Feuer und Flamme für Olympia in Hamburg

crumble
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Beitragvon crumble » 04.02.2015, 23:45

Konkursus hat geschrieben:Crumble, dann muss ich ja noch ins catering-Geschäft einsteigen.
Nur zu. Die Deutsche Meisterschaft letztes Jahr hatten sie gut hin bekommen. Traditionell sind die Eintrittspreise fuers Bogenschiessen nicht sehr hoch. Extrem viele Zuschauer wird es nicht geben. Das einzige Problem duerften die Sicherheitsvorgaben sein. Bis auf grosse Stadien duerften die aber bei keiner traditionellen Sportstaetten jenseits der Massenevents leicht umsetzbar sein.

Der Platz ist jedenfalls schoen und das Wetter noch viel mehr. Da man mich schon nicht bei Landesmeisterschaft mitschiessen laesst, hatte ich am Sonntag mit dem RR vorbeigeschaut. In Bremen bei Kaelte und Schauern gestartet, die Sonne und die Siegerehrung in Zeven gesehen, um dann vor Hamburg wieder im Gewitter zu landen. Das spricht eindeutig fuer Zeven :regenschutz: (Ueber meine Hassliebe zum ROX 10, die auf dieser Fahrt entstanden ist, muss ich mal einen eigenen Thread schreiben, sobald ich mehr als eine unbekannte Strecke mit ihm gefahren bin)
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 05.02.2015, 01:27

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Journalisten als Lobbyisten? Wie Tageszeitungen in Berlin und Hamburg sich lokalpatriotisch zeigen

http://www.deutschlandfunk.de/olympia-l ... _id=310254

Schwimmende Olympia-Hotels in Hamburg

http://www.abendblatt.de/hamburg/articl ... mburg.html

DOSB-Präsident Hörmann stellt Berlin und Hamburg gute Zeugnisse aus

http://www.sueddeutsche.de/news/politik ... 9-99-03971
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Beitragvon Helmut » 07.02.2015, 02:37

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Wir wussten ja bereits, dass Hamburgs BMXer seit der Eröffnung ihrer neuen Bahn in Farmsen bereit sind für die Bundesliga, für die DM 2017 und nach einigen Umbauten auf für die Olypiade 2024. Nun steht's auch im Abendblatt.

http://www.abendblatt.de/hamburg/articl ... ennen.html
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Beitragvon Helmut » 28.02.2015, 01:44

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Für den Fall, dass Hamburg gegenüber Berlin den Zuschlag für eine Olympiabwerbung erhielte, hat die Handelskammer Hamburg zugesagt 50 % der etwa 50 Millionen Euro Bewerbungskosten zu übernehmen.

http://www.bild.de/regional/berlin/olym ... .bild.html

Anmerkung Admin: Dieses Geld und auch die anderen von der Stadt zu tragenden 50 % erachte ich als gute, sich verzinsende Investition.
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Beitragvon Tribelix » 28.02.2015, 08:56

1200 Volunteer Berwerber, nach 24 Stunden
http://www.hamburger-sportbund.de/aktue ... ewsid=1849
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alles nur PR Aktionen

Beitragvon radfreunde » 07.03.2015, 10:48

Was habt Ihr dafür bekommen, dass ihr bei den PR Aktionen mitgemacht habt?

Waren doch sicher alles gekaufte Teilnehmer?

http://www.shz.de/hamburg/meldungen/pr- ... 47626.html

Kritik ist gut, aber man sollte auch andere Meinungen tolerieren. Scheint einigen schwer zu fallen.
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Re: alles nur PR Aktionen

Beitragvon Helmut » 07.03.2015, 11:25

radfreunde hat geschrieben:Was habt Ihr dafür bekommen, dass ihr bei den PR Aktionen mitgemacht habt?

