RTF Alpe d'Hittfeld '12 (Berichte)

stolk
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RTF Alpe d'Hittfeld '12 (Berichte)

Beitragvon stolk » 12.08.2012, 14:09

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Sooo - zurück von dieser tollen Tour.
Danke an Susanne fürs mitnehmen!

Heute hätte ich wohl auch die 90er fahren können, aber die währe ich dann wohl alleine gefahren. Wurde von einer Gruppe nach der Anderen überholt - ist ja aber auch erst meine zweite Tour dieses Jahr und alle sind wohl voll im Training für die cyclassics. Ich bin dann lieber mein Tempo gefahren und hab währenddessen Susanne aufgegabelt, die sich dann an meine Fersen gehängt hat. Und so haben wir die kleine Tour zusammen bestritten da sie auch nicht so schnell konnte.

In Ohlendorf kam dann etwas Verwirrung auf. Ein Zeichen zeigte nach rechts obwohl es hätte links gehen müssen. Am Ende des Feldweges an der Autobahn - nur noch Schotter - also zurück. So wurden es dann zwei Kilometer mehr.

Aber wir waren nicht die Einzigen. Reihenweise Radfreunde kamen uns dann noch entgegen.

Fazit: Schöne Tour mit toller Landschaft. Ein paar Wellen die in die Beine gingen und knapp nen 25er Schnitt, alles heile geblieben (mit nem 20 Jahre alten Stahlrenner keine Selbstverständlichkeit) - ich bin glücklich. So als Anfänger :D

Karte gibts hier: http://www.runtastic.com/de/benutzer/Se ... n/21510669
Zuletzt geändert von stolk am 13.08.2012, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Molli
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Beitragvon Molli » 12.08.2012, 18:19

Mann kann mit einem 25er Schnitt auch 130 Kilometer fahren :Radler: , dauert dann nur etwas länger. Auf jeden Fall eine schöne Veranstaltung (schon allein des Wetters wegen), nur der Wind war für Alleinfahrer heute mal wieder etwas stark, besonders auf den freien Strecken, wenn es langsam den Hügel hoch ging. Ansonsten waren nette kurze Anstiege dabei, die gut fürs Training waren.

In Ollsen war zwischendurch die Verpflegung knapp. Ich bekam gerade die letzten Waffeln ab, aber man versprach, Nachschub wäre unterwegs.

Nach zwei Regen-RTF war es schön, nur vom Schweiß nass zu sein. :D Ich freue mich auf nächstes Jahr und sage Danke an die vielen Helfer :wink:
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Racing Ralf
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Beitragvon Racing Ralf » 12.08.2012, 19:26

Gefühlte 1.500 Radfahrer hielten um 9:00 Uhr eine Gedenkminute ab für den am Donnerstag verünglückten Radsportfreud.

Totale Ruhe,

vielen Dank dafür.

Gruß

Ralf
Man muß schon ein wenig Spaß daran haben sich zu quälen
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dirksen1
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Beitragvon dirksen1 » 12.08.2012, 19:34

Racing Ralf hat geschrieben:Gefühlte 1.500 Radfahrer hielten um 9:00Uhr eine Gedenkminute ab für den am Donnerstag verünglückten Radsportfreud.
Totale Ruhe,

vielen Dank dafür.
Gänsehaut!
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Superwosi
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Blöd

Beitragvon Superwosi » 12.08.2012, 21:12

<a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/O ... site"><img src="https://lh4.googleusercontent.com/-PL_u ... CI2040.JPG" height="600" width="800" /></a>

Ich fands blöd.

- Parkplätze rar
- ewige unendliche Schlange an der Anmeldung
- ewiges Gewarte bis gestartet werden konnte
- der Anblick vieler ungeputzter und ungepflegter Räder, ihgitt
- K1: an der Durchgangsstraße, alle stehen im Weg rum
- K1: kein WC
- Strecke am Deich viel zu eng für die Massen
- Über die Verpflegung will ich mich nicht auslassen, ich war ja zum Radfahren da

Wollte man die 130 fahren, kam man schon nach 90 km an. Die Schilder wurden geklaut. Gut, dass ich sowieso schon keine Lust mehr hatte. Aber jeder hat wohl mal n schlechten Tag. Für mich war das einer.

