Mit dem Rennrad unterwegs

sonja1
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Re: Mit dem Rennrad unterwegs

Beitragvon sonja1 » 10.09.2020, 11:11

Eigentlich…. wollten wir im Frühjahr nach Mallorca. Es kam Corona und warf alles über den Haufen :( . Also planten wir um. Und eigentlich… wollten wir dann jetzt im September nach Mallorca. Aber auch daraus wurde leider nichts :? . Und so planten wir wieder um: Statt Kloster Lluc hieß es nun Kloster Roggenburg.

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Deutschland statt Spanien. Ich glaube, wir sind nicht die einzigen, die so umplanen mußten. Immerhin stimmt das Wetter, denn hier im Süden Deutschlands werden wir gerade mit 25 Grad und Sonne satt verwöhnt :cool: :Sonnenschein: .

Dienstag führte uns unsere Tour zu besagter Roggenburg. Auf dem Weg dorthin lernten wir u.a. die bayerische Art, Bahnübergänge zu sichern kennen :roll: :

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Ja, das ist ein deutscher Bahnübergang. Im Bereich dieses Übergangs sind Bauarbeiten, so daß die Bahnlinie sowieso nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar ist. Wir waren uns dann aber nicht sicher, ob dieses Flatterband, das – wie bei den Cyclassics – von einem fleißigen Helfern zur Seite geräumt wird, wenn die Gleise frei sind, tatsächlich der Übergang sein soll :Weissnicht: . Es ist tatsächlich so :Unentschlossen: .

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Da ich noch etwas ungläubig war, fragte ich eine Passantin, die uns dann noch Tipps für eine autoärmere Strecke gab („durch den Stadtpark, dann rechts, dann wieder links…“). Sehr sehr nett :GrosseZustimmung: , aber wir haben dann doch lieber die Navi-Route gewählt. Und so kamen wir nach einigen Kilometern in Sichtweite der Roggenburg. Vor uns – und noch unten gelegen – der Roggenburger Weiher waren oben schon die Türme erkennbar.

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Oben… :shock: ja, oben. Das hieß, erstmal einige Höhenmeter überwinden. Höhenmeter alleine sind für uns Flachlandradler ja schon ein Problem. Wenn dann der kleine Radcomputer so was hier

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oder auch mal zweistellige Prozentzahlen anzeigt, kommen wir ganz gut ins Schnaufen :kapitulieren: . Am Ende aber überwiegt der Stolz, es geschafft zu haben :D . Im Innenhof der Roggenburg stießen wir dann auf diesen Brunnen.

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Auf den ersten Blick ein normaler Brunnen. Auf dem zweiten Blick – nun ja… :Unentschlossen: Kunst ist, was gefällt.

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Am Rande der Roggenburg befindet sich noch eine große Streuobstwiese, die zu dieser Jahreszeit natürlich vollhängt mit Äpfeln unterschiedichster Sorten (leider auf dem Foto nicht gut erkennbar).

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Der Rückweg führte uns mal wellig, mal flacher, mal steiler, aber immer bei schönstem Sonnenschein durch die bayerischen und baden-württembergischen Lande :Radler: :swingen-2:

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mit landestypischen Pausen.

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Manchmal stößt man nach einer Abbiegung auch auf gewissen Skurilitäten und fragt sich, ob dieser Wegweiser so geplant war… :Weissnicht:

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Wir haben jedenfalls diese Stelle passiert, ohne das eine oder das andere in Anspruch nehmen zu müssen :Sehrlachend: .

Und weil es hier so schön ist und das Wetter einfach super mitspielt, haben wir gleich am nächsten Tag noch eine Tour gemacht.

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Mit fast 700 hm war das nicht ganz ohne (lange nicht in den Bergen gewesen… Sternesehen ), aber entschädigt wird man dafür mit Abfahrten und Geschwindigkeiten um die 60 km/h – Rausch der Geschwindigkeit :Tanzen: . Und wenn man dann noch so tolle Ausflugsziele wie den Blautopf in Blaubeuren hat, ist dieser Alternativurlaub doch recht gelungen.

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Dieser supergeniale Farbe (nein, kein Photoshop) erklärt sich laut Wikipedia so:
Die blaue Farbe entsteht durch einen physikalischen Effekt der Lichtstreuung (so genannte Rayleigh-Streuung) an den nanoskaligen Kalkpartikeln, die im Wasser dispergiert sind. Durch deren geringe Größe wird das blaue Licht bevorzugt gestreut und erzeugt das blaue Leuchten.
Wieder was gelernt :Empfehlung:
Sonja - die radelnde Anwältin

www.rechtsanwaeltin-richter.de

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