GP_CTF Okerauen Meinersen 18.12.2016 (Ber.)

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dirksen1
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GP_CTF Okerauen Meinersen 18.12.2016 (Ber.)

Beitragvon dirksen1 » 19.12.2016, 11:54

Meinersen, gleich nach der Erstauflage auf den ewigen Kalender übertragen, steht für eine lockerer Runde in eher flachem und technisch für Jederfrau/mann machbaren Geläuf mit super Orga, super Futter und super Teilnehmern.

So auch am 11. Dezember diesen Jahres, an dem der gesamte Eulenexpress Peine morgens beim Blick auf’s Wetter die Bettdecke wieder ganz weit über den Kopf zog und dem inneren Schweinehund einen grandiosen Sieg kurz vor Jahresende gönnte…man muss bei Null Grad, Regen und armdicken abgeworfenen Ästen nicht für 6 Stunden auf’s Rad. Ja, richtig. Der Eulenexpress Peine benötigt für die ca. 40km Runden ab Meinersen ca. 6 Stunden, denn wir fahren traditionell morgens mit dem Rad zum Startort und mittags wieder zurück, so dass wir aus der O-P-G-schieß-mich-tot-CTF insgesamt gute 100km machen.
Kann man machen, muss man aber nicht und am 11. mussten wir nicht ;-) Das wir gekonnt hätten, steht wohl außer Frage *hüstel* *protz* *angeb* :Tanzen:

Am 18. aber, da wollten wir! Und zwei Siege in Folge sind nicht mal dem Winterblues summenden Mistkerl in der warmen Stube zu gönnen. Also aufs Rad, bei immerhin 4 Grad, nur leichtem Niesel mit Aussicht auf Schmalzbrote.
Flugs zum Treffpunkt, mit QOM-Rot-Weiß-Eklund, Solling-Neu-Grinsekasper-Jörg und einem Volvo auf Cube die wetterfesten Eulen eingesammelt und auf Feld-Straße-Minitrail Mischwegen ab nach Meinersen. Der Zeitpuffer auf der Hinfahrt reichte sogar noch für nen Kaffee in der dortigen Bäckerei, an der wir Eule Nummer 5 (nein, kein Roboter) aufsammelten und dann nach langer Fotosession, dafür kurzer Ansprache in 2 Gruppen auf die Strecke losgelassen wurden.

Guide vorweg, Tempo recht forsch, aufwärmen mit Rückenwind, ab in den Wald, verfahren, die Altherren-Gruppe lief zu uns auf, Flucht-Tempo, Guide-Salto vorwärts (nichts passiert, außer ein geschrottetes Garmin-Display), kurz nach (!!) den von Chef-Organisator André geführten vorgenannt Altherren-Gruppe genannten Sportlern rollten wir ans Schmalzbuffet. Zum Glück (für mich) gab es auch schoko-nuss-haltige Schnittchen, die die teils orientierungs-, aber nie spaßlose Weiterfahrt erleichterten. Denn jetzt kam mit dem Oker-Trail ein langer, toller, fluffiger, teils glitschiger, aber immer klasse fahrbarer Abschnitt, den nicht nur ich am liebsten gleich nochmal zurück gefahren wäre. Klasse André, mehr davon.
So kullerten wir wieder gen Norden, der griffige Gegenwind machte dann Spaß, als es in einen schöneren oder den nächsten noch schöneren Spontan-Trail ging :cool: Jeder durfte mal einen Meter Waldweg finden, so fuhren wir einige klasse „Umwege“, die nächstes Jahr unbedingt ins Stammrepertoire der Tour aufgenommen werden sollten.

Nachteile dieser Tour? Sie war dann plötzlich zu Ende, aber ok, wir hatten ja noch 30 vor uns und die waren dann geprägt von Gegenwind, auf dem Rad einschlafen und blöderweise ne halbe Stunde vor Ende einsetzenden „Starkniesel“ (gibt es das Wort überhaupt? Wenn nicht, wurde es gestern definiert). Nass, aber happy kamen alles Eulen daheim wieder an, der Volvo sogar noch 30km weiter (Sitzheizung Serie?) und die heiße Dusche war eine Wonne eines rundum gelungenen und absolut wiederholenswerten Tages.

Bilder habe ich keine, aber die heute nicht-radelnde Guide-Schickse Bärbel ;-) hat gefühlte 48 Gruppen- und Pausenbilder gemacht, vielleicht finden diese ja ihren Weg in dieses Forum.

PS André: nächstes Jahr mal ne 60km-Strecke?
ES LIEGT NIE AM RAD!
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