6. RTF/2. Radmarathon Alpe d'Seevetal, Meckelfeld (Ber.+B.)

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Helmut
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6. RTF/2. Radmarathon Alpe d'Seevetal, Meckelfeld (Ber.+B.)

Beitragvon Helmut » 14.07.2013, 18:35

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<b>6. RTF / 2. Radmarathon Alpe d'Seevetal ab Meckelfeld</b>

Tausend Leute waren wir heute, darunter 150 (!) Marathonis, weil der Marathon in diesem Jahr als "Joker-Marathon" Teil des NordCups war. Das Wetter war ausnahmsweise mal schlechter als der Wetterbericht. Kurze Zeit nieselte es unangekündigt, reichte aber nicht um einen zu durchnässen. Das tat eine dann eine Beregnungsanlage, sobald die sich wieder in Richtung Straße gedreht hatte.

Eigentlich hatte ich mit Harterbrocken zu einer besondere Aktion am Start verabredet, der aber – genauer gesagt, das Teil, welches wir in Szene setzen wollten –, schwächelte. Und so verbrachte ich die Zeit am Start mit Warten und Fotografieren der langen Schlange, deren Dimensionen größer waren, als es dieses spät aufgenommene Bild zeigt.

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Als ich mit endlich via Handy die Absage einholte, warteten nur noch zwei Blöcke auf die Freigabe der Strecke. Weil schon viel Zeit verronnen war und unter denen restlichen Leuten sich kaum eine große um die 30 km/h fahrende Gruppe erwarten ließ, schminkte ich mir die 3-Punkte-Tour schon am Start ab. Die 2-Punkte-Tour war mit 87 teils hügeligen Kilometern auch nicht ohne und ich wollte nicht so spät daheim ankommen.

Daraus wurde wieder nichts. Fahre ich die 3-Punkte-Tour, komme ich i. d. R. als einer der Letzten im Ziel an, fahre danach „ungehindert“ heim. Fahre ich die 2-Punkte-Tour, treffe ich am Ziel ständig neu eintreffende Bekannte, mit denen ich freudig die Zeit verquatsche. Unterm Strich bringt mir eine „Abkürzung“ kaum Zeitersparnis. Macht nichts, ich mag beides, Radfahren und Bekannte treffen. Hier das mit Norbert und Thali teils neue Festkomitee der RTF Vor dem Weltcup.

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Apropos Abkürzung: Man kann eine RTF oder Radmarathon abkürzen, die heutzutage vielfach veröffentlichten Routen erleichtern dies. Allerdings sollte man sich dann im Ziel nicht die volle Wertungspunktzahl eintragen lassen und wer nicht mindestens 200 km fährt, sollte sich von dem Gedanken verabschieden, diesen Marathon in die Wertung für ein NordCup-Finishertrikot einzubringen.

In Brackel war Schützenfest. Einer der Schützen rief mir zu, dass ich geradeaus 10 km abkürzen könnte. Wozu? Ich war doch zum Radfahren erschienen. Viele Leute aber taten dies ohne seinen Rat. Siehe weiter unten. In Brackel sah ich den Klecker Spielmannszug die Straße durch den Ort hoch kommen. Dass es ein Festtag wird, sagte ein „Verkehrsschild“ aus, wie ich noch kein schöneres gesehen habe. Fast glaubte ich, bei der RTF auf der falschen Veranstaltung zu sein.

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Stauder Volker und ich hatten uns verpasst und so fuhr ich wie in alten Zeiten allein durch die Gegend, wobei man auf einer RTF nie lange wirklich allein ist. Ich mag es, auch mal anderen, als nur „meinen“ Leuten zu begegnen. Zudem sind die HFS'ler eine für jeden offene Gruppe. Wir sehen uns gern, grenzen uns aber nicht ab.

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Es geht auf die Cyclassics zu und so waren erste Trainingsgruppen zu sehen, besonders auffällig die um die 40 (!) Leute zählende Gruppe von Meridian Spa, mit einem gut aufgelegten „Drill Instructor“.

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Viele Vereinsmitgliedern denken ja, dass mit solchen Fitness-Klubs nur Egoisten unterwegs wären. Weit gefehlt. Nach meiner Beobachtung zeigen die auf einer RTF einen Zusammenhalt, den nicht jeder Verein bietet.

