Helmpflicht: ja oder nein?

Wann trägst Du einen Helm?

Immer
23
42%
Nur beim Radsport
31
56%
Nie
1
2%
 
Abstimmungen insgesamt: 55
mischakugelrund
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Beitragvon mischakugelrund » 18.03.2012, 13:38

ch trage immer Helm -> Ja. Nun ja, zumindest beim Radfahren, nicht im Büro
Ich trage nur auf den Rennrad/MTB Helm -> Ja
Ich trage nie Helm -> Nein
Ich bin für die Helmpflicht -> Nein

Ich trage beim Radfahren immer einen Helm, besonders aber auf den kurzen Strecken (z.B. zum Bäcker). Grund hierfür ist, dass ein guter Freund von mir beinahe an den Kopfverletzungen infolge eines Zusammenstoßes mit einem Mofa umgekommen ist.

Ich bin allerdings auch nicht für eine Helmpflicht, da jemand, der keinen Helm trägt keine _direkte_ Gefahr für andere darstellt und in diesem unserem Lande eh schon genug reglementiert ist. Manches Risiko muss man auch mal dem Individuum überlassen. Ggf. werden Versicherungen irgendwann die Kosten für Unfallfolgeschäden nicht mehr übernehmen...

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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Helmut » 18.03.2012, 13:53

Harterbrocken hat geschrieben:-14000 Radfahrer werden jährlich in Deutschland schwer verletzt, im Schnitt 450 getötet.
Wenn man z. B. mit dem Kopf unter einen LKW-Reifen gerät, nutzt ein Helm nichts. Die Annahme, dass die Zahl 450 dank einer Helmpflicht deutlich geringer ausgefallen wäre, ist nicht richtig, was folgende Aussage belegt.
Harterbrocken hat geschrieben:-in Australien erstickte die Einführung der Helmpflicht den gerade beginnenden Fahrradboom Die Zahl der Kopfverletzungen sank dabei nicht so wie die Zahl der Radfahrer.
Das führt statistisch gesehen zu einer Erhöhung der Anzahl von Herz-/Kreislauferkrankungen und davon getöteten.

Unterm Strich würde eine Helmpflicht also mehr Leuten den Tod bringen, als sie davor zu bewahren.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Technobull » 18.03.2012, 16:00

Helmut hat geschrieben:
Harterbrocken hat geschrieben:-14000 Radfahrer werden jährlich in Deutschland schwer verletzt, im Schnitt 450 getötet.
Harterbrocken hat geschrieben:-in Australien erstickte die Einführung der Helmpflicht den gerade beginnenden Fahrradboom Die Zahl der Kopfverletzungen sank dabei nicht so wie die Zahl der Radfahrer.
...

Wohl weil auch die verbliebenen Fahrer im Sonnenland ohne Helm waren ?

Wenn das stimmen würde daß die Leute deswegen nicht mehr Radfahren dann würden die tieffliegenden Organspender auf Motorrädern ja auch nicht unterwegs sein weil es ja eine Helmpflicht gibt, und das noch gar nicht soo lange.

Die Frage ist doch eher was ein gut passender Fahrradhelm (z.B. Abus ist stufenlos verstellbar) leisten kann und was nicht, da gibt es Stimmen die sagen daß er allenfalls bei geringen Geschwindigkeiten was nützt.

Aber was ist eine geringe Geschwindigkeit ? Es macht sich ja wohl kaum jemand klar daß bescheidene 25 km/h=25000m/Std ; 3600 Sekunden ~ 7m/Sekunde sind. Oder habe ich mich hier verrechnet, bin ich einfach nur vorurteilsbelastet weil ich schon einen Mopedunfall wegen eines Helms überlebt habe ?

Mir ist jedenfalls geringer Schutz lieber als gar keiner.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Helmut » 18.03.2012, 16:20

Technobull hat geschrieben:Wenn das stimmen würde daß die Leute deswegen nicht mehr Radfahren dann würden die tieffliegenden Organspender auf Motorrädern ja auch nicht unterwegs sein weil es ja eine Helmpflicht gibt, und das noch gar nicht soo lange.
Die Motivation Mottorad zu fahren, ist sicherlich i. d. R. eine ganz andere, als die auf's Rad zu steigen.

