Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

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Besenwagenflüchtling
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Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Besenwagenflüchtling » 19.08.2018, 18:31

Moin,

mein Bericht folgt :)
Wer langsam fährt hat mehr von der Strecke.

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SvenK
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon SvenK » 19.08.2018, 19:09

freu mich, und Glückwunsch zu 444 Beiträgen .... Das kostet aber ne Runde :D
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Alle Berichte/Meinungen meinerseits sind subjektive Eindrücke und sicherlich von Anderen anders empfunden, drum habt Nachsicht... :shock:
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 19.08.2018, 19:59

Dieses Mal wird es von mir mehrere Berichte gegeben – und dabei bin ich gar nicht aktiv mitgefahren :shock: . Aber dazu später mehr. Für uns begann das Cyclassics-Wochenende am Samstag Vormittag. Wir machten uns relativ früh auf den Weg, um in Ruhe die Messe besuchen zu können.

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Aber um es vorweg zu nehmen: Wir hätten uns nicht so früh aufraffen müssen. Die Messe war leider recht übersichtlich und dadurch recht zügig „abgearbeitet“. Es fehlten einige namhafte Hersteller. So haben wir insbesondere Firmen wie Schwalbe, Garmin, Polar und PowerBar vermißt. Es stellt sich hier ernsthaft die Frage, wohin die Reise mit der Messe gehen soll. Für mich waren eigentlich nur zwei Dinge fotografierwürdig. Hier ist eine etwas poppige Art, sein Fahrrad abzustellen.

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Und wer seine Wohnung und/oder sein Auto sauber halten möchte, kann sein Rad einpacken…

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Ein kurzer Abstecher noch zur Anmeldung. Diese war dieses Mal weder am Gänsemarkt noch bei Euroeyes, sondern neben der St.-Petri-Kirche. Und hier war es ziemlich voll.

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Ab 13 Uhr rief dann der HFS-Stammtisch auf dem Rathausmarkt. Wir kamen etwas später – und trafen zunächst niemand. Aber schon nach kurzer Wartezeit trudelten die Foris ein. Wir fanden auch ein Schattenplätzchen, was bei der Sonne am Samstag ganz gut war. Kaltgetränke (für ziemlich teuer Geld :Heul: ) wurden geordert und dann über das Rennen, die Messe und dies und jenes gequatscht.

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Leider konnten wir zunächst nicht lange bleiben, denn wir wurden schon wieder an anderer Stelle gebraucht – was für ein Streß am Wochenende :Sehrlachend: . Ab 14 Uhr durften sich unsere Athleten für das Rad Race der Special Riders warmfahren. Was steckt dahinter? Ganz einfach: Nachdem die Sportler mit Behinderung nicht mehr um die Binnenalster fahren dürfen (angeblich ist die Sperrung der Straßen am Samstag geschäftsschädigend :mad: ), sollte ein Einsatz gefunden werden. Und so dürfen diese Sportler nun die Strecke des Rad Race nutzen und ihr Rennen austragen – allerdings ohne Rampe.

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Der Modus läuft so, daß jeder zunächst dreimal die 200m lange Strecke auf der Mönckebergstraße fährt. Die Zeiten werden addiert. Die vier schnellsten Fahrer tragen dann die Halbfinals aus. Das ist jeweils nur ein Rennen. Die Sieger der Halbfinals gehen ins Finale und fahren in einem einzigen Durchgang den Sieg unter sich aus.

Hier gab es zwei Kategorien: Zweiräder

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und Handbiker,

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denn außer den geistig behinderten Fahrern unseres Vereins nahmen auch körperbehinderte Sportler teil. Das fand ich persönlich total großartig, denn es ist sehr selten, daß diese beiden „Behindertenklassen“ gemeinsam in einem Wettkampf sind. Und so war es dann auch ein Finale zwischen einem geistig und eine körperlich behinderten Sportler. Wirklich tolle Sache! :Empfehlung: Es wäre jetzt nur schön, wenn künftig noch viel mehr Teilnehmer mitfahren. Dieses Mal waren es leider nur 16.

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Aber ein Rennen mitten auf der Mönckebergstraße hat einfach viel, viel mehr Teilnehmer verdient.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, auf welche Geschwindigkeit man innerhalb von nur 200 m beschleunigen kann. Es waren jedenfalls sehr spannende und tolle Wettkämpfe. Etwas mühsam fand ich allerdings den jeweiligen Rückweg vom Ziel zum Start. Ich habe unseren Dreiradfahrer durch die Fußgänger gelotst. Das war nicht immer einfach, weil nicht jeder auf „dürfen wir mal bitte durch, wir müssen bitte zum Start“ etc. auch reagiert hat :meckern:

Eine ganz tolle Geste vom Veranstalter fand ich die Ehrung von Kai Simon. Kai Simon war der einzige Dreiradfahrer im gesamten Fahrerfeld.

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Und da er weder in die Kategorie Zweirad noch Handbiker fiel, bekam er im Rahmen der Siegerehrung eine gesonderte Auszeichnung. Die Freude darüber war unbeschreiblich.

Nach diesem Rennen gingen wir nochmal kurz zum Stammtisch zurück, trafen am Bierstand aber niemand mehr an. Dafür trafen sich noch einzelne Foris am Gazprom-Stand, wo UweK noch ein Foto auf dem Rad von sich anfertigen ließ.

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Ich klärte noch Details für den nächsten Tag und fuhr dann nach Hause. Es sollte am Sonntag ein aufregender Tag werden, denn ich durfte das Rennen mal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Aber dazu später mehr. Hier kommt erstmal ein Foto dieser anderen Perspektive:

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Alle anderen Bilder von Messe und Stammtisch gibt es hier: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 18-8-2018/
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 19.08.2018, 21:51

Wer schon mal schauen möchte, findet hier ganz viele Bilder von mike667 und ein paar Bilder von mir: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 9-08-2018/
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Racing Ralf » 19.08.2018, 22:31

Man muß schon ein wenig Spaß daran haben sich zu quälen
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Carsten
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Carsten » 19.08.2018, 23:51

Dieses Velo-Sock-Dings sieht ja interessant aus, aber wie haben sie das auf dem Fahrradträger festgekriegt? Sind da Öffnungen, die man auf dem Bild nicht sieht, um das Fahrrad zu arretieren?
Schönwetterfahrer
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon SvenK » 20.08.2018, 11:20

Meine EuroEyes-Cyclassic's 2018...

ein kurzes Resümee :
Am Samstag noch im Dienst, nach der Info vom Kollegen und Fori Michael welches Chaos an der Startbeutel-Ausgabe herrscht, einigen anderen Einflüssen privater Natur, hatte ich so gar keinen Bock auf die Cyclassics. Mein Saison-Highlight lag ja auch schon hinter mir, Cyclassics ist ja nun mal so die Veranstaltung vor der Tür.
Aber was soll's, nach der Schicht die Klamotten parat gelegt, Kaffeemaschine vorbereitet und ab in die Falle. Kurz vor Sechs klingelte der Wecker, in die Klamotte gehüpft, Kaffee und kleines Frühstück, Reifen nachgepumpt... dann waren Michael und Magnus an der Tür. Schnell die Nummern ans Rad und Nummernband, Startbeutel mit Wechselzeug bestückt und ab zum Bahnhof. Sehr entspannt wenn man morgens mit der Bahn zum Rennen kann, nichts mit Stress von wegen Parkplatz suchen *zwinkert*. Nach der Abgabe gab es noch ein entspannten Koffeinschub....Doping des Rettungsdienstlers's.
In guter HFS-Manier hatte ich die Kompaktkamera am Schlüsselband in der rechten Trikottasche, aber was soll ich sagen, Zwift über den Winter, mein Saisonverlauf, der Flow mit Michael Schnur auf der Strecke sorgten für solch einen Run das ich keine Bilder gemacht habe, aber meine persönlichen Ziele übertroffen habe.
Das ging uns aber allen drei so, denke ich. Nach dem Rennen wieder zusammen, ging es dann noch mit dem isotonischen Erdinger zum Treff der HFS'ler an der Mö. Alles in allem ein geiler Tag mit Michael Schnur, Magnus Mildner, Stephan Bendixen, Lars Grube und und und.
Wie im Sprichwort, wenn man keine Lust hat, wird es am besten.... In diesem Sinne, schicke Woche man sieht sich bei der nächsten RTF....
#JustRideAndHaveFun #HFS #RideOn

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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Tomcat » 20.08.2018, 12:06

Der Plan war eigentlich, alle 10 km ein Bild zu machen, aber wenn man nicht gerade alleine fährt, ist das Rumhantieren an der Kamera in der Gruppe keine gute Idee, also nahm ich davon Abstand.

