Radschnellweg Ruhr: Eröffnung Abschnitt 2 (Bericht + Bilder)

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VeloC
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Radschnellweg Ruhr: Eröffnung Abschnitt 2 (Bericht + Bilder)

Beitragvon VeloC » 29.11.2015, 21:57

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Vorschau:
Pressedienst des Regionalverbands Ruhr hat geschrieben:Eröffnung der Rheinischen Bahn am nächsten Freitag

Essen/Mülheim (idr). Wie der geplante Radschnellweg Ruhr - RS1 mal aussehen soll, davon können sich Radfahrer auf einem Teilstück der Rheinischen Bahn in Mülheim ein Bild machen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den zweiten Abschnitt des Radweges in der Qualität eines Radschnellwegs ausgebaut. Die über fünf Kilometer lange und sechs Meter breite Strecke verläuft von der Brücke Reuterstraße bis zum Mülheimer Hauptbahnhof. Die vollständig ausgebaute Bahntrasse Rheinische Bahn vom Essener Universitätsgelände bis zum Rheinpark in Duisburg soll das Herzstück der "A40 für Radfahrer" quer durch die Metropole Ruhr werden.

Auf der Brücke Reuterstraße an der Stadtgrenze Essen/Mülheim geben Land und RVR am 27. November, 10 Uhr, den neuen Abschnitt offiziell frei. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel werden dann gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums, Horst Becker, den Oberbürgermeistern aus Mülheim an der Ruhr und Duisburg, Ulrich Scholten und Sören Link, sowie Stadtdirektor Hans-Jürgen Best die neue Strecke testen.

Am Treffpunkt startet nach der offiziellen Eröffnung eine Radtour zum Mülheimer Hauptbahnhof.
Berichte und Bilder:
Pressedienst des Regionalverbands Ruhr hat geschrieben:RVR, Land und Kommunen eröffnen Modellstrecke für den Radschnellweg Ruhr auf der "Rheinischen Bahn" in Mülheim

Mülheim/Metropole Ruhr (idr). So soll er aussehen – der geplante Radschnellweg Ruhr - RS1: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Abschnitt der Rheinischen Bahn auf Mülheimer Stadtgebiet in der Qualität eines Radschnellwegs ausgebaut. Gestern (27. November) eröffneten Vertreter des RVR, des Landes und der beteiligten Kommunen die rund fünf Kilometer lange und sechs Meter breite Modellstrecke.

Der neue Rad- und Fußweg auf der ehemaligen Gütertrasse der Rheinischen Bahn verläuft vom Abzweig Grugatrasse in Essen parallel zu den Bahngleisen bis zur Rampe Max-Kölges-Straße in Mülheim an der Ruhr. Der vier Meter breite, asphaltierte Radweg wird von einem zwei Meter breiten Fußweg flankiert. Die vollständig ausgebaute Bahntrasse "Rheinische Bahn" vom Essener Universitätsgelände bis Duisburg soll das Herzstück der "A40 für Radfahrer" quer durch die Metropole Ruhr sein. Mit den Essener und Mülheimer Teilstücken ist fast die Hälfte der Strecke fertig. Die beiden Innenstädte sind jetzt kreuzungsfrei und steigungsarm zu erreichen. In Kürze wird der Radweg bis zur Hochschule Ruhr-West weitergeführt.

Die Gesamtausbaukosten für den neuen Wegeabschnitt belaufen sich auf rund 5,7 Millionen Euro. Das Projekt wurde durch die EU zu 50 Prozent und durch das Land NRW zu 30 Prozent gefördert. Die verbleibenden 20 Prozent sind Eigenmittel des RVR.

"Der heute eröffnete Radweg ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Kurs zum Radschnellweg Ruhr von Duisburg bis Hamm. Mit diesem städteverbindenden Abschnitt zwischen Essen und Mülheim zeigen wir schon heute, wie zukunftsweisende Mobilität in Ballungsräumen künftig aussieht", bekräftigt RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel. "Das einstimmige Votum der Stadträte und des Kreistags Unna sowie die große Begeisterung der Menschen für eine zentrale Ost-West-Achse in der Metropole Ruhr bestärken uns in unserer Absicht, den Radschnellweg Ruhr konsequent bis Duisburg auszubauen."

