1. Velo Challenge Hannover (Berichte & Bilder)

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hanseat
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Beitragvon hanseat » 29.06.2010, 13:42

http://videos.rennrad-news.de/videos/view/371

Dieses Video beschreibt den Sturz aus Lenkerkamerasicht. Nach den letzten Bildern dehnt sich der Massensturz noch weiter aus, bin knapp nicht eingefangen.
"Mr. Nachkommastelle"
...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Peer
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Beitragvon Peer » 29.06.2010, 15:24

oh man, vor sowas hab ich auch immer angst bei solchen rennen. :(

wünsche allen betroffenen gute genesung. hoffe du kommst schnell wieder auf die beine, alex!

gute besserung!
peer
Radeltommes
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Beitragvon Radeltommes » 29.06.2010, 20:45

Gestern wollte ich meinen Bericht schon ins Forum setzen. Kurz vor Vollendung stürzte mein Rechner ab. :mad: Habe zur Sicherheit nochmal im Spiegel nachgeschaut......mein Grinsen ist immer noch nicht aus dem Gesicht raus. :D Der Tag Verzögerung hat also nix ausgemacht. Eine gelungene Premiere der Velo-Challenge habe ich erfolgreich hinter mich gebracht.

Ich hatte mich ja kurzfristig auf die 60er Strecke umgemeldet. Trotz der kürzeren Strecke hatte ich NULL Erwartung bezüglich meiner Leistung. Die Generalprobe bei der RTF in Northeim war mehr als schlecht gelaufen. Der Trainingsrückstand aufgrund der Knieprobleme war offensichtlich nicht Leistungsfördernd. Fahren wollte ich die Strecke deshalb locker. Dementsprechend ging ich den Morgen auch ohne Nervosität an. 6 Uhr zum Zug und ab nach Hannover. Viertel vor 8 war ich schon am Maschsee. Ich hatte noch so viel Zeit und genoß das schöne Wetter - mit Blick auf den See - auf einer Parkbank.

Sehr spät bewegte ich mich dann in meinen Block. Es gab nur 2 Blöcke auf der 60er Streck. Block A (ca. 160 Teilnehmer!?) und dann der Rest. Block A startete mit 2 Minuten Abstand. Dies berichtet jedenfalls der Sprecher. Bis dahin ein Umstand der mich überhaupt nicht tangierte!! Ich stand in meinem Block auch ziemlich weit hinten. Ich wollte ja nur locker mitfahren.........

Nach dem Startschuß kam das "dumme" Erwachen !! Ich war offensichtlich viel besser drauf, als ich vermutete. Mein Knie zickte nicht rum ........tja.......und dann gabs erstmal nur "Kette rechts". In einer Alleinfahrt schloß ich doch relativ schnell zur 2ten Gruppe des Startblocks B auf. In dieser Gruppe blieb ich dann auch bis zum Schluß. In der Startaufstellung weiter vorne und ich wäre in der ersten Gruppe mit dabeigewesen. :mad: Ne Alleinfahrt nach vorne (schon gar nicht in den Block A) traute ich mir dann aber doch nicht zu !!!

Überraschenderweise blieb ich auch bei den 2 kleinen Hügeln (den Gehrdener Berg hätte ich mir schwerer vorgestellt) dabei. Ein kleiner Ausreißversuch 5 Kilometer vor Schluß scheiterte kläglich. :sad: Ich hab`s aber wenigstens versucht !!!!!

Den Schlußsprint habe ich dann auch noch total verpatzt. Ich war schon relativ platt. Die fehlenden Trainingskilometer merkte ich nun deutlich. Als die Post abging, war ich auch noch am Ende der Gruppe....typischer Fall von gepennt. Fehlende Kraft und der "Tiefschlaf" ließen mich als Vorletzter meiner Gruppe ins Ziel kommen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht wie ärgerlich das wirklich war. Der erste Fahrer der Gruppe kam nämlich als 70er ins Ziel....ich holte mir den 94ten Platz (die ersten 100 wurden nach Einlauf gewertet).

"Dummerweise" wäre ich von der persönlichen Zeit her sogar auf Platz 53 gelandet. Ich freu mich natürlich wie Bolle über den Platz und den Schnitt von 36,62 km/h. Allerdings wäre auch mehr drin gewesen. Im Nachhinein tangieren mich dann auch die 2 Minuten Vorsprung von Block A. Ich weiß nicht, ob es soviel hätte sein müssen. Auf einer so kurzen "Sprintstrecke" ist das schon ne Menge Holz!! 30 Sekunden hätten das Aufschließen von anderen Fahrern zumindest ermöglicht........ Ist aber egal. Die Konkurrenz auf der "kleinen" Strecke ist sowieso nicht so groß wie auf der längeren Strecke. Das Ergebnis relativiert sich damit sowieso !!!

