Reifenqual der Wahl für den Renner

Technobull
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Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Technobull » 08.03.2012, 01:44

Der 23mm Conti Duraskin am Renner muß wohl erneuert werden, öfter mal Panne - sah heute den Conti 4000 für 49 Teuro 180 g, Mavic für 29 €, dann noch Schwalbe 190 g glaube ich, also das Gewicht macht es nicht, Gummi machen kann auch jeder Hersteller.

Was sagt die Gemeinde zu dem Thema ?
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Beitragvon Deichfahrer » 08.03.2012, 05:41

Moin Moin,

ich würde den Conti 4000 nehmen. Damit habe ich 2011 ca. 7.000 km ohne Platten überstanden. Auch war das Profil noch vorhanden, aber in der Werkstatt von Trenga kam das Angebot den Conti 4000 für ca. 35, - € zu nehmen. Somit habe ich wieder den Conti 4000 mit einer langen Laufzeit für meinen Renner.

Mir geht es nicht um 10g leichter oder mehr, sondern viele km fahren.

In diesem Sinne ;-)
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Beitragvon CGB » 08.03.2012, 07:36

den conti gp 4000 kann ich auch nur empfehlen!
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Beitragvon Technobull » 08.03.2012, 08:31

CGB hat geschrieben:den conti gp 4000 kann ich auch nur empfehlen!
http://www.roadbike.de/test/parts/sechs ... htm?skip=3

Im Treckingrad/Stadtrad habe ich bislang die besten Erfahrungen mit Schwalbe gemacht. Vredestein und Conti sind mir jeweils mal an der Drahtseele abgeplatzt. Hutchinson Kevlar Sprint sammelte irgendwann auch die Mikrosplitter auf.. pff pff.

Interessant ist im obigen Artikel die Aussage daß sich die "Winter"reifen nicht wesentlich von den Wettkampfreifen hinsichtlich Gewicht und Abrollverhalten unterscheiden.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 08.03.2012, 09:06

CGB hat geschrieben:den conti gp 4000 kann ich auch nur empfehlen!
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... 13434.html" target="_blank">Ich auch!</a>
Zuletzt geändert von Helmut am 10.03.2012, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon heihu11 » 08.03.2012, 09:29

Ich habe auch mal den Tipp mit dem Conti 4000 aus diesem Forum erhalten. Muß etwa 5 Jahre und xxxxKm her sein. Der Mantel hält immer noch :-). Nur einen Platten und da war eine "riesen" Scherbe dran beteiltigt.
Gruß,Heike ;-)
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon kolo@post.cz » 08.03.2012, 09:48

Technobull hat geschrieben:Der 23mm Conti Duraskin am Renner muß wohl erneuert werden, öfter mal Panne - sah heute den Conti 4000 für 49 Teuro 180 g, Mavic für 29 €, dann noch Schwalbe 190 g glaube ich, also das Gewicht macht es nicht, Gummi machen kann auch jeder Hersteller.

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habe seit ich die nehme keinen Platten mehr gehabt :D
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Beitragvon Tribelix » 08.03.2012, 10:24

Conti 4000S
Conti GP Triathlon
und das Radlerleben ist schön :cool:
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Beitragvon olaf » 08.03.2012, 12:45

Ich fahre auf dem einen Renner jetzt das Attack and Force Pärchen, Erfahrungsberichte stehen aber noch aus.

Auf dem anderen Renner habe ich nach wie vor den Ultremo R1. Bisher sehr unauffällig und schnell, Pannen meist durch Glas (das hält aber auch besserer Pannenschutz nicht weg).

Vittoria Open Corsa Evo CX hatte ich vorher drauf. Waren mir zu anfällig das die Oberfläche die Steinchen sammelte!
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Beitragvon Erdinguerre » 08.03.2012, 14:57

Conti 4000 ist super getestet worden; auch in puncto Pannensicherheit, was für mich wichtig ist, wenn ich pünktlich meine Lütte aus'm Kindergarten abholen muss. Ich habe die Puschen für 22 Euro das Stück erstanden im Internet... Bei uns auf'm Dorf kostet er das doppelte :(

Also: gucken lohnt sich...
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Beitragvon Mirco » 08.03.2012, 17:10

Moin

Vorher Conti 4000 (bis die Karkasse zu sehen ist und dann wechseln) und ab meinen Zippi´s nur noch Conti Competition Schlauchreifen ("Mann" gönnt sich ja sonst nichts).

