Neue Ideen zum Fortbestand von RTF (Diskussion)

bikerede

Neue Ideen zum Fortbestand von RTF (Diskussion)

Beitragvon bikerede » 02.05.2010, 19:27

So nun habe ich mir die vielen Beiträge mal in Ruhe durchgelesen, nicht nur zu diesem Thema (Anmerkung Helmut: Ausgangthema war "Stargeld für RTF"). Leider muss auch ich feststellen, das Kritik in diesem Forum nicht gerne gesehen wird. Aber man muss hier ja nicht schreiben wer nicht will. Aber dann bewegt man auch nichts. Kritik ist der Motor unseres Handelns und Seins. Nicht war Helmut???

Zum Thema: Vereinsarbeit ist schwierig und altmodisch. RTF´s sind altmodisch, vllt. sinnvoll, aber nicht notwendig um Radsport zu trainieren, auszuleben etc. An den Kontrollstellen findet man überwiegend Vereinsmitglieder im fortgeschrittenen Alter Ü 50. Häufig stelle ich auch fest, das mache Kontrollstellen mit nur 2 Leuts "bestückt" sind. Zu wenig wenn ne Horde Wahnsinniger Essen, Getränke und Stempel haben wollen. Das gleiche gilt für die Anmeldestellen. Immer öfters werden auch Radunkundige an die Tische gesetzt, die von fast nix eine Ahnung haben, wissen nicht mal wie eine RTF Karte auszufüllen ist. Warum tun Veranstalter dies? Weil kein bis wenig Personal da ist. Also nix gegen die "Alten Herren und Damen", aber bringt das alte Denken und Handeln den Radsport weiter?

Das bekannte Strickmuster der Radsportvereine hat sich in den letzten 15 Jahren nicht verändert. Die RTF´s sind immer die gleichen, die gleichen Strecken, häufig immer schlechtere Verpflegung, schlechte Medienvorbereitung (WWW), steigende Preise. Ja das liebe Geld, Genehmigungverfahren kosten Geld, Mühe und wofür? Die meisten Nicht BDR Fahrer machen vieles kaputt, sie fahren über rote Ampeln, BDR-Mitglieder tun dies auch, sicher, viele zahlen nicht, kennen weder Benehmen noch sonst irgendwelche Regeln.

Der RTF ist tot, die Teilnehmerzahlen sinken, das ist Fakt. Zu viele Termine in einer Region an einem Wochenende, zu viel Konkurenz.
Zumindest in der Hannover Region.

Neue Ideen, neue Inhalte, neue Konzepte müssen her. Z. B. RTF nur für BDR-Fahrer die organisiert sind, keine "privaten Trimm-Fahrer", gemeinsamer Start, wie vor 10 Jahren noch, heute fährt doch jeder schon 30 Min. früher los. Trimmfahrer sollten dreifach drauf zahlen.

Hat jemand mehr Ideen?
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Beitragvon Konkursus » 02.05.2010, 20:55

Dreifaches Startgeld für Trimmfahrer find ich gut. Es ist überhaupt eine perfekte Idee.

Mehr Geld kann ich nämlich gar nicht sparen. Ich fahre dann nämlich zu keiner RTF mehr (und störe dort auch die BDR-Fahrer nicht mehr) und mache statt dessen eine zusätzliche Trainingsfahrt mit Freunden und Bekannten.

Startgeld wird gespart und Spritgeld obendrauf. Dass ich keinen preiswerten Kuchen mehr bekomme (teilweise nur 50 Cent/Stück), muss und kann ich wohl verschmerzen.

Ich bin gestern die RTF "Roter Fuchs" gefahren mit 478 Teilnehmern. Nach den Statistiken der Vorjahre verteilen sich die Starter je zu 50% auf BDR- und die blöden Trimmfahrer. Wenn man die erst einmal endlich weg hat, bleiben 239 BDR-Fahrer für die verschiedenen Strecken. Unter Berücksichtigung der verschiedenen angebotenen Strecken bleibt einem nur noch übrig, frei nach Loriot zu fragen: "Ja, wo fahren sie denn".

Wenn Ideen gefragt sind, sollte man die Sache vielleicht noch weiterspinnen. Auch jeder BDR-Fahrer, der nicht in der Lage ist, die RTF mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mindestens 30 km/h zu fahren (kann natürlich auch erhöht werden), sollte ein zusätzliches Startgeld bezahlen.

Ich glaube, weitere Ideen sollten doch kein Problem sein. :mad: :mad:

Viele Grüße

Konkursus
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Beitragvon Netzmeister » 02.05.2010, 21:22

Einige der hier geposteten Gedanken wurden sicher schon in die Tat umgesetzt. Anders ist es nicht zu erklären, warum eine der besten (wenn nicht die beste) RTF in Niedersachsen auf unbestimmte Zeit eingestellt wurde: Achter de Diecken in Aurich, war lange Zeit mein Saisonhöhepunkt und wurde vom MTV Aurich dieses Jahr nicht mehr angemeldet. So weit zu hören und zu lesen war, wird es erst einmal keine Neu- bzw. Wiederauflage geben. Ein echter Verlust für die RTF-Szene.

Auf der anderen Seite wurden dieses Jahr mehr RTFs als je zuvor angemeldet und gerade im Großraum Hannover braucht man mittlerweile kein Auto mehr, um regelmäßig Veranstaltungen zu besuchen. Allerdings werden RTFs austauschbar und langweilig - 20 Jahre RTF mit immer den gleichen Strecken und du brauchst keine Beschilderung mehr :? .

Um den RTFs nicht den Todesstoß zu versetzten, braucht man neue Ideen und engagierte junge Menschen, die sich nicht an den Spielekonsolen selbst verblöden. Erfahrungen der alten Hasen und die Ideen junger Mitglieder müssen zusammengeführt werden. Nur so lassen sich neue Impulse verwirklichen und die RTF am Leben erhalten.
Der Mensch wird ueberall geschaetzt, der mit Kritik auch Taten setzt.
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Beitragvon mad.mat » 02.05.2010, 21:24

Ich hab mich auch immer geschämt als Trimmfahrer zu starten, deshalb hab ich jetzt ne Nummer und bin ganz toll.

Trimmfahrer sollten am Start für mindestens 30 Euro ein Timmy Trikot erwerben müssen, dass dann auch zwingend getragen werden muß.
Wir sehen uns da oben, Tschüss Helmut
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Beitragvon Helmut » 02.05.2010, 21:59

bikerede hat geschrieben:Leider muss auch ich feststellen, das Kritik in diesem Forum nicht gerne gesehen wird. Aber man muss hier ja nicht schreiben wer nicht will. Aber dann bewegt man auch nichts. Kritik ist der Motor unseres Handelns und Seins. Nicht war Helmut???
Und nun? Was soll Deine Kritik an meinem Handeln denn bitte bewirken? Zunächst löst sie bei mir nur ratloses Kopfschütteln aus. Wenn Du als "mein Motor" agieren möchtest, musst Du schon konkret werden, was ich deiner Meinung nach wann und wie falsch gemacht habe und wie ich es nach deiner Überzeugung besser gemacht hätte.

Ich habe nichts gegen Kritik, aber sie sollte konstruktiv und auf die Sache, nicht auf die Person ausgerichtet sein. Wer dies nicht achtet, der muss mit Kritik an der eigenen Person rechnen, nicht nur von mir.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
bikerede

Beitragvon bikerede » 03.05.2010, 06:30

Konkursus hat geschrieben:Dreifaches Startgeld für Trimmfahrer find ich gut. Es ist überhaupt eine perfekte Idee.

...

Wenn Ideen gefragt sind, sollte man die Sache vielleicht noch weiterspinnen. Auch jeder BDR-Fahrer, der nicht in der Lage ist, die RTF mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mindestens 30 km/h zu fahren (kann natürlich auch erhöht werden), sollte ein zusätzliches Startgeld bezahlen.

Ich glaube, weitere Ideen sollten doch kein Problem sein. :mad: :mad:
Genau so sollten wir es machen.... Feine Idee....
bikerede

Beitragvon bikerede » 03.05.2010, 06:44

So nun mal Spaß beiseite: Helmut, es wäre ne feine Sache gewesen, du wärst nicht gleich wieder auf feine, leichte Kritik angesprungen wärst, sondern hättest es einfach mal so hingenommen, dann wären wir sicher schon etwas weiter. Fakt ist, das einige Schreiber neben dir und du selbst, ehrlich gesagt immer den selben Inhalt publizieren. Nur die RTF´s werden ausgetauscht. Und das schlimme daran ist, dass immer die selben Pappnasen es sind, die hier Dinge veröffentlichen und publizieren was für tolle Radsporthechte sie doch sind, aber grundsätzlich bei fast jedem RTF gegen Regeln verstoßen. Einige haben dich schon mal dran erinnert, du solltest das wirklich geschehene mal überprüfen. Die RTF-Welt ist nicht mehr die, die sie mal noch 10 Jahren war.

Kritik kann ich nur an Personen richten und wenn es nicht hilft, dann werden sie geholfen. Damit dann was ankommt, muss man dann auch mal zum Schlag unter die Gürtellinie ansetzen, ansetzten wohl bemerkt.

Hast du denn nun auch was zum Thema zu schreiben?

Ich bin der Meinung das Trimmfahrer komplett ausgeschlossen werden sollten, um in der Hoffnung zu sein, sie würden sich einem Verein anschliessen. Das wäre ein Gewinn für alle. Warum ich gegen die Trimmfahrer bin: Ganz einfach: Am Samstag in Giesen war eine Gruppe Triathleten aus Hildesheim auf der 115 km Runde unterwegs. Davon mal abgesehen das die Jungs 20 km vor dem Ziel nicht mehr konnten und von mir als 43ig-jähriger in Ziel "geschleppt" wurden, wiesen sie nun mal nicht gerade den Hauch einer Gruppendynamik auf. Die Jungs sind es nun mal gewohnt nur allein zu fahren. Kurz um: die Jungs konnten und werden es wohl auch nicht mehr lernen in einer Gruppe zu fahren.

Das ist nur ein Grund. Einer von vielen.
bikerede

Beitragvon bikerede » 03.05.2010, 06:44

Netzmeister hat geschrieben:Einige der hier geposteten Gedanken wurden sicher schon in die Tat umgesetzt. Anders ist es nicht zu erklären, warum eine der besten (wenn nicht die beste) RTF in Niedersachsen auf unbestimmte Zeit eingestellt wurde: Achter de Diecken in Aurich, war lange Zeit mein Saisonhöhepunkt und wurde vom MTV Aurich dieses Jahr nicht mehr angemeldet. So weit zu hören und zu lesen war, wird es erst einmal keine Neu- bzw. Wiederauflage geben. Ein echter Verlust für die RTF-Szene.
Kannst du uns auch verraten, warum der RTF eingestellt wurde?
bikerede

Beitragvon bikerede » 03.05.2010, 06:47

Netzmeister hat geschrieben:Um den RTFs nicht den Todesstoß zu versetzten, braucht man neue Ideen und engagierte junge Menschen, die sich nicht an den Spielekonsolen selbst verblöden. Erfahrungen der alten Hasen und die Ideen junger Mitglieder müssen zusammengeführt werden. Nur so lassen sich neue Impulse verwirklichen und die RTF am Leben erhalten.
Genau das ist der Punkt. Hinzu sollten sich dann auch noch Zeitgenossen gesellen, die Kritikfähig sind.
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Beitragvon thomas-hh » 03.05.2010, 08:04

Da ich nicht zu den Fahrern gehöre, die sich hier mit Heldentaten zu Wort melden, aber dafür zu den vielen, die sich an die Regeln (für die es ja gute Gründe gibt) halten, äußere ich mich jetzt auch mal. Schon vor ein, zwei Jahren war ich ziemlich angefressen, als hier jemand von den "Einzelfahrern, die in der Gegend rumtingeln" schrieb. Ziemlich kurzsichtig, wie ich fand.
bikerede hat geschrieben:Ich bin der Meinung das Trimmfahrer komplett ausgeschlossen werden sollten, um in der Hoffnung zu sein, sie würden sich einem Verein anschliessen. Das wäre ein Gewinn für alle. Warum ich gegen die Trimmfahrer bin: Ganz einfach: Am Samstag in Giesen war eine Gruppe Triathleten aus Hildesheim auf der 115 km Runde unterwegs. Davon mal abgesehen das die Jungs 20 km vor dem Ziel nicht mehr konnten und von mir als 43ig-jähriger in Ziel "geschleppt" wurden, wiesen sie nun mal nicht gerade den Hauch einer Gruppendynamik auf. Die Jungs sind es nun mal gewohnt nur allein zu fahren. Kurz um: die Jungs konnten und werden es wohl auch nicht mehr lernen in einer Gruppe zu fahren.

Das ist nur ein Grund. Einer von vielen.
Herrje, ich glaube, da wirst Du enttäuscht werden. Mal abgesehen davon, dass ich den Begriff "Trimmfahrer" für altbacken und ziemlich bescheuert halte, gehöre ich zu den RTF-Teilnehmern, die sich keinem Verein angeschlossen haben. Wenn ich das wollte, dann hätte ich es getan. Und ein Ausschluss von den RTF wird weder mich noch das Gros der Teilnehmer zu einem Vereinseintritt veranlassen.

Abgehalten hat mich bisher nicht, dass man ein, zwei Mal im Jahr zu gemeinschaftlicher Arbeit herangezogen wird oder dieser popelige Vereinsbeitrag, der durch Vorteile locker aufgewogen wird, sondern schlicht Zeitmangel (der mich auch seit zwei Jahren von RTFs abhält), Nullbock auf Vereinsmeierei und Rudolf Scharping als BDR-Chef. Diese Gründe mögen für Dich nicht ausreichend sein, für mich sind sie es.

Wenn Einzelfahrer nun an RTFs nicht mehr teilnehmen dürften, wird dies nicht zu einem Wachstum der Vereine beitragen, sondern sie weiter aushungern. RTFs sind schließlich auch Werbeveranstaltungen für die ausrichtenden Vereine.

Naja, von einer Gruppe von Triathleten auf die große Anzahl Einzelfahrer zu schließen, ist ziemlich :roll: schlicht gedacht. Wenn dies aber nur ein Grund von vielen ist, dann führe sie doch auf. Möglicherweise bekommst Du dann mehr Zustimmung.

In folgenden Punkten, die Dich offensichtlich nerven, gebe ich Dir uneingeschränkt Recht, weil sie die Genehmigungen für derartige Veranstaltungen gefährden und der Leistung der Vereinsmitglieder nicht gerecht werden:

- Nichteinhalten der Verkehrsregeln (übrigens wurde ich von Vereinsmitgliedern angefaucht, als ich an einer roten Ampel anhielt,: "Das ist ein Industriegebiet und es ist Sonntag". Und?
- Starten außerhalb der offiziellen Startorte und vor den Startzeiten. Hier wird die Nachbarschaft am wenigsten genervt und Informationen zur Strecke (Baustellen, Straßenzustand etc.) gegeben. Übrigens wird dies gern auch von Gruppen anderer Vereine praktiziert, weniger von Nichtvereinsmitgliedern.
- Nichtentrichten des RTF-Beitrages.
- RTFs als Rennen statt als Vergnügen zu betrachten, bei dem man andere Fahrer kennenlernen, die Landschaft genießen und sich sportlich betätigen kann.

Wenn sich aber jemand ein wenig überschätzt und auf der Strecke schwächelt..... dann, finde ich, sollte dies kein Problem sein. Freu' Dich, dass Du gut genug warst, so eine Gruppe ins Ziel zu schleppen. Hättest Du ja nicht müssen.

Schließt Nichtmitglieder ruhig aus, bekommt RTFs leichter genehmigt, fahrt in Kleinstgruppen durch die Landschaft, behindert den motorisierten Verkehr weniger, könnt Eure Beiträge und Gebühren an den BDR nicht mehr bezahlen (der sich dann Figuren wie Scharping hoffentlich nicht mehr leisten kann) und schaut entspannt zu, wie ein Verein nach dem anderen den Bach runtergeht - und seht dann ein, dass dies nicht die Lösung war, um Vereine zu verjüngen, moderner zu gestalten (auch die Eigenwerbung per Internet). Mir wurscht, denn wenn ich als schmarotzender, anarchistischer Einzeltingler betrachtet werde, der nur ein Hindernis auf dem Weg der Erneuerung des Radsports darstellt, dann kann ich auf RTFs auch verzichten. Ich habe nämlich ein anderes Bild von mir.

Ich winke dann ;-) mal - weniger grinsend - hinter den Vereinen her, die sich dann auflösen.

In diesem Sinne und gar nicht böse.

Thomas
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Dilemma...

Beitragvon Blueberry » 03.05.2010, 08:41

Moin,

ich glaube, ein großer Teil er RTF-Szene steckt in einem Dilemma... auf der einen Seite möchte man gern die Tradition der RTFs pflegen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wie weiter oben geschrieben wurde - es hat sich seit (mindestens) 15 Jahren nichts geändert, ausser das viele Helfer und Teilnehmer in Würde gealtert sind.

Aber wollen die meisten RTFler eigentlich Veränderungen? Klar, ab und an mal ne neue Strecke, aber eigentlich ist es doch auch angenehm, die alten Strecken aus dem FF zu kennen... Neue Startorte? Och nöö, bei dem alten weiss ich wenigsten, wie ich da hin komme und wo die Klos und Duschen sind...

Verpflegung: Ich schlage eine Wetter bei Gottschalk vor - erkenne mindestens 5 RTFs am Kuchen, an den Riegeln und am Getränk...

Und ich muss gestehen, ich bin jemand, der durchaus auch diese o. g. Punkte geniesst...

Das Problem ist sicherlich, dass so eine RTF auf den Schultern der "Alten" ruht... sowohl von der Organisation als auch bei der "geordneten" Durchführung (Anhalten an den Ampeln, Beachten der StVO etc.). Die "Jungen" wollen eher den Spassfaktor. Sich aber nicht wirklich in die Organisation so einer RTF einbringen oder sich Gedanken machen, was könnte man verbessern oder wie könnte man RTFs wieder attraktiver machen.

Ok, das mag jetzt alles etwas pauschal sein, aber grundsätzlich sind das meine Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema. Keine Lösung ist es auf jeden Fall, die sog. "Trimmfahrer" ausschliessen zu wollen oder aber mit höherem Startgeld zwingen, Vereinsmitglied zu werden...

Ich persönlich mag die RTF Szene so wie sie ist. Für das Fehlverhalten der Teilnehmer kann der Veranstalter ja nichts. Jeder Teilnehmer kann für sich selbst entscheiden, ob er die 10 Euro zahlen und 50 km mit dem Auto zum Startort fahren will. Und jeder kann schliesslich in den Verein seiner Wahl eintreten und aktiv an neuen Ideen und Verbesserungen mitarbeiten.

Wer es nicht will - bleibt eben zu Hause und fährt mit seinen Kumpels eben eine kostenlose Runde.
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Beitragvon Netzmeister » 03.05.2010, 10:32

bikerede hat geschrieben: Kannst du uns auch verraten, warum der RTF eingestellt wurde?
Nein.
Aber Du kannst den MTV Aurich mal befragen, der wird die Antwort ganz sicher wissen.
Der Mensch wird ueberall geschaetzt, der mit Kritik auch Taten setzt.
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Beitragvon Oldboy » 03.05.2010, 10:40

mad.mat hat geschrieben:Ich hab mich auch immer geschämt als Trimmfahrer zu starten, deshalb hab ich jetzt ne Nummer und bin ganz toll.