Noch ein kleines Fazit. Die Veranstaltung hat absolut Zukunft. Ich hoffe diese Veranstaltung wird nicht extrem groß. Der persönliche Charakter sollte erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Mit der Startlocation hat Hannover z. B. auf jeden Fall ein großes Plus. Die gute Gefahrenausschilderung ist mir besonders aufgefallen. Auch die freundlichen und bemühten Helfer haben mich überzeugt. Schön wäre vielleicht eine Pastaparty oder ein zentraler Anlaufpunkt nach dem Rennen. Die Umgebung des Maschsee`s ist doch sehr weitläufig.....!!

Wo kann ich mich schon für´s nächste Jahr anmelden!? Bin auf jeden Fall dabei (dann auf der langen Strecke). :wink:

Mein Dank gilt der Orga (und der deutschen Nationalmannschaft) für diesen wunderschönen Tag. :D
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papavonbikerfriendnils
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Re: 1. Velo Challenge Hannover (Berichte & Bilder)

Beitragvon papavonbikerfriendnils » 29.06.2010, 20:59

Grotefend hat geschrieben:... Ein berühmter Fußballer (Name fällt mir im Moment nicht ein) hat der Welt die denkwürdige Weisheit übermittelt "Wenn man kein Glück hat, kommnt oft auch noch Pech dazu". ...
Jürgen Wegmann (Kobra), ist aber egal, irgendwie hat er recht. Ich glaube, ich hätte auch versucht irgendwie die Runde zu drehen. Das wäre doch mal was. :cool: Mein Problem war nicht mein Rad, sondern ich selber. :mad:

Bevor ich berichte, aber erstmal allen gestürzten eine Gute Besserung.

IHR SEIT HELDEN! Konnte ich auf einem Schild lesen, das jemand für mich (da ich alleine fuhr) ca. 200 Meter vor dem Ziel hoch hielt. Ich fand es gut, denn ich hatte mir vorgenommen einfach nur durchzukommen. Das Ziel zu erreichen, ohne vom Besenwagen eingeholt zu werden, egal wie. Ich hatte es geschafft, ich hatte die 108 Kilometer absolviert. So schlecht habe ich mich nur in Frankfurt gefühlt, beim Henniger-Turm-Rennen. Ja ja, die Berge. Das ist nicht mein Ding. Erst recht nicht bei so wenig Training.

Wir (Nils und ich) sind Morgens um 7:15 Uhr nach Hannover losgefahren. Die Startunterlagen hatten wir in Verbindung mit einem Zoobesuch bereits am Samstag abgeholt. Parkplätze waren in unmittelbarer Nähe noch genug vorhanden. 9:10h standen wir im C-Block (das ist der A-Block der 110km-Strecke). Wir starteten pünktlich um 9:30 h zusammen mit den anderen 558 Teilnehmer unseres Blockes mit Blockstartzeit.

Mein Tacho zeigte so um die 23 km/h an. Mist, nun funktioniert der wieder nicht. Ich muss ihn verstellt haben, als ich vor dem Start aus versehen in den SET-Modus geraten bin. Ich hatte aber noch mein Garmin (es waren über 40 km/h). Es ging zügig voran. Die ersten 30 Kilometer hatten wir noch einen 35er Schnitt. Das sollte sich aber noch ändern. Unsere Gruppe wurde langsamer und bereitete sich auf den ersten Anstieg des Kleinen Deisters vor.

Und dann kam er. Für mich, der dieses Jahr nur Flach und Rolle gefahren ist, erschien der Hügel unüberwindbar. Nils zog mit den Anderen davon, wartete aber bei der Abfahrt auf mich. Er wollte seinen alten Paps so weit vom Ziel entfernt nicht alleine fahren lassen. Danke Nils. Ich bereitete mich auf den zweiten Anstieg vor, über den Deister, der ca. bei Kilometer 64 beginnen sollte. Meine Beine waren bereits so lahm, dass ich mich nicht lange an einer der Gruppen, die uns überholt haben, halten konnte.

Zweiter Anstieg, Nienstedter Pass. Voller Splitt, da er neu asphaltiert wurde. Viele Kurven, man konnte nicht sehen, wie weit es noch hoch geht. Meine Kette war so links, linker geht's nicht. Geschafft. Es folgte eine schöne Abfahrt, bei der sich meine Beine erholen sollten. Mist, nun kam der zweite Teil des Niensteder Passes. Nils wartete unten am Berg auf mich und fuhr mit mir im Schritttempo hoch. Eine Steigung mit Spitzenwerten so um die 7 % (5,3 % auf 1,5 km). Ich konnte nicht aus dem Sattel, denn meine Oberschenkel verkrampften sofort. Ich habe schon 3 Kettenblätter, aber es reichte nicht, ein ganz kleines viertes wäre jetzt toll.....Ein Albtraum.

