FLXHH 2012 - Flensburg X Hamburg (Berichte + Bilder)

bjoern
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FLXHH 2012 - Flensburg X Hamburg (Berichte + Bilder)

Beitragvon bjoern » 01.07.2012, 22:22

Hallo,

die anderen Teinehmer werden sicherlich noch reichlich berichten von FLXHH2012. Kurzum: Ereignis- und abwechslungsreich, schön, anspruchsvoll, anstrengend, einmalig... Fazit: Brutal geil, wobei das Dauergrinsen doch ab und zu verschwand, z. B. Brekendofer Moor, Pferdehofpassage zwischen Preetz und Plön und anschließender Trail, aber dafür haben wir gezahlt...

An Tagen wie diesen, bis in die Unendlichkeit... an Tagen wie diesen, nur das Beste und kein Ende in Sicht. ...wie passend

Das Wichtigste aber: Meine Danksagung geht an motta: Für die Idee, FLXHH zu aktivieren und ins reale Leben zu rufen. Für seine Mühe, Zeit, Aufwendungen, Organisation und alles Weitere, das zur Durchführung dieses Ereignisses führte.

CHAPEAU, Helm ab, dankeschön motta !!!!

bjoern
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 02.07.2012, 01:54

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20113.JPG">

Wie anstrengend es war, lassen auch die Bilder vom Depot der HFS-Supporter in Fuhlenhagen erahnen. Einige Leute kamen arg kaputt an. Die Stimmung war trotzdem gut. Mehr dazu später. Hier zunächst meine

<a target=" blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... x.html">85 Bilder vom Depot der HFS-Supporter in Fuhlenhagen bei Flensburg X Hamburg </a>.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20223.JPG">
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Thali
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Beitragvon Thali » 02.07.2012, 10:36

Schöne Tour, vielen Dank an Motta und seine Helfer und Familie.

War am Samstag stehend k.o., für mich alte Graulocke hat eine Etappe völlig gereicht. Auf drei Etappen erweitert wäre es für mich o.k. gewesen, aber dafür braucht es ein langes Feiertagswochenende.
Bild
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kanuto
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Beitragvon kanuto » 02.07.2012, 11:40

Yep, super Veanstaltung!!! ich war rundrum begeistert, auch wenn ich am ersten Tag mit zwei Defekten und ohne gps-track unterwegs war, irgendwie findet man den E1 immer wieder oder man stösst unvermittelt auf Mitfahrer :HaHa:

Lecker Grillen am ersten Tag und ein Super-Depot 35 km vor dem Ziel haben mich motiviert und die nötigen Kalorien gegeben, die ich für diese Strecke brauchte.

Danke für die Orga und Danke an alle Mitfahrer für die gemeinsamen Kilometer. War ein grosser Spass auch wenn mein Hintern das anders sieht ;-)

beste grüße Knut
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Kein Roman

Beitragvon Schnuffi » 02.07.2012, 15:13

Diese 2 Tage waren das Jahreshighlight, soviel steht mal fest.

Danke allen Mitstreitern.
Danke allen Unterstützern.

Und vor allem:

Danke an Motta für die Idee, die Umsetzung, einfach klasse!!! :wink:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20157.JPG">
Wenn Du schneller fährst brauchst Du Dich nicht so lange anzustrengen :mrgreen:
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Beitragvon +Paule+ » 02.07.2012, 15:14

yieeha, war das ein Trip!

Danke an Motta für die Orga und dem Team Fuhlenhagen für das Kaltgetränk.
Des weiteren sollte nicht vergessen werden dem Wanderverband Norddeutschland e. V. für den E1 zu danken ;-)

Jetzt bin ich urlaubsreif, leider muss ich arbeiten…
Zuletzt geändert von +Paule+ am 02.07.2012, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon quasarmin » 02.07.2012, 15:51

Moin

Glückwunsch an alle Teilnehmer! Ich habe dieses Thema auch etwas verfolgt und war aber sehr am hadern. Die Strecke alleine wäre schon mit dem Rennrad eine Leistung, aber viele abgelegene Abschnitte der Wanderrute sind eben doch sehr kräfteraubend, ich kenne ja einige Abschnitte der X-Route hier im Norden.

Anneke, danke für den Tipp mit dem Crosser, aber das ist so ziemlich das letzte Rad, was ich mir holen werde - obwohl, wenn ich mir Uwes KOCMO so ansehe, könnte ich schwach werden :-)

@Gerald, falls du so was nochmal auf die Beine stellst, versuche ich mich wieder aufzuraffen.

Viele Grüße
Armin
"Bei langen Missionen sind Läuse störend." -- Aus dem Samurai-Handbuch
"Hagakure", 17. Jhdt.
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Uwe
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Beitragvon Uwe » 02.07.2012, 15:55

Tja Motta, das war wirklich superklasse! Aber auch echt aufreibend. Mein Vorhaben am Montag zu arbeiten, hab ich um 10:00 Uhr verworfen und bin wieder schlafen gegangen.

So eine lange Strecke arbeitet wirklich alle Vorschäden und Schwächen hervor. Kaputte Schultern, defekte Nackenwirbel, eingewachsene Fussnägel usw., all das tritt sauber in den Vordergrund. Vor allem die Erkenntnis: Wer 100 KM schnell fahren kann, kann das noch lange nicht 200 KM!

Ich war im Leben noch nicht so fertig.
Danke dafür. : :schlafen:

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20228.JPG">
22 - what else?
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Racing Ralf
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Beitragvon Racing Ralf » 02.07.2012, 16:46

RTF, CTF, Radmarathon, alles Kindergeburtstage im Gegensatz zu diesem Erlebnis. Dazu aber später mehr, muss leider noch ein bisschen arbeiten, bei uns gilt leider nicht der Slogan "wer später kommt kann früher gehen".
War aber echt schon geil, ein ganzes Wochenende nur Radfahren, nicht nur ein paar Stunden, sondern von morgens früh bis abends spät.

Vielen Dank für die Orga, an Motta und Helfer, super Veranstaltung, hab noch gar nicht alle Eindrücke verarbeitet. Vielen Dank auch an das Team in Fuhlenhagen, das hat nochmal total aufgebaut, die letzten 35 km nicht abzukürzen, sondern den Trail bis zum Ende durchzufahren.

Es wurde langsam Dunkel und eine riesen Gewitterwolke drohte sich über uns zu ergießen, ich war körperlich und nervlich total am Ende. Bin aber mit Hans Peter (hoffentlich richtig) genau mit einsetzendem Regen gegen 21:30 Uhr im Ziel angekommen.

