52. Sixdays Bremen, ÖVB-Arena (Bericht + Bilder)

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Helmut
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52. Sixdays Bremen, ÖVB-Arena (Bericht + Bilder)

Beitragvon Helmut » 17.01.2016, 03:41

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Sixdays Bremen kommen zunehmend aus der Kurve

Seit 2012 stehen bei den Sixdays Bremen der Sport wieder im Vordergrund, ohne dass man die Party vernachlässigen würde. Nach meinem Eindruck geht es von Jahr zu Jahr gegen den Trend weiter bergauf. Mit unserer HFS-Abordnung erlebten wir am Freitag großen Sport und eine ebenso mitreißende Party, die sich zum Schluss vereinigten.

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Mit Christiane „Chris“ Bach vom Team Romantica hatten wir eine professionelle Fotografin dabei. Sie hat schöne Details eingefangen, zum Beispiel den Schleudergriff beim 500 Meter Zeitfahren (Bild oben). Ein weiterer Glücksfall für HFS ist, dass wir seit 2012 mit ÖVB-Arena Pressechef Matthias Höllings in besten Kontakt stehen. Matthias ist für uns in jeder Hinsicht der Türöffner (im Bild mit Chris).

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Das reichte für Chris und mich bis hin zum Gespräch mit dem sportlichen Leiter Erik Weispfenning (ehemals Weltmeister im Madison und bekennender HFS-Fan)

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und einem Gang ins Fahrerlager während der Rennpause, die uns Einblicke ins Renngeschehen ermöglichte, die sonst im Verborgenen liegen.

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In der Pause hatte Mickie Krause die Bühne geentert. Seine Musik ist nicht grad meine, aber der Mann hat den Saal am Kochen. Für den Jürgen Drews und dessen blamablen Auftritt bei den Sixdays 2014 hatte Mickie nur Spot übrig ("Lebt denn der alte Drews Jürgen noch?"). Im Bild oben formiert sich grad die ungeplante Polonaise zu der er sogar die Fahrer und Betreuer mit riss, die sich plötzlich auf die Bahn aufmachte.

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Einige Schrauber hatten dafür keine Zeit. Was dieser Mann da repariert? Ein Handy!

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Dank Chris‘ Bilder kann man gut erkennen, welches Können die Große Jagd den Fahrern abverlangt.

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Begeistert hat mich auch, dass die Sixdays mit dem Schauspieler und Randonneur Uwe Rohde einen neuen Botschafter gefunden hat. Uwe spielt den Polizisten Peter in Neues aus Büttenwarder. Im richtigen Leben ist er Finisher der NordCup-Radmarathonserie – und ein feiner Radkumpel. Uwe steht wie kaum ein Zweiter für den Radsport im Norden (links im Bild, rechts Heimfelder Dirk).

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Für den Schulterschluss der Sixdays mit uns Jedermänner und –Frauen steht auch, dass am Montag erstmals Jedermänner auf die Bahn gelassen werden, die sich dafür qualifiziert hatten. Für gänzlich ungeübte ist diese Bahn einfach zu steil. Wirklich jeder konnte im Foyer auf dem Mini-Drome fahren, so auch mad.mat und ich. Es war eine Erfahrung, Spaß machte das mir nur bei null Promille und nach mehr Übung. Mathias sah das anders.

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Von den Fahrer auf der richtigen Bahn unterscheidet uns allerdings so manches. Hier ein besonderes Kraftpaket und Showtalent.

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Stolze Kooperationspartner der Sixdays Bremen sind auch die Jungs von der Radrennbahn Hamburg. joerg und Los Vannos berauschten sich nicht nur an den Rennen, auch an ihrem Logo auf der Anzeigetafel.

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Ach ja, Party nebenan war auch, ebenfalls besser denn je.

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Herzlichen Dank an Volker und die Star Car Autovermietung. Volker beamte uns im 9-sitzigen HFS-Mobil nach Bremen und zurück.

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Mehr noch sagen unsere Bilder. Hier kommen von Chris und mir unsere

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html">>>> 182 Bilder von den Sixdays Bremen <<<</a>.

Die 6-Tage-Rennen in Dortmund und München sind aus dem Kalender verschwunden. 2011 stand auch das in Bremen kurz vor dem Untergang. Um die Sixdays Bremen 2017 mach ich mir keine Sorgen. Und wir werden sicherlich wieder dabei sein.

Helmut

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michel66
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Beitragvon michel66 » 18.01.2016, 14:25

Schöner Bericht, Helmut! Und super Sportfotos von Chris!

Ich war am Samstag in Bremen und finde auch, dass der Sport mehr und mehr in den Vordergrund tritt. Die Halle ist nun während der Jagden sehr gut besucht. Wobei immer noch viele ziemlich teilnahmslos auf das Geschehen blicken. Bei Micki Krause aber auch... Ha Ha

Der Kraftprotz und Poser ist übrigens Matthew Rotherham (21) aus Bolton/England, aktueller englischer Vizemeister im Sprint.

