Teure Reifen lohnen nicht im Alltag - Oder doch?

Technobull
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Teure Reifen lohnen nicht im Alltag - Oder doch?

Beitragvon Technobull » 15.08.2012, 08:53

Ich habe gerade an meinem uralt-Stahl Allzweckreiserad den Schwalbe 28x622 City Slick, der vor 2 Jahren 15 € kostete austauschen müssen.

Die Gummimischung ist recht weich und scheint Splitter anzusaugen was mit Pannenfuchs aber kein Problem ist. Da fast kein Händler in der Gegend 28-30 mm Reifen hat mußte ich den Marathon Racer für schlappe 37,50 € anschaffen. Der Vittoria 28mm Slick für 10 € läuft mit wenig Abnutzung seit über einem Jahr.

Im Böttcher hat der fast nagelneue Marathon Kevlar 42 mm einen Mikrosplitter durchgelassen den ich nicht fand. Bislang geht es mit Pannenfuchs drin.

Hohe Laufleistung ist kein Argument für mich weil meist Pannenserien durch Mikrosplitter der Grund zum Austausch sind.

Vor zig Jahren hatte ich mal Vredestein - platzte am Draht ab. Ditto Conti Top Touring.

Hutchinson Kevlar Sprint 32 mm vor etlichen Jahren hat sich auch nicht bewährt. Genauso pannenanfällig wie billigere ohne Kevlar.

Conti Duraskin 28 mm lief noch am besten aber der Vittoria tut es auch recht gut für 1/3.
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Mirco
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Beitragvon Mirco » 15.08.2012, 11:36

Die Pannenanfälligkeit hängt mit Sicherheit auch von der Wartung ab. Welche Wartung, fragt sich jetzt wohl der Eine oder Andere.

Während einer Ausfahrt wird der Reifen sicherlich einige sehr kleine Splitter aufsammeln, die vorerst nicht zu einer Panne führen. Mit jeder weiteren Ausfahrt besteht die Gefahr, dass sich diese Splitter immer weiter einarbeiten und irgendwann ist man dann auf der Felge unterwegs.

Wer also regelmäßig seine Pneus kontrolliert kommt auch weiter. Nach ca. 4.500-5.000 km sind z. B. meine Conti Competition fällig und bei ca. 4.000 km wird ein Schwalbe Rocket Ron Cyclocross fällig, wobei ich bei diesen Pneus schon 2 Plattfüße aufgrund von Durchschlägen hatte.

Ob günstigere Pneus eine solche Kilometerleistung vor der Verschleißgrenze erreichen, kann ich leider nicht sagen, aber irgendwo muss es ja Unterschiede geben

;-)
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Beitragvon Technobull » 15.08.2012, 12:19

Mirco hat geschrieben:Die Pannenanfälligkeit hängt mit Sicherheit auch von der Wartung ab. ;-)
Ich bin mittels Kompressorpumpe bei allen meinen Rädern sehr genau mit dem Reifendruck. Im Schwalbe City slick waren Splitter überall, klein und groß, der Vittoria scheint diese nicht so anzuziehen. Beim RR mit den Conti Gatorskin 23 mm hatte ich Pannen meist bei Regen. Bei stark profilierten Reifen wie beim Marathon 42 mm stecken sie wohl in irgendwelchen Profilecken.
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Beitragvon Stockumer Junge » 15.08.2012, 17:22

Ich fahr den "stinknormalen" Marathon an meinem Tourenrad. Der hält 2 Jahren (ca. 10000 KM) hinten. Danach kann man den Vorderreifen nach hinten wechseln. Der kostet bei Rose immer noch unter 20 €. Ich würde sagen durchschnittlich 2 Platten im Jahr. Ich fahre den mit 4 bar. Für die Stadt würde ich nicht mit maximalen Druck fahren. Das ist dann zu unkomfortabel. 28er Breite finde ich für den Stadtverkehr doch etwas wenig. Allein schon der Durchschlaggefahr wegen. Die Größe beim normalen Marathon ist wohl jetzt 40-622. Das ist in Ordnung.
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Beitragvon Technobull » 15.08.2012, 22:55

Stockumer Junge hat geschrieben: 28er Breite finde ich für den Stadtverkehr doch etwas wenig. Allein schon der Durchschlaggefahr wegen. Die Größe beim normalen Marathon ist wohl jetzt 40-622. Das ist in Ordnung.
Bin heute u. a. durchs Raakmoor nach Poppenbüttel, d. h. Split, Waldwege, Betonplattenstöße - ich bin's gewohnt mit Selle Italia Sattel, es gehen aber auch nicht > 32 mm rein. Jetzt habe ich den Luxus des Böttcher Safari mit 42 mm für Winter und Matschwetter, schon wegen des Nabendynamos und der Super B&M Lampe - endlich mal zuviel Licht am Rad. 28 mm fahre ich mit 6-7 bar, da gibt es keine Durchschläge.