Gruß

Ralf
Man muß schon ein wenig Spaß daran haben sich zu quälen
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FLXHH

Beitragvon crossader » 02.07.2012, 18:47

Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn, das war das härteste und geilste, was ich in meinem fortgeschrittenen Leben auf dem Fahrad erlebt habe.

Danke an Motta und das Orga-Team, und einen besonderen Dank an die Supporter in Fuhlshagen, bei denen ich meinen leeren Akku aufladen durfte.

Danke auch an meine beiden Wegbegleiter am zweiten Tag, Ralf und Mathias.

crossader
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Beitragvon dirksen1 » 02.07.2012, 19:31

Zur Zeit noch Probleme, ins "Jetzt und Hier" zurückzufinden...

Daher erst mal nur ein Bild:

Bild

Danke, Motta!
ES LIEGT NIE AM RAD!
Bild
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Johanna
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Beitragvon Johanna » 02.07.2012, 21:40

Wir haben kein Gruppenfoto gemacht?

Bild

Das war ein supertolles Wochenende. Sport, Spass und Spannung: Schaffen wir es oder schaffen wir es nicht. Und was habe ich mich über das gute Wetter gefreut, Motta weiß warum....;)

Ich bin auch noch am Ordnen und Sortieren der Eindrücke. Wann war was wo usw...... Berichtchen folgt, hier erstmal meine Fotosammlung. Wer Bilder in höhere Auflösung haben möchte, kann sich gerne melden...

https://picasaweb.google.com/1138291163 ... /FLXHH2012

FL-X-HH-FinisherIn
:wink:
Anneke

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20193.JPG">
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Beitragvon Wedel » 02.07.2012, 22:05

Das war Radfahren in seiner schönsten Form! Tolle Strecke, tolle Mitfahrer und brutal anstrengend! Und zum Abschluss noch die einmalige Plakette, ich war ehrlich gerührt.

Die Fahrerei abseits der Straße ist ja einfach klasse: die typischen Feinde des Radfahrers wie Autos, Gegenwind und Regen sind entweder nicht da (Autos), oder durch Hecken und Wald stark abgeschwächt (Regen und Wind). Und dann das Geräusch von Stollenreifen auf Schotter... es gibt wenig schöneres!

Fürs nächste Jahr plane ich auch schon eine Fortsetzung, Name und grobe Strecke stehen schon:

Hamburger Brockensturm

Start in Hamburg, Ziel auf dem Brocken. Ca. 400 km, aber wohl in 3 Tagen. Zum Brocken hoch ist es ja leider nicht flach!

Abschließend nochmal vielen Dank an Motta für dieses unvergessliche Wochenende,

Anno
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Beitragvon ducdich » 02.07.2012, 22:37

So, nun komme ich auch mal dazu ein paar Zeilen zu schreiben. Ich war genau so tiefenentladen wie mein Garmin und mußte mich heute auch erstmal komplett neu resetten.

Vorab erstmal ein ganz riesiges Dankeschön an Motta, der mir nicht nur ein ganz besonderes Jahreshighlight beschert hat, sondern etwas, wo ich mich sicherlich noch mein ganzes Leben gern dran erinnern möchte. Nicht nur, dass ich meine Grenzen mal wieder auf`s neue ausloten konnte, sondern auch der nette Kreis von Gleichgesinnten "Chaoten". Entschuldigt, dass ich euch so bezeichne, aber versucht mal einen Aussenstehenden das zu erzählen, was wir am Wochenende absolviert haben; derjenige wird euch noch als was ganz anderes bezeichnen. :bruellwitz:

Diese Tour auszuarbeiten und die Vorbereitungen dafür haben mit Sicherheit viel Arbeit und Zeit gekostet und dafür nochmals meinen ganz besonderen Dank. Ein großes Dankeschön an alle Helfer und an das HFS-Suporter Team, welches genau an passender Stelle plaziert war. Nach 185 km und teilweise schönen Gegenwind war ich echt platt, aber Kuchen, Kaffee + andere Leckereien und nette Plauschereien halfen mir wieder auf`s Bike und so war der Rest ein Klacks und die herrlichen Trails an der Bille haben so richtig Spass gebracht, auch wenn mein Allerwertester anderer Meinung war.

Zwei-dreimal habe ich beim Track gedacht, das kann nicht sein, dass es hier lang gehen soll, aber Motta hatte es ernst gemeint. Also quer über`n Reiterhof, erst links um die Scheune herum... nee, hier ist kein Durchkommen. Umgedreht und rechts dran vorbei, das Rad über`s Gatter gehoben und selbst drüber geklettern und dann ging es im Steilflug über eine Weide; dann nochmal durch ne`Absperrung und siehe da... da war es wieder, das rettende weiße X am Zaun gepinselt und man wußte, man ist wieder drauf, auf dem Trail, der mit 415 km Flensburg und Hamburg auf schönste Art und Weise miteinander verbindet und einem ein beeindruckendes Bild von tollen Landschaften und Natur darbietet.

Nun ein Appell an alle, die nicht dabei waren: "Ihr habt echt was verpasst und solltet ihr nochmal so eine Gelegenheit haben so etwas tolles mitzumachen, dann zögert nicht lang!" ;-)

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20100.JPG">
Von nix kommt nix!
Angelboot

Beitragvon Angelboot » 03.07.2012, 06:22

Super Sache. Glückwunsch an alle. Was wäre das Radfahrerleben ohne diese außergewöhnlichen Unternehmungen. Aber es bedarf auch Leute wie Motta, die auf so eine Idee kommen.

Johanna :gruss: :GrosseZustimmung: :applaus:
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Racing Ralf
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Beitragvon Racing Ralf » 03.07.2012, 08:58

Hier auch schon mal meine Bilder, reichen allerdings nur bis kurz vor Fuhlenhagen, danach hatte ich irgendwie andere Sorgen als noch Fotos zu schießen.
https://picasaweb.google.com/rawes202/FLxHH_2012#

Gruß

Ralf
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Racing Ralf
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Beitragvon Racing Ralf » 03.07.2012, 09:20

So jetzt: FLxHH Erlebnisbericht

Es fing schon am Freitag nach Feierabend an, ein Wochenende nur für den Radsport. Also, nach Feierabend direkt von der Firma mit dem Rad zum S-Bahnhof, geplant war ein Treffen mit Thali um 15:00 Uhr am Hauptbahnhof, der Zug sollte um 15:20 Uhr fahren. Ich bin kein Bahnfahrer, seit Freitag weiß ich auch endlich wieder warum. Die Bahn sollte um 14:13 Uhr abfahren, um 14:20 Uhr kam die Durchsage, der Zugverkehr wurde vorübergehend wegen Personen auf den Gleisen eingestellt. Das sollte ca. 15 bis 20 Minuten dauern, naja, könnte mit 15:00 Uhr etwas knapp werden, aber für den Zug besteht ja noch keine Gefahr. Gegen Halb war dann plötzlich von einem Personenunfall die Rede und wir sollen den Bahnersatzverkehr nutzen, na tolle Wurst! Hab Thali um ca. 2 Minuten verpasst, haben uns dann am Dammtorbahnhof getroffen und sind nun eine Stunde später Richtung Flensburg gefahren.