Trauerflor hab ich nur einen gesehen. Den an meinem Helm.
"Fahr im Training so viel oder wenig wie du willst. Aber fahr." (Eddy Merckx)
Blues81
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Beitragvon Blues81 » 13.08.2012, 08:25

Wenn man nur 4,5 km vom Startort entfernt wohnt und die Sonne lacht, steht einem Start ja nichts mehr weg. Also um 8:15 Uhr auf Rad geschwungen und um 8:25 Uhr am Startort gewesen. Am Wertungskartentisch gab es keine Schlangen...sehr schön. Danach gemütliches Sonnen im Startbereich. Um 9:00 Uhr dann die Schweigeminute, die gut geklappt hat. Dafür ein Dank an alle.

Danach ging es für mich auf die 90km-Strecke in einem überraschend großen Startblock. Eine Woche vor den Cyclassics, wenn viele Fahrer dabei sind, die weniger oder keine RTF im Jahr fahren, hätte man auch kleinere Blöcke starten lassen können. Diese großen Gruppen störten dann nämlich zuerst am Seevedeich entlang.

In Ashausen dann das erste Mal keine Beschilderung. Im Waldstück zwischen Scharmbeck und Pattensen war der eigentlich schöne Weg auch etwas zu eng für die große Gruppe. Die K1 war dann wie von Wosi beschrieben nicht ganz optimal platziert. Danach ging es dann ohne große Gruppe entspannter weiter. An der T-Kreuzung in Garlstorf fehlten dann erneut die Schilder. Zum Glück war die Begleitkarte detailliert genug. Gleiches gilt für Salzhausen. Dort gab es kein Schild, das die Feldertrennung angezeigt hat (oder war ich nur zu blind?). Fast hätte es mich auf 120km-Strecke geführt. Dann hätte irgendjemand aber irgendwann ein Sauerstoffzelt organisieren müssen. Zum Glück habe ich nach der Teilungskreuzung noch kleine 120/160 Schilder gesehen und konnte umdrehen. Da war ich aber in guter Gesellschaft. Ohne kritische Punkte ging es dann nach Hittfeld zurück.

Am Ende waren es 96 km. 6 mehr als ausgeschrieben. Wenn man aus dem letzten Loch pfeift, werden 6 km ganz schön quälend. So etwas könnte man auch am Start mit einem Zettel an der Tür ankündigen. "Wegen Baustelle/Stadtfest etc. heute folgende Streckenlängen...."

Nun habe ich mal entgegen meiner üblichen Posts durchaus mal etwas gemeckert, aber ich möchte mich natürlich trotzdem bei den Organisatoren bedanken, dass man sich die Mühe gemacht hat eine RTF zu organisieren. Alle Helfer schien auch nett zu sein und haben sich ins Zeug gelegt. Das Verpflegungsangebot am Start/Ziel war auch prima. Und somit werde ich auch im nächsten Jahr wieder da sein.
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Das Biest
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Beitragvon Das Biest » 13.08.2012, 08:34

Ich wollte zusammen mit 2 anderen auf die 160er Strecke. In Salzhausen sind wir rechts abgebogen, da es KEIN Streckenteilungsschild gab. Wurde wohl geklaut.

Na, was soll's. So früh wurde ich gar nicht wieder zu Hause erwartet. Kurzerhand die Kids geschnappt, den Jeep abgeplant und zum Eis essen nach Trittau gefahren! LECKER !!!!!!!! :cool:
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michel66
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Beitragvon michel66 » 13.08.2012, 11:25

Tja, was soll ich schreiben? Ich bin zum ersten Mal den Alpe d'Hittfeld gefahren und bin auch ein wenig enttäuscht. Mir hat vor allen Dingen die Strecke nicht gefallen. Endlose Geraden, die bei diesem Wind in Kleinstgruppen auch schwer zu bewältigen waren, möchte man ein halbwegs akzeptablen Schnitt erreichen. Interessantere Hügel gibt es in der Gegend auch. Man sieht ja beim RTF Alma Mater, wie abwechlungsreich die Gegend sein kann. Aber es war sicherlich ein gutes Training für Tempobolzer und Cyclassics Mitfahrer- keine Frage!

