Tour de France 2016

Knud
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Tour de France 2016

Beitragvon Knud » 02.07.2016, 00:43

Tour de France 2016

Es ist wieder so weit, die große Schleife beginnt. Noch sind die meisten von und im EM-Fieber, aber schon in ein paar Stunden starten 198 Fahrer aus 22 Teams. Dieses mal gibt es keinen Prolog oder ein kurzes Zeitfahren zu Auftakt. Die Profis müssen gleich über 188 km beweisen, dass sie fit sind.

Unter den 22 Team sind dieses mal zwei „Deutsche Teams“, immerhin 12 Deutsche fahren in insgesamt sechs Teams. Wer ist unser Favorit?

Ich freue mich jedenfalls auf die Tour, auf spannende Etappen und hoffentlich tolle Berichte!

Knud
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Heimfelder Dirk
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Re: Tour de France 2016

Beitragvon Heimfelder Dirk » 02.07.2016, 15:38

Knud hat geschrieben: Ich freue mich jedenfalls auf die Tour, auf spannende Etappen und hoffentlich tolle Berichte!

Knud
:GrosseZustimmung:

Ich auch! Endlich läuft die 1. Etappe. Das Bergtrikot geht an Paul Voß von Bora Argon 18. Für den deutschen Fahrer und sein deutsches Team geht's gut los. Mal sehen, was die Sprinter nachher reißen :D
Mike667
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Beitragvon Mike667 » 02.07.2016, 17:43

Passend zu den Thema ... Voigte erklärt die Tour ....

http://www.sportschau.de/tourdefrance/t ... index.html

:cool:
crumble
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Beitragvon crumble » 04.07.2016, 14:45

Mike667 hat geschrieben:Passend zu den Thema ... Voigte erklärt die Tour ....
Danke fuer den Link. Ein sehr schoenes Interview. Auch wenn ich ihm da bei der Schaltung und den Livedaten nicht zustimme.

Bin halt :Greis: und der konservativen Meinung, dass ich ohne Mechatroniker im Begleitfahrzeug lieber auf den guten alten Bowdenzug setze.

Die Livedaten faende ich zwar schoen. Aber was ich sehe, sehen auch die sporlichchen Leiter und das nimmt dann noch mehr Spannung aus dem Rennen. Dann bleiben nur noch Funkloecher und Stuerze, die das Rennen interessant machen. Da ich selber nur ungern stuerze, sollen die Profis lieber auf ihren Saetteln bleiben und ich verzichte auf die Daten.
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FS
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Beitragvon FS » 12.07.2016, 00:33

Bin halt Greis und der konservativen Meinung, dass ich ohne Mechatroniker im Begleitfahrzeug lieber auf den guten alten Bowdenzug setze.
Oder komplett ohne Schaltung, so wie ich im Moment. :)

Was mir an der Elektronik bei relevanten Komponenten am Rad grundsätzlich nicht so behagt ist die Abhängigkeit von einer Batterie, aber vielleicht sehe ich das auch zu eng. Und im Hobbybereich ist es eigentlich auch zuviel des Guten, zumal die E-Komponenten zudem (noch) teurer sind als ihre rein mechanischen Pendants, daher bringt sowas für mich zumindest momentan keinen Nutzen. Durch das moderne Zeugs geht halt auch ein Stück "das Ursprüngliche" am Radfahren verloren.

Ansonsten... per Kabel geht ja eben noch, aber Funk? Da frage ich mich dann, wie es mit der Störanfälligkeit ist.
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Marcus Burghardt schnellster der Tour

Beitragvon Stockumer Junge » 13.07.2016, 11:06

Ich habe mal bei Rund um Düren (Abfahrt bei Rollensbroich oder bruch?) 88 km/h drauf gehabt. Das war mit einem 531 Rahmen noch ne ziemlich wacklige Angelegenheit. Aber 130 ist schon ne Hausnummer:

http://www.bild.de/sport/mehr-sport/tou ... .bild.html
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Beitragvon crumble » 13.07.2016, 13:54

FS hat geschrieben: Oder komplett ohne Schaltung, so wie ich im Moment. :)
In der Gruppe sehe ich Schaltung, Freilauf und 2 Bremsen als die wichtigsten Sicherheitsaspekt an.

Mit der passenden Übersetzung laesst sich der Abstand viel besser halten.
Als Einzelfahrer ist ein Abwerfer nicht schlimm, der Nächste hat auch keinen Umwerfer und man sieht sich nach wenigen Kurven wieder. :)
crumble
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Erst im Weg stehen und dann buhen?

