Gibt es eigentlich zuverlässige Systemlaufräder?

Stockumer Junge
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Gibt es eigentlich zuverlässige Systemlaufräder?

Beitragvon Stockumer Junge » 12.08.2012, 10:36

Ich wollte gerade meine Ksyrium Elite Laufräder zentrieren. Und siehe da: Die Felge ist an zwei Stellen eingerissen. Das selbe Problem hatte ein Vereinskamerad von mir. Bei Aksium Laufrädern sind mir beim hinteren Laufrad auf der linken Seite ständig Speichen gerissen. Zippräder sollen wohl auch nicht zuverlässig sein. Auch Cosmic Carbone neigen zu Ausfällen.

Ich bin ja vor 2 Jahren von traditionelllen 36 Loch Ultegra Open 4 CD auf exotische 32 Speichen mit der selben Kombination umgestiegen. Meines Erachtens die einzige gescheite Kombination. Oder gibt es Alternative? Wie machen sich die Shimano Systemlaufräder?

BMI passt bei mir übrigens noch 180 cm / 75 KG
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Don Vito Campagnolo
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Re: Gibt es eigentlich zuverlässige Systemlaufräder?

Beitragvon Don Vito Campagnolo » 14.08.2012, 10:04

Stockumer Junge hat geschrieben:... Ksyrium Elite ... Aksium ... Cosmic Carbone ...
Fällt dir etwas auf? 3 x Mavic - ist auch kein Geheimnis, dass einige Produkte der Firma gewisse Sxchwachpunkte haben.
Stockumer Junge hat geschrieben: Gibt es eigentlich zuverlässige Systemlaufräder?
Ja, zahlreiche - was/wie sollen die denn können/leisten/aussehen/kosten?

U. a. die hier taugen was, z. zt. zum absoluten Kampfpreis zu haben:
http://www.cycle-basar.de/Laufraeder/La ... dsatz.html
http://www.cycle-basar.de/Laufraeder/La ... -2012.html
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Beitragvon Stockumer Junge » 14.08.2012, 21:56

Dat sind ja angenehme Preislagen. Mit den Zonda fährt unser Präsi (95 Kilo) Rennen mit. Sollen stehen. Die Neutron bin ich mal probegefahren. Die waren mir zu schwabbelig. Man musste in der Kurve wieder offen machen. Das ist weniger schön. Die Fulcrum gefallen mir von der Optik besser.

In Bocholt bei Rose waren beim Ausverkauf auch Dura-ACE Naben mit einer CXP 33 für 300 € zu haben. Da waren meine jetzigen Laufräder noch nicht defekt. Die gibt es dann wohl wieder erst im Januar.

Besten Dank für die Tipps.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 14.08.2012, 23:20

Meine Citec 3000 Aero hatte ich einer besonderen Härterprobe unterzogen. Zuvor hatte ich mir bei einem Sturz unbemerkt das Schaltwerk verbogen. Bei der nächsten RTF in den kleinsten Gang geschaltet und damit den Käfig zwischen die Speichen geführt.

Die Speichen rissen den Käfig ab, ohne Schaden zu nehmen. Der Käfig saß auf einem dicken Bolzen, der sich nun zwischen die sich noch immer drehenden Speichen schob, rundum in jede Speiche an der Stelle einen Knick haute.

Mit neuem Schaltwerk hätte ich trotzdem erstmal weiterfahren können. Da einseitig alle Speichen ausgewechselt werden mussten, wurde das Laufrad zur Reparatur ins Werk eingeschickt, kam wie neu zurück. Einzelner Speichen hätte sich die Werkstatt des Händlers angenommen.