Die Unterkunft „Flensbed“ ist so für eine Nacht vollkommen ausreichend, ist ein Hostel, also wie eine Jugendherberge, nur die Preise sind auf Niveau eines 4 Sterne Hotels, das geht gar nicht. Egal, muss man sich nicht lange drüber aufregen, es waren schon einige Teilnehmer der Tour dort, wir schlossen uns zusammen und gingen in die Stadt zum Essen, Die Kneipe heißt „Galerie“, was für’n geiler Laden, und das Essen entschädigte für alles.

Samstag Morgen nach wenig Schlaf die Sonne schien, es war warm und sollte nun auch bald losgehen. Ein wenig Organisatorisches, eine kurze Ansprache und schon ging es ab auf den ersten Trail. Wenn man mal einen Blick in die Teilnehmerliste geworfen hat, kann man sich schon denken, dass die ersten km gleich mit hohem Tempo gefahren wurden, die Gruppe teilte sich dann auch bald. Ich hab mir dann gedacht, lieber ein wenig langsamer zu fahren, sonst steht man das nicht über 200 km durch, morgen will ich ja auch noch fahren.

Es bildete sich dann eine Gruppe, der Kern bestand aus Hans Peter, Mathias, Niels und mir, das passte super vom Leistungsvermögen. So sind wir eigentlich auch über beide Tage mehr oder weniger zusammen gefahren.

Aus der gesamt Strecke hätte man auch gut 6 bis 8 CTF machen können, der Asphaltanteil war an beiden Tagen sehr gering. Dafür gab es von allem Anderen mehr als genug. Schaut euch die Bilder an, es gab tiefe Matschlöcher, Wiesen mit meterhohem Gras, welches nass quer über den Weg hing, tiefer Sand und verblockte Wurzeltrails.

Samstag hatten wir nach ca, 100 km die erste richtige Pause in Schleswig, mit Cappuccino und Eis. Das hat Zeit gekostet, dann hier und da noch mal an eine Tanke ran fahren usw. so wurde das Ziel in Eutin nicht wie geplant um 20:00 Uhr erreicht, sondern erst gegen 21:30 Uhr.

Bei Gerald im Garten war der Grill aufgebaut, Gerald hatte für Wurst und Bier gesorgt, Grillfleisch hat Ralf aus Berlin besorgt und gegen eine Umlage zur Verfügung gestellt. Zwischen Bier, Wurst und Steak wurden dann noch die Räder gewartet und Reifen geflickt, damit es morgen pünktlich um 7:00 Uhr wieder losgehen kann.

Sonntag Morgen um 7:00 Uhr, wir hatten bei Gerald gut gefrühstückt, unsere Pensionsmutter wollte nicht so früh aufstehen, ging es dann gleich wieder los. Entgegen der Ansage war der Waldanteil zum Bungsberg hoch doch recht ordentlich und anspruchsvoll. Die Anstrengungen von gestern waren jetzt deutlich zu spüren, so haben wir auch schon nach ca. 80 km in Ratekau (glaube ich) beim Italiener pausiert und uns den Bauch mit Pasta vollgeschlagen.

Die Strecke war heute sehr gemischt, ein wenig Asphalt und befestigte Wege wechselten sich mit alt bekannten vom Vortag. Insgesamt vielleicht etwas einfacher zu fahren, obwohl auch wieder gemeine Hügel und Tragepassagen dabei waren.

In Ratzeburg haben wir viel zu viel Zeit gelassen, bei dem Wetter und dann verkaufsoffener Sonntag, an der ersten Eisdiele war eine 100 m lange Schlange, haben dann nach etwas Suchen noch ein Cafe direkt am See gefunden, anschließend noch zur Tanke und weiter auf den Trail. Nächste Pause erst wieder in Fuhlenhagen.

Nach Schwentine und Schwartau jetzt noch der Trail an der Bille entlang, war echt der krönende Abschluss. Was danach kam, die letzten km, gefühlt ging es noch mal kreuz und quer durch Bergedorfer Parks, das zog sich unendlich in die Länge. Eine Gewitterwolke kam bedrohlich nahe und es wurde langsam dunkel.

Endlich, der Anhänger war zu sehen, Motta und sein Kollege empfingen uns jubelnd, Endorphine wurden ausgeschüttet ohne Ende. Jetzt fing es an zu regnen und zu stürmen, nur noch in die Bahn und nach hause.

Gruß

Ralf
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Beitragvon dirksen1 » 03.07.2012, 09:37

Alltag. Was ist das?

Wikipedia definiert es so:

Unter Alltag versteht man routinemäßige Abläufe bei zivilisierten Menschen im Tages- und Wochenzyklus.
Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit und Arbeitswegen, Konsum (Einkauf und Essen), Freizeit, Körperpflege, sozialer sowie kultureller Betätigung, Arztbesuche und Schlaf uvm. geprägt. Der Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen.


Was für ein Scheiß!

Wir sind Radsportler, unser „Alltag“ dreht sich an 2ter Stelle des Lebensinhaltes um und auf 2 Rädern, die möglichst im „Chaotenmodus“ (Danke ducdich) über die Straße, durch das Gelände, durch Singletrails, auf Berge, gegen die Elemente und sonstige natürliche Feinde des sog. „zivilisierten Lebens“ bewegt werden.

Ganz vorne steht dabei immer das individuelle Streben nach Glückseligkeit und was unterstützt dieses Streben besser und was versüßt das Überschreiten eigener Grenzen mehr als diese schönste Art der Fortbewegung mit Gleichgesinnten?

Danke Motta, dass du uns den Horizont noch ein Stückchen weiter geöffnet hast. Es war eine unglaubliche ErFAHRung.

Bild

Was war das eigentlich? FLXHH, wie bitte? 400 km auf nem Crossrad durch die Pampa? Geil, dachte ich ohne ein Wimpernzucken Verzögerung, als Johanna mich Anfang des Jahres mit einem lapidaren „Lust auf Cross-Langstrecke?“ auf dieses Kleinod aufmerksam machte? 5 min später war ich angemeldet, 2 Tage Urlaub standen im Outlook-Kalender, von mehr hatte ich keine Ahnung, nicht mal von der Existenz eines X-Weges.

