Mini-/Brevet Frühjahrsbegegnung '15, Aumühle (Ber.+Bilder)

bs
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Mini-/Brevet Frühjahrsbegegnung '15, Aumühle (Ber.+Bilder)

Beitragvon bs » 14.03.2015, 18:45

<IMG src="https://lh3.googleusercontent.com/-_DzO ... r_0116.jpg" width="800">

Frühjahrsbegegnung (Brevet ab Aumühle) fand statt

Wir hatten allerdings gehofft, der Frühling hätte noch die Sonne mitgebracht. Mein Bericht zu den Bildern findet sich hier:

http://www.audaxclub-sh.de/node/637
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Gerrit
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Dankeschön!

Beitragvon Gerrit » 14.03.2015, 20:13

Dann möchte ich mich hier gleich mal anhängen und die Gelegenheit nutzen, mich bei Michael und allen Helfern für die super Veranstaltung zu bedanken. Von vorne bis hinten perfekt organisiert. Ein toller Tag! Und an Burkhard vielen Dank für die tollen Bilder!

Danke weiterhin an alle Mitfahrer. Hat großen Spaß gemacht mit Euch!

LG Gerrit

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Rennrad-Nord
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Beitragvon Rennrad-Nord » 14.03.2015, 22:38

Mit dem Mini-Brevet “Frühjahrsbegegnung” – 140 km ging heute, wie auch in den letzten Jahren, meine persönlich Rennradsaison los. Für mich war es bereits das vierte Mal in Folge und wettertechnisch war bereits alles dabei, -7 Grad, Schnee und Sturm, die Rennräder auf dem Deich zum Abheben gebracht haben. Ich war gespannt, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heute wohl erwarten würde. Mario (Ü-40 Cyclist) und ich verabredeten uns vor Ort.

Gegen halb acht traf ich auf dem Parkplatz vor dem Sportlerheim in Aumühle ein. Schnell die Wertungskarte abgegeben und das Rad zusammengebaut. Kurze Zeit später kam auch schon Mario angefahren. Als ich sein Gesichtsausdruck sah, wusste ich “Wir denken das gleiche” …. “Was machen wir hier eigentlich schon wieder”. Na, Radfahren natürlich und das bei jedem Wetter.

Helmut musste sich noch schnell eine Radpumpe leihen, um seinen Reifendruck seinem Wohlbefinden und den heutigen Gegebenheiten anzupassen. Ganz klar. Reifendruck für ca. 5-7 Grad und Regen. Ach was, Luft rein und los. :wink:

<img src="http://www.rennrad-nord.de/wp-content/g ... CN5663.jpg" width="700" height="500" alt="Helmut">

Auch von mir Vielen Dank an Michael für die tolle Tour und abschließender Warmverpflegung und an Burghard, der heute mit seiner Kamera an der Strecke fotografierte.

Meinen vollständigen Bericht findet ihr hier:

http://www.rennrad-nord.de/mini-brevet- ... gnung2015/
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 15.03.2015, 01:43

Für mich lief mal wieder vieles schief und anders als geplant, was dann oft weitere Pleiten zur Folge hat. Es begann mit meinem Telefon-Halter. Als ich den vom MTB auf das Rennrad umsetzte, dachte ich noch, was für ein durchdachtes Teil für wenig Geld, bis er beim Anbringen durchbrach. Ohne das Telefon später im Blick zu haben, vergaß ich das Strava und den Tacho zu starten. So fehlt mir nun der Blick auf meine Leistungsdaten und unterwegs hatte ich keinen Überblick, wie viele km wir gefahren hatten bzw. noch vor uns lagen. Ich habe eine super gute Standpumpe von SKS, nur sind leider die Ventilköpfe dieser von mir hochgeschätzten Firma unwürdig. So wurde Tischler Siggi Freese mein Retter.

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Ich fuhr mit Dreckschleuders sehr großen Gruppe los auf den Mini-Brevet. Die Gruppe teilte sich nach einigen Kilometern. Auch Mad.Mat war nach vorne entfleucht, ich hielt mich weiter hinter Michael. Mit einer immer noch großen Gruppe beim Bäcker in Bleckede angekommen, standen dort bereits einige Fahrer.