Von dieser Reparatur nach meiner selbstverschuldeten Panne abgesehen, haben die Felgen keinerlei Wartung erfahren. In der nunmehr vierten Saison verrichten sie einfach nur völlig unauffällig ihren Dienst. Das mit 85 kg Körpergewicht.

http://citec.de/
Zuletzt geändert von Helmut am 16.08.2012, 23:38, insgesamt 3-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Mirco » 15.08.2012, 07:32

Moin

Seit fast einem Jahr nun Zipp 404 bzw. 808 Tubular. Und Frau seit ca. 4 Monaten FFwd F6R Tubular.

Bisher ohne Probleme bei je 68kg Körpergewicht.

Die Mavic Ksyrium haben wir an unseren Cyclocross. Auch bisher ohne Probleme.

Und wenn Geld wirklich keine Rolle spielt. Lightweight



:cool:
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Beitragvon Dr. Schmerz » 16.08.2012, 15:36

Ich habe ebenfalls mit Mavics Ksyrium keine guten Erfahrungen gemacht...

Meine Citec 3000 Felgen haben immer wieder Wasser gezogen. Das Problem wurde bei Citec mit zwei Bohrungen behoben. Sonst laufen die Räder prima! Systemgewicht 90 kg. Teilweise ist der Satz für 270,- Euro zu bekommen.
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 16.08.2012, 19:39

Stockumer Junge hat geschrieben:... Die Neutron bin ich mal probegefahren. Die waren mir zu schwabbelig. Man musste in der Kurve wieder offen machen. Das ist weniger schön. ...
den Eindruck kann ich nicht bestätigen: Seit dem Frühjahr habe ich Neutrons, seitdem >4 tkm inkl. Transalp und die sind ausgesprochen seitensteif, rollen bei jedem Tempo präzise wie auf Schienen ums Eck.
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Beitragvon Tribelix » 16.08.2012, 19:46

Custom Made by Poison

http://www.poison-bikes.de/shopart/2011 ... -Light.htm

Hab ich auf dem Crosser drauf, werden nicht geschont und laufen wie verrückt und das bei meinem Gewicht.
;)
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Beitragvon Stockumer Junge » 18.08.2012, 18:34

Ich hab übrigens mal ein wenig Statistik bei uns im Verein betrieben:

Ksyrium Equipe: 3 Fahrer fahren diese Räder. Bisher bei allen 3 Ausfall. Ausfallsatz = 100 %

Easton Laufräder ( genaue Fabrikat ist mir unbekannt, der Laufradsatz wurde gerne bei Rose-Rädern verbaut)

Von 2 Fahrern gefahren. Bei Beiden Ausfall. Ausfallquote 100 %

Bleibt zu hoffen, dass die Ausfallquote bei anderen Marken besser ist. Carbonräder für Drahtreifen scheinen ja auch sehr defektanfällig zu sein. Ich werde meine kleine Umfrage bei uns im Verein mal weiter durchführen. Sind ja doch schon erstaunliche Ergebnisse.
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Beitragvon kolo@post.cz » 18.08.2012, 20:49

hallo Leute

spart Euch die Kohlen, 90 kg kann keine "RENNFELGE"

je weniger Speichen, desto labiler.

vorne 32 hinten 36 muss schon sein

was sollen die paar gramm - alles nur marketing.

Wichtig: Speichen sollten doppelt geoest sein

2 kg mehr am RennRad fallen nicht ins Gewicht, probieren

;-)

gute Laufraeder gibts hier
http://www.vuelta-germany.com/vision.php
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Beitragvon Stockumer Junge » 18.08.2012, 23:59

Ganz meiner Meinung. Aber du wolltest wohl sagen, dass die Speichen doppelt dickend sein sollen und die Felge geöst sein soll. Nehme ich mal an.

