Zeitfahren Hamburg - Berlin '13 (Vorschau)

Deichfahrer
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Zeitfahren Hamburg - Berlin '13 (Vorschau)

Beitragvon Deichfahrer » 20.08.2013, 05:13

Letztes Jahr bin ich Hamburg - Berlin gefahren und die Tour hat mir sehr gefallen.
Allerdings bin ich ab Dömitz viel alleine gefahren und da kann man richtig Depressionen bekommen.
Wer würde als HFS-Gruppe starten, wo ich mich anschließen kann?
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grypswalder
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Beitragvon grypswalder » 20.08.2013, 09:37

grypswalder hat geschrieben:Klingt Interessant, aber wie läuft das Organisatorisch?

Gruß Mario
Wer lesen kann ist klar im Vorteil :wink:
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Janibal
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Re: Zeitfahren Hamburg - Berlin, 12.10.

Beitragvon Janibal » 20.08.2013, 11:24

Deichfahrer hat geschrieben:Allerdings bin ich ab Dömitz viel alleine gefahren und da kann man richtig Depressionen bekommen.
Das liegt an der Allee der Depression vor Liliental Airport... Wobei die Allee bei Sonne und Rückenwind ohne Tabeltte (Happypills) fahrbar ist.

Bild

Und weil das alles kein Witz ist und auch keiner werden soll, wird der ESK auf Stahl (eSt37-k) fahren. Mehr geht nicht, oder?
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F75 Pilot
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Beitragvon F75 Pilot » 20.08.2013, 15:02

Das ist ja oberhammermäßig. Wer braucht da noch Vätternrundan und Co.?

Wie schnell wollt ihr denn fahren?
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grypswalder
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Beitragvon grypswalder » 20.08.2013, 15:28

was geht;-)

ich denke mal über solch eine Distanz, würde ich mich über 26/27 freuen.

ich kann das aber auch nicht richtig einschätzen, da ich noch nie annäherend so weit gefahren bin, am Samstag waren es 150 km ohne Schmerzen, Muskelkater und Scheuern, von daher bin ich zuversichtlich. :-)

Gruß Mario
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Beitragvon grypswalder » 20.08.2013, 17:52

So, jetzt hardere ich. Ich brauche Hilfe! Meine Freundin hat zähneknirschend zugestimmt. Aber bei mir kommen Zweifel auf...

Zu mir: Ich bin 191 cm groß, 84 kg "schwer" rel. sportlich. das bedeutet 100 bis 150 km tuen mir auf dem Rad nicht weh, außer schweren Beinen habe ich danach nichts. AAAAber das sind 270 Km und ich kann leider nicht einschätzen, wie fit man sein muss, um das durchzuhalten.

Ich bin für Tipps / Kritik / Erfahrungen / und alles offen, gern auch via PN.

Vielen dank im voraus.

Mario ;-)
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Beitragvon mad.mat » 20.08.2013, 19:56

Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Re: Zeitfahren Hamburg - Berlin, 12.10.

Beitragvon mad.mat » 20.08.2013, 20:06

Deichfahrer hat geschrieben:Letztes Jahr bin ich Hamburg - Berlin gefahren und die Tour hat mir sehr gefallen. Allerdings bin ich ab Dömitz viel alleine gefahren und da kann man richtig Depressionen bekommen. Wer würde als HFS-Gruppe starten, wo ich mich anschließen kann?
Ja, die Allee der Depressionen ist schon eine Herausforderung, wenn nach Havelberg auf dem Verkehrsschild steht "Rhinow - 23 km", dann wirds hart. :mad:

Der Herr Rose und ich werden auch fahren :D , aber wir kommen in Dömitz erst an, wenn Du schon lang in Berlin sein möchtest... ;-)
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tipps

Beitragvon Janibal » 20.08.2013, 20:43

grypswalder hat geschrieben:So, jetzt hardere ich. Ich brauche Hilfe! Meine Freundin hat zähneknirschend zugestimmt. Aber bei mir kommen Zweifel auf...

Zu mir: Ich bin 191 cm groß, 84 kg "schwer" rel. sportlich. das bedeutet 100 bis 150 km tuen mir auf dem Rad nicht weh, außer schweren Beinen habe ich danach nichts. AAAAber das sind 270 Km und ich kann leider nicht einschätzen, wie fit man sein muss, um das durchzuhalten.
Die Strecke ist schön geöffnet (seit 1989) und wird wohl auch nicht so schnell wieder geschlossen, also mal Probe fahren. ;-) Sie verläuft recht nahe der Regionalbahn, würde sagen so um die Stunde bis zum nächsten Bahnhof, es gibt Fälle, da wurde länger auf dem Zug gewartet, als wie wenn ins Ziel gefahren wurden wäre. Sehr hilfreich ist ein GPS und damit umgehen zu können.

