2. Bremen Challenge, Bremen-Überseestadt (Berichte+Bilder)

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rozzzloeffel
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2. Bremen Challenge, Bremen-Überseestadt (Berichte+Bilder)

Beitragvon rozzzloeffel » 28.08.2011, 15:30

Ich sag nur vorab: Nie wieder Bremen-Challenge! Nie wieder!!!! So schlecht!! Aus meiner Sicht grob fahrlässig!!

Aber der Reihe nach: 11:15 Uhr Ankunft am Start, 15 Leute warteten an der Nr.-Ausgabe. Und zwar auch ca. 15 Min....das war nicht grad professionell.... Der Startbeutel (übrigens gegen 20 € Pfand für den Transponder) in Form einer einfachen Plastiktüte ins Auto gepackt und los geht's. Der Wind pustet kräftig. Der erste Schreck: Janina und ich fuhren hinter einer Person, welche nach 8 KM seine Brille verlor. Was macht er? Leitet erstmal eine Kehrtwende nach Links, um zu drehen! Brems, quietsch .... wir stehen quer, aber alles gut gegangen.

Weiter geht's. In Runde 2 sahen wir einen Unfall. Ein Fahrer ist voraussichtlich in ein Haltestellenhäuschen gerauscht und hat das Verbundglas komplett durchstoßen. Er blutete auch stark, das Glas lag auf der Strecke, wurde aber schnell beseitigt.

Wir kamen in Runde 4. Die ersten drei Fahrer überrundeten uns, angeführt vom Veranstalter. Wir hatten einen Schnitt von 31. Wir, unsere Gruppe von 5 Leute, bogen auf die lange Grade ab. Da kam das erste Hauptfeld (ohne Führungsfahrzeug), ohne aber sich und uns vorzuwarnen, rauschte das erste Hauptfeld an ohne Rücksicht auf Verluste. Die Straße war ca. 5 m breit. Wir fuhren ca. 10 cm entfernt vom Kantstein, riefen auch, aber wir wurden weiter an den Rand gedrängt. Da passierte es: Ich spürte einen Stoß von hinten, Schreie, Lärm, ... Massensturz. In Janina stürtzte auch ein Fahrer rein; ins Hinterrad. Warum, warum Leute?? Ihr hattet mindestens 3 m Platz und habt uns an den Kantstein gedrängt!! Und dabei eine Frau verletzt!! Bei Janina uns mir bliebs bei Materialschaden. Ich konnte noch mich halten, bei Janina wurde das Hinterrad beschädigt. Rennen war bei Km 32 gelaufen. Die verletzte Frau haben wir noch zum RTW begleitet.

Neben den ignoranten Fahrlässigkeitsrambos erhebe ich schwere Vorwürfe an den Veranstalter. Waren ca. 600 Leute vielleicht zu viel? Warum werden Überrundete nicht zum Selbstschutz rausgenommen? Warum wird das führende Fahrerfeld nicht durch ein Veranstalter-PKW oder Polizei-Fahrzeug angeführt, wie in Frankfurt? Warum wird man mit 25er-Schnitt auf den Rundkurs gelassen, nicht wie üblich, mit 30er-Schnitt?

Symbolisch die Aussage des Veranstalters: Mit einem Sturz muss man rechnen, bei den Cyclassics stürzen mehr. Welch ein prozentualer Vergleich.....

Sachen gepackt, sch... auf Pasta-Party und weg. Never ever Bremen! Wer sowas nicht ausrichten kann, solls lassen. Und für mich ist solch ein Rennen nichts mehr, in Bremen schon gar nicht. Einzig positiv: separate WCs für Frauen.
Zuletzt geändert von rozzzloeffel am 29.08.2011, 12:58, insgesamt 3-mal geändert.
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mad.mat
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Beitragvon mad.mat » 28.08.2011, 16:07

Oh Mann, was für ein Desaster für Euch. Zum Glück ist Euch nichts schlimmeres passiert. Aber auch ich habe das Gefühl, das zunehmend rücksichtsloser gefahren wird. Über die Gründe warum, habe ich so meine eigene Theorie.

Alles Gute weiterhin für Euch.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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rozzzloeffel
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Beitragvon rozzzloeffel » 28.08.2011, 16:55

mad.mat hat geschrieben:Oh Mann, was für ein Desaster für Euch. Zum Glück ist Euch nichts schlimmeres passiert.

Alles Gute weiterhin für Euch.
Danke Dir, bleibt auch immer schön aufm Sattel.

Was mich echt sauer macht: Diese Welle von Fahrerfeld hat uns regelrecht weggestoßen, obwohl mind. 3 M Platz waren nach links. Wie kann man nur so fahren? Die haben die Stürze billigend in Kauf genommen. Und aus meiner Sicht trägt auch der Veranstalter Mitverantwortung fürs Geschehene. Das Anführen des ersten Hauptfeldes oder das Rausziehen der Überrundeten hätte den Sturz vermeiden können. So wurde auch von Veranstalterseite in Kauf genommen, dass vermeintlich schwächere Fahrer von den Starken regelrecht überrollt werden können und sich viele Leute verletzen können.

So wenig Leute waren es ja auch nicht im Rennen und durch die breite PR wurde halt auch die unerfahrene Masse angesprochen. Der Veranstalter hat aus meiner Sicht nicht alle relevanten Schutzmaßnahmen fürs Fahrerfeld angewandt, was seine Konsequenzen grad für Überrundete und Unerfahrende trug. Und aus dieser Mische aus Rücksichtslosigkeit und Orga-Versagens konnte man sich dem Crash gar nicht entziehen. Mehr als gradlinig rechts kann ich doch auch nicht fahren. Aber die Aussagen des Veranstalters nach all dem sprechen auch ihre Sprache....
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Mirco
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Beitragvon Mirco » 28.08.2011, 19:55

Moin

Also ursprünglich wollte und werde ich morgen einen Bericht zur Bremen Challenge verfassen. Marit wird Ihre Eindrücke später ebenfalls noch in Worte fassen und wird ähnliches wie "rozzloeffel" berichten können.

Vorab möchte ich allerdings mal die Thematik "Überrundung" ansprechen. Das es auf einem Rundkurs, auch wenn er ca. 10km lang ist bei einem Spitzenfeld bestehend aus sehr guten Jedermänner/frauen, C-Lizenz-Fahrern und ehemaligen Weltmeistern, Olypiasiegern usw. zu Überrundungen kommen wird ist klar. Ob sich dieses Feld nun professionell verhalten hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ob eine Disqualifikation überrundeter Fahrer sinnvoll ist, bleibt die Frage. Wie soll ein Veranstalter sicherstellen bzw. feststellen, das ein Fahrer nun überrundet wurde, oder nur die Geschwindigkeit des Spitzenfeldes nicht halten kann.
Dummerweise hat der Veranstalter auch scheinbar falsch auf diesen Zwischenfall reagiert. Ca. 100m nach dem Start/Ziel wurde mitten im Rennen plötzlich, ohne Ankündigung die Strecke gesperrt, um überrundete Teilnehmer aus dem Rennen zu nehmen. Leider war Marit auch in dieser Gruppe und durfte, wie zahlreiche andere Fahrer auch, eine Vollbremsung hinlegen, wobei es im hinteren Feld ebenfalls zu Stürzen kam. Was bitte soll dass denn?

Ich halte die Regel mit der Mindestgeschwindigkeit aus Teilnehmersicht für ausreichend, sollte allerdings entsprechend der Strecke angepasst werden. Seitens des Veranstalters sollten, wie auch immer, Vorkehrungen getroffen werden, dass zu überrundene Fahrer vorher gewarnt werden und sich rechts zu halten haben. Das könnte ja z. B. auch über ein Führungsmotorrad stattfinden.

So, mehr gibt es dann in einem anderen Bericht.

Gruß

Mirco
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 28.08.2011, 20:27

Eben hat Hans-Joachim Wiese mich angerufen. Er ist der sportliche Leiter der Bremen Challenge. Zunächst einmal tut es ihm Leid, dass es zu diesen Stürzen gekommen ist. Wie jeder mir bekannte Veranstalter hat auch er größtes Interesse daran, dass keine passieren, kann sie aber letztlich nicht alle verhindern.

Hans-Joachim fuhr in einem der beiden Führungsfahrzeuge. Er sagt, er hat alle vor der Überrundung stehenden vor der nachfolgenden Führungsgruppe gewarnt. Es ist nicht sinnvoll zwischen Ausreißergruppen und Hauptfeld Fahrzeuge fahren zu lassen. Man weiß ja nicht, wie sich die Gruppen weiter entwickeln.

Letztes Jahr fuhr der Gewinner das Jedermannrennen mit 40 km/h Schnitt, in diesem Jahr mit 44. Kein Wunder also, dass die Leute, für die solche Rennen in erster Linie da sind, immer früher überrundet werden. Gefährliche Sprints um Platz 300 gehen im ebenfalls auf den Keks.

Mit dem Mann, der mit dem Helm vorweg durch die Scheibe ging, hat Hans-Joachim nach dem Rennen vor Ort gesprochen. Bei dem heutigen Rennen ist niemand schwer verletzt worden.

Wie wir grad bei den Cyclassics erlebt haben, hängt der persönliche Eindruck immer davon ab, wo und mit wem man auf der Strecke war und was man dabei erlebt hat. Das kann sehr unterschiedlich sein.

Uwe Fahrenkamp ist sportlicher Leiter der Vattenfall Cyclaccis. Er fuhr die Bremen Challenge mit. Er war sehr zufrieden mit dem Rennen, will dort 2012 wieder an den Start gehen.
Zuletzt geändert von Helmut am 29.08.2011, 23:48, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon crumble » 28.08.2011, 20:47

rozzzloeffel hat geschrieben:Was mich echt sauer macht: Diese Welle von Fahrerfeld hat uns regelrecht weggestoßen, obwohl mind. 3 M Platz waren nach links. Wie kann man nur so fahren?
Das war in/nach der Kurve vor der Zielgeraden? Dass es da knallen würde hatte ich schon beim Einfahren gesehen. Die macht dicht. Das Führungsfeld dürfte da ganz simpel nach aussen getragen worden sein.

Immerhin hat der Veranstalter diesmal nicht die vielen kleinen S-Kurven mit drinnen gehabt. Da hatte ich vorher sorgen gehabt, mit der Masse an Leuten rein zu fahren. Und natürlich vor dieser Kurve vor der Zielgeraden.