So richtig beschäftigen konnte ich mich eh nicht damit, zu eng war der Mai/Juni mit „Kindergeburtstagen“ gepackt, 3 x Marathon, Eulen-PBP und die Kleinigkeit von Gletscherkaiser/3LG bestimmten meine Denke und das FLXHH war als Sahnehäubchen auf Woend Nr. 5 gelegt.

Planung dafür? Na ja, letzten Dienstag dann mal die Tracks aufs Garmin, die Logistik durchdacht, nach der Absage von Volvoman (viele Grüße von hier an dich) mit Thomas und Henning 2 Langstrecken-erfahrene Mitstreiter eingesammelt und plötzlich saß ich mit meinem auf Hochglanz geputzten Crosser im Hostel Flensbed.

Bild

und wusste immer noch nicht so genau, ob und wie die nächsten 2 Tage zu bewerkstelligen sind. Johanna sagte vor einigen Wochen „wir machen das einfach“, die wohl beste Einstellung zu diesem Unternehmen. Kann ich nicht, gibt es nicht und will ich nicht ist keine Option. Was dann kam, ist nicht zu beschreiben, nicht zu wiederholen, nicht zu verbessern und vor allem nicht von dieser Welt (für mich jedenfalls). 415km an 2 Tagen auf einem Wanderweg mit dem Fahrrad.

Soll ich noch mehr schreiben? Nein, mache ich nicht, denn was auf diesen 415 km passiert ist im Kopf, in den Beinen, in den Gedanken, im Team oder allein ist und soll einzigartig sein. Wer es verpasst hat, soll seine Fantasie anwerfen, um sich dieses vorstellen zu können, unsere Fantasie ist nun offen für Neues bei gleichzeitiger Erfüllung eines unbekannten Traums.

Bild

Danke Motta für einen Eintrag in den Palmarés, der lange seinesgleichen suchen und trotzdem nie finden wird.

PS: Bilder habe ich auf den HFS-Server geladen
Zuletzt geändert von dirksen1 am 13.05.2014, 15:18, insgesamt 5-mal geändert.
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Beitragvon +Paule+ » 03.07.2012, 10:54

Wedel hat geschrieben:Fürs nächste Jahr plane ich auch schon eine Fortsetzung, Name und grobe Strecke stehen schon:

Hamburger Brockensturm
Auja, und wenn möglich bitte nicht in den Hamburger Ferien.
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Uwe
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Beitragvon Uwe » 03.07.2012, 16:17

So, nach 1,5 Tagen schlafen und ein paar Radkilometern würde ich doch sagen, ich bin beim Brockensturm dabei...

Für Wedel... :Greis:
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Beitragvon Schnuffi » 03.07.2012, 17:52

Uwe hat geschrieben:So, nach 1,5 Tagen schlafen und ein paar Radkilometern würde ich doch sagen, ich bin beim Brockensturm dabei...
Radgefahren bin ich seit Sonntag noch nicht.
Brockensturm hört sich trotzdem gut an!
Wenns zeitlich passt, will ich auch mit.

:wink:
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Beitragvon motta » 03.07.2012, 20:57

Dann will ich mich auch mal bedanken.

- Bei Allen, die mit mir das Wochenende auf dem X- Weg verbracht haben (und das auch noch gut fanden - Berichte hier bei HFS)
- Bei den Helfern Detlef, Heinz und Anmaja für Taschentransport, Zelt und Bänke, Grill und Feuer und ....
- Bei den Supportern aus Fuhlenhagen für den freundlichen Empfang und Bewirtung.

Freue mich sehr - es hat alles gepasst, sogar das Wetter.

Hab auch Bericht (vieles geht mir durch den Kopf ) und Fotos, aber das kommt später. Muss erst alles sortieren.

gruss MOTTA

Bild
Zuletzt geändert von motta am 04.07.2012, 06:09, insgesamt 1-mal geändert.
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flxhh tour // Tortur?

Beitragvon Tom Mes » 03.07.2012, 23:20

was hatte ich mich seit Anfang des Jahres auf diese Tour gefreut! Tja, und wie sehr habe ich die Herausforderung unterschätzt... einen Crosser haben ist eine Sache - damit diese Strecke zügig fahren bzw. mithalten zu können, eine Andere. Stichwort "Schätzen":

Lieber Motta + Helfern! Was habt ihr für ein unvergessliches Ding auf die Beine gestellt! Vielen Dank für diese Wahnsinnstour und das toll organisierte Wochenende!

Die ersten 205 km habe ich in verschiedenen Gruppen, als auch allein gut bewältigt. Und bei euch in Eutin gab´s dann tatsächlich eine warme Dusche und kein Gartenschlauch! Danke!

Am Sonntag (nach der ersten Frage) hätte ich bei der anschließenden Abfahrt besser sofort auf meinen Schleicher im Vorderrad reagiert! Während ich hinter Ralf und Hans-Peter herhastete und noch so dachte: "das sehe ich mir unten an" ... rutschte es vorne auch schon weg ... dann ging alles ganz schnell! Zum Glück nur kleine Kratzer. Lange Rede: Als ich so am Schlauch tauschen war und ich mich mal wieder fragte, "was mache ich hier eigentlich?" Entwickelte ich Plan B:
1) ich will aus eigener Muskelkraft mit dem Rad in HH ankommen und
2) ich will unbedingt die legendären Fuhlenhagener Supporter erleben!

Gesagt, getan: hier und da den Treck begradigt und so hatte ich beim Italiener den Tross wieder erreicht: Bei Gerald "buchte" ich auf meine x-light Tour "um" und hatte dann in Bergedorf auch 180 km auf der Uhr. Bis Fuhlenhagen zog es sich doch noch ganz „schön“, doch war allein die Begrüßung Balsam für die geschundene Radlerseele: „Setz dich! Kaffee, Cola, Apfelschorle?“ „Ja bitte – genau in der Reihenfolge…“

Fazit für heute: die Schmerzen weichen - die Eindrücke schwirren mir durch den Kopf -- echte Fotos folgen.

@Andre und Henning: Danke + gerne wieder! Dank auch an Anneke und Uwe für euren Windschatten bis HH!
you´ll never cycle alone
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Beitragvon Harterbrocken » 03.07.2012, 23:29

Wedel schrieb: Hamburger Brockensturm

Start in Hamburg, Ziel auf dem Brocken. Ca. 400 km, aber wohl in 3 Tagen. Zum Brocken hoch ist es ja leider nicht flach!