Ich habe das hier ja auch nur gestartet, weil m. E. der ganze Hype mit XYZ teuren Reifen nix bringt - für einen Marathon Racer bekommt man 3 Victoria, die auch gut laufen. Bei einem älteren Schwalbe Schlauch ist mir die Ventilfassung porös geworden, also ab in den Müll.
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Beitragvon Stockumer Junge » 15.08.2012, 23:34

Ich denke auch, dass Leichtlauf und Gewicht bei Alltagsreifen eine zu vernachlässigende Größe sind. Wenn ich 2 Ortliebs vollbeladen habe, interessiert es mich wenig, ob der Reifen 100 Gramm weniger wiegt und ob er bei einer konstanten Dauerleistung von 200 Watt über eine Stunde dann 20 Sekunden schneller ist, als ein Reifen, der nur die Hälfte kostet. Der Reifen soll robust sein und wenig verschleissen. Haftung sollte er bei Regen natürlich auch haben. So eine Michelin Pro Tour Race Mischung wäre natürlich fatal.

Das alles kann natürlich auch ein günstigerer Reifen. Alles andere ist Marketing, um noch höhere Deckungsspannen für ein Produkt zu erreichen.
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Re: Teure Reifen lohnen nicht im Alltag

Beitragvon Helmut » 16.08.2012, 00:12

Technobull hat geschrieben:Teure Reifen lohnen nicht im Alltag
Das kann man so sehen, muss man aber nicht.

Mir ist für meine Alltagsfahrten von um die 6.000 km pro Jahr wichtig, dass meine Reifen viel Komfort bieten, sich dabei leicht beschleunigen lassen, guten Grip auf jeden Untergrund bieten und sehr pannensicher sind. Das sind sehr hohe Ansprüche. Und die erfüllen nun mal nach meiner Erfahrung in Summe nur die Top-Reifen. Ob sie zwei oder gar eine dritte Saison halten, ist für mich nebensächlich. Top Material kostet hat viel Geld, nicht nur beim Fahrrad. Ich möchte primär Freude auf dem Rad haben, nicht an der Kasse.

Wem das nicht so wichtig ist, es sich nicht leisten kann oder mag, kann ja gern am Preis und somit auch an der Leistung sparen. Aber er möge mir bitte nicht erzählen, dass ich mit der Wahl meiner Hochleistungs-Reifen etwas falsch mache. Die kosten viel Geld, sind mir aber ihren Preis wert.

Es ist mir egal, dass ich für den Preis meiner Reifen drei andere bekäme, die das alles angeblich ja auch fast so gut könnten. Wer einen Porsche Cayenne will, wird ihn für das Geld nicht gegen drei VW Golf tauschen wollen. Wir reden bei den Fahrradreifen über weit unter 100 Euro Aufpreis pro Paar. Dafür bekomme z. B. ich jeden Tag mehrfach ein Mehr an Fahrspaß geboten. Anders als beim Auto bekommt man beim Rad für wenig Geld viel erfahrbaren Gegenwert.

Meine Tipps für die Stadt: Schwalbe Marathon Dureme und Continental TopContact.

Anmerkung: Dank für den Hinweis Dirk, Link hab ich korrigiert.
Zuletzt geändert von Helmut am 16.08.2012, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Mirco » 16.08.2012, 10:35

Moin

Im Prinzip ist es doch mit allen Sachen gleich.

Es muss nicht ein 2000,- EUR Carbonrahmenset sein, denn ein 600,- EUR Alu tut es auch.

Es muss nicht ein 2500,- EUR Carbonlaufradsatz sein, denn ein 250,- EUR LRS tut es auch.

Genauso müssen es an einem PKW auch nicht 4000,- EUR Aluflegen sein, denn die Originalfelgen reichen auch.

Wenn nun Jemand mit minimalistisch zufrieden ist, bitte dann soll er damit glücklich werden.

Wenn Jemand der Meinung ist mehr Geld in bessere Qualität und Optik zu investieren, bitte dann soll er damit ebenfalls glücklich werden.