Zwei Bilder konnten aufgrund einer Pinkelpause entstehen, denn meine schöne, große Gruppe war danach natürlich wech und bevor eine neue Gruppe kam, war ich locker 10 min alleine unterwegs. So einsam war's für mich noch nie bei den Cyclassics :HaHa:

So sah es nach der PP nach vorne raus aus:
IMG_5920.jpg
IMG_5920.jpg (164.07 KiB) 2575 mal betrachtet
... und so 10 min nach der PP, eine Gruppe rollt von hinten an:
IMG_5922.jpg
IMG_5922.jpg (171.28 KiB) 2575 mal betrachtet
Die neue Strecke hat mir nicht gefallen. Weder sieht man großartig was von Hamburg, noch fährt man mal ein Stück an der Elbe. Da ich die 160er Runde gefahren bin, kam ich zumindest noch in den Genuss des für mich schönsten Stücks der Cyclassics, nämlich von Wedel bis ins Ziel.

Absolut Top fand ich die Zuschauer. Kann mich nicht daran erinnern, so viel Stimmung und Anfeuerungsrufe schon mal bei den Cyclassics erlebt zu haben.

Da ich nach 119 km bei der Verpflegungsstelle hielt, fand ich die dort angebotenen Dinge etwas mau. Orange, Banane, Wasser und Iso-Getränk. Ach ja, und irgendso ein komischer Riegel. Da bietet jede RTF mehr Auswahl. Im Ziel dann das Gleiche, abgesehen vom Erdinger. Vom Bäcker gab es nix mehr, war alles schon wech. Da biste als 160er echt gekniffen. Und wenn ich mich nicht täusche, dann waren die 160er früher mit den 60ern am Balindamm zur Verpflegung.

Leider habe ich auch viele gestürzte Fahrer gesehen. Da waren aber auch einige knifflige Stellen.

Ach ja, die Messe wird leider auch immer weniger. Sehr schade, aber das ist beim Velothon in Berlin nicht anders. Eine schöne Regenjacke habe ich mir trotzdem gegönnt :D

Ich find's toll, das so eine Veranstaltung in Hamburg durchgeführt wird und es macht auch definitiv Spaß, aber wenn ich so alle Pro und Contras für mich zusammenzähle, dann ist der Reiz für mich dies Jahr wieder ein Stück gesunken.

Nächstes Jahr vielleicht wieder die 60er zusammen mit meiner Frau oder auch gar nicht.

Vielen tausend Dank an das HFS-Team für den gewonnenen Startplatz.
IMG_5918.jpg
IMG_5918.jpg (196.1 KiB) 2575 mal betrachtet
Gruß
Thomas
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Besenwagenflüchtling
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Besenwagenflüchtling » 20.08.2018, 12:54

Moin allerseits,

der Besenwagen war natürlich diesmal keine Option für mich :HaHa:
Mein Startblock war J der richtig entspannt war.
Der Start war lange nicht so hektisch wie in den letzten Jahren wo alle gleich auf Teufel komm raus losgeballert sind dennoch recht zügig.
Bis KM 42 hatte ich einen Schnitt von 34+ ich dachte noch oh wenn das so weiter geht bist Du unter 3:30 es folgte aber ein Loch und ich wurde wie es bei mir immer kommt langsamer. Axinom1 mit seiner Schindler Gruppe hat mich noch bei KM 50 aufgesammelt konnte leider nur 5 KM dabei bleiben.
Dann folgte erst mal ein solo ride bis der nächste Zug kam, dann lief es auch wieder besser, man ist halt motivierter und ich denke nicht an allen möglichen Scheiß. Aufgrund eines knurrenden Magens, ich hatte natürlich wieder meine Riegel vergessen (hab ja auch zu wenig davon :mad: ) bin ich an der Verpflegungsstelle angehalten um zu futtern.
Nach der 10 minütiger Pause brauchte ich wieder ein paar Kilometer um in Tritt zukommen.
Da fährt man von Hamburg nach Göttingen und hat keinerlei Sitzprobleme und pünktlich zu den Cyclassics nach 70 KM nicht mehr richtig auf dem Sattel sitzen zu können. Sachen gibt es :roll:
Kurz nach der Verpflegung traf ich dann auch SvenK, Schnur im HFS Trikot denen ich mich paar Kilometer anschloss.
Bei ca KM 80 merkte ich das sich in meinem Oberschenkel ein Krampf ankündigte , oh nein nicht das jetzt auch noch, also lieber ein zwei Gänge runterschalten und nicht aufhören zu treten. Bitte bitte lieber Oberschenkel tu mir das jetzt nicht an halte durch, im Ziel kannst Du krampfen so viel du willst. Bis auf die ersten 40 Km da war mir das Tempo zu hoch um in der Gruppe zur Flasche zugreifen habe ich ausreichend getrunken.
Da ich vor 2 Jahren von einem übermotivierten Fahrer 10 KM vor dem Ziel abgeschossen wurde habe ich mich ab der B5 10 KM vor dem Zile lieber einem Fahrer der mit seiner Tochter unterwegs war angeschlossen. Safty first, heil ankommen war das Ziel... ok über ne Zeit von 3:30 hätte ich mich auch gefreut. Da die Zeit nicht mehr zu erreichen war habe ich langsamer gemacht, ich war aber auch Platt.
Die Mö war wieder ein schönes Erlebnis, leider habe ich höhe Ida Ehre Platz den falschen Arm hochgehalten sonst hätte ich das Bier was mir Tribelix gereicht hat gegriffen :)
Auf dem Ida Ehre Platz trafen wir uns wie jedes Jahr auf ein zwei drei Bierchen prrosit
Alle mir bekannten sind heil ins Ziel gekommen allen anderen die auf der Gefährlichen Strecke verunfallt sind wünsche gute Besserung kommt schnell wieder aufs Rad.

War es nun meine letzte Cyclassics ??? Ich sage mal ja und nein.
Wenn Ironman für das nächste Jahr an der Strecke nichts ändern sollte und sie es mit den Gefahrenstellen und dem Wirtschaftsweg so lässt werde ich nicht starten.
Mir geht es heute noch nicht richtig in den Kopf wie man bei einem Jedermannrennen einen Wirtschaftsweg mit einer Breite von 2-3 Metern einbauen kann, wenn da ein Unfall gewesen wäre, wäre der Rettungswagen gar nicht an den Fahrern vorbei gekommen.

Mein Fazit viel zu viele Gefahrenquellen so machen die Cyclassics keinen Spaß mehr.
Über die Messe will ich gar nichts sagen die kann man sich wohl nächstes Jahr sparen.

Glückwunsch MarieMö (RG Uni) zur erfolgreichen Titelverteidigung der 160er Strecke, Jörn (RG Uni) der auf der 60er Runde unter die Top 20 gefahren ist, Kanarienvogel mit seiner Zeit von 2:46 auf der 100er, Goschi zum 11 Platz, Tribelix zum 31ten und allen andern. :Respekt:

Die Zuschauer waren Top und haben wie ich finde ordentlich angefeuert :GrosseZustimmung:

Gruß Stephan ;-)
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Mike667 » 20.08.2018, 14:33

Carsten hat geschrieben:
19.08.2018, 23:51
Dieses Velo-Sock-Dings sieht ja interessant aus, aber wie haben sie das auf dem Fahrradträger festgekriegt? Sind da Öffnungen, die man auf dem Bild nicht sieht, um das Fahrrad zu arretieren?
Ja, an den entsprechenden Stellen gibt es Reißverschlüsse. Siehe hier

https://velosock.com/20-indoor-bike-cov ... ge-storage
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Claras Oma » 20.08.2018, 19:20

Herzlichen Glückwunsch an alle Forumsmitglieder, die heil ins Ziel gekommen sind. Da die große Strecke in diesem Jahr 360m von meiner Haustür entfernt vorbeiführte, habe ich lange Zeit am 1. Kreisel Kandiskyallee und lange Zeit am Anstieg Steinbeker Marktstr. gestanden. Erkannt habe ich Deichfahrer und später Konkursus. Leider sind mit Eure Namen erst eingefallen, als ihr schon vorbei wart. Alle HFS-Trikots die ich erkannt habe, wurde von mir mit "HFS-super" angebrüllt. Hoffe es ist angekommen. :wink:
Jetzt auch Jonathans Oma.