H-A-M-M-E-R!!!

Wenn Du das machst, fahre ich mit. Ist achließlich mein absoluter Lieblingsberg. Schon eine Idee fürs Datum?

An alle FLxHH-Finisher: Große Anerkennung und Glückwunsch, mich hatte bereits die Sdhnuppertour im Winter arg fertig gemacht. Und dann diese x-Sucherei. Aber Ihr habt den Weg ja gut gefunden oder?
Zuletzt geändert von Harterbrocken am 03.07.2012, 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 04.07.2012, 01:29

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20243.JPG">

Hier kommen von dirksen1

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... l">weitere 90 Bilder vom Cross-Brevet Flensburg X Hamburg</a>.
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Beitragvon Johanna » 04.07.2012, 14:57

So, das Wochenende ist sortiert ;)

Samstagmorgen am Bahnhof. Wetter ist super, kann losgehen. Motta hält noch ein Begrüßungswörtchen nach meinem Geschmack: "Ja....was soll ich sagen? Ich habe euch ja eigentlich schon alles geschrieben........ach ja: Kommt heile durch!"

Bild

Bis Schleswig ist die Strecke teerlastig, aber nicht langweilig. So haben wir Zeit uns kennen zu lernen. Trotzdem teilt sich das Feld natürlich. In Schleswig wird an einer Ladenpassage kurz Kaffeepause gemacht. Dreckschleuder fährt weiter. Ich vermisse Knut. Ist der mit Dreckschleuder weitergefahren? Komisch. Nachzügler kommen nicht vorbei, so machen wir uns wieder auf den Weg. Haithabu. Hier: Treppen rauf und runter, immer wieder. Ducdich hat 'n Kettenklemmer. Ha! Da fahre ich doch mal weiter. Auf einer Brücke warten wir mit Vorfreude darauf das Burning Claus (also Ducdich) angeflammt kommt. Dauert auch nicht lange, seine freundlichen Helfer hasten hinterher. ;)

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Weiter geht es durchs Gelände, jetzt sammeln wir einige vermisste Nachzügler (also Vorzügler?) auf. Keine Ahnung wo sie herkommen, wissen sie selbst auch nicht. Kein Knut. In Gettorf machen wir eine längere Pause beim Bäcker. bzw Eisdiele, essen Brot und Eis, trinken Kaffee, Cola, Bananenmilchshake, alles wild durcheinander und mit Spaß. Kurz vor Aufbruch fährt Ducdich "schon mal gemütlich vor" und wird danach nicht mehr gesehen.....

Eine Bahnschranke teilt die Gruppe, wir fahren jetzt mit Andre weiter bis Kiel. Schön so, etwas ruhiger und entspannter. An der Fähre sammeln wir "den Engländer" (London-Edinburgh-London) auf. Zu viert kurven wir durch Kiel und, welch Freude, auf einmal steht Knut dort an der Seite und reiht sich ein. An einer Tanke werden die Flaschen frisch befüllt und weiter geht es in Richtung Schwentinental.

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Es läuft lange Zeit schön harmonisch, bis kurz nach Preetz. Böse Panne beim Engländer, Schaltwerk abgerissen sowie eine Schuhsohle (??? habe ich nicht verstanden, wie das zusammenhing). Lange Reparaturzeit, der Engländer fährt eingängig weiter über Teer bis Eutin. Wir wollen jetzt nach Plön weiterfliegen.....Hochgraswiese, Pferdekoppel und schlammig schwierige Trails lassen einen "Flug" nicht zu, jedenfalls nicht in der Form, wie wir ihn uns vorstellen. Uwe muss sich aus einer Schlammpfütze aufrappeln, der Garminlose Knut ist wieder weg. Ob er gesehen hat, dass der Trail rechts runter durchs Tal geht? Wir drei überlegen kurz und nicken: Jo, das hat Knut bestimmt gesehen. Wir rutschen rein ins Tal und kraxeln an der anderen Seite wieder raus. Dann höre ich einen Ruf?...... "Knuuuuut???", hallt meine Stimme fragend durchs Tal "Jaaa!!.....wooo seeiid iiihr??" schallt es zurück. Ich tröte, wo er längs muss, kurz danach sind wir wieder.....nee, nicht komplett: Andre ist weitergeeilt, hinter Knut her (wir vermuteten ihn ja vorne) bis zur nächsten Tanke in Plön.

Verfolgung. Das Plöner Schloß ist schon zu sehen doch der X-Weg führt uns zu diversen Aussichten, Plön will und will einfach nicht näher kommen. Boah X-Weg, du kannst aber auch 'n bisschen nervig werden..... ;) Dann aber: Plön, Tanke, Andre, Päuschen.

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Bis Eutin geht es jetzt recht flott und eben an diversen Seen vorbei. Endlich ist Motta's Garten da. Herzlicher Empfang, fallen lassen.......Zielbierchen! Tag Eins geschafft.

Die Pension "Hus Sünnschien" von Karla Weiss ist eine Erwähnung wert. Begeistert kommt Sie zur Tür heraus und klatscht die Hände zusammen: "Die Radfahrer sind da! Von Flensburg hierher? 200 km? Nein! Ich bewúndere Sie!" Sie reißt die Arme hoch: "Ich heiße Sie herzlich willkommen in unserem Haus! Kommen Sie herein!" und führt uns zu unseren Zimmer, immer fragend, ob sie noch was für uns tun kann und ob alles nach Wunsch ist. Der Frühstückstisch am nächsten Morgen ist erwartungsgemäß üppig bestückt, inclusive Eier, Eierwärmer und Eierschalensollbruchstellenverursacher.

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Sonntagmorgen: 2 Minuten vor Start hasten wir auf den Eutiner Schloßparkplatz. Die Startgruppe ist etwas kleiner geworden. Schnell bildet sich eine zügige Gruppe in Richtung Bungsberg. Nach der Abfahrt lässt Burning Claus das Hinterrad durchdrehen, schlägt 3-4 Haken, "rollt gemütlich" davon.....und wurde nur noch schemenhaft gesehen. Wir fahren zügig durch Wälder und über Feldwege. Mir ist es aber zu hektisch so im Verband im Wald. Wir lassen ziehen, fahren wieder ran, lassen wieder ziehen.....überholen Motta (platt, der Reifen) und rollen weiter nach Neustadt in Holstein. Hier sehen wir mal ganz kurz die Ostsee. Wir sind jetzt zu viert, mit "Ulf" und Wedel, unterwegs. Läuft schön. Harmonisch.

