HFS-Vorzugsparkplätze bei RTF/CTF (Glosse)

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Harterbrocken
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HFS-Vorzugsparkplätze bei RTF/CTF (Glosse)

Beitragvon Harterbrocken » 28.11.2012, 22:37

UweK hat geschrieben:Vor dem Start hatte mad.mat uns gleich einen Spezialparkplatz zugewiesen...
Heute viel Zeit gehabt im Büro, da komme ich immer auf so komische Gedanken. Uwes obiges Zitat bringt mich auf eine Idee: HFS-Vorzugsparkplätze bei Radsportveranstaltungen! Na, was sagt Ihr?

Ich stelle mir das etwa so vor. Helmut kriegt die Parkfläche, die möglichst nah zur Anmeldung liegt, höchstens 50 Meter. Der Stellplatz sollte befestigt und für bequemes ein- und aussteigen extra breit sein. Unbefestigte oder gar matschige CTF-Parkflächen kommen nicht in Frage.

Der Spezialparkplatz bekommt wie bei Konzern-Vorständen eine Kennzeichnung in Nummernschildgrösse mit der Aufschrift "ADMIN". Ein zweites Schild weist unmissverständlich auf Zuwiderhandlungen hin: "Falschparker werden kostenpflichtig abgeschleppt und müssen mit einem lebenslangen Startverbot bei Radsportveranstaltungen rechnen!" Das sollte Abschreckung genug sein. Nur so ist bei RTF und Co das Park-Chaos in den Griff zu kriegen.

Weitere Stellplätze sind für A-Lizenzschreiber einzurichten. Sie tragen die Kennzeichnung "Reserviert für A-Lizenzschreiber". Ob die Zahl der veröffentlichten Beiträge Einfluss auf die Parkplatznähe zur Anmeldung haben sollte, ist noch zu diskutieren. Mehr als 200 Meter halte ich aber nicht für zumutbar. Nur die Parkplatzbreite braucht nicht zwingend das Admin-Format. Auf die Abschlepp-Androhung kann aber auch hier nicht verzichtet werden. Sonst droht Missbrauch und Frust.

Sind keine Stellplätze vorhanden, die diesen Anforderungen genügen, muss das Gelände entsprechend umgebaut werden. Die dafür anfallenden Kosten sind durch die Erhebung saftiger Parkgebühren von Nicht-HFS-Foristen zu tragen. Eine gestaffelte Ermäßigung für B- und C-Lizenzschreiber liegt im Ermessen der Veranstaltungsorga. Ohne die hier formulierten Standards darf in Zukunft selbst die kleinste Dorf-RTF keine Genehmigung seitens des BDR mehr erhalten. Schließlich weiß man nie, ob der Admin und/oder sein Gefolge sich überraschend bis spontan zu einer Teilnahme entschließt.

Egal wie, ob spontan und überraschend oder beides, die HFS-Sonderareale sind unbedingt bis mindestens 30 Minuten nach der offiziellen Startzeit exklusiv zu reservieren. Ausnahmen regelt Anhang 1a. Der positive Effekt für Veranstalter und Teilnehmer liegt auf der Hand. Eine wirkliche Win-Win-Situation: Für Radsportausrichter schafft die Zweiklassen-Regelung eine deutliche Entzerrung der meist angespannten bis bürgerkriegsähnlichen Parksituation im Veranstaltungsbereich. Andererseits dürfte das HFS-Forum sich so über ungeahnte Schreibwut und jede Menge Neuanmeldungen erfreuen. Diese Vorschrift tritt mit der Saison 2013 in Kraft.

Für 2014 ist als Ausbaustufe des HFS-Vorzugskonzepts ein so genannter Valet-Parking-Service zu erproben. Dabei wird der Priviligierte von einem Wagenmeister begrüßt, der den Fahrzeugschlüssel übernimmt, sein Auto sicher parkt, wäscht und - wenn nötig - zur Wartung beim nächsten Vertragspartner des jeweiligen Herstellers verbringt. In der Beta-Phase bleibt dieser Service auf den Admin beschränkt.

Übrigens: Der wahre Radsportpurist reist selbstverständlich auf seinem Rad zur Veranstaltung an. Über obiges Konzept kann er nur lachen.

Anhang 1a: Meldet sich einer oder mehrere Parkplatz-Priviligierte fermündlich beim Veranstalter und teilt ihm sein Nichterscheinen mit, kann dieser die HFS-Stellplätze an zahlungswilliges Klientel vergeben.
Herman
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Warum Glosse?

Beitragvon Herman » 29.11.2012, 13:45

Warum Glosse? Die Idee für bevorzugte Parkplätze oder sonstige Sonderleistungen finde ich einleuchtend. Bei jeder Messe gibt es VIP Parkplätze, warum nicht auch bei Radveranstaltungen? Pressefuzzi haben wenig Zeit und wollen umsorgt werden, ein Parkplatz in Startnähe ist da das mindeste, leckere Häppchen und etwas zum Runterspülen ein übriges. Es sollte keinen Unterschied zwischen den Schreiberlingen oder deren Organen geben, also BILD keinen besseren Platz als die KN bekommen, Mitarbeiter der ARD nicht besser gestellt sein als die von HFS.

Bei rechtzeitiger Voranmeldung könnten die Plätze mit persönlichem Namen oder mindestens dem der Redaktion gekennzeichnet sein. Um Freundschaften zu erhalten oder zu fördern, mag auch an die Vorbereitung kleinerer Geschenke gedacht werden.

