Breitere Reifen am Rennrad

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Bergamo
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Breitere Reifen am Rennrad

Beitragvon Bergamo » 22.09.2011, 08:58

Nach einem Jahr Rennrad fahren (vorher hatte ich ein Fitnessbike von Stevens) fällt meine Bilanz ernüchternd aus: es ist extrem unbequem, führt zu Schulter und Nackenschmerzen und das Schlimmste ist, dass ich sogar langsamer bin als mit dem Stevens Strada. Das hatte ich mir anders vorgestellt.

Aber ich will dem Rad noch ein zweites Jahr eine Chance geben. In der Roadbike habe ich gelesen, dass 25 mm Reifen gegenüber 23 mm Reifen nicht nur einen deutlichen Komfortgewinn bringen, sondern sogar den besseren Rollwiderstand haben sollen. Das möchte ich unbedingt probieren. Ich bin nun nicht der begnadete Bastler: wenn ich breitere Reifen einbaue, müssen dann auch die Bremsen angepaßt/ eingestellt werden? Wenn ja, dass lasse ich das lieber einen Händler machen. Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?

Gruss Olav
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radfreunde
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Re: Breitere Reifen am Rennrad

Beitragvon radfreunde » 22.09.2011, 09:07

Bergamo hat geschrieben:Ich bin nun nicht der begnadete Bastler: wenn ich breitere Reifen einbaue, müssen dann auch die Bremsen angepaßt/ eingestellt werden?
Hallo Olav,

normalerweise kein Problem, wenn nicht die Gabel extrem eng ist. Aber es ist ja nur 1 mm auf jeder Seite. Standard Bremsen schaffen sogar noch größere Reifen. Einstellungen werden nicht verändert... Einfach aufziehen.
Bergamo hat geschrieben:Nach einem Jahr Rennrad fahren (vorher hatte ich ein Fitnessbike von Stevens) fällt meine Bilanz ernüchternd aus: es ist extrem unbequem, führt zu Schulter und Nackenschmerzen und das Schlimmste ist, dass ich sogar langsamer bin als mit dem Stevens Strada.
Das hört sich nach falscher Einstellung oder Geometrie an. Manchmal sind es nur 5 mm an der Sattelhöhe, Sattelanordnung, Vorbauhöhe, Vorbaulänge, Kurbellänge, usw. Vielleicht mal das Fitnessbike vermessen oder neben den Renner stellen und vergleichen. Oder zu einem richtigen Fachmann gehen.

Viel Spaß.

wilf
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Bergamo
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Beitragvon Bergamo » 22.09.2011, 10:00

Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich die Reifen bestellen und einbauen.

Und ja, an eine Radsitzoptimierung habe ich auch schon gedacht, aber es irgendwie nie geschafft. Jetzt im Herbst ist ja mehr Zeit ...

Gruss Olav
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Reisender
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Beitragvon Reisender » 22.09.2011, 11:33

Bin selbst von 25er auf 23 runter und empfinde das fahren als besser, subjektiv.
Das kann aber auch einfach an der Gummimischung der 4000s liegen im Gegensatz zu den 4Season mit der weicheren Mischung.
<< Foto by Helmut
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Erdinguerre
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Re: Breitere Reifen am Rennrad

Beitragvon Erdinguerre » 22.09.2011, 11:40

Bergamo hat geschrieben:Nach einem Jahr Rennrad fahren (fällt meine Bilanz ernüchternd aus: es ist extrem unbequem, führt zu Schulter und Nackenschmerzen.
Hast Du mal gezielte Übungen versucht? So etwas wie progressive Muskelentspannung oder zum Beispiel hier:
http://www.bike-magazin.de/?p=3504

In aller Regel ist man auf'm Rennrad spürbar schneller unterwegs. Am besten mal n netten Sportsfreund fragen, der halbwegs sportlich auf'm Bock sitzt. Bei einer ungünstigen Sitzposition leidet nicht nur das Tempo, sondern auch das Wohlbefinden...
Ötzy
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Beitragvon Ötzy » 22.09.2011, 18:05

@ Bergamo: Wenn Du noch etwas Zeit mitbringst kannst Du gerne meine 28er Conti,4-Seasons haben. Zum Probieren reicht das erstmal aus, könnte allerdings etwas knapp mit dem Einbau werden.
Demnächst werde ich mein Rad mit 35ern ausrüsten, mit denen ich bis nächstes Frühjahr auch in Wäldern bummeln kann (Erfahrungswerte gern genommen ;) )

Dein Gedanke ist vollkommen richtig.
Während sich einige mit teurem Material für Rahmen und Anbauteilen den Komfortgewinn erkaufen, denkst Du an mehr Luftvolumen im Reifen.
Günstiger und effektiver geht es gar nicht, oder ?
Viertel vor Weihnachten geht die Order für mein Rennrad raus - 25mm Contis werden auch hier zum Einsatz kommen.
Style-Piloten finden sowas evtl. daneben.
Spürbare Argumente dürften den meisten fehlen.
Berichte von Deinen Erfahrungen und melde Dich ggf. bei mir.