Man sollte bekanntlich Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Technobull » 18.03.2012, 21:18

Harterbrocken hat geschrieben:Die aktuelle Spiegel-Ausgabe nimmt sich ausführlich der Helmpflicht-Diskussion an - sehr interessant. Artikel gibt es nur gegen Bezahlung (gut so!).
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 90,00.html

Bittschön, da steht doch alles ?

Also sinngemäß verstehe ich, dass so, dass Herr Ramsauer das Thema Helmpflicht angeht, weil es Stimmen macht und ihn nichts kostet, während der Ausbau der Fahrradinfrastruktur mit Radwegen, Abstellanlagen, Zugmitnahmekapazitäten, aber auch Verkehrserziehung aller Beteiligten und Altersklassen wichtiger und effektiver wäre.

London mußte ja erst im Verkehr ersticken, zudem täglicher Nahverkehrszusammenbruch mal hier mal da, dann kam die geschmähte Innenstadtmaut von 5 Pfund/Tag, siehe da es ist wieder Platz auf den Straßen, es ist eben jetzt so, es wird nicht mehr gemeckert, der Radverkehr hat dramatisch zugenommen, die Zeiten ändern sich.

"In 2007 there were more than 500,000 cycle journeys each day in the capital - a 91 per cent increase compared to 2000 - even though 2007 was England's wettest summer since 1912." (aus wiki Eintrag). In London, England, over the last ten years, Powered Two Wheelers (PTW's) have increased by 40%. (wikipedia)

Wer da pünktlich zur Arbeit kommen will, nimmt ein Zweirad mit oder ohne Motor und spart die saftigen U Bahnpreise.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Bagdad-Biker » 19.03.2012, 10:43

Helmut hat geschrieben:Unterm Strich würde eine Helmpflicht also mehr Leuten den Tod bringen, als sie davor zu bewahren.
:oops: :oops: :oops:
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Helmut » 19.03.2012, 22:36

Bagdad-Biker hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Unterm Strich würde eine Helmpflicht also mehr Leuten den Tod bringen, als sie davor zu bewahren.
:oops: :oops: :oops:
:Weissnicht:
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Technobull » 20.03.2012, 19:04

Helmut hat geschrieben:
Bagdad-Biker hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:Unterm Strich würde eine Helmpflicht also mehr Leuten den Tod bringen, als sie davor zu bewahren.
:oops: :oops: :oops:
:Weissnicht:
Was Helmut sagt, ist statistisch gesehen recht eindeutig: Ca. 20-30 Minuten täglich bei erhöhtem Puls reduzieren die Herzinfarktrate erheblich, ich glaube sowas bei 20 %, abgesehen von den Auswirkungen auf die Psyche, die sich bessert und Diabeteswerte so ganz nebenbei.

Wenn es also stimmt, daß die Helmpflicht Leute vom Radfahren abschreckt, dann steigt als Resultat vorhersehbar die Herz-Kreislaufsterblichkeit. Statt Diabetespillen etc. für die Dicken, könnte man täglich 2 x 10 km Radfahren verschreiben.

So gesehen wäre die beste Verwendung der Krankenkassenüberschüsse die Radweginfrastruktur auf Kasse auszubauen, weil damit jede Menge Krankenhaustage und Medikamente eingespart werden würden, abgesehen von der Unfallvermeidung.

Das wäre nachweislich effektiver als die Helmpflicht.

Apropos: Wer ist wo mit welchem Budget für den Radwegebau zuständig?
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Bagdad-Biker » 20.03.2012, 19:14

Technobull hat geschrieben:Wenn es also stimmt daß die Helmpflicht Leute vom Radfahren abschreckt.....
Eben, wenn es stimmt. Oder vielmehr stimmen würde. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mich hält die Gurtpflicht auch nicht vom Autofahren ab, obwohl ich den nervig finde und völlig gurtfrei mit dem Bus fahren könnte. Es wird nur einige Zeit dauern, dann ist die Helmpflicht ebenso normal wie jetzt der Euro. Manch einer kennt die D Mark bereits gar nicht mehr.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Helmut » 20.03.2012, 22:50

Bagdad-Biker hat geschrieben:
Technobull hat geschrieben:Wenn es also stimmt daß die Helmpflicht Leute vom Radfahren abschreckt.....
Eben, wenn es stimmt. Oder vielmehr stimmen würde. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Der ADFC kann es sich nicht nur vorstellen, er geht gar fest davon aus, wohlwissend, dass Du und ich uns weiter auf den Sattel schwingen würden. Ich glaube schon, dass sich der ADFC für die Belange des Radfahrens und der Radfahrer einsetzt, auch für deren Gesundheit. Warum also sollte er so vehement gegen eine Helmpflicht einsetzen, wie er dies tut?

