RTF Alma Mater '12, Harburg (Berichte + Bilder)

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quasarmin
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RTF Alma Mater '12, Harburg (Berichte + Bilder)

Beitragvon quasarmin » 22.07.2012, 18:57

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20024.JPG">

Moin

Wir sind heute von der RG-Eckernförde mit 3 Leuten angereist, um mal etwas ausserhalb heimischer Gefilde zu fahren. Ich hatte schon mein Fixie im Auto, habe mich dann doch für das Rad mit Schaltung und Freilauf entschieden. Das war gut so, das Höhenprofil war zwar ähnlich wie unsere Trainingsstrecken hier in den Hüttner Bergen, die Harburger "Berge" sind jedoch deutlich langezogener, dafür recht sanfte Steigungen. Bei uns sind die "Berge" kürzer und steiler, das lässt sich mit den Fixie noch gut machen, bis zu 2 km lange Abfahrten mit 45-50 km/h wären aber ziemlich übel.

Unser Burnie ist nach dem Start gleich in die Vollen gegangen, so sind Uwe und ich im 2er Päckchen die 120er Tour gefahren. Ab und zu in kleiner Gruppe, nur passte keine auf Dauer zu uns. Neue Landschaft für uns und interessante Umgebung. Die Streckenaufteilung in vier Schleifen war gut gemacht, wir hatten der Beschreibung nach ruhigere Strassen erwartet, aber wir müssen eingestehen, dass im Hamburger Umland andere Maßstäbe gelten, als bei uns in der südschleswigen Provinz.

Ungewohnt auch die große Zahl der Teilnehmer. Unterwegs habe ich 3 oder 4 Leute im HFS Trikot gesehen, einer schob gerade gentlemanlike eine Radlerin den Hang etwas hoch. Im Ziel habe ich dann zu meiner Freude HaJoBu, meinen alten Wingman vom Fléche 2010 getroffen.

Fazit, bei gutem Wetter lohnt sich die 130 km lange Anfahrt (mit Stau auf Rückreise) für 120 km radeln schon. Aber vielleicht sollten wir das nächste Mal die 160 km Strecke wählen.

Gruß
Armin
Zuletzt geändert von quasarmin am 22.07.2012, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Wurzelwegtreter
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120 schöne Kilometer

Beitragvon Wurzelwegtreter » 22.07.2012, 19:51

Bericht zur Sonntagsrunde! Ich glaube ich war auf dem letzten Drücker da. Parkplätze waren kein Problem zu bekommen. Vor Ort habe ich mich mit Michael und Marco vom Team Hamfelder Hof getroffen. Carsten L. und ein weiteres Kuhfeld sind mir auch noch über den Weg gelaufen. Auch haben mich meine Swattenbeeker Freunde Mad und BriMore am Start gesehen. Hat mich gefreut, wenn man sich immer wieder über den Weg läuft.

Gesittet ging der 9-Uhr-Start los, immer mit ein paar Prozent Steigung in den Beinen und ca. 20 Mann/Frau Gruppen. Schnell haben Michael und ich uns in den ersten Reihen wiedergefunden und auch gleich mit der Führungsarbeit begonnen. Michael fasselte immer wieder was von "ordentlichen Wellen". Egal, draufhalten und Führungsarbeit machen. Das wurde mir so bei Kilometer 80 echt zum Verhängnis - wie Flasche leer. :mad:

Den ersten Kontrollpunkt K1 haben wir "übersprungen". Weiter geht es bei Kilometer ~ 30 zum K2. Hier waren die Strassen leider teilweise richtig nass, so dass Michaels weisse Kutte nicht nur große schwarze Kuhflecken hat, sondern auch gaaaanz viele Kleine. :HaHa:

Ja, was gibt es großartig zu schreiben..... Ab K2 haben Michael und ich uns auf die "Rückfahrt" vorbereitet. Die Betonung liegt auf WIR. WIR Beide.... Michaels Strategie ging leider nicht auf, erst mal los und dann von einer schnellen Gruppe einholen lassen und sich nur noch ranhängen. Glücklicherweise haben wir noch einen DRITTEN Mann aufgegabelt, der es wußte, wie man sich im Windschatten an den Vordermann ranlutscht. Nicht wirklich eine Unterstützung. Also haben Michael und ich eine Zweimann-Gruppe gebildet.

Mit einem permanenen Wind von Vorne und teilweise extrem rauhen Asphalt (Rollsplitt lässt grüßen) ging uns Zweimann-Gruppe bei Kilometer 97 schon ziemlich das Licht aus. Mit teilweise 30 km/h BERGAB strotzten wir dem Gegenwind. Michael war heute mein Retter und mich mich recht gut gezogen.

Zusamenfassung: Leider waren die vom Kachelmann versprochenen 20°C nicht wirklich zu merken. Die Regendurchfahrt war Pech. Kein Platten. Ein Schnitt für die 120er Strecke mit etwas über 33 km/h ist okay! Schließlich ist das der Zweimann-Gruppen Schnitt - alles gut also. Verpfegung an den Kontrollpunkten war okay, aber auch schon mal leckerer gewesen. Die Apfelsinen und Melonen waren ein Genuss.

Es hat riesig Spaß gemacht mit Michael das "Ding" durchzuziehen. Wir sollten das schnell wiederholen.

tschüss aus Schwarzenbüttel

Frank

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20224.JPG">
was ist Rückwind?
www.Teamhamfelderhof.de
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Tomcat
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Beitragvon Tomcat » 22.07.2012, 19:54

Tolle RTF. Super Strecke, klasse Landschaft. Verpflegung, Wetter, hat alles gepasst. Das Gewussel bei der Anmeldung machte deutlich, dass diese RTF wohl sehr beliebt ist. Zurecht.

