Blickkontakt, Bremsen gezogen, die übliche Frage, kommst Du klar? Nee, ein wenig schmal ausgestattet. Schiet, was solls. Ist ja ohnehin StVO. Schlauch gegeben, Pumpe rausgeholt, bei strömendem Regen und mit klammen Händen Schlauch gewechselt, bibbernd alles eingepackt und was jetzt?
Klasse, das nenne ich wahre Kameradschaft.

Bin auch gefahren, auch nass geworden, auch geflucht und habe auch zweifelhaften Spaß gehabt. Köln ist eine heimliche Liebe von mir. Ich mag die Stadt, die Mentalität und das Kölsch.

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Nach zwei Wochen Mallorca waren die Regenfluten am Rhein natürlich ein Schock. Wie heißt es doch so treffend in einem kölschen Liedchen: "Das Wasser von Kölle is jod..."

Zum Glück trug ich die richtigen Klamotten. Nur Überschuhe hatte ich vergessen. Aus zwei Gemüse-Plastiktüten und Kabelbindern schnell Ersatz gebastelt.

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Hielt exakt fünf Kilometer, dann waren beide Füße durchweicht.

Aus Startblock A gestartet, geht es sofort mit +45 km/h zur Sache. Bis ich in den Klicks bin, ist die Spitzengruppe schon in Bensberg. :HaHa:
Darum fahre ich gleich nach dem Start zunächst als Einzelkämpfer, bis sich irgendwann eine harmonische Gruppe findet, die aber jedes mal an den Anstiegen zerbröselt und sich immer wieder neu zusammen findet. Ein gleichmässig schnelles Tempo ist so natürlich nicht drin.

Egal, heil ankommen heißt die Devise. Bei diesem Sauwetter gar nicht so einfach. Eine lange Bergab-Passage endet in einer langen Rechtskurve, mein Tacho zeigt 59 km/h und dann sehe ich plötzlich in der Ideallinie einen glänzenden Gullideckel; schon bin ich drauf, mein Hinterrad versetzt um ein paar Zentimeter, aber ich bleibe oben. Noch mal Schwein gehabt.

Glücklicherweise beobachte ich nur wenige Stürze. Und das Beste: Ich empfinde die Regenfluten als relativ warm ("Das Wasser von Kölle....") und so kann ich die 126 Kilometer einigermaßen entspannt wegkurbeln. Obwohl ich schon nach der Hälfte der Strecke in den Bereich der C-Fahrer durchgereicht werde, erreiche ich das Ziel eine Viertelstunde vorm Besenwagen - ohne Schramme. Bei diesen Bedingungen ein echter Erfolg.

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Don Vito Campagnolo
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Na, da will ich doch auch mal meine Erlebnisse berichten:

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 14.04.2012, 16:11

Meine Fresse, war das eine Regenschlacht - aber der Reihe nach: Sonnabend gegen Mittag habe ich das Material schon mal startklar gemacht. Da Regen sicher war, musste also das alte blaue Schlachtross mal wieder dran glauben und bekam an Stelle des 42er Flachlandblatts ein etwas berggängigeres 39er verpasst. Dabei fiel mir glücklicherweise auf, dass der Schaltzug unterm Tretlagergehäuse akut an 'Haarspliss' litt. Normalerweise kein Problem, da ich solche Verschleißteile immer auf Vorrat habe - nur war mein letzter Zug neulich beim Aufbau des neuen Renners draufgegangen. Also los zur Shopping-Tour.

Leitner in A-burg hatte leider geschlossen, also weiter ins Nachbarstädtchen: "Guten Tag, ich brauche einen Schaltzug - wenn möglich für Campa, denn Shimano verwendet größere Nippeldurchmesser." Verkäuferin zum Chef: "Campa ...???" Chef: "Nee, nee, die sind mittlerweile alle kompatibel!" Kunde denkt sich: "Habe ich jetzt Lust zum Diskutieren? Nützt aber eh nix, weil er keinen passenden Zug hat und warum sollte ich einen professionellen Händler an meinem laienhaften Sachverstand teilhaben lassen?"

Also Shimano-Zug eingepackt, ab nach Hause. Vorsichtig und gut geschützt in den Schraubstock gespannt, Feile zur Hand (interessehalber noch mal nachgemessen: 3,94 mm zu 4,45 mm, soviel dazu...) und dann halt passend gemacht, was nicht passend zu kaufen war.