Beim Radsport wirkt ein Helm für mich nicht störend, aber z. B. bei Einkaufsfahrten - insbesondere an warmen Tagen -, und auf die zielt die Helmpflicht ab. Der Rückgang der Radfahrten dank Helmpflicht wäre sicherlich gering, die der schweren Verletzungen in Folge des Radfahrens aber vermutlich auch. Da ist es legitim deren Effekte gegeneinander aufzurechnen, direkte ebenso wie indirekte. Bei "nur" 450 toten Radfahrern lassen sich in absoluten Zahlen keine Wunder bewirken, bei der Anzahl der Toten infolge Bewegungsmangel lässt sich viel mehr Effekt erzielen.

Klar, jeder tote Radfahrer ist einer zu viel, jeder durch einen Infarkt Verstorbene auch.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Technobull » 21.03.2012, 00:40

Helmut hat geschrieben:
Bagdad-Biker hat geschrieben:
Technobull hat geschrieben:Wenn es also stimmt daß die Helmpflicht Leute vom Radfahren abschreckt.....
Eben, wenn es stimmt. Oder vielmehr stimmen würde. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Klar, jeder tote Radfahrer ist einer zu viel, jeder durch einen Infarkt Verstorbene auch.
In London, wo ich einige Zeit lebte, gibt es öfter Tote durch abbiegende LKW's, und angesichts dessen, daß innerstädtische Radwege schlicht unbekannt sind, fahren eine erstaunliche Zahl von Leuten auf Zweirädern. Ich habe mir in der Zeit Maguras und eine, wie sich herausstellte nutzlose, Airzound Hupe zugelegt. Nutzlos deswegen, weil ich nur Bremsen oder Hupen kann. Vergleichsweise ist Hamburg ein Paradies, wo alles ruhiger läuft, abgesehen von ein paar Leuten, bei denen die Idee von Partnerschaft noch nicht angekommen ist.

Im Grunde ist die ganze Diskussion um die Helmpflicht ein Ablenkungsmanöver der Autolobby und ihrer politischen Vertreter die darauf hinausläuft daß Radfahrer gefälligst Helme zu tragen haben, auf jeden Fall im Straßenraum nichts zu suchen haben und ja eigentlich Fußgänger sind obwohl man es in der Fahrschulprüfung und §1 STVZO ja anders lernt.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Helmut » 21.03.2012, 00:50

Technobull hat geschrieben:In London, wo ich einige Zeit lebte, gibt es öfter Tote durch abbiegende LKW's...
Die Firma ABUS bietet speziell für Stadtfahrten konzipierte Helme an. Das Modell <a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8& ... ative=6742" target="_blank">Abus Lane-U</a> oder <a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8& ... ative=6742" target="_blank">Abus Urban-I</a> gab es mal in einem extrem glitzernden Rot. Von ABUS erfuhr ich, dass das Modell in der Farbe speziell für die Wünsche der Kunden in London aufgelegt wurde.

Tolle Helme, aber kein Grund für eine Helmpflicht. Der Weg, den die Niederländer gehen, scheint mir der bessere zu sein. Keine Helmpflicht, dafür sicherere Radwege. Das schützt auch vor Verletzungen anderer Körperteile, nicht nur des Kopfes.
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Re: Wieder was im SPIEGEL