;-)
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Beitragvon Technobull » 16.08.2012, 19:11

Mirco hat geschrieben:Wenn nun Jemand mit minimalistisch zufrieden ist, bitte dann soll er damit glücklich werden.

Wenn Jemand der Meinung ist mehr Geld in bessere Qualität und Optik zu investieren, bitte dann soll er damit ebenfalls glücklich werden.
Ganz meiner Meinung.

Leuchtfarbe reflektierend neongrün mit roten Punkten wäre natürlich schick, alternativ gibt es ja auch schon tolle Elektronik-Beleuchtung für die Speichen.

http://www.youtube.com/watch?v=mT13ZcpwYtA

Nur 49,90 - keine 50€ - das macht was her, billige oder teure Reifen kann nur der Kenner unterscheiden!

Jedenfalls hat sich die Ausgabe für Kevlarguard-Reifen bei verschiedenen Fabrikaten nicht gelohnt, ob es nun Hutchinson, Schwalbe oder Conti Gatorskin war, 42 mm oder 23 mm, in der Hinsicht sind sie alle gleich. Alle meine Reifen sind wegen angesammelten Mikrosplittern in die Tonne gekommen.
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Beitragvon Helmut » 16.08.2012, 23:36

Technobull hat geschrieben:Jedenfalls hat sich die Ausgabe für Kevlarguard-Reifen bei verschiedenen Fabrikaten nicht gelohnt, ob es nun Hutchinson, Schwalbe oder Conti Gatorskin war, 42 mm oder 23 mm, in der Hinsicht sind sie alle gleich. Alle meine Reifen sind wegen angesammelten Mikrosplittern in die Tonne gekommen.
Die gleichen Erfahrungen hatte ich auch gemacht. Das ist aber schon einige Jahre her, dass ich die gekauft und verflucht hatte. Ich vermute, Du berichtest über Erfahrungen mit Material, dass ebenfalls aus dieser Zeit stammt.

Die heutigen Top-Reifen, welche ich empfehle, gibt's ja noch nicht so lange. Sie sammeln keine Steine und halten auch Split stand.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Technobull » 17.08.2012, 02:40

Helmut hat geschrieben:Ich vermute, Du berichtest über Erfahrungen mit Material, dass ebenfalls aus dieser Zeit stammt.

Die heutigen Top-Reifen, welche ich empfehle, gibt's ja noch nicht so lange. Sie sammeln keine Steine und halten auch Split stand.
Gatorskin ist ein aktuelles Produkt, der Marathon 42 mm Kevlar ist brandneu.

Ansonsten entweder Pannenfuchs oder Marathon Plus.
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Beitragvon Helmut » 17.08.2012, 09:15

Technobull hat geschrieben:Gatorskin ist ein aktuelles Produkt, der Marathon 42 mm Kevlar ist brandneu.

Ansonsten entweder Pannenfuchs oder Marathon Plus.
Gatorskin ist sicherlich ein Top-Reifen - aber mit Sicherheit nicht für den Alltag gedacht und geeignet. Für Fahrten auf splitübersähten Radwegen ist er nicht gemacht.

Der Marathon ist längst nicht mehr der Top-Reifen von Schwalbe. Top sind Marathon Dureme, Marathon Extreme etc., die deutlich mehr Geld kosten.

Wer Top-Alltagsreifen kauft, hat m. E. solche Verrenkungen bzw. Überreaktionen wie Pannenfuchs bzw. Marathon Plus nicht nötig.
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Beitragvon Technobull » 17.08.2012, 12:51

Helmut hat geschrieben:Gatorskin ist sicherlich ein Top-Reifen - aber mit Sicherheit nicht für den Alltag gedacht und geeignet. Für Fahrten auf splitübersähten Radwegen ist er nicht gemacht.

Der Marathon ist längst nicht mehr der Top-Reifen von Schwalbe. Top sind Marathon Dureme, Marathon Extreme etc., die deutlich mehr Geld kosten.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Gatorskin 23 mm ist auf dem RR, hinten bereits 3 x Platten, fahre aber nur wenig RR, hat lange im VR 28 mm beim Allzweck-Reiserad gehalten.

In Hamburgs Norden fahre ich allerding nicht nur Asphalt, sondern z. B. auch mal EBO Radweg und dergleichen mit dem RR.

Die neuen Marathon Kevlar im Böttcher, was ich vor allem für nachts/naß/Winter habe, werfe ich nicht raus, bevor sie fällig sind, es sei denn, ich habe so die 3. Panne in Serie und finde die Splitter nicht.