Ein Service dieser oder ähnlichen Art ließe sich ausweiten auf Vielfahrer mit mindestens 100 Punkten im Vorjahr oder besonders eifrige Helfer bei anderen Radveranstaltungen, die ihr dort ausgestelltes Fleißkärtchen hier als Parkschein vorweisen und einlösen oder man heißt RTF Neueinsteiger auf diese Weise noch herzlicher willkommen oder, oder...

Wer das Geld für Benzin nicht hat oder nicht dafür ausgeben möchte und mit dem Rad anreist oder als Sternfahrer unterwegs ist, mag mit einem reichhaltigen kostenlosen Buffet verwöhnt werden oder ist von der Zahlung des Startgeldes befreit.

So oder so ähnlich, Glosse hin oder her, ein Anstoß zu Vielfalt im Service ist gegeben, Harterbrocken, gutes Herz!
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Parkplatz allein reicht nicht

Beitragvon Grotefend » 29.11.2012, 14:13

Eine ausgezeichnete Idee. Doch leider zu kurz gesprungen. Eine RTF-Teilnahme ist ja nicht mit der Anfahrt zum Treffpunkt erledigt. Die Teilnahme am Start ist unverzichtbarer Teil derselben. Und was braucht man dazu? Natürlich ein geeignetes Rad.

Daher ist ist es nötig, dies vom Parkplatz zum Start zu bringen. Das muss im Valet-Service inbegriffen sein. Ebenso eine technische Durchsicht einschließlich Luftdruck richtigstellen, Kette ölen, Startnummer anbringen pp.

Währenddessen kann sich der Fahrer den wichtigeren Dingen (Small-Talk, Fototermine, Frühstück usw.) widmen. Damit dies ohne lästiges Anstehen und Gedränge geschieht, ist ein abgeteilter VIP-Bereich unverzichtbar. Zutritt nur für den von Harterbrocken genannten Personenkreis, zuzüglich der HFS-Bambi-Gewinner des laufenden Jahres. Dadurch erführen nicht nur die HFS-Bami eine weitere Aufwertung, es würde endlich auch zu Versuchen kommen, die Jury-Mitglieder mit erklecklichen Summen zu bestechen.

Von noch weitergehenden Vorschlägen - z. B. Fahrservice vom Wohnort, bezahlte "Hasen" als Windschattenspender u. ä. - könnte zunächst noch abgesehen werden, bis die schon genannten Serviceleistungen sich eingespielt haben und sich der Unmut über die Vorzugbehandlung der VIPse gelegt hat.

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Beitragvon Tribelix » 29.11.2012, 14:54

Ich bin nicht wichtiger oder unwichtiger, als irgendjemand anderer, deshalb nicht mal unter dem Begriff Humor - völlig indiskutabel :Spinnen:
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Re: HFS-Vorzugsparkplätze bei RTF/CTF (Glosse)

Beitragvon mad.mat » 29.11.2012, 20:37

Harterbrocken hat geschrieben:
UweK hat geschrieben:Vor dem Start hatte mad.mat uns gleich einen Spezialparkplatz zugewiesen...
Weitere Stellplätze sind für A-Lizenzschreiber einzurichten. Sie tragen die Kennzeichnung "Reserviert für A-Lizenzschreiber". Ob die Zahl der veröffentlichten Beiträge Einfluss auf die Parkplatznähe zur Anmeldung haben sollte, ist noch zu diskutieren. Mehr als 200 Meter halte ich aber nicht für zumutbar. Nur die Parkplatzbreite braucht nicht zwingend das Admin-Format. Auf die Abschlepp-Androhung kann aber auch hier nicht verzichtet werden. Sonst droht Missbrauch und Frust.
Gute Idee, da fallen mir viele Veranstaltungen ein, an denen ich auf diesen Service zurückgreifen möchte. Zunächst aber bitte ich Ötzy dann bei der OCTF in Aumühle den Platz vor der Treppe für mich freizuhalten.

Besten Dank!
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Vorzugsbehandlungen

Beitragvon Konkursus » 29.11.2012, 21:27

Also, beim Stichwort "Aumühle" fällt mir ein, dass die "A-Schreiber" nicht nur einen Anspruch auf einen bevorzugten Parkplatz haben sollten, sondern auch einen Anspruch auf Reinigung des Fahrrades durch einen "Water-Boy" oder ein "Water-Girl", zumindest bei den CTF´s. Soviel Service sollte doch sein.


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Radsport-Bourgeoisie

Beitragvon axiom 1 » 30.11.2012, 13:19

Als Mitglied in einem RTF-ausrichtenden Verein kenne ich die normalen Anforderungen bei der Logistik. Ich denke, daß wir beim RV Trave das ganz gut im Griff haben. Sehr beeindruckt war ich von der FC St.Pauli-RTF. Aber da geht noch viel mehr!

Mit Geld ist heute fast alles regelbar. Da Rennräder mittlerweile exorbitante Preise erreicht haben sollte es kein Problem sein exklusiven RTF-/CTF-Service zu bieten, die Kundschaft wäre sicherlich da. Vielleicht aktiviert man sogar den einen oder anderen Rennrad-Schickie überhaupt an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen. Dann würden sich auch Stände von Gosch oder anderen Feinkostläden an den Kontrollpunkten lohnen.

Nun haben wir alle schön zu diesem Thema geblödelt, aber letztlich gibt es wohl nichts was wir bei einer RTF mehr fürchten als solche Radsport-Bourgeoisie, die uns den puristischen Spaß verderben könnte, und sei es nur durch schnöselige Anwesenheit!

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