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Ich sah mich schon in einer langen Schlange vor einer Verkäuferin, als ich im Augenwinkel Dreckschleuder abfahren sah. Hinterher! Der Mann kennt sich aus, steuert bestimmt einen Supermarkt an, dachte ich. Kurze Zeit später fuhr zu meiner Verwirrung plötzlich Mad.Mat wieder neben mir. Er klärte mich darüber auf, dass er und Dreckschleuder bereits eine viertelstündige Pause hinter sich hatten, ich einem „Doppelgänger“ hinterher gefahren war. @Helmut: Das ist nicht Dreckschleuder, auch wenn er von hinten gesehen fast so aussehen mag:

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20070.JPG">

Meine Essenspause verlegte ich auf die Fährüberfahrt.

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Als der Wind auf unserer Gruppe stand, wurde sie mir zu schnell. Ich gab ein Zeichen, dass ich abreißen ließ, die anderen einfach weiterfahren sollten. Notfalls wäre ich ohne Track und ohne Karte einfach der Elbe gefolgt, hätte mich die letzten Kilometer von meinem Handy führen lassen. Dazu kam es nicht, Pivo sei Dank. Er hatte zwei Leute im Schlepp. „Häng Dich dran“, rief er.

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20090.JPG">

Wir steuerten kurz darauf den Bäcker in Neuhaus an. Dort gab es einen fantastischen Milchkaffee mit einem ebenso leckeren belegten Brötchen für mich. Im HFS-Forum hatte ich „Genuß“ angesagt. Das motivierte auch den Norddeutschen Rundfunker Jörg Doose untrainiert mitzufahren. Über meine Verwirrung in Bleckede verloren wir uns, kamen beide mit Anstand ans Ziel.

In Neuhaus konnte ich auch mein Portemonnaie mit den nötigen 10 Euro Startgeld aufladen. Darin einen Zwanni wähnend, zog ich an der Anmeldung zu meinem Entsetzen nur einen Fünfer heraus. Zum Glück war die Anmeldung mit Hamburgs schönster und anscheinend auch großzügigster Liegeradfahrerin AndreaO besetzt, die mir den Zehner leihen wollte, das aber machte ich später mit Dreckschleuder aus.

<IMG src="https://lh6.googleusercontent.com/-ny6F ... r_0024.jpg" width="725">
Bild: bs

Pivo hielt unsere Gruppe „schwacher“ und schwächelnder Radler zusammen, stemmte sich für uns allein in den Wind. Nach dem Anstieg aus Boizenburg verkrampfe mein rechter Oberschenkel so heftig, dass ich schon mal vorwarnte, dass ich mich aus der Gruppe herausfallen lassen könnte. Da war Pivo davor. Meine Flaschen konnte ich zudem aus den Restbeständen des Celler Fortunen Ralf auffallen. Ich danke Euch für Eure Solidarität.

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Die Strecke präsentierte sich heute grau in grau. Optische Akzente setzen einige Leute mit ihren Rädern, egal ob retro

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oder super modern. Das Gerücht, hier würde es sich um das neue Rad von Stevens-Fan dirksen1 handeln, quittierte dieser kopfschüttelnd.

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24-Std.-Weltrekordlerin Deutscher Diesel fuhr mit einem monströsen Liegedreirad, dass längst nicht so flott ist, wie es die Bauart erwarten lässt. Super schnell war dafür ihr Hardy mit seinem Milan unterwegs, mit bis zu 70 km/h in der Ebene. Es ist sein Dienstfahrzeug, bezahlt von seinem Arbeitgeber, von ihm als geldwerter Vorteil versteuert. Die Polizei hatte ihn schon mal damit gestoppt, weil es so schnell war und es kein Nummernschild trug. Als die Polizei erkannte, dass alles O.K. war, weil er ohne Motor unterwegs war, bekundete sie ihren Respekt und entließ ihn wieder auf die Straße.

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Super chic präsentierte sich auch Gerrit und seine Leute, die in Sachen von Rapha ihren Stil gefunden haben. Leider habe ich es versäumt das hinreichend mit einem Bild zu würdigen.

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Noch lange werde ich mich an den Gesichtsausdruck von Speedmanager erinnern (von Hardy und Deutscher Diesel liebevoll der „Meister“ genannt), als der bei der Felderteilung auf die Langstrecke abbog. Er schien so glücklich zu sein, dass der Brevet für ihn jetzt erst richtig los ging.