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Ebenfalls gescholten, weil seine Mitglieder ihren Verein angeblich nur als ihren Dienstleiter ansehen, wird vielfach der SC Hammaburg, weil der trotz seiner Größe keine eigene RTF anbietet. Es sind allerdings die Hammaburger, die nach der RTF der RSG Blankenese nun auch bei der der RG BSV Hamburg als Helfer-Reserve einspringen. Ich freue mich schon jetzt darauf, jeden einzelnen Helfer am 1. Depot der RTF Lachsschnittchentour abzulichten.

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In den folgenden Beiträgen wird auf die nach, nicht wegen mir ausgegangen Bratwürste eingegangen. Dabei gab es super leckeren Kuchen und belegte Brötchen von der Bäckerei Junge, der meiner Meinung nach besten Bäckereikette zumindest im Raum Hamburg.

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Es gab weitere Sponsoren, die Dr. Schmerz hier gern alle noch aufzählen und verlinken darf. Hauptsponsor war wieder die Haspa mit der Filiale Meckelfeld. was man auf den Schildern auf der Strecke und den Startnummern sehen konnte. Herzlichen Dank deshalb auch Filialleiter Rainer Gärtner, nebenbei bemerkt einem Arbeitskollegen von mir.

Hier kommen meine

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">145 Bilder von der RTF Alpe d'Seevetal ab Meckelfeld</a>.
Zuletzt geändert von Helmut am 15.07.2013, 02:26, insgesamt 5-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Blues81
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Beitragvon Blues81 » 14.07.2013, 18:54

Hand aufs Herz Leute: Wer von Euch hat - absichtlich oder nicht - in Brackel abgekürt und ist nicht den Bogen über Marxen gefahren? ;) Ich war überrascht, wie viele dort geradeaus gefahren sind.

Ansonsten wieder alles top organisiert. Sehr gut ausgeschildert, viele Helfer an den Parkplätzen und der Anmeldung, überall viel und lecker zu essen (auch wenn ich es nicht einmal nutze).

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Anmerkung Admin: Die zusätzliche Verpflegung für die erst noch eintreffenden Marathonteilnehmer fehlt auf diesem Bild.

Nächstes Jahr sind dann die Baustellen hoffentlich wieder weg, so dass es auf die klassische Route gehen kann. Und dann kann man vielleicht auch wieder die Sache mit der Sonne organisieren.

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Bis zum nächsten Jahr würde ich mal sagen.
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UweK
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Beitragvon UweK » 14.07.2013, 20:24

Ein schöner Tag neigt sich dem Ende entgegen. Früh ging es für mich aus dem Bett, da ich zum Start per Rad (dieses Jahr komplett) angereist war und zudem den Radmarathon gefahren bin.

Im Anmeldebereich waren Skaterwaage, Mr.Colnago und HeiDi unter anderem schon zu begrüßen, kurzer Schnack und ein Käffchen und los ging es für mich in der 2. Startgruppe. So richtig wohl hab ich mich darin nicht gefühlt - zu langsam, aber zu schnell, um selbst nach vorne auf den ersten flachen Kilometern raus zu fahren. Etwa später kam der D-Zug mit Dreckschleuder - er rief mir hinterher - immer schön dranbleiben! (Ich hatte mich gerade mal wieder etwas aus der Gruppe rausfallen lassen. Die Gelegenheit packte ich beim Schopfe und reihte mich da mit ein. Puh, ist der fix unterwegs. Schnell kam die Überlegung, nicht all zu lange mich in der Gruppe aufzuhalten, denn eigentlich fuhren wir für meinen Geschmack viel zu schnell.

Auf den Wellen und verhältnismäßig scharfen Steigungen konnte ich mich immer nach vorne absetzen und machte mir den Namen "Bergziege". Nach einiger Zeit pfiff mich Dreckschleuder zurück, da hinter mir wohl der Rest der 5er Gruppe mir nacheifern wollte. Von da ab verhielt ich mich an den Steigungen ruhig, musste dann aber nach 2..3 Abfahrten mich ganz schön abstrampeln, um wieder ranzukommen, denn Bergabfahren kann ich immer noch nicht.

An der vorletzten Kontrolle bin ich dann noch mal kurz aufs Klo - und Zack weg waren sie. Ich fuhr im Leistungsmaximalbereich, insbesondere auch die nächste längere Steigung hinauf und schaffte es zurück in die Gruppe. Leider hatte ich bei dieser Aktion so viele Körner verloren, sodass ich nach der Abfahrt das Loch nicht mehr zufahren konnte - somit gingen die letzten 50 km dann fast alleine.