Und gute Laufräder gibt es bei mir im Keller beim Selbstbau. Noch nicht mit Micrometerschraube zentriert, aber mit Tensiometer (so heißt dat Ding glaube ich) überprüft.
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Beitragvon Tribelix » 19.08.2012, 14:52

Ich will niemanden belehren, aber ich merke ganz deutlich ob ich mit 1.500 g LRS fahre oder 2.000 g, ganz zu schweigen von den Lightweight (1.100 g) die ich mit meinen 90 Kg mal 200 km fahren durfte. Die spielen in einer ganz anderen Liga.
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 19.08.2012, 16:40

Tribelix hat geschrieben:Ich will niemanden belehren, aber ich merke ganz deutlich ob ich mit 1.500 g LRS fahre oder 2000 g, .....
:GrosseZustimmung:
kolo@post.cz hat geschrieben:...2 kg mehr am RennRad fallen nicht ins Gewicht, probieren
Thema verfehlt, hier geht es nur um Laufräder, nicht um Systemgewichte!
:gruss: Dirk
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Beitragvon kolo@post.cz » 19.08.2012, 17:58

Tribelix hat geschrieben:Ich will niemanden belehren, aber ich merke ganz deutlich ob ich mit 1.500 g LRS fahre oder 2000 g, ganz zu schweigen von den Lightweight (1100 g) die ich mit meinen 90 Kg mal 200 km fahren durfte.
ja bei Kriterium (Rennen um die Dorfkirche) sollten die Massen sehr gering sein, da diese nach jeder Kurfe wieder beschleunigt werden muß.

Aber bei großen Runden, auch 200 km, spielt das keine Rolle, ist meine Meinung.
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Beitragvon Tribelix » 19.08.2012, 18:15

kolo@post.cz hat geschrieben:Aber bei großen Runden auch 200 km spielt das keine Rolle, ist meine Meinung.
Probiere es aus und wir werden einer Meinung sein, habe meine Meinung zu Hochprofillaufräder im Radrennen auch geändert, von braucht keiner, zu nie wieder ohne.

:wink:
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Beitragvon Fülle » 19.08.2012, 22:38

kolo@post.cz hat geschrieben:spart Euch die Kohlen, 90 kg kann keine "RENNFELGE"

je weniger Speichen, desto labiler.

vorne 32 hinten 36 muss schon sein

was sollen die paar gramm - alles nur marketing.

Wichtig: Speichen sollten doppelt geoest sein

2 kg mehr am RennRad fallen nicht ins Gewicht, probieren

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Beitragvon Stockumer Junge » 19.06.2013, 23:34

Bei unserem heutigen Vereinstraining musste ich schon wieder auf meinen 32 Loch Laufradsatz zurückgreifen. Nach nur 3.000 KM waren aus meinen Cosmic Elite Laufrädern schon der Flansch am Hinterrad heraus gebrochen. Werd mich jetzt wohl von Mavic Laufrädern endgültig verabschieden.

Im Gegensatz zu den Vorschreibern war ich bis zu diesem Ausfall mit diesem schweren Laufradsatz zufrieden. Gerade bei Rennen, bei denen nicht von 0 beschleunigt wurde, sorgte das Gewicht außen am Laufrad für konstant hohes Tempo. Hab gemerkt, dass man einfach den dicken Gang nach dem Kurvenausgang stehen lassen muss, um schnell durch die Kurve zu kommen.

Beim gemütlichen Zusammensitzen und der nötigen Flüssigkeitskompensation nach unserem heutigen Training bin ich bei unserem Vereinskollegen auf das neueste Tour-Magazin gestoßen. Dort wurden Laufräder einem Dauertest unterzogen. Hab das nur überflogen, aber das Fazit war wohl sehr ernüchternd. Easton (das war mir schon bekannt) und Citec sind wohl gar nicht zu gebrauchen. Mavic hat wohl im Test gut abgeschnitten, aber nicht bei mir. Die einzigen brauchbaren Laufräder kamen wohl von Fulcrum. Scheint wohl ein enger Markt zu sein.