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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Deichfahrer » 20.08.2018, 20:23

Was soll ich großartig über diese Strecke schreiben, eigentlich kann ich nur volles Rohr meckern bis die Intensivstation ruft. Aber diesmal bleibe ich cool :cool:
Nachdem ich die Strecke mal auf einem Sonntag morgen abgefahren hatte, war mein 1.Eindruck eigentlich positiv und stufte gleich die Strecke als Hochgeschwindigkeitsstrecke ein wie in Münster. :mrgreen:

Das Rennen aus Block B war aus meiner Sicht chaotisch, leider habe ich auch damit nicht gerechnet mit dem Chaos auf den Wirtschaftswegen/Landstraßen und viele Stellen mit Gefahrenquellen. Insbesondere waren die Verkehrsinsel nicht abgesichert bzw. standen zwar welche, jedoch lieber das Rennen gefilmt haben mit ihren Handys. :Schimpfen: Das Fahren in der Gruppe war unwahrscheinlich sehr schwierig, kann man mit Worten nicht erklären. :roll: Bisher kannte ich nur in vorderen Blöcken gute Fahrer und gutes Timing. :Zwinkern:
Mir fehlte einfach die Köhlbrandbrücke und den Ehestorfer Heuweg mit dem Anstieg, so kann man eine Gruppe entzerren. Stürze durfte ich auch erleben und zwar sehr heftige.

Mein Gedanke war nur noch, Heil ankommen und alles andere war mir egal.

Liebe Gemeinden aus dem Kreise Stormarn ; Die Stimmung an der Strecke war absolut Top und Geil :Tanzen: :Empfehlung: auch die Mönckebergstraße :Empfehlung: :Tanzen:

Noch heute bin ich sehr entsetzt über den Rennverlauf und darum werde ich nach heutigem Stand nicht starten 2019, ist eine Änderungen der Strecke angedacht, dann überlege ich es mir bis zur letzten Minute.

Der Abschluss mit den Foris hat mir sehr gut gefallen, war mal nötig :Empfehlung: :Empfehlung:
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Stauder Volker » 20.08.2018, 21:07

Um es Vorweg zu nehmen, es war das aufgrund der geringen Höhenmeter, das vermutet schnelle Rennen mit den Gefahren der vielen Streckenänderungen und Kreiseln.
Was für mich deshalb auch nicht schlüssig war, warum in den einzelnen Startblöcken die Starter für die 100 KM und 160 KM zusammengefasst wurden.
Um das Fahrerfeld zu strecken, wäre hier eine Trennung zweckmäßig gewesen.
Auch muss ich das Verhalten einiger Streckenposten an Gefahrenstellen bemängeln. Sie waren optisch präsent, aber nicht akustisch. :mad:
Den nach Medienangaben vierzehn Schwerzverletzten, die in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten, wünsche ich auf diesen Wege eine schnelle Genensung und hoffentlich keine bleibenden Schäden.
Ich hatte etwas mehr Glück und gehörte nur zu den leicht verunfallten.Erwischt hat es mich zw. KM 65 und KM 66 in Kuddenwörde. Dazu mehr später.
Die Atmosphäre am Start war gelockert. Ich hatte in meinem Startblock C eine Dänische - und Italienische Gruppe neben mir, die angabegemäß schon mehrfach in Hamburg präsent waren und wir alle waren gespannt, wie sich das Fahrverhalten auf der neuen Streckenführung auswirkte.
Mit hoher Geschwindigkeit ging es über Brameld nach Berne : Kreisel :. :trommel: Hier am Kreisel bei der STAR Tankstelle erlebte ich den ersten schweren Sturz. Der Fahrer vor mir nahm die Kurve zu schräge und verlor mit seinem Vorderrad den Gripp auf den Innenpflasters des Kreisels. Ich war unmittelbar hinter ihm und konnte mit Vollbremsung und Rechtslenkung gerade noch einen Aufprall verhindern und rechts an ihm vorbeilenken. Andere aus dem großen Gruppenfeld nahmen den Sturz zu spät war und stürzten ebenfalls.
Das Tempo blieb auch weiterhin hoch. :trommel:
Gefährlich.waren die Fahrbahnverengungen aufgrund parkender Fahrzeuge oder Baustellen.
Alles verlief gut bis es im Ortszentrum von Kuddewörde,
Hier war die Durchfahrt durch rechtsseitig parkende Fahrzeuge nur auf der linken Straßenhälfte möglich. Die Abgrenzugsmarierung erfolgte durch die rotweißen Pylonenkegel Hütchen. Wir fuhren als dichtes Fahrerfeld zu Dritt nebeneinander und waren schon fast durch, dann kollidierte der mir vorausfahrende Cyclist mit seinem Vorderrad eines der Hütchen und es kam zum Massensturz. Da ich unmittelbar hinter ihm war konnte ich meinen Sturz nicht mehr vermeiden und flog über meinen rechten Lenker mit dem Kopf voraus auf sein am Boden liegendes Fahrrad und berührte dann anschließend mit meinem Kopf, meinem rechten Ellenbogen und meinem rechten Oberschenkel die Straßenfläche. Hinter mir kamen weitere Fahrer zum Sturz. Ich richtete mich wieder auf, der Unfallverursacher fluchte konnte aber auch wieder aufstehen,
Wir begutachteten die körperlichen- und materiellen Schäden. Bei mir sah es spektakulärer aus als die Folgen waren.
Kurz geschüttelt, die Kette wieder aufgezogen, der Tacho war defekt, aber ich konnte weiterfahren. Das Adrenalin hat die Schmerzen verdrängt und ich hatte ja noch rd. 50 KM ein mulmiges Gefühl blieb. Sternesehen :Weissnicht:
Schnell wieder Anschluss an eine Gruppe finden dachte ich mir und los.
Die größte Gefahrenstelle und als markant hervorzuheben stand uns noch bevor. Die Streckeneverbindung mit einer 180° Kurve von der Sachsenwaldstraße in die Oher Straße über einen etwas mehr als 2 Meter breiten Wirtschaftsweg.
Hätte man die Streckenführung auf der Sachsenwaldstr. ca. 300 Meter weiter nach Westen verlegt, wäre eine ausreichend großspurige Einfahrt in die Oher Straße möglich gewesen. Gerne wüßte ich eine Erklärung für diesen Streckenverlauf. Weiterhin schwungvoll ging esdann Richtung Streckenteilung.
Hier war ich dann alleine, den meine Begleiter fuhren alle samt die Langstrecke. In einer Gruppe von zehn Fahrern fuhren wir dann im Sprinttempo die Flamme Rouge und wurden begeistert von den zahlreichen Zuschauern an der Bande angefeuert. Ein tolles Gefühl, Rennatmosphäre. :Laola:
Wie übrigens an zahlreichen Stellen am Streckenverlauf haben uns die Anreiher fantastisch angefeuert. Eine tolle Stimmung und Motivation für die Fahrer.
Sehr gut fand ich diesmal auch die Organisation im Zielauslauf und die Verteilung der Stände so entspannte sich alles im hinteren Zielbereich.
Man muss nun abwarten, wie sich die Teilnehmer bezüglich eine Anmeldung
für das kommende Jahr, den 24. Cyclassics verhalten.
Der Veranstalter ist hier gefordert auf die kritischen Hinweise der Hobbyfahrer zu reagieren, sonst unterstlle ich, wird er im kommenden Jhar nur ein reduziertes Fahrerfeld verbuchen können. :Schimpfen:
Im Vordergrund steht der Spaß und das Team
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Harterbrocken » 20.08.2018, 21:13