An der letzten Kontrolle rollte gerade auch noch unsere Dampfmaschine "Deichfahrer" an, mir war allerdings kalt und ich musste etwas früher los. Wenig später holte er mich wieder ein und gab mir noch Tipps, die Wellen im dickeren Gang zu fahren um meine Kraft-Ausdauer noch zu optimieren (hehe, und dass mit 230 km auf dem Tacho).

In einem kleinen Ort war ein Richtungspfeil (geradeaus) nicht ganz klar zu erkennen, der Blick auf den Track verriet "der Hauptstraße folgen", Deichfahrer fuhr trotz Nachrufens geradeaus, ich wunderte mich, dass er nicht umdrehte und fuhr weiter alleine. Kurz vor dem Ziel nahm mich Helmuts "Fahrradzwilling" Lars in seine Gruppe noch mit auf, das gab nochmal einiges an Windschatten, der mir dann doch noch gut geholfen hatte.

Im Ziel sah ich dann Deichfahrer und den Admin, welcher sich gerade verabschiedete.

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Leider gab es gerade dann keine Bratwürste mehr. :-( Ansonsten super Organisation wie im letzten Jahr, sehr gute Beschilderung und der Track passte auch. Ich komme nächstes Jahr gerne wieder.

P.S. Zur Marathonverpflegung: Dort wurde dann Apfelkuchen (EPO = extra Portion Obstkuchen) ausgelegt, lekker lekker
Zuletzt geändert von UweK am 14.07.2013, 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Deichfahrer » 14.07.2013, 20:32

Nach einem 2-wöchigen Trainingslager mit 1.000 km in Ostholstein mit viel Wind und Hm stand für mich heute die RTF Alpe d`Seevetal ab Meckelfeld auf dem Programm. In der Vorschau wurde auf der 158er Strecke was mit ca. 1.200 Hm angekündigt und diese wurde schließlich in Angriff genommen.

Pünktlich ging es um 8.30 Uhr mit der Fähre von Spieker nach Hoopte rüber, um nach Meckelfeld zu gelangen. Die Anmeldung verlief sehr schnell und der Start ging wieder im gewohnten Block los. Diesmal verlief die Strecke von Meckelfeld nach Stelle anders, anstatt am Deich ging es am Bahndamm entlang. Von dort ging es über Stelle nach Ohlendorf zum 1. Depot, dieses habe ich ausgesetzt.

So ging es im gefühlten ZickZack über Marxen - Brackel - Hanstedt - Dierkshausen - Wesel nach Undeloh, hatte aber auch seine Vorteile, stürmischer Wind kam von vorn wie eine Rampe. Mit stürmischem Wind ging es auch in den 40er Bereich. Am 2. Depot wurde aufgetankt und dann ging es über Egestorf nach Hörpel. Auf diesem Abschnitt habe ich mit einem Fahrer das Rennfeeling ausgetragen, naja musste auch mal sein. Ab Hörpel fuhr ich alleine über Soderstorf - Rolfsen nach Salzhausen. Auf diesem Abschnitt setzte auch der Sprühregen ein. In Salzhausen am Depot traf ich UweK, kurzer Plausch und so schnell war er auch wieder weg.

Nach der kleinen Pause fuhr ich mit Tempo Richtung Garstedt, hier konnte ich UweK wieder einfangen, so fuhren wir zusammen bis nach Garstedt. Durch meine falsche Wahrnehmung des Richtungspfeils fuhr ich eine andere Strecke und UweK blieb auf der aktuellen. Da ich mich in dieser Gegend auskenne, fuhr ich am anderen Ende Wulfsens vorbei und kam wieder auf die aktuelle Strecke nach Tangendorf. Nun kam die stürmische Rampe (Wind) von vorne. Im Schneckentempo ging es nach Meckelfeld zurück.

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Kurzer Plausch und schnell musste ich wieder zur Fähre um pünktlich am Kaffeetisch zu sitzen. Nach Meckelfeld fahre ich gerne zur RTF, weil es Spaß bringt. Die Strecke 158 km war wellig und flach, dies brauche ich auch.