Werde am Samstag in Bocholt wieder mit einem herkömmlichen Laufradsatz antreten. Wenns nicht läuft, habe ich ja ne gute Entschuldigung. Das ist ja auch was.
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Beitragvon Sven1975 » 31.07.2013, 09:04

Ich war auch auf der Suche nach Alltagslaufrädern, da selbst meine CXP36-Felgen mit Ultegra-Nabe und 2,0er Speichen (36, 2x gekreuzt) im Wiegetritt unter 100 kg laut stöhnten und auch schon mal nachließen/rissen....

Auf Malle dann der ultimative Test: 30 Fahrer auf Leihrädern und alle mit Campagnolo Zonda! Die mussten wirklich was aushalten, jedes Schlagloch und und und. Und nach 2 Wochen hatte tatsächlich niemand eine Panne, nichts wurde nahzentriert. Der Radverleiher meinte, die halten die ganze Vorbereitungssaison ohne Stress aus.

Also habe ich sie mir auch gekauft. Bestes Preis/-Leistungsverhältnis: sie wiegen nur 1.650 gr, sind aerodynamisch, sehen cool aus und halten halten halten.

Bisher seit 4 Jahren, noch nie nachzentriert.......
Überlege was Dir wirklich wichtig ist - das Leben ist kurz!
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Horst Sergio
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Zonda und Fulcrum Racing Zero

Beitragvon Horst Sergio » 31.07.2013, 12:47

Moin,

bei Laufrädern scheint Campa wirklich sehr weit vorne zu sein. Ich fahre meine Fulcrum Racing Zero nun zum dritten Mal beim Ötzi und auch bei allen anderen Veranstaltungen, wo es auf Ausdauer, Regeneignung und lange Abfahrteneignung ankommt. Insgesamt bin ich damit seit 4 Jahren schadenfrei unterwegs und immer wenn es wieder mal richtig geknackt hat im Gebälg, waren die Laufräder noch heil. Ähnliche Erfahrung hab ich auch mit Campa Zondas gemacht, die auch richtig steif am Hinterrad sind.

Meine Carbonlaufräder fahre ich lieber nur bei flachen Rennen und Sonnenschein...
Wenn die Ente nicht schwimmen kann, liegt's immer am Wasser !
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Heimfelder Dirk
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Fulcrum Racing Quattro CX

Beitragvon Heimfelder Dirk » 31.07.2013, 18:50

Auf meinem Marathon-Rad fahre ich die Fulcrum Racing Quattro CX seit rund 2.000 km.

https://www.bike-components.de/products ... 2013-.html

Tolle Laufräder für kleines Geld! Bisher keinerlei Höhen- oder Seitenschlag, die Räder laufen einwandfrei.

Behauptungen, nur handeingespeichte Laufräder mit 32 oder 36 Speichen seien haltbar und leichte Systemlaufräder mit weniger Speichen seien grundsätzlich defektanfällig, halte ich für nicht zutreffend. Meine Ksyrium SL sind 5 Jahre alt und mehr als zuverlässig. 3 Speichenbrüche durch Fremdeinwirkung, sonst nix. An den Naben habe ich noch nie etwas gemacht und die ersten Felgen sind noch nicht durchgebremst.

Ein Satz Extreme Light Wheels von Rose hat 5 Jahre gute Dienste auf meinem Fitnessbike geleistet. Im Winter bin ich damit sogar Cross gefahren und das mit nur 16 Speichen vorn und 20 hinten! Leider hat jetzt die hintere Felge den Geist aufgegeben und Rose kann keinen Ersatz mehr liefern. :( Falls jemand so eine Felge rumliegen hat, bitte Nachricht an mich, danke!

Ein Freund von mir hatte mit supertollen von Hand aufgebauten Laufrädern aus 2012 mit ganz vielen dicken Speichen schon mehrere Speichenbrüche und ärgert sich schwarz.

