9.Lauf WWBT 2016 Iserlohn (Berichte + Bilder)

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Sonne_Wolken
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9.Lauf WWBT 2016 Iserlohn (Berichte + Bilder)

Beitragvon Sonne_Wolken » 01.03.2016, 09:54

Wie soll ich den Bericht anfangen, mit dem für dieses Jahr die WWBT aufhört? Vielleicht mit dem Wetterbericht? Die Temperaturen lagen zwischen 0 und 4 Grad und es war überraschend sonnig. Das waren wir ja gar nicht mehr gewohnt, aber nahmen es wohlwollend zur Kenntnis.
Nach der üblichen Anmeldung, wo richtig was los war, ging ich auf die 56 km Strecke. Als kleines Handicap hatte ich mir noch am Vortag den Fuss verstaucht. Aber eine kleine Fahrprobe am Samstag Abend zeigte das ich wohl starten könnte. Rad fahren ging besser wie Laufen.
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Vom Start in Kalthof ging es zunächst über kleine Strassen und Feldwege nach Hennen und Rheinen. An den Rändern der Wege gab es teilweise noch Frost. Vorsichtiges fahren war also angebracht.
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Dann gab es auch schon die ersten leichten Trails mit ein bisschen Matsch.

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Durch Villigst erreichten wir in Wandhofen den Wendepunkt, wo es zunächst ein Stück an der Ruhr entlang ging. Ich verzichtete auf die Schleife zur 68 km Runde und nutzte die ausgeschilderten Asphaltumfahrungen der Geländestrecken. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf so viel Matsch und die manchmal damit verbunden Defekte.
An einer Bahnstrecke trafen wir dann auf einen Fahrer mit Defekt. Gerissene Kette und auch das Schaltwerk ist mitsamt geschraubtem Schaltauge und Ausfallende abgerissen. Da war selbst ich mit meinem Latein am Ende. Zum Glück war es nicht mehr so weit zur ersten Kontrolle in Geisecke. Ein paar Meter weiter stand dann der Fahrer mit dem ich seit ein paar Kilometer unterwegs war mit Plattfuss. Ein langer Dorn hatte sich in den Reifen gebohrt. Während er einen neuen Schlauch einzog, nutzte ich die Zeit um Fotos von den Teilnehmern zu machen.
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An der ersten Kontrolle angekommen erwartete uns ein umfangreiches Buffet.
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Nach erfolgreicher Stärkung und ein bisschen Klönsnack machte ich mich wieder auf den Weg. Eine Schleife führte mit einer Durchfahrtskontrolle über Opherdicke und Dellwig zurück nach Geisecke. Hier gab es an der Kontrolle ein zweites Mal Gelegenheit sich zu stärken. Nun ging es ein zweites Mal auf die Schleife, die jedoch ein paar Kilometer vor Geisecke Richtung Ziel in Kalthof verlassen wurde. Gegen 14 Uhr erreichte ich das Ziel, wo schon kräftig die WWBT gefeiert wurde. 693 Teilnehmer waren auf der Strecke.
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Ich meldete mich erst einmal ab und ging dann zur Preisausgabe, wo ich die WWBT-Tasse und ein Multitool-Werkzeug überreicht bekam.
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Danach sass ich noch bis zuletzt mit ein paar Leuten bei Kaffee und Kuchen zusammen. Viele freuen sich schon auf Januar 2017 und dem kann ich mich nur anschliessen.
Die Westfalen Winter Bike Trophy ist eine tolle Veranstaltung, die ich nicht mehr missen möchte. Sie hat mir gut über den Winter geholfen und mir viel Freude bereitet. Vielen Dank an die Veranstalter und die zahlreichen Helfer und Teilnehmer, die solch eine Veranstaltung erst möglich machen. Schön das es Menschen gibt die sich so im Breitensport engagieren. Es macht immer wieder Spass mit euch dem Radsport zu frönen und zu klönen.

Jetzt fängt erst mal die Rennradsaison an, aber 2017 bin ich wieder dabei.
Die WWBT-Tasse wird ihren Weg in meine kleine Werkstatt als Kaffeetasse finden. Da schmeckt der Kaffee noch mal so gut.
Doch jetzt heisst es Abschied nehmen. Tschüss Westfalen Winter Bike Trophy. Bis nächstes Jahr. Mach et jut.
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LG Jennifer

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Stockumer Junge
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Beitragvon Stockumer Junge » 03.03.2016, 13:57

Jetzt ist es mal wieder geschafft. Ich bin diesmal 6 von 9 Touren gefahren. Für die schicke, transparente Tasse hat es wieder gereicht, fürs Mulittoolwerkzeug nicht. Richtig gutes Wetter war eigentlich nur in Iserlohn, mit Abstrichen auch bei uns (Werne). Ansonsten war es Sonntags morgens grau und häufig regnete es noch dazu. Am Schlimmsten war es meiner Ansicht nach in Neuenrade, da dort der Wind noch besonders stark wehte. Gerade das Schlußstück entlang des Bahndammes war schon ziemlich kräfteraubend.

Insgesamt müssen es so wohl um die 6000 Starts gewesen. Diese verteilen sich auf 2082 Teilnehmer. Der Frauenanteil liegt bei 20 %, der Altersschnitt bei Mitte 40. Also mehr Frauen und jüngere Teilnehmer als bei einer RTF. Das macht Mut für die nächsten Jahre. Der Breitensport innerhalb des BDR lebt noch.

Die Anzahl der Gesamtstarter ist seit 2 Jahren rückläufig, ist aber noch auf einem guten Niveau. Ich denke, dass im nächsten Jahr auch verstärkt wieder überregionale Medien angesprochen werden sollten.

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