Welche Mountainbike - Modelle favorisiert Ihr persönlich?

marenex
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Welche Mountainbike - Modelle favorisiert Ihr persönlich?

Beitragvon marenex » 03.11.2013, 14:10

Moin an Alle,

mal eine Frage, lange war für mich ein Mountainbike, alles was wie ein Mountainbike halt aussieht. Ich habe mich eigentlich nie mit den Mountainbike Modellen beschäftigt zumindest nicht vor sagen wir mal 12 Monaten. Mich würde mal aber allgemein interessieren, wie Ihr so aufgestellt seit?

Welches Mountainbike Modelle mögt ihr und nutzt ihr persönlich?

Hier habe ich eine kleine Übersicht über die Modelle gefunden: http://www.schelp.de/blog/1742/mountain ... tzbereiche

Würde mich freuen, wenn Ihr hierzu einfach nur kurz eure Wahl posten würdet... so hätte ich einen groben Überblick darüber bzw. wir alle

Besten Dank
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 03.11.2013, 22:50

Klare Fall,

wenn Du nicht grad ständig im Harz oder den HaBe's unterwges bist, und Touren fährst, sollte es im Norden ein CC MTB sein.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Los Vannos
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Beitragvon Los Vannos » 07.11.2013, 19:20

AM oder CC, aber besser ist ein Querfeldein.

Eben kein MTB, sondern ein Cyclocross.
Langt in HH vollkommen aus und fährt sich viel schöner.
Mein CC dagegen ist ein schwerer Trecker. :P
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Janibal
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MTB

Beitragvon Janibal » 08.11.2013, 09:22

Ein Traum... z.B.:

http://www.stevensbikes.de/2014/index.p ... lang=de_DE

Einer 29"er erfordert keine großen Federelemente hinten (und vorne), also Hardtail. Nix besonders Angepasstes an irgendwelche Gebiete, damit nimmst du dir Flexibilität. Dabei ist das Gewicht unten. Und nicht so anfällig wie ein Cyclocrosser. Das non+ultra wäre ein 28"er (ein 29" hat 28" Felgen), aber das verhindert die UCI.

Stellt sich die nächste Frage: wie groß bist du?
St. Jan
axiom 1
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Re: MTB

Beitragvon axiom 1 » 08.11.2013, 13:05

Janibal hat geschrieben:Ein Traum... z.B.:
seit wann hast Du eisenfreie Rad-Träume?
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Heimfelder Dirk
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Re: MTB

Beitragvon Heimfelder Dirk » 08.11.2013, 14:32

axiom 1 hat geschrieben:
Janibal hat geschrieben:Ein Traum... z.B.:
seit wann hast Du eisenfreie Rad-Träume?
gibt es eventuell einen Zusammenhang mit dem Konsum bewustseinsverändernder Substanzen? :kipprein:
Als Kadermitglied ist das wohl Pflicht, wenn ich alles richtig verstanden habe. :zwinkern:
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 09.11.2013, 09:53

Kommt immer drauf an, was du damit fahren willst.

Viel Feldwege und Waldautobahn? Dann ist wohl ein 29" Hardtail die ideale Wahl.

Eher Single-Trails und Abfahrten wie in den Harburger Bergen? Fully AM mit 150mm Federweg, stabilen Felgen und 2.4"-Schlappen.

Mal dies mal das? Fully CC mit 120mm Federweg.

Man kann die Harburger Berge auch mit einem Hardtail rocken, aber mehr Spaß und mehr Sicherheit gibt halt ein Fully.

Ich fahre mal dies mal das, mir fehlt aber noch das o. a. AM-Fully.

Gruß

Thomas
bernie
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Beitragvon bernie » 09.11.2013, 16:21

@ Bufo:
moin, dabei ist doch das AM fully mit 150 mm federweg doch das rad mit dem man wirklich alle wege fahren kann.
gruß bernie
Lieber auf ner Waldautobahn, als Asphalt unterm Reifen
Lupus
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Beitragvon Lupus » 09.11.2013, 17:32

Moin,
in der Tat kommt es darauf an wo man fahren möchte. Ich fahre seit 1988 mit dem MTB durch die Harburger Berge, habe also alles durch. Zur Zeit fahre ich ein Race Hardtail mit 80mm Federweg an der Front und eine Fully mit jeweils 110mm, beides 26Zoll,reicht hier völlig aus. ein AM mit 150mm ist für meine Bedürfnisse overdressed, schließlich fährt man ja nicht nur bergrunter und berghoch macht sich jedes Gramm bemerkbar.
Gruß
Lupus
Jacfm
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Beitragvon Jacfm » 09.11.2013, 17:33

Was in der Aufzählung noch fehlt, wäre die Klasse der Marathon Fullys, also Vollfederung und ca. 100 mm Federweg vorn und hinten.