Die Scherben an der Haltestelle wurden binnen einer Runde beseitigt. Ich hoffe, es geht den Verunfallten nicht all zu schlecht. Das war eine Gerade und ich hatte nichts gehoert. Das muss recht weit vorne im A Block passiert sein. Die werden da in der ersten Runde mit ueber 40 rein gekracht sein. :-( Ich bin froh nicht viel mehr davon gesehen zu haben, als die Scherben, eine Flasche und ein Rad. Vorne wurde da eine ganze Weile lang das Tempo raus genommen.

Einen weiteren Sturz hatte ich gesehen, bei der vier oder fuenf Fahrer quer über die ganze Strasse lagen. Das war an der Stelle, wo man von der linken auf die rechte Seite der Nordstrasse geleitet wurde.

Meine Kritik an der Veranstaltung ist, dass es mehr Infos auf der Veranstaltung braucht. Ich wusste nicht wohin mit dem Transponder. Ich war da nicht der einzige, der planlos durch die Gegend taperte. Die 20 Euro Pfand fuer den Transponder fand ich OK. Das wurde auch vorher angekündigt.

Schlimmer war, dass man nach den Zieleinlauf nicht so recht wusste wohin. Das war beim letzten Mal wesentlich besser geloest. Da ist man rechts raus, war sofort bei der Verpflegung und konnte auch den Transponder abgeben. Diesmal mit mehr Leuten gab es keine grosse Flaeche, auf der die Finisher raus konnten. Stattdessen fingen viele an den Zielauslauf grundlos zu verstopfen. Und das bei Fahrern aus Block A/B, die eigentlich wissen sollten, was das fuer die Nachkommenden bedeutet. Da haette der Veranstalter eine passende Flaeche ausweisen und auch wenigstens in den Renninfos drauf hinweisen muessen.

Die Fahrweise war diesmal wesentlich entspannter als letztes Jahr. Ich war im Ende vom A Block gelandet. Bis man um die Kurve beim Start war, waren die schnellen Gruppen schon weg. Der Rest zerfiel relativ schnell in Gruppengroessen, die fuer die Strecke geeignet waren. Es ist auch niemand in den Kurven quer rueber geschossen, um mitten in der Gruppe Linie zu fahren oder panisch Gullideckeln auszuweichen. Das hatte ich beim letzten mal. Von daher kann ich ueber die Fahrer nicht meckern. Aber das ist wohl nichts anderes als ein Gluecksspiel, das bei jeder Veranstaltung mal schief gehen kann. Waere die Spitze 20 Meter spaeter auf euch aufgerollt, haette es den Sturz wahrscheinlich nicht gegeben.

Man hatte ich schiss, dass es mich einfach auf den nassen Schienen am Wendepunkt schmeisst. Das Rennen mag fuer dich ehern unschön geendet haben, mir hat es Spass gemacht. Dank der nassen Schienen habe ich nach meinen Stuerzen sogar wieder genug Vertrauen in mich und mein Rad gefunden.

Schade fand ich, dass fast alle vor dem Wetter gefluechtet sind. Das Elite-Rennen fand ich diesmal recht spannend. Der Wind hat nicht nur bei uns für kleine Gruppen gesorgt.

Gute Besserung allen Gestürzten
Peter
crumble
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Beitragvon crumble » 28.08.2011, 20:56

Helmut hat geschrieben:Letztes Jahr fuhr der Gewinner das Jedermannrennen mit 40 km/h Schnitt, in diesem Jahr mit 44.
Bei dem Wind. :shock: Kein Wunder, dass es sie aus der Kurve trägt.
Helmut hat geschrieben:Mit dem Mann, der mit dem Helm vorweg durch die Scheibe ging, hat Hans-Joachim nach dem Rennen vor Ort gesprochen. Bei dem heutigen Rennen ist niemand schwer verletzt worden.
Das freut mich zu hören.

Peter
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Marit
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Beitragvon Marit » 28.08.2011, 23:17

Mußte erstmal nach der Ankunft in Wunstorf noch mit meinem "Vierbeinigen-1PS" aufs Stoppelfeld, um wieder runter zu kommen von dem Erlebten in Bremen. Aber fangen wir vorne an: Nachdem der Start in Bremen auf 12:30 Uhr verlegt worden war, hieß es heute für Mirco und mich ein wenig länger schlafen und erst um 8:00 Uhr das Auto zu starten. In Bremen angekommen haben wir Stephan Menke vom Organisationsbüro Bremer Challange getroffen und unsere Startunterlagen und unsere Gästekarten für den VIP Bereich in Empfang genommen. Dort wurde uns von den 2 netten VIP-Zelt-Hostessen jeder Getränkewunsch gebracht. Ist schon toll, auch mal wichtig zu sein, ohne Olympia o. ä. gewonnen zu haben. :)

Dann erblickten wir Fortune Harald und haben uns mit ihm noch einige Zeit unterhalten, bevor es dann langsam ans Fertigmachen ging. Sind dann noch einige Runden zum Warmfahren um den Startbereich gefahren. Da Frau ja immer nochmal auf Klo muss (mit VIP-Ausweiß sogar kostenlos; sonst 0,50 Cent) war der Startblock ganz vorne natürlich schon voll und so konnten wir nur aus der Mitte des A-Startblocks starten.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... o%2037.JPG">

Nach dem Start vermisste ich dann die Neutralisationsphase, die uns von Stephan angekündigt wurde. So ging es gleich richtig los. Und Mirco war dann mal weg.:Radler:

In den ersten 2 Runden konnte ich mich immer mal wieder an irgendwelche Gruppen ranhängen und alles lief gut. Wer auch immer bei der Start- und Ziellinienüberquerung immer laut meinen Namen geschrien hat, weiß ich zwar nicht, aber es war schon lustig und gibt einem nochmal einen Motivationsschub. :Kopfüberklatschen:

In Runde 3 fing dann bei mir das Desaster an; ich war auf einmal alleine; alle weg. Umgedreht, keiner zu sehen. Dann fing es auch noch an zu regnen. Während ich dann um die Kurve Richtung Hafen fuhr, wo der Gegenwind wieder einsetzte und der Tacho deutlich unter 30 km/h anzeigte, habe ich wirklich überlegt aufzuhören. Auf sowas hatte ich keine Lust. Noch 3 Runden alleine fahren? Irgendwann überholte mich dann doch eine Gruppe aus 2 anderen Frauen und einigen Männern. Also Chance genutzt und rangehängt. So fuhren wir dann in dieser Zusammensetzung noch Runde 4 und 5 zusammen. In der 5. Runde rauschte auf einmal das Hauptfeld auf der langen Hafengerade von hinten ans uns vorbei und ich muß wie rozzzloeffel sagen: Die sind an uns vorbei wie die Irren. Keinerleih Rücksichtnahme; wir wurden rechts an den Strassenrand gequetscht, die sind so dicht an uns vorbei, dass man sie auch als Blinder gespührt hat, um uns dann noch zu schneiden.

LEUTE, DAS IST EIN JEDERMANNRENNEN; NICHT MAL PROFIS FAHREN SO! Ihr könnte ja gerne schnell fahren und überholen, aber dann sollte man auch fair sein und genug Abstand zu uns "langsameren" Fahrern halten. :meckern:

Jetzt kommen wir zu dem spannenden Teil des Berichtes (Und mein sonst so niedriger Blutdruck ist immer noch auf 200!). So fahren wir also in unserer Gruppe zum 5. Mal über die Start- und Ziellinie; natürlich mit dem Gedanken jetzt nochmal alles zu geben und ich überlege noch, ob ich mir gleich noch ein Energiegel reinziehe, als auf einmal ca. 200 m nach dem Zielbereich ein Ordner auf einmal das Absperrband über die Strasse reißt und uns nach rechts in den Zielbereich leitet. :mad: Also, von über 34 km/h Vollbremsung. Mein Blick geht auf den Tacho: Nee, erst 47 Kilometer drauf. Fehlt noch ne Runde. Waren die anderen aus meiner Gruppe etwa ne Runde schneller gewesen? Ich zum Ordner, dass mir noch eine Runde fehlt und wollte weiterfahren. Nein, hier ist Ende, Ihr seid überrundet. :oops:

Wie überrundet? Als wir 3 Frauen gerade am diskutieren waren, warum wir die 6. Runde nicht mehr fahren dürfen; sehen wir, wie der Ordner die Strecke mittlerweile wieder freigegeben hat und alle anderen fröhlich das Rennen zu Ende fahren. Nochmal aufs Rad wollten wir auch nicht, da die Zeit jetzt eh im A.....sch war. Uns konnte oder wollte auch keiner sagen, was das jetzt war.

Wir uns dann bei der Rennleitung beschwert, worauf von denen dann kam, dass das so wegen der Überrundung richtig gewesen sei. Dann allerdings kam was von wegen irgendeiner Fehlentscheidung und dass man noch nicht wüßte wie man das mit unseren 5 Runden dann jetzt werten würde. :Weissnicht:

Da ich diesen Startplatz ja gewonnen habe und kein Geld dafür bezahlt habe, bin ich nicht zum HB-Männchen geworden. Für Mirco dagegen lief es recht gut und er wäre gerne noch weiter vorne aus Startblock A gestartet, um mit den Hauptfeld zu fahren. Mirco wird nächstes Jahr wieder starten. Ich dagegen werde es mir noch mal durch den Kopf gehen lassen. Ich bin erstmal gespannt auf die Ergebnislisten!

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... o%2044.JPG">

Meine Laune war danach so im Keller, dass ich keine Lust mehr hatte noch ein Bild fürs Forum von Mirco und mir zusammen machen zu lassen. Das holen wir noch nach wenn unsere neuen Sinner-Brillen da sind. Trotzdem schon mal vielen Dank für die 2 Startplätze, die über das HFS verlost wurden. Ebenso haben wir uns bei unserem Sponsor Covadonga folgende Bücher ausgesucht: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... sfahrra-21" target="_blank">Dicker Mann auf dünnen Reifen - Mein neues Leben als Rennradfahrer</a> von Ulf Henning. Sehr lustige Erzählung, wie Ulf zum Rennradfahren kommt. Und die <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... sfahrra-21" target="_blank">Die Trainingsbibel für Radsportler</a> von Jeol Friel - VIELEN DANK!!!

Da wir als Fortunen ja die Raptor-Radbrille schon tragen, haben wir uns 2 coole Sonnenbrillen für vor und nach dem Rennradfahren ausgesucht.

:cool: DANKE schon mal auch an Sinner!!!

LG Marit

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... o%2027.JPG">
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Beitragvon kuexta » 29.08.2011, 11:21

Helmut hat geschrieben:Bei dem heutigen Rennen ist niemand schwer verletzt worden.
Mit Verlaub, aber den Herrn würde ich gerne mal nach seiner Definition von "schwer verletzt" befragen. Wir waren mit vier Leuten von TRENGA DE dabei und einer von uns war der zweite Verletzte vom Bushäuschen-Kontakt. Es ist schön, dass dem anderen anscheinend wenig passiert ist, aber bei unserem Mann mussten Schulter und Knie genäht werden und im Wartezimmer der Notaufnahme saß ein weiteres Sturzopfer mit Schlüsselbein-Fraktur.