Mit minimalen Aufwand an Helfer und viel Aufwand für ihn selbst (u. a. für das Erkunden und Kontrollieren der Strecke) hat Dreckschleuder wieder für viele Leute einen schönen Saisonauftakt für die Leute in der Gegend auf die Räder gestellt, lange bevor hier die erste RTF losgehen wird.

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Mit ca. 80 Teilnehmern war er in Anbetracht des Wetters und der Länge der Strecke zu Recht sehr zufrieden. Trotzdem wünsche ich mir für 2016 Sonne und noch mehr Mitfahrer.

Dank gilt auch bs, der mal wieder extra nur ums abzulichten erschienen war und dies auch auf der Strecke tat.

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Hier kommen meine

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... index.html">>>> 101 Bilder vom Mini-/Brevet Frühjahrsbegegnung ab Aumühle <<<</a>.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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mad.mat
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Beitragvon mad.mat » 15.03.2015, 07:21

Man hab ich gelitten! Zuletzt ging es mir 2003 beim Gardaseemarathon so schlecht. Als ich in Aumühle vom Rad stieg, hab ich selbiges erst mal ans Auto gelehnt, da ich fürchtete umzukippen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, 140 km am Anfang der Saison verträgt sich nicht mit einer fast 10 Wochen lang anhaltenden Erkältung.

Zunächst lief alles gut für mich. Ich fuhr in der Gruppe von Michael Nagel entspannt bis zur Fähre in Neu Darchau mit. Solange Michael vorne fuhr, lief es wunderbar unaufgeregt. Als er sich vorne ablösen lies, setzten sich Heißsporne an die Spitze und die Gruppe zeigte schnell Auflösungserscheinungen. Nach der Fähre ging es wieder als Gruppe weiter. Helmut lies leider schnell abreißen.

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Jetzt wurde Tempo gebolzt und nach und nach vielen weitere Fahrer hinten raus. Auch ich hatte mehrfach mehrere hundert Meter Rückstand und das Aufschließen zur Gruppe kostete viele Körner.

Auf den 5 Kilometern auf dem Deich vor Boizenburg war dann der Tank komplett leer. Gar nix ging mehr. 12-13 KmH auf dem Tacho. Von hinten fuhr ein Kollege von St. Pauli auf der, ohne Navi unterwegs war und auch nicht mehr konnte und wir beschlossen gemeinsam zurück ins Ziel zu fahren. Ohne Pause fuhren wir weiter. Noch nie bin ich den Berg in Boizenburg sooo langsam herauf gefahren. Mein Begleiter und ich teilten noch Riegel und seine letzten zwei Stück Traubenzucker und ich wusste nicht, wie ich die letzten 40 km schaffen sollte. Ich kenn die Strecke recht gut und fürchtete mich vor jeder kleinen Welle. Schlimm war für mich auch, dass die Straßenschilder zu meiner Heimatstadt weniger Strecke anzeigten als mein Navi mir die Entfernung zum Ziel wies.

In Dassendorf an der Kreuzung waren mein Leidensgenosse und ich froh, dass die Ampel rot zeigte. Wir lehnten uns mit Schulter und Kopf an den Ampelmast und waren enttäuscht, als wir grün bekamen. Die letzten 5 km habe ich nur noch auf den Countdown auf meinem Navi geschaut und jede 100 Meter runtergesehnt. Irgendwann waren wir dann endlich angekommen.

Nachdem ich wieder einigermaßen gehen konnte, aß ich die Suppe, schaffte nicht mehr ganz das Weizen bleifrei und machte mich auf den Heimweg. Zum Glück sah ich Helmut noch auf dem Weg ins Ziel als er mir entgegen kam.

Am Abend auf einer Geburtstagsfeier noch sagten alle Gäste mir, wie kaputt ich aussehen würde. Heute morgen allerdings fühl ich mich schon etwas besser.