Bis zur Streckentrennung zur 160er Strecke hatte man immer die Möglichkeit, in kleineren oder größeren Gruppen zu fahren. Leider war damit nach der Streckentrennung Schluß. Wie bei vielen anderen RTFs auch, entscheidet sich nur eine Minderheit für die lange Strecke.

So sind wir dann die Extra-Schleife zu zweit gefahren, danach bin ich dann fast ausschließlich alleine gefahren. Dem InterCity des VFL Stade konnte ich nur einige Kilometer folgen; nach meiner Arbeit im Wind war ich anschließend so platt, dass ich abreißen lassen musste. Trotzdem, danke an die drei VFL-Fahrer, dass sie mich zum Anschluss ermuntern haben.

Alles in Allem eine Top-RTF. Vielen Dank an die RG Uni Hamburg. ächstes Jahr auf jeden Fall wieder.

Bild

Gruß

Thomas
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Con-Rad
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Start ab Klecken

Beitragvon Con-Rad » 22.07.2012, 20:23

Keiner hat mich geweckt, keiner hat im Vorbeifahren geklingelt oder gerufen. Trotzdem war ich rechtzeitig unterwegs. Ich bin schnell raus, um zu prüfen, wie kalt es ist und ob schon Radler vorbei flitzen, aber die Aussicht ist inzwischen einem expandierenden Rhododendron gewichen und ich stand im Regen. So hat es dann noch bis 10°° gedauert, bis ich auf abtrocknenden Straßen die 2 Minuten zur Kontrolle geschafft hatte.

Der Norddeutsche nutzt jeden Augenblick Trockenheit, und so quoll die Schlange zum Buffet fast 30 m auf die Straße. Dann lieber weiter. Offensichtlich hatte ich die Rush-Hour erwischt, denn es herrschte erstaunlicher Verkehr (der gefährliche 2-rädrige). So ist es nicht verwunderlich, wenn einige das mit dem Überholen nicht so hinkriegen.

Die Strecken kenn ich von Trainingsrunden in- und auswendig. Diesmal bin ich auch nicht an der 2. Kontrolle vorbeigefahren, das Gewusel war unübersehbar. Dafür schaffte ich es aber nur bis zum Stempel, die Schlacht um Saft und Stullen habe ich mir erspart. Also rauf nach Egestorf, auf die „Lange“. Natürlich überholen mich bergauf wieder Gruppen, oben bildeten wir plötzlich eine größere Einheit und bergab halte ich gut mit. Dann der Abzweig rechts nach Döhle. Interessant, ich war alleine. Die andern waren geradeausgedüst, vermutlich gab es da noch extra Kilometer.

Allein hat man Zeit zum Grübeln, und langsam dämmert mir, warum in anderen Jahren mir schon Gruppen entgegen kamen, während ich noch mit dem Aufstieg nach Egestorf kämpfte. Irgendwann fegten Norbert und Siegfried vorbei, die wollten sicher zu Mittag in Salzhausen sein (wo Siegfried wohnt). Bei Steinbeck holte mich eine größere Gruppe ein. Wie Burkhards Fotos zeigen, waren sie bei den ersten Startern gewesen. Aber der Wunsch mich einzuholen, ging etwas an die Kräfte und so zerlegte es die Mannschaft immer wieder mit dem Ergebnis, dass sie mich einige Male einholten oder überholten.

Es war unterhaltsam, die Auflösungserscheinungen an Steigungen zu beobachten. Meine gewichtige Erfahrung: Etwas Gelassenheit am Berg erhöht den Schnitt enorm. Ich freute mich schon auf den zweiten Kontrollpunkt. Aber ach, von all den gepriesenen Köstlichkeiten war für die Langstreckler nur noch Rosinenbrot und stark verdünnter Saft geblieben. War ja auch irgendwo klar. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, weiter nach Klecken. Die vielbefahrene Straße nach Nindorf, Wildpark und Autobahnzubringer mit viel Verkehr. Insgesamt waren viele Straßen im Programm, die ich wegen des Verkehrs, besonders ab mittags, eher meiden würde.

Unterwegs kam „meine“ Horde wieder von hinten. Belgische Reihe. Nach dem sich das Grüppchen stark verjüngt hatte, klappte es auch einigermaßen. Der Haken ist, dass so eine Reihe meist beschleunigt, wenn die Überholenden nicht anschließend wieder rausnehmen.

In Klecken war das Angebot recht „übersichtlich“ (Dieses Wort würde ich Helmut empfehlen, anlässlich seines Literaturpreises als Unwort des Forums zu küren, zusammen mit „bummelige...“). Wieder Rosinenbrot, diesmal mit Leitungswasser. Die Helfer unterhielten sich darüber, dass sich einige (...) wohl deswegen beschwert hatten und waren schon dabei aufzuräumen. Mein Einwand, dass es für die Fahrer langer Runden, die ja gerade etwas Nahrung brauchen, leider oft so aussieht, passte nicht in die Argumentation. Schließlich sei ja alles da und wenn einige morgens 20 Minuten rumstehen und ein Brötchen nach dem anderen futtern, können sie auch nichts dafür. Richtig. Auf Burkhards Fotos ist es Dokumentiert: Berge köstlich belegte Brote, Mohrenköpfe, eine Armada Brote belegender Helfer.

Die Versuchung war groß, schnell zu mir nach Hause zu fahren (gleich um die Klecke) und mir was leckeres zu kochen und die Punkte, Punkte seien zu lassen. Aber ich musste noch zum Ziel, um zu bezahlen. Das hier an der Kontrolle zu tun, wie ich das in früheren Jahren oft bei einer freundlichen Mannschaft erledigen konnte, danach war mir jetzt nicht. Also weiter, vielleicht erwische ich ja noch ein Würstchen.