Nun geht es bis Hannover nur noch 'runter oder zumindest flach. Aber auch das sollte mir keinen Spass mehr machen, alleine. Denn nun fuhr ich zum Teile gegen den Wind, ohne Gruppe. Nils hat sich so 30 Kilometer vor dem Ziel einer Gruppe angeschlossen. Nur noch 20, 15, 10 Kilometer. Auf der Karte meines Garmins sah ich schon den Maschsee. Das letzte Stück am See kam mir vor wie eine Ewigkeit. Beim Start sind wir hier mit über 40 km/h gefahren, jetzt sind es nur noch 25. Da hinten ist das Ziel, endlich.

IHR SEIT HELDEN! Geschafft, 3 Stunden und 40 Minuten mit einen Schnitt von 29 km/h.

Eigentlich ein schönes Rennen. Von jedem etwas. Tolle Landschaft, viele Kurven, Berge, leichte Wellen, flache Geraden, alles dabei. Ich fand es anspruchsvoller als die Cyclassics (wenig Kurven) und anspruchsvoller als Berlin (keine Berge) allemal. Zuschauer? Naja, in einigen Orten war ganz gut was los. Ansonsten standen vereinzelt welche. Die feuerten die Fahrer allerdings kräftig an.

Schlecht fand ich die vielen Verkehrsinseln in den Ortseinfahrten. Nicht weil sie da sind, sondern weil die Helfer, die vor jeder Insel standen zum großen Teil keine Trillerpfeife hatten (oder nicht mehr pfeifen konnten) und man in der Gruppe die Inseln zu spät sieht. Aus diesem Grund hatten wir (sehr früh) im vorderen Teilen unserer Gruppe direkt vor einer Insel einen Unfall, der mit Sicherheit durch Pfeifen hätte verhindert werden können.

Die parkenden Fahrzeuge haben mich bei meiner Alleinfahrt nicht so gestört, aber in einer schnellen Gruppe sind sie doch gefährliche Hindernisse, erst recht hinter einer Kurve oder Abzweigung. Da muss beim nächsten Mal was geändert werden.

Schade fand ich auch, dass es keine Medaille gab. Ist doch immer ein schönes Andenken. Auf dem Infoblatt im Beutel stand doch was von Transponderabgabe und Medallienvergabe, oder?

Ach ja, hat irgend einer am Start Toiletten gesehen? Außer den Vorgarten des NDR. :oops:

Viele Grüße
Norbert
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Beitragvon Radeltommes » 29.06.2010, 21:46

Jepp!! Toiletten waren da.....weiß ich, weil ich die vor und nach dem Rennen benutzt habe. :cool:

......ähem.....die waren übrigens ziemlich direkt beim Block C aufgestellt...... :shock:

Das mit den Trillerpfeifen ist mir gar nicht so aufgefallen. Hast aber Recht. Wäre durchaus ne Verbesserung für`s nächste Jahr. Die Verantwortung für die Gruppe liegt aber auch in der Hand des Führenden. Mit geeigneten Handzeichen dürfte eine Verkehrsinsel eigentlich kein Hindernis sein.......! In meiner Gruppe gab es da Null Probleme mit.....
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Beitragvon papavonbikerfriendnils » 29.06.2010, 22:08

Radeltommes hat geschrieben:Jepp !! Toiletten waren da.....weiß ich weil ich die vor und nach dem Rennen benutzt habe :cool:

......ähem.....die waren übrigens ziemlich direkt beim Block C aufgestellt...... :shock:
Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass da keine waren. Nur müssen die so versteckt gewesen sein, dass viele sie nicht gesehen haben. Die meisten sind in den NDR-Garten gegangen. :)
Radeltommes hat geschrieben:Das mit den Trillerpfeifen ist mir gar nicht so aufgefallen. Hast aber Recht. Wäre durchaus ne Verbesserung für`s nächste Jahr. Die Verantwortung für die Gruppe liegt aber auch in der Hand des Führenden. Mit geeigneten Handzeichen dürfte eine Verkehrsinsel eigentlich kein Hindernis sein.......! In meiner Gruppe gab es da Null Probleme mit.....
Naja, sicher sollten die Führenden ein Zeichen geben, nur nützt es nichts, wenn man diese Zeichen beim Tempo 40 nicht sieht oder zu spät reagiert. Einige Durchfahrten waren schon sehr schmal und es ist m. E. notwendig die Gruppe frühzeitig in die Länge zu ziehen. Gleiches gilt für parkende Fahrzeuge (siehe Video). Es ist nun mal ein Jedermann-(Hobby)Rennen und da sind nicht alle so aufmerksam, wie sie eigentlich sein sollten.

