Dreiländer Giro Nauders '11 (Bericht & Bilder)

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Tribelix
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Dreiländer Giro Nauders '11 (Bericht & Bilder)

Beitragvon Tribelix » 29.06.2011, 20:30

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<b> Dreiländer Giro Nauders 2011
Die Strecke ist Gott gegeben, die Orga leider nicht!</b>


Knie nieder du Wurm, vor dem Geschlecht durch deren Lenden die Männer die Welt erblicken

Letztes Jahr las ich hier den Bericht vom Dreiländer Giro durch und seit dem gingen mir diese 48 Kehren nicht mehr aus dem Kopf. Im Dezember dann die dumme Idee mit der Anmeldung, Stine wurde mit infiziert und schon hatten wir Ende Juni 2011 - das Abenteuer begann.

Freitagmorgen nach kleinem Frühstück auf nach Südtriol und unser großes Glück war wohl der Brückentag (Ösi-Land: Fenstertag oder Zwickltag, fragt mich nicht warum) es war nichts los auf der Autobahn und auf der Landstraße im Ösiland. Aufgeschlagen sind wir Mitten in Nauders, direkt beim Kriterium im Zentrum das gerade statt fand. Die erste Person, die wir nach dem Weg zu unserer Pension fragten, war unsere Vermieterin, so klein ist Nauders. Pension ist super gelegen (keine 4 min vom Start entfernt und nur 40 hm) Preis/Leistung „TOP“ (Empfehlung).

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Samstag nach einem ausgedehnten Frühstück machten wir uns zur Ausgabe der Startunterlagen auf. Hier trafen wir auf Detlef (Condal) mit Begleitung Angela, die wir schon aus Bimbach kannten. Eigentlich wollten Stine und ich zum Schwimmen gehen, doch ich konnte Stine überreden eine Einrollrunde mit den beiden und noch zwei weiteren Bekannten (Namen vergessen, ich werde alt) zu machen. Um 13:30 ging es dann den Reschenpass runter (der eigentlich für Räder gesperrt ist) um kurz vor Pfunds den Inn zu queren und mit einer 180° Kehre in die Schweiz zu fahren, Richtung Martina. An der Grenze in Martina angekommen, jetzt noch die Frage: Weiter fahren nach Scuol oder jetzt Norbertshöhe hoch (Schlussanstieg für morgen) und dann noch weiter zum Reschensee in Italien?

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Die 2te Option wählten wir. Ein Schweizer begleitete uns und sagte, dass die Kehren 9-10 (9 %) die schwersten sind, ach und 2-1 auch, aber da fliegt man ja rüber (4-3 ist einfach, 3-4 %). Temperatur 19°, zwei Ritzel hinten noch über, das Leben ist schön. Tolle Abfahrt nach Nauders runter, um dann gleich wieder weiter leicht bergauf (5 %) Richtung Italien zu fahren. Am gut ausgebauten Radweg am Reschensee haben wir uns ein schönes Cafe am See gesucht mit lecker Cappucino und Apfelkuchen, inkl. Schneehühner und Pfau.

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Die Rückfahrt wurde etwas nass und merklich kühler, 14°. Der Abend klang im Stadlwirt aus mit zum größten Teil Schupfnudeln, außer mir, ich nahm Wiener Kalbs-Schnitzel (lecker, aber FEHLER) mit Röstkartoffel (auch lecker, DOPPELFEHLER).

Nach unruhiger Nacht (Völlegefühl) und nicht viel Frühstück (DREIFACHFEHLER), ging es dann kurz nach 6:00 zum Start. Es hatte über Nacht geregnet, die Straßen waren nass, Temp. 11°, also Armlinge und Windjacke an und unten kurz, das sollte reichen (alles richtig gemacht). Kurz technisch: Übersetzung bei mir 52/36-11/28 und bei Stine 50/34-11/28. 6:30 Start, entspanntes hügelauf radeln Richtung Italien. Wir waren gerade am Anfang vom Reschensee, als Kristine nicht mehr direkt hinter mir war, also Tempo raus und warten. Hab ich hinten einen Platten? Jupp!! 12 min später jagten wir dem Feld hinterher und machten Bekanntschaft mit zwei Phänomenen: Fallwinden und Massenplatten. Runter nach Malles ging es im Zickzack und wenn man dann quer zum Berg fährt, merkt man was thermische Fallwinde sind, ungemütlich bei über 60 km/h.