Waren doch sicher alles gekaufte Teilnehmer?
Außer Zustimmung und Kritik habe ich für meinen Teil nichts für meine Unterstützung der Kampagne erhalten, handel allein aus eigenem Antrieb für die Bewerbung Hamburgs.
radfreunde hat geschrieben:Kritik ist gut, aber man sollte auch andere Meinungen tolerieren. Scheint einigen schwer zu fallen.
Das scheint mir mit jedem Thema und jeder Meinung zu diesen so zu sein. Damit wird man leben müssen, auch wenn es schwer fällt.
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hamburg hat den vorläufigen zuschlag erhalten

Beitragvon axiom 1 » 16.03.2015, 21:49

Jetzt können wir erstmal darüber jubeln vor Berlin zu liegen, muss am Wochenende allerdings noch bestätigt werden.

Danach kommt die Arbeit, dass im Herbst bei der Volksabstimmung möglichst wieder fast 2 Drittel unserer Mitbürger für Olympia stimmen.

Interessant ist, dass bei der Forsa-Umfrage vor 2-3 Wochen auch Minderjährige abstimmen konnten. Es wurde beim Anruf der Umfrage nach demjenigen gefragt, der in der Familie zuletzt Geburtstag hatte und über 14 Jahre alt war. So hat mein 16-jähriger Sohn antworten dürfen. Endgültig am Limit war er allerdings, als er das Nettohaushaltseinkommen nennen sollte ...

Nun aber: Volle Kraft voraus für Hamburg's Erfolg bei der Olympia-Bewerbung!!
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Beitragvon Helmut » 17.03.2015, 00:42

Aus der Olympia-Extra-Ausgabe der Presseschau des BDR:

http://www.zeit.de/sport/2015-03/olympi ... in-hamburg
Bewerbung um Olympia: Hamburg wieder vorn – vor Berlin

http://www.faz.net/aktuell/sport/sportp ... 87186.html
Kommentierende Analyse: „Hamburg – das Tor zur großen Sportwelt“

http://www.spiegel.de/sport/sonst/dosb- ... 23852.html
Kommentar: „Besser Hamburg als Katar“
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Beitragvon stolk » 17.03.2015, 10:03

Ich oute mich dann mal als Olympia-Gegner:

http://nolympia-hamburg.de/

Statt Olympiade lieber: Bezahlbaren Wohnraum, ÖPNV, Kostenlose Kitaplätze, mehr Jugendzentren und andere soziale Einrichtungen für die stetig der Etat gestrichen wird.

Eine Stadt, die es nicht mal schafft, sich ein Operettenhaus zu bauen, was soll dann erst die Olympiade kosten?

Ein Plus/Minus-Null Geschäft? Richtig, der Weihnachtsmann kommt ja auch bald wieder.
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Beitragvon Fülle » 17.03.2015, 10:33

stolk hat geschrieben:Statt Olympiade lieber: Bezahlbaren Wohnraum, ÖPNV, Kostenlose Kitaplätze, mehr Jugendzentren und andere soziale Einrichtungen für die stetig der Etat gestrichen wird.

Eine Stadt die es nicht mal schafft, sich ein Operettenhaus zu bauen, was soll dann erst die Olympiade kosten?

Ein Plus/Minus-Null Geschäft? Richtig, der Weihnachtsmann kommt ja auch bald wieder.
Anstatt Olympia wird es das alles geben? Wer glaubt hier an den Weihnachtsmann? ;)

Im übrigen wird der ÖPNV doch ausgebaut und in Richtung Olympia sicherlich noch mehr. Die Mietpreisbremse und jährlich 2.000 neue Sozialwohnungen reichen Dir nicht? Die Philharmonie ist doch abgefrühstückt, wer schafft da was nicht mehr?
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Beitragvon stolk » 17.03.2015, 10:42

Nein, aber was könnte man mit dem alles wirklich sinnvolles für die Bevölkerung machen, anstatt x Mrd. Euro für ein einmaliges Event auszugeben?
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Beitragvon Fülle » 17.03.2015, 11:07

Es ist ja beileibe nicht so, dass Geld nur ausgegeben wird und dafür nichts zurückkommt. Die ganzen Bauarbeiten z. B. muss ja auch jemand machen, der wiederum auch Lohnsteuer zahlt. ÖPNV habe ich schon gesagt.

