Ostseeman'14, Glücksburg (Bericht & Bilder)

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hanseat
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Ostseeman'14, Glücksburg (Bericht & Bilder)

Beitragvon hanseat » 06.08.2014, 17:39

Ostseeman '14 - Euphorie pur

Als hin-und-wieder 'Volkstriathlet' war es schon länger ein Traum, mal bei einem Ironman dabei zu sein, wobei die Distanzen bis vor Kurzem noch unvorstellbar für mich waren. Also wirklich nicht mehr als ein 'Traum'.

Bis vorletztes Jahr bin ich im Jahr nicht über 4.000 Trainingskilometer auf dem Rad pro Jahr hinaus gekommen. Viel zu wenig. Ich bin eigentlich auch ein solider Läufer, aber wenn ich längere Distanzen absolviere, dann zwickt es in der Muskulatur oder die Gelenke schmerzen. Beim Schwimmen sind mir 500 Meter mehr als genug, ich bevorzuge aber gern noch weniger... Am schlimmsten ist aber die Kombination der Disziplinen, da kapituliert mein Muskelapparat meistens. Entsprechend war und ist ein echter IronMan für mich einfach unerreichbar!

Also, wenn überhaupt, dann wäre der Bike Split in einer Staffel mit seinen 180 km eine bereits immense Herausforderung für mich. Bisher war mein längstes Zeitfahren 51 km lang und das war immerhin ein 4er MZF. Die längste Strecke, die ich mit dem Rad bis letztes Jahr am Stück zurück gelegt hatte, beschrieb auch nur 160 km.

Da dieses Jahr der Winter jedoch rennradtechnisch gut ausfiel und ich auch mal ein paar längere Touren über 100 km einstreuen konnte, traute ich mir den Ostseeman zu, als die Anfrage Ende April in einem FB-Forum kam. Ich versuchte dann entsprechend auch hin und wieder längere RTFs wie in Stade (152 km) und Clenze (147 km) und längere Zeitfahrtrainings abzureißen, das längste über 110 km. Dennoch war ich stets nach hinten raus total ausgelutscht. Der Ostseeman mit seinen knapp 180 km und seiner sehr winkligen und hügeligen Streckenführung (ca. 1.500 HM) flößte mir daher einen Heidenrespekt ein. Bin eben kein Langstreckler.

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Am Samstag traf ich dann auf meine Staffelkameraden aus Flensburg und Fellbach! Echt nette Typen. Man fühlte bereits gemeinsam diese typische große Sportevent-Atmosphäre: Die Räder standen in ihrer Wechselzone und die Torbögen und Tribünen standen bereits. Viele Sportler lockerten sich nochmal mit leichten Schwimm-, Lauf- oder Radeinheiten auf. Ich fuhr auch schon mal die 30 km lange und anspruchsvolle Radstrecke ab, bevor ich mein Rad und Helm in die Wechselzone auf meinen mit Startnummer gekennzeichneten Platz gab. Abends noch mal Spagetti mit Thorsten, dem Läufer und sehr früh in die Koje in meinem Caddy Maxi auf einem Parkplatz am Streckenrand.

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Um 5:30 Uhr stand ich auf und ich bemerkte direkt die Schwüle, die in der Luft lag. Gewitter mit Strakregen waren vorhergesagt. Wann würden sie wohl eintreffen, hoffentlich nicht auf der Radstrecke. Auf dem Event-Gelände herrschte schon emsiges Treiben. Unglaublich, wie viele Zuschauer sich bereits so früh einfanden und dann natürlich die 1.500 Sportler, die sich auf den Startschuss um 7 Uhr konzentrierten. Im Hintergrund vernahm man klassische Musik, wirklich sehr atmosphärisch mit Blick auf die Ostsee.

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Es wurden Heißluftballons gestartet, Hymnen abgespielt und dann wurde von zehn runter gezählt und es ging los. Die Schwimmer stürzten sich in die Ostsee. Ich bereitete schon mal meinen Wechsel vor, unterhielt mich noch mit so manch bekannten Sportsfreunden.