Gestern hatte ich überhaupt keinen Spaß am Radfahren, zumindest nach der Fähre. Heute sieht das schon wieder ganz anders aus.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon Ü40-Cyclist » 15.03.2015, 10:31

Moin in die Runde,

ja tolle Tour und vieles ist gesagt. Wenn ich es richtig deute, waren Rennrad-Nord und ich in einer gut laufenden 7-Gruppe mit Tribelix und Gerrit's Jungs unterwegs. Hat Spass gemacht. Auf dem Deich Richtung Boizenburg führten recht frische Temperaturen, eine steife Brise und einsetzender Nieselregen zu einer gefühlten Lähmung der rechten Gesichtshälfte. Diese konnte dann mit einer heißen Tasse Kaffee beim Bäcker wieder neutralisiert werden.

Von dort rollten wir die nächsten 30 km mit gemäßigtem Tempo, um auf den letzten 8 km dann noch mal richtig Gas zu geben. Komischer Weise hat so ein Tourende immer eine Eigendynamik, also Kopf runter und treten. Hier konnten Flo und ich, unsere über den Winter konservierte Grundausdauer ausspielen und hatten noch einige Reserven, um bis zum Ende durchzuziehen - Teamerfolg für Rennrad-Nord.de. :cool:

Dank an alle Mitfahrer und an die Orga für den tollen Tag.

Game on! Gruß Mario ;-)

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Tribelix
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Beitragvon Tribelix » 15.03.2015, 16:46

Schöne Veranstaltung, hab die mal genutzt, um zu sehen, wo ich stehe bzw. wollte mich Blau fahren.

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Einrollen im Verband. Ab Escheburg bis Tespe alleine. Wieder eingefangen und dann ab Hittbergen als gut funktionierende 6 Mann Gruppe bis zur Fähre. Hier haben Flo und Mario auf die Abfahrt gewartet, zu 8 ging es dann weiter nach Boizenburg. Nach dem Bäcker haben wir noch Stine aufgesammelt und sind dann bis fast zum Schluss zusammen geblieben. Die Eigendynamik entwickelte sich ab Hohenhorn, irgendwo ist immer eine Reserve, die nochmal gezündet werden kann, war gut so.

Danke an die Mitfahrer, war sehr schön mit Euch. An Michael, mit seinen typischen Streckenabschnitten ;-) und seine Orga. An alle Helfer drum rum. Der Wirt macht echt leckere Sachen.

P.S. So schön Siggi Helmut auch geholfen hat, so ungeil fand ich seine Fahrt ohne Helm, da macht man sich wirklich Gedanken, das während der Fahrt nix passiert.
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Dreckschleuder
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Organisator als Teilnehmer

Beitragvon Dreckschleuder » 15.03.2015, 16:47

Wenn ich die Beiträge so lese, merke ich erst, wie unterschiedlich die Trainingsstände der Teilnehmer sind und auch wie das Gruppentempo empfunden wurde.

Es ist schon eine tolle Sache, wenn es die Organisation erlaubt, dass man selbst ein Teilnehmer der eigenen Veranstaltung sein kann. Und so ist es für mich eine Freude, selbst eine Gruppe über die Strecke zu führen.

Der Regen, von der Wettervorhersage der Vortage für diesen Samstag mit 0-0.1 mm über den Tag angekündigt, spielte zum Glück keine ernsthafte Rolle. Der Wind aus Ost hingegen schon... Von Altengamme bis Neu Darchau sollte es fast frontal gegen den Wind gehen, bis Neuhaus mit kräftigem Seitenwind und ab da meistens mit Rückenwind zurück zum Start/Ziel.

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Verpflegungsmöglichkeiten gibt es in Bleckede (KM 60) beim Bäcker oder Supermarkt, Neu Darchau (63) am Supermarkt mit Bäcker, in Boizenburg (96) beim Bäcker oder Cafe oder Supermarkt.

So setzte ich mich an diesem Morgen an die Spitze meiner Gruppe, um möglichst gleichmäßig mit 28-29 zu fahren und möglichst vielen Mitfahrern die Gegenwindstrecke zu erleichtern. Leider reichten meine Kräfte nicht, ohne Frühstück die ganze Gegenwindstrecke ganz vorn zu fahren und ich war froh über eine kurze Pause beim Bäcker in Bleckede.