Die Verpflegung fand ich mäßig - eher NRW Niveau. An der letzten Kontrolle gab es nur noch Wasser, als wir dort waren. Sollte aber wohl noch Nachschub kommen.

Der Abstand zwischen der K2 und K4 war viel zu groß (ca. 45 km), dafür der zwischen K1 und K2 besonders kurz. Interessant war, dass sich die Strecke (ich bin die 130 gefahren) oder Strecken mehrfach kreuzten, andere Teilnehmer einem entgegen kamen und dabei am weit entferntesten Punkt keine Kontrolle war.

Durch die hohe Teilnehmerzahl war die Wartezeit am Start natürlich relativ lang und das Fahrerfeld zumindest auf den ersten Kilometern in den größeren Gruppen (besonders bei Überholvorgängen schnellerer Gruppen) sehr unruhig. Aber das ist kurz vor den Cyclassic immer so.

Lustig war irgendwo am Anfang eine Ampelschaltung einer viel befahrenen Kreuzung, deren Kontaktschleife nicht auslöste und 30- 50 RadlerInnen sich die Beine in den Bauch standen, bis wir uns ein Herz fassten und alle langsam auf die Kreuzung gerollt sind.

War halt ein gutes Training, mehr aber nicht.
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stolk
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Beitragvon stolk » 13.08.2012, 13:34

michel66 hat geschrieben:Lustig war irgendwo am Anfang eine Ampelschaltung einer viel befahrenen Kreuzung, deren Kontaktschleife nicht auslöste und 30- 50 RadlerInnen sich die Beine in den Bauch standen, bis wir uns ein Herz fassten und alle langsam auf die Kreuzung gerollt sind.
Da haben wir die Fußgängerampel betätigt und schon gings weiter ;)
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Benotto
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Also mir gefiel die RTF

Beitragvon Benotto » 13.08.2012, 16:50

Ich hatte es mir von Vornherein vorgenommen, mich nicht um 9:00 ins Getümmel zu stürzen. Also erst mal gemütlich gefrühstückt, und dann mit der S-Bahn bis Harburg. Ich hatte mir für die 8 km Strecke zum Start einen Track auf Naviki.org ausgerechnet. Leider hatte ich vergessen, das die Seite auch Sandwege als Fahrbar ansieht. Durfte ich also zum Anfang noch 1 km Rad schieben. ':mad:'

Die Anmeldung ging dann ohne Wartezeit und um 10:30 Uhr war ich als Alleinfahrer auf der Strecke. Über den K1 kann ich nichts negatives sagen, da bin ich durchgefahren. In Wulfsen fehlte dann zum einzigen mal ein Schild. Als ich an einer T Kreuzung mich suchend umblickte, riefen mir zwei kleine Jungs, die auf einem Stromkasten saßen zu, das die anderen Radfahrer alle Links gefahren sind. Ich also mit leichtem Zweifel auch nach links, aber zu meiner Beruhigung folgte bald das nächste Schild. ';)'

An der Kontrolle in Putensen habe ich gehalten. Es gab noch roten und gelben Saft, Müsliriegel, Waffeln und einige Apfelspalten. Es war auch noch ein Schmalztopf da, aber kein Brot. (Schmalzbrot ist eh nicht mein Ding) An der Kontrolle teilte sich die Strecke, was zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu erkennen war. Geradeaus hing ein Schild 160, und auf meine Rückfrage bekam ich bestätigt, das die 120 km Strecke nach Rechts geht.

Irgendwann traf ich dann einen Einzelfahrer, der die 160 km fuhr. Bergab war ich schneller, bergauf wurde ich wieder eingeholt. So haben wir uns dann als 2er Team bis zur Kontrolle nach Ollsen gegen den Wind gestemmt. In Ollsen gab es nur noch Wasser und Brot. Als Langstreckler hätte ich mich eventuell geärgert, als Spätstarter war ich nicht überrascht.

Ab Ollsen bin ich dann mit einem Lüneburger zu Zweit weitergefahren. Später trafen wir auf eine Dreiergruppe und waren nun zu Fünft. Nach Holtorfsloh musste ich allerdings abreißen lassen, da ich meine Körner durch die viele Zeit allein im Wind verschossen hatte.