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Lange Schotterwege durch die Felder geben ein Critical Dirt feeling. Ich genieße es bis.....die vier Vorzügler uns im Wald entgegen kommen und wir nun wieder zu acht auf den Track sind. Zack! geht die Jachterei wieder los. So sind sie halt. Irgendwann im Wald müssen wir durch eine tiefe große böse Schlammpfütze, die ganz plötzlich auf dem Weg gesprungen kam. So was von böööse! Ein ausweichen nicht möglich. "So eine Schaaai$$e!", "So'n Mist!" "Fuß naß!" "Oooh näh!". Vor lauter Gewehklage verpassen die Männer die Rechtsabbiegung. Ich rufe kurz, biege hämisch lachend in den Trail rein, sause als erste aus dem Wald heraus, eine Horde Männer hinter mir......ooh Sportograf, wo bist Du?!

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In Ratekau wird ausgiebig pausiert, Motta und Klaus2 trudeln auch ein, die Stimmung ist auf Hochniveau. Kaffee satt, Cola und Pasta in Mengen. Der Wirt ist mindestens so gut gelaunt wie wir. Danach geht es wieder zügig auf den Trail bis zum Shuttlebus, der uns durch den Travetunnel fährt. Wir springen wieder auf die Räder und fahren eine lange Hatz an einem Kanal entlang. Als es dann wieder in den profilierten Wald hinein geht, haben meine Beine und ich keine Lust mehr. Tschüß Jungs, war echt schön mit euch, aber nun muß ich Vernunft walten lassen.

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Uwe und ich sind nun sinnig zu Zweit unterwegs. In Ratzeburg wird an der Tanke pausiert und Schlauch gewechselt. Die neuen Reifen sind leider doch nicht so optimal für den Langstreckengeländeeinsatz. Weiter geht es über Mölln auf den wunderschönen langen Seentrail. Danach wird es zäh. Wir sehnen uns nach Fuhlenhagen, doch es dauert und dauert und dauert.......da ist sie, die Sinnfrage.......bloß nicht zulassen, lieber mal aufs Garmin gucken und Jaaa! Fuhlenhagen ist zu sehen! Nochmal 'n Tritt zulegen......endlich steht da ein winkender mad.mat. Oooh, wie ist das schön.....wieder fallen lassen, in Arme und Stühle. (Hallo Lene ;) )

Nach der wohltuenden Pause in Fuhlenhagen machen wir uns zu dritt, mit Tom, auf das letzte Teilstück. Kräfte sind wieder ein paar neue da, wir treten jetzt jedoch nur noch um das Ziel zu erreichen. Noch 29 km, noch 17 km, noch 13,8 km...... endlich erblicke ich den Gepäcktransportanhänger, rufe begeistert: "Jááá! Der Anhänger!!! Geschaaaaft!", und umarme alles was in meiner Nähe so rumsteht.

Motta: X mal Danke für diesen Knaller. Die X-Plakette war eine ganz große Überraschung und ist eine tolle Erinnerung! Alle anderen Helfer und Mitfahrer: Ebenfalls ganz dolle Danke
- An das HFS-Supporterteam: Wieder so herzlich und freundlich bei euch. Ihr seid super.
- An alle von mir in diese Nummer reingequatschten: Freut mich so sehr dass ihr alle schwärmt ;)
- Trixi-bel: Schön dass Du am Ziel warst. Nächstes Mal bitte mittendrin, statt nicht dabei!
- Angelboot: Thanks....;)

Und jetzt?.....Hamburger Brockensturm?...... "Yieeha?"

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(Zielfoto, Burkhard Sielaff)
Für verlorene Gelegenheiten gibt es kein Fundbüro...
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Beitragvon joerg72 » 04.07.2012, 20:59

Auch von mir ganz großen Respekt an Motta und alle Teilnehmer dieser Tour :Respekt:

Vielen Dank für die Berichte, Eindrücke und die vielen tollen Bilder, die einen kleinen Einblick geben in das, was ihr erlebt habt - auch wenn es für Aussenstehende wahrscheinlich nicht zu fassen ist.

Für mich sollte es das absolute Highlight dieses Jahres werden - monatelange Vorfreude. Dann hat mir die Vätternrunde einen Strich durch die Rechnung gemacht - die Nachwirkungen liessen eine Teilnahme an dieser Extremtour leider nicht zu. Umso schöner, dass es vielleicht doch eine Fortsetzung geben wird.

@Wedel: Super Idee mit dem Brockensturm. Da bin ich gerne mit dabei.

Viele Grüße,
Jörg :wink:
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Beitragvon Herman » 05.07.2012, 12:03

joerg72 hat geschrieben:Auch von mir ganz großen Respekt an Motta und alle Teilnehmer dieser Tour :Respekt:
Genau, auch von mir herzliche Glückwünsche! Man kann nicht zwei Herren dienen oder auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen und nur wenige können zwei ganz große Feste kurz aufeinander feiern, das musste ich für meinen Teil nach Nortorf 24 h einsehen und meine Teilnahme erstmal auf den Tag X verschieben.
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Beitragvon Konkursus » 05.07.2012, 14:08

Ulrike und ich waren zwar nicht in Nortorf, aber ansonsten stimme ich Herman in vollem Umfang zu.

Wir wären gerne mitgefahren (schon das Probefahren war eine Wucht), aber halbieren ging eben nicht.

Bin jetzt schon gespannt, was sich im nächsten Jahr so entwickelt.....



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Beitragvon bs » 05.07.2012, 17:38

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Brockensturm

Beitragvon Wedel » 06.07.2012, 14:51

Genug Interesse ist ja anscheinend da :)

Schonmal ein paar Eckpunkte:

Termin wird ca. Ende August, Anfang September, allerdings 2013.

Strecke: Von Hamburg dem E1 bis Hameln folgen, dort links ab dem E11 bis Ilsenburg folgen, von dort hoch zum Brocken. Insgesamt sind das ca. 400km, ich plane mit 3 Tagen. Gepäcktransport und Übernachtung wird organisiert. Zwar fände ich eine Self- Support Tour a la Grenzsteintrophy auch geil, aber dann muß0 man halt das ganze Geraffel mitschleppen und man sieht die anderen Bekloppten eigentlich nur beim Start.

Im Herbst/ Winter werde ich mit der genaueren Planung beginnen und dann auch einen Blog o.ä. einrichten. Sobald es was neues gibt melde ich mich!

Bis dahin Kette rechts und schön fleißig aufs Rad!
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Starke Leistung!