Die Abfahrt nach Harburg war überschwemmt mit genervten Autofahrern, die rustikal nach einer Alternative zur in Richtung Elbtunnel verstopften Autobahn suchten. Kurz nach 3°° am Ziel, musste man extra für mich noch mal die Anmeldeunterlagen auspacken. Würstchen? Aber ohne Brot. „Wenn man so spät losfährt“ kam es etwas arrogant vom Helfer. War ich soo langsam? Dafür waren noch Bänke und Liegestühle nicht zusammengepackt und die Gruppe, die mich so lange begleitet hatte, saß noch beim Bier zusammen. Um nach Klecken zurückzufahren, wählte ich die Strecke, die ich gekommen war. Ich staunte, wie viele Grüppchen mir noch mit Nummern entgegen kamen. Kurz vor Tötensen sauste noch eine größere Delegation aus Celle vorbei, aus der Tierfreund grüßte.

Der Vorteil dieser RTF liegt für mich darin, dass sie mit fast über die Zehen fährt. Bei trockenem Wetter werde ich mir nächstes Jahr selbst was leckeres einstecken, wie es sich für Langstreckler gehört. Die Ausschilderung war hervorragend. Die leuchtend roten Pfeile sieht man sehr gut. Nie kam die Verunsicherung auf, eine Abzweigung übersehen zu haben.
Die ganze Warheit mit Bildern unter:
www.radsport-buchholz.de
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ducdich
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Beitragvon ducdich » 22.07.2012, 20:30

Dem InterCity des VFL Stade konnte ich nur einige Kilometer folgen; nach meiner Arbeit im Wind war ich anschließend so platt, dass ich abreißen lassen musste. Trotzdem, danke an die drei VFL-Fahrer, dass sie mich zum Anschluss ermuntern haben.
Über einen vierten Mann hätten wir uns gefreut... aber vielleicht nächstes Mal. Wir sind auch mal mit einer etwas größeren Gruppe unterwegs gewesen und als der Wind seitlich von vorn kam, gab ich das Kommando zum Kreiseln. Das funktionierte nach ein paar kleinen Einweisungen überraschend gut, obwohl einige Leute das noch nicht oder nur selten gemacht hatten. So bringt RR-fahren richtig Spass und ist effektiv.

Großes Lob nochmal an den Veranstalter und die Helfer!!! Strecke war wie immer gut ausgeschildertund alles gut organisiert bis auf: Nutella war recht schnell alle; ich hätte als Treibstoff noch gern etwas mehr Rosinenbrot mit Nutella "getankt". :wink:
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Beitragvon mad.mat » 22.07.2012, 20:38

Ja, das war wieder mal eine tolle RTF. Ganz früh waren BriMore und ich schon angereist und die Anmeldung klappte problemlos. Ötzi, Sven, Uli Rose mit Nachbarn, NOBNOB, Andrea O., Corstiaan, UweK, Heimfelder Dirk, Sonja, Hajobu und und und trafen nach und nach ein. Am Start trafen wir dann noch Wurzelwegtreter und Deichfahrer und machten uns entspannt auf den Weg. Helmut und Wosi wurden trotz Ankündigung vermisst. Wir sind die schöne Strecke meist zusammen gefahren und haben uns für die 80er Runde entschieden.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20162.JPG">

An K1, das gleichzeitig auch K4 war, werkelten fleissige und freundliche Helfer. Ich genoss bei der ersten Pause ein Mettwurstbrot und freute mich beim zweiten Stopp wieder auf etwas Herzhaftes. Leider war die Salami alle. Sofort wurde mir ein Käsebrot angeboten (weltklasse). Leider ess ich kein Käsebrot.

An K4 tauchte plötzlich Helmut auf. Was für eine Freude.

Wie gesagt, eine tolle RTF, gern im nächsten Jahr wieder. Nur eins! Was gar nicht geht, sind die orangenen Meridiangruppen, die eine solche RTF als Proberennen für die Cyclassics nutzen. Mehrfach wurden wir von pöbelnden Meridianfahren überholt und im Milimeterabstand zur Seite gedrängt. Liebe Leute, das ist keine gute Werbung für Euren "Verein". An K1 instruierte ein Trainer oder was auch immer eine ca. 10-köpfige Gruppe Meridiansportler mit Fahrregeln, nur um uns kurz darauf wieder undiszipliniert zu überholen. Wenn Ihr Rennen fahren wollt, dann löst eine Lizenz und tobt Euch dann woanders aus. Sorry, aber das war wirkliche mehrere Spuren zu heftig. Allerdings sah ich auch Einzelfahrer und kleine Gruppen von Euch, die diszipliniert fuhren.

An die Verantwortlichen im Meridianclub, bringt bitte diejenigen, die die RTF gewinnen wollen, ein bisschen runter. Nix für ungut.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20169.JPG">
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Wedel
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Kreiseln

Beitragvon Wedel » 22.07.2012, 20:48

ducdich hat geschrieben:Wir sind auch mal mit einer etwas größeren Gruppe unterwegs gewesen und als der Wind seitlich von vorn kam gab ich das Komando zum Kreiseln. Das funktionierte nach ein paar kleinen Einweisungen überraschend gut, obwohl einige Leute das noch nicht oder nur selten gemacht hatten. So bringt RR-fahren richtig Spass und ist effektiv.
Das kreiseln lief auch echt gut, hat Spass gemacht!