Im Ziel hatte ich 126,9 km auf meinem Garmin, mit Schnitt 30,0 Km/h. Auch für das alkoholfreie Weizen danach musste ich nicht anstehen. biertrinken

Ich möchte mich bei den vielen Helfern bedanken, die auch zum Ende hin immer freundlich waren. Besonders gefreut habe ich mich über die Schilder mit dem Rhombus, der anzeigte geradeaus zu fahren. Das war immer eine Bestätigung, noch richtig zu sein.

Trauerfloor habe ich auch nur an meinem Helm gesehen.

Insgesamt hat mir die Tour sehr gut gefallen, nach subjektivem Empfinden hatte die Alma Mater aber mehr Höhenmeter.

Benotto
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 13.08.2012, 16:54

Sory, aber mein Favorit wird diese RTF auch nicht. Viel zu viel verkehrsreiche Strecken, was wiederum in viel zu viele unangenehme Situationen mit Autofahrern resultierte.

Am K2 konnte man mir erst nach mehrmaliger Nachfrage sagen, ob die 130er Strecke erst ein Stück weiter auf der 160er verläuft oder ich der Abbiegung folgen muss. Mag sein, dass ich das 130er Schild übersehen habe, aber als ich losfuhr, stellten mir zwei Fahrer die gleiche Frage. War für mich nur deshalb ärgerlich, weil ich die 130er diesmal durchfahren wollte, ohne an den KPs anzuhalten.

An einer Kreuzung kurz vor der Ohlendorfer Straße sagte mir mein Garmin "Links ab", aber das Schild am Mast sagte "Geradeaus". Ich sah dann mehrere Fahrer mit der Karte in der Hand, die dasselbe Problem hatten, und die Karte bestätigte eigentlich meinen heruntergeladenen Track: hier muss man links ab. Ich sagte dann aber: "Im Zweifel dem Schild folgen", was dann glücklicherweise auch korrekt war.

Klar, die Tracks passen oft nicht 100 % zur Strecke, aber hier passten Track und Karte nicht.

Alles nicht so tragisch, jammern auf hohem Niveau, aber ich bin dies Jahr schon so viele Top-RTFs gefahren, da haben die *nur* Guten es schwer ;)

Vielen Dank trotzdem dem Organisationsteam und den vielen Helfern. Ohne die selbstlose und freiwillige Hilfe, sowie den Verzicht auf viel Feizeit, wäre das wohl alles nicht möglich. Das kann man gar nicht hoch genug anerkennen.

Gruß

Thomas
Blues81
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Beitragvon Blues81 » 13.08.2012, 20:24

Bufo hat geschrieben:Viel zu viel verkehrsreiche Strecken, was wiederum in viel zu viele unangenehme Situationen mit Autofahrern resultierte.
Das könnte aber auch z. T. an der verstopften A7 gelegen haben. Sehr viele Autos sind auf die Landstraßen ausgewichen, was sehr gut an den vielen auswärtigen Nummernschildern zu erkennen war.
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Reisender
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Beitragvon Reisender » 14.08.2012, 10:01

Evt könnte man mal die Schilder weglassen und statt dessen Markierungen auf der Straße aufsprühen. Einzelfahrer sehen die auch gut und Blöcke folgen eh dem ersten. ;)
So kann nichts mehr geklaut werden und 2-3 Regenschauer halten die auch aus.
<< Foto by Helmut
RGH-Admin

Markierungen auf die Strasse sprühen?

Beitragvon RGH-Admin » 14.08.2012, 10:29

Lieber Reisender,

Dein Vorschlag zeigt deutlich, dass Du keine Vorstellung davon hast, was alles an der Durchführung einer RTF hängt. Ein wichtiges Element wäre z. B. die Behördliche Genehmigung! Es ist in einigen Landkreisen nicht einmal erlaubt die Pfeile an Verkehrszeichen, bzw. den Rohren derselben zu befestigen.

Die Straße direkt zu besprühen, ist vermutlich Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr in Tateinheit. Trotzdem habe ich gehört, dass diese Art der Streckenführung in Ostfriesland schon praktiziert wurde. Wie dem auch sei, als RTF-Veranstalter hat man sich u. U. mit jedem Dorfbürgermeister der entlang der Strecke regiert auseinander zu setzen.