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Massenplatten bezeichne ich das Phänomen, wenn über 30 km alle 500 m jemand an der Straße steht und Reifen flickt oder auf einen Servicewagen wartet (mathematisch wären das 60 und ich glaube ich untertreibe!!!!! Tendenz gegen 100). So ziemlich weit hinten (einige konnte wir überholen), muss man dann doch schon mal nach Schildern Ausschau halten (GPS-Track hatte ich zum Glück geladen, aber wer weiß), die waren allerdings sehr spärlich gesät. In Prad hatten wir dann auch unseren Tiefpunkt erreicht (geologisch) mit 894 m, von da an ging es nur noch bergauf, Gleich hinter Prad überraschte mich ein Grundstück mit Skelett-Skulpturen, sehr skurril und bunt. Leider war der Fotoautomat nicht so schnell greifbar und an der ersten Steigung wollte ich nicht anhalten.

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600 hm (bis zur 1 Labestation) to go und noch keine Kehre in Sicht. Nach 500 hm der erste Tunnel und gleich danach 48 & 47, zwei weniger. Trafoi erste Labestation, ganz schön voll hier, nur irgendwas fehlt, gibt es hier nur Getränke??? Essen ist alle, nur Wasser und Iso sind noch über, dann mal ein Notfall-Gel nehmen, sind noch 1.200 hm (16,5 km) bis oben, da können wir ja zuschlagen. Von 46 & 45 trennen uns nur Meter, der HAC zeigt konstant 7-8 %. Ab Kehre 35 gehen die % in den mittleren 2stelligen Bereich, bis Kehre 31, da musste der Dicke mal Luft holen, sind jetzt bei 1.900 hm. Hier machte ich Madame darauf aufmerksam, dass sie ja noch ein Ritzel hinten über hat, "Schön, das ist dann für den Ofenpass." Auf den Weg zur 28 wird dir dann klar, was noch vor dir liegt. Du siehst das erste Mal die Wand! In Kehre 22 hast du nochmal die Möglichkeit zur Franzenshöhe einzukehren. 2.150 hm erreicht und noch 6 km zu fahren. Konstant ist nicht nur der Wandel, sonder auch die Prozente in den letzten Kehren, unter 8 % geht es nur in der Kehre selbst. 3, 2, 1, meins - Hunger, Durst - alles auf einmal. 2 Labestation wir sind lange nicht die letzten. Wir haben die GROSSE AUSWAHL : 60 Waffeln, die eigentlich zu Eiskugel gehören und drei Flaschen Wasser, das war es. Meine Halsschlagader verwandelte sich in die Größe meiner Oberschenkel. Nütz alles nichts, gab ja nichts.

Rauf zur Spitze und an den Bratwurstbuden für 10 € Iso gekauft. Schnell noch die Toilette aufgesucht und die Jacke an, es geht jetzt 1.200 hm runter, 14° haben wir hier oben. Was für eine GRANDIOSE Aussicht, das hat sich gelohnt. Am Abzweiger zum Umbrailpass sahen wir noch die lang gezogene Abfahrt nach Bormio, die bestimmt auch schön schnell zu fahren ist. Umbrailpass (hier gab es einen, der runter noch langsamer gefahren ist, als hoch, wurde auch vom Besenwagen eingesammelt), keine Leitplanken, schöne geschwungene Straße mit schönen Ausblick, an der Baumgrenze dann mit einer Naturstr., die dann in viele knackige Serpentinen (wieder in Asphalt) endet, lang auslaufend dann in Santa Maria mit der 3 Labestation. Hier gab es Bananen, Toastbrot und Käse, Iso und Wasser (Bananen wurden an die Sanitäter weiter gegeben, die sie dann für ein Altersheim mit nahmen, es gab zu viele.) Hier soll es auch Kuchen, Gel´s und andere Leckereien gegeben haben. Ich hab mich dann an einer halb grünen Banane vergangen (VIERTER FEHLER).