Gruß, Sascha
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Beitragvon tierfreund23 » 25.09.2011, 12:01

Bei 23er Reifen ist der Rollwiderstand geringer als bei 25 mm Reifen. Der Unterschied ist aber so gering, dass er dir sicher nicht auffällt.

Viel mehr machen sich unterschiedliche Gummimischung bemerkbar, nicht nur Abrollverhalten, sondern auch in der Haftung bei Nässe.

Ich würde dir auf jedenfall zu einer Radsitzoptimierung raten. Wenn ein Rennrad nicht optimal auf dich abgestimmt ist, macht es keinen Spaß.
Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede...

Zitat: Ernst Moritz Arndt 1812
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Beitragvon Speedmanager » 25.09.2011, 13:37

tierfreund23 hat geschrieben:Bei 23er Reifen ist der Rollwiderstand geringer als bei 25 mm Reifen. Der Unterschied ist aber so gering, dass er dir sicher nicht auffällt.
Bei allen bisher bekannten Prüfstandsläufen rollten die 25er leichter als 23er Reifen, gleicher Luftdruck vorausgesetzt.
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tierfreund23
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Beitragvon tierfreund23 » 25.09.2011, 22:21

Ok, das wusste ich auch noch nicht.

Aber ich denke, der Unterschied ist so niedrig, dass es uns wahrscheinlich nicht wirklich auffällt.
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Zitat: Ernst Moritz Arndt 1812
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Beitragvon Don Vito Campagnolo » 27.09.2011, 15:19

Kann an der Bremse durchaus eng werden: Breitere reifen bauen auch höher. Am Speedbike meiner Freundin (RR-Rahmen Bianchi 1885) sind 28mm Vittorias verbaut, da ist zwischen Reifenlauffläche und Hinterradbremse gerade mal ein Milimeterchen Luft.

Am Rad eines Teamkameraden (Ridley Triton) sind 25er Grand Prix 4000 drauf, da ist es an der VR-Bremse sehr eng.

Also: Jetzt schon mal bei den schmalen (flachen) Reifen peilen, wie viel Luft da noch ist!
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Re: Breitere Reifen am Rennrad

Beitragvon kolo@post.cz » 27.09.2011, 18:24

Bergamo hat geschrieben:In der Roadbike habe ich gelesen, dass 25 mm Reifen gegenüber 23 mm Reifen nicht nur einen deutlichen Komfortgewinn bringen, sondern sogar den besseren Rollwiderstand haben sollen.
Ja, breitere Reifen bringen etwas mehr Fahrkomfort, wenn auch nicht wesentlich. Natürlich sollte man mit dem Druck höchstens bis 7..8 bar gehen, sonst ist der Komfort wieder weg. Ja, Rennradfahren geht richtig auf die Knochen.

Ich habe vorne 25, hinten 28 mm, bei den meisten Rennräder passt aber nur bis 25 mm.

Bild

Bei schlechten Strassen, die in D immer häufiger werden, nutzt nur Federung und breite Reifen was (26"x1.5"), habe mal ein MTB bestellt mit Federung vorne. Das Gewicht ist etwas höher, nun ja, bin auch kein Leichtgewicht.

Werde Reifen ohne Profil montieren und mal probieren, wie sich das anlässt auf der Strasse, eventuell vorne große Kettenblätter könnten noch sein.

Bild
:D
MTB angekommen
Bild
hergerichtet
mit DreifachKurbel 52x42x36 /13kg, Schwalbe CITY JET, 40-559
Slick Reifen 26"x1.5"
Bild


auf Rennlenker mit Rahmenschalthebel umgebaut, Scheibenbremsen entfernt und auf mini V-Bremse umgerüstet.

Bild
Zuletzt geändert von kolo@post.cz am 17.04.2012, 22:36, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Breitere Reifen am Rennrad

Beitragvon Stevie » 10.10.2011, 09:53

Bergamo hat geschrieben:Nach einem Jahr Rennrad fahren (vorher hatte ich ein Fitnessbike von Stevens) fällt meine Bilanz ernüchternd aus: es ist extrem unbequem, führt zu Schulter und Nackenschmerzen und das Schlimmste ist, dass ich sogar langsamer bin als mit dem Stevens Strada. Das hatte ich mir anders vorgestellt.