So gestärkt ging es weiter bis Darchau, wo die Fähre schon auf uns wartete. Ich ging zum Fährmann, um für die Gruppe zusammen zu zahlen. Wir einigten uns auf 23, als ich gezählt hatte, waren es noch 20, aber es kamen immer wieder Kleingruppen nach. Der Kassierer machte ein ebenso verdutztes Gesicht wie ich, bedeutete mir, sie müßten gesondert bezahlen. Mir war auch ein Rätsel, wie ich den reduzierten Fahrpreis von den Mitgliedern meiner Gruppe zurückerhalten sollte. Nun habe ich ein Jahr Zeit, mir etwas zu überlegen...

Nun ging es mit Wind schräg von der Seite weiter nach Neuhaus. Es gab ein paar wenige Tropfen Regen. Ab Neuhaus fiel das Fahren leichter. Und so gönnte ich mir ein wenig "Ruhe" im Schutz der Gruppe. Viel leichter fühlte sich das allerdings auch nicht an. So fuhren wir mit einem kleinen Kringel nach Boizenburg, wo wir so rechtzeitig ankamen, dass die Bäckerei noch geöffnet hatte. Wieder setzten wir uns, genossen die Leckereien. Die Donauwelle kann ich empfehlen und auch der Cafe schmeckte. Die Betreiber gaben mir ihre Visitenkarte und boten mir an, länger zu öffnen, wenn wir das nächste Mal den Stop fest als Kontrolle aufnehmen. Nettes Angebot!

Gestärkt aber frierend ging es zurück auf den Heimweg. Allerdings war die Betriebstemperatur bergauf schnell wieder erreicht. :cry: Nun fiel es mir aber auch zunehmend schwer, die frischeren Mitfahrer zu moderatem Tempo zu bewegen, die Beine waren zunehmend beleidigt... Und so löste sich die Gruppe ab Hohenhorn quasi auf und das Kräftemessen bis zum Ziel startete. Keine Ahnung, wie es ausging. Hauptsache alle heil angekommen.

<IMG src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20127.JPG">
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Beitragvon BeetyGonzales » 16.03.2015, 22:22

"so, alle sind raus, wir können jetzt in die Abstellung..." Fast wäre ich gar nicht dabei gewesen, denn so tönte es aus den Lautsprechern, als ich es mir gerade im (zugegeben erstaunlich leeren :cool: ) Zugabteil bequem gemacht hatte ...

Es hat dann zum Glück doch noch geklappt. Nette Mitfahrer aus Nortorf, Till auf seinem chicken Retrorenner, der spendable Jochen. Außerdem eine der nettesten Bäckereifachverkäuferinnen Mecklenburgs in Wittenburg. Alles in allem eine runde Sache, auch trotz der 2 Plattfüße.
Michaels Veranstaltungen haben immer etwas Unaufgeregtes, angenehm Familiäres, alles klappt "einfach" - wann man seine Nachlese liest, merkt man, wie viel Zeit und Engagement darin steckt - allerherzlichsten Dank dafür!

Bis auf möglichst bald!
Martin
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Veranstalterbericht

Beitragvon Dreckschleuder » 17.03.2015, 11:15

Fast hätte ich es vergessen. Auf der Homepage des Audax Club Schleswig-Holstein findet sich noch ein (vielleicht etwas trockener) Bericht des Veranstalters.

Wenn ich Zeit habe, werde ich nachillustrieren...

Wenn ihr Anregungen haben solltet, so dürft ihr gerne auf der Homepage unter dem Bericht kommentieren!!
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 05.04.2015, 00:27

Tribelix hat geschrieben:So schön Siggi Helmut auch geholfen hat, so ungeil fand ich seine Fahrt ohne Helm, da macht man sich wirklich Gedanken, das während der Fahrt nix passiert.
War ja nun die eine Tour. Siggi hatte vergessen seinen Helm mitzunehmen. Ist mir auch schon passiert und m. E. kein Grund eine Tour nicht zu fahren, auch wenn ich sonst beim Radsport immer einen trage. Siggi auch.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Dreckschleuder » 05.04.2015, 12:52

An der Anmeldung lagen:

- Ersatz-GPS-Empfänger
- Ersatz-Helm
- Ersatz-Schuhe
- Ersatz-Trinkflasche

Alles wurde schon benötigt!

Es gibt wenig Gründe, ohne Helm zu fahren... Und hätte ich es gewußt, hätte ich Sigi nicht auf die Strecke gelassen (siehe auch Veranstaltungsbedingungen).
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