Gruß

Mirco
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Beitragvon jenne » 08.03.2012, 17:14

Der 4000 ist jetzt doch immer farbig. Schwarz ist es eigentlich immer der 4000s, der noch besser sein soll. Ich habe am 28"-Roller vorne den 4000s und hinten einen gelben 4000er. Habe das Gefühl, dass der Reifen vorne seltener nachgepumpt werden muss, kann aber auch an den Schläuchen liegen.

Es gibt dann noch den 4000RS mit weniger Pannenschutz, aber das neue Pärchen Attack/Force soll doch schon auf gleichem Rollwiderstandslevel liegen und ist günstiger. http://www.conti-online.com/generator/w ... ce_de.html

Mich würden auch mal Erfahrungen mit dem Schwalbe Ultremo ZX interessieren. Der geht ja bis 10 bar.
http://www.schwalbe.de/ger/de/produkte/ ... 379&info=1
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Beitragvon Tribelix » 08.03.2012, 18:46

jenne hat geschrieben:Mich würden auch mal Erfahrungen mit dem Schwalbe Ultremo ZX interessieren. Der geht ja bis 10 bar.
http://www.schwalbe.de/ger/de/produkte/ ... 379&info=1
10 Bar sind schön, bringen aber nichts wenn das Felgenhorn nur 8,5 ab kann und der beste Rollwiderstand bei 7 Bar liegt.

Mit dem Schwalbe kam ich nicht klar, hab immer Angst gehabt in den Kurven abzuschmieren. Konnte mich nicht an die verschiedenen Gummi´s gewöhnen.
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Beitragvon kolo@post.cz » 08.03.2012, 19:31

Warum rollen breite Reifen leichter als schmale?

also am besten rollt Reifen mit 25...28er Breite und max 7.5......8bar, probieren :D


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Zuletzt geändert von kolo@post.cz am 09.03.2012, 11:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Technobull » 08.03.2012, 21:25

kolo@post.cz hat geschrieben:habe seit ich die nehme keinen Platten mehr gehabt :D
Für 9,95 € statt 49 €, na gut 140 Gramm schwerer als der Conti, aber macht's das?

Ich denk mal der Hobby- und RTF Fahrer kann damit sehr gut leben. Den brauche ich fürs Hinterrad! Wo kauft man die in Hamburg?
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Beitragvon Erdinguerre » 09.03.2012, 09:06

sorry, ich meinte auch den 4000s... Und da habe ich den 25er, wie kolo@post.cz es auch empfohlen hat....
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Beitragvon Technobull » 09.03.2012, 15:30

also am besten rollt Reifen mit 25...28er Breite und max 7.5......8bar, probieren

28 mm gehen in den Renner wohl nicht rein denke ich, aber ein 25 er hinten macht schon Sinn besonders im Hinterrad wo ich fast stets meine Platten habe, auch mit Duraskin (gatorskin 23mm ?) auf 7 Bar der eben nicht pannensicher ist, vor jeder längeren Tour kontrolliert mittels Standpumpe.

Jedenfalls bin ich ganz überrascht von meinem Tourer mit 43 mm Schwalbe Marathon Reifen, der Unterschied zu den 28 mm slicks im Stadtrad kommt erst bei einem Tempo von deutlich > 25 km/h raus - im Stadtverkehr ist das irrelevant, man ist relativ sogar schneller weil man eher mal mit Tempo durch Schlaglöcher und schlecht abgesenkte Bordsteinkanten bolzt.

Im Stadtrad fahre ich vorn einen billigen 28er Slick Schwalbe City Cruiser mit Pannenfuchs drin, das hat bislang gewirkt obwohl da etliche Splitter drin sitzen die ich gar nicht mehr Rauspule.
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Beitragvon kolo@post.cz » 09.03.2012, 16:37

auch so,

bei 28er Bretie sollte Felge innen 17...19mm sein, die normale Rennradfelge ist 13mm.
Bei den meisten Rennräder passt nur max 25mm in den Rahmen, schade.
Deshalb ist für "HOBBYFAHRER" ein "Cyclo Cross" Rennrad am zweckmäßigsten. Da passt alles von 25.........35mm.

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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Fülle » 09.03.2012, 20:38

Technobull hat geschrieben:
kolo@post.cz hat geschrieben:habe seit ich die nehme keinen Platten mehr gehabt :D
Für 9,95 € statt 49 €, na gut 140 Gramm schwerer als der Conti, aber macht's das?