Ansonsten waren die Gefahrenstellen (bis auf ganz wenige Ausnahmen) wirklich gut gekennzeichnet.
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Tribelix
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Beitragvon Tribelix » 29.06.2010, 22:25

Ich mach es mal im Schnelldurchlauf. Mit Hanseat hin gefahren, genug Zeit gehabt bis zum Start. Bevor es losging, wußte ich schon, dass ich das falsche Trikot an habe, neidvolle Blicke von mir auf die Damentops (nur wegen der Funktion). :HaHa:

30 km konnte ich mithalten in der ersten Gruppe, dann mußte ich reißen lassen, wenig später wurde das Profil welliger, was mir zwar zusagt, aber nicht schnell. :sad:

In Coppenbrügge mußte ich vorne fahrend zweimal "enge Kurve" schreien, denn das war schon fast ein Spitzkehre, der nach mir hat sich voll verbremst, ich konnte Rad über die Straße schliedern hören. Das hört man nicht gerne. :(

Zwischendurch hab ich sogar lange Führungsarbeit geleistet (kenn ich gar nicht von mir), aber nur so waren die lustlosen Fahrer dazu zu bewegen geordnet in der Gruppe zu fahren, mit Wechselarbeit.

Den Split am Nienstedter Pass, kann ich nicht verstehen, da hat einer richtig gepennt, wer auch immer. :? Steil war es jedenfalls nicht, konnte alles mit dem großen Blatt fahren, sehr zu meiner Verwunderung ( 53-28 ). :shock: Auf der Zielgeraden, hat die Gruppe, die ich angetrieben habe, es dann mit kollektiven Überholen gedankt, so ist das Leben.

Den einzigen Oberidioten bei diesem Rennen stellte der VFL Stade. Zu Anfang auf der Brückstr. (nicht der beste Belag, wenn man von Belag sprechen kann), wurde das Tempo ein wenig verringert, was zu einer vollen Straße führte, er war aber der Meinung, der Rad/Fußweg gehört mit zum Rennen und schrie die Zuschauer die an der Strecke standen zusammen, für ihn Platz zu machen, das mit Tempo 45+ und Kinder auf dem Fußweg. Schwarze wuschelige Haare, wir beide können gerne mal eine wortlose Diskussion führen. :cry:

Das Rennen ist eine Mischung aus Velothon, Neuseenclassics & Tour D'Energie. Wenn es paßt, fahre ich es nochmal, wobei ich immer mehr nur zum Triathlon tendiere oder profilerten Strecken, das Risiko eines Sturzes ist da geringer.

Nicht für jeden ein schöner Sonntag, gejubelt haben wir dann um 17:45 alle. :D SCHLAND
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RobertM
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Beitragvon RobertM » 29.06.2010, 23:19

@ Orga: Einige Sachen sind schief gelaufen, welche aus meiner unbeteiligten Sicht, logisch und bedacht hätten werden müssen.

- Toiletten, es waren insgesamt 12 zur Verfügung, einzig die WM und Public Viewing brachten einen Notstand an Dixie-Klos hervor.

- Rollsplitt, wurde von einer Firma von außerhalb gelegt, hätte wie schon angesprochen besser mit dem Straßenbauamt geregelt werden können.

Hoffentlich werden die Fehler beherzigt und nächstes Jahr die Velo noch besser gemacht, denn sie hat Potenzial. Und bitte keine Bezeichnung von "Fahrradmesse" bei 3 - 4 Verkaufsständen...
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Beitragvon olmo » 29.06.2010, 23:27

Hi,

aus leicht egoistischer Sicht freue ich mich, dass es fast vor meiner Haustür (75 km Entfernung) solch ein Event stattfindet und die Orga für das "erste" Mal gute Arbeit geleistet hat. So gibt es nach der Tour d'Energie in Göttingen und den Cyclassics einen zusätzlichen Termin im Kalender. Wobei die Cyclassics sich bei mir auf dem absteigenden Ast befindet...ist aber ein anderes Thema.