Beitragvon Technobull » 21.03.2012, 09:17

Helmut hat geschrieben:
Technobull hat geschrieben:In London, wo ich einige Zeit lebte, gibt es öfter Tote durch abbiegende LKW's...
Der Weg, den die Niederländer gehen, scheint mir der bessere zu sein. Keine Helmpflicht, dafür sicherere Radwege. Das schützt auch vor Verletzungen anderer Körperteile, nicht nur des Kopfes.
Völlig klar, abgesehen von weiteren vielfältigen wirtschaftlichen Effekten. Könntest Du nicht mal Interviews mit Herrn Ramsauer und Verkehrsplanern machen, mit der Frage, warum im kleinen Holland, das wohl eines der dichtestbesiedelten Länder Europas ist, geht, was in Deutschland nicht geht? In Holland gibt es, glaube ich eine Autoimportsteuer von 40, in Dänemark 100 %. Die müssen ja ihre Devisen zusammenhalten.
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Beitragvon Bagdad-Biker » 21.03.2012, 09:24

Auch auf einem "sicheren" Radweg schadet das Tragen eines Helmes sicherlich nicht.

Und wenn es um die Zahlen von Toten aufgrund Bewegungsmangels geht, so halte ich den Zusammenhang mit einer Helmpflicht als äußerst weit hergeholt. Wie Helmut ja bereits schrieb, werden die Radsportler, die ja ohnehin mit Masse bereits Helmträger sind, auch weiterhin Radfahren.

Ob derjenige, der sein Rad nur zum Einkaufen 3 x die Woche 800 m durch den Stadtverkehr bewegt nun aufgrund Bewegungsmangels früher sterben wird, wenn er aufgrund einer Helmpflicht diese Strecke nun mit dem HVV bewältigt, halte ich für sehr fragwürdig. Dazu müsste man auch erfassen welches Bewegungspensum diese Leute ansonsten abliefern, z. B. im Job oder beim Freizeitsport (Fußball, Joggen etc.). Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Helmpflicht tatsächlich einen massiven Rückgang der Radfahrer bewirkt. Allenfalls kurz-, jedoch keinesfalls mittel- und langfristig. Untermauert wird meine Annahme nicht zuletzt auch durch die aktuellen Spritpreise.

P.S.: Ein weiterer Gedankenanstoß: Sicherlich auch schon häufig beobachtet. Radfahrende Eltern mit Kind(ern) im Schlepptau. Die Kiddy´s mit, die Alten ohne Helm. Den Nutzen eines Helmes haben die Eltern also offenbar durchaus erkannt und setzen sich für den Schutz der Kinder ein. Sie selbst tragen keinen Helm. Stellt sich die Frage nach dem Warum! Denn, dass eine alter Kopf genauso empfindlich ist wie ein junger, steht außer Frage. Ist es Eitelkeit? Gewohnheit oder Bequemlichkeit? Für die nachfolgende Generation wird es ganz normal sein, einen Helm zu tragen. Euro-Effekt!
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Beitragvon thomas-hh » 21.03.2012, 13:32

Ich habe schon früher geschrieben, dass ich die Argumentation des ADFC für fragwürdig halte. Andererseits halte ich aber auch eine HelmPFLICHT für überflüssig. Die Diskussion darüber ist so obsolet, wie die über die Helmpflicht bei Skisportlern.

Als ich mir meinen ersten Skihelm 2005 kaufte, gehörte ich zu den Wenigen, denen es egal war, ob man sie für verhinderte Rennfahrer hielt. Wie ich Anfang März in Hintertux feststellen konnte, sind inzwischen Nichthelmträger in der absoluten Minderheit. Sehr erfreulich. Und meine Kinder (14, 16, 20), die ich dabei hatte, sind auf ihren Snowboards immer nur mit Helm unterwegs gewesen. Komischerweise stellt sich der Älteste ausgerechnet beim Radfahren an. Bei dem nutzt auch das Argument "Was nutzt dir eine schöne Friseur, wenn du nach einem Sturz einen Hirnschaden hast" nichts. Die beiden Anderen sind da vernünftiger (ohne Helm würde ich sie auch nicht mitnehmen). Ein bisschen Intelligenz gehört wohl dazu.

Die von Bagdad-Biker beschrieben Eltern (ohne Helm), die mit ihren behelmten Kindern unterwegs sind, würde ich zu gern fragen, ob sie den Begriff Intelligenz wenigstens buchstabieren können, wenn sie sie schon nicht besitzen.