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Vielen Dank an die Orga und Helfer, nur noch eine kleine Anmerkung zum Depot = Süßigkeiten, um den Zuckerhaushalt auszugleichen.
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UweK
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Beitragvon UweK » 14.07.2013, 20:40

Deichfahrer hat geschrieben:nur noch eine kleine Anmerkung zum Depot = Süßigkeiten, um den Zuckerhaushalt auszugleichen.
Dann fährst du im nächsten Jahr auch den RM, da gab es Süßkram satt an jedem Depot.
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Sprenkleranlagen-RTF

Beitragvon hanseat » 14.07.2013, 21:17

Großes Dankeschön an Dr. Schmerz und Trionik! Bei km 7,5 im ersten Block knallte es hinter mir und danach ein Rufen, so ähnlich wie "Mich hat es erwischt, viel Spaß noch, Alex!" Der Mantel von Peer explodierte. Wir versuchten einen Schlauchwechsel, aber das, was sich bereits vermuten ließ, wurde durch einen zweiten Knall bestätigt, der Mantel war zu sehr beschädigt. Wir benötigten einen neuen Reifen. Aber wie?

Notfallnummer auf dem Streckenplan angerufen. Dr. Schmerz ging ran, ich fragte, ob man uns einen neuen Mantel bringen könnte, vielleicht könnte man am Trionik-Stand anfragen. Dr. Schmerz meinte, ich sollte ihm zumindest entgegen fahren. Er würde sich drum kümmern. Also einige Kilometer zurück gen Maschener Rangierbahnhof gefahren. Mir kamen einige HFS-Gesichter entgegen, wie Helmut himself und Deichfahrer. Kurz vor der Überführung kam Dr. Schmerz im Auto vorgefahren und brachte Mantel und Schlauch und die RTF war für Peer gerettet. Klasse, nochmals vielen Dank an die Meckelfelder Orga, insbesondere Dr. Schmerz und ebenso an Trionik. Da Peer Stammkunde bei den Jungs von Trionik ist, wird er sich entsprechend direkt erkenntlich zeigen.

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Die für Peer geplante 155km-Runde wurde dann schließlich eine modifizierte 130km-Tour im Doppelpack. Die ersten 15 km fuhren wir ausschließlich auf leeren Straßen. Kein Rennradfahrer weit und breit, die waren schon längst durch. Dann arbeiteten wir uns wie im Paarzeitfahren an vielen Gruppen vorbei. Die 130 km waren für mich persönlich eine Herausforderung, die bisher längste Tour in diesem Jahr, so dass Peer etwas länger im Wind fuhr. Das tat er anscheinend sehr gern. Der Frust über den etwas unglücklichen Start schien ihn zu motivieren. Er fuhr bis zum Ende sehr stark und hängte als Lokomotive nicht selten "aus Versehen" einige Rennradfahrer der zeitweiligen Gruppen ab.

Am längsten Anstieg des Tages, den Fuchsberg (nur für 150er und Marathonis) habe auch ich mal ausgereizt. Immerhin über 60 Steigungsmeter auf mehr als einem Kilometer Länge. Ansonsten versuchte ich aufgrund der Distanz nicht zu früh zu übersäuern und hielt mich ein bißchen zurück. Später ließen wir uns von einer Marathoni-Gruppe (dominiert von St.-Pauli-Fahrern) einholen und fuhren ein ordentliches Tempo mit diesen gen Ziel. Ich wartete immer auf den Gegenwind, aber der kam irgendwie nie. Ab und zu fuhren wir Windstaffel, aber das Tempo war stetig hoch mit diesen Jungs. Die letzten drei-vier Kilometer merkte ich dann aber doch die Streckenlänge und konnte nicht mehr 100 % mitgehen, während Peer immer noch mehr zuzusetzen hatte.

Peer sponserte mir noch eine der letzten Krakauer und wir plauderten noch ein bißchen mit Kay und Helmut. Auf der Tour traf ich auch noch Stine, Tribelix, Thali und Racing Ralf.

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Gemein waren die vielen Sprenkleranlagen auf der Strecke. Ich glaube, die waren ausschließlich für die Nieselniederschläge verantwortlich, oder? Der Wind trug sie uns gern mal kilometerweit ins Gesicht. Aber es war wirklich angenehm zu fahren, war eher erfrischend, als problematisch.