Das war alles nur Gelaber, jetzt wird es ernst, wobei der nicht mitfährt. Bei 150 km liegt der sogenannte Radäquator. Viele trauen sich nicht auf die andere Seite, wobei die von der andern Seite sich nicht nach hier trauen. Also: Es ist einfach nur weiter, aber nicht schwieriger. Es hilft in Etappen zu denken, nicht die ganze Strecke zu sehen. Dabei gilt 100 gehen immer. So sind die 90 bis Dömnitz lächerlich, dann xx bis Wittenberge, xx bis Havelberg, xx bis zur Allee, und dann sind 200 rum :-), es regnet und der vorhergesagte Westwind kommst aus Osten, so nur noch 80 und da 100 immer gehen, bist du schon fast da. So habe ich das schon mal vor drei Jahren jemand erklärt und als ich dann die weiße Fahne gehisst habe und nach dem Klappspaten gerufen habe, wurde ich wieder ans Etappendenken erinnert, was wirklich gut funktionierte.

Und immer essen und trinken, nicht die Chemie, sondern Brot und Kuchen. Pommes gehen auch, nur ganz schwer unterwegs zu bekommen. jetzt ist der Text schon länger als die Fahrt. Lämpchen nicht vergessen, gibt Sicherheit nach hinten raus...

Das alles nur Spaß ist, schreibt der ESK immer wieder.

http://eisenschweinkader.org/archives/2 ... oder-hh-b/

http://eisenschweinkader.org/archives/2 ... iter-teil/

Und deine Freundin wird nicht Schuld sein, wenn es weh tut, du hast dann nur vergessen, dass du fahren darfst.
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Re: Zeitfahren Hamburg - Berlin, 12.10.

Beitragvon Speedmanager » 20.08.2013, 21:44

Janibal hat geschrieben:Das liegt an der Allee der Depression vor Liliental Airport...
Also ich freu mich schon drauf. Keine unnötige Ablenkung durch Ideallinien, Fahrstrategien etc. Einfach nur die Beschäftigung mit Essen, Trinken und dem Sinn des Lebens...
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Beitragvon Deichfahrer » 20.08.2013, 22:13

@madmad: Klar will ich auch mal in Berlin ankommen und sicherlich schafft ihr doch 28er Schnitt. Spiele auch gerne die Lokomotive, nur will ich nicht alleine durch die Walachei eiern.

Von Nieder- und Hochwild habe ich genug gesehen. Also ich warte ab, wer noch fährt.
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Beitragvon Dreckschleuder » 24.08.2013, 01:24

grypswalder hat geschrieben:So, jetzt hardere ich. Ich brauche Hilfe! Meine Freundin hat zähneknirschend zugestimmt. Aber bei mir kommen Zweifel auf...

Zu mir: Ich bin 191 cm groß, 84 kg "schwer" rel. sportlich. das bedeutet 100 bis 150 km tuen mir auf dem Rad nicht weh, außer schweren Beinen habe ich danach nichts. AAAAber das sind 270 Km und ich kann leider nicht einschätzen, wie fit man sein muss, um das durchzuhalten.
Meine Erfahrung sagt mir immer wieder: Wer mehr als 100 Km fahren kann, der schafft auch 270. Ab 100 Kilometer ist das meiste Kopfsache. Auf der langen Strecke sind wenige Dinge wirklich wichtig:
a) Das richtige Tempo, Körper erfühlen, nie nicht überpowern, wenn schnell, dann die letzten Stunden
b) Regelmäßig essen und trinken
c) Immer konzentriert und fokussiert bleiben auf das Ziel

Und ich kenne inzwischen viele, die ihren ersten Marathon mit Bravour gemeistert haben.
Freude am Radfahren!
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Beitragvon UweK » 24.08.2013, 10:10

Deichfahrer, ich habe mich derzeit auch noch als Einzelstarter angemeldet, "HFS X-TEAM", wenn du magst, kannst du dich meinem Team anschließen... dann wären wir schonmal zu Zweit ;-)

Was habt ihr eigentlich gegen diese schönen endloslangen gerade Alleen im Osten? ich find die Klasse!
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Beitragvon Janibal » 24.08.2013, 10:25

UweK hat geschrieben:Was habt ihr eigentlich gegen diese schönen endloslangen gerade Alleen im Osten? ich find die Klasse!
Manchmal hilft es die Bäume am Wegesrand zu zählen, aber ich kann nicht bis unendlich zählen ;-). Es hilft auch nicht, beide Seiten zu zählen, denn ∞/2=∞. Dann bin ich auch nicht schneller da. Gut ist, wenn du keine Bäume hast: ∞/0=~ oder einen ganzen Wald (Kanada) ∞/∞=1
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Beitragvon Der Kran » 29.08.2013, 14:50