Ich denk mal der Hobby- und RTF Fahrer kann damit sehr gut leben. Den brauche ich fürs Hinterrad! Wo kauft man die in Hamburg?
Man, kauf dir nicht so einen Schrott :mad: , außer kolo kenne ich keinen, der die empfiehlt. Ich habe mir die mal gekauft, um sie als Winterbereifung zu nutzen, so viele Pannen habe ich noch mit keinem Reifen gehabt, außerdem rollen die wie ein Sack Kartoffeln. Ich habe die nach 4 Wochen in den Müll geworfen.

Wer billig kauft, bekommt billige Ware. Ein Rennrad soll doch leicht laufen, das ist der Porsche unter den Rädern ;), wie man sich da Traktorreifen montieren kann, wird sich mir wohl nie erschliessen :? . Die Contis 4000 und 4000s sind top und auch jenseits des Mainstreams findet man gute Reifen, z. B. Vredestein Fortezza Tricomp, Challenge Criterium Open usw.
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Beitragvon Technobull » 09.03.2012, 21:26

kolo@post.cz hat geschrieben:auch so,

bei 28er Bretie sollte die Felge innen 17...19mm sein, die normale Rennradfelge ist 13mm.
Bei den meisten Rennrädern passt nur max 25mm in den Rahmen, schade.
Deshalb ist für "HOBBYFAHRER" ein "Cyclo Cross" Rennrad am zweckmäßigsten. Da passt alles von 25.........35mm.

Auch richtig, nur sieht man in den Läden meist entweder MTB's oder eben Renner. Wer schlau ist hat dann ein Rad mit verschiedenen Laufrädern und Bereifungen.


Im Prinzip ist ein Crosser gar erst als Stahlrahmen als alltagstaugliches schnelles Allzweckrad wohl noch wenig bekannt als Konzept - die Industrie würde ja schnell Not leiden wenn das bekannt würde !


Gerade in Hamburgs Umland wo es viel Straßen, aber auch Feld und Wald gibt wäre das genau die Lösung !

Einfach nur guter federnder Stahl, nix Shockers ! So bin ich als Kompromiss beim Böttcher Safari mit Maguras für Winter, Feld und Wald gelandet, richtig schnell ist das nicht, aber bequem und sicher bei M&S.
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon kolo@post.cz » 09.03.2012, 21:50

Fülle hat geschrieben:
Technobull hat geschrieben:
kolo@post.cz hat geschrieben:habe seit ich die nehme keinen Platten mehr gehabt :D
Für 9,95 € statt 49 €, na gut 140 Gramm schwerer als der Conti, aber macht's das?

Ich denk mal der Hobby- und RTF Fahrer kann damit sehr gut leben. Den brauche ich fürs Hinterrad! Wo kauft man die in Hamburg?
Man, kauf dir nicht so einen Schrott :mad: , außer kolo kenne ich keinen, der die empfiehlt. Ich habe mir die mal gekauft, um sie als Winterbereifung zu nutzen, so viele Pannen habe ich noch mit keinem Reifen gehabt, außerdem rollen die wie ein Sack Kartoffeln. Ich habe die nach 4 Wochen in den Müll geworfen.

Wer billig kauft, bekommt billige Ware. Ein Rennrad soll doch leicht laufen, das ist der Porsche unter den Rädern ;), wie man sich da Traktorreifen montieren kann, wird sich mir wohl nie erschliessen :? . Die Contis 4000 und 4000s sind top und auch jenseits des Mainstreams findet man gute Reifen, z. B. Vredestein Fortezza Tricomp, Challenge Criterium Open usw.
so hat jeder seine Vorlieben, für mich kommen die besten Reifen von
"VITTORIA" :)

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Beitragvon Fülle » 09.03.2012, 21:58

Das hat nichts mit Vorlieben zu tun, sondern mit Erfahrungen und die sind halt Schrott :cry: Aber 10 schreiben Conti, einer schreibt Zaffiro und was wird gekauft...der Billigreifen.
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Beitragvon Tribelix » 09.03.2012, 22:12

"Jeder ist seines Glückes Schmied"
Ich teile meine Erfahrung mit, was jemand daraus macht, oder auch nicht macht, ist mir egal ;)