<img src=http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20122.JPG>

Am Ende standen 138 km auf der Uhr. War sicher ein gelungener Test für den Arlberg-Giro in drei Wochen, auch wenn es gern noch mehr Steigungen im Stile Hausberg und Fuchsberg hätte geben können.

Die Aktivität auf Strava:

http://app.strava.com/activities/66989961

Danke! :wink:
"Mr. Nachkommastelle"
...wir sitzen alle in einem Boot, die einen rudern und die anderen genießen die Aussicht...
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 15.07.2013, 01:44

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20086.JPG">

Ihr Lieben,

dank Euch für Eure Erlebnis-Berichte. Hier nun kommt meiner, ganz weit oben. Siehe

http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/ ... 6324#46324
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Dreckschleuder
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Langer Tag mit am Ende müden Beinen...

Beitragvon Dreckschleuder » 15.07.2013, 10:38

Lang war der Tag und mit einer Überraschung fing er an. Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker, müde war ich, kam schwer in Gang, mußte dann zügig meine Vorbereitungen für den Radmarathon voranbringen. Am Abend zuvor hatte ich einen neuen Ledersattel montiert, führte noch einen letzten Sitzcheck durch (Pedal obere, mittlere, untere Position). Etwas mulmig war mir doch, denn es standen gleich mal 300 Kilometer auf dem Programm.

Die Überraschung erlebte ich vor der Haustür. Ich wollte in Kurz, Kurz fahren. Es war kühler als erwartet und - nicht angesagt - es nieselte leicht. Schnell wieder rein, Armlinge und Weste anlegen und los.

Gegen den Wind und Regen ging es zunächst zur Elbbrücke Rothenburgsort, wo ich in 50 Minuten verabredet war, weiter zum Startort zu fahren. Ich mußte ordentlich Gas geben... Von Rothenburgsort ging es nach Harburg und dann weiter nach Meckelfeld. Da die typischerweise genutzte Radroute seit der Messe verschlossen ist, hatte ich eine alternative, ampelfreie Anfahrt zusammengestellt. Schön und kurz, aber nicht überall gut, denn z. T. ging es über Fußwege.

Ab Harburg nahmen wir dann einige Teilnehmer mit zum Start. Leider verloren wir dabei einige Minuten, die wir zur Anmeldung benötigt hätten. Bei der Anmeldung erlebten wir die nächste Überraschung: Wegen der Abwesenheit des NC-Servers hatte ich uns per Mail vorangemeldet. Wir sollten nur die Email als Beleg mitbringen. Dennoch knüpfte man uns die Nachmeldegebühr ab. Wir waren allerdings so spät dran, daß keine Zeit für Diskussionen war. Ich beschloß, das nach der Rückkehr zu regeln.

Schnell noch ein Brötchen kaufen und auf dem Weg zum Start verschlingen, dann fuhr ich dem längst gestarteten Feld hinterher. Nach kurzer Zeit überholte ich die erste Gruppe, hielt mich nicht lange auf. Dann hatte ich auch bald meinen heutigen Trainingspartner eingeholt. Zu zweit überholten wir noch eine größere und diverse Kleinstgruppen. Ein Triathlet schloß sich an. Er sollte bis zum Ende mit uns zusammen fahren. Auch UweK sprang bei unserer Vorbeifahrt ans Hinterrad.

Am Freitag noch meinte er beim Stammtisch, er würde sich an das höhere Tempo herantasten. Nun war er plötzlich mit 32-36 unterwegs. Was hat der Kerl für ein Potential. Als Leichtgewicht fuhr er regelmäßig an den Hügeln vorne raus, als würden wir Schritttempo fahren. Er fuhr dann meist eine ganze Weile allein voraus, bis wir ihn wieder einholten. Leider kostet das auch ohne Ende Körner und es nutzt der Gruppe überhaupt nicht, weckt allerdings den Ehrgeiz der anderen, ebenfalls mehr Kraft aufzuwenden, als es bergauf in Anbetracht der Reststrecke gut ist. Bergab allerdings verschenkte er auch viele Körner, indem er immer einen großen Sicherheitsabstand ließ, der ihn auch aus dem Windschatten brachte. Der aber ist bei zunehmender Geschwindigkeit (häufig > 50 Km/h, max. > 60 Km/h) von wachsender Bedeutung.