:gruss: dirk
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Re: Zonda und Fulcrum Racing Zero

Beitragvon OmaJantzen » 01.08.2013, 22:11

Horst Sergio hat geschrieben:ich fahre meine Fulcrum Racing Zero nun zum dritten Mal beim Ötzi und auch bei allen anderen Veranstaltungen, wo es auf Ausdauer, Regeneignung und lange Abfahrteneignung ankommt. Insgesamt bin ich damit seit 4 Jahren schadenfrei unterwegs und immer wenn es wieder mal richtig geknackt hat im Gebälg, waren die Laufräder noch heil. Ähnliche Erfahrung hab ich auch mit Campa Zondas gemacht, die auch richtig steif am Hinterrad sind.
Und wie ist der "Sound" des Freilaufs bei Fulcrum bzw. Campa?
Ich bin auf der Suche nach edel leise klingendem Freilauf für Campa Chorus.

Gruß, Uwe
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Sound Campa/Fulcrum

Beitragvon Horst Sergio » 02.08.2013, 11:34

Hallo Uwe,
der Sound ist recht vergleichbar, ein feines gleichmäßig eher höher töniges Surren, trotz SRAM Red Kassette (hohl gearbeitet).
Im Gegensatz zu meinen Xentis Squad mit DT 240 S Naben würde ich sie geradezu als leise bezeichnen, wobei meine alten Ultrega Naben (mit CXP 33 Felgen) auf meinem Alltagsrad gar nicht zu hören sind.
Meine Kollegen freuen sich jedenfalls, wenn nicht mit DT 240 S unterwegs bin. :cool:
Gruß
Mario
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Re: Sound Campa/Fulcrum

Beitragvon OmaJantzen » 02.08.2013, 17:08

Horst Sergio hat geschrieben:der Sound ist recht vergleichbar, ein feines gleichmäßig eher höher töniges Surren, trotz SRAM Red Kassette (hohl gearbeitet).
Im Gegensatz zu meinen Xentis Squad mit DT 240 S Naben würde ich sie geradezu als leise bezeichnen, wobei meine alten Ultrega Naben (mit CXP 33 Felgen) auf meinem Alltagsrad gar nicht zu hören sind.
Hört sich gut an.
Kann jemand was zum Sound von "Mavic Ksyrium Elite" mit Campa-Freilaufkörper sagen?

Gruß, Uwe
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Beitragvon grypswalder » 21.08.2013, 11:15

Ja, der sound ist dezent, angenehm, und erträglich :)

Ich habe die jetzt einmal am vergangenen Sonntag gefahren, sehr angenehm.

Aber: mit Shimano-Freilauf...(ob es da Klangdifferenzen gibt weiss ich nicht :oops: )

Aber wie alles ist das subjektiv, am besten hörst du dir das selbst an.

Gruß Mario
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Beitragvon fordsonist » 23.08.2013, 20:05

MAVIC!!!!
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Beitragvon Reisender » 23.08.2013, 21:09

fordsonist hat geschrieben:MAVIC!!!!
?.. :HaHa:
Könnte hier noch den Fulcrum R3 2013 empfehlen, sehr steif. Selbst am Waseberg bei eng eingestellter Bremse kein Schleifen an diesen.
btw..186cm bei ~84Kg, die halten was aus. :cool:
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Re: Zonda und Fulcrum Racing Zero

Beitragvon OmaJantzen » 03.02.2014, 17:27

OmaJantzen hat geschrieben:
Horst Sergio hat geschrieben:ich fahre meine Fulcrum Racing Zero nun zum dritten Mal beim Ötzi und auch bei allen anderen Veranstaltungen, wo es auf Ausdauer, Regeneignung und lange Abfahrteneignung ankommt. Insgesamt bin ich damit seit 4 Jahren schadenfrei unterwegs und immer wenn es wieder mal richtig geknackt hat im Gebälg, waren die Laufräder noch heil. Ähnliche Erfahrung hab ich auch mit Campa Zondas gemacht, die auch richtig steif am Hinterrad sind.
Und wie ist der "Sound" des Freilaufs bei Fulcrum bzw. Campa?
Ich bin auf der Suche nach edel leise klingendem Freilauf für Campa Chorus.
Um diesen Neben-Fred abzuschließen: Ich habe jetzt am WE mein neues Rad bekommen - Campa Zonda Laufräder mit Campa Chorus-Gruppe. Ergebnis: Ein edel leises Surren, fast genau wie meine bisherige '87er-Kombi Campa Chorus auf Mavic MA40 :-)
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Beitragvon Stockumer Junge » 26.01.2015, 22:43