Seit Ewigkeiten mal wieder mit dem Rennrad auf der 100er Distanz am Start. Und dann gleich das: STRECKENREKORD für die Geschichtsbücher. Mehr davon auf meinem Blog: http://st-pedali.blogspot.com/2018/08/c ... m.html?m=1
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Knud » 20.08.2018, 22:41

Mit einem Tag Abstand: Es war toll, hat Spaß gemacht und war gar nicht so schlimm.
Aber vielleicht etwas ausführlicher...
Die Kollegen hatten mich ein bißchen mitgerissen, so dass wir uns erstmals an die Langstrecke getraut haben.
Bild
Das 160-Team am Start

Startblock E war ein völlig neues Erlebnis, nachdem ich bisher immer aus dem jeweils vorletztem Block gestartet war. Ein bißchen waren wir alle unsicher, ob wir uns nicht übernommen hatte. Wie üblich ging es viel zu schnell los. Ein paar Unverbesserliche mussten schon kurz nach dem Start rechts überholen. Wir haben dann zu dritt versucht unser Tempo zu finden. Und das hat wohl mehr Leuten gefallen, denn bald hatten wir keinen Fahrer mehr vor uns, aber Dutzende dahinter. ;)

Es macht ja Spaß kilometerweit auf der linken Fahrbahn zu fahren oder rote Ampeln zu ignorieren. Hier jubelten auch schon viele Zuschauer - mich hat das echt motiviert. Aber erst nach einigen Kilometern hatte sich das Feld so beruhigt, dass ich auch mal gezielt nach Bekannten schauen konnte. Da waren wir auch schon an den ersten beiden Stürzen vorbei. Auf Hamburger Gebiet waren die Straßen breit und ausreichend.

Die erste Stelle, die mir nicht gefallen hat, war die Überquerung des Bahnhofs in Ahrensburg und die anschließende Linkskurve. Das war schon etwas eng. Später gab es eine Ortsdurchfahrt, die nur halbseitig gesperrt war. Warum war unklar. Dort wurde es eng. Um uns herum ist man aber stets vernünftig gefahren, so dass hier das Tempo raus ging und keiner gestürzt ist. Die Gefahrstellen waren m.E. alle gut und ausreichend ausgeschildert. Dennoch sollten wir das eine oder andere noch diskutieren. So toll die Zuschauer auf den neuen Abschnitten waren, so sehr merkt man, dass bei der Planung möglichst keiner behindert werden sollte. :roll:

Wir blieben weiter zu dritt. Ich muss mich bei den Kollegen bedanken, dass so konstant gefahren sind und auch darauf geachtet haben, dass ich nicht verloren ging. Witzig war auch, dass RSG-Arne für ein paar Kilometer vorbei kam.

Warum wir um Linau herum fahren mussten, weiß ich nicht. Ich habe mich gefragt, ob die Profis da auch heil durch kommen würden, einige Feldwege waren doch recht schmal. Von der K80 hatten vorher viele geredet. Das war aber schon in Ordnung. Auch wenn man auf der 100er-Schleife manchmal viel Platz hatte, waren ja schnell wieder viele Leute auf der Straße. Auf den letzten Kilometern vor dem Hauptbahnhof wurde es fast wieder hektisch. Die Hinweise auf die Streckentrennung ließen mich befürchten, das man sich schon in der Kurve trenne musste. Das verlief aber erstaunlich glatt und problemlos. Erstmals durfte ich rechts fahren..

Ich habe an der Stelle sogar unseren Support erst gehört und dann gesehen. :)

Gleich nach der Trennung war Platz. Auch an der Stelle haben wir uns verkniffen die Gruppe 100 m voraus einholen zu wollen. So verloren sich fast die paar Fahrer auf den Straßen. In Schenefeld haben wir eine Pause eingelegt und unsere Flaschen wieder gefüllt. Kurz nach danach kam eine Gruppe vorbei, die wir drei dann wieder verstärkt haben. Die LSE habe ich als entspannt empfunden, aber der Unterschiede zur anschließenden B431 waren nur marginal. Vor der Verpflegung wedel waren schon zwei Ankündigungen umgelegt. War da schon geschlossen?

Leider drohten mir ab Wedel Krämpfe. Dadurch habe ich leider zu spät mitbekommen, dass unsere Gruppe sich geteilt hatte. Ich habe den vorderen Teil am Kösterberg noch gesehen, aber nicht mehr bekommen. Ich habe dann im Kampf gegen die aufkommenden Krämpfe etwas raus genommen. :Weissnicht: Dafür hatte ich die Elbchaussee quasi für mich alleine. Erst bei km 4 hatte ich wieder ein paar Leute vor mir. Ich war ganz erstaunt, dass ich an denen noch vorbei gezogen bin.

Die Elbchaussee ist bekannt und schön. Die Ecken in Altona waren noch mal spannend. Die Reeperbahn hingegen hat mich eher enttäuscht. Dafür war die Einfahrt in die Mö einfach wieder klasse. Ein Endspurt war nicht nötig, wäre aber auch nicht mehr drin gewesen. Dafür war mein persönlicher Support gut zu sehen! Im Ziel warteten dann die Kollegen.

Am Ende war ich platt, aber sehr zufrieden. Alle Ziele erreicht: heil im Ziel, kein Unfall, keine Panne und einen deutlichen Vorsprung auf den Besenwagen herausgefahren.

Alle aus unserem Team sind heil und mit teils beeindruckenden Zeiten in das ziel gekommen. Ein guter Tag für uns.

Knud
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon kocmonaut » 20.08.2018, 22:56

@ Harterbrocken

40+ - wo bleibt denn da die Altersweisheit!? Immerhin ist es amüsant zu lesen. Insofern auch vielen Dank im Voraus dafür, dass ich mir bei der nächsten Panne wieder selbst verzeihen kann ...

Lars
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 21.08.2018, 09:05

Harterbrocken hat geschrieben:
20.08.2018, 21:13
Seit Ewigkeiten mal wieder mit dem Rennrad auf der 100er Distanz am Start. Und dann gleich das: STRECKENREKORD für die Geschichtsbücher. Mehr davon auf meinem Blog: http://st-pedali.blogspot.com/2018/08/c ... m.html?m=1
Sehr lesenswert :GrosseZustimmung: Und nur mal so am Rande: Als ich Harterbrocken vor dem Start traf, sprachen wir noch über seine Radauswahl für dieses Rennen.

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Ich war irritiert. Wollte er wirklich mit einem ganz normalen Rennrad fahren? :shock: Er sagte mir: "Nein, ganz normal ist es nicht. Die Reifen sind leicht abgefahren." Und ein Blick auf die Laufräder sagte mir "leicht abgefahren" ist leicht untertrieben. Man konnte fast mehr Schlauch als Mantel sehen. Na, wenn das mal gut geht. Aber daß Du dann nicht einmal Ersatzschläuche dabei hattest .... mutig, mutig. Es ist ja alles gut gegangen.
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon mad.mat » 21.08.2018, 20:21

Auch für Bri und mich ein schönes Wochenende - inkl. Trainingsfahrt mit Peter Sagan :D
Hier unser Bericht:
https://brimat2015.wordpress.com/2018/0 ... sics-2018/
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 21.08.2018, 21:44

Ich hatte noch einen weiteren Bericht von den Cyclassics versprochen. Hier kommt er: Ich nenne es mal

„Cyclassics aus einer anderen Perspektive“

Was war passiert? Wenige Tage vor den Cyclassics – ich war gerade mit meinem Patenkind auf dem Trampolin – klingelt mein Handy. Besenwagenflüchtling war dran und fragte, ob Mike667 oder ich Lust hätten, beim Profirennen in einem Begleitahrzeug mitzufahren. Was für eine Frage? Natürlich hatten wir Lust. :hurra: Es war aber nun nur ein Platz zu vergeben und so mußten wir uns entscheiden. Mike667 hat spontan gesagt, daß ich fahren darf. Er werde verzichten. Was für ein tolles Angebot! :Danke: :Danke: :Danke:

Also setzte ich mich mit Herwig von Champion Systems in Verbindung. Da Champion Systems der Trikotsponsor vom Team UAE Emirates ist, wurde Herwig der Platz zur freien Vergabe angeboten. Naja, und Herwig hat netterweise an HFS gedacht. :Empfehlung: Ein kurzes Telefonat, zwei, drei WhatsApp-Nachrichten – und schon war alles klar.