Beitragvon Indorain » 06.07.2012, 15:12

Leider konnte ich nicht dabei sein, ich möchte aber trotzdem allen Finischern meine Anerkennung aussprechen! :ergebung:

Für manche war es aber sicherlich nur ein gutes Training für Italien ;)
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Beitragvon Helmut » 07.07.2012, 20:51

ARD, ZDF und Hamburger Abendblatt berichten nicht einmal über die Tour de France. Anders die Peiner Allgemeine Zeitung, die stellt sogar FLxHH groß heraus. Siehe

http://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/Cr ... 7.2012.pdf
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Dreckschleuder » 10.07.2012, 15:28

Vielen Dank an Motta für eine Herausforderung, die noch viel härter war als erwartet.

Bisher war ich maximal 160 Kilometer im Stück im Gelände gefahren - wenn auch im Winter. Und ich war danach richtig kaputt. Dieses Mal standen noch viel mehr Kilometer auf dem Programm. So hoffte ich, am Samstag ausgeruht an den Start gehen zu können und schaffte es auch irgendwie am Vorabend anzureisen. Eine gute Entscheidung in Anbetracht der langen Fahrt.

Ich hatte mir vorgenommen, mein Tempo zu fahren und nicht zu überpowern. Aber das war vergessen, als ich mit der Gruppe um Motta unterwegs war. Als in Schleswig die erste Pause anstand, war ich ganz froh, daß ich erst einmal mit reduziertem Tempo weiterfahren konnte, weil ich alles bis Eutin dabei hatte. Womit ich nicht gerechnet hatte, hinter Schleswig wurde das Fahren dramatisch härter.

Es folgten eine Kletterpassage in Schleswig (der Steilhang war abgesperrt), ein bevölkerter Spiel-Platz, der zu überqueren war (den versuchte ich zunächst außen herum zu umfahren) und viele Treppen, eine sumpfartige Wiese, bei deren Querung ich in einem Loch stecken blieb und beim Versuch abzusteigen bis zu den Oberschenkeln in einem unter hohem Gras versteckten Graben landete.

Kurz vor dem nächsten Kontrollpunkt am Aschberg war die Gruppe trotz Pause wieder dran - Puh. Jetzt konnte man wieder etwas leichter fahren. Bis hinter Gettorf ging es über gut fahrbare Feldwege und befestigte Straßen. Ein Teil des E1 war über Straße abzukürzen. In Gettorf machte die Gruppe Pause und ich war bis Eutin alleine unterwegs.

Bevor es wieder auf den E1 ging war eine Wiese zu queren. Es ist mir ein Rätsel, wie Motta hier einen Pfad gefunden hat, aber er hat. Den Hügel rauf zum E1 schiebe ich, der Vorrat an Körnern ist nicht mehr so groß... Oben wartet eine Bank auf mich - die Farbe ist zu notieren.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Nord-Ostsee-Kanal, der bei Holtenau mit der Fähre zu queren ist. Die Wartezeit geht beim Futtern und leichter Bewegung schnell vorbei.

Kiel zu durchfahren ist nicht so fein, viele Ampeln verhindern zügiges Fahren. Danach geht es wieder auf schönen Wanderwegen die Schwentine entlang und später Richtung Plön. Ein frisch umgefallener dicker Baum erinnert an das Unwetter vom Vortag. Das Überklettern gelingt unfallfrei, nachdem ich mein Rad auf der anderen Seite runterfallen lies.

Eine Joggerin mit Hund bremst mich eine längere Strecke aus, da sie mein Rufen mit Stöpseln im Ohr nicht hört... Richtig ratlos bin ich an einem Reiterhof, der hier zu queren ist. Erst muß ich über den Reitplatz, wo mich die Reitlehrerin anruft, langsam und vorsichtig zu sein. Ich schaue mir auf der Rückseite der Scheune die Strohvorräte an, bevor ich den richtigen Weg finde.

Es geht durch schmale Pforten rauf zur Straße. Der weitere Weg ist mit Schloß versperrt. Blicke nach links und nach rechts, dann überklettere ich das Gatter. Auf der Rückseite von der Weide ist der Zaun zum Glück nur niedrig. Jetzt bin ich unfähig, den richtigen Weg zu finden. Es geht auf versteckten Pfaden durch den Wald. Ich lande auf einem aufgeweichten Weg, links von einem See (der Track geht rechts rum...), bleibe stecken und lande mit Beinen und Oberkörper im tiefen Schlamm...

Aber irgendwann bin ich auch da durch und komme wieder ins Rollen. Bis Eutin läuft es jetzt ohne besondere Vorkommnisse über Wanderwege, Spurwege und Asphalt. Die Steigungen tun aber richtig weh...

In Eutin bin ich dann aber eine ganze Weile richtig ratlos. Ich erreiche den ersten Wegpunkt und sehe mich um - nix. An die Wegpunktinfos komme ich nur über das Routing, also erstelle ich eine Route. Aha - der Wegpunkt markiert den Start der nächsten Etappe. Ich folge dem Track weiter, komme zum nächsten Wegpunkt und wiederhole das Spiel. Der Wegpunkt ist richtig, aber wo muß ich hin? Ich fahre die Straßen ab dem Kreisel ein wenig auf und ab. Schließlich durchwühle ich meinen Rucksack nach den Beschreibungen, finde im Road-Book die Ziel-Adresse. Jetzt sehe ich das erste Mal Mottas neue Bleibe.

Freundlich werde ich von Anmaja begrüßt, die mir ein Handtuch besorgt, so daß ich mich ein wenig vom getrockneten Schlamm befreien kann.
Nicht viel später kommt auch die Gruppe um Gerald an. Einige sehen noch so frisch aus, als würden sie die Tour erst losfahren wollen - unglaublich.

Jetzt ist Zeit, etwas zu essen, sich ein wenig auszutauschen und die Erlebnisse zu verarbeiten. So rast die Zeit dahin. Um 19.30 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg. Die Beine sind zunächst schwer, die kleinen Steigungen rauf zum Bungsberg tun richtig weh. Dafür habe ich einen tollen Blick auf den Abendhimmel.

An einer steilen Abfahrt habe ich richtig Glück im Unglück. Kopfüber geht es über den Lenker bergab, aber nur Helm und Knie nehmen schaden.

Jetzt folgt die Strecke, die ich mindestens schon einmal und erst vor kurzem gefahren bin. Schnell geht es auf weitestgehend gut fahrbaren Waldwegen und Asphalt (und wenig Kopfstein) bis Neustadt und weiter bis Lübeck. Überraschend gut kommt man mit Scheinwerfer am Rad und am Helm voran. In Lübeck habe ich keinen Nerv zu warten und fahre mit dem Rad durch den jetzt kaum befahrenen Herrentunnel. Weiter geht es nach Ratzeburg. Zwei Steigungen muß ich schieben, ansonsten läuft es. Am Kanal-Hering wäre ich fast vorbeigefahren.