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek zeigt sich zuversichtlich: "Der Radschnellweg Ruhr ist ein Projekt mit bundesweiter Strahlkraft. Mit dem RS1 von Hamm bis Duisburg wird das Ruhrgebiet zum Wegbereiter für eine moderne, umweltschonende, gesunde und nachhaltige Mobilität. Über 60 Prozent der befragten Bürger haben sich im vergangenen Jahr für den RS1 ausgesprochen, 21 Prozent würden hier in Zukunft zusätzlich mit dem Rad zur Arbeit fahren."
Lange und ungeduldig hatten die Radfahrer auf dieses wichtige Teilstück gewartet, das eigentlich im vergangenen Sommer schon hätte fertig sein sollen. Genau eine Woche nach dieser Ankündigung verwüstete Sturmtief Ela Bahnlinien, Straßen, Wälder und Grünflächen und machte damit auch sämtliche Zeitpläne für Bauprojekte hinfällig. Dass der Verzug am Ende auf nur vier Monate begrenzt werden konnte, spricht für die Macher. Der neue Abschnitt wurde in den vergangenen Wochen bereits grauzonenlegal von zahlreichen Radfahrern genutzt, unter anderem auch von mir. Selbstverständlich nur außerhalb der Arbeitszeiten der Bauteams!

Um an der offiziellen Eröffnung teilnehmen zu können, habe ich mir extra einen Tag frei genommen. Bei Olaf klappt das leider nicht, weshalb mir die Verantwortung für die Fotos zufällt. Bei dem trockenen, aber eisigen Wetter nichts, worum ich mich reißen würde. Anhalten, Handschuhe aus, Kamera auspacken, fotografieren, Kamera wieder einpacken, Handschuhe wieder anziehen, weiterfahren und als nächstes das Ganze von vorn. Um mir wenigstens das ständige Auf- und Absteigen vom Rad zu ersparen, nehme ich den Tourenroller und starte schon um kurz vor 8:00. Schlechter Zeitpunkt, denn die blind rangierenden Mutti-Taxis an der nahegelegenen Schule (Klasse 8-13!) blockieren und gefährden alles, was sich nähert. Am Rhein-Herne-Kanal geht es bis Essen-Dellwig, und von dort zum Bahnhof Borbeck, wo an der in diesem Jahr asphaltierten Auffahrt vom Weidkamp auf die Rad-Trasse das erste Mal die Sonne heraus kommt:

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Die Straßen und alle asphaltierten Wege sind verdammt glatt, fast bin ich daher dankbar, dass die Borbeck-Trasse selbst ihre Asphaltierung noch vor sich hat. Nach 1,7 km trifft sie auf die Rheinische Bahn, und weitere 1,5 km nach rechts erreicht man den Kaldenhoverbaum, wo bis zum Mai noch das Ende der zunächst provisorisch als gemeinsamer Rad-/Fußweg ausgeführten Ausbaustrecke war. Jetzt fängt hier (ganz hinten im Bild) in Richtung Mülheim die Modellstrecke nach Radschnellwegstandard an: links der 2 m breite Fußweg mit wassergebundener Decke, rechts der asphaltierte Radweg mit 4 m Breite, markiert mit Zeichen 241:

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200 m weiter befindet sich aktuell die mobile Fahrradzählanlage der Stadt Essen, im Gegensatz zur stationären Anlage an der Alster leider ohne Anzeige – nichts für Spielkinder, aber Hauptsache, sie liefert Daten:

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Noch ein paar Meter weiter unterquert man die wichtigste Ost-West-Bahnlinie des Ruhrgebiets, die Verbindung Duisburg – Mülheim – Essen – Bochum – Dortmund. Aktuell ist sie zwischen Duisburg und Essen deutlich schwächer befahren als sonst, weil vor einigen Wochen ein wichtiges Stellwerk in Mülheim-Styrum abgebrannt ist und die Reparaturarbeiten bis Ende März 2016 dauern sollen. Das hat den Verkehrsdruck auf die Radverbindungen noch weiter erhöht, da jetzt viele Radfahrer, mich eingeschlossen, selbst bei Sauwetter lieber die komplette Strecke mit dem Rad fahren, statt sich in überfüllte und häufig verspätete Züge zu quetschen. Die Unterführung ist durch LED-Lampen in engen Abständen hell erleuchtet. Wenn es richtig dunkel ist, wirkt sie von weitem wie ein Tanzsaal:

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500 m vor dem Treffpunkt an der Stadtgrenze kündigt sich bereits die "Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt Mülheim" an. Das war eigentlich nicht so geplant, schnappe ich später von Offiziellen auf, das Schild sollte genau an der Stadtgrenze aufgestellt werden. Zum Glück leben wir in friedlichen Zeiten, so dass eine Kriegserklärung der Stadt Essen an die Stadt Mülheim wegen der versuchten Gebietsannexion wohl nicht zu erwarten ist:

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Der neue Abschnitt beginnt am Abzweig zur Grugatrasse, der bereits Ende Mai eröffnet wurde, zwei Tage vor unserer Baustellentour mit dem Duisburger ADFC.