Und so fand ich mich vereinbarungsgemäß am Sonntag gegen 10 Uhr an der Alster ein, wo die Teambusse stehen sollten. Viele waren schon da: BMC, CCC, Sky etc – nur UAE fehlte noch. Dann meldete sich Herwig: Die Ankunft des Teams UAE verzögert sich. Es gibt technische Probleme mit dem Bus. Die Probleme waren letztendlich so groß, daß das Team ohne Teambus zum Startbereich kam. Die Profis sind mit dem Rad angereist, die Mechaniker etc. in den verbliebenen Fahrzeugen. Das war für mich etwas schade, da ich so den Teambus nicht von innen ansehen konnte. Zum Glück hat Herwig gute Kontakte und konnte es mir ermöglichen, in einen anderen Teambus reinzuschauen: gemütlich!

Als das Team dann endlich da war, machten Herwig und ich uns gemeinsam auf dem Weg zum Team,

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wo ich dem sportlichen Leiter und den Mechanikern vorgestellt wurde. Ich hab schnell noch ein paar Erinnerungsfotos machen lassen.

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Dann sollte es losgehen. Ich durfte einsteigen. Dachte ich bis dahin, daß ich hinten Platz nehmen soll, wurde mir dann signalisiert, daß ich auf den Beifahrerplatz sitzen soll. Wie cool! Da ist die Sicht ja noch besser :GrosseZustimmung: .

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Hinterher war mir klar, warum der hintere Platz für den Mechaniker reserviert ist. Schließlich liegen im Wagen diverse Sachen, die man unterwegs benötigt: Getränke, Ersatzlaufräder, Werkzeug etc. Die Sachen liegen im Kofferraum bzw. auf der Rückbank. Und wenn man da rankommen möchte, muß man einfach hinten sitzen. Eigentlich logisch, aber mir war das vorher nicht klar.

Die ersten Kilometer waren dann etwas chaotisch. Radio Tour funktionierte nicht. Das hat meinen Fahrer so irritiert, daß er neben ein anderes Fahrzeug gefahren ist und den Fahrer durch die geöffneten Fenster fragte, ob bei ihm Radio Tour funktioniert. Negativ :sad: Und so fuhren wir hinter dem Feld her, ohne zu wissen, was vorne passiert. Ein komisches Gefühl. :Weissnicht: Aber so nach etwa 7 km – ja, da war doch was zu hören :Empfehlung: . Radio Tour meldete sich, entschuldigte sich und legte dann auch bald los mit den Meldungen: Feld ist flott unterwegs und zusammen. Interessant ist, daß die Durchsagen auf deutsch, englisch und französisch gemacht werden. Und so wurden wir in regelmäßigen Abständen über den Rennverlauf informiert. Auch der erste Sturz des Tages wurde zügig gemeldet, so daß ich schnell die Kamera bereit halten konnte.

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Leider konnte nur einer der beiden betroffenen Fahrer weiterfahren. Und so kam ich das erste Mal in den Genuß, einen der Fahrer relativ dicht bei uns zu sehen.

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Das sollte dann aber nach ca. 1 bis 1,5 Stunden noch viel häufiger vorkommen. Da fingen die Fahrer nämlich an, nach und nach auszutreten. Und da sie anschließend wieder ins Feld zurückkommen mußten, führte ihr Weg unweigerlich durch die Wagenkolonne.

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Das war im übrigen auch eine Phase, in der ich das fahrerische Können sowohl der Auto- alsauch der Radfahrer bewunderte. Es wurden nämlich auch Flaschen aufgefüllt bzw. getauscht. Und das erfolgt ja, wie alle wissen dürften, in der Regel durch einen Fahrer, der sich zurückfallen läßt und für sein Team die Getränke am Begleitfahrzeug abholt.

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Wenn dieser Wasserträger das Signal gibt, daß er Getränke haben möchte, gab es eine Meldung von Radio Tour: „Number xy is calling for team xyz, please come to the bunch.“ Und so fahren dann die Begleitfahrzeuge fröhlich aneinander vorbei, um nach vorne ans Feld zu kommen. Wenn die Meldung für mehrere Teams gleichzeitig kommt und außerdem parallel dazu mehrere Radfahrer durch die Wagenkolonne ins Feld zurückfahren möchten, kann man sich leicht vorstellen, wie eng es dann zugeht – das ganze bei 45 km/h und mehr! :Respekt:

Schwierig wird das ganze Procedere dann, wenn es so Stellen gibt wie die Verengung der Straße auf eine Fahrspur, in der offensichtlich StauderVolker zu Fall kam. Oder aber auch auf dem bereits angesprochenen, nicht sehr breiten Wirtschaftsweg Richtung Ohe. Hier konnte ich sogar eine Hilfe für das Team sein. Vor der Abbiegung in den Wirtschaftsweg kam nämlich über Radio Tour der Hinweis, daß jetzt eine sehr gefährliche Stelle/Abbiegung kommt. Ich habe dem Fahrer, der auch der sportliche Leiter war, dann noch gesagt, daß die Straße dann sehr schmal wird. Das hat er dann per Teamfunk an seine Mannschaft weitergegeben. Ehrlich gesagt war ich ein wenig Stolz, daß eine Information von MIR an die Profis weitergetragen wird.

Was mich während der gesamten Tour begeistert hat, waren die Massen an Zuschauern – überall! Da waren Bänke oder Grills aufgebaut. Und sogar wir Teamfahrzeuge wurden angefeuert. Wirklich großartige Stimmung. :Laola:

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Nach etwa 100 km war für mich dann dieses Abenteuer beendet. Am Hauptbahnhof mußte ich das Fahrzeug wieder verlassen. Das war vorher auch so vereinbart. Aber die Zuschauer, die am Hauptbahnhof standen, guckten schon etwas irritiert, als da so ein Otto Normalverbraucher wie ich aus dem Teamfahrzeug aussteigt :shock:

Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht. Es war eine so tolle und interessante Erfahrung. Gefühlt lief ich für den Rest des Tages mit einem fetten Grinsen im Gesicht rum :Tanzen: . Ich möchte Herwig und Champion Systems auf diesem Weg nochmal ein ganz dickes Dankeschön :Danke: aussprechen. Das war GROSSARTIG!!

Alle Bilder dieser Fahrt gibt es hier: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/g ... 19-8-2018/
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon VeloC » 21.08.2018, 21:58

Schöne Berichte schon wieder! Sonja, deinen letzten ziehe ich mir morgen ganz in Ruhe rein. :P

Knud, herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung! Du warst auf der großen Runde sogar noch schneller unterwegs als Olaf und ich auf der mittleren. Wir waren beide froh, nach 109 km ins Ziel fahren zu dürfen.

Und ich hatte zwischendrin sowas von die Schnauze voll! Habe Olaf bei voller Fahrt ins Ohr gebrüllt, dass das jetzt verdammt nochmal mein allerletzter Start bei den Cyclassics sein würde. Die Strecke hat mir zeitweise echt den letzten Nerv geraubt. Ging schon kurz nach dem Start los, als sich in der Fahrbahn regelrechte Tigerfallen auftaten, zwar hübsch mit roter Farbe umrandet, aber das hilft beim Fahren im Pulk auch nicht weiter. Meine Heimatstadt landet in sämtlichen Städterankings auf einem der letzten Plätze: Aber vor dem Marathon, unserer einzigen Großveranstaltung, die gefährlichen Löcher in der Strecke mit Kaltasphalt zu stopfen, das schafft selbst die Pleitestadt Duisburg noch jedes Jahr. Hamburg offenbar nicht.