Szenenwechsel, Köln am Sonntagnachmittag: Verkehrssperrungen wg. der Veranstaltung, U-Bahn-Bau usw., aber nach einiger Sucherei einen Parkplatz gefunden, kleinen Stadtbummel inkl. Sightseeing am großen Loch, wo einst das Stadtarchiv stand. Unterlagen am Skoda-VIP-Stand eingesackt (im Skoda-Preisausschreiben hatte ich den Startplatzt gewonnen) und ab ins Hotel auf der anderen Rheinseite. Radweg für Montagmorgen eingeprägt und abends lecker essen + 2 Reagenzgläschen in der Kölsch-Brauerei Sünner.

Montag: Augen auf, Ohren auf - es regnet. Zum Glück wird es heute nur ein einziges Mal regnen, das allerdings Non-Stop. Frühstücken, fertigmachen, Sachen ins Auto werfen, aufsatteln und über den Rhein radeln. Im VIP-Zelt steht immerhin ein Heizpilz, denn Handschuhe, Hose und Füße waren schon von den 5 km Anrollen durch. Lecker Kaffee gibt es auch und einen netten Plausch mit einem Lübecker Mitstreiter. Dann geht es los: Ab in den Startblock (A, man gönnt sich ja sonst nichts...) um noch eine halbe Stunde durchzufrieren, der Regen hat aber fast aufgehört.

9:15 Uhr, Start für Rennen und Regen, wie üblich wird gefahren als gäbe es kein Morgen mehr. Bereits am Rheinufer 3-4 unmotivierte Bremsungen und wieder antreten, einer küsst schon den Kantstein - ich erinnere mich daran, dass ich ja nur Höhenmeter sammeln will und hier nix reißen möchte. Also Blick nach hinten, da kommen noch genug A-Leute und so lasse ich den Hauptteil des Blocks bereits auf der Rheinbrücke ziehen - blödes Gefühl, es juckt ja schon sich dranzuhängen, aber Bolzen im Windschatten steht nun heute nicht auf der Agenda. So formt sich nach 5 km eine kleine Gruppe mit Leuten, die augenscheinlich ordentlich fahren können, die Brille (geflutet, beschlagen) wandert nach einer Viertelstunde auf den Hinterkopf und die Wasser- und Dreckfontänen die nächsten 3 3/4 Std. direkt in die Augen.

So geht es raus aus Köln und rein ins bergische Land, bald kommen die ersten Steigungen und die ersten bekannten Gesichter tauchen wieder auf, die ich zuletzt am Rheinufer davonziehen sah. Es ist saukalt, bis auf den Oberkörper unter der Regenjacke sind die Klamotten durchnässt, Temperatur 6°C, aber gefühlt viel kälter. Es läuft bergauf zwar recht passabel, aber sich wohlfühlen geht irgendwie anders. Auf den ersten steileren Rampen fragen ich mich, wieso ich nicht noch eine größere Kassette draufgepackt habe - die Frage stellt sich nicht zum letzten Mal für heute, denn mit irgendwas muss man sich ja schließlich gedanklich beschäftigen. Aber es geht auch so, halt nur nicht so fluffig und jetzt wird es paradox: Normal quäle ich mich ja bergauf und lasse es bergab richtig krachen. Nun bin ich in der Gruppe bei den Ersten die über den Berg fahren und werde auf den Abfahrten nach Strich und Faden vernascht. Klar, ginge auch ein wenig schneller, aber bei Wasser von oben, Wasser von unten, Wasser und Dreck vom Vordermann, Straßenflickereien und Gullydeckeln fahre ich dann doch irgendwie mit etwas gebremster Freude bergab.

Die erste Auffahrt zum Schloss Bensberg (Steigung deutlich im 2-stelligen %-Bereich) mit nassem Kopfsteinpflaster, auf der das Hinterrad selbst dann Schlupf hat, wenn man mit dem dicken Hintern schön im Sattel hocken bleibt, dabei die superlangsamen oder abgestiegenen Fahrer umkurven - nee, Spaß geht anders. Am liebsten würde ich jetzt von der langen auf die kurze Strecke wechseln, aber der Shortcut nach Köln ist sicher noch gar nicht geöffnet (kurze Runde startete 1 Std. später) und so füge ich mich dem Schicksal.