Ich will jetzt keine Erbsenzählerei über schwer oder nicht schwer anfangen, aber mich regt es gelinde gesagt auf, dass die Veranstalter anscheinend recht zufrieden mit der gesamten Austragung und ihren Folgen sind. Dass relativ wenig Leute ins Krankenhaus mussten, ist in keinster Weise dem Veranstalter zu verdanken, sondern einfach pures Glück gewesen. Ich habe in jeder Runde unzählige Hindernisse gesehen, die einfach abgepolstert sein MÜSSEN! Wie kann man Verkehrsinselschilder ungepolstert lassen, ebenso wie 1 m x 0,5 m große Sandsteinquader, die direkt neben dem Kantstein liegen? Und eben das zu Bruch gegangene Bushäuschen darf auch gerne abgesichert sein, denn es stand maximal eine Lenkerbreite von der Fahrbahn entfernt. Und wer erinnert sich nicht an die Posse am Start mit den verlegten oder nicht verlegten Tauen in den Schienen.

Die Fahrweise der Teilnehmer ist natürlich die Hauptursache für solche Stürze. Seh ich genauso. Aber man muss das mit Sicherheitsmaßnahmen kompensieren können, will man ein Jedermann-Rennen sicher durchführen.

Über die Orga brauche ich nichts weiter zu sagen, schlichtweg nicht vorhanden (Zitat Rennleitung: "Die Startblöcke haben wir nicht hinbekommen, startet einfach wo ihr wollt."). :mad:

Fazit auch bei uns vieren: Nie wieder Bremen Challenge!!!

Nachtrag: Aufrichtig bedanken möchte ich mich allerdings bei den Helfern vom DRK-Zelt, die uns gut und unkompliziert über unseren Teamkameraden informiert haben.
Zuletzt geändert von kuexta am 30.08.2011, 09:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon rozzzloeffel » 29.08.2011, 11:50

crumble hat geschrieben:
rozzzloeffel hat geschrieben:Was mich echt sauer macht: Diese Welle von Fahrerfeld hat uns regelrecht weggestoßen, obwohl mind. 3 M Platz waren nach links. Wie kann man nur so fahren?
Das war in/nach der Kurve vor der Zielgeraden? Dass es da knallen würde hatte ich schon beim Einfahren gesehen. Die macht dicht. Das Führungsfeld dürfte da ganz simpel nach aussen getragen worden sein.

Waere die Spitze 20 Meter spaeter auf euch aufgerollt, haette es den Sturz wahrscheinlich nicht gegeben.
Nein, der Unfall ereignete sich auf der langen, geraden Nordstraße. Sprich: auch 20, 50 oder noch viel Meter weiter wäre der Unfall so oder so passiert, da das Feld mit zig Fahrern rücksichtslos die Leute an den Kantstein drängte.

Hier wurden neben dem krassen Fehlverhalten des Feldes (sämtliche Fahrer berührten meine Arme, null Kommunikation in der großen Gruppe, wir konnten uns dem nicht entziehen), aber meines Erachtens klare Orga-Fehler begangen, denn sowas MUSS orgaseitig kalkuliert werden! Es war ein Rundstreckenrennen, welches nicht grad wenig Teilnehmer hatte. Viele schnelle Fahrer treffen definitiv mindestens einmal auf das langsamere Feld. In so einer Konstellation hätte dem Unfall einfach durch ein Motorrad vorab vorgebeugt werden können. Die ersten drei Fahrer wurden ja auch angeführt und hielten (auch dadurch) großen Abstand.

Beispiel Velotour Frankfurt: Die dortige 70er-Runde ist nichts anderes als eine 35er-Runde, die zweimal gefahren wird.

Die Führenden sowie ein weiteres Teilnehmerfeld wurden polizeilich abgesichert (auch die Skater). So wurden alle Teilnehmer geschützt.

Bei dem Rennen in Bremen, wo Überrundungen auf jeden Fall geschehen, wäre eine Anführung des ersten Hauptfeldes zwingend erforderlich gewesen. Der entstandene Unfall war ohne jegliche Schutzmaßnahme schier unvermeidbar. Das kann nicht der Sinn eines solchen Rennens sein. Ich bin doch auch nicht der Einzige, der hier das Geschehene schildert, es sind ja auch noch andere Eindrücke hier verfasst, die ähnliche Missstände erläutern. Kann mir doch keiner weismachen, dass die bisher geschilderten Eindrücke ausschließlich in die Verantwortung der Fahrer gestellt werden können. Prävention bzw. Vorbeugung schien nie wirklich ein Thema für den Veranstalter gewesen zu sein.

Wie auch beschrieben war die Sache mit den Startblöcken eine Farce.
Zuletzt geändert von rozzzloeffel am 29.08.2011, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon JasperRodenkirchen » 29.08.2011, 12:25

Also, ich habe mir das Rennen vom Ende der viel beschriebenen 1. großen Gruppe angeguckt und muss sagen, dass ich auch deutlich plane, nächstes Jahr NICHT in Bremen zu starten. Z. B. die Überrundungen: Der beschriebene Sturz ist in einem Streckenabschnitt passiert, wo es sowas von bescheuert erscheint, dass sich die Fahrer nicht einigen können. Ich hatte gefühlte 10 m zum Sturz-Ausweichen nach links. Kritischer war, als wir in der letzten Runde in einem Fahrbahnschwenk über Gleise eine größere Gruppe überholen mussten - aber das ging gut, vielleicht weil sich alle konzentriert haben. Insgesamt wurde aber m. E. sehr aggressiv und hektisch gefahren.

Ansonsten ist die Orga 10 Klassen schlechter als bei den Cyclassics. Keine Duschen, Keine Blockzuteilung, viele Gleise, Strecken schlechter abgesichert, kein Konzept, wie mit Überrundungen umgegangen wird, denn die, die im Ziel sind, halten natürlich auf der kleinen Straße recht schnell an, andere wollten weiter, im Ergebnis stehe ich mit 4 Runden, obwohl ich alle 6 im Feld gefahren bin, langsame Nummerausgabe, Strecke so spät abgesperrt, dass man sich nicht mal eine Runde warm fahren und sich die Gefahrenstellen angucken konnte, paar Tage vorher Verschiebung der Startzeit,
Gruß Christian
Nach vielen Niederlagen an diversen Pässen notgedrungen Flachlandroller
Athen83

Oh Mann...

Beitragvon Athen83 » 29.08.2011, 12:44

Sehr aufschlußreiche Berichte. Wenn ich das alles lese, muß ich ja nicht mal ansatzweise überlegen, das Rennen für nächstes Jahr ins Auge zu fassen. Auf sowas chaotisches habe ich absolut keine Lust.
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Beitragvon Mirco » 29.08.2011, 13:15

Moin

Jeder erlebt ein Rennen aus seiner eigenen Perspektive. Ich persönlich kann nur für mich bzw. meiner Gruppe sprechen. Dort lief es nur auf den letzten 3-4 Km etwas hektisch ab, weil sich jeder gut positionieren wollte. Ob das bei einer Platzierung zwischen 60 und 80 noch Sinn macht, muss jeder für sich selbst beurteilen. Ich persönlich halte einen Sprint, bzw. das hektische Positionieren um Platz 60-80 für nicht sinnvoll, was der Sturz eines Fahrers leicht rechts vor mir genau bei Start/Ziel mal wieder beweist.

Die Orga hätte in Bezug auf Information, Organisation und Sicherheit deutlich besser sein können und auch müssen. Bleibt nicht zu vergessen, dass es bisher die 2. Bremen-Challenge war und sich der Veranstalter für nächstes Jahr sicherlich die angebrachte Kritik zu herzen nehmen wird.

Gruß

Mirco
crumble
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Beitragvon crumble » 29.08.2011, 13:46

JasperRodenkirchen hat geschrieben:viele Gleise,
Bremen ist nun mal eine Stadt/Dorf mit Strassenbahn. Bei einer 10 Km Runde nahe dem Stadtzentrum wird man zwangsweise auf Schienen treffen. Ich fand die nicht schlimm. Kann auch daran liegen, dass ich Gleise als Bremer gewoehnt bin.
JasperRodenkirchen hat geschrieben:Strecken schlechter abgesichert,
Da muss ich Dir recht geben. Fuer eine kommerzielle Veranstaltung war die Sicherung alles andere als optimal.
JasperRodenkirchen hat geschrieben:kein Konzept, wie mit Überrundungen umgegangen wird
Das stoert mich aber bei allen Rundrennen fuer Jedermaenner. Bisher habe ich noch keines erlebt, wo man den Leuten vorher sagt, ob sie nach einer Ueberundung draussen sind oder nicht. Bei kleinen Runden muss ich jedesmal gruebeln, ob ich denn jetzt raus muss oder bis zur letzten Runde der Sieger weiter fahren darf.

Peter
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Beitragvon turbo32 » 29.08.2011, 20:22

Gbt es noch Fotos?
SPASSSPORTLER
Kuki

Beitragvon Kuki » 29.08.2011, 20:35

turbo32 hat geschrieben:Gbt es noch Fotos?
Auf der Seite vom Weser-Kurier gibt es ein paar.

http://www.weser-kurier.de/Bilder/Lokal ... -2011.html
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Heimfelder Dirk
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 29.08.2011, 21:21

Hierzu kann ich in zunächst nur allen Verunfallten baldige Genesung wünschen und bin erleichtert, keine weiteren Vereinskameraden und Foris im Krankenstand vorzufinden.

Vom Abflug des Trenga.de-Fahrers wurde mir heute schon im Fahrrad-Center-Harburg von einem aus dem Team berichtet. Auch dort nur Kopfschütteln zum Ablauf und zur Organisation der Veranstaltung. Wenn dann der Veranstalter der Meinung ist, dass alles halb so wild ist, solange der Verunglückte noch ansprechbar ist....Bei mir persönlich tendiert die Motivation zu weiteren Teilnahmen an solchen Jedermannrennen langsam gegen null. Bei den ganz großen Veranstaltungen wie bei den Cyclassics macht schon nicht einmal mehr die Nachlese hier im Forum wirklich Freude. Über manche Einlassungen dort kann ich nur den Kopf schütteln.