Krass auch die vorab als gefährlich scharf angekündigte Kurve mit dem losen Kies auf der Fahrbahn. Selbst ohne Besen hätte man den vorher mit ein paar beherzten Fußtritten aus dem Gefahrenbereich räumen können. Oder hatten die dortigen Streckenposten erst wenige Sekunden vor der Durchfahrt des ersten Fahrers ihren Posten bezogen? Insgesamt habe ich die Strecke als eine Ansammlung von Gefahrstellen wahrgenommen. Zwischendurch gelegentlich mal ein paar entspannte Kilometer am Stück, dann ging der elende Zickzack wieder los. Und die vielen Verengungen, teils wg. Baustellen, teils um den heiligen Autoverkehr nicht zu belästigen. Der Feldweg zwischendrin erinnerte mich stark an unseren – bei HFS gewonnenen! – Start vor Jahren in Hannover, als wir mitten durch eine Kleingartenanlage geschickt wurden.

Versöhnt hat uns dann aber wieder das wirklich großartige Publikum in Hamburg und auf den Dörfern. Bei soviel Zuspruch käme man dann doch gern wieder! Und natürlich die Treffen mit der HFS-Truppe vor und nach dem Rennen. Da unsere Tochter nach ihrer Rennpremiere noch eine Rechnung mit der knapp verfehlten Zweistundenmarke offen hat, sind wir nächstes Jahr in jedem Fall auch wieder dabei. Sofern die Notbehelfs-Mittelstrecke dann allerdings in dieser Form wieder aktuell werden sollte, in dem Fall nach vielen Jahren mal wieder nur auf der kleinen Runde!

;-)
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Harterbrocken » 22.08.2018, 08:19

sonja1 hat geschrieben:
21.08.2018, 09:05
Harterbrocken hat geschrieben:
20.08.2018, 21:13
Seit Ewigkeiten mal wieder mit dem Rennrad auf der 100er Distanz am Start. Und dann gleich das: STRECKENREKORD für die Geschichtsbücher. Mehr davon auf meinem Blog: http://st-pedali.blogspot.com/2018/08/c ... m.html?m=1
Sehr lesenswert :GrosseZustimmung: Und nur mal so am Rande: Als ich Harterbrocken vor dem Start traf, sprachen wir noch über seine Radauswahl für dieses Rennen.

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Ich war irritiert. Wollte er wirklich mit einem ganz normalen Rennrad fahren? :shock: Er sagte mir: "Nein, ganz normal ist es nicht. Die Reifen sind leicht abgefahren." Und ein Blick auf die Laufräder sagte mir "leicht abgefahren" ist leicht untertrieben. Man konnte fast mehr Schlauch als Mantel sehen. Na, wenn das mal gut geht. Aber daß Du dann nicht einmal Ersatzschläuche dabei hattest .... mutig, mutig. Es ist ja alles gut gegangen.
Ja Sonja, das hast Du gut beobachtet. Der Hinterreifen war in der Tat megabgefahren. Nur wo von? Ich habe doch kaum trainiert. Muss also aus sehr viel früheren Zeiten stammen. Egal, irgendwie war das am Ende dann doch ein sehr spaßiges Erlebnis. Nächstes Jahr wird es wohl wieder ein Kein-Rennrad... :D

Ach, und ins TV hab ich es denn auch noch als Pannenkönig geschafft: https://www.sat1regional.de/sendungen-hamburg-montag/
Ab Minute 15.30.
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Ledersattel » 22.08.2018, 09:40

Harterbrocken hat geschrieben:Ach, und ins TV hab ich es denn auch noch als Pannenkönig geschafft: https://www.sat1regional.de/sendungen-hamburg-montag/
Ab Minute 15.30.
... und ab ca. 18:10 ist sogar einmal ein HFS-Fori in vollem Dress zu sehen!
Gruß
Ledersattel
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Carsten » 22.08.2018, 11:38

Harterbrocken hat geschrieben:
22.08.2018, 08:19
Ach, und ins TV hab ich es denn auch noch als Pannenkönig geschafft: https://www.sat1regional.de/sendungen-hamburg-montag/
Ab Minute 15.30.
"Ich glaube, dass das aber gut ist, dass die die Strecke jetzt sicherer gemacht haben, es sind ja schon viele Unfälle passiert in den vergangenen Jahren"

Da war vor dem Rennen aber einer sehr optimistisch.

Ich war ja eher skeptisch, was die Streckenführung angeht. Diese Skepsis wurde dann auch bestätigt. Ich selbst bin trotz ein oder zwei leicht brenzliger Situationen heil durchgekommen, habe aber unterwegs noch nie so viele Fahrer verunfallt am Straßenrand sitzen oder liegen sehen. Viele Ursachen wurde ja schon erwähnt: Durch die fehlenden längeren Anstiege (früher: Köhlbrandbrücke, Ehesdorfer Heuweg) zogen sich die Startblöcke nicht so auseinander, die Gruppen waren größer. Dazu kamen viele 90°-Kurven, gefühlt engere Straßen, teilweise noch durch Hütchen/Baken zusätzlich künstlich auf eine Spur verengt (vom Rad aus verstand niemand, wieso) und häufig mangelhaft abgesicherte Gefahrenstellen (insbesondere Fahrbahnteiler). Einen Unfall mit einer dieser Baken kann man bei Youtube finden, von einem zweiten Unfall damit weiß ich aus dem Bekanntenkreis. Ich hoffe sehr, dass es da nächstes Jahr Verbesserungen gibt, denn so war es teilweise schon brandgefährlich.

Ansonsten war es aber wieder ein schönes Rennen, die Stimmung an der Strecke und in den Dörfern war super und wenn man mal Zeit hatte, links und rechts zu gucken, war auch die Landschaft schön :) Am Ende stand dann sogar ein persönlicher Rekord für die Durchschnittsgeschwindigkeit und ich konnte mein Ziel, unter 3 Stunden zu bleiben, trotz verlängerter Strecke erreichen.
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Mike667 » 22.08.2018, 11:39

Ledersattel hat geschrieben:
22.08.2018, 09:40
Harterbrocken hat geschrieben:Ach, und ins TV hab ich es denn auch noch als Pannenkönig geschafft: https://www.sat1regional.de/sendungen-hamburg-montag/
Ab Minute 15.30.
... und ab ca. 18:10 ist sogar einmal ein HFS-Fori in vollem Dress zu sehen!
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Besenwagenflüchtling » 22.08.2018, 15:03

Mike667 hat geschrieben:
22.08.2018, 11:39
Ledersattel hat geschrieben:
22.08.2018, 09:40
Harterbrocken hat geschrieben:Ach, und ins TV hab ich es denn auch noch als Pannenkönig geschafft: https://www.sat1regional.de/sendungen-hamburg-montag/
Ab Minute 15.30.
... und ab ca. 18:10 ist sogar einmal ein HFS-Fori in vollem Dress zu sehen!
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Konkursus » 22.08.2018, 22:46

So wie es einigen anderen Foris auch geht, so ist mein Verhältnis zu den cyclassics doch etwas gespalten.

Oder um es zu vergleichen mit Partys meiner Jugendzeit oder HSV-Besuchen in den 70ern/Anfang 80ern: irgendwie will ich da gar nicht hin, lande schlussendlich aber doch da. Immer das Gefühl, etwas zu verpassen. Bei den Partys die tollen Mädchen, bei den HSV-Spielen die eine oder andere Überraschung im Volksparkstadion I mit entsprechender Stimmung und bei den cyclassics? Keine Ahnung, ich muss ja noch suchen.

Während meiner ersten cyclassics-Phase bin ich mehrfach die lange Strecke gefahren (wäre mir jetzt zu langweilig), dann bin ich nach mehreren Jahren Pause auf die 100er umgestiegen, um zusammen mit zwei Triathlon- bzw. Radfreunden gemeinsam zu fahren und dabei bin ich auch geblieben.

Aber an und für sich wollte ich das ja gar nicht mehr. Bis ich gelesen hatte, dass Startplätze von Besenwagenflüchtling verlost wurden. Na, dachte ich mir, der Flüchtling hat mir schon bei der Tipprunde zur Fußball-WM 2014 einen schönen Retro-Helm verschafft, da kann ja nichts schiefgehen. Und ist es ja auch nicht.

Irgendwie habe ich das undefinierte Gefühl, dass die Leistungen für die Teilnehmer seit der Übernahme durch Wanda aus Kostengründen immer mehr eingeschränkt worden sind.