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Wie erwartet war meine Wartezeit nicht sehr lang. Björn stieg bereits als Gesamt-Dritter aus dem Wasser und erreichte die Wechelzone. Er zitterte, so dass ich ihm den Transponder abnahm. Er sagte noch: "Mach was draus!"

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Und so ging es für mich als Drittplatzierter auf die Radstrecke. Es folgte eine schnelle erste Runde, bei der ich versuchte, nicht zu überziehen, aber dennoch halbwegs meine Position zu halten. Überall bauten die Anwohner ihre Klappstühle und Tische auf, um uns für die nächsten Stunden ganz nah zu sein.

Am Ende der Radrunde führt eine extra Schleife durch Glücksburg in der Nähe der Start-Ziellocation vorbei, allerdings über einen 10%igen Anstieg hinauf. Ich durfte hier als Viertplatzierter die Rampe bei noch trockenen Verhältnissen in Angriff nehmen. Und wenn ich an diesen Moment zurück denke, dann läuft es mir immer noch kalt den Rücken runter. Ich habe sowas tolles auf dem Rad noch nie erlebt. Die Atmosphäre, die durch die vielen enthusiastischen Zuschauer entstand, war gigantisch und unvergesslich. Sie standen in Dreier-/Viererreihen und warteten auf die ersten Radfahrer und explodierten förmlich, als sie uns sahen. Sie öffneten das Spalier und ich kurbelte grinsend nach oben, immer wieder Kopf nickend, um mich für das tolle Anfeuern zu bedanken. Das war einer meiner größten Radsportmomente überhaupt!

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(Bild: Ostseeman.de)

In der nächsten Runde setzte der Platzregen ein. Ich konnte durch meine Brille nichts mehr sehen und nahm sie ab. In der sehr kurvenreichen Achterbahnfahrt ab Langballig durch Angeln musste das Tempo entsprechend gedrosselt werden, um nicht abzufliegen.

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Durch viele Überrundungen, hatte man auch viel weniger Platz auf dem schmalen Asphaltband. Hier musste man sich intensiv konzentrieren. Es wurde zwischendurch wieder etwas weniger nass, aber viele Radsportler standen am Straßenrand und büßten durch Reifenschäden viel Zeit ein. Natürlich gab es bei diesen Bedingungen auch Unfälle, aber sie liefen, so weit ich weiß, glimpflich ab. Die Zuschauer an der Strecke hielten uns auch bei den sehr schwierigen Bedingungen die Treue und motivierten uns weiterhin.

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In der dritten und vierten Runde war es weiterhin nass, aber das Wasser stand zumindest nicht mehr auf der Straße. So waren auch wieder schnellere Rundenzeiten möglich. Bis km 120 lief es für mich optimal und ich hatte gut Druck auf dem Pedal. Immer wieder am Zielberg hörte ich Tribelix meinen Namen rufen, auch Petra, die Mutter unseres Schwimmers, motivierte mich massgeblich. Ich wollte nicht zu viele Plätze verlieren, doch ein paar schnellere Radfahrer schlüpften durch. Auch dabei war Christian Nitschke, der mehrmalige Ostseeman-Gewinner, der sich nett bedankte, als ich ihn durchließ.

Doch dann spürte ich die aufkommende Müdigkeit. In Runde 5 wurde mein Tritt schon schwerer und in der letzten Runde hatte ich sogar Schwierigkeiten mich zu konzentrieren. Ich schüttelte zwischenzeitig den Kopf, um die Konzentration wieder zu beleben. Nicht nur mein Körper, auch mein Kopf wollten nicht mehr, waren die Distanz von mittlerweile über 150 km nicht gewohnt. Ich biss auf die Zähne und zählte die Kilometer bis ins Ziel runter. Der Average-Speed fiel in den letzten beiden Runden noch um einige Zehntel ab, aber ich wusste auch, dass ich mein sehr hoch gestecktes Ziel zwischen 5 und 5:15 h zu finishen nicht nur erreichen werde, sondern auch deutlich unterbieten kann.