Sollte ich recht haben, kann er/sie mir einen Ausgeben biertrinken
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Technobull » 09.03.2012, 22:19

Fülle hat geschrieben:
Technobull hat geschrieben:
kolo@post.cz hat geschrieben:habe seit ich die nehme keinen Platten mehr gehabt :D
Wer billig kauft, bekommt billige Ware. Ein Rennrad soll doch leicht laufen, das ist der Porsche unter den Rädern ;), wie man sich da Traktorreifen montieren kann, wird sich mir wohl nie erschliessen :? . Die Contis 4000 und 4000s sind top und auch jenseits des Mainstreams findet man gute Reifen, z. B. Vredestein Fortezza Tricomp, Challenge Criterium Open usw.
Auch richtig, nur widerstrebt es mir als arbeitendem Menschen und Freizeitradler mit nur 3 Rädern (Renner, Tourer und "Reiserad") 49 € für einen Reifen auzugeben an meinem Sonnen-Sonntagsrad, zudem habe ich schon öfter einen noch recht guten Reifen weggeworfen weil sich Mikrosplitter reingearbeitet hatten und also eine Panne nach der anderen kam, egal ob mit "Pannensicher-Kevlar" oder nicht. Also so für 20-30€ sollten sich auch brauchbare Reifen machen lassen, denke ich.
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Beitragvon mad.mat » 09.03.2012, 22:20

Man, das ist hier ja schon Religion.

Ich jedenfalls bin ein Jünger Schwalbes. Am Wettkampfrenner fahr ich Ultremo, am Alltagsrennrad Durano, (noch nie einen Platten gehabt). Auf dem MTB`s nur Racing Ralph und Fat Albert.

Allerdings wird auf dem Crosser jetzt Challenge Grifo montiert.

Jeder muß seinen Glauben selbst finden,

Amen
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon Fülle » 09.03.2012, 22:46

Ach, das hat doch nichts mit Glauben und Religion zu tun (eher mit Philosophie :cool:), es muß halt funktionieren, d.h. leicht laufen, pannensicher sein und wenn er dann in 2. Linie noch gut aussieht (da fällt der Conti schon mal raus ;)) und preiswert ist, dann ist es doch gut. Ich habe wirklich schon eine ansehnliche Palette an Fabrikaten durch und kann wirklich nur raten einen guten Reifen - gerade fürs Sonntagsrad - zu kaufen.
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon kolo@post.cz » 09.03.2012, 23:20

Fülle hat geschrieben:Wer billig kauft, bekommt billige Ware.
Auch richtig, nur widerstrebt es mir als arbeitendem Menschen und Freizeitradler mit nur 3 Rädern (Renner, Tourer und "Reiserad") 49 € für einen Reifen auzugeben an meinem Sonnen-Sonntagsrad, zudem habe ich schon öfter einen noch recht guten Reifen weggeworfen, weil sich Mikrosplitter reingearbeitet hatten und also eine Panne nach der anderen kam, egal ob mit "Pannensicher-Kevlar" oder nicht. Also so für 20-30€ sollten sich auch brauchbare Reifen machen lassen, denke ich.

Es ist nicht so, dass alle Reifen von VITTORIA "billig" sind, nur eben dieser und dieser ist auch vollkommen für "HOBBYFAHRER" ausreichend. Wer mit Radfahren sein Geld verdient bekommt auch von VITTORIA Reifen für € 49.00 Stück.

Das ist mir als HobbyFahrer zu teuer, dafür bekomme ich schon einen Autoreifen. Schließlich sollte man die RennradReifen jedes Jahr wechseln. Dieser Reifen ist für € 9.90 absolut top "money value"
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Helmut » 10.03.2012, 02:16

Fülle hat geschrieben:Ein Rennrad soll doch leicht laufen, das ist der Porsche unter den Rädern ;), wie man sich da Traktorreifen montieren kann, wird sich mir wohl nie erschliessen :?
Ja, so sollte man das sehen - aber nur, wenn man sich das leisten kann oder will. Mancher sieht deshalb in seinem Rennrad z. B. nur "einen alten Golf GTI" (Radmarathoni!), mit dem man auch Spaß haben kann.