Ende des letzten Jahres habe ich in einem Onlineshop Ersatzfelgen für Ksyrium Elite entdeckt. Die haben 65 € gekostet. Bisher war das laut meines Händlers nicht möglich, die Felgen einzeln zu bekommen. Also habe ich mir die bestellt. Das Einspeichen dauert länger als bei normalen Laufrädern. Man muss ja immer einen Halter gegen das Verdrehen auf die Messerspeiche setzen. Nach dem Zentrieren habe ich eine Soester Börde Runde ohne Antritt und Höhenmeter gemacht. Liefen gut, aber ich hatte wohl noch nicht die gewünschte Vorspannung. Bin das halt nicht gewohnt, dass man die 3 mal fester anknallen muss. Dafür steht die Felgen sehr gut. Nach Abdrücken muss man nicht nachzentrieren. Am Stoß hat die Felge einen leichten Höhenversatz. Aber den habe ich bei der Probefahrt nicht gemerkt.

Mal sehen, wie lange das Hinterrad hält. Ich werde noch ein wenig mit den Laufrädern trainieren und dann den Ernstfall am Bramscher Berg durchziehen. Bei Rennen mit Höhenmetern (Großer Preis von Buchholz, Lichtenau usw.) möchte ich die Räder einsetzen.
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Beitragvon kolo@post.cz » 03.02.2015, 13:47

nehm ich doch gleich sowas, ist zwar 1kg schwerer aber dafür stabil. Was wiegt ihr, 68 kg oder mehr ....

http://www.vuelta-germany.com/content/i ... -weiss.JPG
http://www.vuelta-germany.com/28-zoll-l ... p-ii-weiss

http://www.vuelta-germany.com/28-zoll-l ... ad-schwarz
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Beitragvon Helmut » 03.02.2015, 13:57

kolo@post.cz hat geschrieben:Was wiegt ihr, 68 kg oder mehr ....
Zumindest ich weit mehr. Um an Systemgewicht (Rad plus Fahrer) zu verlieren, kann ich mir leichteres Material kaufen, keinen leichteren Fahrer, solange ich selbst fahren möchte. Es macht trotzdem kaum Sinn, an unbeweglichen Teilen, wie Vorbau, Sattelstütze gegen viel Geld ein paar Gramm zu sparen. Bei den Laufrädern und der Bereifung sehe ich das anders, weil das Trägheitsmoment des Mehr- bzw. Mindergewichtes bei einem 28"-Laufrad erheblich ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gheitsmoment

O.K., wenn man nur Touren und Training fährt und keine Gruppe gleichstarker Radler halten will, können die Laufräder gern etwas schwerer und dafür preisgüstiger sein.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Fülle » 03.02.2015, 14:38

Ich verstehe echt nicht auf welchem Kreuzzug kolo ist!? Klar kann man die Vuelta fahren, aber technisch macht das keinen Sinn (nur wenn man Geld sparen will). Ich (jetzt 88/89 kg, aber auch vorher deutlich über 100 kg) fahre Fulcrum Racing Zero und Easton EA 90 SLX, beide wiegen knapp über 1400 gr., hab (hatte) aber auch Fulcrum 7, Racing Quattro CX, Mavic CXP22/33, Ksyrium Elite, Aksium, etc.. Die schwersten, nämlich die Aksium waren windelweich. Alle anderen sind mind. bis ca. 105 kg OHNE Probleme fahrbar, auch bergab.