Trimmfahrer sollten am Start für mindestens 30 Euro ein Timmy Trikot erwerben müssen, dass dann auch zwingend getragen werden muß.
:Greis: und was mach ich mit meinem Elbkult Trikot ????
Ich würde es Dir schenken, aber Du fährst ja jetzt auch immer die kurzen Strecken :Totlach:
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Beitragvon snief » 03.05.2010, 13:19

Fehlverhalten etc. hat nichts mit Vereinszugehörigkeit oder nicht zu tun. Insofern gewinnt man mit Ausschluss von Nicht-BDRlern gar nix.

Im übrigen kann ich allen, die Ideen und Wünsche an modernere, attraktivere, günstigere RTFs haben - nicht nur virtuell meckern, sondern rein in die Organisation. Es liegt doch auch an jedem einzelnen, wie die Zukunft solcher Veranstaltungen aussieht.
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Beitragvon Helmut » 03.05.2010, 13:20

bikerede hat geschrieben:So nun mal Spaß beiseite: Helmut, es wäre ne feine Sache gewesen, du wärst nicht gleich wieder auf feine, leichte Kritik angesprungen wärst, sondern hättest es einfach mal so hingenommen, dann wären wir sicher schon etwas weiter.
Wer mich kritisiert, wird eine Antwort von mir bekommen. Ob uns das weiterbringt, hängt von der Kritik ab. Die von Dir an mir vorgetragene hilft mir nicht. Das gilt auch für dieses Statement von Dir.
bikerede hat geschrieben:Fakt ist, das einige Schreiber neben dir und du selbst, ehrlich gesagt immer den selben Inhalt publizieren. Nur die RTF´s werden ausgetauscht.
Auf allen Fernsehkanälen sind immer die gleichen Kommentatoren zu sehen. Wenn man die des einen Kanals langweilig findet, sollte man auf einen anderen wechseln.
bikerede hat geschrieben:Und das schlimme daran ist, dass immer die selben Pappnasen es sind, die hier Dinge veröffentlichen...
Ja, das gilt auch für diesen Fred, in dem man immer die gleichen Forumsnamen lesen kann, Deinen gleich fünf mal und es könnte mehr werden. Wer's langweilig oder nervig findet, sollte einfach nicht hinschauen.
bikerede hat geschrieben:... aber grundsätzlich bei fast jedem RTF gegen Regeln verstoßen.
Das ist pauschaliert und maßlos übertrieben. Eine Unverschämtheit so etwas zu schreiben.
bikerede hat geschrieben:Einige haben dich schon mal dran erinnert, du solltest das wirklich geschehene mal überprüfen.
Und wenn man mich hundert Mal dazu auffordert, so kann und werde ich dies nicht tun. Wenn jemand etwas falsches liest, kann er mich darauf hinweisen. Wenn ich es dann für nötig erachte, werde ich dem Hinweis folgen.
bikerede hat geschrieben:Die RTF-Welt ist nicht mehr die, die sie mal noch 10 Jahren war.
Da hast Du recht. Was sich allerdings geändert hat, wie das zu werten ist und wie man darauf reagieren sollte, kann ich zwischen Deinem und meinem Standpunkt kaum Gemeinsamkeiten erkennen.
bikerede hat geschrieben:Kritik kann ich nur an Personen richten und wenn es nicht hilft, dann werden sie geholfen. Damit dann was ankommt, muss man dann auch mal zum Schlag unter die Gürtellinie ansetzen, ansetzten wohl bemerkt.
Da verwechselst Du was. Klar kann man Kritik immer nur an Personen richten. Man sollte dies allerdings tun, ohne dabei persönlich zu werden, wenn es um die Sache geht. Das ist Teil der Kritikfähigkeit, die Du ja einforderst. Wenn es allerdings um das Verhalten von Personen geht, muss man persönlich werden, so wie ich gleich.
bikerede hat geschrieben:Damit dann was ankommt, muss man dann auch mal zum Schlag unter die Gürtellinie ansetzen, ansetzten wohl bemerkt.
Da scheinst Du mir von Dir auf andere zu schließen. Du benutzt zwar das Wort "Kritikfähigkeit", verstehst aber offensichtlich dessen Sinn nicht. Auch "ansetzen" ist nicht akzeptabel, wenn es weltöffentlich geschieht. Mit dieser Meinung bist Du hier nicht willkommen.
bikerede hat geschrieben:Hast du denn nun auch was zum Thema zu schreiben?
Das tun ja schon andere. Ich muss mich nicht mit jeder Idee beschäftigen, Deine finde ich so irrwitzig, dass ich keine Lust habe dagegen zu schreiben.
Zuletzt geändert von Helmut am 03.05.2012, 22:50, insgesamt 2-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Helmut » 03.05.2010, 15:56

Liebe Leute,

wer verwertbare Ideen hat zum Thema RTF und wie man sie weiter verbessern kann, der mache bitte ggf. je Idee einen neuen Fred auf, damit die in diesem von Anfang völlig verunglückten Fred nicht untergehen.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
bikerede

Beitragvon bikerede » 04.05.2010, 08:03

Helmut hat geschrieben:
bikerede hat geschrieben:So nun mal Spaß beiseite: Helmut, es wäre ne feine Sache gewesen, du wärst nicht gleich wieder auf feine, leichte Kritik angesprungen wärst, sondern hättest es einfach mal so hingenommen, dann wären wir sicher schon etwas weiter.
Wer mich kritisiert, wird eine Antwort von mir bekommen. Ob uns das weiterbringt, hängt von der Kritik ab. Die von Dir an mir vorgetragene hilft mir nicht. Das gilt auch für dieses Statement von Dir.
bikerede hat geschrieben:Fakt ist, das einige Schreiber neben dir und du selbst, ehrlich gesagt immer den selben Inhalt publizieren. Nur die RTF´s werden ausgetauscht.
Auf allen Fernsehkanälen sind immer die gleichen Kommentatoren zu sehen. Wenn man die des einen Kanals langweilig findet, sollte man auf einen anderen wechseln.
bikerede hat geschrieben:Und das schlimme daran ist, dass immer die selben Pappnasen es sind, die hier Dinge veröffentlichen...
Ja, das gilt auch für diesen Fred, in dem man immer die gleichen Forumsnamen lesen kann, Deinen gleich fünf mal und es könnte mehr werden. Wer's langweilig oder nervig findet, sollte einfach nicht hinschauen.
bikerede hat geschrieben:... aber grundsätzlich bei fast jedem RTF gegen Regeln verstoßen.
Das ist pauschaliert und maßlos übertrieben. Eine Unverschämtheit so etwas zu schreiben.
bikerede hat geschrieben:Einige haben dich schon mal dran erinnert, du solltest das wirklich geschehene mal überprüfen.
Und wenn man mich hundert Mal dazu auffordert, so kann und werde ich dies nicht tun. Wenn jemand etwas falsches liest, kann er mich darauf hinweisen. Wenn ich es dann für nötig erachte, werde ich dem Hinweis folgen.
bikerede hat geschrieben:Die RTF-Welt ist nicht mehr die, die sie mal noch 10 Jahren war.
Da hast Du recht. Was sich allerdings geändert hat, wie das zu werten ist und wie man darauf reagieren sollte, kann ich zwischen Deinem und meinem Standpunkt kaum Gemeinsamkeiten erkennen.
bikerede hat geschrieben:Kritik kann ich nur an Personen richten und wenn es nicht hilft, dann werden sie geholfen. Damit dann was ankommt, muss man dann auch mal zum Schlag unter die Gürtellinie ansetzen, ansetzten wohl bemerkt.
Da verwechselst Du was. Klar kann man Kritik immer nur an Personen richten. Man sollte dies allerdings tun, ohne dabei persönlich zu werden, wenn es um die Sache geht. Das ist Teil der Kritikfähigkeit, die Du ja einforderst. Wenn es allerdings um das Verhalten von Personen geht, muss man persönlich werden, so wie ich gleich.
bikerede hat geschrieben:Damit dann was ankommt, muss man dann auch mal zum Schlag unter die Gürtellinie ansetzen, ansetzten wohl bemerkt.
Da scheinst Du mir von Dir auf andere zu schließen. Du benutzt zwar das Wort "Kritikfähigkeit", verstehst aber offensichtlich dessen Sinn nicht. Auch "ansetzen" ist nicht akzeptabel, wenn es weltöffentlich geschieht. Mit dieser Meinung bist Du hier nicht willkommen.
bikerede hat geschrieben:Hast du denn nun auch was zum Thema zu schreiben?
Das tun ja schon andere. Ich muss mich nicht mit jeder Idee beschäftigen, Deine finde ich so irrwitzig, dass ich keine Lust habe dagegen zu schreiben.
Helmut, leg dich wieder hin.....Du hast kein Plan
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Beitragvon Müllbeutelchen » 04.05.2010, 10:49

Irgendwie verstehe ich den ganzen Beitrag hier nicht. Ich selber fahre meine 10te RTF Saison.

Bislang kann ich keine Anzeichen für den hier heraufbeschworenen Tod der Szene erkennen, im Gegenteil. Mein Eindruck ist, das die Zahl der Teilnehmer immer noch zunehmend ist. Natürlich gibt es bei einzelnen Veranstalltungen mal kleine Schwankungen, die aber bei genauer Betrachtung auf Wetter und Parallel-Termine (HH-Marathon oder andere RTFs) zurückzuführen sind.

Was wird denn hier erwartet? Jährliche Zuwachszahlen von >10%? Es handelt sich hier doch nicht um Aktiengesellschaften, zum Glück!!!

Gruß M
Zuletzt geändert von Müllbeutelchen am 04.05.2010, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 04.05.2010, 12:38

bikerede hat geschrieben:Helmut, leg dich wieder hin.....Du hast kein Plan
Das werde ich nicht tun, nur weil du das möchtest.

Und rate mal, wie wichtig es mir ist, ob du der Meinung bist, ob ich einen Plan hätte...
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon quasarmin » 04.05.2010, 14:11

Müllbeutelchen hat geschrieben:Irgendwie verstehe ich den ganzen Beitrag hier nicht. Ich selber fahre meine 10te RTF Saison.
......
Was wird denn hier erwartet? Jährliche Zuwachszahlen von >10%? Es handelt sich hier doch nicht um Aktiengesellschaften, zum Glück!!!
Moin

sehe ich genauso. Der Radsport bzw. Freizeitradfahren war eine Zeitlang ein ziemlicher Trend. Nun sind letztes Jahr ein paar RTFs ins Wasser gefallen, und die Teilnehmererwartungen waren zum Teil extrem hochgeschraubt. Dann der langanhaltende Schnee (Kälte war bisher nicht das Problem) der einige CTF vereitelt hat. Kein Wunder wenn die Szene nur langsam wieder in Schwung kommt. Mit den RTF-Beiträgen hat das denk ich nicht viel zu tun. Vielleicht ist auch inzwischen so etwas wie eine Sättigung eingetreten, die jetzt als rückläufige Entwicklung gesehen wird, weil das Wachstum nicht mehr so läuft wie die Jahre zuvor. Ein gutes Beispiel für den Trend sind Jedermannsrennen wie die CC, trotz ständig erhöhter Teilnahmekosten und immer weniger Leistung nehmen die Teilnehmerzahlen zu. Das sollte doch zu denken geben. Nur in Berlin war wohl die Erwartungshaltung ein wenig optimistisch.

Ich denke, der Trend zum Radsport ist ungebrochen, mag sein, dass die RTF als Veranstaltung nicht mehr jeden anspricht, und hier über neue Anreize wie Zeitmessung/Zeitlimits oder Ähnliches nachgedacht werden sollte. Ich selbst bekenne mich auch zu denen, die keine RTFs fahren, das hat sich aber aus meinem Fahrstil heraus entwickelt. Ich kann unmöglich in Gruppen mit Hand ständig am Bremshebel durch die Gegend rauschen in der ständig "Vorne" .. "Hinten" gebrüllt wird ;-)

Viele Grüße
Armin
"Bei langen Missionen sind Läuse störend." -- Aus dem Samurai-Handbuch
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Dreckschleuder
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Beitragvon Dreckschleuder » 04.05.2010, 15:20

Ich selbst bekenne mich auch zu denen, die keine RTFs fahren, das hat sich aber aus meinem Fahrstil heraus entwickelt. Ich kann unmöglich in Gruppen mit Hand ständig am Bremshebel durch die Gegend rauschen in der ständig "Vorne" .. "Hinten" gebrüllt wird
Hi Armin,

dann darfst Du ja fast nur noch allein fahren. Das passiert bei RTFs, Marathons und Brevets doch gleichermaßen.

Ansonsten glaube ich schon, daß es reichlich Einflußfaktoren gibt, von Ökonomischen (längere Arbeitszeiten, weniger Freizeit / Gesamtkosten inkl. Anfahrt für eine Tour / Gesamtzeiteinsatz für das Hobby), über Diversifikation, da ja das Freizeitangebot stetig wächst, Profi-Sport-Negativeinfluß (fehlende Idole + Skandale) bis hin zu dem Umstand, daß es derzeit nicht mehr Trendsport ist.

Es ist dabei dann wohl schon zu überlegen, wie die Veranstaltungen gegenüber potentiellen Fahrern publik gemacht werden können und die Attraktivität für Neueinsteiger erhöht werden könnte.

Vielleicht ist ja Leihausrüstung hilfreich?
Vielleicht brauchen wir lokale Angebote?
Vielleicht brauchen wir neue Marketingkonzepte?
Vielleicht brauchen wir Attraktionen bei den Veranstaltungen?
Vielleicht brauchen wir RTF-Führungen für Newbies oder Kennenlerntouren?

Mehr vielleicht später.

Viele Grüße

Michael
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Re: Neue Ideen zum Fortbestand von RTF ("Diskussion&

Beitragvon radfreunde » 04.05.2010, 17:24

bikerede hat geschrieben:Zum Thema: Vereinsarbeit ist schwierig und altmodisch. RTF´s sind altmodisch, vllt. sinnvoll, aber nicht notwendig um Radsport zu trainieren, auszuleben etc.
Vereinsarbeit ist nicht schwierig, sondern lebt vom Konsens der aktiven Mitglieder. Wenn das Klima nicht stimmt, fliegt jeder Verein auseinander, ist aber nicht radsportspezifisch, sondern trifft auch Fußballvereine, Parteien, Kegelclubs, Kirchen etc., also alles wo man freiwillig ein- und austreten kann. Im Prinzip auch die Wirtschaftswelt, wenns in der Firma nicht stimmt, wechselt man. Was ist am "Verein" altmodisch? Oder ist das bezogen auf "Arbeit"? O.K., Arbeit ist bei vielen Konsumenten eher der Begriff Teamarbeit. Dafür steht bei denen "Team" = "Toll, ein anderer machts." Ich gebe zu, Arbeit ist altmodisch, aber von nix kommt nix. Wenn nicht ein paar Deppinnen und Deppen arbeiten, gibt's keine Veranstaltung, egal welche. RTF ist Arbeit, das ist glaube ich jedem klar.
bikerede hat geschrieben:An den Kontrollstellen findet man überwiegend Vereinsmitglieder im fortgeschrittenen Alter Ü 50. Häufig stelle ich auch fest, das mache Kontrollstellen mit nur 2 Leuts "bestückt" sind. Zu wenig wenn ne Horde Wahnsinniger Essen, Getränke und Stempel haben wollen. Das gleiche gilt für die Anmeldestellen. Immer öfters werden auch Radunkundige an die Tische gesetzt, die von fast nix eine Ahnung haben, wissen nicht mal wie eine RTF Karte auszufüllen ist. Warum tun Veranstalter dies? Weil kein bis wenig Personal da ist. Also nix gegen die "Alten Herren und Damen", aber bringt das alte Denken und Handeln den Radsport weiter?
Sich über das Personal zu beschweren (Ü50) ist billig. Erstens, die wissen, wie man Wertungskarten ausfüllt, die RTF-Anmeldung (da meinst Du sicher mit RTF-Karte) füllen die Teilnehmer selber aus und wenn sie damit Probleme haben, können sie sie vorher aus dem Internet herunterladen und mit Hilfe von Spellingchecker und anderen Hilfsmitteln ausfüllen (oder den großen Bruder machen lassen). Die Kontrollstellen dienen eigentlich nicht als Verpflegungsstellen, sondern richtig erkannt zur Kontrolle und abstempeln, das können in vielen Fällen sogar 5jährige. Der Imbiss und Getränke sind doch Zugabe, die mal besser, mal schlechter ausfallen. So ists nun mal, wenn man eine Landpartie macht. Bei einer RTF weiss man, dass man alle ca. 30 km was nachbunkern kann. Wer auf eigene Faust allein oder mit Freunden aufs Land fährt, stellt fest, dass in den Dörfern und kleinen Städten die Tankstellen auch rarer geworden sind und die Dorfkneipe mittags geschlossen, weil der Wirt keine Lust hat zu arbeiten.

Ob Kontrollstellen mit GoGo's (Genderpolicy: männlich oder weiblich) attraktiver werden, sei dahingestellt. Die meisten Hardcore Fahrer wollen Wasser, Kalorien egal welche und ein WC. Ich mache meist die 150 km-Kontrollstation, da gibt's keine "Weicheier".
bikerede hat geschrieben:Das bekannte Strickmuster der Radsportvereine hat sich in den letzten 15 Jahren nicht verändert. Die RTF´s sind immer die gleichen, die gleichen Strecken, häufig immer schlechtere Verpflegung, schlechte Medienvorbereitung (WWW), steigende Preise. Ja das liebe Geld, Genehmigungverfahren kosten Geld, Mühe und wofür? Die meisten Nicht BDR Fahrer machen vieles kaputt, sie fahren über rote Ampeln, BDR-Mitglieder tun dies auch, sicher, viele zahlen nicht, kennen weder Benehmen noch sonst irgendwelche Regeln.
Wenn ich mir die neugegründeten Vereine ansehe, darunter sind Universitätsvereine oder auch Ableger von Bundesligaaufsteigern (übrigens Glückwunsch), dann haben die alle ein Ziel, sie wollen radfahren. Einigen machen RTF's, einige sind nur willkommene Gäste. Sie beleben aber die Veranstaltung, da sie andere, nicht so altmodische Leibchen zu ihrem Trikot gemacht haben.

Wer erkennt, wer BDR Fahrer ist? Ich kenne Sportgruppen, die problematisch durch die Gegend heizen und es gibt Chaoten, die am liebsten allein fahren, nur haben sie keinen Plan wo's lang geht. So what, kaputt machen die keine Veranstaltung, nur schwieriger. Machen alkoholisierte den Kiez kaputt, nein, aber es gibt mehr Polizisten und private Wachdienste (Türsteher), und die machen das Feiern teurer, da die Auflagen bezahlt werden müssen.

Wieso schlechte Medienvorbereitung (WWW)? Gerade bist du auf einer in der Szene viel besuchten Seite zur Vorbereitung. Die Zeitungen berichten nur in Landeshauptstädten über RTF's, außerdem sind Zeitungen altmodisch und schwierig, im Netz gibts die doch kostenlos und man kann sie sich sogar vorlesen lassen, wenn es mit Lesen nicht so klappt. Eine Homepage zu gestalten und aktuell zu halten, damit man auch ständig Besucher findet, ist Arbeit (aber die macht ja ein anderer).