Wir blieben als Gruppe zusammen, hielten die Stopps kurz, um warm zu bleiben. An der vorletzten Kontrolle waren gerade viele RTFler zugegen. Vor dem Aufbruch versuchte ich laut, auf die anstehende Weiterfahrt aufmerksam zu machen. Nach kurzer Zeit rollten wir langsam los, um jedem die Möglichkeit zu geben, aufzuschließen. Wir hatten plötzlich viele Mitfahrer, nur Uwe war nicht mehr dabei.

Nach ein paar Minuten nahmen wir Reisegeschwindigkeit auf. Es ging weiter zum letzten Depot, wo sich noch mehr Teilnehmer aufhielten. So wechselte bei der Weiterfahrt abermals auch die Zusammensetzung der Gruppe. Ohne größere Probleme ging es zurück nach Meckelfeld. Der nun recht kräftige Gegenwind sorgte allerdings dafür, daß man deutlich merkte, was man zuvor schon geleistet hatte...

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Im Ziel dann führte ich die aufgeschobene Diskussion. Wir einigten uns auf ein Freibier, das wir uns anschließend schmecken ließen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Ein schöner Radfahrt-Tag ging zu Ende.

Vielen Dank an das Team vom TV Meckelfeld für die wirklich tolle Streckenwahl und aufmerksame Unterstützung durch die Helfer während und nach der Fahrt.
Freude am Radfahren!
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Beitragvon falkontour » 15.07.2013, 12:03

immer wieder zieht es ein paar dresdner zum radeln in den norden
...nicht nur weil die meckelfelder eine super organisierte rtf anbieten,
...sondern hier auch ein paar höhenemeter mehr geboten werden - als man landläufig vom norden erwartet
...immer wieder gern :)

bis zum nächsten jahr
...oder noch in diesem jahr, am Sa. - 21. Sep 2013, bei der Heidenau RTF
büld *** rohr *** katte
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Re: 6. RTF/2. Radmarathon Alpe d'Seevetal, Meckelfeld (Ber.+

Beitragvon Johanna » 15.07.2013, 16:35

Helmut hat geschrieben:Stauder Volker und ich hatten uns verpasst und so fuhr ich wie in alten Zeiten allein durch die Gegend, wobei man auf einer RTF nie lange wirklich allein ist. Ich mag es, auch mal anderen, als nur „meinen“ Leuten zu begegnen. Zudem sind die HFS'ler eine für jeden offene Gruppe. Wir sehen uns gern, grenzen uns aber nicht ab.
<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20136.JPG">

Hobi und Hans haben sich sicher über deine Begleitung gefreut. ;)

:wink:
Für verlorene Gelegenheiten gibt es kein Fundbüro...
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Fahrrad gesucht

Beitragvon Dr. Schmerz » 15.07.2013, 20:27

Hallo Alpe d`Seevetal Genießer!

Wir brauchen Eure Mithilfe! Einem verunfallten HRG Fahrer Marthoni fehlt das Fahrrad und jeder von uns kann nachvollziehen wie sich das anfühlt! :regenschutz:
Das Fahrrad wurde von einem Taxi mitgenommen, ist aber weder in Meckelfeld oder an einer Kontrolle abgegeben worden! Eine Frau soll mit im Spiel gewesen sein...
Der Gute ist ganz aufgeregt und braucht dringend klare Informationen. Ich haue hier seine Telefonnummer raus: 040/7643035

Danke für schnelle Hilfe.

Wenn alles nichts hilft, schalte ich XY ungelöst ein!
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Re: Langer Tag mit am Ende müden Beinen...

Beitragvon UweK » 15.07.2013, 23:43

Dreckschleuder hat geschrieben:Von Rothenburgsort ging es nach Harburg und dann weiter nach Meckelfeld. Da die typischerweise genutzte Radroute seit der Messe verschlossen ist, hatte ich eine alternative, ampelfreie Anfahrt zusammengestellt. Schön und kurz, aber nicht überall gut, denn z. T. ging es über Fußwege.
Da habe ich gute Neuigkeiten für Dich, ich war auch dieser Meinung, bis ich es diese Woche Dienstag mal wieder versuchte. Du kannst die wohlbekannte Veloroute nunmehr fast wieder durchfahren. Nur in Wilhelmsburg nicht links Richtung Fressbude fahren, sondern geradeaus und an der großen Straße dann rechts. Dort kann man auf einem RR-tauglichen Radweg bis zur nächsten großen Kreuzung (Georg-Wilhelmstr. wenn ich mich nicht irre) fahren und dort dann links (Radweg/Streifen auf der Straße), die rollt man dann einfach bis zur alten Elbbrücke durch - fertig. ;-)

Besten Dank auch für Dein Lob, und ich gelobe Besserung bei der nächsten Zusammenkunft. ;-)

P.S. Wennimmer ich dann vorneweg weiter rollte, machte ich das in meinem REKOM Tempo (28-30)... also dort hatte ich gar keine Körner gelassen, wäre ja auch Quatsch sich da kaputt zu fahren.