Beitragvon crumble » 15.07.2016, 01:57

Super. Erst stehen diese besoffenen Vollhonks im Weg herum und dann buhen sie auch noch das Gelbe Trikot aus? :Schimpfen:

Ich mag Froome auch nicht so besonders, aber das hat er nicht verdient. Wenn da nicht der Anschlag in Nizza gewesen waere, waere ich dafuer in den Alpen mit Minenraeumpanzern den Fahrern den Weg zu bahnen :PAM:

Immerhin wurden dieses Jahr nicht so viele Fahrer wie letztes Jahr durch Zuschauer oder Passanten verletzt.
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kocmonaut
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Froome

Beitragvon kocmonaut » 15.07.2016, 12:21

Die Bilder vom laufenden Froome sind echt mitleiderweckend. Die Spiddelärmchen und dürren Unterschenkel sehen im Normalbetrieb nicht sonderlich gesund aus. Könnte man glatt mit einem Spendenaufruf verbinden.
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Beitragvon Knud » 15.07.2016, 20:56

Was soll er denn machen, wenn ein Motorrad ihm das Rad zerlegt und die "Fans" die Gasse unter Radbreite verengen. Es mag ein tolles Erlebnis sein durch so eine Zuschauermasse zu fahren. Aber mich gruselt es jedesmal, wenn ich das sehe. Eigentlich muss man sich wundern, dass nicht mehr passiert.

Schlimm finde ich auch, wenn Eurosport diese Beinahe-Unfälle immer wieder zeigt. Und als Höhepunkt und Platz 1 die Bahnübegangsquerung bei Paris - Rbeaux letztes Jahr. :mad:
Ich glaube das trägt auch dazu bei, das Radfahren als gefährlich gilt.
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Re: Erst im Weg stehen und dann buhen?

Beitragvon crumble » 22.07.2016, 13:13

crumble hat geschrieben:Super. Erst stehen diese besoffenen Vollhonks im Weg herum und dann buhen sie auch noch das Gelbe Trikot aus? :Schimpfen:
Oh, laut der GCN Show hat sich einer der Fans immerhin dazu durchringen können sich zu entschuldigen. Die soziale Kontrolle seiner Gruppe scheint zu wirken. :HaHa:

Immer schön benehmen und andie Verkehrsregeln halten. Man weiss nie wann eine Kamera vorbei kommt. Und er hat immerhin Glück gehabt, auch wenn er die Bilder so schnell nicht mehr los wird. Ein Google-Kamerawagen verdoppelt doch glatt das Fettgewebe :mad:
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Radsport Fans

Beitragvon Tourini » 22.07.2016, 13:55

Zitat aus folgender Quelle:

http://www.eurosport.de/radsport/aldag- ... tory.shtml

"Chris Froome fürchtete auf der legendären Tour-de-France-Etappe zum Mont Ventoux um seine Sicherheit und lief nach seinem Sturz deshalb zu Fuß in Richtung Ziel. Dieser Meinung ist Ex-Profi Rolf Aldag, der bei der Tour als Sportdirektor von Team Dimension Data dabei ist. "Er ist aus Angst losgelaufen, für mich war das der traurigste Tag seit Jahren im Radsport", sagte Aldag."


Solche "Fans" schaden dem Radsport genauso wie die Doping-Betrügereien der aktiven Sportler, die Mauscheleien deren Funktionäre und die Unfähigkeit der meisten Antidoping-Agenturen.
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Beitragvon kocmonaut » 22.07.2016, 15:23

Gab es neben dieser Furchtflucht auch sportliche Aufreger während der Tour? Ich habe keine bemerkt. Beim Fußball heißt es "Tore fallen nach Fehlern", nur: auf höchstem Niveau werden kaum noch Fehler gemacht.

Bei der Tour sieht es derzeit genauso aus: Keine Fehler auf höchstem Niveau. Es gibt einen starken Fahrer mit einem starken Team, und zum rechten Zeitpunkt werden die erforderlichen Spitzenleistungen "abgerufen".

Das ist cool, programmiert, abgezockt und erfolgreich, aber wenig spannend. Insofern bin ich über die Aufregung der Fans doppelt verwundert.
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Beitragvon Knud » 22.07.2016, 22:45

Es spricht Bände, dass nur noch über die Verteilung der weiteren Podiumsplätze bzw. der Top 10 gesprochen wird.
Einige Etappen waren nicht unspanned. Aber wenn nur einer von 198 um den Sieg fährt..
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Beitragvon crumble » 23.07.2016, 20:06

Knud hat geschrieben:Aber wenn nur einer von 198 um den Sieg fährt..
Dann ignoriert man ihn halt einfach. Das konte man damals bei Lance doch auch schon machen.