Wenn die Ausgaben einer RTF (wegen Genehmigungen und 5 ***** Koch etc.) höher als die Einnahmen aus den 5,- oder 10,- € Teilnehmerzuschüssen sind, wird die RTF nicht lange ausgetragen, denn anders als in der Wirtschaft haftet im Verein der Vorstand persönlich für Verluste des Vereins, wenn er falsche Entscheidungen ohne Mitgliederplazet trifft.
bikerede hat geschrieben:Der RTF ist tot, die Teilnehmerzahlen sinken, das ist Fakt. Zu viele Termine in einer Region an einem Wochenende, zu viel Konkurenz.
Konkurrenz belebt das Geschäft, in die eine wie in die andere Richtung. Ich kenne Radler, die das Getümmel lieben und solche, die lieber allein fahren. Die freuen sich über Veranstaltungen, die für wenige Teilnehmer ausgetragen werden. Übrigens sind 200-300 Teilnehmer eine große Zahl, wenn man sich mal anschaut, was in anderen Bereichen so los ist. Da werden "Großdemonstrationen" von 100 Teilnehmer als Erfolg in der Presse vermeldet. Ich habe hier RTF's mit 1.000 und mehr Teilnehmern erlebt, da ist diese Form der Austragung irgendwo an der Grenze des professionellen.
bikerede hat geschrieben:Zumindest in der Hannover Region.
Habe ich ganz übersehen, da sieht es auch mit dem Fußball nicht so gut aus. - Angst vor der zweiten Liga? Der Verein muss schwierig und altmodisch sein. Da gibt es in eurer Provinz doch welche, die besser dastehen und auch mal Meister waren. (Lästermodus aus) Geht doch lieber zum Eishockey, ich habe gelesen H ist Deutscher Meister (Glückwunsch), aber keiner geht hin.
bikerede hat geschrieben:Neue Ideen, neue Inhalte, neue Konzepte müssen her. Z. B. RTF nur für BDR-Fahrer die organisiert sind, keine "privaten Trimm-Fahrer", gemeinsamer Start, wie vor 10 Jahren noch, heute fährt doch jeder schon 30 Min. früher los. Trimmfahrer sollten dreifach drauf zahlen.
Neue Inhalte ist doch mit Verlaub gesagt Bullshit. Es geht ums Radfahren durch die Landschaft (Tourenfahrt).
- Wer es lieber dreckig mag, geht ins Gelände (CTF), hat es früher nie gegeben.
- Wer es lieber buckelig mag geht auf eine BMX Strecke, auch für so was sind Vereine (oder auch mal der Verband, denn das kostet richtig) gut.
- Wer lieber auf Steinen rumhopst (große Leistung, habe ich mal in Nortorf gesehen) geht zum Trail.
- Wer lieber Rennen fährt, der kann im Verein oder ohne Verein als Jedermann Rennen bestreiten. Wenn er nicht so viel Geld ausgeben will, da er jedes Wochenende fahren will, ist schnell im Verein.

Also bleiben wir bei dem Event RTF und einigen Vorschlägen zur Veränderung (Verbesserung?) mit meinem persönlichen Kommentar.
- Sollen wir es umbenennen in Cycling Tour? Vorschläge werden gern genommen.
- Wieviel Teilnehmer/Mitglieder kommen mehr, wenn wir statt Radverein CycleClub sagen?
- GoGo's, Samba Band, Bikefest? Die Leute, die fahren wollen haben nix davon.....
- Besseres / Mehr Essen 5***** Küche. Auf der Tour bestimmt nicht, das liegt doch nur im Magen. Ich empfehle die Teilnahme an nordischen Veranstaltungen, war letztes Jahr in Dänemark, dort hat die Armee unterwegs gekocht. Das war selbst für meinen Verdauungstrakt Schwerstarbeit, eine RTF Verpflegung wäre mir lieber gewesen.

Aber da bleibt noch das Thema Alk. Ich habe gelesen, dass - anders als die RTF's in der Region Hannover - dort das größte Schützenfest der Welt http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtzenfest_Hannover ausgerichtet wird. Sind auch Vereine mit Ü50 Vorständen, die seit hundert Jahren das gleiche machen. Sie kleiden sich in seltsame Gewänder und irren planlos umher (oder war das ne andere Trachtengruppe?). Aber da findet man auch in Wikipedia gleich den Hinweis auf die "Lüttje Lage", das organisierte Besäufnis. Was ansonsten in den Medien und der Politik vor allem für junge Menschen angeprangert wird - Flatrate-Parties, Komasaufen etc. - hier hat es eine "seriöse" Plattform. Da kommen auch die jungen Leute. Also Alkoholausschank statt Wasser und Brot? Da würde selbst mein 17jähriger streiken und der feiert auch gern mit seinesgleichen.

Einige andere Ideen hätte ich auch noch anzubieten. Ich Teltow-Fläming gibt es die Fläming 100, eine Strecke (mehr als 100 Kilometer) bester Asphalt, der auch 2x die Woche gefegt wird nur für Radfahrer (und Inlineskater) in schönster Landschaft. Und kostet auch keine Teilnehmergebühren (nur die Verpflegung unterwegs in der Gaststätte) und verfahren kann man oder frau sich auch nicht. Ihr müsst nur einen Sponsor finden, der die Strecke zahlt und unterhält. Für einen Verein aussichtslos. Da muss die Gemeinde ran, Aufbauhilfe Radfahren. Aber die sind damit beschäftigt die Straßen zu reparieren, damit wir wenigstens eine RTF austragen können. Also ich war begeistert in Luckenwalde (auf Inlinern) unterwegs.

Dann haben wir (bzw. die Teilnehmer) immer Probleme mit dem Wetter. Ist es schlecht, kommen sie nicht. Also warum nicht in der Halle veranstalten? Haben die Crosser in diesem Winter mal gemacht... Die sind auch froh, wenn ihre Strecke länger als 2 Kilometer lang ist. Aber 150 km im Kreis fahren? Oder einen Marathon auf einer Hallenlaufbahn ca. 400 m lang? O.K., gibts auch, z. B. der Elbtunnelmarathon oder der in einem Bergwerk (weiss nicht mehr wie der heißt). Vielleicht läßt sich die Hamburger Hochbahn /BSV hinreißen, vor der Eröffnung der U4 Strecke mal eine RTF auszutragen? Aber auch da 4 km Länge heißt ca. 35 mal im Kreis. Oder wir sperren einen langen Tunnel (Elbtunnel), ich durfte auch schon darin spazieren gehen.

Oder du kommst aus Hannover. Ihr habt ein riesiges Messegelände mit vielen verbundenen Hallen, die meiste Zeit im Jahr leer. Da müßte doch eine Runde mit 20 km machbar sein. Also geh zur Deutschen Messe AG (Tel.: 0511 89-0) und leiere denen das Gelände für lau aus den Rippen und veranstalte eine RTF. Du kannst auch eben einen Verein gründen, es gibt sogar ne light Version, http://www.vereinsknowhow.de/kurzinfos/leitfaden.htm. Du brauchst nur 7 Mitstreiter und einen Anwalt, der die Eintragung für ein paar € macht. Und dann ab ins große Geschäft, Aber bitte immer daran denken, für max. 5,- €, oder sollen doch noch ein paar Hobbyletten für 10,- € dabei sein. Mehr Geld geht nicht, dann da sucht gerade ein anderer ohne Verein seine Herausforderung (engl. Challange) in Hannover eine große Veranstaltung auf die Beine oder besser gesagt die Räder zu stellen.

Viele Spaß dabei (und das Radfahren nicht vergessen)

wilf

PS: Ich selber betreibe eine Internetseite seit 1999 und treffe mich mit Gleichgesinnten sonntags zum radeln, mal mehr mal weniger Teilnehmer und Kilometer. Ich bin trotzdem seit 2001 in einem Verein und mache auch deren Homepage und die des Rennteams seit 3 Jahren, natürlich ehrenamtlich. RTF's fahre ich max. 3-4 pro Jahr, da ich nicht die Zeit neben der Familie, Beruf, Haus etc., daher suche ich mir immer neue Strecken aus und bin immer wieder begeistert andere Ecken Norddeutschlands zu sehen. Ohne RTF (oder auch Permanente) müßte ich mir immer wieder neue Touren ausarbeiten.
Zuletzt geändert von radfreunde am 04.05.2010, 18:10, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon radfreunde » 04.05.2010, 18:05

Dreckschleuder hat geschrieben:Vielleicht ist ja Leihausrüstung hilfreich?
Es gibt altmodische Vereine, die so was haben bzw. organisieren für den Nachwuchs. Auch ich habe mein x-gt Rad an Bekannte verliehen, die dann eine Tour oder auch 2 mitgefahren sind und sich erst dann ein Rennrad gekauft haben. Oder nie wieder mitgefahren sind.
Dreckschleuder hat geschrieben:Vielleicht brauchen wir lokale Angebote?
Wenn unter 5.000 Veranstaltungen (ich weiss die genaue Zahl nicht) nicht eine lokale Abdeckung, wann dann? Dass da einige Aspiranten durch die halbe Repubik fahren, ist doch deren Problem.

Ich kenne hier im Umfeld auch kein Vereinstraining, was nicht für alle offen (also nicht-Mitglieder) ist. In welcher Sportart gibt es das?
Dreckschleuder hat geschrieben:Vielleicht brauchen wir neue Marketingkonzepte?
Marketing heißt, ich will eine Dienstleistung verkaufen. Das will kein Verein, denn dann würde er größeres anstreben, als langfristig Gewinne / Verluste der RTF's auszugleichen. Vielleicht meinst du Werbung. Ja, ist verbesserungfähig, aber wenn es große Boulevardzeitungen (fängt mit B an und hört mit d auf) gibt, die nicht mehr über den Radsport berichten (Gründe siehe oben in deinem Beitrag), dann ist auch das eine oder andere Provinzblatt für einen Radverein nicht mehr so offen. Natürlich wenn man große Werbeanzeigen schaltet (oder der Sponsor).....
Dreckschleuder hat geschrieben:Vielleicht brauchen wir Attraktionen bei den Veranstaltungen?
GoGo's, Sambaband, Promies auf Rädern. DSDF (Deutschland sucht den Fahrradfahrer). Geht in euch, was würde euch reizen jeden Sonntag nicht radzufahren.
Dreckschleuder hat geschrieben:Vielleicht brauchen wir RTF-Führungen für Newbies oder Kennenlerntouren?
Unsere Vereinsvorsitzende macht immer der Welcomemanger und gibt weiter an die jugendlichen Guides, die dann den Weg weisen durch die verschiedenen Stationen der Anmeldung. Online Anmeldung wäre eine weitere Möglichkeit, natürlich nur mit vorab Bezahlung per Paypal oder Kreditkarte und dann nur zur Ausgabestelle und die Startnummer holen. Vielleicht geht das auch mit Wunschkennzeichen wie bei der Autoanmeldung.

Vielleicht sollte man noch über einen Pickup- und Bring Service (Abhol- und nach Hause Chauffeurdienst) nachdenken, wie es die Parteien für Rentner und Fußkranke bei den Wahlen machen. Oder den Preis geringfügig anheben und der ÖVPN (des Kreises) ist incl.? Oder für Newbies einen Rikscha-Service fürs erste Mal? Dabei kann jeder abschätzen, ob das was fürs nächste Mal ist. Wobei das gibts schon. Hier fahren einige mit Hänger bei RTF's rum, darin der Rennsportstar 2025...

Also Ideen über Ideen, nur weiter so. Machen wir ein Brainstorming, bei dem das Gehirn so richtig in Bewegung kommt. Oder wir gründen eine Arbeitsgruppe, natürlich online mit entsprechenden Softwaretools und Diensten. Machen wir eine Facebookgruppe oder Twittern mit 350.000 Followern.

MMMMM da geht noch was....

Also weiter so, ein paar Anregungen für die nächste RTF brauche ich noch.

Und nicht vergessen - radfahren

wilf
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Beitragvon Bertl » 04.05.2010, 22:05

bikerede hat geschrieben:So nun mal Spaß beiseite: Helmut, es wäre ne feine Sache gewesen, du wärst nicht gleich wieder auf feine, leichte Kritik angesprungen wärst, sondern hättest es einfach mal so hingenommen, dann wären wir sicher schon etwas weiter. Fakt ist, das einige Schreiber neben dir und du selbst, ehrlich gesagt immer den selben Inhalt publizieren. Nur die RTF´s werden ausgetauscht. Und das schlimme daran ist, dass immer die selben Pappnasen es sind, die hier Dinge veröffentlichen und publizieren was für tolle Radsporthechte sie doch sind, aber grundsätzlich bei fast jedem RTF gegen Regeln verstoßen. Einige haben dich schon mal dran erinnert, du solltest das wirklich geschehene mal überprüfen. Die RTF-Welt ist nicht mehr die, die sie mal noch 10 Jahren war.

Kritik kann ich nur an Personen richten und wenn es nicht hilft, dann werden sie geholfen. Damit dann was ankommt, muss man dann auch mal zum Schlag unter die Gürtellinie ansetzen, ansetzten wohl bemerkt.

Hast du denn nun auch was zum Thema zu schreiben?

Ich bin der Meinung das Trimmfahrer komplett ausgeschlossen werden sollten, um in der Hoffnung zu sein, sie würden sich einem Verein anschliessen. Das wäre ein Gewinn für alle. Warum ich gegen die Trimmfahrer bin: Ganz einfach: Am Samstag in Giesen war eine Gruppe Triathleten aus Hildesheim auf der 115 km Runde unterwegs. Davon mal abgesehen das die Jungs 20 km vor dem Ziel nicht mehr konnten und von mir als 43ig-jähriger in Ziel "geschleppt" wurden, wiesen sie nun mal nicht gerade den Hauch einer Gruppendynamik auf. Die Jungs sind es nun mal gewohnt nur allein zu fahren. Kurz um: die Jungs konnten und werden es wohl auch nicht mehr lernen in einer Gruppe zu fahren.

Das ist nur ein Grund. Einer von vielen.
Da kann man mal wieder sehen, wie die persönlichen Sichtweisen die Wirklichkeit formen. Ich selbst bin nach dem Anstieg auf den Roten Fuchs zu der Gruppe der Triathleten gestossen und bin bis kurz hinter Nordstemmen dabei geblieben, und es ging mit fast 40 Sachen daher. Vorn wurde richtig gedrückt und einmal abgehängt gab es keine Chance, wieder ran zu kommen. Also, 20 km vor dem Ziel war die Gruppe intakt und da war kein Nicht-Triathlet, der irgendjemanden schleppen musste. Da die Jungs alle in den gleichen Trikots unterwegs waren, wäre mir das wohl das wohl aufgefallen.

Zum Thema Trimmfahrer vs. Vereinsfahrer könnte man ja trefflich stundenlang diskutieren (eine Spezialität in Vereinen, kann ich ein Lied von singen!!), drum kurz und sicher provokativ: Ohne Jedermänner könnte inzwischen so manches Profi-Rennen dichtmachen und ohne Trimmfahrer würde so manche RTF teilnehmermäßig im zweistelligen Bereich dümpeln oder gleich einschlafen.

Ich glaube, daß die Veranstalter eher die Trimmfahrer brauchen, als dass die Trimmfahrer die Veranstaltungen brauchen. Man kann auch ohne Streckenbeschilderung 120 oder 150 km fahren, Bananen sind keine Mangelware und Verkehr gibts mit oder ohne Organisation.

Also Ball schön flach halten und friedlich miteinander umgehen, gell? Ich werde so oder so keinem Verein mehr beitreten, nehme gern an RTF teil, zahle brav meinen Obolus und lass am Kuchen-Buffet auch mal ne kleine Spende, denn Jugendarbeit wird nun mal im Verein gemacht von Ehrenamtlichen, die sich den A... aufreissen (hier mal ein Dank an die vielen Helfer Ü 50 hin oder her, ihr seid toll).

Nächster Termin: 9.5. an der Pottkuhle in Hildesheim beim VfV, mal wieder was für Bergziegen. Ich hoffe auf rege Beteiligung und gutes Wetter.

Gruß Bertl
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Beitragvon JasperRodenkirchen » 04.05.2010, 22:46

Sacht mal Leute, was is'n mit euch los??????????????????????? ;-)

RTF ist doch ganz einfach: Vorne ballert man sich die Lunge wech - spitzen Intensivtraining. Hinten: Ruhig GA1 mit netten Pausen und Plaudern. Nett und auch sinnvoll. Jeder kann morgens entscheiden, was für ihn das Beste ist - auch im Bett liegen bleiben ist möglich.

Und darum geht's doch bei einer RTF: Jedem das Seine. Und dabei alle gemeinsam beim Radsport als Verbindung.

Nur wenn jemand jemand anderem seine Sicht der Welt aufzwingen will (Nicht zu schnell fahren (mit Hand an der Bremse), nicht zu langsam (unter 30)...), dann kommt ihr nicht auf einen Nenner.
Gruß Christian
Nach vielen Niederlagen an diversen Pässen notgedrungen Flachlandroller
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Beitragvon quasarmin » 04.05.2010, 23:10

Dreckschleuder hat geschrieben:dann darfst Du ja fast nur noch allein fahren. Das passiert bei RTFs, Marathons und Brevets doch gleichermaßen.
Kann man nicht ganz unter einen Hut stecken. Beim Brevet (nicht die 200 km Aufwärmer!) treffen sich in der Regel andere Fahrer als bei RTF und Marathon. Bei der kleinen Teilnehmerzahl zieht sich das dann auf der Strecke ziemlich auseinander. Entweder fährt man alleine oder findet eine kleine Gruppe die passt oder eben wieder alleine. Liegt mir einfach mehr als Veranstaltungen mit >200 Teilnehmern. RTFs habe ich einige gefahren und auch einen Marathon, aber irgendwie entkam ich der Meute nie, nach hinten nicht und nach vorne schon gar nicht. ;-)

Eine Sache ist hier aber genannt worden und die kann ich bestätigen. Man findet am Sonntag (und da haben die meisten Zeit zu Radfahren) in ländlichen Gegenden nur spärlich Versorgungsmöglichkeiten. Habe ich gerade wieder erlebt. Eine RTF ist für diejenigen, die sich nach der Arbeitswoche ohne viel Vorbereitung aufs Rad setzen wollen, die Strecke nach Schildern abfahren und einsprechend regelmässig versorgt werden, ein prima Rundumglücklichangebot. Die Startgebühren die verlangt werden, finde ich vollkommen ich Ordnung. Das gebe ich bei meinen Privattouren an der Tanke mindestens auch aus. Wie viel Arbeit und Risiko das für einen Verein ist, durfte ich auch schon mal miterleben.

Jeder der gerne Rad fährt, sollte dieses Angebot der Vereine schätzen. Es ist eine wertvolle Stütze für unser gemeinsames Hobby. Meine Tochter und ihre Freundin (beide 17) fangen auch an Rennrad zu fahren, die beiden werden an der einen oder anderen RTF sicher ihre Freude haben, und sie sind in so einem Kurs ganz gut aufgehoben. Auch wenn ich nicht der RTF-Fahrer bin, so finde ich diese Einrichtung sehr gut und erhaltenswert.

Viele Grüße
Armin, der vielleicht auch mal wieder mitfährt :-)
Zuletzt geändert von quasarmin am 05.05.2010, 08:56, insgesamt 1-mal geändert.
"Bei langen Missionen sind Läuse störend." -- Aus dem Samurai-Handbuch
"Hagakure", 17. Jhdt.
bikerede

Beitragvon bikerede » 05.05.2010, 06:29

Bertl hat geschrieben:
bikerede hat geschrieben:Das ist nur ein Grund. Einer von vielen.
Da kann man mal wieder sehen, wie die persönlichen Sichtweisen die Wirklichkeit formen. Ich selbst bin nach dem Anstieg auf den Roten Fuchs zu der Gruppe der Triathleten gestossen und bin bis kurz hinter Nordstemmen dabei geblieben, und es ging mit fast 40 Sachen daher. Vorn wurde richtig gedrückt und einmal abgehängt gab es keine Chance, wieder ran zu kommen. Also, 20 km vor dem Ziel war die Gruppe intakt und da war kein Nicht-Triathlet, der irgendjemanden schleppen musste. Da die Jungs alle in den gleichen Trikots unterwegs waren, wäre mir das wohl das wohl aufgefallen.
Augen auf beim radfahren, vllt ist dir der Herr ganz in weiß, zwischen den rot-schwarzen Tria-Assen ja entgangen. War so.....vllt, warst du auch mit was anderen beschäftigt. :)
bikerede

Beitragvon bikerede » 05.05.2010, 06:35

Helmut hat geschrieben:
bikerede hat geschrieben:Helmut, leg dich wieder hin.....Du hast kein Plan
Das werde ich nicht tun, nur weil du das möchtest.