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Die Anfahrt zum Ofenpass geriet zur Qual. Mittlerweile hatte die Sonne dafür gesorgt, dass die Temp. 34° außerhalb des Schattens hat und Schatten mit weniger Temp. gib es hier nicht, dafür 7-9 % in langen Schwüngen, die Serpentinen sind dann 9-10 % und danach bist du immer noch nicht oben. In Tschierv rasteten wir noch einmal, mit Cola (gut) und Schokolade (FÜNFTER FEHLER). Vor den Serpentinen hat uns der Besenwagen gefragt, ob wir mit wollen, ich hatte noch so viel Wut in mir, dass ich das sofort verneinte. Als er weg war und ich wieder treten wollte, krampfte der linke Adduktorenbereich und der rechte Beinbizeps. Haben wir von denen keine Tel. bekommen????? Ich verfluchte meine Entscheidung. Mein Bauch hatte das Aussehen einer Tonne angenommen und mein Puls ging selbst beim Laufen nicht unter 145, mit anderen Worten "ICH WAR IM ARSCH!!!!"

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Da Pausen nicht die gewünschte Erholung brachten, wurde nun zusätzlich gegangen. Oben am Ofenpass haben wir dann einen leeren Besenwagen gesehen und eine abgebaute Labestation, einen Liter Wasser hat man uns dann noch besorgt (NETT). Die Ex-Besenwagen-Mitfahrer genossen jetzt die Abfahrt zum schönen Inn Tal, das nicht weit weg war. Es gab da noch so eine hügelige Stelle nach Ova Spin, die lies sich super fahren, auch mit Krämpfen, nur nicht mit Bauch (Finger in Hals), in den nächsten Stunden war der Bauch nicht mehr so schlimm. In Zernez am Inn hätte auch eine Labestation sein sollen, die war aber verdammt gut aufgeräumt (nicht gesehen). Jetzt ging es 45 km bergab (zuhause hätte ich wellig gesagt), immer am Inn entlang, ich wäre da sehr gerne reingesprungen.

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Nur am Rande, in der Schweiz fahren die teuersten Autos rum, der Aston Martin DBS Volante, der vor einer Kurve es noch mal extra für mich röcheln lies (steht es eigentlich hinten auf meinem Rücken, das ich auf Aston Martin stehe?). Der Maserati Gran Turismo, der einen Porsche GT3 jagte (hochtourig) und der aufgemotzte Lotus Elise, der die Serpentinen am Ofenpass im Renntempo nahm. Motorräder waren dieses Wochenende kein Vergnügen, mal von den SuperMoto abgesehen, die die Kehren gerade aussehen ließen.

Mit superschönen H0-Motiven entlang des Inn fuhren wir dann über Scuol in Martina ein (auf der ganzen Strecke zwischen Zernez und Martina keine Tankstelle / Kiosk für eine Cola). Den Grenzübergang in Martina kannten wir noch vom Vortag, die Tankstelle noch nicht, keine 60 m weiter sahen wir noch letzte Aktivitäten der Labestation inkl. Ex-Besenwagen-Fahrer, die Tankstelle hatte aber gegen Geld mehr zu bieten. Stine bettelte nach Kohlenhydraten und ich nach flüssigem. Der Eistee benetze meinen Hals, erreichte nicht den Magen und trat aus den Poren wieder aus. Die kleine Red Bull Dose vermischte ich mit allem was ich noch hatte, für die letzten 450 hm an der Norbertshöhe. Nur soviel, Kehre 2-1 sind wir nicht geflogen (Stine wäre gerne, nahm aber Rücksicht).

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Die Abfahrt wollte ich noch mal Rekorde brechen, zwei Körperteile hatten was dagegen, Adduktoren links und Beinbizeps rechts. Nimmst du das linke Bein hoch, verkrampft es, nimmst du das rechte Bein, hoch verkrampft es, also die Beine in der Waage auspendeln vor jedem Krampf, kein Rekord möglich. Gemeinsame Zieldurchfahrt, das waren 168 km mit 3.500 hm - Dreiländer Giro 2011.

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Am Festzelt die Start-Nr. abgegeben und das Trikot empfangen, wie sollte es für diese Organisation auch anders sein, Stine´s Größe gab es nicht mehr, sie hatten wohl weniger bestellt, weil sie immer soviel über haben, bevor ich explodiert bin, habe ich Stine das Feld überlassen. Sie bekommt es jetzt zugeschickt.

Wir sind 9:45 gefahren/gegangen und waren insgesamt 11:47 unterwegs. Den Abend haben wir nach einer schönen Dusche draussen vor einem kleinen Türkischen Imbiss bei lecker lecker Scampi-Salat ausklingen lassen. Den Termin zum Essen mit Detlef und Angela konnten wir leider nicht halten, abschließend fanden sie trotzdem noch an unsern Tisch für einen letzen Espresso. Was für eine Fahrt!

