Umfrage: Welcher Fahrertyp bist Du?

Peter Lemke
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Umfrage: Welcher Fahrertyp bist Du?

Beitragvon Peter Lemke » 07.03.2008, 16:53

Hallo Liebe Sportsfreunde,

kleine Umfrage hier unter dem Forumskader:

"Welcher Fahrertyp bist Du?"

Und zwar geht es um Eure persönliche Einstellung zum Radmaterial (hat sich so ergeben aus einer Diskussion über das Tchiborennrad).

Typ A:
Der PRESTIGE Fahrer
Du fährst immer das neueste und beste Rad, am liebsten Profimaterial oder Edelwerkstoffe, wenns irgendwie geht jedes Jahr ein neues Rad.

Typ B:
Der BUDGET Fahrer
Du fährst ein Rad mehrere Jahre, weil es Dir gut gefällt. Bei Wartungsbedarf machst Du ein paar Up- oder Downgrades, was gerade günstiger erscheint. Nach ein paar Jahren möchtest Du dich neu Verlieben und holst Dir ein Neues. Alles soll sich im Rahmen halten.

Typ C:
Der AUSDAUER Fahrer
Du fährst ein Rad über mehr als ein Jahrzehnt. Moden und technische Errungenschaften interessieren Dich nicht so sehr, Hauptsache es läuft wie geschmiert.

Typ D:
Der RANDONNEUR
Du weisst eigentlich gar nicht mehr was für ein Rad Du fährst, nur noch soviel, daß Du es mal bewusst ausgesucht hast. Bewährtes, zuverlässiges Material, gut für viele Tausendkilometer, gerne auch Gasrohr, daß zur Not jeder Landmaschinenschlosser oder Dorfschmied richten kann.

Falls Du Dich nicht wiederfinden solltest, charakterisiere bitte einen neuen Fahrertypus.
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kuexta
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Beitragvon kuexta » 07.03.2008, 18:35

Ich würde mich als Typ B bezeichnen.
Mit der Einschränkung, dass ich nicht downgrade und dafür auch mal upgrade wenn kein Wartungsbedarf besteht.
Zuletzt geändert von kuexta am 08.03.2008, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 07.03.2008, 20:48

Klarer Fall, ich bin der B-Type. Mit 18 hatte ich für 800 Mark mein erstes Rennrad neu gekauft. So viel kostete damals ca. ein PKW-Führerschein. Das Rad hab ich dann 24 Jahre lang gefahren. Den Nachfolger kaufte ich gebraucht für 1.300 Mark, fahre noch heute damit.

Immer wenn ich jetzt in Gedanken an ein neues Rad schwelge, schlägt mein Verstand zu. Brauchst Du das? Worauf musst du dafür verzichten? Mal abwarten, wie lange mein Verstand meinen inneren Schweinhund unterdrücken kann. Letzterer will ein neues kaufen.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Gert
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Beitragvon Gert » 09.03.2008, 21:39

Also ich bin wohl eine Mischung aus B/C :roll:
Einerseits glaube ich schon, dass ich mein Rad (1 1/2Jahr alt)noch einige Jahre fahren werde, auf der anderen Seite ist es wie mit den Autos, man schaut ständig auf die Annoncen und irgendwann glaubt man, der eigene Wagen ist auch nicht mehr so doll :twisted: ! Wer weiß, ob er mich nicht bald stehen läßt, oder so! Ich hoffe, ich kann auch der Versuchung wiederstehen :oops:
Auf der anderen Seite bin ich nicht gerade der "Schrauber"! Ich habe mir meinen Renner fachkundig auf meine Größe und Gewicht aufbauen lassen. Wenn ich techniche Details angeben soll, komme ich ins Schwimmen. Na gut, ne 105 Schimano, noch Standartkurbel ( wird nächste Woche "Kompakt"), Carbongabel, aber dann hört es auch schon fast auf.
Ich bin aber bemüht, mir mehr technisches Daten anzueignen.

Gruß, Gert
nichts ist unmöglich!!!
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 10.03.2008, 11:53

Dann bin ich wohl Typ B mit leichter Tendenz zu C.

Mein erstes MTB war ein Werbegeschenk zu einem Zeitschriftenabbo. Da schwabbte die MBT Welle grade nach Deutschland. Ausgestattet war der starre Stahlrahmen mit ner billigen 18 Gang SIS Schaltung. Aus damaliger wie aus heutiger Sicht absoluter Schrott.
Irgendwann brach die Gabel, die haben wir dann geschweißt. Als Schüler war halt keine Kohle für Neuteile :D
Erst ein Rahmenbruch nach einem heftigen Sturz bescherte mir mein zweites Bike. Das hatte dann schon´ne indexierte 21 Gangschaltung und eine Stahlfedergabel. Nach 4 Jahre wurde es Opfer von Langfingern.

Ebenso das Nächste. Auf das hatte ich Jahrelang gespart. Mein erstes Markenrad von Trek wurde nach bereits zwei Jahren gezockt.

Mein Bergamont Evolve 7.0 fahr ich nun schon seit 2001. Ist ein gemütlicher Tourer mit Tendenz zum CC. Viele Leute haben mich für bekloppt erklärt mir ein Rad zu kaufen, das mehr wert war als mein Auto.

Ich hab es nicht bereut. Die Geometrie passt wie angegossen. Da fühl ich mich sauwohl drauf. Das werde ich wohl noch ziemlich lange fahren. Verschlissene Teile werden, wenn es der Geldbeutel zulässt, durch hochwertigere Parts ersetzt.

Ich spiele allerdings noch mit dem Gedanken mir für Rennen einen reinen CC-Flitzer zuzulegen, muss dafür allerdings noch sparen und will auch die Entwicklung im Carbonrahmenbau noch abwarten. Das scheint noch nicht ganz ausgereift und ist noch zu teuer.
Blues81
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Beitragvon Blues81 » 12.03.2008, 08:13

Da bin ich wohl Paradebeispiel für B.

Das Rad vor drei Jahren für ca. 650€ gekauft (ich war Einsteiger und wollte erst einmal sehen, ob ich beim Rennradfahren bleibe) und in jedem Jahr warten lassen und leichte Upgrades verpasst (z.B. Sattel und Laufräder, dieses Jahr vielleicht neue Bremsen). Downgrades würde es geben, wenn etwas kaputt geht und ich jetzt kein Geld hätte um gleichwertigen Ersatz anzuschaffen.
Ein komplett neues Rad ist für in 2-3 Jahren geplant.

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