Ich wünschte, alle die hier so ausführlich kritisieren, würden sich in gleicher Weise in Radsportvereinen engagieren. Wir hätten die doppelte Anzahl an Veranstaltungen, keine fehlenden Pfeile und keine schlechte Verpflegung mehr. Das wäre toll.
Deichfahrer
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Beitragvon Deichfahrer » 14.08.2012, 10:34

Markierungen auf der Straße aufsprühen finde ich gut. In Sonderborg/Dänemark wurde es gemacht. Besonders auf Feld + Waldwege würde es Sinn machen und nur an Hauptstraßen Pfeile anbringen. Ob es hier in Deutschland erlaubt ist???
Stockumer Junge
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Beitragvon Stockumer Junge » 14.08.2012, 13:15

Zu RGH-Admin: Was habt Ihr denn für ein Genehmigungsverfahren, dass jeder Bürgermeister einzeln angefragt werden muss?

Bei uns (NRW) ist es immer eine zentrale Stelle (Kreis oder kreisfreie Stadt), wo der Antrag eingereicht werden muss. Diese informieren dann die untergeordneten Einheiten (Städte oder Gemeinden) bzw. die Nachbarkreise und geben die Rückmeldungen, die dann abgeklärt werden können. Das hat den Vorteil, dass ich zu 95 % alles mit einer Ansprechpartnerin klären muss. Von dort bekomme ich dann schließlich auch den Genehmigungsbescheid.

Der weitere Vorteil ist, dass man so auch, wie heißt dies im schönsten Politikerdeutsch, im vorpolitischen Bereich tätig ist und Lobbyarbeit machen kann.

Aufgesprühte Pfeile gibt es bei uns bei CTFs. Meistens in Verbindung mit Flatterband an den Bäumen.
RGH-Admin

Beitragvon RGH-Admin » 14.08.2012, 14:00

@Stockumer Junge: Das läuft bei uns natürlich so ähnlich ab. Aber es kommt eben vor, dass ein Dorfbürgermeister die Durchfahrt einer RTF einfach ablehnen kann. Dieser Widerspruch wird dann mit einer fadenscheinigen Begründung hinterlegt. Natürlich kann man versuchen, diese Person vom Gegenteil zu überzeugen. Das gelingt aber selten, da die wahren Gründe ja offiziell meisten gar nicht genannt werden.

Mir ging es ja auch nur darum aufzuzeigen, dass man bei einer RTF oder CTF eben nicht mal so eben loslegt und z. B. Pfeile auf Straßen sprüht.
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Tomcat
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Re: Markierungen auf die Strasse sprühen?

Beitragvon Tomcat » 14.08.2012, 17:13

RGH-Admin hat geschrieben:Ich wünschte, alle die hier so ausführlich kritisieren, würden sich in gleicher Weise in Radsportvereinen engagieren. Wir hätten die doppelte Anzahl an Veranstaltungen, keine fehlenden Pfeile und keine schlechte Verpflegung mehr. Das wäre toll.
Es ist nicht fair, hier immer wieder jeden Kritiker in die Schranken zu weisen. Beleidigende Worte habe ich nicht gehört und wo viel gelobt wird, darf auch kritisiert werden.

Keine Radsportveranstaltungen, aber andere Veranstaltungen habe ich auch schon organisiert. Ich war immer froh, wenn neben dem sicherlich gerne gehörten Lob auch Kritik kam. Nur so weiß man, was man beim nächsten Mal evtl. besser oder anders machen kann.

Wenn aber jedesmal auf die Kritiker losgegangen wird, dann behalten die unzufriedenen ihre Kritik für sich und schreiben nichts. Sie bleiben dann evtl. der Veranstaltung beim nächsten Mal fern, ohne dass der Veranstalter weiß warum. Das kann ja wohl kaum im Sinne des Veranstalters sein, oder?

Und viele Kritiken kann man, so wie du es ja z. B. mit den Pfeilen gemacht hast, aufklären und entschärfen. Dann ist allen geholfen.