Zurück zur Velo Challenge. Klar es gibt immer etwas zu verbessern und ich gehe davon aus, dass das Orgateam Eure/meine Meinung zur Streckenführung, Ausschilderung auch erst nimmt. In vielen Punkten bin ich Eurer Meinung. Auch das Verlassen der Landstraße von 6 m Breite scharf links auf den geteerten Feldweg mit 2,5 Breite um Coppenbrügge oder Bad Münder??? zu umfahren, war schon häftig. :mad: Beim Megacrash mit dem Lieferwagen konnte ich mich gerade noch links über den Fußweg retten und musste kurz absteigen. Leicht gelähmt von den Ereignissen (letztes Jahr in HH hatte es mich zerlegt) war die Spitzengruppe dann weg. Somit blieb der 39 Platz in meiner Altersgruppe MMAS2. Aber egal, heile angekommen mit der Hoffnung, dass die Sturzbeteiligten nicht all zu viel abbekommen haben. Allen Beteiligten von mir gute Besserung.

Ich hoffe nur, dass das Orga Team nicht in solchen Dimensionen denkt wie HH oder Berlin. Events mit 2.000-4.000 Teilnehmer finde ich persönlich ausreichend. Klar, der Kreis der Jedermänner wächst von Jahr zu Jahr und immer mehr sind bereit die Startgelder bis zu 70,- zu zahlen, um auf abgesperrten Straßen seinen Kopf zu riskieren.....ist nicht böse gemeint.....aber es ist bestimmt für den einen oder anderen nicht einfach sich von heute auf morgen von seiner 50 km single Hausrunde auf ein Feld von 250 oder 500 FahrerInnen umzustellen.

Egal ich mag solche Veranstaltungen und freu mich darauf, wenn die Kinder groß sind und ich meinen Terminkalender von 4 Veranstaltungen p.a. vielleicht auf 6 oder 8 steigern kann.......

Alles Gute und Kette rechts ;-)
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Beitragvon cie77.de » 30.06.2010, 18:45

Moin miteinander,

dann mache ich mal den Schritt vom passiven Mitleser zum Schreiber. ;-)

Ich kannte bisher nur das Rennen aus Göttingen und da dies in diesem Jahr dank Magen-Darm-Problemen alles andere als nach Plan verlief, kam mir Hannover als Chance zur Rehabilitation grad recht. Zumal meinem Gewicht das Profil etwas mehr entgegenkam, als das in Göttingen ...

Zum Rennen: Ich hatte nen passenden Platz in Block D, von Beginn an fanden sich Gruppen - wobei grad die zahlreichen Richtungswechsel mich doch einige Körner kosteten, das ist man als "Zeitfahrer", der fast immer alleine unterwegs ist, nicht so gewohnt, mit den Tempowechseln ... Die Taktik mit dem Körner bis zum Nienstedter Pass sparen und danach dann Gas geben, war so schnell über den Haufen geworfen und von Anfang an wurde versucht Gruppen zu halten und ab und an in Selbstüberschätzung auch mal selber im Wind zu versuchen den Anschluß nach vorne herzustellen ...

Ich hatte das Glück, dass ich fast durchgehend Gruppen fand, vor allem nach dem letzten Anstieg die zehn bis zwölf Leute waren Hammer. Nach anfänglichen Problemen ging wirklich jeder in den Wind, der irgendwie ein paar Körner gefunden hatte. Falls aus der Gruppe - Ankunft nach 3:30h - hier wer liest, Grüße!

Glück hatte ich auch hinsichtlich Stürzen, das aber sicherlich auch der Tatsache zu verdanken, dass im hinteren Mittelfeld die Gruppen größtenteils langgezogen waren. Viel war gut ausgeschildert, an einigen Stellen hakte es aber und auch mir kamen zwei Autos entgegen, allerdings beide zumindest ziemlich langsam und mit Warnblinklicht und ganz aussen. Aber ich muss auch sagen, dass ich, da es eine Erstaustragung war, auch mit größerer Vorsicht unterwegs war, als in Göttingen, wo man den Standard aus dem Vorjahr bzw. den Vorjahren ja kennt ...

Bei allen Beteuerungen, dass die Zeit nicht so interessant ist, hab ich aber übrigens auch noch ein Grinsen im Gesicht angesichts eines Schnitts von über 30km/h. Für mich das erste Mal und das beim erstmaligen Übertreffen der 100km-Marke ...

Bericht und ein paar Fotos:
http://www.ciemalla.de/index.php?option ... &Itemid=54
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 30.06.2010, 22:56

Ein weiterer kurzer Bericht und viele schöne Bilder finden sich im Challenge Magazin:

http://www.challenge-magazin.com/cms/in ... 5&Itemid=1
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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dirksen1
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Beitragvon dirksen1 » 01.07.2010, 08:30

Möchte mich auch noch mal dazu äußern, was hier (und bei rennrad.de und in weiteren Foren) los ist...