Aber ich will dem Rad noch ein zweites Jahr eine Chance geben. In der Roadbike habe ich gelesen, dass 25 mm Reifen gegenüber 23 mm Reifen nicht nur einen deutlichen Komfortgewinn bringen, sondern sogar den besseren Rollwiderstand haben sollen. Das möchte ich unbedingt probieren. Ich bin nun nicht der begnadete Bastler: wenn ich breitere Reifen einbaue, müssen dann auch die Bremsen angepaßt/ eingestellt werden? Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
Ich habe auch mal von 23-er auf 25-er gewechselt und ein etwas besseres Gefühl bekommen (ich fühlte mich etwas sicherer z. B. auf Radwegen), einen wirklichen Komfortgewinn habe ich aber nicht verspürt.

Viel mehr hat bei mir das Umdrehen des Vorbaus gebracht, so daß ich eine wesentlich geringere Überhöhung fahre (sieht man auch beim Profilfoto meines Rades). Hast du das mal ausprobiert?

LG, Stevie
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Beitragvon kolo@post.cz » 13.10.2011, 17:29

Bild



hallo,
heute erste 60km Runde mit Sparringspartner (fuhr mit Rennrad)) gedreht, Luftdruck hab ich auf 4bar. Also ich kann nur sagen, fuhr sich wie auf einer "Sänfte" selbst bei schlechter Wegstrecke, mit der Geschwindigkeit konnt ich ohne Problem mithalten.

Kann ich nur empfehlen, probierts mal aus, die Bandscheiben danken es. :)
Bild
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Beitragvon kolo@post.cz » 02.11.2011, 13:40

nach ausgiebigen Probefahrten bin ich nun zu der Überzeugung gekommen, daß ein "Strassen MTB", genau das Richtige für die meisten Gelegenheiten ist.
Was ich im Besonderen feststellte, die Kurvengeschwindigkeit kann bei Breitreifen wesentlich höher sein, als bei den Schmalen. Die Dämpfung an der Vorderachse wirkt sich außerordentlich positiv auf das Laufverhalten das Rades aus.

Beim Rennrad hatte ich den Eindruck, ich würde auf Holzräder fahren :oops:

:Rentierschlitten: :Freibier:
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Beitragvon Ötzy » 17.11.2011, 21:07

Ötzy hat geschrieben:@ Bergamo: Wenn Du noch etwas Zeit mitbringst kannst Du gerne meine 28er Conti,4-Seasons haben. Zum Probieren reicht das erstmal aus, könnte allerdings etwas knapp mit dem Einbau werden.
Besteht noch Testbedarf ?
2x Pelle+Schlauch stehen zur Verfügung.
Kost nix, macht nur um eine Erfahrung reicher.
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Beitragvon Technobull » 01.02.2012, 17:26

kolo@post.cz hat geschrieben:.... Die Dämpfung an der Vorderachse wirkt sich außerordentlich positiv auf das Laufverhalten das Rades aus.....

Beim Rennrad hatte ich den Eindruck, ich würde auf Holzräder fahren :oops:n:
Es kommt wohl auch darauf an was für ein Rahmen und besonders was für eine Gabel es ist. Guter Stahl hat nunmal mehr Eigenfederung als bei den meisten Alurahmen, deswegen machen Federgabeln ja auch Sinn nur schlucken die eben auch Kraft und bringen Gewicht rein.

Ansonsten analog zu anderen Sportarten einfach mal einen qualifizierten Trainer hinterher fahren lassen für eine Weile, am besten mit Helmkamera, oder eben auf den Rollentrainer und dann per Video sehen was sich abspielt.


Auf Hamburger Schlagloch- und Baumwurzelpisten die auch als Radwege gekennzeichnet sind machen 23 mm Reifen keinen Sinn, auch 28 mm sind nicht soo komfortabel aber ich komme zurecht. Ich habe jetzt einen Tourer mit 35 mm, das ist eine ganz andere Klasse komfortmäßig aber eben auch kein Tempobolzen.
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Beitragvon kolo@post.cz » 05.02.2012, 11:54

Technobull hat geschrieben:Auf Hamburger Schlagloch- und Baumwurzelpisten die auch als Radwege gekennzeichnet sind machen 23 mm Reifen keinen Sinn, auch 28 mm sind nicht soo komfortabel aber ich komme zurecht. Ich habe jetzt einen Tourer mit 35 mm, das ist eine ganz andere Klasse komfortmäßig aber eben auch kein Tempobolzen.
35mm Reifen sollten aber möglichst ohne Profil sein, sonst bremst es ungemein bei über 30 km/h.

http://www.schwalbe.com/ger/de/produkte ... rodukt=131
http://www.schwalbe.com/ger/de/produkte ... rodukt=137
http://www.bike24.net/1.php?content=8;n ... id=0;pgc=0
http://www.reifenhouse.de/Tour-Reifen/C ... :2190.html