Bevor ich mich wieder aufrege, hier ein paar Tipps:
Apartment: Einfach Stine fragen. Preis/Leistung von unserer Unterkunft SUPER
Übersetzung: Wenn 2-fach, dann 50/34-11/28
Bist du ein wenig langsam: nimm dir genügend Gels & Riegel mit, Geld nicht vergessen.
Hast du GPS: Track laden, sicher ist sicher!

Die Strecke ist Gott gegeben, die Orga leider nicht!

Hier kommen von Stine und mir unsere

Bilder vom Dreiländer Giro Nauders.
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Tribala-Stine
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Beitragvon Tribala-Stine » 29.06.2011, 22:17

Lange drauf hingefiebert und schon vorbei..... Da lagen sie nun vor uns die 48 Kehren, die wir unbedingt mal fahren wollten - aber von vorne :)

Freitag morgen hat mich Nichtraucher abgeholt, Tasche und Rad waren schnell im Auto verstaut und ab auf die Autobahn. Lt. Navi lagen nun 923 km vor uns. Um kurz nach achtzehn Uhr sind wir mitten in Nauders angekommen. Die Pension in der ich uns eingemietet hatte, war super schön und lag dicht am Festzelt, Start und Ziel - allerdings musste Nichtraucher wieder mal 40 hm bewältigen, da hatte ich nicht drauf geachtet. :HaHa:

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns dann auf den Weg gemacht unsere Startunterlagen abzuholen. Die Warteschlangen war schon ziemlich lang - aber bei 3.600 Teilnehmern ja auch kein Wunder. Auf dem Weg dort hin sind uns dann Condal und Angela entgegen gekommen. :) Nach einem Klönschnack haben wir uns dann für Mittags mit noch zwei weiteren Bekannten von Condal zum Einradeln verabredet.

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War das gut, dass wir das gemacht haben. Condal der sich dort schon auskannte, hat den Guide gemacht - es ging gleich so ca. 400 hm bergab - es war windig und ich bin trotz heftigem treten nicht wirklich voran gekommen - frust :mad: An der Zollstation Martina angekommen, ging es dann endlich auch mal bergauf. Die Norbertshöhe rauf - 11 Kehren - die wir nächsten Tag noch kurz vorm Ziel zu bewältigen hatten. Aber irgendwie ging es nicht so gut wie ich wollte - noch mehr Frust :mad: Was soll das erst morgen werden? (Es waren 45 km mit 700 hm)

Zur Belohnung haben wir einen kleinen Abstecher nach Italien zum Reschensee gemacht - dort lag ganz idylisch ein Café - hier gab es selbst gebackenen Apfelkuchen mit Sahne und Cappucino :P

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Schnell geduscht und wieder los - Briefing im Festzelt - danach Kohlenhydrate aufladen. Haben wir eigentlich auch alle gemacht, bis auf eine Ausnahme......

Sonntag morgen ab halb sechs war Startaufstellung - wir standen um sechs ziemlich weit vorne für meine Verhältnisse - aber sollte wohl so sein. Pünktlich um halb sieben fiel der Startschuss und es ging ganz ruhig bei leichtem Nieselregen der Sonne entgegen. Wir haben es langsam angehen lassen und haben uns langsam weiter nach vorne gefahren. Das ging 10 km gut, bis sich mein Rad schwer fahren lies - was war denn das jetzt - jetzt weiss ich, wie es sich anfühlt, mit einem Plattfuss zu fahren :( So ein Mist - aber Nichtraucher hatte mein Hinterrad schnell gewechselt, so haben wir dann etwas mehr getreten - und alle 20 m stand ein Radler beim Reifenwechsel – Wahnsinn.

Den Reschenpass Richtung Prad ging es nun hoch auf 1.343 m nach Trafol zum Anstieg Stilfser Joch :D. Hier hatten wir 48 km hinter uns und es gab an dieser Kontrollstelle nichts mehr zu Essen :oops: Also ging es mit Isodrink und Gel weiter.