So richtig Vorfreude wollte selbst beim letzten Überqueren des Zielbergs nicht aufkommen, ich war einfach zu platt, um etwas zu fühlen. Dann in der Abfahrt verpasste ich beinahe den Kanal zur Wechselzone und musste eine Vollbremsung und einen kleinen U-Turn vornehmen. Dann stieg ich vom Rad, welches mir glücklicherweise abgenommen wurde und lief unserem Läufer entgegen, der sich mit dem Transponder auf den Weg machte. Ich sank zusammen und lag erstmal minutenlang im Gras. Es kam auch erstmal keiner und nur ein paar einzelne Räder waren schon in den Ständern.

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Ich machte mich auf zu meinem Rad, als mir Petra entgegen schrie, welch tolles Rennen ich gefahren sei. Ich bin auf jeden Fall unter den ersten Zehn. Mir wurde so schwindelig und übel, dass ich mich noch mal setze musste. Schließlich half mir Petra zum Massagezelt. Aber ich lag da erstmal für zehn Minuten auf der Liege, ehe meine verhärtete Wadenmuskulatur aufgeknetet wurde. Petra kam mit Cola und Salzstangen. Ein toller Service. So langsam nach etwa einer halben Stunde seit Eintreffen kamen auch meine Lebensgeister wieder. Dann konnte ich endlich fassen, was passiert ist: 4:51 h, 36,2 km/h.

Ich war so glücklich und stolz. Ich rief bei meiner Familie an und musste erstmal schluchzen. Ich hatte die IronMan-Distanz bei schwierigen Bedingungen überstanden und eine Zeit hingelegt, die ich und sonst auch kaum einer von mir ‘Kurzstreckler’ erwarten konnte.

Ich holte mein Rad aus der Zone, packte es ins Auto und ging erstmal in der Ostsee baden. Ich hoffte, dass unser Läufer nun auch noch mitziehen würde und wir alle drei glücklich sein könnten. An der Laufstrecke im Zielbereich waren Massen an Zuschauern.

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Mittlerweile schien aber die Sonne bei mehr als 25 Grad und wenig Wind. Nicht gerad das beste Marathon-Wetter und Thorsten erwischte nicht gerad seinen besten Tag. Dennoch waren Björn und ich sehr froh, dass er sich bis zum Ziel durchgekämpft hatte, wo wir ihn in Empfang nahmen und die letzten 50 Meter gemeinsam und strahlend durch den Ostseeman-Zielbogen laufen durften.

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Platz 31 aller Staffeln steht als Randnotiz zu Buche. Immer noch ein gutes Ergebnis bei 300 gemeldeten Teams. Meine Bike-Split-Zeit ist die zehntbeste.

Zur Ernährung: Tribelix und Kerstin gaben mir den erfolgreichen Tipp, eine Flasche komplett mit koffeinhaltigen Energiegel zu füllen, um dann jede Runde eine neue Trinkflasche mit Wasser zu tauschen, die ich dann nach einem tiefen Gelschluck pro Runde leer trank. Diese Taktik ging sehr gut auf. In den letzten beiden Runden nahm ich aber auch noch jeweils ein Bananenstückchen entgegen, weil mein Körper nach etwas festeren verlangte. Aber es wurde nach hinten raus schon grenzwertig, 200 km hätte ich mit dieser Intensität wohl kaum noch erreicht.

Nun habe ich als Geograph komplett die Streckenbeschreibung vergessen. Wie kann das passieren? Also nochmal: Sehr viele Richtungswechsel. In einem Streckendrittel sehr enge Kurven und ständiges auf und ab. Zu Beginn ein längerer Berg mit 35-40 Steigungsmetern bei ca. 6 %, der auf der letzten Runde sehr weh tat, ansonsten waren es kürzere, aber giftigere Steigungen. 3-4 Steigungen hatten 10 % Steilheit, waren aber nur ca. 15-20 HM am Stück lang. Die Strecke führte über wunderbaren Asphalt und für etwa einen halben Kilometer durfte man direkt am Ostseestrand entlang fahren. Wenig Wald, meist Acker- und Weideflächen, die die Strecke bei entsprechenden Windverhältnissen noch schwieriger machen.