Wie meine Vorredner schon sagten, kommt es auf die Vorlieben an und wo du fährst (und wie oft) sowie auf dein persönliches Können. Bsp.: Fahre ich einmal im Jahr in den Harz und den Rest hier in HH, brauch ich nur ein Hardtail oder evtl. ein CC Fully, aber kein All Mountain (evtl. reicht es dann sowas zu mieten).

Hier in HH kommt es dann drauf an, es gibt Gelände wo ein Crosser/ungefedertes MTB reicht, es gibt Gelände, wo es schon ein Hardtail sein darf und in den Harburger Bergen dürfte es auch mal ein CC Fully sein. Je nach Fahrkönnen und ob du deinen Spaß nur bergab oder aber auch Bergauf suchst, wählst du dann dein Untersatz.

Ich für meinen Teil z. B. bin mit meinem Hardtail vollauf zufrieden und komme hier in der Gegend nur selten an eine Grenze, wo ich damit nicht weiterkomme oder etwas anderes deutlich mehr Spaß machen würde.
MTB_Tom
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Beitragvon MTB_Tom » 22.12.2013, 23:22

Hi,

zwar altes Post... aber als MTB`ler und Neuling hier (meine 1. Post) möchte ich auch kurz meine Erfahrung mitteilen.

Früher gabs nicht viel Auswahl bei den MTB`s...26" fertig. Heute wird man ja fast schon erschlagen mit der Modellflut...CC..AM..Enduro etc.. Hab da vieles schon durch...und um es kurz zu machen: Für mich ist nach langer Suche nach der "Eierlegendewollmilchsau" das 29" CC Fully.

Als langer Gegner der 29er hats mich diese diese Jahr dann doch erwischt. Die großen Räder überrollen den Wurzeltrail und Treppen in der Stadt schon sicherer. Die Sitzpossition ist recht sportlich...ähnlich einem CX, daher geht es auch im leichten Gelände/Forstwege oder Straße sehr flott vorwärts. Durch das Sperren der Federung hat man dann ein Starrbike. Und mit 11-12 kg auch jetzt nicht sooo schwer. Und wenn es dann heftiger wird, einfach die Federung öffnen (was ich auch schon auf schlechten Straßen gemacht habe..meist nur die Gabel!).

Im Gelände ist keine Frage, ob Federung Sinn macht oder nicht, aber das sagt Dir dann auch am Abend dein Körper, wenn Du mit einem Starrbike (CX) im Gelände unterwegs warst > Schläge auf die Muskeln lassen sie viel schneller ermüden...nur so am Rande.

100 mm Federweg reichen mir mittlerweile für fast jedes Gelände aus und was nach mehr Federweg (mega Drop im Bikepark!) schreit, lass ich einfach aus.

Also ich fahre das 29"er mittlerweile so gerne, dass die anderen Bikes oft nen Standplatten bekommen :HaHa:

Grüße
Tom
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Beitragvon condal » 28.12.2013, 10:35

..also mir geht es mit dem 29er so ähnlich wie MTB_Tom. Nach jahrelanger Abstinenz vom MTB fuhr ich irgenwann einmal ein 29er Probe. Unglaublich, schon als Hardtail bügeln die gefühlt im Wald fast alles platt. Treppen, Wurzeln .. wie kaum vorhanden :cool: Ich habe mich dann dazu entschlossen mir ein 29er Fully zu leisten, gerade wenn "Mann" etwas größer ist, lohnt sich die Anschaffung. Das Gefühl vom 26 wie auf einem Kinderrad zu sitzen ist weg und mit ca. 12kg, schlauchloser Sicherheit, 29er Übersetzung von 38/24 gehts auch bergan ganz gut.
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Beitragvon Speedmanager » 28.12.2013, 21:37

condal hat geschrieben:gerade wenn "Mann" etwas größer ist, lohnt sich die Anschaffung. Das Gefühl vom 26 wie auf einem Kinderrad zu sitzen ist weg
Während für mich ein 29er höchstmutmasslich von den Proportionen nicht passen würde. Das stellt sich natürlich die Frage - wie groß ist denn der Fragende überhaupt?
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Beitragvon Tomcat » 29.12.2013, 13:07