Wir brauchen jetzt erstmal eine Kostenschätzung und dann kann ja eine Wirtschaftswissenschaftler mal erklären, was davon wieder zurückkommt. Ausserdem gibt es ja noch die Schuldenbremse.

Ich sehe deutlich mehr Chancen, nur wer auch Geld investiert bekommt eine Rendite.

Ich finde die Hamburger Politiker gehen mit einer gehörigen Portion Demut an die Aufgabe, Größenwahn konnte ich bis jetzt noch nicht entdecken. Außerdem glaube ich, haben sich viele das Konzept noch nicht durchgelesen!?
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Beitragvon Kiezkicker » 17.03.2015, 11:56

Fülle hat geschrieben:Ich finde die Hamburger Politiker gehen mit einer gehörigen Portion Demut an die Aufgabe, Größenwahn konnte ich bis jetzt noch nicht entdecken. Außerdem glaube ich haben sich viele das Konzept noch nicht durchgelesen!?
Demut fühlt sich für mich irgendwie anders als diese Jubelparty. Aber gut, ich komme ja auch nicht aus Osnabrück.

Mit Olympia haben sich Wirtschaftswissenschaftler wie Wolfgang Maennig schon ausführlich beschäftigt: "Theoretisch können Olympische Spiele eigentlich keine positiven ökonomischen Effekte im Gastgeberland auslösen".

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oly ... z-101.html

Mein Glückwunsch geht an Berlin. Jetzt jubeln alle HamburgerInnen, die ein Geschäft wittern (vom kleinen Werber bis hin zum Handelskammerpräse). Und dazu werden lustig Fackeln an der Alster in die Höhe gehalten.

Aber auch unter Breitensportlern wächst der Widerstand gegen diese unsinnige Verbrennung von Millionen Steuergeldern, nur um im Sinne einer IOC-Reform und für das DOSB-Renommee als Sparringpartner gegen Boston und Rom in den Ring zu steigen.

Vielleicht wird's ja noch ein heißer Herbst bis zum Volksentscheid.

http://www.etwasbesseresalsolympia.org/
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Beitragvon stolk » 17.03.2015, 12:00

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Beitragvon Tribelix » 17.03.2015, 12:39

Solange die Olympia Gegner, eine 100% Grundeinstellung haben, erübrigt sich jede Diskussion. Da wird es nie ein Ergebnis geben.

Wenn hier aber Bilder von Sportstätten aus Griechenland gezeigt/verlinkt werden, dann hab ich meine Zweifel, ob das Konzept von Hamburg gelesen und die Agenda des IOC vom letzten Jahr verstanden wurden.

Sollte die Finanzierung sich auch im Herbst in Grauzonen bewegen, werde ich bestimmt der erste sein der Nein sagt, wogegen ich es bei NOlympia Aktivisten, nicht andeutungsweise erkennen kann, das es jemals ein JA wird.
Zuletzt geändert von Tribelix am 17.03.2015, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon stolk » 17.03.2015, 13:12

Kann ich nicht einfch nur dagegen sein?

a) Ich hab da einfach keinen Bock drauf!
b) Ich habe ein negative Meinung zum IOC.
c) Ich spreche Hamburg/Deutschland die Fähigkeit ab, nachhaltige Großprojekte durchzuführen (die in 100 Jahren vielleicht mal Rendite abwerfen)
d) Als wenn es in Athen/Sotchi keine Konzepte gab.

Natürlich lockt mich der eigennützige Gedanke ein mega-geiles-Velodrom hier zu haben - aber zu welchem Preis.

Mal ganz von der eigentlichen Veranstaltung abgesehen, passiert ja noch mehr im "Wirtschaftsraum-Hamburg". Wie will der Senat denn z.B. verhindern das weiter Gentrifieziert und somit der Wohnraum noch teuer wird - so als Privat-Wirtschaftlichen Aspekt.