Und über den Sinn zu diskutieren, macht auch keinen Sinn, ist nämlich Hobby. ;) Aus eigener Erfahrung macht ein leichtes Rennrad auch noch einen Tick mehr Spaß als ein schweres, spätestens wenn die Kollegen es anheben. :cool:
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crossover
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Beitragvon crossover » 04.02.2015, 20:40

der Berg ist mein Feind

Klickstu:
http://radsport.esv-fortuna-celle.de
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Beitragvon Tourini » 05.02.2015, 20:30

Mit meinen Dura Ace Laufrädern (WH 7900 C24) habe ich bisher sehr gute Erfahrungen. Trotz der minimalistischen Speichenzahl von 16 vorne und 20 hinten laufen die Räder seit gut 12000 km rund. Kein Schlag und kein Nachzentrieren bisher trotz manchmal sehr schlechter/holpriger Straßen z.B. in den ligurischen Alpen.
Den knapp 1400 gr "schweren" Laufradsatz gab es damals (neu) für 650 Euro im Internet. Mit meinen 73 kg gehöre ich jedoch nicht zu den Schwergewichten.
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Beitragvon Ü40-Cyclist » 05.02.2015, 21:12

Ich wiege ca. 80 kg, habe auf meinem Rennrad 8 Jahre und ca. 20.000 km einen Mavic Aksium Satz ohne Probleme gefahren. Habe jetzt einen Shimano WHR-501 läuft auch, fahre aber viel Langstrecken, heißt Beschleunigung hat nicht höchste Priorität. Wenn es schneller sein soll, nehme ich ein Zeitfahrrad mit Mavic Cocmic LRS. Habe mir bei Poison auch schon Laufräder mit Mavic A319 für meinen Cyclocrosser bauen lassen, die Teile sind bretthart, werden heftig durchs Gelände geprügelt und stehen wie eine eins. Ich denke die bauen sicher auch solide Laufräder fürs Rennrad.

Game on! Gruß Mario ;-)
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Räder auf dem Crosser

Beitragvon Wurzelwegtreter » 19.02.2015, 15:52

Tribelix hat geschrieben:Custom Made by Poison

http://www.poison-bikes.de/shopart/2011 ... -Light.htm

Hab ich auf dem Crosser drauf, werden nicht geschont und laufen wie verrückt und das bei meinem Gewicht. ;)
Moin TriplePlayer,

da bin ich ja beruhigt, dass die bei Poison nicht nur "billig" haben, sondern vielleicht auch ein Maß an Qualität.

Bin gespannt, wie lange meine Räder im Crosser halten.

http://www.poison-bikes.de/shopart/LRS1 ... M-EVO.html

In dem Sinne

tschüss aus BlackMudderStadt

Frank
was ist Rückwind?
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Mehr Gewicht, mehr Speichen

Beitragvon Wurzelwegtreter » 19.02.2015, 15:59

kolo@post.cz hat geschrieben:2 kg mehr am RennRad fallen nicht ins Gewicht, probieren ;-)

gute Laufraeder gibts hier
http://www.vuelta-germany.com/vision.php
Quasi unkapputtbar (?), bei Wind und Wetter sind meine "ollen" Ultegra´s mit Mavic Felge.

http://bike-x-perts.com/laufrader/rennr ... cxp33.html

Die sind seit 2003 in meinem "Wind-und-Wetter-Fahrrad" drinne!!!!!

Zwischenzeitlich habe ich die Citec 3000 gefahren, welche aber nach 2 Saison´s durchgeschleifte Bremsflanke an den Alu-Felgen hatten. Wer noch kostengünstig meine Citec 3000 haben möchte, kann sich gerne bei mir melden!

tschüss aus SchwarzNörgelDorf

Frank
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