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Also mal wieder durfte ich mich über ein einzigartiges Radsporterlebnis freuen, diesmal im Kreise der Eisernen Männer. Die Organisation war spitzenmäßig, die Streckenposten immer zur Stelle und das ganze Drumherum wirklich sehr atmosphärisch. Überall freundliche, nette Menschen! Wenn die Vorbereitung nicht so zeitintensiv wäre, dann würde ich nächstes Jahr nochmal starten wollen. Ein Angebot zur Staffel habe ich schon…
Zuletzt geändert von hanseat am 08.08.2014, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Peer » 07.08.2014, 13:11

Nochmal herzlichen Glückwunsch Alex! Eine atemberaubende Leistung und ein sehr schöner emotionaler Bericht zum Nachfühlen :)

Lieber Gruss
Peer
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Beitragvon Tribelix » 07.08.2014, 14:21

War mir eine Freude, dir mit Tipps und Stimme helfen zu können
:cool:
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Beitragvon Konkursus » 07.08.2014, 14:52

herzlichen Glückwunsch zu Deiner Leistung und vielen Dank für Deinen Bericht voller Emotionen.

Gruß


Kon
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Beitragvon GreenCobra » 07.08.2014, 20:58

Hallo Alex,

ein toller Bericht und eine grandiose Leistung! Du hast Talent und den Willen, den es braucht.

Vielleicht mache ich nächstes Jahr auch die Staffel, denn eine Schwimmerin habe ich schon.

LG
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Beitragvon hanseat » 08.08.2014, 08:16

Danke Jungs, sehr lieb von Euch! Hatte ganz vergessen, auch Tribala-Stine zu erwähnen. Sie trieb mich am Streckenrand auch an, nur war für mich ihr Stimmchen nicht so deutlich zu vernehmen wie die von Tribelix.

Übrigens habe ich gestern mein Rad sauber gemacht! Verrückt, Unmengen von Wasser schwappten im Rahmen hin und her. Ich musste das Steuerrohr abnehmen, damit es raus fließen konnte. Ich war also die Runden nach dem Platzregen mit ca. 1-2 Liter/kg Zusatzgewicht unterwegs! Ist mir etwas schleierhaft, wie das Regenwasser in solchen Massen eindringen konnte.

:wink:
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Beitragvon Helmut » 08.08.2014, 09:40

hanseat hat geschrieben:Unmengen von Wasser schwappten im Rahmen hin und her. Ich musste das Steuerrohr abnehmen, damit es raus fließen konnte. Ich war also die Runden nach dem Platzregen mit ca. 1-2 Liter/kg Zusatzgewicht unterwegs!
Da kann man zu der Zeit bei diesem Zeitfahren ja glatt nochmals gratulieren.

:Laola:
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Beitragvon CGB » 08.08.2014, 10:17

saubere Leistung und ein toller Bericht.
Soetwas liest man doch gerne!
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hanseat
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Beitragvon hanseat » 08.08.2014, 15:30

Nun kapiere ich es.

Der Wassereintritt ist ein echtes Eigentor. Ich habe (um Gewicht zu sparen) ;) die Schrauben meines hinteren Flaschenhalters abmontiert, weil ich diesen nie benutze. Die Quittung war bei den unvorstellbaren Regenmengen ein Zusatzgewicht durch Wasser welches durch die beiden Löcher eintrat. --> Da ging die Idee mehr als nach hinten los! ;)

So werden Erfahrungen gesammelt... :mad:
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Hier werden Sie geholfen

Beitragvon Grotefend » 08.08.2014, 19:31

Hallo Alex.
Zunächst auch von mir: Glückwunsch zu dieser grandiosen Premiere.
Beim nächsten Mal wirst Du sicher auf die Innenspülung des Rahmens verzichten wollen und deshalb die Schraubenlöcher wieder verschließen.
Müssen ja nicht die schwergewichtigen Normschrauben (2,5 g/Stück) sein.
Z.B. bei ROSE gibt es welche mit 1 g/Stück.
Damit sparst du immerhin noch drei Gramm! :zwinkern:
http://www.roseversand.de/artikel/xtrem ... aid:228887
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Re: Hier werden Sie geholfen