Strecke, Wetter und Mitfahrer waren klasse, Verpflegung, Organisation und Ausschilderung super. Vor allem das schnelle Fahren in der Gruppe ist ja bei RTF's toll, das lief dank der Mannen vom VFL Stade ganz hervorragend, danke dafür!
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Beitragvon Deichfahrer » 22.07.2012, 20:52

Nach Goslar gestern wollte ich heute mal die ruhige Gangart wählen. Zuviel Hm steckten noch in den Beinen und ganz wach war ich auch nicht. Anreise wie immer mit RR, Anmeldung fand draussen statt, hab ich noch nie gesehen. :HaHa: War es auch so letztes Jahr bei Regen? :)

Ab zum Start, schließlich brauchte ich eine Lokomotive. Nirgends zu finden, aber eine große Schar von Fortunen und HFS entdeckt. Nach dem Start in diese Schar brav eingereiht. So ging es in einem gemüthlichen Tempo zum ersten Anstieg. Links wurde wie wild überholt, das Risiko war mir zu groß und mit Ansage konnte ich zwischen den 2 Lokomotiven durchfahren, Danke nochmals :applaus:

Nach dem ersten Anstieg, kam der 2. Anstieg, hier merkte ich, die Beine wollen mehr und so nahm ich das Tempo auf und suchte eine Gruppe mit guten Tempo. Bei Dibbersen sah ich einen Paulianer, sind bei mir bekannt als Pauli Express. Vor Eckel alle überholt und der Paulianer überholte mich wieder. Hey, bekanntes Gesicht aus dem Forum und Dänemark. Also zusammen nach Klecken und kurzer Plausch. Allein weiter über die Dörfer und vor Undeloh hat der Paulianer mit seiner Gruppe mich wieder eingesammelt. Sehr zum Vorteil für mich, das Tempo hat mir sehr gut gefallen. So blieben wir gemeinsam zusammen bis zum Ziel. An alle in der Gruppe nochmals Danke. :applaus: prrosit

Am Ziel kurzer Plausch mit Helmut und Hajobu, musste schnell nach Hause, Familie war angesagt nach 2 Tagen mit 340 km auf RR.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20211.JPG">

Strecke war zum großen Teil bekannt durch andere RTFs, über einige Hm habe ich mich sehr gefreut, Verpflegung war für mich Luxus gegenüber von gestern. Die nächste Tour ist Sonderborg und mal sehen was geboten wird. ;-)
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Beitragvon Harterbrocken » 22.07.2012, 20:59

Wo ward Ihr alle? Verrückt, wie sich rund 1.000 Starter auf der Strecke verlieren. Ich ging wie gewohnt um 9.30 Uhr nach der Rush Hour an den Start. Dann gibt es nur noch Einzelfahrer, Minigrüppchen, Versprengte, Abgehängte, Entspannte und andere lockere Vögel. Ich mag das. Da gibt es immer ein paar coole Sprüche. Die Startzeit bei RTF reicht ja in der Regel bis 11 Uhr. Warum startet dann eigentlich keiner mehr auf die kurze oder mittelere Runde. Das ließe Zeit fürs Frühstück mit Familie. Ich habe das einmal gemacht, war der Einzige. Spätstarten scheint unpopulär zu sein. Aber warum nur?

Meine Freunde Detlev und Jochen verkürzten heute auf 80, ich hatte die doppelte Distanz im Sinn und war mal wieder mutterseelen allein zwischen K2 und K3 auf der 45 Kilometer Extraschleife unterwegs. Die ist übrigens wunderschön und sehr verkehrsarm. Für die letzten 60 Kilometer hatte ich die Gesellschaft von RobertM und Tierfreund plus zwei weiteren 160-Fahrern. Zügig kurbelten wir gegen den Wind. Es war eine Freude mit Euch. Gerne wieder!

An K4 und im Ziel dann nur noch ganz wenige mit viel Zeit. Auch das mag ich. Das entspannt und wirkt entschleunigend - obwohl das für den Rennradsport schon etwas paradox ist. Mit Cyclassics-Trainings-Hektikern und künftigen Tour de France-Newcomern hatte ich heute zum Glück nichts am Hut.
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 22.07.2012, 21:44

Für mich begann die RTF damit, dass ich verschlief. "Zum Glück" war Stauder Volker nicht wie ehedem geplant erschienen, um mit mir nach Harburg zu fahren. Ich hätte ihn im Pyjama begrüßen müssen. Dank einem Alarmstart benötigte ich vom Bett in Tonndorf bis zur Startlinie in Harburg nur 55 Minuten. Hunderte Leute warteten noch drauf, auf die "Bahn" gelassen zu werden, allerdings waren "meine Leute" da schon längst schon drauf.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20001.JPG">

Die Polizei hatte die Auflage erteilt, nur 20er-Blöcke starten zu lassen. Damit kann man gut leben. bs fotografierte, ich auch, aber irgendwann düste auch ich los.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20003.JPG">

Der harte HFS-Kern war weg, aber ich traf viele Bekannte und zuvor Unbekannte. Auch wer (noch) niemanden aus der Szene kennt, muss auf einer RTF nicht lange einsam bleiben.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20073.JPG">

Mal wieder dumm als Dampfplauderer fiel ich genau an der Steigung zum Rosengarten auf. Kurz vor dem steilsten Stück, nervte ich auch liegend Radlerin AndreaO, mit meinem Wissen, dass Liegeradfahren bergauf besonders anstrengend ist. "Wenn's zu steil wird, steig ich ab. Was machst Du, kippst Du einfach um?" wollte ich wissen. Falscher Moment...