Die Kostenprognosen sind zwar noch offen und ich will nicht wieder die Elbphilharmonie auspacken oder Elbtunnel, BER, Stuttgard21...

Alle haben nicht unmittelbar was gemeinsam - außer das überall die Kosten EXPLODIERT sind - warum soll das denn hier anders werden?
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Beitragvon Fülle » 17.03.2015, 14:32

stolk hat geschrieben:Wie will der Senat denn z.B. verhindern das weiter Gentrifieziert und somit der Wohnraum noch teuer wird - so als Privat-Wirtschaftlichen Aspekt.
Soziale Erhaltungssatzung. Gibt es schon in vielen Gebieten. Findet im übrigen auch nicht jeder gut.
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Beitragvon Mike667 » 17.03.2015, 16:30

Tribelix hat geschrieben:Wenn hier aber Bilder von Sportstätten aus Griechenland gezeigt/verlinkt werden, dann hab ich meine Zweifel, ob das Konzept von Hamburg gelesen und die Agenda des IOC vom letzten Jahr verstanden wurden.
Ganz so extrem wird es sicherlich nicht kommen. Allerdings hat Hamburg schon bei manch eigener Liegenschaft gezeigt, dass es mit dem Erhalt dieser so seine Probleme hat (egal, wer gerade regiert). Als Beispiel möchte ich hier diverse Gebäude der Universität(en) nennen. Der Sanierungsstau beläuft sich auf mehrere Millionen Euro im zwei- bis dreistelligen Bereich. Den olympischen Sportstätten wird es - so ist zu befürchten - nicht anders ergehen als den anderen städtischen Liegenschaften.

Ob die Agenda 2020 des IOC wirklich so umgesetzt wird, wage ich zu bezweifeln. Das IOC (so auch FIFA, UEFA, UCI u.a.) hat seinen Sitz nicht umsonst in die Schweiz gelegt. Es arbeitet sich dort prima, so fast steuerbefreit. Warum sollte also das IOC seine Gewinne aus den Spielen im Gastgeberland versteuren, wenn sie in der Schweiz nur einen winzigen Bruchteil davon versteuern müssen. Das IOC wird sich sicherlich auch in der Zukunft die absolute Steuerfreiheit vom Gastgeberland zusichern lassen. Alle Risiken und Kosten bleiben beim Gastgeber - alle Gewinne beim IOC.
Fülle hat geschrieben:Die Mietpreisbremse und jährlich 2000 neue Sozialwohnungen reichen Dir nicht?
Die Mietpreisbremse schützt leider nicht vor der Erhöhung der Grundsteuer. Eine Erhöhung der Grundsteuer ist die einfachste Methode für eine Stadt an Geld zu kommen (so geschehen in Norderstedt vor etwa 3 Jahren). Die Grundsteuer wird dann schön vom Vermieter auf die Mieter umgelegt ...
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Beitragvon Fülle » 17.03.2015, 16:53

Mike667 hat geschrieben:Die Mietpreisbremse schützt leider nicht vor der Erhöhung der Grundsteuer. Eine Erhöhung der Grundsteuer ist die einfachste Methode für eine Stadt an Geld zu kommen (so geschehen in Norderstedt vor etwa 3 Jahren). Die Grundsteuer wird dann schön vom Vermieter auf die Mieter umgelegt ...
Die Mietpreisbremse wird so oder so keinem sozial schwachen etwas nützen, im Gegenteil, im Zusammenspiel mit dem Bestellerprinzip wird vorab kräftig gesiebt werden und 3-mal darf man raten, wer dann die Wohnung bekommt. Der "arme" oder der "reiche"... ...anderes Thema...
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Beitragvon Fülle » 17.03.2015, 16:58

Kiezkicker hat geschrieben:Mit Olympia haben sich Wirtschaftswissenschaftler wie Wolfgang Maennig schon ausführlich beschäftigt:
"Theoretisch können Olympische Spiele eigentlich keine positiven ökonomischen Effekte im Gastgeberland auslösen".
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oly ... z-101.html
:HaHa: wenn das mal nicht ein wissenschaftlicher Satz ist.
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Beitragvon Kiezkicker » 17.03.2015, 17:19

