10. Schierker Endurothon '14 (Bericht, Bilder + Video)

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Ulrike
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10. Schierker Endurothon '14 (Bericht, Bilder + Video)

Beitragvon Ulrike » 11.07.2014, 03:48

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10. Schierker Endurothon 04.-06.07.2014
Kurpark mal ganz anders


2011 waren wir von dem 3-Tages-MTB-Event am Fuße des Brockens derart angetan, dass wir es ganz oben auf die Liste der Wiederholungsveranstaltungen setzten. Aber das Schicksal spielte nicht mit. 2012 Ausfall wg. Knie, 2013 Ausfall wg. Veranstalter. Unsere Befürchtung, dass das Ende war, wurde glücklicherweise nicht wahr. Als die erlösende Nachricht kam, dass es 2014 weitergeht, meldeten wir uns umgehend an und freuten uns auf drei schöne Harz-Tage.

Wir wurden nicht enttäuscht.

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Tag 1 - Streckenbesichtigung und Kurpark-Sprint

Nach unserer Ankunft am Freitag wollten wir zuerst einmal die Strecke inspizieren. Wir hatten uns für die Mittelstrecke angemeldet = 3 Runden à 13 km mit je 350 hm. Es gab noch einen "Heavy Track" mit 3 Runden à 23 km und 800 hm. Der ist aber nur für Leute zu schaffen, die fahrtechnisch und konditionell in Top-Form sind. Und davon waren wir doch etwas entfernt.

Leider war die Ausschilderung noch nicht ganz fertig und die Erinnerung half auch nicht viel weiter, sodass wir nur einen Teil nachfahren konnten. Die Runde bestand aus zwei längeren Anstiegen und zwei entsprechenden Abfahrten mit minimalem Asphalt-Anteil, einigen Trail-Passagen und einem nicht enden wollenden Stück Panzerweg-Platten mit Längslöchern, die die Reifen förmlich einsogen, und für ein einmaliges Fahrgefühl sorgten.

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Glücklich dran waren diejenigen, die mit einem hochmodischen Fatbike vorgesorgt hatten, wie dieser Herr vom Team Hamfelder Hof:

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So, nun fehlten noch die Startunterlagen, die uns im örtlichen Kurpark in einer prall gefüllten Tüte ausgehändigt wurden. Überall wurde noch fleißig gewerkelt, um die Örtlichkeiten für den abendlichen Sprint und die Pasta-Party vorzubereiten. Allerdings gab es schwere Konkurrenz durch das Deutschland-Spiel des WM-Viertelfinales, sodass die Teilnehmerzahl beim Kurpark-Sprint, überschaubar blieb.

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Aber das machte nichts. Die unermüdlichen Moderatoren sorgten für eine bombige Stimmung, sodass keine Langeweile aufkam. Konkursus hatte keine Lust auf die wilde Hatz und wollte es von vornherein beim Zuschauen belassen. Ich hielt erst einmal Ausschau nach anderen Frauen und entdeckte nach einiger Zeit ein einheimisches Mädel, das gerne mitfahren wollte. So trugen wir mit zwei heftigen QuerParkEin-Runden unseren kleinen Wettkampf aus, den ich hyperventilierend als Zweite und Letzte beendete.

Tag 2 - MTB-Rennen und Klapp-Night

Am Samstag war angesichts der Startzeit um 11 Uhr Ausschlafen angesagt und so konnten wir gut erholt auf die Strecke gehen, die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=auFmBTWJvy0/" target="_blank" class="link">hier im Video </a> virtuell nachgefahren werden kann. Alles lief wie am Schnürchen: kein Sturz, keine Panne, prima Wetter, nette Streckenposten und Zuschauer, eine Super-Zielverpflegung mit leckerem Kuchen, Kirschen, und und ... und als Krönung deutlich bessere Zeiten als 2011. Angesichts des bedauerlichen Mangels an weiblichen Teilnehmern durfte ich als einzige Seniorin zur Siegerehrung antreten. Auch hier ließen sich die Veranstalter nicht lumpen. Statt Pokal-Massenware aus dem Großhandel wurden künstlerisch gestaltete Brocken-"Skylines" übergeben. Eine wirklich schöne Erinnerung!