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20032.JPG">

An der Kuppe der Steigung stand Heimfelder Dirk, testete anscheinend, wie viele Bilder auf seine Speicherkarte passen. Folge einfach dem Link zu meinen Bildern. Nach meinen findest Du eine große Auswahl seiner.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20046.JPG">

Das ausgelassene Frühstück holte ich in Form eines Schwarz-/Graubrot mit Mettwurst/Käse nach. Nach Eindruck der Helfer, hatten viele Teilnehmer daheim kein Frühstück abbekommen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20085.JPG">

Obstler schmeckt mir nur im Ski-Urlaub im Ösi-Land. Mit zwei "Obstlern" der anderen Art ging es im Bogen flott wieder zurück zum gleichen Depot.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20123.JPG">

Weil ich am Vortag schon etliche Stunden beim Triatlon in der City Hamburgs verbracht hatte, beließ ich es zu Gunsten der Daheimgebliebenen bei der 80er Runde, traf so auf den harten Kern der HFS-RTFler und mehr.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20139.JPG">

Die mit der "kurzen" Runde gesparte Zeit büßte ich großen Teils am Ziel wieder ein. Um die Zeit dort angekommen, trifft man sehr viele Leute. Obwohl ich knapp angebunden war, verging so die Zeit im Fluge. Dabei gab es viele schöne Szenerien zu sehen.

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20236.JPG">

Hier kommen von Heimfelder Dirk und mir

<a target="_blank" href="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... .html">475 Bilder von der RTF Alma Mater ab Harburg</a>.

<img src="https://lh5.googleusercontent.com/-9xZm ... z_0055.JPG" width="725">

Bild: bs
Zuletzt geändert von Helmut am 23.07.2012, 01:42, insgesamt 7-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
turbo32
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Beitragvon turbo32 » 22.07.2012, 21:55

@ Deichfahrer: Den Paulianer darfst Du Turbo nennen und in Frankfurt beim Henninger haben wir uns ja auch gesehen. :wink: Dann mach mal die Woche langsamer und dann wieder Vollgas. Deine 400 Km die Woche finde ich aber auch sehr anerkennenswert und ambitioniert. :OK:

Für mich war es heute nicht der beste Tag, Beutel mit Windjacke, cap, T-Shirt usw. im Zug liegengelassen, Nasenpad der Radbrille war auch irgendwann weg, Kette zu lang = ewiges Geklapper...

Kann der Veranstalter ja nichts für und deswegen war es nachher mit meinen 6 Begleitern und Deichfahrer noch ne Runde Sache auf der 120er. Verpflegung hat mir gereicht, Wetter von unten war wirklich Pech.

Weitermachen...bis in 14 tagen in Hittfeld. :wink:
SPASSSPORTLER
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Helmut
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Beitragvon Helmut » 23.07.2012, 01:23

So, ein Stück weiter oben steht nun über dem Bild-Link mein bebilderter Bericht.

Einen launigen Bericht mit über 300 tollen Bildern von bs gibt's hier:

http://www.radsport-hh.de/cms/index.php ... 18,0,0,1,0

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20005.JPG">
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Müllbeutelchen
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Beitragvon Müllbeutelchen » 23.07.2012, 10:50

mad.mat hat geschrieben:JNur eins! Was gar nicht geht, sind die orangenen Meridiangruppen, die eine solche RTF als Proberennen für die Cyclassics nutzen. Mehrfach wurden wir von pöbelnden Meridianfahren überholt und im Milimeterabstand zur Seite gedrängt. Liebe Leute, das ist keine gute Werbung für Euren "Verein". An K1 instruierte ein Trainer oder was auch immer eine ca. 10-köpfige Gruppe Meridiansportler mit Fahrregeln, nur um uns kurz darauf wieder undiszipliniert zu überholen.
Ich muss mad.mat voll und ganz Recht geben, und leider fallen die orange-blauen nicht zum ersten Mal auf. War es bislang in erster Linie dadurch, dass sie nicht richtig geradeaus fahren können bzw. die Sicherheitsregeln nicht beherrschen (wohl schwierig vom feststehenden Spinningbike auf die Strasse zu wechseln) - so sind mir gestern die laut brüllenden Drill-Instruktoren (ich dachte jetzt kommt das US-Marinecorp von hinten) negativ aufgefallen - HALLO, das ist eine RTF und keine Spinningstunde in Eurem Fitnessbunker.

Auch muss ich leider bestätigen, dass die Überholmanöver der Meridianteams unter aller Sau sind. Regelmäßig werden überholte Fahrer geschnitten und ausgebremst.

Ich denke es wäre allen mehr geholfen, wenn die Spinning-Vorturner ihren Kunden die grundlegenden Fahrregeln beibringen, bevor sie die Standfahrer auf die Strasse lassen, um dort zu trainieren.
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Beitragvon mr.colnago » 23.07.2012, 14:40

Ich war natürlich auch in Harburg am Start. Wurde wahrscheinlich nicht erkannt in meinem Freiburger Trikot. Traf doch einige Foris vor Ort an, so HeiDi der noch ziemlich müde wirkte. Kein Wunder nach dem Adler-Radmarathon am Vortag. UweK traf ich kurz vom dem Start und später auf der Strecke. Eine Bratwurst solle ich mir holen, als Belohnung. Ich lehnte dankend ab, weil ich selten Fleisch esse.

Der Tag versprach bestes Radlerwetter und so kam es auch. Das bisschen feuchtes war nicht die Rede wert. Er rollte prima auf den Straßen der Nordheide. Höhenmeter gab es auch ein paar für uns zu erklimmen. War aber leicht zu nehmen, als konditionstarker Radler. Die Kontrollpunkte waren gut bestückt mit Leckereien aller Art. Da brauchte keiner verhungern und verdursten. Liebevolle Helfer waren immer gut drauf und hilfsbereit. Werde bestimmt im nächsten Jahr wieder kommen zur RTF der Uni Hamburg.