Gruß

Thomas
RGH-Admin

Beitragvon RGH-Admin » 14.08.2012, 18:16

Es geht mir überhaupt nicht darum, Kritiker in die Schranken zu weisen. Berechtigte Kritik ist jederzeit willkommen. Deshalb habe ich es ja als Wunsch formuliert:-)

Ich finde es z. B. sehr schade, dass die RTF "Vor dem Weltcup" in diesem Jahr nicht stattfindet, weil eben keine freiwilligen Helfer da sind.
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Dr. Schmerz
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Beitragvon Dr. Schmerz » 16.08.2012, 15:15

Zur Organisation einer RTF gehört neben einer Menge an Herzblut auch das Lernen aus Fehlern. Über fehlendes Herzblut der Hittfelder möchte ich nicht spekulieren, die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen scheint in Hittfeld wenig ausgeprägt. Schade.
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Con-Rad
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Abgegrast...

Beitragvon Con-Rad » 16.08.2012, 20:39

Die richtige Lust fehlte: "Schönes Wetter, dann ist auf der großen Runde wieder alles weggefuttert wenn ich komme, Gedränge und Warten am Start.......", murmelte es vor sich hin und kuschelte sich lieber noch mal in die Decke. Das führte nun dazu, dass ich erst gegen 11 losradelte, und zwar direkt von Klecken zur 2. Kontrolle nach Ollsen. Der Plan war wieder Stempel zu sammeln und in Hittfeld einzutragen.

Ollsen war immer der zentrale Punkt, von dem man sich auf die beiden Schleifen für die 150er und 110er Runde begiebt. 11:30 an der Kontrolle in Ollsen war schon fast alles weggeputzt, obwohl noch Fahrer erst von der 1. Runde zurückkehrten. So habe ich mich auch nicht an den Resten vergriffen und verkündet, dass ich unter diesen Umständen nicht mitmache und meine eigene Runde drehe, da ich ja sowieso alles hier kenne. Man nahm es gefasst und freundlich auf: "Die haben sich alle unglaublich auf die Schmalzbrote getürzt".

Auf meiner Privatrunde stellte ich fest, dass

1. die 110er Schleife geändert war (vermutlich wegen der gefährlichen Gleise) und nun in wirren Achten durch die Sandhügel mäanderte.

2. ungewöhnlich viel Verkehr nervte. So doll unterscheidet sich die Hittfelder von der Alma und der Seevetal usw nicht, dass die Strecke nun schlechter ist. Weil ich Sonntag auch einige Strecken als mögliche Alternativen für unsere RTF testen wollte, wuchs bei mir die Einsicht, dass in der weiteren Umgebung von Bispingen streckenmäßig wirklich alles gründlich abgegrast ist und es eignen sich hier wirklich nicht alle Wege für eine Cyclassics-Generalprobe.

Trotzdem bitte ich die Verantwortlichen, trotz schwindender Personaldecke und Meckerei, mir nächstes Jahr, wenn ich wieder auf Punktejagd gehe, 2 Schmalzstullen (für jede Runde eine) zurückzulegen und Dr. Schmerz, berechtigte Kritik nicht wie Nachtreten aussehen zu lassen.
Die ganze Warheit mit Bildern unter:
www.radsport-buchholz.de
Miezefuchs
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Beitragvon Miezefuchs » 09.10.2012, 16:54

Nun sehe ich mich doch gezwungen, hier einen Kommentar abzugeben.

@ Dr. Schmerz: Diese Form der Kritik (kann man das überhaupt so nennen?) ist weder sinnvoll noch angebracht. Wir Hittfelder sind durchaus bereit und auch fähig, aus Fehlern zu lernen und werden dieses auch weiter tun. Anregungen und Hinweise von einem "Profi" nehmen wir gern entgegen.

@ alle anderen: Ich danke für das Lob und die gerechtfertigte Kritik und wir werden uns diese zu Herzen nehmen. Wir hoffen, das Ihr uns die Chance gebt, das im kommenden Jahr zu beweisen.

Trotz allem war es wieder eine tolle Sache, so eine Veranstaltung neben Vollzeitjob, Familie und Vereinsarbeit auf die Beine zu stellen. Mein Dank gilt allen Helfern und Organisatoren, die wieder einen tollen Job gemacht haben.

Bis hoffentlich zum nächsten Jahr

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