Und rate mal, wie wichtig es mir ist, ob du der Meinung bist, ob ich einen Plan hätte...
Ziemlich wichtig, sonst würdest du ja nicht antworten. Mal ne andere Frage, die Bilder von den CyClassics 2009, aus dem Fahrerfeld heraus, hast du die selber geschossen?
bikerede

Beitragvon bikerede » 05.05.2010, 06:39

Alles nette Anworten, mit viel Ironie und Sarkasmus. Bringt den sterbenden RTF auch nicht weiter. Ein paar gute Ansätze sind da.

So sind wir nun mal´, wir Deutschen, Starsinnig, haben Angst vor neuen Dingen und Ansichten. Mit der Ü50 Generation werden wir die ein oder anderen Vereinsprobleme nicht meistern.

Danke für die vielen Ideen,,,,, ;-)
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Beitragvon radfreunde » 05.05.2010, 08:21

bikerede hat geschrieben:Mit der Ü50 Generation werden wir die ein oder anderen Vereinsprobleme nicht meistern.
Also ich sehe hier eher einen U50, der wie viele der jungen Generation alles weiss, alles besser weiss, aber nichts tut. Ich behaupte mal, dass ohne die Ü50 Generation ein Meistern von "Vereinsproblemen" (was auch immer das sein sollen) nicht nötig wäre. Es gäbe keinen Verein also auch kein Problem.

Aber von deiner Seite wird immer weiter ausgewichen, erst willst du die RTF's reformieren, dann Helmuts Fahrrad Seiten jetzt die Vereine, demnächst den BDR, dann Deutschland und die ganze Welt. reden, reden, reden.

Halte es es mal wie Kennedy: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“ Tausche Land gegen den Gegenstand deiner wirren Gedanken.

Brainstorming ist angesagt.

Vergiss nicht zu radeln, das entspannt.

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Beitragvon Helmut » 05.05.2010, 11:53

bikerede hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:
bikerede hat geschrieben:Helmut, leg dich wieder hin.....Du hast kein Plan
Das werde ich nicht tun, nur weil du das möchtest.

Und rate mal, wie wichtig es mir ist, ob du der Meinung bist, ob ich einen Plan hätte...
Ziemlich wichtig, sonst würdest du ja nicht antworten. Mal ne andere Frage, die Bilder von den CyClassics 2009, aus dem Fahrerfeld heraus, hast du die selber geschossen?
:Sehrlachend:
Zuletzt geändert von Helmut am 05.05.2010, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Konkursus » 05.05.2010, 11:54

@ radfreunde

stimme als Ü50er dir in vollem Umfang zu.

So ich die Auffassungen von bikeride im übrigen beim besten Willen nicht teilen kann, waren sie hier m.E. doch anders gemeint. Nach meiner Aufassung ist er der Ansicht, dass a l l e i n mit der Ü50-Generation die Aufgaben nicht bewältigt werden können.

Und dies dürfte dann in der Tat stimmen (mir schwoll übrigens zunächst auch der Kamm).


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Beitragvon Grotefend » 05.05.2010, 13:12

Die ursprüngliche Frage war ja, wer Ideen hat, die Attraktivität von RTF zu erhöhen, um einem (tatsächlichen oder vermuteten) Teilnehmerschwund zu wehren. Hierzu meine Überlegung (falls ich als "Ü 70" überhaupt noch berechtigt bin, mich zu äußern):

Bei fast jeder RTF kommen sehr unterschiedliche Interessenlagen, Altersgruppen, Leistungsstandards etc. zusammen. Dementsprechend verschieden sind auch die Erwartungen an den Verlauf der Tour. Der eine möchte einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, der andere in einer Gruppe gleichgesinnter bei mäßigem Tempo vorzugsweise die Landschaft genießen, eventuell eine neue kennenlernen. Alles zusammen geht nicht, jedenfalls nicht in einem gemeinsamen Feld. Unstimmigkeiten und mehr sind da programmiert.

Dem könnte m. E. vorgebeugt werden, indem am Start Interessen- bzw. Leistungsgruppen (nach eigener Einschätzung) gebildet und getrennt nacheinander auf die Strecke gelassen werden. Ähnliches wird ja z. B. bei den Cyclassics oder beim Velothon praktiziert. Nicht nur, daß auf diese Weise die Felder entzerrt würden, es wäre auch leichter, gut harmonierende Gruppen zu finden.
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Beitragvon radfreunde » 05.05.2010, 13:38

Konkursus hat geschrieben:So ich die Auffassungen von bikeride im übrigen beim besten Willen nicht teilen kann, waren sie hier m.E. doch anders gemeint. Nach meiner Aufassung ist er der Ansicht, dass a l l e i n mit der Ü50-Generation die Aufgaben nicht bewältigt werden können.
Wenn das so ist, soll er es sagen bzw. schreiben. Wir sind hier nicht im Kunstunterricht bei der Frage: "Was uns der Künstler damit sagen?"

Wenn er andere mit Adjektiven wie starrsinnig, keinen Plan haben, altmodisch belegt, dann kann man doch erwarten, dass man sich klar ausdrückt. Er tut immer so, als ob "die da" nichts ändern wollen.

Dass ein Vereinsleben oder eine Veranstaltungsreihe sich ändern kann, ist doch akzeptiert. Ich sehe aber gerade bei ihm wenig neue Ideen. Seine verquaste Vorstellung von "Verbot von Trimmfahrer" begründet auf seine Heldentaten ("20 km geschleppt") mit Trias bei einer RTF ist auf neudeutsch Bullshit. Auch Triathlon-Vereine sind im BDR, ihr eigener Verband bzw. die Aktiven (viele junge Leut) darin scheinen einige Probleme zu haben. Außerdem gibt es bei denen "Draftingverbot" (o.k. nur bei den Ü50 Ironmännern, nicht bei den weicheiigen Olympioniken) und wäre ein leichtes gewesen, die abzuhängen bzw. die vor sich her zu treiben.

Oder meinte er, wir sollen Marschalls einsetzen, die Hinterradlutscher mit der roten Karte aus der RTF verbannen? Oder Startkorridore Schnitt >40 = 09:00 Uhr, Schnitt 40>30 = 09:15, usw. Starten mit der Startnummer eines anderen wird wie bei Cyclassics mit 5 Jahre Sperre von allen RTF's bedroht?

Also ich warte immer noch auf neue Ideen, wie wir mehr Leute in den Radsport oder zu RTF's bekommen. Denn bleiben wir mal bei der Definition RTF:
Sportliches Radfahren steht beim Radtourenfahren im Vordergrund; alleine und/oder in der Gruppe. Da keine Zeitnahme erfolgt und meist drei parallel angebotene Strecken (zwischen 41 und 170 km) zur Wahl stehen, ist eine individuelle Belastungsmöglichkeit gegeben.
Es ist kein Rennen und unter der Rubrik Breitensport für Jedermann. Will einer Rennen ohne lästige Trias oder Ü50 = SEN3 bzw. 43 = SEN2 soll er eine Lizenz ziehen und bei diesen Veranstaltungen starten. Viel Spaß gegen die "alten" Herren.

Ich glaube auch nicht, dass - so er denn im Verein - er dort einen Vorschlag zu einer neuen, innovativen Veranstaltung einbringt und selbst verfolgen will, dass ihm die starrsinnigen, altmodischen Vereinshäuptlinge Steine in den Weg legen, es sei denn, er kann nicht belegen, wie er dies finanzieren will.

Wie ich schon mal geschrieben habe, hat das Vereinsrecht einige Tücken. So wir hier in der Umgebung der ex-Vorstand eines Arbeitslosenvereins mit privatem Regreß von über 60.000,- € bedroht, da er für einige Aktivitäten des Vereins keine Mehrwertsteuer abgeführt hat und das Finanzamt dies nicht akzeptierte. Oder lasst mal bei einer RTF öffentlich zur Belustigung der Angehörigen den ganzen Tag Musik laufen und ein freundlicher Herr der GEMA kommt vorbei, dann sind gleich saftige Kosten fällig (ein Kindergarten mußte für einen "Auftritt" auf dem Weihnachtsmarkt auch zahlen - kein Pardon). Selbst wenn der Vorstand durch die Mitglieder in Kenntnis der Kosten entlastet wird und der Verein wird insolvent (auch das gibt es), haften alle Mitglieder privat für die Schulden des Vereins. Oder ihr engagiert Peter Zwegat, vielleicht fällt dem da was ein. Von daher kann ich jeden Präsi verstehen, dass er sich nicht auf ein Vabanquespiel einläßt.

Ich sehe derzeit keine großen Probleme bei den RTF's, eher bei den Lizenzrennen, denn denen geht zur Zeit die Puste aus. Da sind die Genehmigungskosten durch ganztägige Straßensperrungen, damit verbundener Personalaufwand und Materialkosten (z.B. Zieltechnik / -wagen) und die vergleichsweise geringen Einnahmen durch die Aktiven (die sich auch über Erhöhungen beschweren) und vor allem ausbleibende Sponsorengelder um ein vielfaches höher. Also Sponsoren aller Länder meldet euch.

Also machen die Vereine, was sie sich vorgenommen haben und glauben "stemmen" zu können.

Also immer nur maulen ist Sxxxxe. Machts wie die 68er, der "Gang durch die Instanzen" hat einige neue Ideen gebracht, hat einige auf Ministerposten befördert und einige sind konservativer geworden als Bismarck.

Sorry, aber mir fehlen immer noch die neuen Ideen zur "Revitalisierung" der RTF's. Vielleicht noch mal ein paar Ansätze:

- an jeder ersten Kontrollstelle a la "Wer wird Millionär" ein Quiz zu den Verkehrregeln, wird bestimmt von der lokalen Polizei gesponsert, die by the way die Straßenverkehrstauglichkeit der Räder checkt. Fällt Fahrer oder Rad durch, geht es auf eine Strafrunde.
- an der nächsten gibts "Schlag den Raab" (oder Rudi oder Präsi), ein Geschicklichkeitsspiel und nur wer überlebt, darf weiter. Das Spektakel bringt vielleicht auch zahlende blutrünstige Zuschauer.
- an der letzten werden Wertungsnoten für Eleganz, Schönheit des Trikots etc. vergeben.
- aus allen wird über ein nicht nachvollziehbares Computerspiel eine Gesamtpunktzahl ermittelt (welcher Ü50 erinnert sich nicht an die Vergabe von Länderpunkten bei Tutti Frutti) und der Sieger bekommt die Hälfte des Reinerlöses der RTF. Natürlich auch von dem negativen Profit, wenn wegen des schlechten Wetters mal wieder zu wenig gekommen sind.

Also machen wir weiter im Generieren von Ideen.

wilf
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Dreckschleuder
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Beitragvon Dreckschleuder » 05.05.2010, 15:15

Wenn solche Vorschläge gesammelt werden, da hätte ich auch noch etwas anzubieten:

- Rad & (Verstehen Sie) Spaß: An einigen Stellen werden willkürlich Pfeile verdreht
- Rad & Volksmusik: Pro Gruppe ein geübten (Vor-)Sänger dabei
- Rad & Abenteuer: Es werden unterwegs Bewährungsproben eingestreut, z.B. ein Hindernisparcours, über den das Rad zu tragen ist
- Rad & Rikscha & Fernseher: Damit niemand auf seinen geliebten Fernsehvormittag verzichten muß
- Rad & Game: Ein Schirm am Lenker, über den suggeriert wird, daß der Teilnehmer gerade eine Bergetappe der Tour de France abfährt
- Rad & Ball: Als zusätzliche Aufgabe muß eine Gruppe einen Ball vom Start ins Ziel bringen, ohne vom Rad zu steigen
bikerede

Beitragvon bikerede » 05.05.2010, 15:59

Wahnsinn Jungs, ja sorry dauert ein wenig mit der Antwort und Vorschläge meinerseits. Gehöre zu arbeitenden Klasse jenseits von Hartz 4. Aber Ihr habt ja sonst nichst zu tun, aber sind gute Ansätze dabei. Am besten und mal im Ernst, die Idee in Startblöcken zu starten wird ja schon in Celle praktiziert. Nun ich bleibe dabei:

-Nur BDR Mitglieder zulassen.
-Bessere Verpflegung an den Kontrollpunkten
-Andere, abwechslungsreicher Strecken
-Weniger RTF´s, regional begrenzen zb. 1, pro WE in Hannover oder Hamburg oder Bremen.
- Ü 50 Generation nicht an den Kontrollpunkten einsetzen.
- Anreize in Form von Teilnahme Urkunden setzen oder Pokale, wie es noch von einigen wenigen gemacht wird.
- Bessere Streckenbeschilderung
- GPS Tracks anbieten, hilfreich für Neulingen in der "Szene"
- Mehr Kontrollfahrer einsetzen, die Regelverstoße konsequent ahnden,
- Verbot von Trialenkern, oder ähnliches.
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Beitragvon Hanseaticer » 05.05.2010, 16:06

Hat jemand denn wirklich repräsentative Zahlen, ob die RTF-Teilnehmerzahl steigt oder fällt?

Wo ich dem Threadersteller recht geben muss ist die Tatsache, dass das derzeitige RTF-Modell ein wenig altbacken wirkt.

Man trifft sich zum "Radtour-Fahren" (klingt schon oldschool), isst voher ein Fleischsalatbrötchen vom Pappteller in einer Turnhalle, umringt von den ganzen alten Hasen (positiv gemeint). Danach gondelt man bei mässiger Geschwindigkeit durch eine hübsche Landschaft.

Ich bitte jetzt um keine Posts ala "Ja dann gibts halt Lachshäppchen, wir nennen das ganze 'Sunday Cycling Race' und führen Alterskontrollen durch".

Mich persönlich stört das ganze wenig, aber wenn ich mich so umgucke, sehe ich mehr ältere Teilnehmer als junge und frage mich,was mit den RTF passiert, wenn diese das Rad an den Nagel hängen. Hier schliesst sich der Kreis und die Frage ist: Was kann man tun, um den Nachwuchs an die RTF-Szene heranzuführen?

Wenn die Teilnehmerzahlen steigen, ist die ganze Diskussion natürlich für die Katz, darum habe ich die wichtige Frage an den Anfang gestellt.
Zuletzt geändert von Hanseaticer am 05.05.2010, 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Müllbeutelchen » 05.05.2010, 16:07

Da bisher keiner die Vermutung, dass RTFs unter Teilnehmerschwund zu leiden haben, mit belastbaren Zahlen untermauern konnte, bleibe ich bei meiner Aussage, dasd es sich hier um Vermutungen handelt oder das leichte Schwankungen durch Parallelangebote entstehen.

Vielleicht sollte man hinsichtlich der Parallel-RTF-Termine, die ja gerade auch durch ein Forum wie dieses bekannt werden noch mehr Versuche unternehmen die Termine besser zu koordinieren, wie es ja bereits zwischen HH und Schleswig-Holstein stattfindet. Aber eben leider nicht mit dem nördlichen Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. So gab es bereits in diesem Jahr Parallel-RTFs:
Harburg und Boltenhagen am 25.04
Buxtehude und Husum am 02.05.

und auch am kommenden WE
Bad Schwartau und Buchholz am 09.05.

Wenn man sich da mal die Einzugsgebiete anschaut, muß man sich nicht wundern, wenn die eine oder andere RTF plötzlich deutlich weniger Teilnehmer hat. Vielmehr müßte man hier die Teilnehmerzahlen addieren, um die aufgestellte Behauptung zu untermaueren. So man das denn möchte.

Zum Thema Altersdurchschnitt stellt sich mir die Frage, wann haben denn die Teilnehmer selber mit RTF-Fahren angefangen? Schon mit 18 oder davor, oder eher so mit um die 30?

Haben wir wirklich ein Nachwuchsproblem? Oder war das schon immer so?

Ich oute mich hier mal, bin jetzt 43 und habe vor 10 Jahren angefangen, also gleich als alter Sack!

Gruß M
Zuletzt geändert von Müllbeutelchen am 05.05.2010, 16:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon quasarmin » 05.05.2010, 16:07

Moin, nun bin ich auch in diesem Beitrag gefangen. :-)

Der Zweck, den "Bikerende" mit seinen Beiträgen beabsichtigt, hat sich mir bisher noch nicht so recht erschlossen, wohl aber dass es zu einer Diskussion gekommen ist. Immerhin!

Vorschläge also?

Ich würde an der Art und Qualität der RTFs erstmal gar nichts ändern. Daran wird auch nicht viel ausgesetzt. Jeder der trotzdem etwas zu meckern hat weiss selbst, dass er das erstmal besser machen muss. Es handelt sich dabei schliesslich um ehrenamtliche Tätigkeiten. Wenn ich nur daran denke, wie viele Leute sich beim Mitternachtsmarathon als Helfer die Nacht um die Ohren geschlagen haben.

Ich denke wir haben ein Überangebot. Nahezu jedes Wochenende findet eine Veranstaltung statt, oft schon parallel. Da es sich oft um die selben Teilnehmer handelt, plus ein paar Prozent lokale Hobbyfahrer, geht einigen privat da schon mal die Luft aus.

Es sollte über einen Zweijahresrhythmus bei RTFs nachgedacht werden. Der Veranstaltungskalender und die Veranstalter selbst wären damit etwas entlastet und die Teilnahmebereitschaft würde sicher steigen. Nach dem Motto, wenn ich da dieses Jahr nicht mitfahre, muss ich ganze 2 Jahre warten. Wem das noch zu wenig ist oder unbedingt Punkte braucht, es gibt da noch die Permanente...

just my two cents

Armin (bald auch Ü50 ;-) )
"Bei langen Missionen sind Läuse störend." -- Aus dem Samurai-Handbuch
"Hagakure", 17. Jhdt.
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Beitragvon Dreckschleuder » 05.05.2010, 16:19

Also, suchen wir wieder ernsthafte Vorschläge?

Ich wundere mich immer wieder darüber, daß selbst in meinem fahrradfahrenden Freundeskreis nicht einmal die Veranstaltung um die Ecke bekannt ist (Vierlande & Rudi Bode). Es gibt selbst in der fahrradfahrenden Gemeinde richtige Informationsdefizite. Ich denke, ein wenig Pressearbeit könnte helfen, z. B. Vorberichte in Lokalseiten, ...
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Beitragvon radfreunde » 05.05.2010, 17:09

bikerede hat geschrieben:Am besten und mal im Ernst, die Idee in Startblöcken zu starten wird ja schon in Celle praktiziert. Nun ich bleibe dabei:

-Nur BDR Mitglieder zulassen.
-Bessere Verpflegung an den Kontrollpunkten
-Andere, abwechslungsreicher Strecken
-Weniger RTF´s, regional begrenzen zb. 1, pro WE in Hannover oder Hamburg oder Bremen.
- Ü 50 Generation nicht an den Kontrollpunkten einsetzen.
- Anreize in Form von Teilnahme Urkunden setzen oder Pokale, wie es noch von einigen wenigen gemacht wird.
- Bessere Streckenbeschilderung
- GPS Tracks anbieten, hilfreich für Neulingen in der "Szene"
- Mehr Kontrollfahrer einsetzen, die Regelverstoße konsequent ahnden,
- Verbot von Trialenkern, oder ähnliches.
Also, Startblöcke starten ist Auflage der Polizei. Die Frage ist, will man die Zusammensetzung festlegen? Nach Selbstüberschätzung? In den ersten Cyclassics musste man seinen Schnitt eintragen, die Hälfte waren reif für die Tour de France. Heute ist die Zusammensetzung nach Windhundverfahren, first come first serve, ein faires Verfahren. Oder eine Datenbank mit Ergebnissen der letzten 15 Jahre RTF, wie bei Cyclassics?

