Bekiffter Autofahrer rast mindestens acht Radfahrer tot

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Helmut
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Bekiffter Autofahrer rast mindestens acht Radfahrer tot

Beitragvon Helmut » 05.12.2010, 22:05

Tja, was soll man dazu schreiben? Wut und Trauer mischen sich mit Ohnmachtsgefühlen.

Siehe http://www.bild.de/BILD/news/2010/12/05 ... alien.html

Wolfgang Schaaf vom Challenge Magazin hat Bilder davon zugestellt bekommen, mag sie aber nicht zeigen. Gut so. Die Bilder die sich mir auch so in meinem Kopf malen, sind schlimm genug. Siehe

http://www.challenge-magazin.com/cms/in ... 7&Itemid=1
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Bergfloh
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Beitragvon Bergfloh » 06.12.2010, 08:28

Viele Grüße
Ralf

siehe auch: www.rsc-harsefeld.de
Wolfi99
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Beitragvon Wolfi99 » 06.12.2010, 13:06

Das ist ja furchtbar!!! Das regt mir wirklich auf. Es gibt so viele Menschen die einfach überhaupt nicht andere denken. Sie reagieren einfach wie sie wollen.

Ich habe mal ein Taxi gesehen dass in einen Radfahrer hinten rein-gefahren ist. Er war verletzt. Es war auf jeden Fall die Schuld des Taxis. Ich war so wütend. Manche Menschen denke sie sind in ihrer Metallschachtel unbesiegbar.
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tierfreund23
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Beitragvon tierfreund23 » 06.12.2010, 17:54

Was für eine schei….:mad:

Da fehlen einem die Worte.
Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß, dem Mann in seine Rechte,
drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede...

Zitat: Ernst Moritz Arndt 1812
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Tribala-Stine
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Beitragvon Tribala-Stine » 06.12.2010, 19:22

....auch mir fehlen hier die Worte, das ist sowas von schrecklich, da mag ich eigentlich nicht weiter drüber nachdenken und wünsche Euch allen immer eine gute Fahrt die nie so enden wird.

Stine :wink:
Treib Sport - oder du bleibst gesund!
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Grinsekasper, UltraBike, Stoneman & Ostsee-IRONMAN finisher
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 06.12.2010, 20:21

Die Leittragenden sind wiedermal Unschuldige. Wieder trifft es die Falschen.
Gerechtigkeit sieht anders aus! Und ich höre noch die Stimmen derer, die nach der Legalisierung der "weichen" Drogen riefen.....mögen sie nun den Hinterbliebenen noch einmal plausibel ihr Anliegen erklären!

Den Opfern und Angehörigen gilt es in diesen Stunden zu gedenken.
Bleibt nur zu hoffen, dass die acht nicht umsonst starben. Vielleicht wird man nun doch endlich den inzwischen fast gesellschaftsfähigen Konsum von Drogen härter ächten und ahnden. Es wäre wünschenswert.
Radeltommes
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Beitragvon Radeltommes » 06.12.2010, 21:13

.......in Deutschland würde das jetzt so laufen......

- es wird die schwere Kindheit des Fahrers durchleuchtet

- irgendeine sozial engagierte Person wird diese auch feststellen

- danach wird sich der Drogenkonsum STRAFMILDERND auswirken

- wegen diesem Umstand wird nur eine Bewährungsstrafe ausgesprochen

- weil der Unfallfahrer ja so ein armer Kerl ist wird er ......ja sagen wir
mal nach Norwegen geschickt. Mal so ein Jahr "Urlaub" auf unsere
Kosten. Er hatte ja nie ne Chance und hat die doch verdient......... !!

.........Opfer........ach so......Opfer gab es ja auch......aber das würde niemanden interessieren. Immerhin sind sie einem "extrem gefährlichen Sport" nachgegangen. Danach folgt 2 Wochen Empörung über das milde Urteil....wenn es bis zur Urteilsfindung überhaupt noch jemanden interessiert.