Deichfahrer hat geschrieben:... Also ich warte ab, wer noch fährt.
Aber nicht zu lange warten. ;)
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 29.08.2013, 20:24

UweK hat geschrieben:Was habt ihr eigentlich gegen diese schönen endloslangen gerade Alleen im Osten? ich find die Klasse!
Recht hat, der Uwe :GrosseZustimmung:
Vor 20 Jahren, mit schwerem Trekkingbike, 28 Kilo Gepäck, ohne Handy, ohne Navi und ganz allein..Das war schon härter als heute mit RR, kein Gepäck und im äußersten Notfall sind da noch Sportskameraden und Burkhard...
:gruss: dirk

@Janibal: Ich habe damals die Bäume gezählt!
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Beitragvon Deichfahrer » 30.08.2013, 09:51

Anmeldung erledigt und schließe mich UweK an.
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Beitragvon Superwosi » 02.09.2013, 10:59

Dabei. Unglaublicherweise. Ob das ne gute Idee war?
"Fahr im Training so viel oder wenig wie du willst. Aber fahr." (Eddy Merckx)
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Beitragvon Heimfelder Dirk » 02.09.2013, 11:07

Wosi_reloaded hat geschrieben:Dabei. Unglaublicherweise. Ob das ne gute Idee war?
Bestimmt! Zum Ende der RR-Saison die eigenen Grenzen zu verschieben, hilft gut über den Winter ;-)

Einrollen könntest du dich Samstag hier:
http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=7183

:gruss: dirk
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Beitragvon Deichfahrer » 02.09.2013, 13:13

:applaus: :applaus:
@Wosi, finde ich super von dir dass du dabei bist.
Den Gedanken im letzten Jahr hatte ich auch, wieso ich mich für dieses Unternehmen angemeldet habe. Es bringt unheimlich viel Spaß. Wir sehen uns.
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Rückfahrt

Beitragvon Meyer-Zwo » 04.09.2013, 19:13

Falls jemand keinen Platz im Zug mehr bekommt, wäre evtl. http://meinfernbus.de/ eine Alternative. Die Fahrt mit Rad kostet 24,- und ist vorab buchbar.
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Beitragvon Superwosi » 04.09.2013, 22:58

Heimfelder Dirk hat geschrieben:
Wosi_reloaded hat geschrieben:Dabei. Unglaublicherweise. Ob das ne gute Idee war?
Bestimmt! Zum Ende der RR-Saison die eigenen Grenzen zu verschieben, hilft gut über den Winter ;-)

Einrollen könntest du dich Samstag hier:
http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... php?t=7183
Muss grad ne Zwangspause machen... daher die nächsten Tage ohne Radfahren auskommen... grrr...

Ansonsten wär das n super Plan gewesen 8) :HaHa:
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Halbrenner
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Beitragvon Halbrenner » 05.09.2013, 10:22

Startgebühr war/ist 20 EUR, oder? (Steht nicht mehr auf der Seite).

Wir fahren wahrscheinlich auch auf Stahl, vielleicht sogar mit ganz wenigen Gängen ... :shock: :cool:

Eidt: Ja, sind 20 EUR (um meine Frage mal selbst zu beantworten).
stolk
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Beitragvon stolk » 26.09.2013, 12:19

Bleibt eigentlich jemand über Nacht und fährt am Sonntag die RTF?

http://rsvspandau.wordpress.com/nr-266/

http://www.bikemap.net/de/route/338820- ... der-havel/
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Dreckschleuder
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Die letzten Kilometer ab Nauen, keine optimale Strecke

Beitragvon Dreckschleuder » 04.10.2013, 09:29

Ich habe den Feiertag genutzt und bin nach Berlin gefahren. Das Ziel ist verlegt und so ist es vorteilhaft, einen schnellen Weg von Nauen zum Ziel zu finden.

Der kürzeste Weg führt entlang der B5 (gespart: 2 km). Damit erkauft man allerdings einen recht eckigen Weg bis Ortsschild Berlin mit vielen Abbiegungen, Straßenquerungen. Die Nutzung der Kraftfahrstraße führt zur Disqualifikation, für mich ein zu großes Risiko. Ab Ortseingang Berlin ist Radwegpflicht. Der Radweg ist saumäßig schlecht (schmal, Platten, die durch Wurzeln hochgedrückt sind, stark windend, verdammt viele Ampeln.

Ich bin mir sicher, daß wir diesen Weg nicht nehmen werden, weil die eingesparten ca. 4 Minuten wahrscheinlich locker verloren gehen.

Meine favorisierte Route führt nördlich über Falkensee. Allerdings sind auf den letzten paar Kilometern auch reichlich Ampeln...
Freude am Radfahren!

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