Der Vittoria Slick 28 mm scheint deutlich weniger Abnutzung und Splittersammlung zu haben, als der Schwalbe Slick 28 mm, der 15 € kostete und sicher auch deutlich über 2.000 km lief, kanns nicht genau sagen, weil Tacho kaputt gegangen.
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Beitragvon Helmut » 18.08.2012, 01:32

Ja, und? Das alles rechtfertigt m. E. nicht einen Fred zu eröffnen, mit dem man weltöffentlich schweres Geschütz gegen ganz andere Produktlinien der Reifenhersteller auffährt.
Technobull hat geschrieben:Teure Reifen lohnen nicht im Alltag
Hättest Du aus Deiner Erfahrung heraus z. B. etwas gegen den Schwalbe Marathon ("mittelteurer" Reifen) geschrieben, hätte ich das völlig O.K. gefunden, dass Du Dir allerdings über eine Reifengattung ein Urteil erlaubst, die Du gar nicht kennst, halte ich für maßlos überzogen.
Technobull hat geschrieben:billige oder teure Reifen kann nur der Kenner unterscheiden!
Es gibt kaum ein Teil am Rad, welches dessen Fahrverhalten derart beeinflusst, wie die Reifen. Um die Unterschiede zu erfahren, muss man wirklich kein Kenner sein.

Ein Tuning-Tipp von Fachleuten für alte Räder lautet: Kette ölen und Reifen aufpumpen - besser noch: Neuzeitliche Reifen aufziehen!
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Beitragvon Stockumer Junge » 18.08.2012, 18:28

Oder auch manchmal nicht nur einen neuzeitlichen Reifen aufziehen, sondern auch einen neuen. Das gilt jetzt eher fürs Rennrad. Wenn man mit dem Vorderrad (Hinterrad ist dann ja schon längst verschlissen) schon 2 Sommer gefahren ist, dann sollte man sich z.B. mal einen neuen 4000 S gönnen. Der läuft dann auch wesentlich leiser als das selbe Fabrikat, welches durch die normale Alterung schon wesentlich spröder geworden.
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Beitragvon Technobull » 19.08.2012, 11:21

Stockumer Junge hat geschrieben:...Der läuft dann auch wesentlich leiser als das selbe Fabrikat, welches durch die normale Alterung schon wesentlich spröder geworden.
Das ist sicher alles richtig, nur gelten m. E. für eine Stadtverkehrsasphaltfräse andere Regeln als für ein RR, gar erst im Wettkampf.

Was ich aus meiner Erfahrung sagen kann, ist, daß "Kevlar guard" Pannenschutz der verschiedenen Hersteller schlicht nicht wirkt, Geld dafür also verschwendet ist, weswegen ich beim E-Rad meiner besseren 1/2 auf Marathon Plus umgestellt habe, obwohl die werkseitigen Big Apple 50 mm mit Kevlar etwas leichter und komfortabler laufen.

Gibt es eigentlich irgendwo sowas wie DM Test/Warentest Bewertungen für Fahrradreifen, denn das ist ja so im Jahr ein nicht unerheblicher Kostenpunkt, jedenfalls in diesem Haushalt gibt es 4 Fahrräder, einen Roller und ein Pedelec mit Nutzung von selten bis täglich 15 - 30 km.
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Beitragvon Technobull » 15.10.2012, 11:02

Technobull hat geschrieben:
Stockumer Junge hat geschrieben:...Der läuft dann auch wesentlich leiser als das selbe Fabrikat, welches durch die normale Alterung schon wesentlich spröder geworden.
Geld dafür also verschwendet ist, weswegen ich beim E-Rad meiner besseren 1/2 auf Marathon Plus umgestellt habe, obwohl die werkseitigen Big Apple 50 mm mit Kevlar etwas leichter und komfortabler laufen.
Jetzt hat der Marathon Plus 20" im E Rad einen Mikrosplitter-Platten in der Lauffläche, das ist kein Billigreifen. An der Oberfläche konnte ich nichts finden, also die Splitter arbeiten sich irgendwann durch, und an mangelndem Luftdruck kann es auch nicht liegen, da passe ich sehr genau auf mittels Kompressorpumpe.

Wir fahren damit z.B. nachts durch Hamburg, Restaurant hier, Veranstaltung da, da kann man allfällige Splitter nicht sehen - ist eben Schicksal.

Reifenwechsel im E-HR ist wegen Sensorabdeckung u.a. ein Riesenakt.

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