Das fängt schon an mit der Herausgabe der Startunterlagen. Jahrelang konnte man sich die noch am Tag der Veranstaltung abholen am Gänsemarkt. Seit dem letzten Jahr geht das nicht mehr. Warum? Wahrscheinlich Geld einsparen. Für mich ärgerlich, so muss ich extra wegen dieser blöden Unterlagen aus 70 Km Entfernung anreisen. Na ja, am Freitag gegen 12:00 Uhr war da wenigstens nix los und die Sache lief blitzartig. Und ein Blick in den Starterbeutel zeigte: wenigstens ist das Altpapier auf ein Mindestmaß beschränkt. Mit weiteren 3 Starterbeuteln bewaffnet für Triathlonfreunde zog ich dann wieder ab.

Am Veranstaltungstag war ich zunächst verunsichert. An und für sich parke ich immer im Parkhaus Hühnerposten. Das klappte aber nicht wegen Fahrbahnabsperrung und meinem Tiefschlaf. Ich hätte noch in die kleine Zuwegung abbiegen können, aber dafür war ich zu schnell und wurde somit Richtung St. Pauli/Altona geleitet. Und das war gut. Ab Rödingsmarkt alle Parkplätze am Straßenrand frei und Parktickets nur am Werktag. Also 12 € gespart, also spare ich auch einmal.

Klamottenabgabe, erste Verpflegung am Burchardplatz aufgenommen, alles klappte. Auf in den Startblock, kurze Begrüßung des Flüchtlings und dann in I. Zuerst Bedenken gehabt, waren teilweise auch berechtigt, aber schon okay. Dann eine herrliche Diskussion verfolgt zwischen einem "Offiziellen" und zwei Kumpels, die zusammen fahren wollten. Einer kam aus H, der andere aus J. Also hatte man sich auf I geeinigt. Statt von Seiten des Offiziellen einmal darüber hinwegzusehen, da der J´ler sich erkennbar ja keinen Vorteil verschaffen wollte, wurde geredet und geredet und geredet.....

Und dann ging es endlich los. Und schon in Hamburg dachte ich, was ist das denn? So meine laienhafte Vorstellung von der Strecke war, dass man beginnt wie in Berlin auf einer größeren geraden Straße, auf der Gas gegeben werden kann, um sich dann gefahrlos zu verkleinern. Dass wir jedoch überschaubare Straßen benutzen, zahlreich 90-Grad-Kurven etc., damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet. Und was ich echt gefährlich fand, waren die Verkehrsinseln. Früher stand da Streckenposten mit Pfeifen und schwenkten Fahnen. In Hamburg wurden zahlreche Verkehrsinseln jedoch gerade noch kenntlich gemacht und das war´s. Ach ja: Geld sparen. In ein paar Jahren ist wahrscheinlich alles digitalisiert und due bekommst eine Meldung auf deinen Garmin gespielt.

Irgendwann hatte ich mich dann doch darauf eingelassen, habe zwar innerlich den Kopf geschüttelt, auch wegen der künstlichen Fahrbahnverengungen, aber was soll´s, ich kann es sowieso nicht ändern. Da in I aber schon ganz zügig gefahren wurde, kam auch so etwas wie Rennmodus auf. Aber da machte sich auch die vom Profil her wenig anspruchsvolle Strecke bemerkbar. Auf der alten Strecke habe ich schon ab und an abreißen lassen oder ein vor mir fahrender Radler, hier hatte ich den Eindruck einer fortlaufenden Karawane. Wenn doch einmal etwas Abstand da war, musste man nur zutreten und das Loch war geschlossen.

Hammerhart natürlich der bereits mehrfach erwähnte Verbindungsweg. Und ich sag noch nach dem Rennen, das war ja wie RTF, da erwidert Tribelix, den Weg habe er schon bei einer RTF ausgeschildert.

Wenngleich ich auf meiner Höhe glücklicherweise nicht eine gefährliche Situation erlebt habe, waren doch ziemlich viel Unfälle zu bemerken, jedenfalls mehr als sonst, schade, schade...

Der Streckenabschnitt Sachsenwald/Aumühle kostete dann doch Zeit und Geschwindigkeit, so dass sich meine Ziele nicht ganz umsetzen ließen. Sicheres Ankommen war mir dann doch wichtiger. Zumal ich davon ausging, dass so ab Km 80 das Tempo angezogen werden würde. Aber irgendwie war das auf meiner Höhe nicht so. Es ging zwar ganz flott dem Ziel entgegen, aber nicht so, dass man denken würde, jetzt geht die Post ab.

Die ging nicht nur nicht ab, sondern stockte, als wir im unmittelbaren Zielbereich auf die Langstreckler stießen. Stopp der ganzen Karawane. Steht zwar in der Ausschreibung drin, rechnet man aber ja nicht mit. Dann wieder Streckenfreigabe, noch ein paarmal zugetreten und ab ins Ziel.

Am Burchardplatz großer Stau (nur eine Verpflegung vielleicht doch nicht so gut?), aber ich habe mich schnell vom Hof gemacht und den bewachten Fahrrad-Parkplatz in Anspruch genommen. Gute Sache, muss ja auch mal gesagt werden.

Dann zum Ida-Ehre-Platz zum Treffen, sehr nett, hat richtig Spaß gemacht. Hätte länger dauern können.

Fazit der Veranstaltung: speckt bitte nicht noch mehr ab, schon gar nicht bei der Sicherheit. Überlegt Euch auch einmal die Startblockeinteilung. Ich bin ja nun wahrlich nicht der schnellste Fahrer, aber wen wir aus dem Block I heraus alles aus vorderen Blöcken überholt haben, eieiei. Und auf den schmalen Straßen wird das dann leicht schwierig, da von hinten ja auch noch racer kommen.

Sehr witzig auch die Situation bei der Verpflegung. Da wird ein Sprint angezeigt für die Profis und für uns kommt die Verpflegung. Und einige auf meiner Höhe ziehen auch einen Sprint an. Herrlich.

Komme ich noch einmal wieder? Schwierig, schwierig. Aber wie wardas doch noch einmal mit den Parties und den Mädchen? Am Veranstaltungstag habe ich noch gedacht, das war´s. Aber jetzt komme ich schon an´s Überlegen.

Außerhalb des eigentlichen Rennens hat es Spaß gemacht. Spaß, Ledersattel auf der Strecke getroffen zu haben, der dann seine Kugelblitzfunktion eingeschaltet hat. Spaß auch zu sehen, dass Kanarienvogel wieder seine Hüfte geölt hat mit entsprechendem Ergebnis (tolle Leistung, herzlichen Glückwunsch!) und und und.

Es könnte also noch etwas werden. Ich muss zwar nicht mehr in der Altersklasse S 6 starten (klasse Leistung der beiden Fahrer), aber bis dahin ist es ja auch noch ein wenig hin.

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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 24.08.2018, 20:01

Ja...………......jetzt bin auch ich wieder wach :) .

…............oder war das gar kein Traum :shock: ?

Mir war so als hätte ich geträumt das ich die 100er Strecke in einer für mich fabelhaften, eigentlich nicht zu erreichenden Zeit absolviert habe :Radler: .
Außerdem sagte der Traum aus das ich heile und ohne Sturz durch diesen für Hobbysportler unverantwortlich geplanten Parcours gekommen bin NehNeh .

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5………….die magische Zahl……….auf Fünf Uhr sollte Marion den Wecker für Sonntagmorgen stellen :shock: . Ich sach nur: wenn Blicke töten könnten :Sehrlachend: ……..Ich wäre die Cyclassics nicht gefahren. Auf ihrer Stirn stand in großen Lettern „WIR HABEN URLAUB!!!!!!!“ :Schimpfen: .

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Ja, wir waren wieder früh Vorort und haben wieder viele Bekannte in den Blöcken getroffen und verewigt. Einige scharten schon kräftig mit den Hufen und fieberten den Start entgegen.

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Andere warteten cool auf den Beginn, keine Wunder sie begleiteten die Fahrer als Guides.