Beim Spreewald-Marathon dieses Jahr kam mir auf der EZF-Strecke ein Auto entgegen. Bei den Neuseenclassics durfte ich mir mit 5 (!) Privat-Autos in Kolonne eine kurvenreiche Abfahrt bei etwa Tempo 65 teilen. In Göttingen musste ich ebenfalls in einer Abfahrt einem Trecker ausweichen, der aus einem Feldweg kam. Beim ersten Berlin-Velothon wurde das gesamte Feld unvermittelt zur Vollbremsung gezwungen, weil ein Politiker mit 3 Begleitmotorrädern die Strecke querte.

Soviel dazu...

Ich habe alle Veranstalter persönlich darauf hingewiesen und freundlichst eine Stellungnahme erbeten. Weder habe ich mit Klage gedroht, noch sonst irgendwelche "bösen" Anfeindungen losgelassen. Was ist passiert? NICHTS. :mad: Von keinem der Veranstalter bekam ich irgendeine Reaktion,
- weder ne Eingangsbestätigung,
- noch eine Stellungnahme,
- geschweige denn ein Zeichen, dass die konstruktive Kritik angenommen wurde. SCHADE!!! :mad:

@Dete: Du hast dich im Vorfeld deiner sehr gut gemachten Premiere zumindest in diesem Forum ab und zu mal beteiligt. Das fand ich gut und hat mir den Eindruck gegeben, du wärst "einer von uns". Diesen Eindruck habe ich immer noch, würde mich aber über eine Stellungnahme von dir als Veranstalter sehr freuen (diese solltest du aber von einem Anwalt querlesen lassen, bevor du sie veröffentlichst...).

Ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein, wenn es meine Zeit- und Urlaubspläne zulassen und ob upsolut ein besserer Partner ist, dürfte diskutabel sein. :shock:
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Beitragvon hanseat » 01.07.2010, 10:48

Hallo dirksen1,

auch mir ist aufgefallen, dass Dete nicht mehr unter uns ist.. Auch ich habe mich an den Veranstalter gewendet, ohne Antwort.

Nun ja, ich denke, es ist tatsächlich sehr schwer ein Rennen 100% abzusichern, auch wenn dies in den AGBs versprochen wird. Gerade bei den Premieren von neuen Jedermannrennen kann dies wohl noch schwerer gewährleistet werden. Bei Rennen, die schon fünf Jahre und mehr laufen, sinkt wohl die Wahrscheinlichkeit von solchen gefährlichen Situationen, weil der Veranstalter aus seinen Fehlern lernt und auch das Umfeld mehr von dem Event mitbekommt. Aber grundsätzlich kann man Fahrlässigkeiten und unerwartete Hindernisse auf der Strecke nie ganz ausschließen. Dennoch finde ich auch, dass der Veranstalter zumindest diese Vorfälle nicht ignorieren darf und Stellung dazu nehmen sollte.

Wenn man schon Jedermannrennen fahren will, dann sollte man sich vielleicht Rennen, wie die TDE Göttingen herauspicken, die schon seit Jahren über mehr oder weniger die selbe Strecke führen und das Starterfeld nach wenigen Kilometern vom ersten Berg in verschiedene Leistungsklassen sortiert wird. Die Anwohner der TDE haben außerdem sicher schon die entsprechende Aufmerksamkeit für dieses Event.

Ich persönlich werde Abstand nehmen von den typischen Massenveranstaltungen, wie Jedermannrennen, denn das Vertrauen, meine Gesundheit in die Verantwortung Dritter zu legen, ist erstmal dahin. Noch dazu spare ich den einen oder anderen Euro.

Ich habe in meiner Jugend Leistungssport gemacht (Rudern) und bin daher automatisch darauf aus, im Rennen alles zu geben und an meine Grenzen zu gehen. Dort vorne mit einem Schnitt von über 40 fährt es sich aber zu riskant, wie v. a. Frankfurt und Hannover zeigten. Für mich persönlich habe ich mit TOP50-Platzierungen bei Dtour-Raceday, Cyclassics und TDE Göttingen auch mein Soll erreicht. Es waren auch schöne, stolze Erfahrungen!

Es gibt aber noch so viele interessante RTFs, die ich kennen lernen will, bei denen ich mich zukünftig gern mit Freunden und Forumsmitgliedern hinter der ersten Heizergruppe aufhalten werde. Bis jetzt hatte ich diese RTFs oft als Training zu Jedermannrennen genutzt. Dies brauche ich jetzt ja nicht mehr und so kann ich RTFs mehr genießen.

Stattdessen werde ich mich neben den RTFs auch auf regionale Zeitfahren, Duathlons und Triathlons konzentrieren, wo ich mich sportlich noch richtig austoben kann. Auch weg von den typischen kommerziellen Massenveranstaltungen! Wobei ich bei diesen ab nächstem Jahr eine Ausnahme machen werde: den Hamburg City Man, denn dort kann man der Atmosphäre einfach nicht widerstehen und es ist ja schließlich ein Triathlon mit Windschattenverbot beim Radfahren!