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Kein eigenes Fahrrad dabei zu haben, gilt heute nicht als Ausrede. Der RVR-eigene Fahrradverleih metropolradruhr hat für eingeladene Würdenträger ebenso wie für spontan entschlossene Spaziergänger mehr als gründlich vorgesorgt:

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Die Eröffnungsreden werden in der Eiseskälte recht kurz gehalten. RVR-Chefin Karola Geiß-Netthöfel schwärmt von der seltenen Einigkeit der beteiligten Städte bei der Umsetzung dieses wichtigen Verkehrsprojekts. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek weist darauf hin, dass sich die vielbeschworene Elektromobilität in Deutschland in Wahrheit auf zwei statt vier Rädern abspielt und dass deren Förderung dieser Tatsache endlich Rechnung tragen sollte. "Schöne Grüße nach Berlin!" sagt er nicht, man hört es trotzdem deutlich. Dann geht es endlich los, das rot-weiße Flatterband wird zerschnitten und der Tross aus über hundert Fahrrädern setzt sich Richtung Mülheim in Bewegung:

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Während auf der A40 der Verkehr selbst mitten am Vormittag immer wieder ins Stocken gerät, fahren wir ungehindert unter ihr durch. Die vereiste Fahrbahn vertreibt einige Radfahrer auf den geschotterten Fußweg – so war das ja eigentlich nicht gedacht. Demnächst soll es einen regelmäßigen Winterdienst durch Straßen.NRW geben.

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Hinter der Brücke Scheffelstraße verlaufen ein paar Meter stromführende Oberleitung über den Radweg. Für den Fall, dass mal ein ICE die Leitung runterreißen sollte (alles schon vorgekommen), ist der Radweg hier durch eine Art Käfig abgesichert.

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Auf dem Vorplatz des Mülheimer Hauptbahnhofs ist für heute Endstation. Hier trennt sich die alte Bahnlinie bzw. der neue Radschnellweg von der befahrenen Hauptstrecke (im Hintergrund):

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An der Radstation gibt es Kaffee und Kaltgetränke, Brötchen und passend dekorierte Amerikaner:

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Und absolute Einzelstücke von Cruiserbikes, die man kaum fotografieren kann, weil sie dauerhaft von staunenden Leuten umlagert sind:

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An der Rampe gegenüber dem Bahnhof haben die Bauarbeiter am Vortag noch bis in die Nacht gearbeitet. Unter anderem wurde ein provisorisches Geländer angebracht. Blaue Hinweisschilder verkünden "Nur noch 12 Minuten bis Mülheim-Heißen", "Nur noch 31 Minuten bis Essen-Zentrum".

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Ein gutgelaunter alter Herr schiebt seinen Rollator langsam die neue Rampe hinauf und scherzt: "Ich mache jetzt einen Spaziergang zum Essener Weihnachtsmarkt. 10 Kilometer sollen das sein?". "Eher 12!" meint ein vorbeikommender Radfahrer. "Oh!", der alte Herr bemüht sich um ein betrübtes Gesicht. "Na dann," – verschmitztes Grinsen – "beeile ich mich mal lieber!". Spricht’s und marschiert los Richtung Essen.

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Durch den Bauzaun oberhalb der Rampe schaut man auf das alte Eisenbahnviadukt, wo die Bauarbeiten im Frühjahr fortgesetzt werden sollen. Hoffentlich ist bis dahin Vernunft vom Himmel geschneit und die Pläne einer Fußgängerzone, in der Radfahrer gefälligst nicht zu rasen haben, vom Tisch!

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Auf der Infoseite der Stadt Mülheim ist zwar weiterhin von einer "Mischverkehrsfläche" die Rede, aber immerhin wurden auf der Computergrafik die als Viererkette plus Hund nebeneinander flanierenden Fußgänger auf die andere Seite verbannt und der Zentralbereich durch fröhliche (und eindeutig rasende!) Radfahrer gefüllt. Ein zarter Hinweis, dass das letzte Wort doch noch nicht gesprochen ist? Der vorliegende Entwurf könnte so einfach durch relativ kleine Modifikationen an die Radschnellwegstandards angepasst werden und die sinnlose Zerstörung eines großartigen Projekts auf dem Abschnitt noch verhindert werden!