Ich wäre für schlechtere Verpflegung, dann hätte ich keine Gewichtsprobleme. Mal im ernst, glaubst Du dass 16jährige ein besseres Angebot zustande bringen? Oder machen wir jetzt Verpflegungspunkte nur bei McD, natürlich auf Selbstkostenbasis der Teilnehmer.

Bei der Streckenführung hat leider unsere Ordnungmacht ein Wörtchen mitzureden und dort ist man nicht sehr innovativ. Nach der neue StVO soll sogar ein Befahren von Bundesstraßen dafür verboten sein. Es gibt sogar welche, die das Überqueren nicht wollen. Also ist eine Streckenführung und dann Auswahl von Kontrollpunkten (ich meine nicht die im Wald mit Tapeziertisch...und der Freiluft-Toilette) schwierig.

Die Absprache gibt es, in SH und HH, aber weiter südlich scheint es im Verband etwas schwerer zu sein, miteinander zu reden und sich abzustimmen. Dafür gibt es den RTF-Wart des Verbandes, prügelt ihn...

Keine Ü50 an den Kontrollpunkten - prima muss ich nicht arbeiten.

Über Urkunden kann man nachdenken, aber dann würde ich die zum Selbstausdruck auf die Homepage bringen. Ich persönlich habe genug von Papier.

Bessere Streckenbeschilderung, ja wenn sie schlecht ist, hoffe ich doch, dass die Teilnehmer das den Ausrichtern sagen. Wir können nichts für Spaßveränderer.

GPS-Tracks gibts doch längst, wenigstens hier in SH und HH.

Ahnden nach welchen Regeln? Sollen wir jeden Teilnehmer erst einmal die AGB (Ahnungsgeschäftsbedingungen) unterschreiben lassen. Allein der Zusatz "Bei Verstößen gegen die StVO wird der Name und Anschrift an die Polizei gemeldet" hat schon einen größeren Sturm im Wasserglas hervorgerufen. Ich meine keep cool oder hang loose.

Verbot Trialenker und sonstiges Gelumpe? MTB-Hörnchen? Hollandräder? Anhänger mit Kindern? Kinder überhaupt? Ich wäre dafür die Räder von einer Stylepolizei unter die Lupe nehmen zu lassen, sauber geputzt, Lenkerband ordentlich gewickelt, nur Campagnolo-Ausstattung, was denn sonst noch? Weiße Socken?

Nur BDR-Mitglieder - ja, bei Lizenzrennen, aber nicht beim Breitensport. Sorry, wir mögen unsere Mitmenschen, auch wenn sie anders sind als andere...

Also noch nicht so innovativ, außer Ausgrenzung....

So ich geh jetzt radeln.

wilf
bikerede

Beitragvon bikerede » 05.05.2010, 20:10

Hanseaticer hat geschrieben:Hat jemand denn wirklich repräsentative Zahlen, ob die RTF-Teilnehmerzahl steigt oder fällt?

Wo ich dem Threadersteller recht geben muss ist die Tatsache, dass das derzeitige RTF-Modell ein wenig altbacken wirkt.

Man trifft sich zum "Radtour-Fahren" (klingt schon oldschool), isst voher ein Fleischsalatbrötchen vom Pappteller in einer Turnhalle, umringt von den ganzen alten Hasen (positiv gemeint). Danach gondelt man bei mässiger Geschwindigkeit durch eine hübsche Landschaft.

Ich bitte jetzt um keine Posts ala "Ja dann gibts halt Lachshäppchen, wir nennen das ganze 'Sunday Cycling Race' und führen Alterskontrollen durch".

Mich persönlich stört das ganze wenig, aber wenn ich mich so umgucke, sehe ich mehr ältere Teilnehmer als junge und frage mich,was mit den RTF passiert, wenn diese das Rad an den Nagel hängen. Hier schliesst sich der Kreis und die Frage ist: Was kann man tun, um den Nachwuchs an die RTF-Szene heranzuführen?

Wenn die Teilnehmerzahlen steigen, ist die ganze Diskussion natürlich für die Katz, darum habe ich die wichtige Frage an den Anfang gestellt.
Danke für den Beistand, ein paar andere Schreiber sind wohl zu Konserativ christlich eingestellt um über Veränderungen egal in welche Richtung sie gehen, nachzudenken, und sei sie für den Anfang auch noch so absurd.

Ein kaltes Buffet aller Roter Fuchs muss es nicht sein, aber ich schlage mal vor, das Ihr alle die sich auf den RTF´s nordlich der Lüneburger Heide rumtreiben, mal in die Hannoveraner Gegend zu einem oder besser mehreren RTF´s anmeldet. Dann wißt Ihr sicher wovon ich rede.

Was mich mit den Regelverstößen aufregt, ist die Tatsache, das der Seitenbetreiber Helmut immer wieder den gleichen Leuten eine anscheinened lupenreine Plattform gibt, in dem die Herren eines Celler Radsportvereins immer wieder publizieren wie herrlich, göttlich sie doch Wochenende für Wochenende, vorbildlich ihren Sport betreiben. Dabei haben sie in Ihren Reihen etliche Fahrer die es einfach nicht sein lassen können, vor den Augen der Verkehrskasperei und allen anderen Wartenden, rote Ampeln zu überqueren. Nebenbei bemerkt, wird mal als wartender auch noch angepöbelt., was mir denn einfiele, an einer roten Ampel zu warten.(Tulpe)
Man muss sich dann nicht wundern, wenn die Staatsmacht immer mehr Auflagen erteilt, wenn ein Veranstalter nicht mal an B-Straßen für eine Reibungslose Überquerung sorgen kann. An solchen gefärlichen Punkten gehören Kontrollfahrer postiert die ggf. die Sünder notiert. Basta.

Zum Thema RTF aus der Mode und so.....Nachwuchs wird nur kommen, wenn nicht nur der Name, sondern auch der Inhalt der Gegenwart und der Zukunft angepasst wird.

Sorry, ich habe noch keinen Veranstalter gefunden, der auf seiner Homepage, GPS Tracks zum runterladen anbietet. Abgesehen von verwertbaren Informatione, die auch noch aktuell sind. Bestesn negatives Beispiel, der abgesagte RTF bei Blau-Gelb- Langehagen am 5. März 2010 wegen Massen an Schnee. Da wurde man noch angepöbelt, warum man überhaupt anruft.

Sicher habe ich auch kein Universalrezept, aber das sich was verändern muss, ist unausweichlich. Und das beste Rezept ist das, man die Biker wieder in die Vereine bekommt.

Ich kann nur Zahlen veröffentlichen die ich aus sicherer Quelle eines Veranstalters kenne. SG Bomlitz-Lönsheide) RTF immer eine Woche vor Vattenfall. 08.08.2010, dort sind die Teilnehmerzahlen seit 2007 um ca. 20% jedes Jahr rückläufig.

Ein weiterer Vorschlag wäre noch, objektiv über RTF´s zu berichten, und nicht so wie HFS das veranstaltet. Mal schauen ob er meinen mal veröffentlicht, den ich ihm mal zuspielen werde.

In diesem Sinne.
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Beitragvon Helmut » 05.05.2010, 22:49

bikerede hat geschrieben:Was mich mit den Regelverstößen aufregt, ist die Tatsache, das der Seitenbetreiber Helmut immer wieder den gleichen Leuten eine anscheinened lupenreine Plattform gibt, in dem die Herren eines Celler Radsportvereins immer wieder publizieren wie herrlich, göttlich sie doch Wochenende für Wochenende, vorbildlich ihren Sport betreiben.
Dann tu uns beiden den Gefallen und wechsle einfach die Plattform. Helmuts-Fahrrad-Seiten sind für Jedermänner- und -Frauen da, aber eben nicht für jeden Mann und jede Frau.

Selbst wenn ein Celler daneben gelegen hätte (was sie bestreiten), so hätte ich vor denen doch größte Hochachtung (jeder kann mal daneben liegen). Du hingegen fällst mir ständig dadurch auf, dass du dich in der Szene schlecht auskennt, Sachverhalte nicht kennst oder völlig absurd einschätzt, aber darauf bestehst, Recht zu haben. Dazu kommen deine auch sonst schlechten Umgangsformen, so dass ich keine Lust dazu habe, mich mit dir fachlich auseinander zu setzen. Es kostet mich jetzt schon viel zu viel Energie auf deine ständigen Entgleisungen zu reagieren.

Ich sehe keine Veranlassung aufgrund deiner Meinung etwas an meinem Magazin zu ändern. Nicht deshalb, nicht deinetwegen. Bedauerlich ist allerdings, dass ich als Seitenbetreiber auch Leuten mit deinen charakterlichen Anlagen eine Plattform biete. Das lässt sich in jedem einzelnen Fall allerdings mit wenigen Mausklicks ändern.
bikerede hat geschrieben:Dabei haben sie in Ihren Reihen etliche Fahrer die es einfach nicht sein lassen können, vor den Augen der Verkehrskasperei und allen anderen Wartenden, rote Ampeln zu überqueren. Nebenbei bemerkt, wird mal als wartender auch noch angepöbelt., was mir denn einfiele, an einer roten Ampel zu warten.(Tulpe)
Es hat dich also mal ein Celler angepöbelt. Zu unrecht, wie du meinst. Aha. Und das verkündest du der Weltöffentlichkeit. Oh, wie ärmlich. Du solltest dich an den Verein wenden und es mit deren Teamchef Manfred unter Männern klären. Statt dessen schreibst du der Weltöffentlichkeit - unbedarft wie du offensichtlich bist -, dass es dir nicht so sehr um die Regeln, sondern um die Missachtung deiner Person geht. Mir wäre das peinlich.

Selbst wenn die Celler es getan hätten, dann wäre es vor den Augen weniger passiert. Du aber informierst die Welt darüber und verunglimpfst dabei auch noch unsere aller Ordnungshüter. Der Schaden den allein du und allein dadurch hier für den Radsport anrichtest, ist ungleich größer als der, den die angeblich mit ihrer Gruppe angerichtet hätten.

Na ja, wahrscheinlich wird man dich auf deiner nächsten RTF darauf ansprechen. Dann kannst du Aug in Aug deine Probleme vortragen. Nach all dem was du uns über dich erzählt hast, ist es relativ einfach zu ermitteln, wer sich hinter deiner Tarnung verbirgt. Ein bikerede ist in der RTF-Szene in Hannover nicht bekannt, trotzdem könntest du dort schon bald eine lokale "Berühmtheit" sein, die man erkennen wird.
bikerede hat geschrieben:Bestesn negatives Beispiel, der abgesagte RTF bei Blau-Gelb- Langehagen am 5. März 2010 wegen Massen an Schnee. Da wurde man noch angepöbelt, warum man überhaupt anruft.
Auch das solltest du mit dem Verein klären. Dein Auftreten hier lässt allerdings vermuten, dass es nicht an denen gelegen hat.
bikerede hat geschrieben:Ich kann nur Zahlen veröffentlichen die ich aus sicherer Quelle eines Veranstalters kenne. SG Bomlitz-Lönsheide) RTF immer eine Woche vor Vattenfall. 08.08.2010, dort sind die Teilnehmerzahlen seit 2007 um ca. 20% jedes Jahr rückläufig.
Du magst ja die Zahlen kennen, aber offensichtlich nicht deren Hintergrund, hast aber trotzdem eine (mal wieder irrige) Meinung über deren Bedeutung. Ich weiß vom Veranstalter, wie er es sich erklärt und stimme mit ihm in der Einschätzung überein, dass die Zahlen in 2010 wieder deutlich steigen werden.
bikerede hat geschrieben:Ein weiterer Vorschlag wäre noch, objektiv über RTF´s zu berichten, und nicht so wie HFS das veranstaltet. Mal schauen ob er meinen mal veröffentlicht, den ich ihm mal zuspielen werde.
Wie "objektiv" mein Magazin berichtet, ergibt sich aus der Summe vieler immer subjektiver Berichte vieler Leute. Wenn etwas falsch ist, hat jedes Forumsmitglied die Möglichkeit darauf hinzuweisen. Selbstverständlich kommt wie bei jedem Magazin die ein oder andere Glaubensrichtung mehr zum Ausdruck, hier die dazu, wie Radsport am schönsten ist. Wer das nicht ertragen kann, der suche sich ein anderes.

Wer einen Bericht über eine RTF veröffentlichen möchte, kann das ganz einfach ohne meine Mithilfe tun. Viele machen das schon lange. Nicht einmal das ist dir aufgefallen. Dazu fragst du mich, wer denn wohl meine Bilder aufgenommen hat. Einige Grundfunktionen dieses Magazins hast du also auch nicht verstanden, maßt dir aber auch dazu ein abwertendes Urteil zu. Dass durch deinen RTF-Bericht die "Objektivität" von HFS zunehmen wird, glaubt „er“ auch deshalb nicht. Alle Beiträge, die du hier bisher abgeliefert hast, ließen mich an deinem Urteilsvermögen massiv zweifeln.

Solltest du erneut in diesem Stil hier auftreten, werde ich Deinen Zugang löschen. Ob du mir dann trotzdem deinen Bericht "zuspielen" wirst, ist mir egal. Leuten mit deinem Benehmen möchte ich keine Plattform bieten, egal wofür.
Zuletzt geändert von Helmut am 05.05.2010, 23:08, insgesamt 5-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 05.05.2010, 22:59

Bisher hab ich nur mitgelesen. Wollte mich eigentlich nicht auf eine Diskussion dieses Levels herablassen. Aber so langsam ärgert es mich nun doch. Ich teile bikerede´s Ansichten in keinster Weise. Das muss man ja auch nicht. Und ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn er einen anderen Standpunkt vertritt, als ich. Die Art, wie er dies tut, geht mir allerdings völlig auf den Sack!!!!
bikerede hat geschrieben: Gehöre zu arbeitenden Klasse jenseits von Hartz 4. Aber Ihr habt ja sonst nichst zu tun,
Was sollen denn diese andauernden, oberflächlichen Bemerkungen, Anspielungen und Beleidigungen wie diese beispielsweise? In jedem, aber wirklichem jedem Deiner Beiträge pisst Du irgendwem an die Karre und stänkerst rum!!! Bist Du noch normal????

Wirklich konstruktiv waren weder bisher deine Kritik, noch Deine Vorschläge:
bikerede hat geschrieben:- Nur BDR Mitglieder zulassen.
Hat wohl nur wenig mit Breitensport zu tun. Lässt sicherlich die Teilnehmerzahlen ins uferlose steigen.
bikerede hat geschrieben:- Bessere Verpflegung an den Kontrollpunkten
Austern? Prosecco oder doch lieber Bordeaux??? Kost doch nix, die Verpflegung. Warum gehst Du nicht heim zu Mutti, wenn Du gut Essen willst?
bikerede hat geschrieben:- Andere, abwechslungsreicher Strecken
Für Vorschläge und Mitarbeit bei der Ausarbeitung wären die Vereine sicher dankbar. Aber Du scheinst nur einen Full Service zum Nulltarif ohne jeglichen Aufwand buchen zu wollen.
bikerede hat geschrieben:- Weniger RTF´s, regional begrenzen zb. 1, pro WE in Hannover oder Hamburg oder Bremen.
Und wer darf ausrichten? Wer dem BDR am meisten in den Kram passt?
bikerede hat geschrieben:- Ü 50 Generation nicht an den Kontrollpunkten einsetzen.
Und stattdessen???? Du willst die Arbeit sicherlich nicht übernehmen. Andere ebensowenig. Bleiben nur die, die weniger selbstsüchtig sind und nicht nur an den eigenen Spaß, sondern auch an den Anderer denken. Und das ist eben oftmals die ältere Generation.
bikerede hat geschrieben:- Anreize in Form von Teilnahme Urkunden setzen oder Pokale, wie es noch von einigen wenigen gemacht wird.
Pokale, die Du sicher gerne spenden wirst?? Warum Pokale? Wofür? Bekommst Du anderswo so wenig Anerkennung, dass Du dir mit einem gewonnenen Pokal das Ego aufpolieren musst?
bikerede hat geschrieben:- GPS Tracks anbieten, hilfreich für Neulingen in der "Szene"
Welcher Neuling schraubt sich denn ein GPS an sein Rad??? Zudem reicht für das Fahren einer RTF doch die Beschilderung in der Regel völlig aus.
bikerede hat geschrieben:- Mehr Kontrollfahrer einsetzen, die Regelverstoße konsequent ahnden,
Aber bitte niemanden Ü 50, weil die Generation ja deiner Meinung nach die RTF versaut. Leider verkennst Du, dass es die profilierungssüchtigen und nach Anerkennung lechzenden Egoisten sind, die dies tun.
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Manfred
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Beitragvon Manfred » 05.05.2010, 23:13

bikerede :oops: :
Auch ich wollte mich zu dem Unsinn, den du hier von dir bläst, nicht einmischen, aber wenn du jetzt uns in aller Öffentlichkeit Dinge vorwirfst, geht das einfach zu weit. Aus diesem Grund bitte ich dich als ein Freund des Radsports sich einfach mit mir oder den Verein direkt per Telefon oder Mail in Verbindung zu setzen. Wir werden dann deine Vorwürfe sorgfältig prüfen.

In der Hoffnung, dass du dazu genug Courage hast, erwarte(n) ich (wir) in Kürze deinen Anruf oder Mail. Auch können wir das unter vier oder mehr Augen in Bremen oder Buchholz besprechen. Trau dich! ;-)
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 05.05.2010, 23:45

Sorry, dass eben musste raus! Möchte allerdings auch gerne konstruktiv zum Thema beitragen. RTF fahre ich als reiner MTB´le zwar keine. Die genannten Probleme Startgeld, Verpflegung etc. treten ja aber auch bei CTF´s auf. Von daher artverwand, lässt sich sicher das ein oder andere ableiten.

Das Thema Verpflegung ist mir ein besonderer Dorn im Auge. Ich habe das Gefühl (subjektiv?), dass sich die Veranstalter mit dem Angebot gegenseitig ausstechen wollen. Dabei wird oftmals beinahe das Radeln zweitrangig behandelt. Ich denke, hier darf auch gerne der Verband im Regelwerk tätig werden. Es sollte eine Regelung über einen Minimal- und aber auch einen Maximalauschank geben. Wie das genau auszusehen hat, wäre im Einzelnen zu klären. Im Grunde reicht so ein Standardpaket mit Banane, Butterbrot und Tee. Wer mehr will, kann sich doch´nen Rucksack packen.

Das Startgeld von 10 € erachte ich als völlig in Ordnung. Sicherlich ist´n Zehner viel Geld. Aber es steckt auch eine Menge Arbeit hinter einer RTF/CTF. Das passt schon!

Kritisieren muss/möchte ich die Präsentation der Vereine bei den Veranstaltungen. Den Eindruck, dass man hierbei auch neue Mitglieder werben möchte, hatte ich bisher noch nirgendwo. Man kommt an, fährt mit, isst ggf. noch ein Stück Kuchen und geht wieder. Keine Flyer, kein Aushang, keine weiteren Termine - nix!!!