So etwas wie gestern, mit 12 Leuten einfach mal von Kaltenkirchen an die Ostsee, Fischbrötchen futtern und Kaffee trinken und wieder zurück, macht mir mehr Spaß. 200 km abgespult, hinterhehr noch ne halbe Stunde in der Eisdiele geplaudert und total relaxt nach Hause gefahren..

:gruss: Dirk
crumble
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Beitragvon crumble » 29.08.2011, 21:32

turbo32 hat geschrieben:Gbt es noch Fotos?
Hier gibt es auch noch welche:

http://www.andis-radsportfotos.de/stra% ... enge-2011/

Peter
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Beitragvon rozzzloeffel » 29.08.2011, 21:44

Hier der Pressebericht des Weser-Kuriers, der sich wie ein Offenbarungseid für die Orga liest:

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Spor ... eute-.html

Mit 700 Leuten wohl etwas viel für ein Rundstreckenrennen bzw. ein Rennen mit dieser Streckenführung.

Das Zitat des sportl. Leiters der Cyclassics spricht auch Bände sowie ein Selbsteingeständnis der Orga.

Fazit: Nie wieder, lasst es sein, Jungs. Ihr könnt es nicht. Das Einzige, was Ihr konntet, war die Gesundheit der Teilnehmer fahrlässig zu riskieren. Normalerweise müsste dem Abgelaufenem nochmal durch Dritte nachgegangen werden bzw. das Geschehene aufgearbeitet werden.

Ich bin immer noch fassungslos. Jeder fängt ja mal klein an, aber ich denke, man kann zwischen den verschiedenen Veranstaltern Vergleiche ziehen und ich muss sagen: Nirgendwo, wo ich mitfuhr, war die Sicherheit der Teilnehmer so nachrangig gewährleistet wie in Bremen....
turbo32
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Beitragvon turbo32 » 29.08.2011, 22:43

Heimfelder Dirk hat geschrieben:So etwas wie gestern, mit 12 Leuten einfach mal von Kaltenkirchen an die Ostsee, Fischbrötchen futtern und Kaffee trinken und wieder zurück, macht mir mehr Spaß. 200 km abgespult, hinterhehr noch ne halbe Stunde in der Eisdiele geplaudert und total relaxt nach Hause gefahren.
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Beitragvon Helmut » 29.08.2011, 23:53

Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Helmut » 30.08.2011, 09:03

kuexta hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Bei dem heutigen Rennen ist niemand schwer verletzt worden.
Mit Verlaub, aber den Herrn würde ich gerne mal nach seiner Definition von "schwer verletzt" befragen. Wir waren mit vier Leuten von TRENGA DE dabei und einer von uns war der zweite Verletzte vom Bushäuschen-Kontakt. Es ist schön, dass dem anderen anscheinend wenig passiert ist, aber bei unserem Mann mussten Schulter und Knie genäht werden und im Wartezimmer der Notaufnahme saß ein weiteres Sturzopfer mit Schlüsselbein-Fraktur.
Sorry, aber dieses Missverständnis ist der zeitversetzten Kommunikation in der Schriftform geschuldet.

Gemeint war, das wohl niemand dauerhafte Schäden davontragen wird.
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Beitragvon Mirco » 30.08.2011, 09:34

Moin

Also, dass die Bremer ein Rennen nicht organisieren können, möchte ich nicht behaupten. Da es erst die 2. Austragung war, sollte man Bremen nicht mit Hamburg, Göttingen usw. vergleichen. Dort ist der Erfahrungsschatz größer und auch dort mussten die Veranstalter sicherlich über einige Jahre hinweg lernen. In Bremen müssen nun halt alle Kritikpunkte für die Planungen der 3. Bremer-Challenge einfließen. Anbei vielleicht mal einige Beispiele. Könnte ja helfen.

- Änderungen im Vorfeld deutlicher auf der Homepage hervorheben
- Homepage übersichtlicher, bzw. nach dem Cyclassics-Schema, gestalten
- bessere Ausschilderung zum, bzw. am Veranstaltungsort
- bessere Absicherung der Gefahrenstellen
- Neutralisation bei max. 25 km/h für die ersten 500 m, bis die Streckenführung wieder breiter wird
- Führungsmotorräder für das Spitzenfeld bei Überrundungen einsetzen
- Distanzverlängerung der Einzelrunde auf z. B. 15 km, um Überrundungen zu vermeiden
- Anhebung der Besenwagengeschwindigkeit auf z. B. 28 km/h im Schnitt, um Überrundungen zu vermeiden
- Startplatzlimitierung auf z. B. max. 500 Teilnehmer, um bei kurzer Rundenlänge (10 km) diese nicht zu überlasten
- Auslaufzone nach dem Ziel deutlicher kennzeichen bzw. den Teilnehmern gesondert zuweisen, um einen Stau kurz nach Ziel zu vermeiden

So, mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vielleicht hilft es ja dem Veranstalter, wenn er von den Teilnehmern einige konkrete Verbessungen genannt bekommt. Diese sollten allerdings auch sinnvoll sein und nicht z. B. "zu viele Schinen" oder so ähnlich. Besonders mit einer solchen Aussage können die Bremer nichts anfangen, denn versucht mal in Bremen keine Schienen zu finden. Dort gibt es halt nur Strassenbahnen.

Ich bin der Meinung, dass die Bremer-Challenge weitere Möglichkeit bekommen sollte, dass Rennen inkl. dem Elite-Rennen, auszutragen. Bremen hat eine weitere Chance mit Verbesserungspotential verdient.

Gruß

Mirco
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Beitragvon Stauder Volker » 30.08.2011, 11:07

Die Berichte zu den Bremen-Challenge verleihen einem den Eindruck, dass das Thema Rennen von noch Profis oder ehemaligen Profis im Vordergrund steht und sich diese Herren etwas beweisen müssen.

Jedermannfahrer, die eigentlich die Würze solcher Veranstaltungen bilden, sind hier fehl am Platz. Kommt noch das chaotische Verhalten der Organisatoren hinzu, wie größtenteils geschildert, zeigt das, dass eine Teilnahme ein hohes Gefährdungsrisiko beinhaltet.

Ich selbst werde diese Veranstaltung bis auf weitere meiden und meine Bedenken an diesem Event weitergeben. Die Umstände in Bremen sind für den Radsport im Allgemeinen nicht förderlich. :(
Im Vordergrund steht der Spaß und das Team
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Beitragvon Booya » 30.08.2011, 12:07

Klingt ja gruselig teilweise. :(

Bin ja fast ein wenig froh, dass ich diesmal nicht dabei war. Letztes Jahr war ich Führungsgruppe und auch sehr weit vorne kurz vorm Ziel, aber auch da gab es einen Crash 2er "Übermotivierter" mit einem Abflug in ein Haltestellenhäuschen. Das war aber primär die Schuld der Fahrer. Deren Tempo war vor dieser Kurve (abschüssig und 90 grad) einfach zu hoch.

Jedermannrennen und Rundkurs ist nur dann eine gute Idee, wenn man nicht mehr als 4 bis max 8 Runden fahren muss bzw. unter 300 Teilnehmer am Start hat, wenn es deutlich mehr Runden werden.

Dazu gehört dann auch ein anständiges Briefing vor dem Start aller Teilnehmer, wie man sich bei Überrundungen verhalten soll. Und vor allem auch, wie das Führungsfeld sich verhalten soll, wenn es andere überrundet.

Den hinteren Jungs in diesen Feld kann man nix ankreiden, die sehen nichts und dementsprechend auch keine Überrundungen. Die Jungs, die in diesen Moment vorne fahren, müssen den Überholvorgang sauber organisieren und sich ihrer Verantwortung bewusst sein oder halt nicht vorne fahren.

Das hat aber alles auch keinen Zweck, wenn es zu viele Überrundete auf der Strecke gibt und diese dann dazu noch weit verteilt sind. Irgendwann schauckelt sich dann das Chaos auf und keiner kann noch verantwortungsbewusst fahren.

Mindest-Schnitt hochsetzen, 2te Zeitnehmer-Matte an einer sicheren breiten Stelle mit Auslaufzone (nicht im Zielbereich!!) und Leute dort anhand ihres Schnittes oder Anzahl der Minusrunden zum Hauptfeld sachte rauswinken! Aber auch dies muss vorher erklärt werden!!

Ich bin selbst noch nicht so lange Rennradfahrer aber die Szene leidet insgesamt unter einem grossen Wissensproblem, wie man sich in den verschiedenen Situationen verhalten soll. Das mag gut im Amateuerbereich geregelt sein, aber im Hobby-/Jedermannbereich wird viel zu wenig Verhaltensweisen vermittelt/gepredigt.

Und da stossen nunmal Welten aufeinander.... Fast alle wissen 100% welche Gruppe bei Campa, Shimano oder Sram die beste und welche die schlechteste ist. Und erkennen auf einen Blick, ob jemand nen max 2 oder ein +4 Jahre altes Rennrad fährt. Aber ansonsten gibt es zu viele Fahrer mit Wissenslücken, wie man vernünftig und sicher ein Rennen fährt. Da schliess ich mich nicht aus!!! Aber ich suche nach Wissen, nur gibt es zu diesen Thema kaum welches zu finden. Hier herrscht ganz grosser Nachholbedarf.
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Beitragvon dirksen1 » 30.08.2011, 12:36

Als mir vor mittlerweile 5 (?) Jahren mal ein ehemaliger A-Lizenz-Fahrer und Amateur aus meinem Freundeskreis berichtete, wie es bei Rundstreckenrennen zugeht, staunte ich zunächst, seine OP-Narbe an der Schulter belegte seine Berichte über Eishockey-Bodychecks vor Kurven bei Tempo 45...

Für mich damals genug Überzeugung, keine Rundstrecken zu fahren und wenn ich das Desaster hier lese, war es wohl die richtige Entscheidung.

Ich gratuliere allen zu ihrem "Heile-Durchkommen", mehr war wohl nicht rauszuholen dort. Den Sturzopfern gute Besserung und Genesung.

Und HeiDi zustimmend, wir schön war es doch, die 220 km im Sauerland bei der Talsperren-Rundfahrt abzukurbeln, Regen hin oder her. ;-)
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Beitragvon Mirco » 30.08.2011, 12:59

Moin

Offtopic: Bin ja mal gespannt, wie es dann am Sonntag in Nürnberg wird.

Dort gibt es auch einen Rundkurs, allerdings mit ca. 17 km Länge.

Gruß

Mirco
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Beitragvon stadtmusikant » 30.08.2011, 14:03

Hallo in die Runde,

eins Vorweg - kein Veranstalter möchte die Gesundheit seiner Teilnehmer gefährden. Manchmal kann man als Veranstalter nicht so "krumm" denken, wie es dann passiert.