Ich bin da auch immer hin und her gerissen, bei jeder neuen Kaufentscheidung. Da kaum eine Entscheidung das Fahrverhalten eines Rades so stark beeinflusst, wie die Wahl der Reifen, macht es m. E. Sinn, dort mehr Geld für mehr Leistung in die Hand zu nehmen, dafür lieber an der Sattelstütze, Flaschenhalter etc. zu sparen. Meine Erfahrungen mit unsäglichen Pannenserien und spaßbremsen unkaputtbaren Reifen lassen mich nur noch zu - zugegeben, teuren - Top-Reifen greifen, die weitgehend pannensicher sind, guten Grip bieten und trotzdem sehr leicht laufen.
kolo@post.cz hat geschrieben:Wer mit Radfahren sein Geld verdient, bekommt auch von VITTORIA Reifen für € 49.00 Stück.

Das ist mir als HobbyFahrer zu teuer, dafür bekomme ich schon einen Autoreifen.
Wer einen Rennwagen (entspricht einem Rennrad) neu bereifen will, wird kaum zu runderneuten PKW-Reifen greifen. Ich nehme an, dass Hobby-Rennwagenfahrer in der Regel noch viel mehr Geld für Reifen ausgeben, als wir Hobby-Rennradfahrer.

Aber bitte, ich habe keinen Zweifel daran, dass die Vittorias für 9,90 für Dich (und für andere auch) die richtige Wahl sind. Das muss jeder für sich nach seinen Verhältnissen und Ansprüchen für sich entscheiden.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Technobull » 10.03.2012, 10:05

kolo@post.cz hat geschrieben:
Fülle hat geschrieben:Wer billig kauft, bekommt billige Ware.
Das ist mir als HobbyFahrer zu teuer, dafür bekomme ich schon einen Autoreifen. Schließlich sollte man die RennradReifen jedes Jahr wechseln. Dieser Reifen ist für € 9.90 absolut top "money value"
Na vielen Dank erstmal, ich habe hier viel gelernt.

Pannenstreifen im Hinterrad im Renner - da bin ich nicht drauf gekommen, das wird es wohl erstmal sein, denn sonst ist der Reifen noch sehr gut. Danach wird es wohl ein 25mm Schwalbe werden. Hutchinson, Vredestein und Conti Top Touring kommen mir nicht mehr vor.
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Fülle » 10.03.2012, 11:07

Jeder soll bitte fahren was er meint ;) , ich vertrete nur meine Meinung...deshalb muss ich darauf nochmal antworten:
kolo@post.cz hat geschrieben:Wer mit Radfahren sein Geld verdient bekommt auch von VITTORIA Reifen für € 49.00 Stück.
Stell dir mal vor, ich verdiene mein Geld nicht als Radfahrer und habe mir die auch schon mal gekauft. Die hatten leider auch mehrere Pannen und sind bei Nässe mit Vorsicht zu genießen, die Schatten der Schürfwunde sieht man immer noch auf meinem Oberschenkel. Im übrigen sind das die UVP's, man bekommt sie auch wesentlich billiger.
kolo@post.cz hat geschrieben:Das ist mir als HobbyFahrer zu teuer, dafür bekomme ich schon einen Autoreifen.
Ich bin auch nur Hobbyfahrer und ich finde das preiswert, die Zaffiro waren sehr teuer, weil ich nach 4 Wochen neu kaufen musste. ;) Es gibt immer wieder attraktive Setangebote und dann kauft man sich halt gleich ein zweites Set auf Vorrat.
kolo@post.cz hat geschrieben: Schließlich sollte man die RennradReifen jedes Jahr wechseln.
Das meinst du echt ernst?? Zerbröseln die dann oder woher stammt diese Regel?
Manche kaufen sich RR-Reifen und hängen die erstmal ein Jahr weg, damit sie auslüften. Wenn die wüssten, wie gefährlich das ist. :shock: Reifen wechselt man erst wenn man mit der Performance nicht mehr zufrieden ist, d. h. abgefahren, eckig gefahren und das kann bei manchen mehrmals im Jahr sein, bei weniger Jahreskilometern oder anderer Fahrweise auch nicht.