Auf dem Rückweg überquere ich die Ruhr auf der Schlossbrücke, von wo aus man einen guten Blick auf das Großbauprojekt "Ruhrbania" (die Mülheimer Version der Hafen-City) einschließlich des Mülheimer Stadthäfchens hat. Hamburger müssen jetzt die Augen zusammen kneifen oder zur Lupe greifen: An der bunten Flagge fängt es an und reicht außerhalb des sichtbaren Bereichs noch ein paar Meter nach rechts rüber. Es passen mehrere Sportboote rein! Einen richtigen Hafen hat Mülheim natürlich auch noch, der liegt weiter flussabwärts und ist schon ein paar Quadratmeter größer.

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Ebenfalls von der Schlossbrücke aus blickt man auf die alte Eisenbahnbrücke, wo der Radschnellweg vom Viadukt östlich der Ruhr (im Bild rechts) auf die andere Ruhrseite zur Hochschule Ruhr-West und von dort weiter nach Duisburg geführt werden soll. Die gute Nachricht des Eröffnungstages: Das soll schon deutlich früher als bislang geplant umgesetzt werden!

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Auf der westlichen Ruhrseite schleppe ich den Roller die Treppen rauf und knipse einmal den Blick nach Osten Richtung Hauptbahnhof:

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und einmal nach Westen Richtung Hochschule:

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Für meinen perfekten Arbeitsweg würde die Fertigstellung der Brücke schon reichen, denn auf der Westseite der Ruhr verläuft der RuhrtalRadweg, dem ich dann bis fast nach Hause folgen könnte. Eine Rampe von der Brücke herunter, vielleicht so spiralförmig wie an der A44, wäre genial. Bitte, bitte, bloß keinen Aufzug bauen, der dann alle Nase lang von Vandalen zerstört würde und am Ende hohe Kosten und Null Nutzen bringt! Gilt übrigens für die andere Ruhrseite analog. Eine Rampe zum Rathausmarkt würde die Mülheimer City störungsfrei an den RS1 anbinden. Da kann man sich doch konstruktiv so richtig schön dran austoben!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom RuhrtalRadweg, hier die Radbrücke an der Styrumer Ruhraue:

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Blick ruhrabwärts von der Brücke. Im Hintergrund der ehemalige Wasserturm, der heute das Wassermuseum Aquarius beherbergt.

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Hier ist er aus der Nähe:

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Die Ruhraue in Oberhausen-Alstaden im Schatten der Eisenbahnbrücke Duisburg – Oberhausen mit der Deponie Kolkerhofweg im Hintergrund:

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Ein Stück weiter der Blick Richtung Duisburg:

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Das Biotop in Oberhausen-Alstaden; die ehemalige Halde am Ruhrufer hat eine interessante Geschichte.

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Nördlich des Ruhrknies trifft der RuhrtalRadweg auf die A3:

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… die einige Hundert Meter weiter dann unterquert wird:

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Blick auf den Zusammenfluss von Ruhr und Schiffahrtskanal. An der Straße Ruhrdeich, am rechten Bildrand hinter den Bäumen, verläuft der erhöht liegende Radweg so dicht unter den Brücken, dass man sich an einigen Stellen tief über den Lenker beugen muss:

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Das Tauchcenter Nullzeit in einem ehemaligen Trinkwasserspeicher zwischen Ruhr und Rhein-Herne-Kanal (RHK):

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RHK mit Blick Richtung Rhein, links der Stichkanal zur Ruhr mit Sperrtor, im Hintergrund die Berliner Brücke der A59, überragt vom Untertor der Schleuse Meiderich. Während meines Studiums war ich einmal dort oben – tolle Aussicht!

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RHK mit Binnenschiff und Enten (touristisches Pflichtfoto):

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Normaler Mittagsverkehr auf der Kanalbrücke in Meiderich. Das Aufkommen an LKW zwingt die Fahrer oft zum Kolonnefahren. So viel zum Thema "Sicher nur mit Abstand dahinter", liebe Verkehrswacht NRW!