Nachdem wir auf dem Festgelände noch etwas relaxt hatten, brachten wir die Räder zum Hotel und kehrten dann wieder zurück zurück zum abendlichen Highlight in Form der ersten Klapp-Night, einem Klapprad-Rundenrennen durch den Kurpark in einer ganz besonders Teilnehmer freundlichen Variante ohne Zwang zum Oberlippenbart.. Dementsprechend gut gelaunt fanden sich ein bunt gemischtes Starterfeld ein, darunter sogar ein Tandem

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Wie fordernd die Kurparkrunde bereits auf dem MTB war, wusste ich von meinem Kurpark-Sprint und so war ich tief beeindruckt, dass einige den Anstieg am Runden-Ende fahrend bewältigten. :Respekt:

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Der größte Teil musste allerdings schieben. Leider war nicht herauszufinden, ob die gerne angenommene Rundenverpflegung in Form von Schierker Feuerstein leistungsfördernd wirkte oder eher nicht.

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Tag 3 - Brockentour mit zweitem Frühstück

Am nächsten Tag war die Ausschlafzeit etwas verkürzt, weil um 10:00 die ebenfalls zum Programm gehörende Brocken-Tour mit zweitem Frühstück beim Brockenwirt starten sollte. Dank der örtlichen Guides waren wir nach einer Stunde oben und genossen erst den Ausblick und dann in netter Runde das reichhaltige leckere Büffet im separaten Veranstaltungsraum.

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Zurück nach Schierke ging es auf dem alten Bobbahn-Trail. Der war zwar nicht ganz kompatibel mit unseren eingeschränkten Fahrkünsten, aber um die gute Laune zu erhalten, redeten wir uns einfach ein, dass wir dieses Mal schon weniger geschoben hatten als 2011 und überlegten, ob es vielleicht doch noch eine Chance für den Heavy Track gab.

Fazit: Diese Veranstaltung sollten sich alle Freunde des MTB-Sports ganz dick im Kalender anstreichen, ebenso die (HFS-)Klappradler.

:Danke: an die Bad Bikers und die vielen großzügigen Sponsoren und Unterstützer, die all dies möglich gemacht haben. So viel Engagement ist nicht selbstverständlich. Wir kommen gerne wieder :GrosseZustimmung:

Ulrike :wink:

Bild oben: Markus Nothrof
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Beitragvon Harterbrocken » 11.07.2014, 07:38

Toller Bericht, schöne Fotos, und dann auch noch Klappräder beim Bergrennen. Was will mehr? Wird selbstverständlich auf die To-do-Liste gesetzt. Wäre ja ein gutes Training für den Kalmitklapprad-Cup. Danke für den Tip Ulrike.
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Beitragvon Johanna » 11.07.2014, 08:37

Hört sich nach einem schönem Wochenende an Ulrike :)

Der Herr auf dem Fatbike ist FatBikeTobi von den schwarzbunten Clausthalern, der auch bei der 10-Türmetour dabei war. Bei jeder Abfahrt kam er an uns alle vorbeigerumpelt. Doch auch bergauf fährt so'n FatBike erstaunlich gut. Das nächste Must Have?

:wink:
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Beitragvon Helmut » 12.07.2014, 02:38

<img src="https://lh3.googleusercontent.com/-Mykk ... G_7800.JPG" width="800">

Dolle Veranstaltung, toller Bericht!

Mehr Bilder von Markus Nothrof, von dem auch das Titelbild stammt, gibt es hier:

https://picasaweb.google.com/1017550026 ... NvCjNfwwAE#
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 12.07.2014, 08:55

Irrwitzig ist der Klappi-Pilot mit dem gelben Moped-Helm: So ein Hut wiegt >1000 Gramm und hat keinerlei Belüftung.

Der Sportskamerad muss von sehr robuster Physis sein, um nicht nach 2000 Metern wg. Überhitzung zu kollabieren :Respekt:
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Beitragvon VeloC » 13.07.2014, 20:59

Weiß nicht, ohne Startnummer, dafür mit Plastiktüte am Lenker (auch auf dem allerersten Foto)? Der sieht mir eher wie einer vom Orga-Team aus. Aber heißes Styling, definitiv!

Klasse Bericht, Ulrike! An zweiter Stelle, gleich nach dem Downhill-Roller, steht jetzt ein Fatbike auf meiner Wunschliste. :wink:
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Beitragvon Konkursus » 14.07.2014, 14:33

VeloC: stimmt, der Fahrer mit Plastiktüte etc. stellte sozusagen das Führungsfahrzeug für die jeweilige Neutralisationsphase dar. Nach ca. 800 - 1000 Metern verabschiedete er sich und das Rennen war freigegeben.

Beim Klappradrennen ist er dann aber mitgefahren!

Gruß


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