Ganz ehrlich......für mich gehört der Fahrer für IMMER weggesperrt. Dies wird aber auch nicht in Italien passieren.....
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 06.12.2010, 22:38

Bagdad-Biker hat geschrieben:Und ich höre noch die Stimmen derer, die nach der Legalisierung der "weichen" Drogen riefen.....mögen sie nun den Hinterbliebenen noch einmal plausibel ihr Anliegen erklären! ... Bleibt nur zu hoffen, dass die acht nicht umsonst starben. Vielleicht wird man nun doch endlich den inzwischen fast gesellschaftsfähigen Konsum von Drogen härter ächten und ahnden. Es wäre wünschenswert.
Mit Verlaub, Kiffen macht nicht aggressiv. Im Gegenteil. Ich hatte aus dem Bericht eher herausgehört, dass es ein besonders aggressiver Mann war, den selbst Cannabis nicht friedlich stimmen kann.

Übrigens: Alkohol als Mitverursacher oder gar alleinige Ursache für schwere Unfälle ist noch immer ungeschlagen. Schuld hat dabei nicht der Alkohol, sondern derjenige, der damit "unsachgemäß" hantiert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Con-Rad
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Beitragvon Con-Rad » 07.12.2010, 11:27

Das ist mit Abstand der schwerste Unfall mit Radfahrern, von dem ich je gehört habe. Eine Gruppe von Menschen wurde getötet. Schlimm, sich das vorzustellen, besonders für uns, die es ja auch hätte treffen können.

Ich bin aber dafür, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Ich habe die Italiener immer als rücksichtsvoller gegenüber Radfahrern erlebt, zumindest als die Norddeutschen. Besser, sich einmal selbst zu überprüfen. Nach fast über 40 Jahren und über einer Millionen Kilometer unfallfreien Autofahrens, bin ich eher erstaunt, dass es immer noch mal gut gegangen ist. Wer hat noch nie zuviel riskiert? Vielleicht hat der andere Autofahrer auch beschleunigt, weil er sich nicht überholen lassen wollte? Gehen solche Situation nicht in 99,9% der Fälle immer gut?
Natürlich haben solche Fahrer nichts hinterm Lenkrad zu suchen, aber obwohl sich die allermeisten sehr rücksichtsvoll gegenüber Radfahrern verhalten, gibt es zu viele Idioten unter uns Autofahrern, denen trotzdem nie was passiert.
Die ganze Warheit mit Bildern unter:
www.radsport-buchholz.de
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 10.12.2010, 14:55

Helmut hat geschrieben:Mit Verlaub, Kiffen macht nicht aggressiv. Im Gegenteil. Ich hatte aus dem Bericht eher herausgehört, dass es ein besonders aggressiver Mann war, den selbst Cannabis nicht friedlich stimmen kann.
Das habe ich anders interpretiert. Den Lappen war er wegen eines riskantan Überholmanövers los. Risikobereitschaft ist ja aber nicht zwingend mit Aggression gleichzusetzen.
Kiffen macht zwar nicht aggressiv, aber gleichgültig. Es verzehrt, ebenso wie andere Rauschmittel zu denen auch der Alk gehört, die Wahrnehmung und das Reaktionsvermögen.
Helmut hat geschrieben:Übrigens: Alkohol als Mitverursacher oder gar alleinige Ursache für schwere Unfälle ist noch immer ungeschlagen. Schuld hat dabei nicht der Alkohol, sondern derjenige, der damit "unsachgemäß" hantiert.
Das ist richtig. Alkohol ist ebenso ein Rauschmittel wie Hasch oder Koks. Nur mit dem Unterschied, dass er in der Gesellschaft auf (mehr) Tolleranz stößt und häufiger bzw. von einem größeren Kreis konsumiert wird. Die Auswirkungen auf den Konsumenten und damit auf den Straßenverkehr bleiben jedoch bei allen Rauschmitteln fatal.

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