Diese 48 Kehren waren der Hit - es ist unbeschreiblich sie zu fahren und das Naturschauspiel zu geniessen. Kontrolle 2 - Stilfser Joch - Kehre 1 - 2797m hoch - und sage und schreibe noch 3 Wasserflaschen und ein paar Eiswaffeln zu bekommen :oops: (Waren wir von Bimbach und den hiesigen RTFs zu verwöhnt?) Gut, das wir Geld dabei hatten, um uns noch Isodrinks zu kaufen :mad:

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Jetzt sollte es auf der anderen Seite bergab gehen auf 1.375 m nach St.Maria. Das war für mich sehr anstrengend. Mir taten die Hände vom bremsen weh und die Knie von der Kälte. Kontrolle 3 - Hier gab es Bananen im Überfluss, sogar Weissbrot mit Käse. Nun kam der Anstieg zum Ofenpass, inzwischen war es schon ziemlich heiss geworden. Der Ofenpass ist seinem Namen gerecht geworden - wir hatten 34 Grad und keine Wolke am Himmel - also wieder rauf auf 2.149 m. Kontrolle 4 - wurde schon abgebaut, aber einen Schluck Leitungswasser haben wir noch bekommen.....

Nichtraucher ging es nicht so gut - kein Essen, Hitze, Krämpfe - in der Schweiz haben wir noch mal eine Pause eingelegt und Cola und Schokolade gekauft. Es ging jetzt ca. 50 km durch die wunderschöne wellige Schweiz. (Vielleicht kann man an Hand der vielen Bilder unsere Faszination sehen).

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In Martina angekommen war dann auch mein Akku leer. Ich hatte Hunger - ein Riegel und ein Gel mussten jetzt reichen, denn auch hier war der Kontrollpunkt gerade geschlossen worden - Noch 400 hm und die Abfahrt nach Nauders :D

Im Zielbereich gab es dann das vorbestellte und schon bezahlte Trikot - leider für mich nicht mehr, da nicht genügend bestellt waren - es kommt nach, hat aber der Organisation dann den Rest gegeben. Schade, denn die Tour war wunderschön.

Ja, wir waren ziemlich erschöpft, haben nach einer Dusche dann mit einem oberleckeren Scampi-Salat und einem Rioja den Tag abgeschlossen. :D Am Montag Abend sind wir heil, glücklich und vielen neuen Erfahrungen wieder in Hamburg angekommen. :)

Danke auch an Condal, Angela, Jens, die MTBiker und die zwei Begleiter von Samstag (hab leider eure Namen vergessen) - es war super schön und lustig mit Euch. :cool:

Die Tour immer wieder - das Stilfser Joch lieber heute als morgen - aber nicht mehr unter der Anmeldung des Dreiländer Giro – leider, schade :?

Stine :wink:
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Beitragvon der Volker » 29.06.2011, 22:19

Mensch Thorsten,
so einen Bericht, da bekomm ich feuchte Augen, Ihr seid Super!
Mein Respekt! Ich freu´ mich jetzt schon auf den bericht von Stine!
... da war ja wohl mein Vätternrudan ein Kindergeburtstag, bei den hm!
Beste Grüße der Volker
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Beitragvon der Volker » 29.06.2011, 22:26

Hallo Stine,
gestern hab ich noch gesagt, daß will ich auch! Jetzt ist mir etwas flau, wenn ich lese was Ihr geleistet habt! Tolle Berichte, ich gratuliere, SUPER Leistung!
Beste Grüße der Volker
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Tribelix
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Beitragvon Tribelix » 29.06.2011, 22:28

Volker: Tipps beherzigen und machen, Bilder alleine bringens nicht. Alles Schlechte hast ja jetzt gehört und das gute mußt du geniessen ;)
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Beitragvon Tribala-Stine » 29.06.2011, 22:37

Danke Volker - es ist nicht schlimm diese Strecke zu fahren - es war einfach nur ein Genuss - mit einer Organisation wie in Bimbach wäre es noch viel leichter gewesen. :)

Man muss sie einfach mal gefahren sein - die 48 Kehren - einfach gigantisch.

Stine :wink:
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Johanna
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Beitragvon Johanna » 29.06.2011, 22:50

Endlich! Doch noch Berichte. Hatte mir schon ein wenig Sorgen gemacht...
Aber beide heile wieder da, das ist schön.

Tolle Berichte. Mit Nichtraucher mal wieder gelitten, mit Stine leichtfüssig die 48 Kehren vom Stilfser Joch genommen. Hat viel Spass gemacht zu lesen.