Nach 1:30 Std. lässt der Regen etwas nach, der Himmel wird fast freundlich hellgrau und die Temperatur steigt um 2°C, was sich wirklich nett anfühlt. Plotzlich läuft der Motor, das Frieren ist weg und auch bergab läuft es nun einen Tick besser (der Computer spuckt Zuhause einen Topspeed von > 77 km/h aus), bei freier Sicht nach vor sogar recht ordentlich. So folgen etliche Wellen rauf und runter, ein richtig langer Anstieg, das fiese Steilstück Dombach-Sander zum 2. Mal (Hut ab vor der Menge der begeisterten Zuschauer, trotz Schietwetter, die Himmels-Schleusen haben wieder voll geöffnet ...) - hier fangen jetzt die Oberschenkel an zu zwicken. Trotzdem raufgequält (immer mehr Fahrer steigen ab) und nun beschleicht mich für die 2. Auffahrt zum Schloss Bensberg schon ein schlechtes Gefühl: Halte ich die Krämpfe im Zaum? Muss ich auch absteigen? Und dann sind immer noch über 25 km zu fahren...) Nun ja: Es tat weh. Richtig weh. Ganz doll Aua. Aber es ging gut und in der Abfahrt Richtung Forsbach laufen die Beine plötzlich wieder wie geschmiert.

Ein Grüppchen formiert sich, einige bekannte Mitstreiter langer Renn-km gesellen sich dazu und so geht es rein nach Köln. Jetzt noch rauf zur Severinsbrücke, auf´s kleine Blatt schalt ... scheiß Finger ... im 3. Anlauf gelingt es denn auch mit den klammen, kraft- und gefühllosen Fingern. Abfahrt von der Brücke das gleiche Spiel: 2 mal erfolglos, ein paar Fingerlockerungsübungen und schließlich bewegt sich die Kette doch ... Am Rheinufer ziehen dann einige wieder den Endspurt um die goldene Ananas an, mir reicht es einfach endlich im Ziel zu sein - 4:06 Std. für 127 km und 1.450 Höhenmeter.

Schnell wieder zum VIP-Zelt unter den Heizpilz, wo als erstes der Haus- und Hof-Fotograf Bilder der eintrudelnden Wracks schießt. Drinnen dann ein Frottee-Handtuch von Katjuscha-Masseur, Kaffee & Kuchen und eine ordentliche Portion Nudeln & Geschnetzeltes - so ein Zelt mit warmen und kalten Buffet hat echt was für sich, daran könnte ich mich gewöhnen. Nachdem Hans-Peter Holczer endlich fertig ist, stürzt sich der Tour-Schreiberling dann auch auf mich - naja, was sollst, die "Sponsoren-Verpflichtungen" gehören halt zum Business dazu, nix ist umsonst im Leben. ;)

Danach dann zähneklappernd wieder rüber nach Köln-Kalk, Renner ins Auto, raus aus den nassen Klamotten und ums Eck zur Duschgelegenheit - passiert ja auch nicht alle Tage, dass man mit den Fahrern von Vacansoleil, NetApp & Co. unter der gleichen Dusche steht.

Tja, nach dieser Kür dann die Pflicht: Rauf auf A3 und A1 durch diverse Baustellen und keine 5 Std. später schon wieder Zuhause - was für ein Wochenende!
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Konkursus
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Beitragvon Konkursus » 14.04.2012, 23:06

@ Don Vito Campagnolo: :GrosseZustimmung: :GrosseZustimmung:


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Beitragvon dirksen1 » 16.04.2012, 09:06

Kurz nach dem Rennen bekam ich von Fortunen-Kollege Rocky die Info, dass es eine recht gute (Live-)Berichterstattung auch von den Jedermännern und -frauen gab. Meine Anfrage beim WDR ergab leider folgende Antwort:
Sehr geehrter Herr Ditzen,

Leider haben wir das Radrennen rund um Köln nur im Livestream anbieten können. Das heißt, das Radrennen ist leider nicht nachträglich in der Mediathek zu sehen.

Mit bedauernden, aber herzlichen Grüßen,

Ihr Mediathek-Team
Falls also jemand einen Video-/DVD-Rekorder mitlaufen ließ oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennen könnte, der ... ;-)
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Beitragvon dirksen1 » 16.04.2012, 10:31

einen auch sehr vielsagenden Bericht habe ich hier gefunden:

http://www.radsport-aktiv.de/freizeit/f ... _74529.php
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Regenschlacht am Rhein

Beitragvon RGH-Admin » 08.05.2012, 15:31

Wie unser Mitglied Marc Bator "Rund um Köln" erlebt hat könnt hier hier nachlesen:

http://www.rg-hamburg.de/index.php?opti ... &Itemid=27
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Beitragvon Konkursus » 08.05.2012, 16:21

ich hab´s irgendwo schon einmal geschrieben: wenn man Marc Bator nur vom Fernsehen kennt, traut man ihm eine solche Leistung nicht zu (das sind eben Vorurteile). Klasse gefahren - wie vorher schon in Flandern. Toller Bericht natürlich auch.

Wenn Marc jetzt auch als Lizenzfahrer fahren möchte, sieht man ihn ja vielleicht bei dem einen oder anderen Crossrennen.

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