Ich freu`mich schon total auf die Bahnradweltmeisterschaft im März in London. Da sehe ich neben echten Stars, wie Cavendish, Wiggings & Co. bestimmt einen super Sport!
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 19.01.2016, 01:20

michel66 hat geschrieben:Der Kraftprotz und Poser ist übrigens Matthew Rotherham (21) aus Bolton/England, aktueller englischer Vizemeister im Sprint.
Danke für das Lob und insbesondere für diese Info. Der Mann hat einen hohen Unterhaltungswert, allein schon durch seine Statur und seinen Antritt, dazu seine Kommunikation mit dem Publikum.

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Beitragvon michel66 » 19.01.2016, 08:49

Genau, Helmut! Er versteht Sixdays!

Hier sein Twitter Account mit netten Bildern seiner Oberschenkelmuskulatur und seinem "Frühstück" weiter unten. :D

https://twitter.com/mattrotherham

Bild

Und noch ein Link zu meinem "Oberschenkelfoto des Jahres" :shock:

Bisschen lang der Link...aber geht. Edit Admin: Nun passt er auch ins "Forums-Korsett".
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Beitragvon Helmut » 21.01.2016, 01:49

Bild

Hier das Finale, geschildert von Matthias Höllings, dem Pressechef der ÖVB-Arena:

Grasmann/de Ketele gewinnen 52. Bremer Sixdays
Erster Sieg im 62. Rennen für Grasmann / Titelverteidiger Dritte


Christian Grasmann und Kenny de Ketele vom ÖVB-Team haben die 52. Bremer Sixdays gewonnen. Mit Rundenvorsprung setzte sich das deutsch-holländische Team vor Jesper Mørkøv/Morgan Kneisky (Schulenburg) und dem Titelverteidiger Alex Rasmussen/Marcel Kalz (SWB) durch. In einem dramatischen Finale, vor dem gleich vier Mannschaften rundengleich waren und das Team Sebastian Mora/Yoeri Havik (X-Tip/Die Spielemacher) mit einer Runde Rückstand ebenfalls noch eine Chance witterte, setzte sich die große Klasse des immer wieder attackierenden Kenny de Ketele und die Routine des 34jährigen Grasmann schließlich entscheidend durch.

„Ich bin so stolz und froh, dass wir das hier geschafft haben. Ich hatte so viel Adrenalin im Blut und Kenny ist ein Ausnahmefahrer, ein echter Siegertyp“, jubelte Christian Grasmann gleich nach dem Sieg ins Mikrophon unter dem Jubel der Zuschauer in der vollbesetzten ÖVB-Arena.

Die Vorentscheidung fiel 15 Minuten vor dem Ende, als Grasmann/de Ketele zunächst einen Rundengewinn schafften und allein in Führung gingen. Doch Jesper Mørkøv/Morgan Kneisky konterten, schafften den Gleichstand und gingen mit dem besten Punktekonto wieder in Front. Doch nur eine Minute später folgte de Keteles nächster Vorstoß. Es dauerte lange, bis er das Ende des Feldes erreicht hatte und die erneute Führung hergestellt war. Dann begannen die letzten 50 Runden – 3330 Meter waren zu absolvieren. Dem Zweikampf der beiden besten Teams im Feld hatte niemand mehr etwas entgegen zu setzen. Auch die Titelverteidiger nicht, denen im Vorjahr noch mit einer Doublette ein Husarenstück gelungen war.

20 Runden vor dem Schluss erneut eine Attacke von de Ketele und Grasmann, die dem Feld enteilten, fast einen weiteren Rundengewinn herausfuhren, dann aber nichts mehr anbrennen ließen. Christian Grasmann fuhr schließlich mit erhobenen Armen als Erster für den Zielstrich.

Alle, sowohl die Teamkollegen als auch die Zuschauer, hatten es Christian Grasmann gewünscht, dass der 34jährige vom ÖVB-Team endlich bei seinem 62. Sechstage-Start bei den 52. Bremer Sixdays seinen ersten Sieg einfährt. „Aber der Sport ist kein Wunschkonzert“, meinte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig vor dem großen Finale, für den das Rennen völlig offen war. Aber auch von den Fahrern gab es keine Geschenke für den sympathischen Münchener, der schon so oft nur knapp gescheitert war. Dass er diesmal zum aller ersten Mal ganz oben auf dem Treppchen stehen durfte war seinem großen Willen, seiner ausgezeichneten Form während aller Sixdays-Tage und auch dem derzeit wohl besten Sechstagefahrer Kenny de Ketele zu verdanken. „Wir können stolz sein, ihn diesmal dabei gehabt zu haben. Was beide geleistet haben bei dieser immer wieder aggressiv fahrenden Konkurrenz ist außergewöhnlich“, kommentierte Erik Weispfennig.

Bild: Michael Heckel
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Beitragvon Helmut » 25.01.2016, 03:10

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Die Sixdays ziehen eine positive Bilanz der 52. Auflage. U. a. sei die Zuschauerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 1500 auf 64 000 Besucher angewachsen.

http://www.nwzonline.de/radsport/radspo ... 94669.html
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