Super! :sieg:
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Beitragvon hanseat » 29.06.2011, 22:56

:GrosseZustimmung:

Ich kann es nachvollziehen! Als ich mal den Nufenenpass hinauffuhr, dachte ich auch: Was für ne Wand, was für hammersteile Serpentinen! Es war ein großes Erlebnis, diesen Berg zu bezwingen.

Aber das Stilfser Joch ist einfach der ultimative Pass der Alpen! Es gibt keinen Pass, der einen ambitionierten Radfahrer mehr reizen kann als diese 48 Kehren! Ich will ihn auch haben, diesen Pass! Eines Tages...
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...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 30.06.2011, 08:00

Tolle Berichte, habe richtig Heimweh :Wein: , da ich schon seit 2 Jahren nicht mehr in Südtirol war! Das Stilfser Joch fehlt mir noch in meiner Pässesammlung (per RR), da ich immer zu früh da war und noch Wintersperre herrschte.

:Respekt: und Anerkennung fürs Durchhalten, Nichtraucher! Die Kompakten und Untersetzten sind vielleicht bergauf nicht die Schnellsten, aber zäh und mit eisernem Willen; und wenn Stine :) , kann man gar nicht aufgeben (ich weiß, wovon ich rede.. :zwinkern: )!!
:gruss: Dirk
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Beitragvon Konkursus » 30.06.2011, 09:41

schöne Berichte, ich konnte so richtig mitleiden.

Hatte mir schon Sorgen gemacht, nachdem ich Condal in den Ergebnislisten gefunden hatte, aber niemanden von Euch (war die Zeitmessung auch schon out?).

Irgendwie erinnerte mich das an meine Mailand-San Remo-Tour 2010. Nach 10 Km Platten, dann einen falschen Pass gefahren und schließlich an den leeren Versorgungsständen vorbei :mad: :mad: .

Toi, toi, toi, Ihr seid wirklich unverdrossen. Ob ich bei den Rahmenbedingungen noch mit heilem Rad oben angekommen wäre, wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Ein leichter Tritt ins Rad hätte schon vorkommen können.


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yahoo

Beitragvon Janibal » 30.06.2011, 14:35

hier ein artikel von yahoo, die münchner Schwächen liegen im Flachen.

http://de.eurosport.yahoo.com/radsport/ ... ticle/147/

Stine hat recht, die Pässchen der Alpen kann jeder ohne Anmeldung fahren. Wenn eh keine Versorgung oder Straßensperren gibt.

!Werbung! Tourtransalp sperrt aber die Straßen für die erste Stunde und Versorgung ist garantiert. Der Besenwagen sammelt auch alle ein, nach einem persönlichen Gespräch. Und es gibt ein morgen mit neuen Pässchen. Bis du dich wieder auf die ebene freust. !Werbung ende!

Und wieder hat der Schüler sein Lehrer abgehängt.

Ach ja, die Abfahrt nach Bormio ist nicht schön, unten kommen drei Tunel ohne Beleuchtung und einer als Zugabe mit Kurve. Da wurde schon so mancher von der Wand gekratzt. Tourtransalp leuchtet die Tunnel aus.
Bericht von Mittwoch: http://www.tourtransalp.de/ Etappenberichte-->Etappe4
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Beitragvon Helmut » 02.07.2011, 02:13

Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon dirksen1 » 02.07.2011, 15:51

Dieses Ding, der 3LG, der ganz oben auf meiner Liste für 2012 steht, hat nun einen Knacks. doch umso mehr möchte ich es selbst erfahren, was Nichtraucher so lebensnah und absolut geil beschrieben hat.

Stine, wegen Hotel freue ich mich auf ne PN, ich muss eh schon im Oktober den Jahresurlaub fertig haben.
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Beitragvon Tribelix » 02.07.2011, 16:43

Andre, wir übernachten im gleichen Haus. :wink:

Was interessiert mich mein Gequatsche von gestern.
2012 bin ich dabei. Ich kann das nicht so an mir vorbei gehen lassen, Veranstalter hin, oder her.
Fehler hab ich ja auch gemacht. :mad:
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Beitragvon dirksen1 » 02.07.2011, 19:39

Nichtraucher hat geschrieben:Andre, wir übernachten im gleichen Haus. :wink:
Freu mich drauf ;-)
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Beitragvon turbo32 » 02.07.2011, 22:42

Bin auch wieder zurück. Wir haben noch ein paar Tage drangehängt und waren auch schon vorher da zum Kaunertaler Gletscherkaiser am Donnerstag mit Schneefall im Ziel auf 2.800 m Höhe.