Zum Wetter nochmal, wir Marathonies hatten nicht ganz soviel Glück, kurz nach der Hälfte war doch spürbarer Regen und eine richtig nasse Straße bergab, sodass ich in meinen Sommerklamotten kurzzeitig gut durchnässt war - aber das trocknete bis zum Ziel im Wind schnell wieder.
1. Vorsitzender HFS - Helmuts-Fahrrad-Seiten e.V.
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Re: Fahrrad gesucht

Beitragvon Heimfelder Dirk » 16.07.2013, 09:51

Dr. Schmerz hat geschrieben:Das Fahrrad wurde von einem Taxi mitgenommen, ist aber weder in Meckelfeld oder an einer Kontrolle abgegeben worden! Eine Frau soll mit im Spiel gewesen sein...
Es müsste doch über die Taxizentrale nachvollziehbar sein, welcher Wagen dort hin geschickt wurde?
:gruss: dirk
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Beitragvon Peer » 16.07.2013, 14:14

Fast wäre ich heute zu Trionik rübergedüst.. aber nun hat es sich geklärt :)

Ich möchte mich bei den Meckelfeldern für eine tolle RTF bedanken. Die Versorgung war prima und die Strecke wieder sehr schön :)

Ein ganz besonderer Dank gilt Dr. Schmerz, der mir diese RTF praktisch noch "gerettet" hat. Super Aktion! (Kohle kommt).

Als ich noch weinend vor meinem geplatzten Mantel stand, war Alex schon am Telefon am Organisieren.. das issn Kumpel.. echt :)

Diese RTF gehört zu meinem festen Programm in jedem Jahr!

Gruss und nochmals Danke!
Peer
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Dreckschleuder
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Beitragvon Dreckschleuder » 16.07.2013, 14:19

Fürs nächste Mal (das hoffentlich nie kommt): Es tut meist sogar ein gefalteter Geldschein. 2x hat es schon während des Trainings geholfen.

Jetzt fahre ich einen Mantelflicken spazieren (beziehbar z.B. bei Globetrotter).

Alles Gute!
Freude am Radfahren!
Bernhard
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Das Fahrrad ist wieder da.

Beitragvon Bernhard » 18.07.2013, 19:35

Hallo, mein neues Trenga ist wieder da :D

Dank aktiver Hilfe meiner Vereinskameraden Dietmar, Thomas H. und Wolfgang konnten wir mein Rad gestern in Wesel auf einem Gehöft von einem netten älteren Ehepaar in Empfang nehmen. Es ist dort auf Weisung vom Veranstalter hingebracht worden, da kein weiteres Auto verfügbar war. Das Taxi hat andere Unfallopfer und deren Räder von Undeloh/K2 nach Meckelfeld gefahren.

Vielen Dank allen Beteiligten, insbesondere den Marathon-Ersthelfern am Unfallort, die sich intensiv um mich gekümmert und Rettungswagen und Veranstalter informiert haben. Auch viele Autofahrer haben angehalten, Hilfe angeboten, Verbandsmaterial und Wasserflaschen abgegeben.

Leider werde ich in nächster Zeit keine RTFs fahren können. :(

Gruß und nochmals Danke!

Bernhard
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Heimfelder Dirk
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Gute Besserung!

Beitragvon Heimfelder Dirk » 18.07.2013, 20:07

Hallo Bernhard,

auch hier oben in Heimfeld-Süd ist die Freude groß, dass Dein Rad wieder da und Dein Unglück nur noch halb so groß ist. :D

Ich wünsche Dir baldige Genesung, alles Gute und spätestens 2014 beim nächsten Nordcup ;-)

Alles wird wieder gut!!

Herzliche Grüße
:gruss: Dirk

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