Also: Pflicht nein, da sich das zurecht rüttelt. Da bin ich ganz zuversichtlich. Vor allem, da diese Dinge inzwischen ganz modisch sind und nicht mehr so beschi..en aussehen, wie früher.

Gruß

Thomas
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Beitragvon Helmut » 21.03.2012, 23:48

Dazu was neues vom ADFC und aus der Hamburger Bürgerschaft:

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion folgt in der Diskussion um eine Helmpflicht für Minderjährige den Argumenten des ADFC. Damit erteilt sie der CDU eine Abfuhr. Die mit viel Wirbel von der CDU geforderte Bundesratsinitiative ist damit vom Tisch. Statt dessen setzt die SPD auf mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr und Unfallvermeidungsstrategien.

Die SPD berücksichtigt damit, dass die Vermeidung von Unfällen der beste Schutz vor Verletzungen im Straßenverkehr ist. Daher ist ihre Aufforderung an den Senat folgerichtig, eine Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchzuführen. Viele Unfälle ließen sich vermeiden, wenn die Verkehrsteilnehmer mit mehr Rücksicht auf die anderen unterwegs wären. Allein 17,5% der Unfälle in Hamburg geschehen wegen überhöhter Geschwindigkeiten und 25,2 % durch Fehler beim Einfahren und Abbiegen (Unfallstatistik Hamburg 2010).

Die CDU hatte vor einigen Wochen eine Bundesratsinitiative zur Helmpflicht für Minderjährige gefordert. Ein solches Vorgehen schiebt jedoch die Verantwortung leichtfertig auf die Radfahrer ab. Sie folgt dem Motto „Wenn der Radfahrer keinen Helm trägt und sich damit gefährdet, ist er selbst schuld“. Das unverantwortliche Fahrverhalten vieler Kfz-Fahrer auf Hamburgs Straßen wurde in dem Antrag gar nicht thematisiert. Dieses Spiel wollte die SPD nicht mitmachen. Die Regierung macht sich statt dessen stark für mehr Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Die SPD votiert für eine Verkehrsplanung, die konsequent darauf zielt, Unfälle zu vermeiden, z. B. durch die Verbesserung der Sichtbarkeit von Radfahrern.

„Nun kommt es darauf an, diese Maßnahmen mit dem richtigen Engagement umzusetzen“, so Merja Spott, Referentin für Verkehr vom ADFC Hamburg. „Eine solche Kampagne kann in einer Metropole nur erfolgreich sein, wenn die unterschiedlichen Akteure miteinbezogen werden, genügend Finanzmittel und Personalressourcen dafür zur Verfügung gestellt werden“. Bei Infrastrukturmaßnahmen ist zukünftig mehr Mut gefragt. Ohne den Kfz Platz „wegzunehmen“ ist eine bessere Sichtbarkeit von schwächeren Verkehrsteilnehmern nicht machbar. Weitere Unfallrisiken wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, falsches Parken und falsches Fahrverhalten der Pkw-Fahrer können mit mehr Kontrollen reduziert werden. Hierbei geht es nicht um „Abzocke“ von Autofahrern, sondern um die Sicherheit im Straßenverkehr.
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Beitragvon radfreunde » 22.03.2012, 00:00

Naja unsere Feierabendpolitiker. Drehen sich doch immer im Wind, egal welche Farbe.

Was hat denn unser Senator für Verkehr, Herr Horch (lateinisch: Audi) denn so neues gebracht? Viel Wind wie Fahrradschutzstreifen auf der Elbchausee und dann wieder zurückgerudert. Der Ausbau der Velorouten, zumindest im Westen nichts neues.

Oder fällt euch was ein?

Gruß

wilf
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Beitragvon Bagdad-Biker » 22.03.2012, 10:28

Helmut hat geschrieben:Dazu was neues vom ADFC und aus der Hamburger Bürgerschaft:

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion folgt in der Diskussion um eine Helmpflicht für Minderjährige den Argumenten des ADFC. Damit erteilt sie der CDU eine Abfuhr.
Fragt sich nur, wessen Interessen hier vorrangig berücksichtigt wurden. Die der Radfahrer, oder die der Politik.
Helmut hat geschrieben:Statt dessen setzt die SPD auf mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr ....
Da kann ich mir ein Lächeln nicht verkneifen und bin auf die Umsetzung aber mal gespannt.
Helmut hat geschrieben:Die SPD berücksichtigt damit, dass die Vermeidung von Unfällen der beste Schutz vor Verletzungen im Straßenverkehr ist.
Völlig richtig. Würde aber vorraussetzen, dass die SPD es schafft einen völlig unfallfreien Straßenverkehr zu gewärleisten.
Helmut hat geschrieben:Die Regierung macht sich statt dessen stark für mehr Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer.
Wie dieses Ziel erreicht werden soll bleibt ungeklärt!
Helmut hat geschrieben:„Eine solche Kampagne kann in einer Metropole nur erfolgreich sein, wenn die unterschiedlichen Akteure miteinbezogen werden, genügend Finanzmittel und Personalressourcen dafür zur Verfügung gestellt werden“.
Finanzmittel ist das Stichwort. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Somit erledigt sich das Ganze quasi von selbst.
Helmut hat geschrieben:Weitere Unfallrisiken wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, falsches Parken und falsches Fahrverhalten der Pkw-Fahrer können mit mehr Kontrollen reduziert werden. Hierbei geht es nicht um „Abzocke“ von Autofahrern, sondern um die Sicherheit im Straßenverkehr.
In Punkto Geschwindigkeit und Fahrverhalten stimme ich ja durchaus noch zu. Aber falsches Parken? Obwohl dies vermutlich auch zu vielen Unfällen, zumindest aber zu einem für alle Teilnehmer unübersichtlichen Straßenverkehr beiträgt, lässt sich dieses Problem keinesfalls durch schärfere Kontrollen in den Griff bekommen. In Stadtteilen wie z.B. Winterhude, Eppendorf oder Altona existiert definitiv zu wenig Platz. Es gibt schlicht nicht genug Abstellflächen. Da bringt der x´te Strafzettel leider außer Verdruss rein gar nichts.
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Beitragvon Grotefend » 22.03.2012, 13:24

Helmut hat geschrieben:Die SPD-Bürgerschaftsfraktion ...(erteilt) ... der CDU eine Abfuhr. Die mit viel Wirbel von der CDU geforderte Bundesratsinitiative ist damit vom Tisch. Statt dessen setzt die SPD auf mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr und Unfallvermeidungsstrategien.

Die SPD berücksichtigt damit, dass die Vermeidung von Unfällen der beste Schutz vor Verletzungen im Straßenverkehr ist. Daher ist ihre Aufforderung an den Senat folgerichtig, eine Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchzuführen.
Der Eiertanz, den die SPD in dieser Sache aufgeführt hat (Rin in de Kantüffel - rut ut de Kantüffel) ist mal wieder ein treffendes Beispiel dafür, dass es in der politischen Diskussion weniger um Problemlösungen geht, als darum, ein Thema nach Wind und Wellenschlag für eigene Zwecke zurechtzubiegen.

Und die Erkenntnis, dass das Verletzungsrisiko am geringsten ist, wenn man gar nicht erst einen Unfall erleidet, ist geradezu genial. Dass darauf bisher noch niemand gekommen ist ...

"Und wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man 'nen Arbeitskreis". Oder startet eine Kampagne. Alles ist doch nichts weiter als politische Masturbation. Das Problem bleibt ungelöst. Und die Diskussion dreht sich endlos im Kreise.

@ Bagdad-Biker:

Richtig ist, dass Parkplätze vielerorts knapp sind, jedenfalls direkt vorm Bäckerladen, Geldautomaten o. ä. Daraus ist aber doch nicht eine Befugnis abzuleiten, sein Auto z. B. auf den Radweg zu stellen. Oder würdest du demjenigen, der knapp bei Kasse ist, auch erlauben wollen, sich ungefragt aus deiner Geldbörse zu bedienen?