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Los, geht`s……………….

man ist das schnell :shock: ……………. egal dranbleiben…………

meine Vorahnung als ich die Strecke vorher abfuhr bestätigte sich jetzt………das wird ein Highspeed-Spektakel. Auf den breiten Straßen in Hamburg kein Problem aber was einen zwischendurch auf dem „Land“ widerfuhr, kann man eigentlich nur mit einem Kopfschütteln quittieren. Von den 90° - 180° Kurven wußte ich ja schon, gottseidank traf ich bei einem Startblock noch Heihu die auch als Guide fungierte und mich darauf aufmerksam machte das in einigen Dörfern die Straßen wegen geforderter Rettungsgassen der Gemeinden verengt wurden :erroeten: . Stauder Volker eines der Opfer dieser in meinen Augen blödsinnigen Regelung wird es den Gemeinden bestimmt danken. An meinen Gruppen kamen diverse Polizei - und Krankenwagen mit Blaulicht vorbei. Mal von vorne entgegen oder von hinten überholend. Jedes Mal hat das große Fahrerfeld den Einsatzkräften Platz gemacht. AUCH OHNE RETTUNGSGASSE!!!!!

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Oh, Oh……….Kilometer 65……….Beine was wollt ihr denn jetzt????? Warum werdet ihr denn jetzt so schwer :? ? OK, ihr habt bis hierher wahnsinniges geleistet aber verlasst mich jetzt BITTE nicht. Also erst einmal einen gaaaaanz großen Schluck von meinem Powerbar/Wassergemisch und ordentlich Getränk hinterher :kipprein: .

Aaaah, jetzt kommt die zweite Luft.

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Uups, was ist das denn……. Wir kommen ja schon wieder nach Hamburg rein und jetzt schon die B5????? :shock: Dann kommt doch nur noch Mümmelmannsberg, Billstedt, Horn……….. ???????????? und der kleine Uhrzeiger steht immer noch auf der ZWEI.

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Einfahrt Mönckebergstraße……….die letzten Körner wurden beim hügeligen Valentinskamp verschossen. Kurz vorm Zielstrich fliege ich noch einmal an Kai Petersen vorbei, der auch als Guide fungierte (Sorry Kai, das mußte ich einfach schreiben) und…………Schluß!! :sieg: Pokalhoch

Schade?????!!!!!!!!!

Für mich ist es gut……nein Super gelaufen. Für viele leider nicht :? . Ich glaube bei mir überwiegen trotz des tollen Ergebnisses die kritischen Gedanken.

Trotzdem werde ich nächstes Jahr wieder dabei sein. Zumindest wenn man (Mann) gesund bleibt.
Schon alleine wegen der Atmosphäre vor (und das beginnt schon mit den Ankündigungen bei HFS) und nach dem Rennen :GrosseZustimmung: .

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Das „Arbeitsgerät“ steht im Parc Fermè……….mit zwei Erdinger Alkoholfrei bewaffnet geht es zur Medaillengravur.

Achja, Thomas……….. bevor ich es vergesse……..Iiiiiich hatte nur zwei Betzel!!!!!!!! :HaHa:

Dann ab zum Ida Ehre Platz……..Ach war das wieder schön……..vielen HFSlern beim Zieleinlauf zu zujubeln,

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hinterher noch Beisammensein und vom erlebten berichten……Klasse :freuinrosa:

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Rückweg……….Autobahn……..Stau………langsam kommt die Müdigkeit :Kuehlen: .

Lars

Oooooooh da war doch noch was…….Bildäääää……Marion und meine findet ihr in der Cyclassics Galerie hinter denen von Michael und Sonja:https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 9-08-2018/
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon RSG-Arne » 24.08.2018, 20:16

Knud hat geschrieben:
20.08.2018, 22:41
Später gab es eine Ortsdurchfahrt, die nur halbseitig gesperrt war. Warum war unklar. Dort wurde es eng. Um uns herum ist man aber stets vernünftig gefahren, so dass hier das Tempo raus ging und keiner gestürzt ist.
Da habe ich eine Theorie... Ich vermute, dass die halbseitige Sperrung, die es ab und an auf der 100er Runde gab, dazu dient, abfließenden Autoverkehr zu ermöglichen. Möglicherweise war das jeweils Bedingung einiger Provinzfürsten...

Ansonsten hat sich das Rennvirus nach mehrjähriger Abstinenz irgendwie nicht wieder auf mich übertragen. Vermutlich, weil es mir zwischen den Ortschaften wie eine RTF vorkam. Wenn ich nächstes Jahr starte, dann wohl auf der 60er...

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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon VeloC » 24.08.2018, 20:26

Schicke Fotos, danke Lars! :D
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Mike667
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Mike667 » 25.08.2018, 13:48

RSG-Arne hat geschrieben:
24.08.2018, 20:16
Knud hat geschrieben:
20.08.2018, 22:41
Später gab es eine Ortsdurchfahrt, die nur halbseitig gesperrt war. Warum war unklar. Dort wurde es eng. Um uns herum ist man aber stets vernünftig gefahren, so dass hier das Tempo raus ging und keiner gestürzt ist.
Da habe ich eine Theorie... Ich vermute, dass die halbseitige Sperrung, die es ab und an auf der 100er Runde gab, dazu dient, abfließenden Autoverkehr zu ermöglichen. Möglicherweise war das jeweils Bedingung einiger Provinzfürsten...
und wichtiger für die reibungslose Anfahrt von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr(en) ... Wenn allerdings bei denen im Dorf Schützenfest o. Ä. ist, wird vermutlich nix für die Retter freigehalten ... :Unentschlossen:
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Kanarienvogel
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 25.08.2018, 17:54

So meine Lieben, hier sind nochmal Bilder!!!!!!! :D

Ledersattels Anne hat ganz tolle Fotos vom Treffen auf dem Ida Ehre Platz gemacht. :Photo:


Zu finden sind sie ebenfalls in der Cyclassics Galerie: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... 9-08-2018/
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Knud » 25.08.2018, 18:55

Mike667 hat geschrieben:
25.08.2018, 13:48
RSG-Arne hat geschrieben:
24.08.2018, 20:16
Knud hat geschrieben:
20.08.2018, 22:41
Später gab es eine Ortsdurchfahrt, die nur halbseitig gesperrt war. Warum war unklar. Dort wurde es eng. Um uns herum ist man aber stets vernünftig gefahren, so dass hier das Tempo raus ging und keiner gestürzt ist.
Da habe ich eine Theorie... Ich vermute, dass die halbseitige Sperrung, die es ab und an auf der 100er Runde gab, dazu dient, abfließenden Autoverkehr zu ermöglichen. Möglicherweise war das jeweils Bedingung einiger Provinzfürsten...
und wichtiger für die reibungslose Anfahrt von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr(en) ... Wenn allerdings bei denen im Dorf Schützenfest o. Ä. ist, wird vermutlich nix für die Retter freigehalten ... :Unentschlossen:
Wenn das der Plan war, ist der nach hinten losgegangen. Am Anfang war ja die Straße halbseitig richtig gesperrt. Außerdem standen ein paar Leute dort. Ich denke, dass Anwohner weitere Seitenstraßen nicht abgeschnitten werden sollten. Ich bin da eher bei Arne.
Dass es funktioniert, wenn die Rettungsdienste die "andere" Spur mal kurzfristig brauchen, habe ich selbst erlebt. Sogar im Gegenverkehr.

Weiß jemand, warum wir um Linau herum mussten, statt gerade durch?
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Re: Cyclassics 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon UweK » 26.08.2018, 22:04

Claras Oma hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch an alle Forumsmitglieder, die heil ins Ziel gekommen sind. Da die große Strecke in diesem Jahr 360m von meiner Haustür entfernt vorbeiführte, habe ich lange Zeit am 1. Kreisel Kandiskyallee und lange Zeit am Anstieg Steinbeker Marktstr. gestanden. Erkannt habe ich Deichfahrer und später Konkursus. Leider sind mit Eure Namen erst eingefallen, als ihr schon vorbei wart. Alle HFS-Trikots die ich erkannt habe, wurde von mir mit "HFS-super" angebrüllt. Hoffe es ist angekommen. :wink:
Du warst eine Super-Motivation. Leider war ich da schon ziemlich gut durch Bild


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