Allen, die weiterhin Jedermannrennen bestreiten, wünsche ich viel Glück & Gesundheit und schöne, stolze Momente!
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Beitragvon Johanna » 01.07.2010, 11:51

hanseat hat geschrieben:Ich persönlich werde Abstand nehmen von den typischen Massenveranstaltungen, wie Jedermannrennen.....
prrosit Wilkommen im Club!
Für verlorene Gelegenheiten gibt es kein Fundbüro...
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Beitragvon RobertM » 01.07.2010, 14:48

Die offi. Bilder sind jetzt bei Sportograf.de zum betrachten online.
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Beitragvon specialized66 » 01.07.2010, 17:03

Hallo,
ich kann diejenigen nicht so ganz verstehen, die an jedermannrennen nicht mehr teilnehmen wollen. :oops: wie der name schon sagt, "JEDER MANN RENNEN", es geht hier also nicht, wie bei einer rtf, um das gemeinsame schöne erradeln der landschaften, sondern um eine strecke, die jeder so schnell wie er nur kann, bewältigen möchte und will. das es dort zu stürzen oder mal zu rügen fahrattacken kommt, ist aus meiner sicht "normal". so ein rennen ist kein kaffeekränzchen im kreise der familie. :cool:

im radsport geht es nun nicht darum, schön mit 35 km/h dahinzuradeln. diejenigen sollten dann lieber zum triathlon wechseln und stumpf ein tempo halten.

in fast 10 jahren cyclassics konnte ich bislang einen sturz vermeiden, da ich aufmerksam fahre und nicht blind vertraue. die veranstaltung in hannover ist auf einem guten wege, könnte aber noch wesentlich mehr starter gebrauchen, damit jeder eine gruppe finden kann, die nach seinem geschmack ist. 8)

ich bin nächstes jahr wieder dabei und hoffe dann auf eine splitfreie fahrt am nienstädter pass....
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Beitragvon Bertl » 01.07.2010, 21:06

Moin zusammen,

nach 2 Starts in Frankfurt war dies mein 3. Jedermannrennen. Was die Risiken angeht, war die Sturzgefahr in Hannover nicht unbedingt höher. Bei großen Gruppen sind Ortsdurchfahrten mit Verengungen und hin und wieder parkenden Autos immer ein Risiko. Auch in Frankfurt war nicht jeder Ort komplett leergeräumt. Wenn da die Führenden nicht rechtzeitig Zeichen geben (oder nicht können), wirds eben mal brenzlig. Da man ja seine Nebenleute meist nicht kennt und einschätzen kann, ist meiner Meinung nach eh höchste Konzentration gefordert.

Ich habe einige heikle Momente erlebt, als vor mir auf gerader "gefahrloser" Strecke ein Kollege mehrfach Wellen schlug und auch ohne Rückblick rasant die Spur wechselte, fast kams zum Sturz, ging gerade mal gut und ich hab mein Heil in der Flucht gesucht und bin nach vorn auf die nächste Gruppe aufgefahren, hat auch meinem Schnitt ganz gut getan.

Der Nienstedter Paß hat mich eher enttäuscht, großer Name und als Berg eher mittelmäßig, da gehts am 1.4. jedes Jahr bei der RTF Roter Fuchs erheblich mehr zur Sache. Alles in Allem war ich sehr zufrieden, mal wieder auf einer abgesperrten Strecke zu fahren, der Zielsprint am Maschsee ist megageil und ich komm nächstes Jahr wieder!!!!!!

Allen gestürzten gute Besserung und Erfolg beim nächsten Mal.

Gruß aus Hildesheim
vom Bertl ;-)
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Beitragvon Manfred » 01.07.2010, 21:32

Der "Rote Fuchs" ist nicht am 01.04. sondern jedes Jahr am 01.05. :!: Bestimmt besser als jedes Jedermannrennen.