Ähnlich verhält es sich bei vielen Internetauftritten. Veraltet, unübersichtlich und schlecht gepflegt präsentieren sich viele Seiten. Sorry, das www ist das Medium der Zeit, die Informationsquelle. Da führt kein Weg dran vorbei.

Stichwort Eigenwerbung!!! Es kann eigentlich nicht die alleinige Aufgabe von HFS sein, die Werbetrommel für Veranstaltungen zu rühren. Es gibt zig Foren und Magazine. Doch nur HFS informiert über anstehenden CTF/RTF. Warum ist das so? Jeder Verein hat doch die Möglichkeit Kleinanzeigen in Fachzeitschriften, lokaler Presse und im web zu schalten. Oftmals sogar kostenfrei.
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Beitragvon radfreunde » 06.05.2010, 00:33

bikerede hat geschrieben:Danke für den Beistand, ein paar andere Schreiber sind wohl zu Konserativ christlich eingestellt um über Veränderungen egal in welche Richtung sie gehen, nachzudenken, und sei sie für den Anfang auch noch so absurd.
Christlich konservative gehen am Sonntag morgen in die Kirche....
bikerede hat geschrieben:Ein kaltes Buffet aller Roter Fuchs muss es nicht sein, aber ich schlage mal vor, das Ihr alle die sich auf den RTF´s nordlich der Lüneburger Heide rumtreiben, mal in die Hannoveraner Gegend zu einem oder besser mehreren RTF´s anmeldet. Dann wißt Ihr sicher wovon ich rede.
Warum soll ich 400 km Autofahren, um eine Radtour zu machen? Mach doch ein paar Fotos und veröffentliche sie bei Helmut, nur Mut. Er beißt nicht.
bikerede hat geschrieben:Was mich mit den Regelverstößen aufregt, ist die Tatsache, das der Seitenbetreiber Helmut immer wieder den gleichen Leuten eine anscheinened lupenreine Plattform gibt, in dem die Herren eines Celler Radsportvereins immer wieder publizieren wie herrlich, göttlich sie doch Wochenende für Wochenende, vorbildlich ihren Sport betreiben. Dabei haben sie in Ihren Reihen etliche Fahrer die es einfach nicht sein lassen können, vor den Augen der Verkehrskasperei und allen anderen Wartenden, rote Ampeln zu überqueren. Nebenbei bemerkt, wird mal als wartender auch noch angepöbelt., was mir denn einfiele, an einer roten Ampel zu warten.(Tulpe)
Man muss sich dann nicht wundern, wenn die Staatsmacht immer mehr Auflagen erteilt, wenn ein Veranstalter nicht mal an B-Straßen für eine Reibungslose Überquerung sorgen kann. An solchen gefärlichen Punkten gehören Kontrollfahrer postiert die ggf. die Sünder notiert. Basta.
Was fällt mir dazu ein: Deutschland ein Volk von Fahrschullehrern. Wenn ich mich über jeden Regelverstoß eines Verkehrsteilnehmers aufregen würde, hätte ich bei meiner täglichen Fahrzeit (2 Std. mit dem Auto in Hamburg) mehrere Herzinfarkte. Radfahrer, die nicht auf Radwegen fahren, regen mich nicht auf wie Fußgänger, die bei rot über Ampeln gehen. Solange Sie mich und andere nicht gefährden. An jeder Querung einer Bunderstraße steht in SH ein Streckenposten, der aufpasst, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Meist steht die Ordnungmacht nicht weit entfernt, die kontrolliert, ob die Auflagen der Veranstaltung eingehalten werden. Übrigens sucht der SH-Verband dringend Kontrollfahrer, melde Dich, dann spart man wahrscheinlich auch Startgebühren und ich prophezeie eine große Karriere im BDR.
bikerede hat geschrieben:Zum Thema RTF aus der Mode und so.....Nachwuchs wird nur kommen, wenn nicht nur der Name, sondern auch der Inhalt der Gegenwart und der Zukunft angepasst wird.
Naja, der Inhalt im Kern ist Radfahren von mir aus auch Biken. Sportlich in der Landschaft soll es sein, aber kein Radrennen. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, denn dadurch gibt es immer wieder Ärger mit den Genehmigungen und Auflagen ohne Ende. Dann ist es absichtlich für den Breitensport alle zugänglich. Mein Sohn (17) fährt zur Zeit auch keine RTF's mehr, die Startzeit am Sonntag morgen ist nach den nächtlichen Aktivitäten etwas zu früh. Außerdem Sport, der länger als 1 Stunde dauert ist uncool. Nun hat er Spaß am Hockey. Das ist gut so, Hauptsache Sport. Vielleicht hat er irgendwann wieder Lust mehr Fahrrad zu fahren, aber dann gehört er auch zu den Alten. Ihr scheint ja sogar ein "Überangebot" an RTF in Hannover zu haben. Das Angebot und die Nachfrage regeln das Überleben, das ist sicher.
bikerede hat geschrieben:Sorry, ich habe noch keinen Veranstalter gefunden, der auf seiner Homepage, GPS Tracks zum runterladen anbietet. Abgesehen von verwertbaren Informatione, die auch noch aktuell sind. Bestesn negatives Beispiel, der abgesagte RTF bei Blau-Gelb- Langehagen am 5. März 2010 wegen Massen an Schnee. Da wurde man noch angepöbelt, warum man überhaupt anruft.
RG Wedel, RSG Mittelpunkt, RST Lübeck ... Ob als Download oder bei gpsies, ein wenig schauen muss man schon. Auch auf Helmuts Fahrrad Seiten findet man einige, oder auf meiner Seite habe ca. 130 Tracks, natürlich nur von RTF's und Veranstaltungen, die ich besuche. Dann fällt mir noch Hernolds Radsportseiten ein mit einer großen Sammlung, soweit ich mich erinnere bis in eure Gegend. Und es gibt viel mehr.
bikerede hat geschrieben:Sicher habe ich auch kein Universalrezept, aber das sich was verändern muss, ist unausweichlich. Und das beste Rezept ist das, man die Biker wieder in die Vereine bekommt.
Um mit deinen Worten zusammen zu fassen: "kein Plan". Aber mal was anderes, es sind in Hamburg 12 von 31 Vereinen, die RTF veranstalten. Die anderen sind was? Schnarchsäcke? Schmarotzer? NEIN, sie haben andere Vereinsziele. Dabei hat ein Schulverein, der Kunstradfahren in der Halle macht, wenig Ü50 Potenzial. Ein anderer Schulverein hat einen hervorragenden Rennnachwuchs. Auch ein Tria-Verein ist dabei, muss er in deinen Augen vom BDR verstoßen werden bei deiner Trai-Allergie? Ein Universitätsverein hat auch mehr junge Leute als die Ortsfesten, der macht allerdings eine gute RTF und wagt sich sogar nach Niedersachsen. Es gibt mehr Fahrradaktivitäten als RTF und einige sind für Jugendliche interessanter, BMX, MTB, Trail .....
bikerede hat geschrieben:Ich kann nur Zahlen veröffentlichen die ich aus sicherer Quelle eines Veranstalters kenne. SG Bomlitz-Lönsheide) RTF immer eine Woche vor Vattenfall. 08.08.2010, dort sind die Teilnehmerzahlen seit 2007 um ca. 20% jedes Jahr rückläufig.
Zahlen der RG Wedel hab ich auch 1995 -2009 (nachzulesen in Internet):

173 363 380 650 680 1.080 383 0 603 603 440 359 498 650 200

Schlauer? Die 1.080 im Jahre 2000 lagen am Termin 1 Woche vor den Cyclassics und das Benehmen einiger Teilnehmer der Grund dafür, dass in den darauf folgenden die Auflagen seitens der Genehmigungsbehörden dermaßen hochgeschraubt wurden, dass 2002 gar keine stattfand. Dann haben wir den Termin verlegt und im letzten Jahr Pech mit dem Wetter wie auch in diesem Jahr bei der CTF, die einzige die in diesem Jahr überhaupt stattfand. Die Absagen kamen alle übers Internet auf der Seite des Vereins, des Verbands und bei Helmut, niemand musste das altmodische Telefon benutzen und jemanden belästigen.
bikerede hat geschrieben:Ein weiterer Vorschlag wäre noch, objektiv über RTF´s zu berichten, und nicht so wie HFS das veranstaltet. Mal schauen ob er meinen mal veröffentlicht, den ich ihm mal zuspielen werde.

In diesem Sinne.
Also objektiv berichten? Dann erwarte ich vorher die Veröffentlichung und Diskussion des Kriterienkataloges, der die zu bewertenden Punkte und die Meßgrößen. Ich empfehle die Lektüre der ISO 9000. Qualitätsoffensive RTF. Und natürlich dann auch die Nennung des unabhänigen Zertifizierers. Deine Objektivität kann ich durch Deine Ü50-Phobie, die Tria-Allergie und deine Esspräferenzen nicht so richtig sehen, wer weiss, was noch kommt. Berichte sind immer subjektiv: Du schreibt, du hast die Tria-Jünger 20 km geschleppt, die erzählen vielleicht, dass sie so eine RTF-Lusche 20 km vor sich hergetrieben haben, ohne dass er sie vorbei gelassen hätte. Ist immer eine Frage der Sichtweise. Darüber hinaus sehe ich aber noch nicht die Mehrteilnehmer durch diese Aktionen.

Also bitte mehr progressive atheistische Ideen, die die Mengen strömen lassen.

wilf
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Beitragvon Helmut » 06.05.2010, 00:57

radfreunde hat geschrieben:Mach doch ein paar Fotos und veröffentliche sie bei Helmut, nur Mut. Er beißt nicht.
Stimmt, zumindest in der Regel beiß ich nicht.

Wenn's mal wieder nötig sein sollte, dann doch.
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Beitragvon Helmut » 07.05.2010, 02:11

@ All

Gestern am Nachmittag ist der Web-Server zum Stehen gekommen. Der musste neu aufgebaut und die Daten rückgesichert werden. Nun läuft er wieder. Die Rücksicherung wirft dieses Forum zurück auf den Stand von gestern 4:00 Uhr. Alle Beiträge die am 6.5. am Tage geschrieben wurden, sind auf ewig verloren gegangen. Es tut Tomas und mir sehr leid, können es aber nicht mehr ändern.

Darunter waren viele aus diesem Fred, allerdings weniger zum Thema „RTF“, deutlich mehr zum Thema „bikerede“. Schade, denn es gab auch viel amüsantes zu lesen. bikerede hatte noch mal so richtig gezeigt, was ihn ihm steckt, genauer gesagt, woran es ihm alles mangelt. Die ersten Antworten hatte ich Euch überlassen und die ließen teils nicht an Deutlichkeit vermissen, wie sein Verhalten zu werten ist. Das werden wohl nur wenige noch gelesen haben, bevor der Server vom Netz ging. Wer noch etwas zu den Themen „RTF“ oder „bikerede“ (wiederholt) schreiben möchte, kann das gerne tun.

Meine Antwort auf seine ärgsten Entgleisungen hatte ich bereits angefangen in einem lokalen Editor zu schreiben und so findest Du hier nun Original-Zitate aus seinen ansonsten leider nicht mehr rekonstrukierbaren „Beiträgen“.

@ t.h. („bikerede“)
bikerede hat geschrieben:Den Rest deines planlosen Geseiers kann man echt nicht lesen. Du scheinst ein echter Klugscheißer zu sein, der nur redet und nix gebacken bekommt. Wozu Bilder machen?? Meinst du sie zeigen die Probleme auf??
Dass du mich als Klugscheißer empfindest, ist lediglich die Folge daraus, dass du dich hier als Dummscheißer betätigst.
bikerede hat geschrieben:Übrigens: Wenn ich jemanden mit einer Cam oder Handycam in einem Fahrerpulk erwische, wie Fotos gemacht werden und dadurch massiv Stürze provzeirt werden, den box ich vom Bike bevor er den Auslöser gedrückt hat. Pappnasen ihr....
Wieder nix kapiert. Da hast du nun meine Bilder von den Cyclassics 2009 gesehen, nichts richtig verstanden, bist aber schon wieder zu einem falschen Urteil gelangt. Statt dich zu informieren, vertritts du hier dein Fehlurteil mit aller der dir scheinbar gebotenen Macht. Auch das hatten wir leider schon so oft in kurzer Folge. Und die Zeugen und Beispiele, die du als Beweise für deine Standpunkte benennst, tun dies gar nicht, weil du auch die nicht kapiert hast.

Die Diskussion über das Fotografieren bei den Cyclassics haben wir schon seit Jahren durch. Seit sechs Jahren fotografiere ich regelmäßig während der Fahrt. Seit mindestens zwei Jahren machen dies zahlreiche weitere Leute, nicht nur die Fortunen. Zigtausende Radsportler haben schon lange Kenntnis davon, gestern erst hast du es entdeckt. Das ist eine verwegene Idee, dass du nun meinst, dass ausgerechnet du den Breiten-Radsport sicherer machen müsstest, von dem du doch erwiesener Maßen gar nichts verstehst.

Einen Sturz anderer Leute hat durch das Fotografieren m. W. noch keiner verursacht. Nur ein Fotograf selbst (tierfreund) und zwei meiner Kameras kamen zu Schaden, ohne dabei jemand akut gefährdet zu haben. Wer das verbieten will, sollte nicht vergessen auch das Essen und Trinken auf dem Rad zu verbieten.

Was Deine Eltern dir in 43 Jahren nicht an Kinderstube beibringen konnten, würde ich in weiteren 43 nicht schaffen. Ich habe nichts gegen dumme Menschen, allerdings sollten sie keine weltöffentlichen Diskussionen führen, denen sie nachweislich intellektuell gar nicht folgen können. Zudem ist dir deine Impertinenz nicht gestattet. Such dir eine andere Plattform für deine Entgleisungen. Deinen Zugang habe ich gelöscht. Deine „Beiträge“ habe ich (soweit sie bei dem Server-Absturz nicht verloren gingen) als abschreckendes Beispiel trotzdem stehen gelassen.

Weil du berufstätig bist und deshalb erst abends vor dem PC sitzt, hatte ich damit bis zum Abend gewartet, damit sich zuvor weitere Leute zu deinem Verhalten äußern können, was sie auch zahlreich taten. Ja, ich weiß, aus deiner Sicht sind das alle nur „Pappnasen“ und „Klugscheißer“.

Ich vermute auch in deinem Verein und an deinem Arbeitsplatz – nicht nur dort - hast Du ähnliche Probleme mit deiner Umwelt. Viele Leute scheinen dich einfach nicht verstehen zu wollen. Du scheinst von Klugscheißern umzingelt zu sein. Aber das ist wie mit dem Geisterfahrer, der der Meinung ist, alle anderen fahren in die falsche Richtung. Wechsel das Forum, wechsle den Verein, die Sportart, die Firma, den Wohnort, wechsle was immer dich nervt - immer wirst du auf die gleichen Probleme stoßen, weil du dich immer mitnehmen wirst. Wenn es dir nicht gelingt dich zu ändern, wird sich deine Unzufriedenheit mit allem und jedem nicht bessern.

Dass du meine Texte als „planlosen Geseier“ empfindest, kann ich nachvollziehen. Als „Treadgeber“ ging es dir von Anfang nur vordergründig um Radsport. Es ging dir um dich. Und da gibt es für mich leider nichts positives zu berichten. Dir das einzugestehen, fehlt dir die Größe.

By the way: Den Thread hattest nicht du eröffnet, sondern ich, weil du in einem anderen Thread derart am Thema vorbei geschrieben hattest, dass ich daraus einen neuen gemacht hatte.

Immerhin wird die Radsportwelt maximal nur noch acht Jahre unter deiner Gegenwart zu leiden haben. Was sind denn schon acht Jahre, vergleicht man sie mit den 43 die du schon hinter dich gebracht hast? Dann wirst auch du zu den Ü50 gehören, dich hoffentlich an deine Forderungen erinnern und dich spätestens dann selbst aussortieren. Wer deiner Meinung nach altersbedingt als Helfer an einem Depot nicht präsentabel ist, sollte schon gar nicht selbst auf's Rad steigen.

Warum hilfst Du eigentlich an keinem Depot? Auch wenn dein Verein keine RTF ausrichtet, könntest du bei einer anderen helfen. Vielleicht liegt es daran, dass du bereits wie Ü50 aussiehst.

Wenn du es denn geschafft hat bis hierhin zu lesen, solltest du vor allem folgendes aufmerksam zur Kenntnis nehmen: Wenn Du Deine im Forum gegen jeden und per PN gegen mich persönlich gerichtete Drohung, mich oder wen auch immer „vom Rad zu boxen“, wahr machen möchtest, so sei dir einer Strafanzeige gewiss. Deine von dir hier schriftlich formuliertem Äußerungen würden belegen, dass du den Vorsatz dazu hattest. Dies würde vor Gericht erheblich strafverschärfend wirken. Dass die beim Serverabsturz verloren gingen, würde dir nichts nutzen, da es genügend mir bekannte Zeugen gibt, die es gelesen hatten. In deinem Richter und dem Staatsanwalt wirst du dann zwei weitere "Klugscheißer" kennen lernen, die deine Sicht der Dinge ebenfalls nicht mit dir teilen werden.
Zuletzt geändert von Helmut am 09.05.2010, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Helmut » 07.05.2010, 04:41

Bagdad-Biker hat geschrieben:Das Thema Verpflegung ist mir ein besonderer Dorn im Auge. Ich habe das Gefühl (subjektiv?), dass sich die Veranstalter mit dem Angebot gegenseitig ausstechen wollen. Dabei wird oftmals beinahe das Radeln zweitrangig behandelt. Ich denke, hier darf auch gerne der Verband im Regelwerk tätig werden. Es sollte eine Regelung über einen Minimal- und aber auch einen Maximalauschank geben.
Deinen subjektiven Eindruck, dass sich die Veranstalter (auch) mit dem Angebot gegenseitig "ausstechen" wollen, teile ich, komme aber zu einer anderen Bewertung dessen. Ich glaube nicht, dass mehr Regulierung zu mehr Erfolg in Form von mehr Teilnehmern führen würde. Noch kann jeder was neues ausprobieren und selbst für seinen Verein beurteilen - kann selbst, ob es mehr gebracht oder gekostet hat. In Bayern gibt es Radmarathons, bei denen es Rührei am Depot und eine Blaskapelle im Zeil gibt. Die Startpreise sind erheblich höher, als im Norden, die Teilnehmerzahlen auch. Ja, ich weiß, hier gibt es keine Berge. Das allein aber ist es nicht.

Da die Vereine in der Regel nach mehr Teilnehmern streben, werden sie schon im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf Dauer das richtige tun. Das war bei den an Teilnehmern zugenommenen RTF nach meiner Wahrnehmung in den letzten Jahren auch damit verbunden, den Leuten an den Depots etwas Vielfalt und auch mal was besonderes zu bieten, so wie im Raum Hamburg. Das mag nicht jeder gern sehen, aber anscheinend gibt der Erfolg gibt diesem Ansatz recht.

Warum sollte man z. B. es einem Verein verbieten gesponserte Leckereien zu servieren? Weil andere da nicht mithalten können? Na und. Dazu sehe ich keine Veranlassung. Ich hätte nichts gegen eine RTF bei der man nur die Flaschen nachfüllen könnte. Wenn ein Verein nicht mehr auf die Beine stellen kann oder möchte, ist das eindeutig besser als keine RTF. Man sollte sich allerdings nicht wundern, wenn dann nur ein paar mehr Leute als der harte Kern zur Anmeldung erscheinen wird. Wenn das jemand ausrichten mag, nur zu.