Manchmal - und ich denke, das wissen alle, die laut am Schreiben sind - entwickeln sich die Rennen anders - das Eine ist hecktisch das andere gesittet - eines schnell, das andere wieder langsam. In Bremen traf vieles aufeinander ...

Eines stelle ich, egal ab Jedermann- oder Lizenzrennen immer wieder fest: Der Umgang unter den Sportlern wird rauher - für mich ohne Grund, denn jeder liebt diesen Sport und möchte ihn ausführen..

Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heikel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen - nimmt er sie heraus, um alle zu schützen, bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht), lässt er sie im Rennen, wird es zu gefährlich. Jeder Fahrer ist auch für sich selber verantwortlich - nicht nur für sein Material und Trainigsverfassung, sondern auch bei der Einschätzung, ob es zu gefährlich wird...

Bremen nun zu verurteilen, halte ich für vorschnell. Mit jedem Rennen, mit jedem Trainig wird man besser - das gilt auch für den Veranstalter!!! Also, seht es ein wenig sportlicher.

Ich nehme mir die Zeit, weil es um den Radsport geht - einem wunderschönen Sport...
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Beitragvon Konkursus » 30.08.2011, 14:38

Booya hat es aus meiner Sicht am besten dargestellt, dem ist im Grunde kaum noch etwas hinzuzufügen.

Aus meiner Sicht nur noch kurz folgendes: Ein Problem sehe ich auch darin, dass man als Jedermann oder Anfänger gar nicht richtig weiß, was sich hinter einem Rundstreckenrennen verbirgt. Man liest Hobbyklasse oder Jedermannrennen und denkt "Na ja, eine kleine Abwandlung der Cyclassics und Überrrundung, was macht das schon?"

Dass es sich im Grunde um eine völlig andere Veranstaltungsform handelt, mit ganz anderen Risiken, ist einem gar nicht bewusst. In Hamburg oder Berlin habe ich mit den Schnellen nichts am Hut, die sind weg. Bei Rundstreckenrennen kommen die je nach Streckenlänge immer wieder und wenn ich Pech habe, mit einem ganzen Rattenschwanz im Gefolge.

Ich selbst habe das im letzten Jahr in Henstedt-Ulzburg erlebt beim HU-Sunrace. Teilnehmerzahl: ca. 100. Strecke nach meiner Erinnerung: 15 Runden à 5 Km.

In Berlin hatte ich auf der langen Strecke einen Schnitt von 35 und einen Keks. Größenwahnsinnig wie ich war, dachte ich, ich fahre mit einigen Schwächeren vielleicht 37 Km/h, das könnte noch klappen. Die erste halbe Runde sollte noch hinter einem Führungsfahrzeug gefahren werden.

Der Startschuss knallte und ich musste mich fragen, wo sind denn alle hin? So einen Start hatte ich noch nicht gesehen. Als wenn es kein morgen und kein übermorgen mehr gäbe. Gut, mache ich eben Einzelzeitfahren, macht ja nichts. Irgendwann wurde ich dann von einem Orkan überholt, glücklicherweise auf gerader Strecke, konnte sogar noch etwas hinten mitfahren.

Kurz vor Ende noch eine Überholung, die dann aber wirlich gefährlich war. Eingangs einer 90 Grad Rechtskurve, in der ich mich gerade befand. Der Orkan wurde die Kurve leicht aus, um dann volle Düse nach innen zu ziehen. Wie bei Rotzlöffel beschrieben, rechts Kantstein, links nur noch Fahrer mit einem Millimeterabstand und einem Affentempo. Wenn ich noch einmal getreten hätte, hätte die Pedale auf dem Kantstein aufgesetzt, was dann passiert wäre, ist klar.

Und zu allem Überfluss musste ich mich auch noch anpöbeln lassen, wie schwachsinnig ich denn fahren würde und so.......

Man muss einfach bei solchen Rennen irrsinnig aufpassen und mit allem rechnen. Und manchmal ist gerade das Verhalten derjenigen Fahrer am wenigsten vorhersehbar, die es besser wissen müssten.

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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 14:40

stadtmusikant hat geschrieben:Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heickel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen- nimmt er sie heraus um alle zu schützen- bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht) lässt er sie im Rennen (wird es zu gefährlich.
Es ist ja wohl sonnenklar, dass Sicherheit die oberste Prio hat. Es gibt auch Andere, die so etwas noch nicht so lang ausrichten, aber sowas habe ich echt noch nicht erlebt.

Sorry, aber der Veranstalter scheint das Geschehene immer noch zu verkennen. Da kann ggf. nur ein Boykott noch in Frage kommen.
Zuletzt geändert von rozzzloeffel am 30.08.2011, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon stadtmusikant » 30.08.2011, 15:05

Also, ich gehöre nicht zu den Veranstaltern der Bremen Challenge - Habe mehr mit Lizenzrennen zu tun - Über eine Einsicht des Veranstalters zu sprechen, halte ich für zu früh - jede vernünftige Kritik wird vernommen und auch besprochen - so kenne ich es von anderen Rennen.

Wie gesagt, ich war auf dem Rennen - weder als Veranstalter noch als Fahrer.

Sicherheit - keine Frage - dann doch ein Jedermann-Zeitfahren ... was hälst Du davon??
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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 15:39

stadtmusikant hat geschrieben:Über eine Einsicht des Veranstalters zu sprechen halte ich für zu früh - jede vernünftige Kritik wird vernommen und auch besprochen - so kenne ich es von anderen Rennen ... Sicherheit - keine Frage - dann doch ein Jedermann Zeitfahren ... was hälst Du davon??
Ich habe bzgl. der Bremen-Challenge aber echt den Eindruck gewonnen, dass Gefahren verkannt werden bzw. wurden und die Planung einfach unzureichend abgeschlossen wurde.

Mit Einzelzeitfahren habe ich leider keine Erfahrungswerte und kann es nicht beurteilen.

Ein Helfer vor Ort deutete an, dass man im kommenden Jahr ein Rennen mit den Distanzen 65 und 110 km auf die Beine stellen wolle.

Ist ja gut und schön, aber Vertrauen in die Orga habe ich trotzdem nicht. Man hat es ja diesmal schon nicht mit den Startblöcken hinbekommen. Es sind einfach viele Dinge, die hier wirklich die Wut auf den Veranstalter schüren.

Du sagtest auch, man solle aufhören, wenns einem zu gefährlich wird. Es war ja überhaupt nichts los, bis die Welle von erstem Hauptfeld kam. Man hatte aufgrund der Enge aber auch der Personenzahl keine Chance, sich der bedrängenden Situation zu entziehen. Hier war ja der Punkt erreicht, als langsamer Fahrer lieber aufzuhören. Doch das erledigte sich ja durch den nicht entziehbaren Massensturz.

Dieser Sturz hätte durch ein Führungsfahrzeug verhindert werden können; es war immerhin das erste Hauptfeld.

Zudem muss doch auch folgendes klar sein: Rundstreckenrennen haben grundsätzlich sehr geringe Teilnehmerzahlen. Hier jagte man 700 Leute auf die Straßen, eine absolute Fehlkalkulation.
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Beitragvon stadtmusikant » 30.08.2011, 16:12

ich habe es auch gehört, dass man im nächsten Jahr die Strecke um einige Kilometer verlängern möchte - das würde schon einiges an Entspannung bringen - vielleicht auch auf 2 Tage aufteilen - oder oder oder -

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen - Im letzten Jahr war ich als Veranstalter in einer solchen Situation - Der Kurs sollte ca. 6 Min die Runde sein (Ouerfeldein) - Haben zwei Spitzenfahrer testen lassen lassen -Am Renntag waren die Rundenzeiten nur noch 5 Minuten und es kam sehr früh zu Überrundungen - da hat der BDR Kommissär die Fahrer im Sinne der Sicherheit und des fairen Wettkampfes für die Spitze herausgenommen - Es war lange ein Thema und auch heute werde ich noch angesprochen.. Also bei einem Rennen es allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt da auch die sehr große Leistungsdifferenz... Und, nicht an Dich gerichtet - sondern absolut allgemein. Manche Radfahrer benehmen sich auch wilde ohne Erziehung - die brauchen einen Waffenschein für ihr Rennrad und auch den Verstand - denn der scheint abgeschaltet zu sein...

Habe ich selber nie glauben wollen - bis ich als Fußgänger fast von einem mir auf gerader Strecke entgegenkommenden Radrennfahrer umgefahren wurde - Der hat richtig auf mich zugehalten...

Nun noch mal eben auf Sonntag zurück: Mein Junior hatte an der Wende Plattfuß - und kaum eine Chance zum Start zurückzukommen.

Auch wenn Du einen schlechten Eindruck hattest - gebe der Veranstaltung eine Chance.
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Beitragvon crumble » 30.08.2011, 16:21

rozzzloeffel hat geschrieben:Es ist ja wohl sonnenklar, dass Sicherheit die oberste Prio hat. Es gibt auch Andere, die so etwas noch nicht so lang ausrichten, aber sowas habe ich echt noch nicht erlebt. Sorry, aber der Veranstalter scheint das Geschehene immer noch zu verkennen. Da kann ggf. nur ein Boykott noch in Frage kommen.
Auch in HH gibt es Jedermann-Rundrennen, bei denen es gefaehrliche Stellen gibt. Meistens sind die Rundrennen von Vereinen organisiert, die nicht so viel Geld fuer eine grosse Vollsperrung haben. Dorthin scheint sich ein anderes Publikum zu verirren, denn es sind erstens nicht so viele und zweitens faehrt man gesitteter.

Zeit zum Einfahren auf der Strecke gibt es auch keine, weil davor und danach andere Rennen laufen und die Zeit knapp ist. Stuerze gibt es auch. Zum Glueck nicht so heftige. Nach der ersten Runde weiss man, wo man sich im Feld aufhalten sollte, wenn man lieber ohne Sturz nach Hause will. Natuerlich klappt das nur, wenn die eigene Leistung reicht, um sich vor einem aufrollenden Feld retten zu koennen und der Ehrgeiz klein genug ist, um sich nach hinten Fallen zu lassen. Und natuerlich genug Glueck hat, dass Feld oder den Zug rechtzeitig zu bemerken. Letztes Jahr bei dem Wilhelmburger Rennen hatte ich ein Auto mitten in einer engen Kurve, trotz Sperrung. Beim Velothon latschen einem Touristen in den Weg und berliner Radfahrer gurken da auf einmal durch die Gegend, ...

Rundrennen sind problematisch. Die diesjaehrige Bremen Challange wurde schon entschaerft. Letztes Jahr waren mehr enge Kurven drinnen und der Zielbereich lag an einer Stelle, in der die Geschwindigkeit vor der Kurve der Zielgerade kleiner war. Somit wurde auf die Stuerze vom letzten Jahr reagiert.