Ach ja, ich gehöre auch dem Club der Nicht-Jedermannrennfahrer an. ;-) Und den Nienstädter Paß kann man auf der Lohnder RTF jedes Jahr auch fahren. :!:
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Beitragvon Bertl » 02.07.2010, 21:31

Hallo Manfred,
ist mir heute morgen auch eingefallen, wollte dies auch nach der Arbeit berichtigen, bin dann aber doch erst noch 2 1/2 Stunden geradelt. Vielen Dank, dass du das richtig gestellt hast, natürlich gibts den Fuchs am 1. Mai. :roll:
Am kommenden Sonntag findet übrigens die RTF "Zwischen Hildesheim und Gitter" in Schellerten statt. Start ist ab 9 Uhr und es gibt auch ein paar Steigungen.
Gruß Bertl :wink:
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Beitragvon Manfred » 03.07.2010, 15:49

Kann mir jemand mitteilen, wieviel Höhenmeter die lange Strecke hatte. :wink:
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Beitragvon Tribelix » 03.07.2010, 16:58

Manfred hat geschrieben:Kann mir jemand mitteilen, wieviel Höhenmeter die lange Strecke hatte. :wink:
662 hm
min. 52 m
max. 275 m
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Oldboy
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Beitragvon Oldboy » 04.07.2010, 13:25

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:Greis: Nachdem jetzt ein Woche vergangen ist und Helmut schon vorsichtig erinnert hat :Keule: , kommen jetzt endlich meine Eindrücke:
Strahlender Sonnenschein am Maschsee und viele nette Leute haben uns begrüsst. :Sonnenschein: Gut, dass wir die SINNER RAPTOR Sportbrtillen dabei hatten bei diesem super Wetter. Hervorragende Paßform - auch bei Dickköpfen -, kein Rutschen und Wackeln und eine sehr schnelle Anpassung auf den Wechsel von Hell auf Dunkel. Einfach super.

Wie schon in vorigen Berichten beschrieben, war der Veranstaltungsort sehr übersichtlich, was aber bei weitem keine negative Kritik bedeutet. Im Gegenteil. Was fehlte - zumindest am Samstag - war eine Service-Station, wo man so kleine Reparaturen am Rad vornehmen lassen konnte. Da fiel mir zum Glück ein kleines Werbeschild direkt an unserem Hotel ein.

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Na ja, dort angekommen, war natürlich schon seit Stunden geschlossen. Vorsichtig klopften wir an die Hintertür und uns öffnete eine junge Mechanikerin. Sie fragte, ob sie helfen könne und hat unser Wehwechen am Rad schnell behoben. Geld wollte die junge Dame nicht. Wir konnten ihr gerade noch einen Zuschuß für die Kaffeekasse aufzwingen. Diesen Laden kann ich nur empfehlen. ;-)

Am Sonntag ging es dann los auf die 60 km Strecke. Vorher am Start noch Robert aus dem Forum getroffen, der ja kurz nach dem Start viel Pech hatte. Im Grunde kann ich die vorherigen Aussagen bestätigen. Eine schöne Veranstaltung mit Zukunft. Ich muss allerdings sagen, dass auch mir auf der abgesperrten Strecke hin und wieder ein PKW entgegen kam oder überholte, obwohl alle Zufahrtstraßen abgesperrt waren. Es waren wohl Anwohner, die während des Rennens einfach losgefahren sind. Daran wird man sicher noch arbeiten. Ansonsten alles super, gerne wieder. :wink:

Über eine kleine Medaille zur Erinnerung hätte ich mich bestimmt gefreut. :Wow:

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Radeltommes
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Beitragvon Radeltommes » 04.07.2010, 15:18

Beim Lesen der anderen Berichte fällt einem doch noch was ein.......! Es gab offensichtlich noch nicht mal ne Luftpumpe vor Ort. Ein Fahrer fragte nach einer Pumpe......leider gab es keine davon! Wenigstens sowas sollte durchaus vorhanden sein........! Dafür wurde ihm aber der Transponder montiert und die Startnummer angebracht......sah schon süss aus, wie er sich von den Helferinnen "bemuttern" ließ. :HaHa:

Hannover ist doch eigentlich groß genug. Ein paar Radsportläden wird es auch geben .....evtl. könnte ein Laden davon den Service übernehmen (wie es z. B. in Göttingen seit Jahren funktioniert) !?

Dies ist auch eines der Mosaiksteinchen, welche noch zusammengefügt werden müssen bzw. sollten.
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Beitragvon Ledersattel » 05.07.2010, 07:59

Über eine kleine Medaille zur Erinnerung hätte ich mich bestimmt gefreut.
So, nun weiß ich wenigstens schon mal einen Namen von den "Elbkultigen", die wir auf unseren Bildern festgehalten haben.

Sollte es mir noch gelingen, die Bilder ins Forum einzustellen, dann darf sich u.a. Oldboy - hoffentlich - über seine Bilder freuen.

Gruß
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Beitragvon Helmut » 06.07.2010, 00:34

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Ledersattel hat geschrieben:Sollte es mir noch gelingen, die Bilder ins Forum einzustellen, dann darf sich u.a. Oldboy - hoffentlich - über seine Bilder freuen.
So isses, denn es ist gelungen. Hier kommen von Ledersattel weitere

Bilder von der Velo Challenge Hannover.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.

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