Wenn man dann (aus Sicht unbedarfter Teilnehmer) „im Gegenzug“ die Preise senken würde, würde dies m. E. kaum etwas bringen. Viel Geld würden die Teilnehmer nicht sparen können, weil die Verpflegung nicht den größten Teil in Kalkulation ausmacht. Und der Verein hätte doppelt weniger in der Kasse, weniger Startpreis und weniger Leute, die ihn entrichten, müsste deshalb den Startpreis gleich wieder mehr erhöhen, als er ihn gesenkt hatte.
Bagdad-Biker hat geschrieben:Kritisieren muss/möchte ich die Präsentation der Vereine bei den Veranstaltungen. Den Eindruck, dass man hierbei auch neue Mitglieder werben möchte, hatte ich bisher noch nirgendwo. Man kommt an, fährt mit, isst ggf. noch ein Stück Kuchen und geht wieder. Keine Flyer, kein Aushang, keine weiteren Termine – nix!!!
Das halte ich ebenfalls für stark verbesserungswürdig. Dass bei RTF/CTF kaum Reklame für einen Eintritt in den veranstaltenden Verein gemacht wird, liegt wohl insbesondere daran, dass dann alle verfügbaren Mitglieder mit der RTF beschäftigt sind, weil man kaum genug Mitglieder hat, um den enormen Aufwand zu wuppen. Dass erinnert mich an ein Gleichnis aus der Organisations-Lehre: Man nimmt sich nicht die Zeit die Axt zu schärfen, weil man Holz hacken muss.

Ich schlage deshalb eine sehr einfache und vermutlich wirksame Werbemethode vor. Am „Schalter“ für die Nicht-BDR-Mitglieder wird ein nicht zu übersehendes Schild aufgehängt, darauf steht „Neumitglieder starten kostenlos und ohne Pfandgeld“. Wer ein Eintrittsformular ausfüllt, wird also von Anfang wie ein Mitglied behandelt, nur dass es in diesem, seinem ersten Mitgliedsjahr ausnahmsweise bei der „eigenen RTF“ selbst mitfahren kann. Der ADFC wirbt jeder Jahr zig Mitglieder dadurch, dass er vor Ort eintretenden Leuten freien Eintritt zur ADFC-Radreisemesse gewährt. Ich werde daraus gelegentlich einen „Wie werbe ich Mitglieder?“-Fred machen.
Bagdad-Biker hat geschrieben:Ähnlich verhält es sich bei vielen Internetauftritten. Veraltet, unübersichtlich und schlecht gepflegt präsentieren sich viele Seiten. Sorry, das www ist das Medium der Zeit, die Informationsquelle. Da führt kein Weg dran vorbei.

Stichwort Eigenwerbung!!! Es kann eigentlich nicht die alleinige Aufgabe von HFS sein, die Werbetrommel für Veranstaltungen zu rühren. Es gibt zig Foren und Magazine. Doch nur HFS informiert über anstehenden CTF/RTF. Warum ist das so? Jeder Verein hat doch die Möglichkeit Kleinanzeigen in Fachzeitschriften, lokaler Presse und im web zu schalten. Oftmals sogar kostenfrei.
Stimmt, aber wie sollte man dies ändern? Das Problem ist älter als das Web. Einen Pressewart, Webmaster, Vorsitzenden etc. zu finden, ist vielfach nicht einfach.
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Beitragvon thomas-hh » 07.05.2010, 07:50

Super. Damit ist mein Ausfall auch im Nirwana verschwunden und das ist auch gut so. Auf bikeredes Niveau hat es mir nicht gefallen .... so tief. Da riecht es nach Schweissfüßen.

Aber mal ehrlich: mir fällt zum Thema nix ein. Ich weiß auch nicht, wie sich die RTF in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Bis vor zwei Jahren fand ich, dass die Besucherzahlen -je nach Strecke, Veranstalter und Wetter- immens waren. Dass zur Zeit bei dem bescheidenen Wetter keine Teilnehmerrekorde gebrochen werden ist zwar bedauerlich für die ausrichtenden Vereine, aber auch nachvollziehbar. Eine der schönsten RTF, "Vor dem Weltcuprennen" meine ich, hat seit Jahren nur ein paar hundert Teilnehmer. Da heult auch keiner.
Mein Eindruck mag täuschen, aber bisher fand ich die Teilnehmer bezüglich des Alters gut gemischt. Okay, Kinder und Jugendliche sind wirklich kaum zu finden. Das liegt aber nicht daran, dass RTF unattraktiv wären, sondern dass sie sich (ich sehe es ja bei meinen) am liebsten zwischen Toilette, Dusche, Frühstückstisch, x-box und Fernseher bewegen. Jeder Schritt mehr artet in sportliche Betätigung aus und das ist "nicht gechillt, Digga". Und zur Verjüngung trage ich nicht ernsthaft bei, denn wenn einer meiner mal mit mir fahren will, dann schrecke ich davor zurück, weil
- ich ihm eines meiner Räder überlassen müsste
- er genauso unkoordiniert fahren würde, wie er sich sonst bewegt
- ich nicht einmal diese paar Stunden der Entspannung für mich hätte.
Aber ich werde es wohl mal versuchen müssen, denn wenn er schon mal was mit dem "Alten" machen will ....

Von mir aus können RTF so bleiben wie sie sind. Der Name ist Schall und Rauch und eine Änderung bewirkt .... nichts. Die Folge wäre wieder ein bisschen mehr Denglisch. Wenn sich dann noch alle Teilnehmer an die Regeln (Start am Startpunkt, Einhalten der StVO, Bezahlung) halten ....

Thomas
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Beitragvon radfreunde » 07.05.2010, 09:48

Bagdad-Biker hat geschrieben:Das Thema Verpflegung ist mir ein besonderer Dorn im Auge. Ich habe das Gefühl (subjektiv?), dass sich die Veranstalter mit dem Angebot gegenseitig ausstechen wollen. Dabei wird oftmals beinahe das Radeln zweitrangig behandelt. Ich denke, hier darf auch gerne der Verband im Regelwerk tätig werden. Es sollte eine Regelung über einen Minimal- und aber auch einen Maximalauschank geben.
Bitte nicht noch mehr Regeln vom Verband (Land oder Bund). In der Generalausschreibung (zum online Downloaden bei rad-net.de) steht schon so viel von den Teilnehmergebühren über Verpflegung bis zu Verboten. Ansonsten gilt der Markt. Der eine Verein hat Sponsoren, die Geld in die Kasse legen, andere kommen mit Naturalien, sei es ein Bäcker, ein Fahrradhändler (der Rentalbikes für Newbies zur Verfügung stellt) oder Getränkehändler ......

Helmut hat geschrieben:
Bagdad-Biker hat geschrieben:Kritisieren muss/möchte ich die Präsentation der Vereine bei den Veranstaltungen. Den Eindruck, dass man hierbei auch neue Mitglieder werben möchte, hatte ich bisher noch nirgendwo. Man kommt an, fährt mit, isst ggf. noch ein Stück Kuchen und geht wieder. Keine Flyer, kein Aushang, keine weiteren Termine – nix!!!
Ich schlage deshalb eine sehr einfache und vermutlich wirksame Werbemethode vor. Am „Schalter“ für die Nicht-BDR-Mitglieder wird ein nicht zu übersehendes Schild aufgehängt, darauf steht „Neumitglieder starten kostenlos und ohne Pfandgeld“. Wer ein Eintrittsformular ausfüllt, wird also von Anfang wie ein Mitglied behandelt, nur dass es in diesem, seinem ersten Mitgliedsjahr ausnahmsweise bei der „eigenen RTF“ selbst mitfahren kann. Der ADFC wirbt jeder Jahr zig Mitglieder dadurch, dass er vor Ort eintretenden Leuten freien Eintritt zur ADFC-Radreisemesse gewährt. Ich werde daraus gelegentlich einen „Wie werbe ich Mitglieder?“-Fred machen.
O.K. die Idee hat was. Ich bitte aber zu bedenken, dass wie oben gesagt 50% der Teilnehmer versorgt sind. Weitere werden von anderen mitgebracht, die im Verein sind. Zufällige "Laufkundschaft" dürfte die große Ausnahme sein. Die scheiden als Potenzial aus. Ein anderer Teil outet sich auch hier, möchte nicht in einen Verein. Sich dann auf die verbleibenden 5% zu stürtzen, könnte auch wieder als "Drückermentalität" abschrecken. Auch fürchte ich in der heutigen - nicht immer spaßfreien - Zone einige Anträge von Dagobert Duck aus Entenhausen oder ähnlich fantasievollen Namen und Anschriften zu erhalten, über die der Vorstand entscheiden muss und der Kassenwart das Geld vom Konto eintreiben versucht - und die HASPA wieder 20 € Gebühren wegen Unmöglichkeit berechnet ;-)
Helmut hat geschrieben:
Bagdad-Biker hat geschrieben:Ähnlich verhält es sich bei vielen Internetauftritten. Veraltet, unübersichtlich und schlecht gepflegt präsentieren sich viele Seiten. Sorry, das www ist das Medium der Zeit, die Informationsquelle. Da führt kein Weg dran vorbei.

Stichwort Eigenwerbung!!! Es kann eigentlich nicht die alleinige Aufgabe von HFS sein, die Werbetrommel für Veranstaltungen zu rühren. Es gibt zig Foren und Magazine. Doch nur HFS informiert über anstehenden CTF/RTF. Warum ist das so? Jeder Verein hat doch die Möglichkeit Kleinanzeigen in Fachzeitschriften, lokaler Presse und im web zu schalten. Oftmals sogar kostenfrei.
Stimmt, aber wie sollte man dies ändern? Das Problem ist älter als das Web. Einen Pressewart, Webmaster, Vorsitzenden etc. zu finden, ist vielfach nicht einfach. ;-)
Als einer derjenigen der Zunft der Webmaster kann ich das nicht so akzeptieren - und jetzt bitte keine Reaktionen "euer Auftritt ist erträglich"! Es ist sicher nicht immer leicht, einen zu finden, der das macht, aber das ist nicht das Problem. Das Problem fängt erst an mit dem Layout der Seite. Dieses ist einmal sicherlich Geschmacksache. Andererseits braucht man das "KnowHow" eines Grafikers zur optischen Gestaltung der Seite. Die Hobbyaktionen (oder auch die aus dem 19,995 Programm von Data Becker - Homepage leicht gemacht) sind oft einfach zu erkennen. Andere - Helmut eingeschlossen - benutzen Blog-, Foren- oder andere Tools, die eine Wahl eines Layouts ist nicht zulassen, ist aber dabei auch nicht nötig.

Für unser Rennteam hatten wir die Naturalspende einer Werbeagentur, die mir das Layoutkonzept vorlegten und dann aber sagten, dass sie die Umsetzung und den Inhalt nicht machen wollen. Der Webmaster sucht dann ein Tool, um die Seite technisch (Navigation etc.) umzusetzen, die Freewaretools NVU et al. helfen dabei nicht. Data Becker (stellvertretend für diese Art Software) kann ihre vorgegeben Layouts sonst nichts. Profiwerkzeuge wie Shockwaveeditoren etc. sind nicht "jedermanntauglich", so toll die Ergebnisse sind. Und wer kann hier HTML und Javascript oder Java pur programmieren? Also jeder versucht es mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln, kosten soll es eher nichts, incl. dem Hosting....

Nun steht die Seite, dauerte bei mit ca. 1-2 Wochen Arbeit beim abendlichen Fernsehen, und die Arbeit beginnt erst richtig. Das was die meisten Protagonisten unterschätzen, ist die Aktualisierung von Homepages. Es wird richtig kritisiert, wenn eine Seite ein Bild ist "Wir sind der Verein für .... und unserer Vorsitzender sieht so aus" und seit 3 Jahren nicht verändert wurde. Die Clickzahl tendiert täglich auf 1 - der Vorsitzende sieht sich an. Also was schreiben, es ist Input der Mitglieder gefragt. Ich bin weder bei den Radrennen dabei, noch bei jedem Mitgliedertreff. Manche Mitglieder oder Fahrer senden mir komplette Beiträge, wie jetzt gerade die Serie aus dem Trainingslager, oder manchmal nur Schnipsel SMS "wir sind gefahren, war gut, bin 3. geworden", dann versucht man was daus zu machen. Helmut hat da ein Heer von Schreibern, aber er muss eine redaktionelle Überarbeitung machen, denn Beleidigungen oder unwahre Anschuldigungen können zu bösen Überraschungen führen.

Also, wenn nicht mindestens wöchentlich etwas neues hinzu kommt, kommen keine Clicks. Wir haben täglich im Schnitt 20 visits, vor den RTF's etc. 70, für Helmut dürfte das aber eine Lachnummer sein. Die meisten werden gar nicht wissen, was auf ihrer Seite los ist. Übrigens bei unserem Rennteam ist die Zahl 4mal so groß.

Es wäre vielleicht einmal hilfreich zu erfahren, was der gemeine Besucher unserer Webseite sehen oder erleben möchte, damit er täglich die Seite besucht. Sich selbst, ja Bilder einer RTF oder anderen Veranstaltung von sich selbst werden gesucht. Blut, Schweiß und Tränen einer daily soap können wir nicht bieten (dafür gibts hier manchmal Protagonisten). Spiele die nix kosten gibt es so einfach im Netz nicht mehr (Moorhuhn - außerdem, was hat das mit Radfahren zu tun). Links - RSS Feeds auf die Zeitschriften mit Nachrichten des Profiradsports, damit täglich etwas neues auf der Seite ist, reizt Euch das, die Seite von Verein Dicke Wade jeden Tag zu besuchen? Hier fände ich einen Input seitens der Besucher hilfreich, Kritik "muss besser werden" ist schwierig umzusetzen.

Nur um mal ein Beispiel zu geben, die Aktion mit den täglichen Berichten aus dem Trainingslager in Italien, bei der Paul abends, teilweise erst bis 02:00 Uhr nachts, seine Eindrücke niederschrieb und mir per eMail sendete, die ich dann in Netz gestellt habe, haben zu einer kurzfristigen Verdopplung der Clickzahlen geführt. Unter ökonomischen Gesichtspunkten (Aufwand zu Ertrag) ein Flop, außerdem kann ich nicht beurteilen, ob die Besucher Angehörige der Teilnehmer waren, oder fremde, die den Link zum Beipiel aus einem Forum hatten, in die ich diese Information gestellt hatte. Paul und mir hats trotzdem Spaß gemacht.

Sorry wenn das jetzt für "mehr Teilnehmer bei RTF" etwas abschweifend war, aber die Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit kommt immer häufiger und bin noch nicht einmal bei Pressearbeit (mache ich nicht, da ich zur Journaille manchmal ein spaltenes Verhältnis habe).

Oder Helmut macht einen neuen Medien Thread auf... Vielleicht macht auch der eine oder andere Verband mit, die sind ja "professioneller", brauchen aber 3 Tage um Ergebnisse von Landesmeisterschaften im Netz zu veröffentlichen, das können Vereine aus der Provinz schon 4 Stunden nach Veranstaltungsende ....

Viele Grüße und bessert das Wetter, dann kommen die Massen, das ist sicher

wilf
Zuletzt geändert von radfreunde am 07.05.2010, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Grotefend » 07.05.2010, 12:27

@ bikerede

Eigentlich wollte ich mich zu all dem Unsinn, den du hier verzapfst, nicht zu Wort melden. Doch deine Einlassungen zu "Ü 50" machen mich zornig, deshalb doch zwei Anmerkungen hierzu (sofern du mir als "Ü 70" überhaupt noch zubilligst, mich zu äußern, statt besser die Klappe zu halten):

1. Wie du über Menschen urteilst, die älter und erfahrener sind als du (der du ja offenbar der einzig gültige Maßstab bist) ist menschenverachtend und asozial!

2. Doch lass' die Hoffnung nicht fahren und finde Trost in der Gewissheit, daß juvenile Unbedarftheit keiner Behandlung bedarf und mit den Jahren von selbst vergeht!

Grotefend
Sonne in den Speichen sieht nur, wer sein Rad bewegt.
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Beitragvon Radeltommes » 07.05.2010, 19:03

Endlich wieder ein vernünftiger Ton im Forum. Deshalb möchte ich auch ein paar Worte zu dem Thema beitragen.

RTF`s in der Form sollten so erhalten bleiben. Klar sollte sich jede Veranstaltung immer wieder selber überprüfen. Stillstand ist ja auch immer ein kleiner Rückschritt. Verschiedene Voraussetzungen schaffen natürlich auch unterschiedliche Rahmenbedingungen. Deshalb kann man keine pauschalen Verbesserungsvorschläge machen.

Hier in Südniedersachsen ist die RTF-Szene z. B. eher unbekannt. Hier gibts wunderschöne - und abwechslungsreiche - Landschaften (Harz, Solling etc.). Die Veranstalter leisten tolle Arbeit (als Beispiel möchte ich die RTF in Förste und Northeim nennen). Trotzdem nehmen an den Veranstaltungen "nur" knapp 300 Radler teil.

In Hamburg ist die Umgebung eher "Reizarm" (meine persönliche Meinung........bitte nicht böse sein). Hamburg ist sonst meine Lieblingsstadt. :wink: "Trotzdem" starten dort mindestens doppelt so viele Radler. Das gleiche Einzugsgebiet (und mehr Breitensportvereine im Bereich Radsport) und in Förste & Co wären es 600 + X Teilnehmer.

Es gibt folglich kein Patentrezept wie ........"der höchste Berg" , "die steilste Abfahrt", "den leckersten Kuchen". Selbst gute Internetseiten helfen (oder nur bedingt) nicht. Der MTV-Förste hat z. B. eine super Seite....trotzdem kommen keine 200 Leute mehr.....! Eine schlechte oder keine Internetseite kann aber durchaus ein paar "Kunden" kosten.

RTF`s müssen in einigen Landstrichen nur bekannter werden. Dies kann hier nur von Mund zu Mund geschehen.

Okay......manche Gelegenheiten werden evtl. verpasst. Bei der Tour d`Energie wäre die Möglichkeit von Werbung gewesen. 1.500 Teilnehmer waren allein aus dem Großraum Göttingen. Wäre doch gelacht - mit entsprechender Werbung - wenn nicht 50 davon bei der RTF aufschlagen. In den folgenden Jahren kann man dann auf ein "Schneeballsystem" hoffen.

Eine Anmerkung zum Altersschnitt bei RTF`s! Mit meinen 36 Lenzen bin ich meist einer der Jüngeren. Mich verwundert das nicht. Wie viele 18-25 jährige pellen sich Sonntags um 6 Uhr aus dem Bett!? Die kommen da gerade aus der Disco (bei mir wars z. B. so). Der Zielgruppe begegne ich im Zug zum Veranstaltungsort (selten sind sie annähernd fahrtüchtig) :cool:

In dem Alter hätte ich jede RTF verpennt. Deshalb habe ich Fussball gespielt (Treffen meist erst 13 Uhr) :D Ausserdem wollte ich in jüngeren Jahren "Gegner", mit denen ich mich messen kann. Der Genußfaktor kam erst mit 30+ dazu. Gerade bei jüngeren Teilnehmern beobachte ich den einen oder anderen (sinnlosen) Zwischenprint.....

Eine "Kritik" habe ich doch.......ich finde das Punktesystem nicht "gerecht".
Ich würde z. B. für ne 160 km Tour mehr Punkte vergeben. z. B. 1 (40 KM), 2 (80), 4 (120), 6 (160), 10 (Radmarathon). Die Ausdauerleistung würde hier mehr gewürdigt.

