RTF Durch Marsch und Geest '10, Heide (Berichte)

Fernhusumerin
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RTF Durch Marsch und Geest '10, Heide (Berichte)

Beitragvon Fernhusumerin » 29.08.2010, 19:11

Trotz der schlechten Wetterprognose habe ich mich am Morgen auf dem Weg nach Heide gemacht. Heide hat irgendwie oft Pech mit dem Wetter, so haben sich auch nur 68 mehr oder weniger regenfeste Radler am Start eingefunden, von denen 8 vom RSV Husum kamen.

Das erste Streckenstück war sehr schön, sogar die Sonne guckte hervor, doch dann auf dem zweiten Stück kam ein richtig heftiger Regenguß runter. so habe ich mich denn dazu entschieden Bunsoh nur einmal anzufahren und es heute bei 76 km zu belassen, ich fühlte mich auch irgendwie nicht fit.

Erstmal unter die warme Dusche und dann ne Frikadelle mit lecker Nudelsalat... die Heider hatten auch ordentlich aufgetischt (für die paar Leute).

Ich hoffe die Heider haben nächstes Jahr mehr Glück mit dem Wetter!
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Kettendeo
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feucht und fröhlich

Beitragvon Kettendeo » 30.08.2010, 08:48

Dass man gestern in Heide nicht trocken ins Ziel kommen würde, war bereits am Vortag klar. Alle gut 70 Teilnehmer waren entsprechend bekleidet und wurden vom Veranstalter um 09:00 Uhr mit den kurzen Worten: "Bei dem Schietwetter wollen wir nicht so lange schnacken" auf die Reise geschickt.

Wir sind als Familientross hinter dem Feld hergefahren und hatten Ditmarschen fast für uns alleine. Das erste Teilstück führte über nagelneuen Teer :D (die Arbeiten waren erst am Samstag um 17:00 Uhr beendet worden) am Eider Deich entlang. Der Wind schob und die Wolken verschonten uns noch! 4 km vor der Kontrolle wurde dann der erste Vollwaschgang eingelegt. Damit war klar, dass es die 75er Runde werden würde. Danach wurde das Wetter besser, klarte etwas auf und in Bunsoh beim zweiten Depot schien sogar die Sonne. Der Milchreis schmeckte sehr lecker, wie die gesamte Verpflegung und Betreuung keine Wünsche offen ließen. :GrosseZustimmung:

Nach einem kurzen Schnack über Teilnehmerzahlen, die Ungerechtigkeit des Wetters und der generellen Problematik Helfer für RTF-Veranstaltungen zu aktivieren, machten wir uns auf den Weg ins Ziel. Der Regen wollte wohl in dieselbe Richtung. Platten bei Jan vorne: Kleine Technikstunde im Familienkreis mit Wasserkühlung von oben. Als Hemmingstedt in Sicht kam, sahen wir dahinter nur noch eine tiefschwarze Wand. Hätte ja vielleicht noch klappen können, so 7 km vor dem Ziel. :cry: Hat es aber nicht. Erst kein Glück: Starkregen von der Seite und dann kam auch noch Pech dazu: Platten bei Jan hinten.

Der Reifenwechsel unter Wasser verlief erstaunlich gut, so dass wir fix die letzten Kilometer hinter uns bringen konnten. Spaß hat es uns dennoch gemacht, auch wenn wir keinen Erschwernispunkt für die Wertungskarte mitnehmen konnten. Mit Schutzblechen und den richtigen Klamotten kann man irgendwie auch bei solchem Wetter fahren. Die ganz große Freude bleibt bei 12 Grad im August aber doch auf der Strecke.
Die Wirkung von wasserdichten Socken, Überschuhen und Regenjacken wird überschätzt (Prenzlau 2009)

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