Komischerweise gelingt es mir sogar, mich ein wenig zu erholen. Die Treppen tun mir allerdings insbesondere vor Mölln ziemlich weh. Ab Mölln jedoch habe ich das Gefühl zu fliegen. Die Wege sind meist breit und gut zu fahren. Erst kurz vor Güster werde ich wieder ausgebremst.

Ab Güster habe ich ein Heimspiel. Hier kenne ich die Wege und ohne größere Probleme finde ich den Weg bis Aumühle. Im Hellen geht es über den Wurzelpfad im Sachsenwald. Dann steige ich aus und fahre direkt nach Hause.

Es ist erstaunlich, wie schnell man die Strapazen verdrängt. Ich mag jetzt noch nicht über eine Fortsetzung nachdenken...
Zuletzt geändert von Dreckschleuder am 10.07.2012, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 10.07.2012, 17:55

Dreckschleuder hat geschrieben:Es ist erstaunlich, wie schnell man die Strapazen verdrängt. Ich mag jetzt noch nicht über eine Fortsetzung nachdenken...
..am nächsten morgen war Michael in Schleswig und ist dort mit dem RR den Marathon gefahren :shock: !
mir fällt dazu wirklich nichts mehr ein... :Hutab: u. :Respekt:
:gruss: Dirk
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Beitragvon Dreckschleuder » 10.07.2012, 18:04

... mir auch nicht.

Es tat mir jedenfalls nicht gut. Und geplant war das auch nicht.

Wir hatten vom Schleswiger Veranstalter keine Antwort erhalten, ob wir den NC nachfahren dürfen. So wurde ich nach Schleswig transportiert, um mich da kräftig zu quälen - und ich habe mich gequält...
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... es geht doch!

Beitragvon Indorain » 10.07.2012, 22:27

Ich hatte hier (http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=4792) mal geschrieben: "Die würden FLXHH auch an einem Tag durchfahren und nächsten Tag wieder zurück, wenn's sein muss. :shock:"

Das war denn eher als Witz gemeint, aber es scheint einen zu geben, der das (fast) geschafft hat. Unglaublich!
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Beitragvon Dreckschleuder » 10.07.2012, 22:52

Manchmal ist weniger mehr.

Ich jedenfalls denke, der Fahrspaß ist größer, wenn man nicht so weit alleine fährt.

Athmosphärisch habe ich sicherlich auf viel verzichtet, z.B. die gemeinsamen Zeiten beim Grillen im Garten von Motta, eine Pause bei den HFS-Supportern (die mich bei meinem Brevet schon so toll unterstützt haben), deren Haus ich in der morgenlichen Dämmerung passierte oder die glücklichen Gesichter der Teilnehmer im Ziel...

Die wirklich schöne Strecke ab Lübeck im Dunklen zu fahren ist schon fast verwerflich.

...und selbst eine Woche später hatte ich mich noch nicht vollständig erholt.
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 11.07.2012, 08:46

Dreckschleuder hat geschrieben:...und selbst eine Woche später hatte ich mich noch nicht vollständig erholt.
Was Michael aber keineswegs davon abhielt, letzten Samtag rund Hamburg zu fahren. Nach einer Reifenpanne setze er mit 3 Leuten dem Peloton hinterher, als ginge es um das Gelbe Trikot.... :HaHa:
:gruss: Dirk
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Re: Brockensturm

Beitragvon Harterbrocken » 11.07.2012, 11:00

Wedel hat geschrieben:Genug Interesse ist ja anscheinend da :)...

Strecke: Von Hamburg dem E1 bis Hameln folgen, dort links ab dem E11 bis Ilsenburg folgen, von dort hoch zum Brocken.
Großartig, den Part ab Ilsenburg kenne ich gut. Für Crosser empfiehlt sich eine bergtaugliche Übersetzung - sonst aua! Termin Ende August/Anfang September wäre klasse. Bin gespannt! Hat schon jemand brauchbare Tracks/Routen für GPS-Geräte gefunden? Oder muss man die mühevoll selber am Rechner planen?
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Beitragvon Dreckschleuder » 11.07.2012, 11:59

Großartig, den Part ab Ilsenburg kenne ich gut. Für Crosser empfiehlt sich eine bergtaugliche Übersetzung - sonst aua!
Wenn man bedenkt, was die Teilnehmer in den Beinen haben, wird den meisten auch eine Bergübersetzung am Crosser nicht mehr helfen. Wer seinen Crosser liebt der schiebt (ab und zu dann doch)...
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Beitragvon dirksen1 » 11.07.2012, 18:24

Macht doch mal für den Brockensturm einen neuen Fred auf und vor allem:

der Termin muss sehr frühzeitig festgezurrt werden :cool:
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Beitragvon Sven11 » 11.07.2012, 19:40

Eigentlich ist alles gesagt. Es war unglaublich und fantastisch.

Auch von mir meinen herzlichen Dank an dich, lieber Motta.

Aber auch an unsere 7bener Gruppe, mit der das Radeln unheimlich viel Spass gemacht hat.

Beim Brockensturm bin ich gern dabei. Auf mehr Infos brenne ich jetzt schon.

Bis bald dann mal.

Viele Grüße, Sven
Sven
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Beitragvon ducdich » 11.07.2012, 22:33

Wenn man bedenkt, was die Teilnehmer in den Beinen haben, wird den meisten auch eine Bergübersetzung am Crosser nicht mehr helfen. Wer seinen Crosser liebt der schiebt (ab und zu dann doch)...
Ich sach nur...Twentyniner
Das scheint für solch eine Aktion die beste Wahl zu sein; und ich hab vor der FLXHH noch geglaubt damit wär ich etwas benachteiligt. Jetzt weiß ich, dass ich keinen Crosser in meinem Fuhrpark brauche. ;)
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Beitragvon Dreckschleuder » 11.07.2012, 23:11

... oder für geeignetes Doping vertrauensvoll an Lance Armstrong wenden ;)
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Beitragvon motta » 18.07.2012, 07:48

hier ist noch ein Bericht vom "Engländer":

http://zonencross.wordpress.com/2012/07 ... x-hamburg/

gruss MOTTA
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Beitragvon motta » 16.12.2012, 10:57

....und noch ein Bericht:

http://nord-cx.blogspot.de/2012_07_01_archive.html

gruss MOTTA

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