Hatte zwar die Kamera dabei, aber nur wenige Fotos geschossen. Über 400 Bilder sind des guten zu viel hier im Forum. Nichts für ungut.

Sonnige Radlergrüße kommen von Dirk :cool:
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Beitragvon dirksen1 » 23.07.2012, 15:16

mr.colnago hat geschrieben:so HeiDi der noch ziemlich müde wirkte. Kein Wunder nach dem Eulenmarathon am Vortag.
Es ehrt mich zwar, dass der Begriff "Eulenmarathon" hier im Forum bereits solche Präsenz hat, dass er irrtümlich erwähnt wird, aber den Adlern sei doch "ihr" Marathon bzw. im Fall HeiDi "ihre" RTF unter den eigenen Schwingen gegönnt.

Es handelte um die Adler-RTf bei HeiDi am Vortag. ;-)
Anmerkung Admin: Hab ich korrigiert.
ES LIEGT NIE AM RAD!
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Beitragvon Marathommi » 23.07.2012, 19:14

Dies war meine zweite „Alma Mater“. Nach dem verregneten letzten Jahr, war dieses Mal ein wirklicher Radsportgenuss. Die Ausschilderung war bestens. Die Verpflegung war super, jedoch habe ich als 160-km-Fahrer auf K3 und K4 die Bananen vermisst. Die waren leider schon alle. Aber sooo schlimm war das nun auch nicht. Schließlich sollen über 1.000 Fahrer unterwegs gewesen sein. Da ist es auch nicht schlimm, wenn die Startunterlagen vom letzten Jahr wiederverwendet werden ;-)

Die Strecke durch die Heide war wieder sehr schön, jedoch war der Rollsplitt manchmal nervig. Vor allem dort, wo Autos überholen. Ansonsten habe ich wieder viele nette Leute getroffen, so Olav mit seiner (Rad)Partnerin und natürlich Andrea. Bewegt hat mich aber vor allem der Augenblick, als RobertM auf die Knie ging, um Wasser zu schöpfen.

Eine weitere Besonderheit war für mich, dass irgendwo hinter Jesteburg Jagdhörner zu hören waren. Etwas irritiert habe ich eine Mitradlerin gefragt, ob sie das auch gehört hat, was sie mir bestätigte. Wir sind dann intuitiv etwas schneller gefahren…

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung, die viel Spaß gemacht hat. Vielen Dank.

Thomas

Anbei ein paar Fotos vom Wegesrand:

https://plus.google.com/photos/11200504 ... YGrl7yNjwE
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MEIN Helmut!! ;o}

Beitragvon Wurzelwegtreter » 23.07.2012, 21:06

Ich möchte hier einmal wieder meinen Dank für Helmut´s "Arbeit" kundtun. Helmut macht alles richtig!! Der schnackt mit jedem. Jeder freut sich Helmut zu treffen oder kennenzulernen. Helmut reißt die Kilometer mit SEINEM Tempo ab und genießt dabei in großen Züge die Landschaft und das "drum herum" (man siehst an den Fotos...)

Mit seinem Speed schafft er es immer nicht verwackelte Fotos aus allen erdenklichen Situationen zu schießen. (Es macht Spaß, diese sich hinterher anzusehen.......) Es kommt bei Helmut nur darauf an, anzukommen und dass so angenehm und gut gelaunt wie möglich. Im Ziel angekommen ist auch die Zeit mal schnell eine „durchzuziehen“! (schlechtes Laster) ;o}

Also Helmut, es freut mich Dich immer wieder zu treffen und dass Du mich mit Deiner Art auf den Boden der Tatsachen runterholst. Es muss nicht immer ein 3x km/h Schnitt mit dicken Oberschenkeln sein!!

Respekt und Danke

Frank
was ist Rückwind?
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Dr. Schmerz
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Beitragvon Dr. Schmerz » 23.07.2012, 21:23

Nach einem Schlüsselbeinbruch und der Orga für die Alpe d`Seevetal, war die Alma Mater die erste Gelegenheit etwas schneller durch die Nordheide zu rollern. Kumpani Andreas und ich sortierten uns in die erste Startgruppe.

Der Beginn war gemütlich und die Gruppe wurde auf den ersten Kilometern immer größer, doch die Fahrer waren nicht von hinten aufgefahren, sondern stießen aus den umliegen Seitenstraßen hinzu. Doch wo war die Startnummer? Reaktion auf Nachfrage, auch an die Mitglieder eines bekannten Harburger Vereins, keine... In Summe sind allein in dieser Gruppe 7 Schwarzfahrer am Start gewesen. Auf den Bildern 299 - 300 kann man einige davon finden.

Für 5.000,- Euro Carbon unter dem Hintern, aber keine 5,- Euro für das Startgeld. Könnt IHR, Euch das wirklich leisten?

Sonst: Prima Veranstaltung! 2013 gern wieder.
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jenne
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Beitragvon jenne » 23.07.2012, 21:39

War eine schöne Runde. Das letzte Mal bin ich sie mit Liegerad gefahren, diesmal mit Tretroller. Den Bildern nach waren auch Lieger dabei, habe ich leider nicht angetroffen. Ich habe so ein Talent den Start um 9 Uhr immer zu verpassen. Samstags bin ich oft lange wach (1 h) und stehe Sonntag morgens nicht sehr früh auf.

So war ich jetzt ca. 9:30 h am Start. Bin auf der Strecke aber dennoch einigen RTFlern begegnet. Habe mich auch nicht verfahren. Nur einmal war da an einer Stelle ein alter RTF-Pfeil. Da stand "RTF" drauf, aber er sah anders aus als die aktuellen, wo ich angehalten habe und zögerte. Andere sind dann geradeaus weitergefahren und ich dann auch, was auch richtig war.