Speedmanager hat geschrieben:Während für mich ein 29er höchstmutmasslich von den Proportionen nicht passen würde.
Warum sollte das nicht passen? Entscheidend ist doch die Rahmen- und nicht die Laufradgröße.

Schau dir mal bei einem UCI-CC-Rennen die kleinen Frauen auf den 29ern an, die haben damit auch keine Probleme, sieht halt nur etwas komisch aus.

Aus meiner Erfahrung geht die Agilität bei einem 29er gegenüber einem 26 verloren. Bei einem Fully würde ich das nicht akzeptieren. Die Wurzeln werden da schon von der Gabel und dem Dämpfer geschluckt, das brauchen die Laufräder da nicht übernehmen.

Gruß

Thomas
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Beitragvon condal » 29.12.2013, 20:24

Bufo hat geschrieben:Aus meiner Erfahrung geht die Agilität bei einem 29er gegenüber einem 26 verloren. ...
Echt? :HaHa: bei meinem nicht.. welches fährst du denn?

ich habe so eines..

http://www.youtube.com/watch?v=6du47T8xiTo
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Beitragvon Tomcat » 30.12.2013, 07:11

condal hat geschrieben:
Bufo hat geschrieben:Aus meiner Erfahrung geht die Agilität bei einem 29er gegenüber einem 26 verloren. ...
Echt? :HaHa: bei meinem nicht.. welches fährst du denn?
Bei deinem 29er nicht im Vergleich zu welchem Rad?

Ich habe den direkten Vergleich zwischen einem 26er und 29er Hardtail. Was den Komfort und das Wegbügeln kleiner Unebenheiten und Wurzeln angeht hat das 29er ganz klar die Nase vorn, aber die Wendigkeit ist bei dem 26er klar besser.

Mit der Marke, denke ich mal, hat das eher wenig zu tun.

Gruß

Thomas
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Beitragvon condal » 30.12.2013, 08:46

Bufo hat geschrieben:Mit der Marke, denke ich mal, hat das eher wenig zu tun.
Stimmt, mit der Marke nicht; aber mit einer angepassten Geometrie.

Guten Rutsch :kipprein:
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Beitragvon BikeFuchs » 31.12.2013, 11:50

Über die 29" Schiene bin ich auch wieder zum Biken gekommen. Hatte ein paar Jahre komplett aufgehört und bin nur ab und zu mal mit einem 26" gefahren. Nach einer ausgiebigen Probefahrt dann für ein 29" entschieden. 1,90 cm... Ist wirklich ein schönes Fahrrad. Fahren nun das ganze Jahr durch. Geometrie sollte natürlich stimmen. Für den Norden reicht ein Hardtail – habe mal probeweise auch noch Cane Creed Thudbuster montiert–. Radfahren soll ja Spaß machen. Die 29" sind auch nicht mehr so schwer. Über die Reifen kann man noch einiges steuern. Im Winter fette Spikes + 2,4" und sonst auch schmalere – selbst 28" gehen. Bei den Cyclassics mit 44 -12 geht es schon ab. (hinten Ultegra 12-23) Schmalerer Lenker + Federung blockiert. Ich selber fahre ein Ghost Bike mit 2 Laufradsätzen. Hauptsächlich Waldautobahn, Nebenstrecken CC. Klingberg kommt man noch hoch, in den Alpen sieht es natürlich anders aus... Schwachpunkt sind die Scheibenbremsen, da pflegeaufwendig/Entlüften etc. Radläden können die auch nicht so richtig einstellen (meine Erfahrung).

Für Rennen werden im Forum auch viel Cyclocrosser gefahren, selbige sind leichter, schneller – aber natürlich kein Vergleich zum 29". :)

Guten Rutsch ;-)
Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos...

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