Es gibt schliesslich auch noch die andern Trikots und die Etappensieger.
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Re: Radsport Fans

Beitragvon crumble » 23.07.2016, 20:18

Tourini hat geschrieben: Solche "Fans" schaden dem Radsport genauso wie die Doping-Betrügereien der aktiven Sportler, die Mauscheleien deren Funktionäre und die Unfähigkeit der meisten Antidoping-Agenturen.
Kann ich nur unterschreiben. Da jetzt überall Rauch eingesetzt wird, finde ich extrem unsportlich. Fehlen nur noch die Hooligans.

Aber es tut sich was. Heute fuhr ein geniales Polizeimotorad mit, dass die die Fans sanft von den Spitzenfahrern abgedrängt hat. Wer auch immer Du bist, wenn es nach mir geht, kannst Du einen Wochenenddienst deiner Wahl dafür ablehnen :-)

Aber auch die Zuschauer gehen rabiater gegen Extremfans vor. Einer wurde wild zur Seite gerissen. Da können wir froh sein nur vor Verwandten und Freunden zu fahren. Auch wenn gute Zuschauer für kurze Zeit mindestens genauso gut sind wie Windschatten :Laola:
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Re: Radsport Fans

Beitragvon crumble » 24.07.2016, 23:09

Huch,

elektrisches Doping. Nicht die Räder werden mit Strom betrieben, die Fahrer werden aufgeladen

Hat man das KühlHemd einem Astronauten entrissen oder kann man so etwas im freien Handel kaufen? Ich hatte nur eine Weste für Motoradfahrer gefunden, die nach demselben Prinzip zu arbeiten scheint.
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Beitragvon Knud » 24.07.2016, 23:29

Alles Entschieden und langweilig?
Die letzten Runden waren ja schon noch spannend. Letzte Aufgabe schon in Paris (Martin), Radpannen (Kittel) und packende Positionskämpfe.
Aus Deutscher Sicht wieder alles gut mit dem Sieg von Andre Greipel?
Ich gönne es ihm jedenfalls.
Und Peter Sagan hat mal wieder bis zum letzten Meter gekämpft, Grün ist nicht genug.
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kocmonaut
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Beitragvon kocmonaut » 24.07.2016, 23:53

crumble schrieb:
die Fahrer werden aufgeladen
Hallo crumble, hm. Wäsche hin, Wäsche her. Entscheidend ist unter der Wäsche. Aber ich finde die Musik aus dem verlinkten Video extrem elektrisierend. Mal sind es in der Tat die Red Hot Chili Peppers, mal andere Bands, deren Musik mich pusht. Ich höre die Musik unterwegs nicht auf meinen Ohren, sondern in meinen Gedanken und nenne das bislang "legales Psycho Doping". Muss ich meine Einschätzung neu überdenken?
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Beitragvon crumble » 26.07.2016, 14:13

kocmonaut hat geschrieben:Muss ich meine Einschätzung neu überdenken?
Nö. Nicht umsonst gab es vor wenigen Jahren mal die Diskusion ob Musik bei Wettbewerben Doping ist. Aber keine Angst. Vorstellen darfst Du sie Dir :)
Diese australischen Road-Movies sind auch ein fieser Trick, um Fans zu generieren. Ich finde die Orica Videos für Massenware extrem gut gemacht. Da schaue ich immer wieder gerne rein.

Und auch ich muss Doping im Urlaub gestehen. Als ich anfing in den Bergen zu fahren, war Musik das funktionierende Mittel meinen Rhythmus zu finden. Ich brauchte erst mal etwas das mich bremst. 2000Hm lassen sich irgendwie nicht drücken. Jetzt geht es auch ohne äußeren Taktgeber.

Im Rennen oder bei einer RTF würde mir jemand mit Knopf im Ohr schon ein wenigst Angst bereiten. So eng wie es da teilweise zugeht, braucht man seine Ohren dringend als Radar. Ich frage mich auch, warum die Profis noch keine Lautsprecher in den Helmen haben. Die Klebestreifen würden mich mich auf Dauer stören und die Ohrstöpsel erhöhen meiner Erfahrung nach die Windgeräusche. Meiner Meinung nach, macht es nichts, wenn der Mitbewerber die Infos hören kann. Je weniger taktische Infos über den Funk gehen, desto spannender sollten die Rennen werden.
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Beitragvon Knud » 26.07.2016, 21:21

Sicher würden die Rennen teilweise anders verlaufen, wenn es keine Tourfunk gäbe und die sportlichenLeiter nicht von außen eingreifen können. Aber mit einem Live-Tracking bewegen wir uns in die andere Richtung.
Wobei es ja auch spannend wäre, wenn das öffentlich zugänglich wäre...

Knud

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