Grotefend

P.S. Ich bin übrigens nicht für eine Helmpflicht, sondern für die Freiheit, sich selbst zu entscheiden, ob man einen tragen will.
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 23.03.2012, 09:46

Grotefend hat geschrieben:@ Bagdad-Biker:

Richtig ist, dass Parkplätze vielerorts knapp sind, jedenfalls direkt vorm Bäckerladen, Geldautomaten o. ä. Daraus ist aber doch nicht eine Befugnis abzuleiten, sein Auto z. B. auf den Radweg zu stellen. Oder würdest du demjenigen, der knapp bei Kasse ist, auch erlauben wollen, sich ungefragt aus deiner Geldbörse zu bedienen?
Eine Befugnis oder Legitimation will ich ganz sicher nicht ableiten. Es geht mir vielmehr darum, zu verdeutlichen, dass zusätzliche oder schärfere Kontrollen nicht für weniger Parksünder sorgen können, weil die Leute schlichtweg keine Parkmöglichkeiten finden. Das Auto lässt sich nunmal schlecht im Hausflur abstellen. Fakt ist, dass Parkplätze nicht nur direkt vorm Bäcker knapp sind. Es geht hier weniger um "Durchreisende", sondern auch oder vielmehr um Anwohner solcher Stadtteile.
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Beitragvon Helmut » 29.03.2012, 21:59

Gefunden beim Pressedienst Fahrrad:

Eine knappe Mehrheit (58 Prozent) von Experten der deutschen Fahrradbranche spricht sich für eine Anpassung der aktuellen Gesetzgebung für Pedelecs und E-Bikes aus. Sie befürworten eine Helmpflicht für schnelle Pedelecs. Siehe

http://www.pd-f.de/2012/120328-Fahrrade ... elecs.html

Anmerkungen Admin: Ich bin bei den über 40 km/h schnellen Pedelecs und E-Bikes ebenfalls dafür. Bei normalen, nur bis 25 km/h schnellen Pedelecs bin ich dagegen. Die werden i. d. R. nicht schneller bewegt als jedes andere Alltagsrad.

Dass eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer zu weniger Radfahrten führen würde, hat mir grad das hervorragende Hamburger Radleihsystem "Stadtrad" gezeigt. Das ist sehr erfolgreich, wächst ständig, auch weil viele Touris spontan Räder mieten. Wenn das nur noch mit Helm möglich wäre, könnte man dieses System wohl bald wieder einstellen.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Bagdad-Biker » 30.03.2012, 15:15

Hm, eine Mofa läuft (offiziell) ja auch nur 25 Km/h und da muss es sogar ein "richtiger" Helm sein. Rein theoretisch würde dies bedeuten: Entweder alle Pedelecs unter Helmpflicht zu stellen, oder aber die Helmpflicht für Mofas abschaffen. Andererseits schafft man es auf einem normalen RR ja auch zeitweise bis/über 40 Sachen.

Das Argument mit den Leihrädern muss selbst der ärgste Helmpflichtverfechter gelten lassen. Der zu betreibende Aufwand, nämlich zum Rad auch einen passenden Helm vermieten zu müssen ( Vorhaltung div. Größen, Reinigung, Herrausgabe, Anpassung), würde sich vermutlich finanziell nicht lohnen. Allerdings vertrete ich die Auffassung, dass wirtschaftliche Interessen der Gesundheit nachrangig zu stellen sind. Interessant wäre in diesem Zusammenhang zu wissen, wie hoch der Anteil der Radfahrer auf solchen Leihrädern in HH ist.

Auch interessant zu wissen wäre im Zusammenhang mit der Diskusion um die Helmpflicht, wie hoch der Anteil von Radfahrern ist, die bereits nach einem Unfall eine Kopfverletzung davontrugen und nun einen Helm tragen.

inzwischen helmtragenden Radfahrern ist, die bereits einmal nach einem Radunfall eine Kopfverletzug davontrugen.
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Beitragvon Helmut » 30.03.2012, 20:32

Bagdad-Biker hat geschrieben:Hm, eine Mofa läuft (offiziell) ja auch nur 25 Km/h und da muss es sogar ein "richtiger" Helm sein.
Pedelec zu Mofa verhält sich Apfel zu Birnen - man sollte sie nicht miteinander vergleichen.