Kann denn jemand berichten, wie es dieses Jahr zu dem Sturz mit dem Wartehaeuschen kam. Das lag an einer geraden Stelle. Natuerlich haette es abgesichert gehoert, aber meiner Meinung nach war die Stelle nicht gefaehrlich.

Das mit den Ueberrundungen laesst sich vielleicht besser in den Griff bekommen, wenn die Leute wissen, worauf sie sich einlassen. Wer bei Jedermann daran denkt, dass er auch mit einem 20 Kg Stadtrad seine Freude hat, hat einfach eine falsche Vorstellung. Aber man sollte ihnen dennoch ein Rennen bieten koennen, bei dem sie ihren Spass haben. Weniger km auf dem 1,5 km Kurs in Bremen waere eine Moeglichkeit. Sie kommen oefters bei der Party vorbei, haben weniger gefaerliche Stellen und werden nicht knapp von Leuten mit doppeltem Tempo ueberholt, die davon ausgehen, dass jeder seine Linie halten kann, auch wenn man urploetzlich mit 10 cm Abstand ueberholt wird.

Ein bischen mehr Entflechtung der Bloecke und ein paar Infos zur Strassenqualitaet koennen nicht schaden. Leute, die auf schlechte Wegstrecken nicht moegen, werden beim Hinweis auf Schienen erst gar nicht antreten. Ebenso wie bei Kopfsteinpflaster in Kurven, 30er-Buckel und Metalmarkierungen. Denn so was kann es auch in Rundrennen ausserhalb der Bahn geben. Vom Strassenbelag und den Hindernissen war das Rennen hervorragend gelegen.

Es fehlten vom Veranstalter her Polsterungen und von den Fahrern Zeichen. Ich glaube, ich war der einzige, der Schienen angewedelt hat. Kurven und Inseln wurden nur vereinzelt angezeigt. Da war ich schon heilfroh fast ausschliesslich in kleinen Gruppen gewesen zu sein. Da war zwar Wind, aber ich konnte die Strecke sehen.

@Helmut: Liest der Veranstalter hier mit, oder muessen wir ihm konstruktive Vorschlaege selber zukommen lassen?

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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 16:35

stadtmusikant hat geschrieben:Auch wenn Du einen schlechten Eindruck hattest - gebe der Veranstaltung eine Chance
Ich gebe immer ne Chance auf Verbesserungen und kritisiere Veranstalter jeglicher Rennrad-Events zumeist dezent, da Fehler passieren.

Hier sehe ich aber grobe Fahrlässigkeiten in mehreren Sequenzen, das MUSSTE vorab durchdacht werden, will man ein solches Rennen durchführen. Von daher Stand jetzt: no chance

Hier geht`s nicht um Eindrücke, sondern Fakten.
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Beitragvon Mirco » 30.08.2011, 17:52

Moin

So langsam wird es etwas mühselig hier zu lesen, weil immer nur genörgelt wird, anstatt konstruktive Kritik zu üben. Das Sturzbetroffene nicht garade begeistert sind, ist verständlich. Doch wird jeder Betroffene seine eigene Geschichte erzählen und immer einen Schuldigen, ausser vielleicht sich selbst, suchen.

Ich selber war während des Rennens in keiner kritischen Situation. Auch nicht bei Tempo 45+ in einer großen Gruppe. Aus dieser Sicht könnte ich auch sagen, dass die Bremen-Challenge eine gut organisierte Veranstaltung war, weil mir ja nichts passiert ist. Leider war Sie aber nicht gut organisiert und es bedarf an vielen Stellen Verbesserungen.

Wäre ich nun gestürzt, hätte ich vielleicht eine etwas andere Meinung, wobei man Eigenverschulden, Fremdverschulden (andere Fahrer) bzw. Mängel seitens des Veranstalters berücksichtigen sollte.

Letztendlich sollte aber jedem Teilnehmer klar sein, dass er auf eigene Gefahr teilnimmt und somit ein gewisses Restrisiko billigend akzeptiert. Offensichtlich wird diese Tatsache scheinbar immer wieder vergessen und die gesammte Verantwortung auf den Veranstalter geschoben.

Auch wenn diese Zeilen nun etwas "hart" klingen, aber so ist es nun einmal. Eine 100%ige Sicherheit gibt es eben nicht.

Gruß

Mirco
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Beitragvon banane » 30.08.2011, 21:06

Es sollten sich mal einige Teilnehmer fragen, die sich hier kritisch äußern, ob sie sich bei der freien Aufstellung in den Geschwindigkeitszonen selbst überschätzt haben. Es gab auch "Teams", die nichts anderes zu tun hatten, als die Gruppendisziplin zu wahren und "bummelten" dahin, um auf Teamnachzügler zu warten, und das nichts rechts am Rand, sondern fett in der Mitte.

Langsamer Fahrende haben aufs Rechtsfahrgebot zu achten, ist auch nicht geschehen. Wäre es der Fall, wäre der böse Unfall am Bushäuschen ausgeblieben. Meiner Meinung nach eindeutiger Fahrfehler des "Überholten".

Ansonsten stimme ich zu, dass die Orga besser sein könnte.
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Beitragvon Zeven5 » 30.08.2011, 21:49

Ich weiß, dass ich jetzt mir vielleicht einige böse Sprüche einhandele. Bin trotzdem sehr froh, seit Jahren nur noch Triathlon zu machen. Die Radrennen sind mir zu gefährlich und mir und meiner Familie die Gesundheit zu wichtig.
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Beitragvon MiMei » 30.08.2011, 22:18

Mirco hat geschrieben:.....Letztendlich sollte aber jedem Teilnehmer klar sein, dass er auf eigene Gefahr teilnimmt und somit ein gewisses Restrisiko billigend akzeptiert. Offensichtlich wird diese Tatsache scheinbar immer wieder vergessen und die gesamte Verantwortung auf den Veranstalter geschoben.

Auch wenn diese Zeilen nun etwas "hart" klingen, aber so ist es nun einmal. Eine 100%ige Sicherheit gibt es eben nicht.
:GrosseZustimmung:

Wie wahr, wie wahr... So oder so ähnlich steht es in JEDER Ausschreibung für Jedermann-Rennen. Ich persönlich rechne damit in jedem Rennen "abgeschossen" zu werden. Trotzdem nehme ich am Rennen teil, weil es mir einfach nur Spass macht.

Ich finde aber es auch vom Veranstalter etwas unüberlegt, ca. 700 Leute auf die kurze Distanz in einem Rundstreckenrennen zu schicken.

Bin nu doch ganz froh, da nicht gestartet zu sein, da RR nicht so mein Ding sind. Hatte am Samstag zwar noch überlegt... ;-)

Schönen Abend noch ....
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Beitragvon Marit » 30.08.2011, 22:39

stadtmusikant hat geschrieben:Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heikel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen - nimmt er sie heraus, um alle zu schützen, bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht), lässt er sie im Rennen, wird es zu gefährlich. ...
Scheinbar wurde nur unsere Gruppe wegen "Überrundung" rausgenommen, denn es sind höchstens 10 Fahrer/innen, die mit 5 Runden in der Ergebnisliste stehen. :Schimpfen:

Das sehe ich als größte Frechheit, denn wenn ich an einem Jedermannrennen teilnehme, dann setzte ich mir vorher ein realistisches Ziel (in Bremen war es unter die ersten 10 Frauen zu fahren) und das ist dann meine Motivation durchzuhalten und vielleicht auch vorher nochmal, nach einem anstrengenden Arbeitstag, eine 50 Kilometertrainingsrunde einzulegen.

Ich hätte auch nichts gesagt, wenn sich die Rennleitung bei unserer Beschwerde diesbezüglich unsere Startnummern aufgeschrieben hätte und die Runden dann auf 6 hochgerechnet worden wären. Das wäre fair gewesen und ich würde nicht fast ganz hinten auf der Ergebnisliste stehen! :sad:

So, Bremen für mich abgehakt. Sonntag kommt Nürnberg und da fahre ich den Ordner über, wenn er mich aus dem Rennen nehmen will. :Keule:

Gruß Marit
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Beitragvon Helmut » 30.08.2011, 22:54

Marit hat geschrieben:
stadtmusikant hat geschrieben:Das Herausnehmen von Überrundeten ist immer heikel - Da kann der Veranstalter nur Fehler machen - nimmt er sie heraus, um alle zu schützen, bestehen die Fahrer auf ihre bezahlte Leistung (auch mit Recht), lässt er sie im Rennen, wird es zu gefährlich. ...
Sonntag kommt Nürnberg und da fahre ich den Ordner über, wenn er mich aus dem Rennen nehmen will. :Keule:
Womit die Menung von stadtmusikant eindrucksvoll belegt ist.

Der Veranstalter kann es zum Thema Überrundungen nicht allen recht machen. Er muss sich entscheiden: Pest oder Cholera?
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Beitragvon Rudi » 30.08.2011, 22:56

Als Zuschauer und Zuhörer in diesem Thread kann ich nur sagen, dass konstruktive Kritik an JEDER Veranstaltung angebracht ist und gerne aufgegriffen wird. Wenn aber vor der Teilnahme in Bremen gewarnt wird, so wird es unserem Sport nicht gerecht.

Wir wollen alle, dass es in Norddeutschland Veranstalter gibt, die für uns Events organisieren, damit wir unser Hobby auch mit anderen teilen können. Im Radsport, wie auch in jeder andern Sportart kann es zu Verletzungen kommen und ich bin mir dieser Umstände bewußt und trage dafür selber die Verantwortung. MiMei und Mirco haben es m. E. auf den Punkt gebracht.
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Beitragvon rozzzloeffel » 30.08.2011, 23:13

Ich hab auch keinen Bock mehr hierauf, da ich nicht zulassen möchte, dass mir dieser Versuch eines Rennens den Spaß am Radsport nimmt.

Übrigens, im Gästebuch deren Page findet sich noch ein anderer, absolut passender Kritikpunkt, der für mich jetzt aber nicht so die Prio hatte: Das Werbe T-Shirt, welches als Finisher-Shirt angepriesen wurde und nur zum Kette- oder Radputzen taugt.

Eines aber noch: Ich bin aus dem angemessenen Startblock (welchen Startblock?) gestartet, bei der Sturzsituation bin ich gradlinig rechts fast am Kantstein gefahren bzw. wurde dort hingedrängt. Man konnte sich dem Sturz nicht entziehen, er hätte orgaseitig verhindert werden können und ich habe konkrete Verbesserungsansätze gemacht (auch nochmal an den Veranstalter direkt), wie übrigens viele hier. Ich werfe mir folglich nichts vor, außer, dass ich so blöd war, zur Tschällänsch zu fahren und nicht zur RTF nach Heide.