Ich fand die Orga und die Verpflegung ausreichend, war auch schon etwas eher im Ziel nach Brutto 7:36 h.

Heilfroh bin ich darüber gesund geblieben zu sein. Abfahrten sind nicht so mein Ding, habe da zu viel Schiss. Zudem hatte ich auch ab der Abfahrt vom Ofenpass mit einem Krampf der linken Oberschenkelinnenseite zu kämpfen und musste 3x vom Rad deshalb. Habe noch ein Mädel vom St. Pauli Triaverein gesehen und kurze Zeit mit ihr gefahren.

Für meinen ersten alpenbesuch bin ich superzufrieden und lauere jetzt auf Event für 2012 ......mal sehen was sich da anbietet. Evtl der Ötztaler bei Glück im Auswahlverfahren für den Startplatz.

Riesenerlebniss.......tschüss ,
Marcus
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Beitragvon TXU065 » 03.07.2011, 19:45

Nichtraucher, Stine, danke für Eure Berichte. Wir waren übrigens die zwei Bekannten, Poki (Frank) und ich (Tomas), beide vom HRC Hannover.

Insgesamt waren wir aber sehr zufrieden, auch mit der Orga/Verpflegung. Allerdings benötigte ich nur eine halbe Banane, zwei Becher Iso und eine Flaschenfüllung Iso.

Stine, ich habe mal das Foto von dir mit mir drauf gemopst, danke! ;)

2012 wieder, keine Frage! :)
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cape
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Beitragvon cape » 03.07.2011, 20:25

Gute Berichte und tolle Bilder.

So etwas mit leeren Verpflegeungsstationen ist natürlich ärgerlich, gerade bei so einen Event.
poki
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Beitragvon poki » 03.07.2011, 20:57

Tolle Berichte von euch, da leidet man ja förmlich mit. Aber Respekt, dass ihr das durchgezogen habt!

Mir ist es bei meinem ersten 3LG glücklicherweise besser ergangen.

Schön euch kennengelernt zu haben. Vielleicht sieht man sich demnächst bei der einen oder anderen Radveranstaltung.

Grüße von Poki (Frank vom HRC)
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Schnuffi
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Ich will auch mal

Beitragvon Schnuffi » 04.07.2011, 08:24

Tolle Berichte. Da bekommt man Lust, es selbst mal zu probieren.
Vor 2013 wirds aber wohl nix bei mir :mad:

:wink:
Wenn Du schneller fährst brauchst Du Dich nicht so lange anzustrengen :mrgreen:
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thomas-hh
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Beitragvon thomas-hh » 04.07.2011, 18:58

Da werden Fehler zugegeben und Schwächen nicht beschönigt. Abgesehen von Euren immer anschaulichen und schönen Berichten, bewundere ich Eure Ehrlichkeit.

Die Fotos sehe ich mir nicht an. Da merke ich sonst, wie urlaubsreif ich bin.

Ich freue mich auf den nächsten Report.

Liebe Grüße
Thomas
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Stilfser Joch

Beitragvon BRV-Tom » 05.07.2011, 20:44

Hallo Nichtraucher, hallo Stine,
tolle Berichte!! Ich bin der Ollanner aus Stade ;-)
Toll, dass ihr es geschafft habt!! Respekt

Gruß Thomas
byllesi
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Beitragvon byllesi » 07.07.2011, 13:38

Super Fotos - eine fantastische Strecke! Ach da würde ich auch gerne Mal fahren :)
undo me.
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Beitragvon radfreunde » 07.07.2011, 16:04

Ein paar bewegte Bilder aus 2010 gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=jnxxlguIRKk

Wer sich mental auf das Event vorbereiten wird kauft die RLV und fährt sie im Winter auf dem i-Magic oder Daum ab.

Tolle Leistungen / Berichte....

