1. O-CTF Rund um die Wasserräder, 28.02. (Ber.&Bild)

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dirksen1
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1. O-CTF Rund um die Wasserräder, 28.02. (Ber.&Bild)

Beitragvon dirksen1 » 01.03.2016, 09:55

Eine gelungene Erstauflage

Sonntag galt es, die erste vom Concordia ausgerichtete O-CTF im Deister unter die Knubbelreifen zu nehmen. Gesagt getan und weil am kommenden Wochenende der erste 200er der Saison ansteht, habe ich die CTF mit einer An- und Abreise per Rad noch ein wenig aufgebohrt. Aber das ist Kosmetik.

Früh um 7 auf den Crosser, die 6 Grad minus waren aufgrund der schön trockenen Luft nicht so arg schlimm, die aufgehende Sonne im Rücken schob mich gut gelaunt gen Westen, nach etwas über 2 Stunden durfte ich mir einen heißen Kaffee und ein Riesenstück Apfelkuchen einverleiben, in dem Vereinsheim, dass laut Google-Maps auch ein Nachtclub ist :HaHa:

Bild

Nach und nach trafen die Teilnehmer ein, alles ging entspannt und locker über die Bühne. Nach kurzer Absprache gründete ich mit Fr. Eklund und TomMas eine Gruppe, gemeinsam nahmen wir die gut 60km mit 1.200 Hm in Angriff. Toschi kam noch angerauscht. Leider ein paar Minuten zu spät für nen Kaffee.

„Locker fahren, gemütlich und so“…ok. TomMas und ich schauten uns kurz an, Fr. Eklund zog an…100m Vorsprung ;-)
Glücklicherweise nahm sie wieder raus, musste sie wohl auch :Aetsch:, unser 3er-Team war wieder vereint. Die Strecke eine Pracht, feste Waldautobahnen, knackige Anstiege, Sonne auf dem Helm, Crosserherz, was willst du mehr. Ok, ein warmer Tee wäre ein wirkliches Sahnehäubchen gewesen an der Verpflegungsstation, aber diesen Running-Gag werden sich die Concorden jetzt mind. ein Jahr lang anhören müssen, denn kaltes Wasser bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist nicht das Optimale für Radlermägen.
Das war aber auch schon alles, was man an der Tour aussetzen kann, persönlich würde ich noch das Fehlen von Nutellabrötchen in den Kritik-Ring schicken, aber Einzelschicksale sind ja eher zweitrangig zu betrachten :trommel:

Lustig wurde es dann aber auf der Zusatzschleife. Zunächst eine grandiose Abfahrt den Schulze-Weg hinunter. Super schnell, super flowig, einzig einige Wanderer und Downhill-Ritter ließen den Griff zur Bremse unabdingbar werden. Und dann?
Ja, dann! Ein eklig steiler, durch ein tief gefurchtes „Bachbett“(?) geführter Weg sollte uns zunächst hoch zum Feggendorfer Stollen kraxeln lassen, mit Crosser-Übersetzung machbar, aber mühsam.
Am Stollen angekommen lief der Track nach links, dann rechts in den Wald hoch zur Kreuzbuche. Ja genau, der Track, aber halt kein Weg. Selbst wenn dieser auf der Topo-Karte ist (war), hat keiner der mittlerweile auf 5 angewachsenen Gruppe auch nur ansatzweise nen Weg/Trail/Pfad/… entdeckt. Aber wir mussten da hoch, also raus aus dem Sattel, rein in den Wald, jeder auf „seinem“ Pfad hoch zum Kammweg. Hmmm….wurde das im Vorfeld nicht abgefahren? Hatte über Nacht eine Spontan-Erosion das Gelände umgebaut? Oder waren einige Gravitationswellen ausgebüchst und haben den Hügel verschoben. Viele Theorien, am Ende waren wir wahrscheinlich nur blind und im Delirium ob des über 25% steilen Anstiegs die Meter zuvor…

Egal, am Nienstedter Pass war alles vergessen, von dort ging es beinah nur noch bergab mit einer begrenzt spannenden Ehrenrunde durch die Feldmark, die wohl der Gesamtkilometerzahl geschuldet war. Im Ziel Kuchen, Kaffee, Klönschnack. Alle Teilnehmer waren überzeugt, dass diese Veranstaltung Potential besitzt und drängen auf eine Wiederaustragung in 2017. Wir auch ;-)

Bis dann.
Hier noch ein Bild, dass ich TomMas geklaut habe, über die Freigabe seiner weiteren, tollen Bilder möge er selbst entscheiden. Aber dieses Bild komprimiert für mich eindrucksvoll den wunderschönen Tag auf dem Rad.
Bild

Mein Rückweg zum Stevens-Banner war geprägt vom Ostwind, der mit all seiner Kraft versuchte, mir die Laune zu verderben auf den knapp 60km ohne Hügel. Aber mit kurzer Begleitung von TomMas und ner MezzoMix in Sarstedt wurden die Kilometer zu einer Frage der Zeit und mein gutes Gefühl daheim beim Hefe hell ließen mich sicher sein, heute alles richtig gemacht zu haben.

Danke den Concorden für die Veranstaltung, und nicht vergessen: warmer Tee muss her und vielleicht ein wenig mehr Futter an der Kontrolle. Bei 1.200 Hm fühlen sich 60km doch recht anspruchsvoll an und ich mag gar nicht daran denken, wenn das Wetter weniger fantastisch gewesen wäre!
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Beitragvon mad.mat » 01.03.2016, 11:53

Danke für diesen schönen Bericht! Genau so hätte Helmut sich das weiterleben seiner Seite gewünscht.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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kocmonaut
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Beitragvon kocmonaut » 01.03.2016, 22:26

Hallo dirksen1,

nicht dabei und doch dabei.

Deswegen lese ich HFS.

Track: Dreckschleuder würde jetzt sagen: "Der Track wurde zur falschen Zeit aufgezeichnet. Das Verhältnis von Erdkrümmung zu Satelitenposition sorgt bei 4 Stunden Zeitunterschied zwischen Trackaufzeichnung und Trackabfahren bei 200er Einstellung für 30 m Trackabweichung." Oder so ähnlich.

Deswegen lese ich HFS.

Und dann das Bild. Unterschiedliche Monitore sorgen übrigens für unterschiedliche Darstellung. Auf dem PC im Büro totales Schattenbild. Zu Hause Konturen einzelner Gestalten. Vorne auf der Grasnabe bestimmt Schnuffi (oder sein Bruder im Geiste), der nicht auf dem Asphaltband fahren mag. Beides wunderschön.

Deswegen lese ich HFS.
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Tom Mes
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Helmut fehlt

Beitragvon Tom Mes » 02.03.2016, 00:27

Zwei kurze Anmerkungen:
Frau Eklund hat uns länger kaputt gefahren - siehe Fotos.
Das Wasser vom Versorgungsbus war wärmer als in meiner Flasche - nicht auf den Bildern zu erkennen...

Ja, und es war ne schöne Veranstaltung! Vielen Dank!

Aber seht selbst
https://cloud.web.de/ngcloud/external?l ... Name=t.baa

[in Gedanken an Helmut, der für mich den Link immer richtig editiert hat, da ich es nie hinbekam]
you´ll never cycle alone
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Sonne_Wolken
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Beitragvon Sonne_Wolken » 02.03.2016, 09:45

Tolle Berichte und Fotos. Danke fürs Teilen eurer Erlebnisse. :OK:
LG Jennifer

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