Cheers
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Beitragvon Booya » 31.08.2011, 01:02

Ich war in Bremen dieses mal nicht da, aber als ich vor knapp 4 Jahren mit dem Rennrad angefangen hab, hab ich die Cyclassics (100 km) mit nen 33er Schnitt gefahren. Jetzt fahre ich nen +41er und wäre ohne meinen Platten 600 Meter vorm Ziel mindestens 13. geworden. Ich kenne also noch gut die "langsamen" Zeiten und meanwhile auch die schnelleren. Und deswegen wiederhole ich hier nochmal, was ich in nem anderen Forum geschrieben habe:

Es gibt immer einen, der langsamer fahren möchte.
Es gibt immer einen, der schneller fahren möchte.
Es gibt immer einen, der weniger Erfahrung und Wissen hat.
Es gibt immer einen, der mehr Erfahrung und Wissen hat.
Es gibt immer einen, der weniger Ziele bzw. persönlichen Ehrgeiz hat.
Es gibt immer einen, der mehr Ziele bzw. persönlichen Ehrgeiz hat.

Und bei Jedermannrennen führt das zwangsweise zu Problemen.

Es ist immer nur die halbe Wahrheit, wenn man auf andere zeigt, dass deren Verhalten falsch bzw unangemessen war. Jemand der nen 37er Schnitt fährt und sich Rücksichtslos überrollt fühlt, weil ihn ne Gruppe mit nen 42er Schnitt aufsaugt, durch den Wolf dreht und hinten wieder ausspuckt, hat vielleicht vorher nen 34er Schnitt Fahrer beim Überholen erschrocken, ohne es zu wissen oder registriert zu haben.

Bei nem Jedermannrennen und gerade bei nem Rundkurs, geht es in der Regel ab Start immer los wie die Feuerwehr. Grund: Man will halt dafür sorgen, dass hinten die Schwächeren rausfallen. Das hat auch mit einem Sicherheitsdenken zu tun.

Ist das Führungsfeld aber immer noch zu gross (Über 20 Mann z.b.) wird es ab Reihe 4/5 unmöglich noch zu erkennen, was vorne abgeht. Für die hinteren kommt also ein Überrundeter sehr überraschend, wenn keine Zeichen bis nach hinten weiter gegeben werden oder der mit grossen Abstand überholt wird. Abstand ist aber nur möglich, wenn das Feld
A: nicht zu gross ist und
B: gerade wirklich Gas gegeben wird.

Ansonsten wird dann die komplette Strassenbreite genützt. Und die Chance links oder rechts vorbei und nach vorne schauen zu können, geht für die hinteren Reihen des Feldes noch weiter gen 0. Einfach mal mein Video von den Cyclassics anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=jSydB5OlPmk

Ab z. b. 10:05 und sich bewusst machen, dass man bei dieser Enge und Sicht gerade Tempo 43+ fährt. Da muss man blind darauf vertrauen, dass vor einen alles frei ist.

Und so erklärt sich dann auch, wenn wie es "Konkursus" passiert ist, dass man angeschnauzt wird, wie man den fährt. Denn für die hinteren Reihen war "Konkursus" vielleicht kein überrundeter, sondern ein normaler Fahrer der plötzlich mitten im Feld auftaucht und plötzlich beschliesst bis zu 8 km/h langsamer zu fahren. Ein Horror für alle Beteiligten. Und so ist das mit ganz vielen Situationen.

Ich kann nur den Rat geben, als Überrundeter immer ein Auge nach hinten zu haben, wenn das Feld kommt und so zu fahren, dass man nicht an einer kritischen Stelle überholt wird. Selbst wenn das heisst, dass man kurz von seinen gemütlichen 34 km/h auf +40 beschleunigen muss, um vor dem Feld die Kurve beendet zu haben.

Und ist kein Platz um weitläufig überholt zu werden und man merkt, dass es eng und haarig werden könnte... auch kurz mal mehr Gas geben und sich langsam nach hinten durchreichen lassen, anstatt wie ein fast stehendes Hinderniss urplötzlich in den hinteren Reihen aufzutauchen. Mit dem Strom schwimmen halt....

Bezüglich Bremen: Wie vom Threadstarter beschrieben und erläutert, wurden da unverkennbare Fehler in der Orga gemacht. Da ich an die Lernfähigkeit der Menschen und insbesondere von Organisatoren glaube, denke ich stark, dass es nächstes Jahr deutlich besser wird und sie aus diesen Fehlern gelernt haben werden. Der veränderte Zielbereich im Vergleich zum Vorjahr ist anscheinend auch ein Learning aus dem Crash des Vorjahrs.

Sollte ich also diesmal Zeit haben, werde ich da sein, auch wenn ich nen Schnitt von 44 km/h mit meinen gerade mal 4.000 km im Jahr wohl nicht mitgehen kann.
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Beitragvon Rennrad-Nord » 31.08.2011, 08:06

Hallo zusammen,

auch ich war bei der diesjährigen Bremen Challenge das erste mal dabei. Leider muss ich der meisten Kritik hier auch zustimmen. Ich war enttäuscht. Es sind viele Rennradfahrer echt wie die bekloppten gefahren, was ich echt nicht nachvollziehen konnte. Aber gut. Das BOC Jedermannrennen war nicht so toll, aber der Veranstalter hat sich aus meiner Sicht bei den beiden Rennen vor dem Jedermannrennen viel Mühe gegeben.

Einen ausführlichen Bericht findet ihr auch hier http://www.rennrad-nord.de

Sportliche Grüße
Florian
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Beitragvon Marit » 31.08.2011, 19:23

Helmut hat geschrieben: Der Veranstalter kann es zum Thema Überrundungen nicht allen recht machen. Er muss sich entscheiden: Pest oder Cholera?
Dann aber Pest und Cholera für alle!

(Und nicht 10 Fahrer/innen rausnehmen und die anderen dann weiterfahren lassen. Zumal wir ja nicht die einzigen überrundeten waren.)

Marit
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... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Indorain » 01.09.2011, 18:53

Nun muß ich auch mal meinen Senf dazu geben:

Ich muss mich immer wieder wundern, wie trotz vieler Kritiken, diese Massen-Hobbyrennen sich ungetrübter Beliebtheit erfreuen. :roll: Diese Veranstaltungen in Bremen, Hamburg, Berlin usw.. sind ja meist schon Monate vorher ausgebucht und die Startgelder sind auch mehr als gesalzen. Für den Veranstalter ist das praktisch eine Lizenz zum Geld drucken. Selbst wenn einige über den Service verärgert der Veranstaltung im nächsten Jahr fernbleiben, so warten schon genügend andere um diesen Platz zu füllen. Solange das so ist, wird sich an den Angeboten auch nichts ändern - warum auch!

Nun noch mal zum Thema "Hobby"-Rennen. Nach den Leistungen der Spitzenfahrer hat das mit Hobby oder Jedermann nicht mehr viel zu tun. Das kann aber jeder auch in anderen Sportveranstaltungen sehen, z. B. Laufen, Inliner etc...
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Mirco » 02.09.2011, 06:08

Indorain hat geschrieben:Nun noch mal zum Thema "Hobby"-Rennen. Nach den Leistungen der Spitzenfahrer hat das mit Hobby oder Jedermann nicht mehr viel zu tun. Das kann aber jeder auch in anderen Sportveranstaltungen sehen, z. B. Laufen, Inliner etc...
Moin

Ist bei einer RTF aber ähnlich. Dort gibt es auch Teilnehmer, die als Gruppe mit 40+ an einem vorbeirauschen und man kommt sich dann mit 30-32+ vor, als würde man stehen.

Gruß

Mirco
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Booya » 02.09.2011, 10:16

Indorain hat geschrieben:Ich muss mich immer wieder wundern, wie trotz vieler Kritiken, diese Massen-Hobbyrennen sich ungetrübter Beliebtheit erfreuen. :roll: Diese Veranstaltungen in Bremen, Hamburg, Berlin usw.. sind ja meist schon Monate vorher ausgebucht und die Startgelder sind auch mehr als gesalzen. Für den Veranstalter ist das praktisch eine Lizenz zum Geld drucken. Selbst wenn einige über den Service verärgert der Veranstaltung im nächsten Jahr fernbleiben, so warten schon genügend andere um diesen Platz zu füllen. Solange das so ist, wird sich an den Angeboten auch nichts ändern - warum auch!
Ich bin da nicht ganz so verwundert. Nur verwundert darüber, warum du annimmst das, dass es eine Lizenz zum Geld drucken ist.

Sowas kann man eigentlich nur sagen, wenn man weiss, wie es sich verhält zwischen Gesamt-Einnahmen und Gesamt-Ausgaben. Erst wenn man wirklich die Info darüber hat, dass die Gesamteinnahmen die Ausgaben bei weitem übersteigen, kann man davon reden, dass es eine Lizenz zum Geld drucken ist und wir alle ausgenutzt werden. Weisst Du es oder ist das nur vermutet? Wenn man das nicht weiss, ist das eigentlich nur populistisches Jammern auf Bildzeitungsniveau.

Die Einnahmen kann man "halbwegs" hochrechnen, da Startgebühren + Teilnehmer bekannt sind (Unbekannt sind dabei halt Sponsorengelder / Sachspenden und Einnahmen über Standmiete für Wurst, Getränke, Klamotten und Co...

Die Ausgaben... sind hierbei für mich das grösste Rätsel. Ich weiss nicht was es kostet, 50 bis 160 KM Strasse komplett absperren zu dürfen. Polizei, Feuerwehr, Sanitäter , Security, Absperrgitter, Helfer für Anmeldung, Miete für die Transponder und die Zeitnahme etc... alles unbekannte Grössen. Insofern bin ich wirklich verwundert, ob Du hier mehr Informationen hast?

Was mich nun wirklich nicht verwundert, ist das die Leute trotz der negativen Berichte hier und woanders immer noch hingehen. Es ist nun mal schon immer so, dass sich um den Faktor 8 bis 10 mehr Menschen die Mühe machen, sich zu beschweren als zu loben. Der Rest, den es einfach gefallen hat, schweigt und gibt sein Statement ab, indem sie wiederkommen.