Beitragvon Heimfelder Dirk » 08.08.2014, 20:33

Grotefend hat geschrieben:Damit sparst du immerhin noch drei Gramm! :zwinkern:
http://www.roseversand.de/artikel/xtrem ... aid:228887
Mit einfachem zukleben der Löcher können weitere 1,85 Gramm gespart werden. Durch den Fortfall der Verwirbelungen durch die Löcher verbessert sich der CW-Wert um 0,0000314. Identische Sitzhaltung und meteorologische Rahmenbedingungen vorausgesetzt verbessert sich der Schnitt um 0,000413 km/h.
Wenn dann demnächst der Garmin 2001 Edition A78 auf den Markt kommt, kann unser Sportskamerad diese Verbesserung sogar messen; bis dahin bleibt es ein theoretischer Wert ( und die schweren Schrauben vermutlich dran ) :zwinkern:
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Beitragvon hanseat » 08.08.2014, 21:20

@ Grotefend & Heimfelder Dirk: Mit diesen Exkursen habt Ihr es Mr. Nachkommastelle aber so richtig gegeben...

:cool:
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Beitragvon Ü40-Cyclist » 08.08.2014, 21:25

Super Bericht Alex und Glückwunsch zu der noch superen (gibt es das Wort überhaupt) Leistung. :GrosseZustimmung:
Die 180 km in einer Triathlonstaffel sind auch immer noch ein Ziel von mir. Anmeldung Roth 2015 hat leider nicht geklappt :( , aber irgendwann mach ich das auch mal (vielleicht Ostsee-Triathlon).
Hoffe wir sehen uns am 03.10. beim EBZF - Klingberg.

Game on! Gruß Mario ;-)
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Beitragvon Indorain » 08.08.2014, 23:07

Ü40-Cyclist hat geschrieben:Die 180 km in einer Triathlonstaffel sind auch immer noch ein Ziel von mir.
Das wäre für mich sicherlich auch noch mal eine großer Herausforderung. Ich hätte in dem Fall aber auch Ambition auf's Treppchen, so gesehen würde eine gute Rad(einzel)leistung nicht reichen... das habe ich auch bei meiner Staffelpremiere beim 7TT Triathlon erleben müssen. Unseren Schlussläufer konnte ich noch mit guten Vorsprung auf Platz eins los schicken, aber er wurde förmlich "überrannt". War also nix. Nicht so deine Leistung, Hut ab :Hutab: super gemacht!
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 09.08.2014, 06:32

@Hanseat: Bei Lektüre deiner Experimente zur Gewichtsoptimierung fühlte ich mich ertappt: Vor Jahren wollte ich mich in den Dolomiten beim Bergzeitfahren mit den Tour-Guides des Sporthotels messen. Um alles rauszuholen montierte ich auch den zweiten Flaschenhalter (samt Schrauben ;-) ) ab. War natürlich völlig sinnlos, da ich auf 1000Hm gegen diese Quasi-Profis sowieso über eine ¼ Stunde verlor :HaHa:
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OstseeMan

Beitragvon Speedy Gonzales » 09.08.2014, 13:33

Hallo hanseat,
Herzlichen Glückwunsch zum OstseeMan !!! Pokalhoch

:Laola:

Vielen Dank für diesen schönen und spannenden Bericht!
Bekam schon beim Lesen eine Gänsehaut und danach Pippi in den Augen... ;)

Ich freue mich schon jetzt auf Dein Comeback im nächsten Jahr und hoffe, Du berichtest hier wieder so emotional. :GrosseZustimmung:

:cool:
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Re: OstseeMan

Beitragvon hanseat » 10.08.2014, 14:11

Speedy Gonzales hat geschrieben:Ich freue mich schon jetzt auf Dein Comeback im nächsten Jahr und hoffe, Du berichtest hier wieder so emotional. :GrosseZustimmung:
Vielen lieben Dank für Euer tolles Feedback, freu ich mich wirklich drüber!

Ich wurde zwar schon gefragt, aber nächstes Jahr wird es für mich keinen Ostseeman geben, der Trainingsaufwand ist einfach zu groß und ich habe ja noch Familie. ;) Ich lass es erstmal sacken und dann mal sehen, vielleicht in 2016 wieder... :)
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