Gemessen habe ich 80,36 km, 3:50:00 Fahrtzeit, 20,9 km/h Schnitt, 49,5 km/h max., 589 Hm.
j.
Fotos + Videos der Tretroller-WM 2012 in Deutschland, Fotos und Videos der Liegerad-WM 2013 in Deutschland
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Re: MEIN Helmut!! ;o}

Beitragvon Hajobu » 23.07.2012, 21:45

Wurzelwegtreter hat geschrieben:Helmut macht alles richtig!! Der schnackt mit jedem. Jeder freut sich Helmut zu treffen oder kennenzulernen.
Dem kann ich mich nur anschließen! Neben der zügigen Fahrt mit zuvor Unbekannten durch die Heidelandschaft war für mich das Highlight Helmut und andere Foris wie Deichfahrer, Quasarmin, Heimfelder Dirk, Madmat und AndreaO zu treffen und ein bisschen zu schnacken! Interessant war für mich auch der Kollege mit dem Tretroller, der die 80 km mit einem Schnitt von über 20 meisterte!

Bis zum nächsten Treff!

<img src="http://bilder.helmuts-fahrrad-seiten.de ... %20181.JPG">
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Beitragvon ducdich » 24.07.2012, 00:07

Dr. Schmerz hat geschrieben:Der Beginn war gemütlich und die Gruppe wurde auf den ersten Kilometern immer größer, doch die Fahrer waren nicht von hinten aufgefahren, sondern stießen aus den umliegen Seitenstraßen hinzu. Doch wo war die Startnummer? Reaktion auf Nachfrage, auch an die Mitglieder eines bekannten Harburger Vereins, keine... In Summe sind allein in dieser Gruppe 7 Schwarzfahrer am Start gewesen. Auf den Bildern 299 -300 kann man einige davon finden.
Ich möchte hier oder bei RTF`s nicht unangenehm auffallen und möchte dazu sagen: Ich hatte meine Startnummer (BDR-Jahresstartnummer) zu Hause liegenlassen und so keine am Trikot. Dies ist mir auch schon öfter passiert (vielleicht sollte ich sie permanent im Auto deponieren). Selbstverständlich habe ich aber bezahlt und kann dies auch anhand der Wertungskarte nachweisen (ohne Bezahlung keinen Stempel).

Ebenso gönn ich mir im Anschluss einer jeder RTF noch einen Kuchen/Getränk etc. und gib auch gern ein Trinkgeld, damit es sich für die Vereine auch rechnet und solche tollen Veranstaltungen weiterhin ausgeführt werden.

Ebenso habe ich und meine Vereinskollegen Spass am schnellen Fahren; selbstverständlich aber unter Berücksichtigung aller Verkehrsregeln und ohne andere zu behindern oder womöglich zu gefährden. Oft werden hier im Forum rücksichtslose Fahrer und schnell fahrende Fahrer in einen Topf geworfen. Wie gesagt, von rücksichtslos und unsportlich distanziere ich mich vehement. In der Ausübung unseren schönen Sports sollte man allerdings tolerant sein... der eine schaut sich gern die Landschaft an und genießt und der andere sieht es als Training zur Erreichung seiner persönlichen Ziele an. Wichtig dabei ist nur das Miteinander (auch anderen Verkehrsteilnehmer gegenüber) und das man sich vorbildlich aufführt. (Leider haben Radfahrer hier in Deutschland nicht die beste Lobby)
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Alles wie im richtigen Leben

Beitragvon Con-Rad » 24.07.2012, 10:12

An Dr.ucdich.schmerz

Alles wie im richtigen Leben, Rücksicht und Rücksichtslosigkeit, Ehrliche und Schnorrer.

Dass Überholende oft zu früh wieder nach rechts ziehen und den Überholten schneiden, ist besonders bei Gruppen üblich, scheint aber im Vorfeld der Cyclassics zuzunehmen. Da hilft nur, nicht zu scharf rechts zu fahren.

Die Schnorrer bei RTFs werden sich kaum verhindern lassen. Auch Träger von BDR-Nummern können dazugehören. Wenn man sie sich so anschaut (Schnorrer), glaube ich kaum, dass ihnen unsere Verachtung viel ausmacht.

Die Mehrheit ist aber rücksichtsvoll, sportlich und ehrlich, und das meist mit bewundernswerter Gelassenheit. Wir Radfahrer sind im Grunde die selbe Sorte wie Autofahrer und Finanzamt-Verfolgte. Alles wie im richtigen Leben.
Zuletzt geändert von Con-Rad am 24.07.2012, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alles wie im richtigen Leben

Beitragvon quasarmin » 24.07.2012, 11:25

Con-Rad hat geschrieben:Die Schnorrer bei RTFs werden sich kaum verhindern lassen. Auch Träger von BDR- Nummern können dazugehören. Wenn man sie sich so anschaut, glaube ich kaum, dass ihnen unsere Verachtung viel ausmacht.
Hallo Con-Rad,

ich trage bei einer RTF selbst eine BDR-Nummer, denn dazu sind sie schliesslich herausgegeben worden. Der Fahrer bzw. Fahrerin sind damit eindeutig identifizierbar.

Ich finde deine Äusserung oben unglaublich. Im Rechtsystem unseres Staates gilt (zum Glück) immer noch der Unschuldsverdacht. Ein Pauschalverurteilung von Freizeitsportler nur durch Vermutung ist unangebracht.