Viele Grüße

wilf

(bekennender i-Magic Fan)
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Beitragvon Helmut » 09.07.2011, 23:36

Maudfrei hat geschrieben:...
Es gibt Leute, die bekommen im Leben nichts gebacken, leiden deshalb unter einem Defizit an positiver Aufmerksamkeit. Einige von denen kompensieren das dadurch, dass sie negative Aufmerksamkeit auf sich lenken. Klingt krank, im psychiatrischen Sinne ist es das vielleicht ja auch.

Einer von diesen Kranken hatte sich der Zugangsdaten von Maudfrei bemächtigt, dies auf eine Weise, die ihm eine Strafanzeige eingebracht hat.

Da Maudfrei den Dünnpfiff, der hier unter seinem Forumsnamen zu lesen stand, nicht selbst geschrieben hatte, habe ich die betreffenden Texte samt aller Reaktionen darauf einfach gelöscht.

Wer etwas dazu zum Besten geben will, bitte nicht hier im Forum. Der Typ hat keine weitere Aufmerksamkeit verdient, auch keine negative. Sollen sich die Polizei und Justiz um ihn kümmern, wir nicht.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon kraton77 » 03.08.2011, 22:16

Servus Stine & Thorsten!

Zuerst einmal "Hut ab" vor Eurer Leistung. Das Stilfsjer Joch bin ich bereits gefahren, und kann Eure Schilderung deswegen nur zu gut nachvollziehen! Schade, dass ein so tolles Erlebnis durch eine schwache Organ getrübt wird!

Wenn Ihr das für 2012 wieder vorhabt, heißt dass aber auch, dass wir uns Karfreitag wieder im Harz treffen müssen ... Höhenmeter sammeln! Falls es Euch nach einer anderen Veranstaltung sehnt, kann ich Euch den Engadin Radmarathon ans Herz legen: Tolle Strecke (211 km und auch 3.800 hm) und gut organisiert (von Fahrerbriefing, Streckenabsicherung und Labstellen).

Aber es ist "erst" August - ich will jetzt erstmal die Saison 2011 hinter mich bringen. :D!

Viele Grüße und hoffentlich bis bald
Stephan
"Ist das vielleicht schlau mit 95km/h den Berg runter zu fahren auf 21mm breiten Reifen mit einer klassischen Seilzugbremse, dann wirst Du Dir für Dich sagen: Ist nicht wirklich schlau!"
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Beitragvon Tribelix » 04.08.2011, 17:10

kraton77 hat geschrieben:Wenn Ihr das für 2012 wieder vorhabt, heißt dass aber auch, dass wir uns Karfreitag wieder im Harz treffen müssen ... Höhenmeter sammeln! Falls es Euch nach einer anderen Veranstaltung sehnt, kann ich Euch den Engadin Radmarathon ans Herz legen: Tolle Strecke (211 km und auch 3.800 hm) und gut organisiert (von Fahrerbriefing, Streckenabsicherung und Labstellen).
Hallo Stephan,

ich hoffe mal, dass Alex Karfreitag was auf die Beine stellt, damit wir wieder in den Genuss der Höhenmeter kommen.

Dreiländer Giro 2012 wird so angegangen, dass wir uns nicht auf den Veranstalter verlassen und unsere Fehler nicht nochmal machen.

Engadin paßt 2012 glaube ich nicht in die Planung (weder Zeit noch Geld), ist aber gut, dass man was positives drüber hört.

Wir sehen uns spätestens Karfreitag 2012.
Wünsch dir noch eine schöne Saison
Gruß Thorsten

P.S. Starte am 14.08 bei dir im Süden von Frankfurt (Waldsee) beim Ironman 70.3 Germany
HFS Jedermann Reporter 2010 "Triathlon"
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Grinsekasper = Cyclocross Fahrer
IRONMAN
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Beitragvon kraton77 » 04.08.2011, 18:33

Servus Thorsten!

Meine "Saisonplanung" für 2012 steht noch nicht fest, bin noch am überlegen. Dreiländer Giro wäre aber auf alle Fälle reizvoll. Aber ich habe da noch andere Eisen im Feuer. Ist ja noch eine Weile hin, aber schadet ja schon mal nicht, das Event auf dem Schirm zu haben!

Das ist ja cool, dass Du hier in Frankfurt startest! Da würde ich glatt an die Strecke kommen ... aber ich komme an dem Tag erst aus der Schweiz wieder! Deswegen kann ich Dir nicht 100%ig zusagen, ob ich Dich an der Strecke unterstützen kann!?

Viele Grüße
Stephan
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