Fülle hat geschrieben:
Kiezkicker hat geschrieben: Mit Olympia haben sich Wirtschaftswissenschaftler wie Wolfgang Maennig schon ausführlich beschäftigt:
"Theoretisch können Olympische Spiele eigentlich keine positiven ökonomischen Effekte im Gastgeberland auslösen".
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/oly ... z-101.html
:HaHa: wenn das mal nicht ein wissenschaftlicher Satz ist.
Wer Wissenschaftler bestellt, kriegt Wissenschaftler.
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Beitragvon crumble » 17.03.2015, 20:02

Fülle hat geschrieben:und 3-mal darf man raten wer dann die Wohnung bekommt.
Wenn man auf der anderen Seite steht, weiss man auch warum. Wenn man ein-zwei mal Pech gehabt hat, ist so eine Mietwohnung ehern als Hobby, denn als Investition zu sehen.

Die kasernierten Sportlerheime, die entstehen muessen, ausser man entvoelkert einen leicht abzusperren Stadtteil, kann man hinterher gut als Sozialwohnungen umfunktionieren. Es kommt halt nur darauf an, wie die Stdtplanung ablaeuft. Wenn man da die Politik heraus haelt, kann daraus etwas werden.

Genauso bei den Sportstaetten. Wenn man die so baut, dass sie nicht fuer eine einzige Sportart nutzbar ist, die bei Einheimischen unbeliebt ist, muss man sie hinterher nicht vergammeln lassen. Man muss auch nicht zwingend einen Besucherrekord brechen und die Zuschauerzahlen nach Olympia beruecksichtigen. Eine schoene Eroeffnungs-/Abschlussfeier braucht auch nicht zwingen Popstars und einen Feuerwerksrekord.

Einiges wird man nur fuer die Spiele bauen und hinterher rueckbauen muessen. Ausser man steht auf Gated Communities.

Die wahren Probleme duerften ehern in Geheimvertraegen mit dem IOC liegen, in denen Privatpersonen vorgeschrieben wird in welcher Kleidung sie sich im Umfeld der Sportstaetten aufhalten duerfen. Wenn die SPD da zur Abwechslung mal nicht vor der Wirtschaft einknickt, sondern an ihre Buerger denkt, wird Hamburg die Spiele eh nicht bekommen :-|
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Beitragvon Helmut » 17.03.2015, 23:47

Mich beruhigt, dass Deutschland nicht Griechenland ist. Mir ist nicht bekannt, dass eine in Deutschland geplante und durchgeführte Sportveranstaltung von den Ausmaßen einer Fussball EM oder WM und gar eine Olympiade derart endete wie bei den die Olympiade bei den anscheinend nicht planen könnenden Griechen.
Fülle hat geschrieben:Außerdem glaube ich, haben sich viele das Konzept noch nicht durchgelesen!?
Den Eindruck habe ich auch, wie sonst ist dieser Hinweis auf die Olympia-Ruinen in Athen bitte zu erklären? Ich bitte um Aufklärung.

By the way - Gefunden im Pressespiegel der BDR:

Entscheidung zur Olympiabewerbung: Ein neues Sommermärchen in der Hansestadt – Tagesthemen mit Kommentar ab 9.38

http://www.tagesschau.de/multimedia/sen ... -3565.html

Olympia-Bewerbung: Hamburgs Sieg war offenbar nur knapp

http://www.spiegel.de/sport/sonst/olymp ... 23884.html
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Beitragvon stolk » 18.03.2015, 11:43

Leider konnte ich in dem Konzept nichts konkretes zur weiteren Nutzung der Sportstätten finden. Und ich bin mir recht sicher, dass in Athen vom Verfallen lassen der Stätten in deren Konzepten auch keine Rede war.

Aber gut - kommen wir zu einem anderen unangenehmen Thema: dem IOC®

https://youtu.be/D0ep9b33SBA

http://nolympia-berlin.de/?page_id=571
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