Wenn Du 3 Stürze in einen Rennen hast und bei diesen 3 Stürzen waren jeweils 3 Leute beteiligt bzw. haben es mitbekommen., die auch in einen Rennradforum vertreten sind, dann wird man später auch mindestens 3 Berichte über diese Stürze finden. Nur sind wir hier in diesen oder anderen Foren nun mal nicht die Masse.
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Booya » 02.09.2011, 10:47

Mirco hat geschrieben:
Indorain hat geschrieben:Nun noch mal zum Thema "Hobby"-Rennen. Nach den Leistungen der Spitzenfahrer hat das mit Hobby oder Jedermann nicht mehr viel zu tun. Das kann aber jeder auch in anderen Sportveranstaltungen sehen, z. B. Laufen, Inliner etc...
Ist bei einer RTF aber ähnlich. Dort gibt es auch Teilnehmer, die als Gruppe mit 40+ an einem vorbeirauschen und man kommt sich dann mit 30-32+ vor, als würde man stehen.
Kommt halt immer darauf an, wie man den Begriff Jedermann definiert.

Anfangs war es so, dass dort wirklich jeder Mitfahren durfte, also auch die besten Amateur-Lizenzfahrer - A, B, C, KT. Meanwhile dürfen maximal noch C-Lizenzfahrer mitfahren. Da sind aber nunmal auch ein paar sehr sportliche Jungs dabei.

Bei Hobbyrennen darf kein Fahrer mit einer Lizenz teilnehmen. Das heisst aber auch nicht, dass hier keiner dabei ist, der nicht nen 40er Schnitt fahren kann und wird.
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Indorain » 02.09.2011, 14:20

Booya hat geschrieben:Sowas kann man eigentlich nur sagen, wenn man weiss, wie es sich verhält zwischen Gesamt-Einnahmen und Gesamt-Ausgaben. Erst wenn man wirklich die Info darüber hat, dass die Gesamteinnahmen die Ausgaben bei weitem übersteigen, kann man davon reden, dass es eine Lizenz zum Geld drucken ist und wir alle ausgenutzt werden. Weisst Du es oder ist das nur vermutet? Wenn man das nicht weiss, ist das eigentlich nur populistisches Jammern auf Bildzeitungsniveau.
Ganz so ist es nicht. Ich kenne durchaus die Kalkulation von BDR-Rennen. Wobei ich natürlich nicht die Kostenfaktoren des jeweiligen Veranstalters kenne. Es ist aber bekannt, daß der Veranstalter der Cyclassics die Upsolut Sports AG mit Ihren Tochtergesellschaften eine Kapitalgesellschaft ist und folglich gewinnorientiert arbeitet! Das Cyclassics-Konzept wird ja mittlerweile auch kopiert (schau mal auf die upsolut Seite). Das wird sicherlich nicht der Fall sein, wenn dabei nicht was übrigbleibt, oder?

Für den, der Zufrieden mit der Dienstleistung des Veranstalters ist, ist der Preis sicherlich i.O. Jedoch gibt es eben viel Teilnehmer, bei denen das eben nicht so ist, wie man hier nunmal lesen kann.
Booya hat geschrieben:Es ist nun mal schon immer so, dass sich um den Faktor 8 bis 10 mehr Menschen die Mühe machen, sich zu beschweren als zu loben. Der Rest, den es einfach gefallen hat, schweigt und gibt sein Statement ab, indem sie wiederkommen.
Wenn eine Veranstaltung gut war, so wird sie i.d.R. in diesem Forum auch gelobt! Berichte gibt es dazu viele.

Ich denke bei einer RTF bekommt ein Jedermann-Fahrer mehr geboten und wird nicht vorzeitig von der Strecke genommen oder von überholenden Fahrern umgefahren - wie hier geschildert. Und das ganze wird ehrenamtlich durchgeführt.
Booya hat geschrieben:Kommt halt immer darauf an, wie man den Begriff Jedermann definiert.
Interessant bei dem Bremen Challenge ist nur, daß die Jedermänner deutlich schneller waren als die Lizenzfahrer. Ich denke, wer so gut ist kann ja lieber dort mit fahren und gewinnen. Die echten Jedermänner müssen sich dann so verausgaben um dran zubleiben, daß die Konzentration nachlässt - mit den geschilderten Folgen...

Aber wie gesagt, wer Spaß daran hat kann und soll natürlich weiterhin mitmachen!
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Beitragvon Konkursus » 02.09.2011, 15:22

@ Indurain Du sprichst sicherlich einiges an, was man durchaus mal breiter diskutieren könnte.

Z.B. die Kategorie "Hobbyklasse" hat zwar noch etwas mit Hobby zu tun, aber nicht in dem Sinne wie dieser Begriff allgemein verwandt wird. Nach meiner Auffassung ist "Hobbyklasse" mehr im Sinne von "Nicht-Lizenzklasse" zu verstehen, in der sich gerade auch viele ehemalige Lizenzfahrer tummeln. Und die fahren schnell und hart.

Ich kann wirklich nur dazu raten, sich vor der Teilnahme an solchen Veranstaltungen genau zu informieren, was da abläuft. Einfach auch einmal in Ergebnislisten der Vorjahre reinschauen, sich die Starterlisten ansehen, man bekommt schon Infos.

Der nächste Punkt, der mich auch immer wieder stört, ist der Start von Cracks auf Strecken, die quasi "unter Niveau" sind. Was das soll, weiß ich nicht so recht. Wenn´s nur ein teueres Training sein soll, okay, aber ich denke, manchmal geht es auch um die berühmte dicke Hose oder das Ego.

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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Speedmanager » 02.09.2011, 15:46

Booya hat geschrieben:Der Rest, den es einfach gefallen hat, schweigt und gibt sein Statement ab, indem sie wiederkommen.
Gibt aber auch den gegenteiligen Fall. Ich bin nach der 2ten Cyclassics-Teilnahme (ich hätte es zwar nach der 1ten schon wissen können, dachte aber irrigerweise, dass es aus einem vorderen Startblock gesitteter zugeht) jedenfalls den Jedermannrennen ferngeblieben, ohne mich großartig über irgendetwas aufzuregen.

Du gehörst anscheinend zu jenen, die an diesem Überlebenskampf auf engstem Raum bei hohem Tempo großen Spaß haben. Den gönn' ich dir von ganzem Herzen und drück' dir die Daumen, dass du auch in Zukunft verletzungsfrei dieser Passion frönen kannst.
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Re: ... und trotzdem machen noch viele mit!

Beitragvon Booya » 02.09.2011, 22:15

gbro hat geschrieben:
Booya hat geschrieben:Der Rest, den es einfach gefallen hat, schweigt und gibt sein Statement ab, indem sie wiederkommen.
Du gehörst anscheinend zu jenen, die an diesem Überlebenskampf auf engstem Raum bei hohem Tempo großen Spaß haben.
Den gönn' ich dir von ganzem Herzen und drück' dir die Daumen, dass du auch in Zukunft verletzungsfrei dieser Passion frönen kannst.
Ja und Nein. Für mich war es diesmal das erste Mal aus Block B. Und auch ich war unangenehm überrascht, wie unruhig ... aber nicht unfair es da zugeht.

Das war kurz vorher beim HU Sunrace im Regen und einen stärkeren Feld anders. Insofern ist die Kritik vollkommen angebracht, dass es da heavy (zu heavy) zugeht. Nur hab ich für mich erkannt, warum das so war und sehe die Schuld weder beim Veranstalter, noch bei den einzelnen Fahrern. Sondern eher in der zu grossen Leistungsdichte von zu vielen Fahrern, die es schaffen, im Führungsfeld mitzuschwimmen. Was da fehlt sind eher mal einige, die wirklich mal für 10 Min richtig Druck aufbauen und so die Spreu vom Weizen trennen. Oder halt mal Ausreissversuche bzw. einen härteren Anstieg.

Das betrifft aber meiner Meinung nach nur den vordersten Block. Letztes Jahr war ich im D Block und dort war es für mich eigentlich ein entspanntes zusammenarbeiten unseres Feldes gegen die Zeit.
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Beitragvon Helmut » 07.09.2011, 00:40

Presseberichte von leistungssportlich gesehen unbedeutenden Jedermannrennen (weil ohne A- und B-Klasse), in denen ausschweifend über die Gewinner und deren Teams berichtet werden, sind kontraproduktiv. Wichtig ist dagegen, dass auch die anderen (in Hamburg) 20.000 ihren Spaß hatten und sich gewürdigt sehen.

Leider werden immer wieder Texte mit den Namen der Gewinner von den Veranstaltern selbst als Presseinfo herausgegeben. Die Erfahrung zeigt denen, dass Texte mit "Siegertypen" eher übernommen werden. Sie schaden sich damit allerdings selbst, denn zumindest von denen in Hamburg, Berlin und Göttingen weiß ich persönlich, dass die auf die Teilnahme dieser Leistungsspitze gern verzichten würden, wenn sich dafür ein paar mehr Vor-dem-Besenwagen-Herfahrer auf die Strecke wagen würden.

Siehe http://www.rad-net.de/index.php?newsid=24481&rss=1
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Konkursus » 17.08.2014, 22:00

Ulrike und ich haben heute an der Challenge 2014 teilgenommen (Ulrike schreibt noch einen "netten" Bericht).

Wir können nur feststellen: Offenbar seit 2011 nichts gelernt, sie können oder wollen es einfach nicht. Jedermänner im eigentlichen Sinn - wie wir es nun einmal sind - spielen dort keine Rolle und sollen es wohl auch nicht.

Deshalb mein eindeutiges Votum: unbedingt meiden!

Sonntag verschenkt, Startgeld ebenfalls, nur ärgerlich!


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Beitragvon mad.mat » 17.08.2014, 22:09

Oh man, was war bloß los? Tut mir echt leid!
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon rozzzloeffel » 17.08.2014, 23:22

Höhö...... lach mir grad etwas ins Fäustchen. Damals war ich ja echt noch ein Greenhorn. Dass nun aber Konkursus ebenfalls auf 2011 andeutende Kritik äußert, bestätigt mir nochmals: die könnens nicht......

Was sie aber können, ist der Bremen Triathlon; hab ich letztes Jahr gemacht; war echt in Ordnung und (fast) perfekt gemacht.

Die Bremen Challenge sollte nur als Eliterennen oder stark limitiertes Jedermannrennen stattfinden- scheint ja so, wie sie ist, immer noch nicht doll zu sein...... :sad:

Konkursus wir haben Dich gewarnt ( auch wenns 3 Jahre her ist) ;)
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Beitragvon Helmut » 18.08.2014, 00:44

Mit dem ehemals hier stehenden Beitrag von crumble hab ich einen neuen Fred für die 5. Challenge aufgemacht.

Bitte fügt was es zu ergänzen oder wiederholen gibt dort an.

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=8514

Damit sich die weiteren Beiträge nicht noch weiter auf einen 2011er- und 2014er-Fred verteilen, werde ich diesen hier vorerst sperren.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.

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