Ansonsten freue ich mich auf eine wunderschöne RTF-Saison mit Ü und U 50 Fahrern !!!!!!!!!!!!! ;-)

Die Rahmenbedingen werden die Vereine schaffen. Mit Leben müssen wir jede Veranstaltung füllen !!!!!!!!!!!!!!
Bagdad-Biker

Beitragvon Bagdad-Biker » 07.05.2010, 20:46

Nochmal kurzes Brainstorming:

Was die von mir gewünschte Limitierung der Verpflegung angeht, so denke ich schon, dass es einen Teilnehmerzuwachs geben wird. Zumindest bei den Vereinen, die, aus welchen Gründen auch immer, sich kein so üppiges Mahl leisten können oder wollen. Wer fährt schon zur RTF bei Verein XY, der nur Riegel und Tee anbietet, wenn er in der Woche drauf bei Verein YZ Lachshäppchen erwarten darf? Zumindest ist der Anreiz dort zu starten größer. Der kleine Verein hat dann das Nachsehen. Das ist dann ein wenig wie in der Fußball-Bundesliga. Die Bayern kaufen mit ihrem Mega-Etat den ganzen Markt leer und schwächen somit finanzschwächere Clubs.

Aber womöglich ist eine Reglementierung tatsächlich der falsche Ansatzpunkt. Alternativ schwebt mir der Gedanke eines zubuchbaren Verzehrgutscheins im Kopf herum. Wer nur radeln will, zahlt halt nur den normalen oder meinetwegen geringeren RTF-Beitrag. Wer das Verpflegungsangebot des Vereins nutzen möchte, legt halt ein paar Euronen drauf, bekommt einen Verzehrgutschein, den er an den Stationen vorzeigt.

Den kostenlosen Start für Neumitglieder halte ich für wenig sinnvoll. Zu den Schwarzstartern gesellen sich dann noch die, die wie bereits genannt wurde, die falsche Angaben machen oder ihre Mitgliedschaft binnen 14 Tagen widerrufen.

Den Schwarzstartern kann man übrigens, so wie die Kattendorfer es machen, mit kleinen Aufklebern am Vorbau oder durch das Austeilen von Startnummern etwas entgegen wirken.

Bezüglich der Mitgliederneugewinnung halte ich es für sinnvoller u. a. Handzettel zu drucken. Ihr kennt die Dinger sicher von einigen Veranstaltungen. Da ist dann eine grobe Übersichtskarte und ggf. der ein oder andere Sponsorenname drauf. Ich finde so einen Handzettel total klasse. Man hat eine grobe Orientierung, selbst wenn man seine Gruppe verliert/ sich verfahren hat. Auf der Rückseite lässt sich dann prima eine kleine Präsentation des Vereins mit angebotenen Disziplinen und Sportarten (nicht jeder fährt nur Rad), mit Ansprechpartnern und Kontaktmöglichkeiten unterbringen.

Wie wäre es mit einer Beamer-Powerpoint-Präsentation im Vereinsheim? Gruppen- und Veranstaltungsfotos. Bilder (ich find es immer wichtig ein Gesicht zu sehen) und Portraits von Vorstand und Spartenleitern wechseln sich ab mit Kontaktadressen und weiteren Vereins- und Veranstaltungsinfos. Auch eine Fotostrecke oder ein kurzes Video bei You Tube o. ä. könnten ein Ansatz sein. Zeigt den Leuten, was so geil am Radsport und an eurem Verein ist!

Desweiteren: Vielleicht ist der Boom des RR-fahrens auch vorbei? Viele junge Leute finden andere Radsportarten inzwischen interessanter, z. B. MTB-Freeride und MTB-Dirtbiken ist bei den Teens derzeit sehr angesagt. Auch BMX, hier insbesondere Freestyle, erlebt gerade die totale Renaissance. Tricksen und springen statt Kilometer schrubben kommt offenbar besser an. Da müssen die Vereine auch etwas mit der Zeit gehen. In dieser Hinsicht sind vermutlich einige dann tatsächlich etwas "altbacken".

Hand auf´s Herz. Welcher Verein hat sich mit einer der genannten Unterarten des Radsports schon ernsthaft auseinandergesetzt? Ich selbst habe das Problem, dass ich gern einem Verein beitreten würde, allerdings keinen in der Region finden kann, der eine MTB Gruppe hat. Nun könnte man meinen, ich sei der Einzige MTB´ler in Stormarn. Dem ist aber nicht so. Auch die jetzt so langsam überall entstehenden Drops, Flats und Pipes bestätigen meine Aussage über den Wandel im Sport.

Was den Internetauftritt angeht: Ein "popeliger" Blog, so wie ich einen erstellt habe, der zudem ganz kostenfrei und simpel einzurichten ist, reicht eigentlich schon aus. Es muss auch nicht täglich Neues darin stehen. Einige "Unterseiten", auf denen sich der Verein und ggf. verdiente Mitglieder vorstellen.

Ganz wichtig(!) Kontaktmöglichkeiten!!! Und zwar aktuelle!!! Ich habe es bei einigen Sportvereinen (nicht nur Radsport) erlebt, dass die Adressen und Telefonnnummern seit Jahren veraltet waren. Der eigentliche Blog, quasi das Tagebuch, kann dann genutzt werden um sowohl Besucher, als auch Mitglieder über Veränderungen und Neuigkeiten im Verein, aktuelle Veranstaltungen und Ergebnisse etc. zu informieren. Und so gigantisch ist der Zeitaufwand meines Erachtens dafür nicht.

Auch möchte ich noch einmal auf das Thema Eigenwerbung eingehen. Die zwar von dem Ein oder Anderen für Spaming kritisierte Jessica Brockmann ha, mit großem Erfolg, in so ziemlich jedem Radsportforum für ihr Rennen in Soltau die Werbetrommel gerührt. Auch die lokale Presse hat mehrfach ihr Event angekündigt. Dies lässt sich sicherlich auch bei CTF/RTF realisieren.

Werde mir weiter Gedanken machen. Möglicherweise kommt ja tatsächlich ein brauchbarer Ansatz dabei heraus?
allertaler

Beitragvon allertaler » 02.12.2010, 09:41

<b>Anmerkung Helmut: Folgender Beitrag wurde unter dem falschen Namen "Jacob Buttler" geschrieben (gibt es nicht). Er enthält u. a. eine Verleumdung, die ich in einem der folgenden Beiträge als solche erkläre.</b>

---------------------------------

Hallo Freunde des Radsports,

ich habe diese seit Mai 2010 geführte Diskussion hier in diesem Forum aufmerksam gelesen und es mir für den Rest der Saison zur Aufgabe gemacht, über die Beiträge, Personen die hinter den Nicknamen stehen, Gedanken zu machen, sie ausfindig zu machen, mit ihnen zu reden und zu diskutieren. Ich habe RTF Veranstaltungen besucht, mich mit verschiedenen Gruppen getroffen, etliche Kilometer abgerissen und Meinungen, Vorschläge und auch erschreckende Fakten gewonnen.

Ich habe auch jenen Nick persönlich getroffen der sich hier im Forum „Bikerede“ nennt, auch mit Helmut hatte ich eine Diskussion darüber, allerdings nur kurz. Mit Mitglieder eines Celler Radsportvereins habe ich etwas intensiver unterhalten, bin auf RTF´s in und um Hamburg unterwegs gewesen. Danke an Andreas von der SG Bomlitz-Lönsheide. Soviel nur dazu, damit der Eindruck entsteht, dass ich nicht nur in eine Richtung oder Umfeld recherchiert habe.

Fakt ist, das „Bikerede“ eben nicht der Vollhorst ist, für den ihn die meisten seiner virtuellen Kritiker halten und was noch viel richtiger ist, er hat Recht und viele andere auch, die RTF-Veranstaltungen kritisieren und auch die Personenen und Vereine, die hinter den Veranstaltungen stehen. Fakt ist auch, dass Kritik, auch persönliche, weder hier noch in anderen Foren, auf anderen Veranstaltungen, bei anderen Personen und Vereinen, fair behandelt werden, egal in welcher Form. Viele von Euch hier in diesem Forum, sind absolut nette Menschen, keine Frage. Glaubt ihr wirklich, dass es RTF Veranstaltungen in der jetzigen Form noch in 5 – 10 Jahren geben wird? Oder sogar in viel weniger Zeit?

Es geht aber nicht primär um die Schnitten die bei einer Kontrollstelle liegen. Es geht nicht um Teilnehmerzahlen, nicht um 100 mehr oder 100 weniger die an den Start gehen. Es geht auch nicht um die Startgelder. Es geht primär um Disziplin, um Verhaltensweisen, um Startzeiten, um ein Überangebot an RTF Veranstaltungen. Es geht um Betrug beim Sammeln von RTF A-Wertungspunkten, bei Rot über die Ampel fahren, schon weit vor der Startzeit losfahren.

Die meisten „ehemaligen“ RTFler gründen Jedermann-Teams, treffen sich zu Trainingsfahrten die am PC und mit GPS „kreiert“ werden und für reichlich mehr Abwechslung sorgen als die RTF´s, die in diesem Jahr angeboten wurden. Mit Ausnahmen versteht sich. Da es ja nun auch immer mehr zur Mode wird, bei RTF-Veranstaltungen schon meist 20 bis 30 Minuten vor dem eigentlichen Start loszufahren und das eh schon dünne Teilnehmerfeld noch weiter auseinander gezogen wird, wer möchte dafür denn noch so früh aufstehen, wenn er weiß das er eh alleine den RTF fahren muss! Da ist ein „privates“ Team mit flexiblen Treffpunkten- und Zeiten sichtlich besser.

Zum Thema Nummer eins: Punkte sammeln. Ja es gibt sie tatsächlich, Radler mit weit über 300 Punkten, dritte Wertungskarte etc… (Ich habe gerade mal knapp über 60) die in der Endabrechnung von Herrn Fachwart aus Celle auch noch falsch addiert wurden. Ist aber nur ein kleiner Aufreger wert. Ist aber in der Häufigkeit schon auffällig. Nun wie kommt ein berufstätiger zu so vielen Punkten? Geht doch nur, wenn er die RTF Karte an Veranstalter schickt und sich die Punkte eintragen lässt, gängige Praxis geworden. Fair geht anders. Selbstverständlich liegen hier Namen und Vereine vor in denen, dass so häufig gemacht wird. In NRW ist das vom Verband aus streng verboten und wird überwacht. Sollte man Bundesweit einführen. Und das ausverschämte: Sie lassen sich auch noch in Walsrode feiern, als die besten „Punktebescheisser“.

Viel Spaß und Erfolg in 2011.

PS: Um nicht ganz so anonym zu sein, mein Name ist Jacob Buttler, Winsen/Aller
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Beitragvon Stevie » 02.12.2010, 10:24

allertaler hat geschrieben:...
Ich habe auch jenen Nick persönlich getroffen der sich hier im Forum „Bikerede“ nennt, ...
...
Fakt ist, das „Bikerede“ eben nicht der Vollhorst ist, für den die meisten seiner virtuellen Kritiker halten und was noch viel richtiger ist, er hat Recht und viele andere auch, die RTF-Veranstaltungen kritisieren und auch Personen und Verein die hinter den Veranstaltungen stehen.
...
Finde ich gut, daß Du Dich offensichtlich sachlich und in alle Richtungen blickend mit der Problematik beschäftigt hast.

Von der Sache her kann/will ich gar nicht widersprechen, dafür habe ich zu wenig Ahnung, was bei einer RTF hinter den Kulissen so passiert (denn ich habe solch eine RTF noch nie organisiert). Ich bin nur froh, daß es Menschen gibt, die ihre Freizeit opfern und uns diese Veranstaltungen anbieten - egal ob die nun Ü 30, Ü 50, Ü 70 oder Ü 90 sind, alle verdienen unseren Respekt.

Das Vorgehen von "bikerede" war aber etwas daneben, er hat m. E. teilweise sachfremd und v. a. beleidigend/respektlos argumentiert (oder eher gesagt: geschrieben) - so kann und wird man mit Sicherheit nichts verändern.
Wie heißt es so schön: Der Ton macht die Musik .... und wenn die Musik zu laut wird, schaltet man (sie) ab.

Vielleicht dient Dein Beitrag ja dazu, daß die Experten sich wieder sachlich (!) mit der Sache auseinandersetzen können.

Gruß, Stevie
allertaler

Beitragvon allertaler » 02.12.2010, 12:30

Sicherlich hat du Recht, was die Tonwahl angeht, aber.....ich verstehe nun auch die andere Seite, warum der Ton daneben lag.
Aber ich denke, eine weitere Diskussion wäre hier nicht förderlich. das muss an einem runden Tisch besprochen werden, wenn überhaupt.
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Beitragvon Helmut » 02.12.2010, 23:32

allertaler hat geschrieben:Um nicht ganz so anonym zu sein, mein Name ist Jacob Buttler, Winsen/Aller
Das ist eine dreiste Lüge und ein erneut blamabler Auftritt. Einen RTF-Fahrer Jacob Buttler aus Winsen/Aller gibt es nicht. Dein Duktus entlarvt Dich als den "Mann", dessen Identität sehr wohl bekannt ist, der sich bereits als „Biker-Ede“ seinen Rausschmiß verdient hatte und als „Biker-Ede 2“ erneut von mir gelöscht werden musste. Na gut, dann schmeiß ich Dich halt zum dritten Mal raus.

Du hast doch jetzt ne eigene Homepage. Da kannst du schreiben was du willst. Viel Spaß dabei!
allertaler hat geschrieben:ich habe diese seit Mai 2010 geführte Diskussion hier in diesem Forum aufmerksam gelesen und es mir für den Rest der Saison zur Aufgabe gemacht, über die Beiträge, Personen die hinter den Nicknamen stehen, Gedanken zu machen, sie ausfindig zu machen, mit ihnen zu reden und zu diskutieren. Ich habe RTF Veranstaltungen besucht, mich mit verschiedenen Gruppen getroffen, etliche Kilometer abgerissen und Meinungen, Vorschläge und auch erschreckende Fakten gewonnen.

Ich habe auch jenen Nick persönlich getroffen der sich hier im Forum „Bikerede“ nennt, auch mit Helmut hatte ich eine Diskussion darüber, allerdings nur kurz. Mit Mitglieder eines Celler Radsportvereins habe ich etwas intensiver unterhalten, bin auf RTF´s in und um Hamburg unterwegs gewesen. Danke an Andreas von der SG Bomlitz-Lönsheide. Soviel nur dazu, damit der Eindruck entsteht, dass ich nicht nur in eine Richtung oder Umfeld recherchiert habe.
Erinnert mich an ein Textzeile von Torfrock: „Er ist schon reichlich rumgekommen, von Hamburg bis nach Bremen, doch...“ Der Text könnte hier weitergehen mit „...begriffen hat er nicht viel.“
allertaler hat geschrieben:Fakt ist, das „Bikerede“ eben nicht der Vollhorst ist, für den ihn die meisten seiner virtuellen Kritiker halten und was noch viel richtiger ist, er hat Recht und viele andere auch, die RTF-Veranstaltungen kritisieren und auch die Personenen und Vereine, die hinter den Veranstaltungen stehen.
Immerhin gibt es einen, der dich positiv sieht. Wer noch? Fakt ist, dass du ein rechthaberischer Stinkstiefel bist, den ich aus dem Forum verbannt hatte und dies gleich wieder tun werde. Und nicht nur ich und nicht nur hier und nicht nur aus dem Forum. Und dies immer wieder, weil du bisher noch immer in jeder Beziehung durch dein nicht sozialverträgliches Verhalten dumm auffielst.
allertaler hat geschrieben:Glaubt ihr wirklich, dass ...
Ich habe nicht die geringste Lust wieder dein Geschmiere hier lesen zu müssen, deshalb gehe ich auf den Rest des Textes gar nicht erst ein. Nichts gegen eine gesittete Diskussion, die aber ist mit dir nicht möglich.
allertaler hat geschrieben:Zum Thema Nummer eins: Punkte sammeln. Ja es gibt sie tatsächlich, Radler mit weit über 300 Punkten, dritte Wertungskarte etc… (Ich habe gerade mal knapp über 60) die in der Endabrechnung von Herrn Fachwart aus Celle auch noch falsch addiert wurden. Ist aber nur ein kleiner Aufreger wert. Ist aber in der Häufigkeit schon auffällig. Nun wie kommt ein berufstätiger zu so vielen Punkten? Geht doch nur, wenn er die RTF Karte an Veranstalter schickt und sich die Punkte eintragen lässt, gängige Praxis geworden. Fair geht anders. Selbstverständlich liegen hier Namen und Vereine vor in denen, dass so häufig gemacht wird. In NRW ist das vom Verband aus streng verboten und wird überwacht. Sollte man Bundesweit einführen. Und das ausverschämte: Sie lassen sich auch noch in Walsrode feiern, als die besten „Punktebescheisser“.
Ich habe selten solch verleumderischen Dünnpfiff gelesen. Weil 300 reguläre Punkte dein Vorstellungsvermögen übersteigen, setzt du mal eben solche falschen Anschuldigungen in die Welt. Um auf dem von dir beschriebenen Weg z. B. nur 100 irreguläre Punkte zu sammeln, müsste man eine Menge Leute in sehr vielen Vereinen kennen, bei denen man nicht fährt (zusätzlich zu denen, bei denen man fährt), denen man mal eben seine Karte schickt, damit die einem irreguläre Punkte gutschreiben. Das Ergebnis auf der Karte muss dann am Jahresende so plausibel sein (zeitliche Folge), dass der Landes-RTF-Wart das alles nicht bemerkt.
Stevie hat geschrieben:Finde ich gut, daß Du Dich offensichtlich sachlich und in alle Richtungen blickend mit der Problematik beschäftigt hast.

Vielleicht dient Dein Beitrag ja dazu, daß die Experten sich wieder sachlich (!) mit der Sache auseinandersetzen können.
Tja, Du wirst jetzt wohl aus allen Wolken fallen. Der Mann, dem Du geschrieben hattest, ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Er ist es, der nicht fähig oder nicht willig ist (vermutlich beides), eine sachliche Diskussion zu führen.

Du hast vermutlich vieles nicht mitbekommen, weil Du hier neu bist. Man kann es auch nicht mehr nachlesen, weil die „schönsten“ Passagen in der Auseinandersetzung mit diesem „Herren“ durch einen Servercrash verloren gingen. Und da dürfen sie auch gerne bleiben.
Zuletzt geändert von Helmut am 03.12.2010, 01:19, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Beitragvon Stevie » 02.12.2010, 23:56

Hallo Helmut,

nein, ich falle nicht aus allen Wolken und hatte die Möglichkeit, daß "bikerede" sich unter einem anderen Namen hier wieder angemeldet hat, auch in Betracht gezogen (so etwas passiert ja in anderen Foren auch immer wieder).
Trotzdem war/ist aber nun nicht gänzlich auszuschließen, daß es sich bei allertaler um eine andere Person handeln könnte, deshalb habe ich geantwortet (ich muß zugeben, sicherlich auch ein bißchen, um ihn zu "locken").

Mich würde aber interessieren, was Dich so sicher macht, daß es sich wieder um "bikerede" handelt?
Sein Duktus alleine kann doch kein Beweis sein.

Gruß, Stevie
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Beitragvon Helmut » 03.12.2010, 00:24

Stevie hat geschrieben:Mich würde aber interessieren, was Dich so sicher macht, daß es sich wieder um "bikerede" handelt?
Sein Duktus alleine kann doch kein Beweis sein.
Selbst wenn er es nicht wäre, wer ist es dann? Jedenfalls nicht der, der er vorgibt zu sein, denn den gibt es nicht. Ich bin mir sicher, er ist es. Dafür sprechen weitere Indizien.

So oder so lügt dieser "Herr". Zudem schreibt er Verleumdungen. Das ist hier niemanden gestattet.
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.

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