So, ich habe fertig, ich geh gleich arbeiten, um mir meine Reifen zu verdienen. :wink:
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Helmut » 10.03.2012, 11:52

Technobull hat geschrieben:Conti Top Touring kommen mir nicht mehr vor.
Welchen Reifen meinst Du bitte? Einen Top Touring gibt es nicht, aber den <a href="http://partners.webmasterplan.com/click ... 13028.html" target="_blank">Touring Plus</a>, einen unplattbaren Tourenrad-Reifen, den es nur in min. 28 mm Breite gibt. Der wäre am RR höchstens etwas für einen Cyclocrosser und für Leute, denen Pannensicherheit mit Abstand das wichtigste ist.
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Beitragvon olaf » 13.03.2012, 14:18

jenne hat geschrieben:..... aber das neue Pärchen Attack/Force soll doch schon auf gleichem Rollwiderstandslevel liegen und ist günstiger.
Das Attack and Force Pärchen habe ich jetzt ja seit Jahresbeginn auf dem einen Renner (auf dem anderen sind noch Ultremo R1). Fazit bisher:

- Rollen sehr gut und leicht.
- Rundlauf sehr gut, kein hoppeln und ähnliches (war da von Schwalbe schlechteres gewohnt).
- Montage ohne Probleme, sehr straff aber ohne Gewalt zu montieren.
- Pannenschutz - das steht noch aus, bisher aber problemlos.
- Sehr agil mit dem 22 mm vorne und etwas mehr komfort hinten mit den 24 mm.

<a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/s ... site"><img src="https://lh3.googleusercontent.com/-qFTr ... CT0048.JPG" height="480" width="640" /></a>

Attack

<a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/C ... site"><img src="https://lh6.googleusercontent.com/-_gMF ... CT0050.JPG" height="480" width="640" /></a>

Force

<a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/- ... site"><img src="https://lh3.googleusercontent.com/-FyBr ... CT0044.JPG" height="480" width="640" /></a>

Attack and Force

Gruß

Olaf
Sven1975
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Beitragvon Sven1975 » 14.05.2012, 21:16

hmmm, scheinen alle von Conti gesponsert, äh begeisert zu sein. Ich finde den 4000er nicht gut. Auf meine Felgen waren die schlicht und einfach nicht montierbar. Auch nicht mit Reifenhebern. WENN man dann eine Panne hat und im Regen steht und kriegt den Mantel nicht runter.. aaahhrrrggg

Seitdem fahre ich überzeugt Schwalbe. Derzeit den neuen Ultremo ZX am Carbonrahmen und den alten Durano S (den es nicht mehr gibt) am Stahlrahmen....

Beide haben einen Pannenschutz, wiegen nix und sehen cool aus. Und haben einen Latexschlauch auf der Felge :)
Überlege was Dir wirklich wichtig ist - das Leben ist kurz!
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 14.05.2012, 22:50

Hallo, deine Feststellung kann ich bestätigen. Bei Systemlaufrädern hat man Probleme. Ich fahre auch möglichst immer GP 4000 S, aber z. B. bei meinen Cosmic Carbon SL ziehe ich Schwalbe Ultremo ZX auf. Es ist nahezu unmöglich, einen 4000 aufzuziehen.

Aber für besseren Pannenschutz steht eindeutig der 4000. Bin seit März jeden Brevet damit gefahren. Das sind ca. 3000 km. Split, Nässe, nicht eine Panne.
Technobull
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Re: Reifenqual der Wahl für den Renner

Beitragvon Technobull » 15.05.2012, 14:01

Helmut hat geschrieben:
Technobull hat geschrieben:Conti Top Touring kommen mir nicht mehr vor.
Welchen Reifen meinst Du bitte? Einen Top Touring gibt es nicht, ...
Das ist schon Jahre her, Top Touring denke ich gab es mal.

Also nach dem was hier gesagt wird und was meine eigene Erfahrung ist kommt man meistens mit Schwalbe besser hin. Es kommt eben auch drauf an, worauf man aus ist - Leichtgewicht und Performance, da ist Conti sicher sehr gut, oder Dauerhaftigkeit und Pannensicherheit, wenn es sowas gibt. Wer auf dünnen 23mm Reifen fährt, muß immer auf Pannen gefaßt sein, egal was die Hersteller zu Kevlar etc. sagen.

Der 28 mm Schwalbe City Cruiser slick den ich im Reise/Stadtrad vorn drin habe seit > 1 Jahr, sieht ziemlich abgenutzt aus, aber mit Pannenfuchs ging das bislang gut. Ich fand der Duraskin der vorher drin war lief noch leichter, aber im Stadtverkehr spielt das keine Rolle. Hinten sind da Vittoria 28 mm drin - gab es mal im Sonderangebot für 10 € - der tut es erstaunlicherweise auch noch.

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