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Technobull
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Beitragvon Technobull » 05.02.2012, 23:41

kolo@post.cz hat geschrieben:35mm Reifen sollten aber möglichst ohne Profil sein, sonst bremst es ungemein bei über 30 km/h.
Stimmt, nur würde ich gegenwärtig nicht gern ohne Profil unterwegs sein, der Marathon Plus ist ein guter Kompromiss hinsichtlich Komfort, Naß-und Schneehaftung, schnell ist was Anderes. Andererseits komme ich damit bei Matsch auf Feld-und Waldwegen gut zurecht und sehe nicht ein wozu ich ein MTB brauche, mit Grobstollen, die richtig Krach machen und enorm viel Kraft kosten.
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Beitragvon Bergamo » 23.05.2012, 09:48

So, jetzt habe ich ca 2000 km mit den 25er Reifen hinter mir. Der Komfort ist deutlich höher und subjektiv empfinde ich auch den Rollwiderstand als deutlich besser. Es macht also schon mal etwas mehr Spaß :D
Allerdings hat eine Sitzoptimierung ergeben, dass mein Rahmen einfach zu klein ist (schade, da wurde ich wohl beim Händler nicht gut beraten). Deshalb werde ich wohl spätestens zum Ende der Saison auf ein neues Rad umsteigen, dass dann hoffentlich besser passt. Sehr wichtig wird dann auch ein breiterer Lenker sein. Meiner ist so schmal, dass ich die Hände immer abknicken muss und mir deshlab auch die rechte Hand schnell einschläft. Naja, war mein erstes Rennrad und man lernt daraus ...

Gruß Olav
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Beitragvon kolo@post.cz » 23.05.2012, 11:00

würde auf jeden Fall beim Neukauf eines Rennrades darauf auchten, daß auch ein 28 mm Reifen in den Rahmen passt.

Ein "Cyclo Cross" Rennrad bietet genügend Platz und lässt sich mit entsprechenden Reifen auch auf der Strasse fahren. : Kreisel :

http://www.reifenhouse.de/Rennrad-Reife ... 5_419.html
Zuletzt geändert von kolo@post.cz am 11.07.2012, 09:42, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Ötzy » 23.05.2012, 16:25

Bergamo hat geschrieben:So, jetzt habe ich ca 2000 km mit den 25er Reifen hinter mir. Der Komfort ist deutlich höher und subjektiv...dass mein Rahmen einfach zu klein ist...
Einen Tag nach Weihnachten hatte ich mir mein Rennrad im Hamburger Radhaus bestellt und nach meinem Geburtstag ende Januar abgeholt. Wir (ich hatte ja keine Erfahrungswerte und habe mich auf Arne & Co verlassen) orderten nach ausgiebigem vor und zurück den 56er Rahmen, was sich beim anpassen am Tag der Abholung als "zu kompakt" erwies. Ich fühlte mich schlicht und einfach nicht wohl.

Kurzerhand wurden die gesondert bestellten Laufräder in einen 58er Rahmen gespannt und 2 oder 3 Spacer am Gabelschaft des Platzes verwiesen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Bereifung ist und bleibt ebenfalls bei 25mm.
Ach ja, das höllische Mehrgewicht ;) kompensierte ich mit 4 Kilo weniger Körpergewicht. Das gesparte Geld fließt derzeit in Spargel und Erdbeeren. :trommel:
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Beitragvon kolo@post.cz » 04.07.2012, 13:57

meine Shimäre erneut umgebaut, die Zoom MTB Federgabel ausgetauscht gegen leichtere Federgabel, nun so werd ichs lassen

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Beitragvon Mirco » 04.07.2012, 18:27

kolo@post.cz hat geschrieben:würde auf jeden Fall beim Neukauf eines Rennrades darauf auchten, daß auch ein 28 mm Reifen in den Rahmen passt.

Ein "Cyclo Cross" Rennrad bietet genügend Platz und lässt sich mit entsprechenden Reifen auch auf der Strasse fahren.

http://www.reifenhouse.de/Rennrad-Reife ... :2423.html
Bei einer Cyclo Cross Beratung sollte man aber auch erwähnen, dass man das Rad auch als Rennrad verwenden möchte, weil im Cyclo Cross Bereich in der Regel eine Rahmengröße kleiner gewählt wird. Ich fahre z. B. RH 60 Rennrad und RH 58 Cyclo Cross.

;-)
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Beitragvon Stevie » 10.09.2012, 15:44

Wenn ich nur EIN Rad fahren würde/müsste, würde ich mich auch immer für ein Cyclocross entscheiden - zweiter Laufradsatz (mit Rennradreifen) rein und man hat beides - für den "Hobbysportler" m. E. ideal.
Ich genieße jeden Kilometer ...

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