Armin
"Bei langen Missionen sind Läuse störend." -- Aus dem Samurai-Handbuch
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Beitragvon Con-Rad » 24.07.2012, 11:57

Lieber Armin,

ich habe niemanden verdächtigt. Leider kenne ich selbst persönlich Schnorrer, das ist kein Verdacht. Wenn du selbst, wie ich ja auch, eine BDR-Nummer hast, weisst du ja, dass das kein Beweis für den Obulus ist.
Unglaublich ist, wie du einen Text so missverstehen kannst. "Wenn man sie sich so ansieht" bezieht sich auf Schnorrer, nicht auf BDR-Nummern.

Vorsichtshalber weise ich darauf hin, dass Fahren ohne Nummer kein Hinweis auf Schnorrertum ist. Habe ich auch selbst oft gemacht (fahren ohne Nummer), weil mir das beim Jackenausziehen lästig war.

Gleich schreibt der Nächste, dass er immer RTFs ohne zu bezahlen fährt, sich die Taschen mit Riegeln vollstopft, aber "Schnorrer" als Beleidigung empfindet, weil es ja nicht verboten ist.
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Kopfgeldjäger

Beitragvon brohmann » 26.07.2012, 21:31

Dr. Schmerz hat geschrieben:Der Beginn war gemütlich und die Gruppe wurde auf den ersten Kilometern immer größer, doch die Fahrer waren nicht von hinten aufgefahren, sondern stießen aus den umliegen Seitenstraßen hinzu. Doch wo war die Startnummer? Reaktion auf Nachfrage, auch an die Mitglieder eines bekannten Harburger Vereins, keine... In Summe sind allein in dieser Gruppe 7 Schwarzfahrer am Start gewesen. Auf den Bildern 299 -300 kann man einige davon finden.
Hallo Dr. Schmerz,

vielen Dank für die Hinweise auf die Schwarzfahrer!

Ich würde mich freuen, wenn du im nächsten Jahr auf unserer RTF Jagd auf die Schwarzfahrer machen könntest. Ein Bonus von 20 % für jeden Gefangenen und ein Trikot mit dem Aufdruck "Dorfsheriff" sollten doch Anreiz genug sein.

Viele Grüße
Sönke Brohmann
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Sönke Brohmann
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Re: Kopfgeldjäger

Beitragvon Dr. Schmerz » 28.07.2012, 14:01

Dr. Schmerz hat geschrieben:Ich würde mich freuen, wenn du im nächsten Jahr auf unserer RTF Jagd auf die Schwarzfahrer machen könntest. Ein Bonus von 20 % für jeden Gefangenen und ein Trikot mit dem Aufdruck "Dorfsheriff" sollten doch Anreiz genug sein.
Netter Scherz! Unter 70% läuft nichts! Das Trikot nehme ich bitte in Grün-Weiß!

Ich würde mich freuen, wenn die RG Fahrer mit gutem Beispiel vorangehen und auch auf unserer Veranstaltung ihre Nummer - sichtbar - tragen würden. Der Angesprochene ohne ausreichende Einsicht wird sich sicher erinnern.

007 übernehmen Sie!
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Beitragvon UweK » 01.08.2012, 21:29

Ups... ich sehe gerade, dass ich ganz vergessen hatte meinen Bericht noch zu schreiben... Also, der Vorabend bzw. die Vornacht ging schon "gut" los, nach dem Putzen des RR's noch eben den Reifendruck schnell mal nachjustieren, so weit so gut, doch als ich die Schutzkappe vom Vorderrad abdrehte kam, gleich das ganze Ventil mit einem großen Knall mit hinaus...

Klasse, dachte ich mir, ist gerade gute 1.000 km gelaufen :-( Okay, ich schraubte es zurück und pumpte den Reifen auf die üblichen 8,5 bar... Am nächsten morgen wollte ich wie so häufig ganz früh da sein, um noch an meiner ehemaligen Uni zu frühstücken... doch dann gerade die 3 Stockwerke hinab gelaufen, stellte ich fest, dass das VR nur noch minimalen Luftdruck hatte... Also schnell noch den Ersatzschlauch geholt...

Irgendwie quälte ich mich dann die paar Meter von der S Harburg Rathaus zur TUHH, wo mich nach der Anmeldung ein freundlicher "Service"-Techniker mit seiner Erfahrung fix meinen Schlauch wechselte. *Ganz große Klasse*, du hast mir die RTF gerettet...

Kurz vor dem Start habe ich dann die anderen Foris auch getroffen *freu*, seit längerer Zeit endlich mal wieder ein großer HFS-Start. Nach der K1 trennten sich dann unsere Wege, da ich meine 120er Runde fahren wollte, die mir zugewiesene neue Gruppe zog kurz nach der Feldertrennung von dannen...

An der K2 traf ich dann auf Robert und klönte ein wenig (oder doch ein bissl mehr?!), die Gruppe danach war super... es ging flott die Berge rauf :-)

Schon mal interessant, dass die ersten Bilder von mir beim Pause machen sind, aber so ist das halt, wenn Helmut verschläft... Aber es folgen auch noch 2 Bilder von einer leichten Steigung nach der K2...

Zum Schluss ging mir dann doch ganz schön der Saft aus, letztes Jahr waren die Harburger Berge mein einziges Trainingsgebiet, mit einem viel schwereren Rad, aber sehr effektiv; dieses Jahr hab ich mich doch sehr schwer getan... Da muss ich wohl in meinem Urlaub in 2 Wochen (um die Cyclassics) dann wohl noch ein bissl häufiger hin, um wieder richtig fit zu werden :-)

Fazit: Eine Klasse RTF, jede Menge Höhenmeter und viel Abwechslung.

Da ich nächste Woche dann in Heidelberg bin (von So-So) werden wir uns erst zu den Cyclassics wiedersehen...

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