Mofafahrer kennen i.d.R. nur zwei Schalterstellungen für den Gasgriff: Voll auf oder zu. Die Pedelec-Fahrer, die ich bisher erlebt habe, fuhren i.d.R. deutlich unterhalb 25 km/h und bedächtig.
Bagdad-Biker hat geschrieben:Der zu betreibende Aufwand, nämlich zum Rad auch einen passenden Helm vermieten zu müssen ( Vorhaltung div. Größen, Reinigung, Herrausgabe, Anpassung), würde sich vermutlich finanziell nicht lohnen. Allerdings vertrete ich die Auffassung, dass wirtschaftliche Interessen der Gesundheit nachrangig zu stellen sind.
Das Stadtrad-System wurde von der Stadt nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus Umwelt-Gründen eingeführt.
Bagdad-Biker hat geschrieben:Interessant wäre in diesem Zusammenhang zu wissen, wie hoch der Anteil der Radfahrer auf solchen Leihrädern in HH ist.
Finde ich nicht, denn es ist nur ein extremes Beispiel für eine der Effekte einer Helmpflicht.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Bagdad-Biker » 31.03.2012, 14:58

Helmut hat geschrieben:
Bagdad-Biker hat geschrieben:Hm, eine Mofa läuft (offiziell) ja auch nur 25 Km/h und da muss es sogar ein "richtiger" Helm sein.
Pedelec zu Mofa verhält sich Apfel zu Birnen - man sollte sie nicht miteinander vergleichen.
Warum nicht?

Obst bleibt Obst. Ob rein motorgetrieben oder von motorenunterstützung beschleunigt, mag von der Umweltverträglichkeit einen Unterschied machen, das Verletzungsrisiko sinkt bei gleicher Geschwindigkeit nach meiner Einschätzung aber nicht. Letzlich ist es doch egal, ob ich bei 25 Km/h vom Fahrrad, Pedelec oder der Mofa falle.
Helmut hat geschrieben: Mofafahrer kennen i.d.R. nur zwei Schalterstellungen für den Gasgriff: Voll auf oder zu. Die Pedelec-Fahrer, die ich bisher erlebt habe, fuhren i.d.R. deutlich unterhalb 25 km/h und bedächtig.
Das mag sein. Wobei ich auch schon Radfahrer ohne Motor schneller als als 25 hab fahren sehen. Mir ging es auch eher darum, aufzuzeigen, dass es aus meiner Sicht ungerechtfertigt ist, eine Helmpflicht an der technisch bedingten Höchstgeschwindigkeit festzumachen, bzw. den einen eine solche Pflicht auf zu erlegen und den anderen nicht.
Helmut hat geschrieben: Das Stadtrad-System wurde von der Stadt nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus Umwelt-Gründen eingeführt.
Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Eine reine Profitabsicht/aussicht hab ich auch nicht gemeint. Aber ein solches "Umweltprojekt" muss natürlich auch finanzierbar bleiben. Aus den bereits genannten Gründen sähe ich dies dann aber gefärdet. In diesem Punkt stimme ich dir also zu, wenn Du von einer möglicherweise negativen Auswirkung der Helmpflicht sprechen willst.
Bagdad-Biker hat geschrieben:Interessant wäre in diesem Zusammenhang zu wissen, wie hoch der Anteil der Radfahrer auf solchen Leihrädern in HH ist.
Helmut hat geschrieben: Finde ich nicht, denn es ist nur ein extremes Beispiel für eine der Effekte einer Helmpflicht.
Da sind wir wahrlich geteilter Meinung. Wenn durch die Einführung der Helmpflicht das Projekt Stadtrad tatsächlich zum Erliegen kommen und ein gewisser Prozentsatz der Radfahrer in HH wegfallen würde (was durchaus möglich wäre), wäre es für Gegner wie Anhänger der Helmpflicht, durchaus nicht unwichtig zu wissen, wie hoch dieser Anteil ist. Ist er immens hoch, oder so gering, dass er bei der Entscheidungsfindung vernachlässigt werden kann?
Im Übrigen ist Effekte ein gutes Stichwort. Bisher hast Du nur womögliche negative Begleiterscheinungen genannt. Ich bin mir sicher, bei objektiver Betrachtung fänden sich mehr Vor- als Nachteile.
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heihu11
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Was für Minimalisten :-)

Beitragvon heihu11 » 04.04.2012, 07:18

http://www.youtube.com/watch?v=aGElpAeO ... r_embedded#!

Wie ich finde eine gute Idee.
Könnte mir vorstellen das dann mehr Radfahrer einen Helm tragen würden wenn sie in besser verstauen können.

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