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RHK mit Blick Richtung Oberhausen, fünf Brücken in einem Bild – die fünfte ist bei der geringen Auflösung leider nur noch als Nebel hinter der vierten zu erahnen:

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alle Fotos

RS1-Fanseite (inzwischen hochoffiziell ernannt)

Die Welt zum RS1 24.11.2015

SPON zum RS1 27.11.2015

n-tv zum RS1 27.11.2015

WAZ Essen 28.10.2015

WAZ Videoblog Essen auf Rädern, Folge 16

WAZ Region 27.11.2015

WAZ Rhein-Ruhr 27.11.2015

Pressespiegel bei VeloCityRuhr.net

Video von Talradler
Zuletzt geändert von VeloC am 01.11.2016, 21:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Aero 9-3 » 04.12.2015, 10:45

Ich wünsche dem RS1 massenhaft fröhliche Radler/Innen und ein gesundes miteinander! Mögen derartige Schnellstrecken in 10 Jahren zur Realität in Ballungsräumen zählen!!!
Danke für den lesenswerten Bericht! :-)
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Beitragvon VeloC » 27.04.2016, 21:19

Es wäre schön, wenn sich auch Unterstützer aus Hamburg für diese Petition finden würden:

Aufnahme des RS1 in den Bundesverkehrswegeplan 2030

Direktlink zur Petition

Danke euch im Voraus! ;-)
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Beitragvon Ketsch » 03.05.2016, 15:46

Mist

Ich habe es jetzt erst gelesen und bin einen Tag zu spät. Die Petition ist wieder geschlossen. :mad:

Grüße
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Beitragvon VeloC » 04.05.2016, 21:39

Der gute Wille zählt! ;)

Danke dir und allen, die mitgemacht haben! Den Optimismus unseres Landesvorsitzenden teile ich zwar nicht - wenn man sich den Bundesverkehrswegeplan anschaut, ist da keinerlei Einsicht irgendwo am Horizont zu erspähen. Trotzdem kann es nicht schaden, dass sich ein paar Tausend Leute hinter die Forderung gestellt haben. Die politischen Verhältnisse im Bund sind ja nicht auf ewig zementiert...
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Beitragvon VeloC » 08.07.2016, 18:18

Informationen aus erster Hand jetzt auch im Norden:

Wer am Donnerstag, 04.08. um 18:00 Zeit und Lust hat, kann sich in Buchholz einen Vortrag zum Thema Radschnellwege anhören. Falls einer von euch hingeht, wäre eine kurze Berichterstattung an dieser Stelle nett!

Details

Übrigens, liebe Buchholzer: Mülheimer sind regelmäßig tödlich beleidigt, wenn man ihrer Stadt ein zusätzliches h zwischen ü und l reinquetscht! ;)
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RS1-Imagefilm

Beitragvon VeloC » 12.11.2016, 12:46

Nach der manuellen Wiederherstellung der einzelnen Fotos in diesem Bericht (für diese mühsame Arbeit nochmals ein grimmiges "Danke!" an die Firma Google!), kann man ja jetzt wieder wagen, Neues hier zu verlinken. Da wäre als erstes der im September fertiggestellte Imagefilm des RVR zum RS1. Ein bisschen schwülstig, aber das ist wohl das Wesen aller Imagefilme. Insgesamt finde ich ihn sehr gelungen! Olaf und ich sollten ursprünglich auch mit unseren Rollern auftreten. Leider wurde der Drehtag, für den wir eingeplant waren, wegen einer Unwetterwarnung komplett abgesagt. Fast überflüssig zu erwähnen, dass das tatsächliche Wetter an dem Tag dann herrlich war und von Blitz, Donner und Sturm nichts zu sehen. Aber die Warnung vorher war sehr ernst gewesen, und die Absage daher unvermeidlich. Na gut, müssen wir also auf die Angebote aus Hollywood wohl noch ein bisschen warten...

Die Essener Fahrradzählstelle hat endlich neuere Daten veröffentlicht. Alles, was "Rheinische Bahn" im Namen trägt, bezieht sich auf den angehenden Radschnellweg. Wie der Leiter des Essener Planungsamt es angesichts dieser harten Fakten fertigbringt, auf dem RS1 "mehr Touristen als Berufspendler" zu sehen, bleibt sein Geheimnis. Das klappt nur, wenn man seinen Blick ausschließlich auf die Wochenenden richtet, und die anderen 5 Tage zudeckt. Ob sein Bildschirm schon voller Tipp-Ex ist?
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