Brevet Herbsterlebnis (Mini, pur und klasssisch) 29. September 2018 (Berichte und Bilder)

Knud
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Brevet Herbsterlebnis (Mini, pur und klasssisch) 29. September 2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Knud » 02.10.2018, 23:21

Ich hatte das Herbsterlebnis schon länger als Schlusspunkt meiner Straßensaison ausgeguckt. Also Wecker stellen und im Dunklen zur Bahn radeln. Vom Bahnhof Aumühle ist es nicht weit zum Startort dieses Brevets. Knapp 70 Fahrer und Fahrerinnen trafen dort ein.

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Darunter waren auch erfreulich viele Foris. Die Fahrer verteilten sich ganz gut auf die drei angebotenen Streckenlängen von 150, 203 und 240 km. Im Vereinsheim des TuS Aumühle-Wohltorf gab es ein kleines Angebot an Kaffee und Stärkungen.

Vor dem Start hat Dreckschleuder in seiner Einweisung auf Gefahrenstellen und Regeln hingewiesen. Kurz sollten alle anzeigen, welche Strecke sie planen, was die Gruppenbildung deutlich erleichterte.

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Ich hatte mich vorher schon mit Michael Scheibe verabredet. So sind wir dann auch zusammen los. Die Gruppe war uns aber bald zu flott, so dass wir zu zweit weiter fuhren. Schließlich hatten wir ja noch einiges an Wegstrecke vor uns. Kurz vor der Elbbrücke Geesthacht liefen dann gleich zwei Gruppen auf uns auf. Zum Einen Dreckschleuder, der einen Gruppe über die Mini-Strecke führte und zum Anderen eine Gruppe um Bärbel und weiteren vom Audax SH. Dieser Gruppe haben wir uns dann angeschlossen. Hier hat es im weiteren Verlauf m.E. auch mit den Führungswechseln endlich mal wieder geklappt. Bis Dahlenburg verging die Zeit wie im Flug, Bilder habe ich keine gemacht. Unsere Gruppe fiel bei Rewe ein, den nötigen Stempel trug die Deutsche Post bei. Kuchen am Vormittag? Na klar:

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Bei Pausen wurde darauf geachtet, dass alle wieder dabei sind. Auch an Anstiegen waren wir natürlich nicht alle gleich schnell, fuhren aber anschließend gemeinsam weiter. Das Bild unten entstand in Folge der Suche nach der Antwort auf eine Kontrollfrage. Diese wechseln jährlich.

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Die Strecken waren gegenüber dem letzten Jahr erheblich geändert. Das lag im wesentlichen daran, dass zwei Fähren wegen Niedrigwasser nicht fuhren. Aus meiner Sicht war das eher spannend, da ich jetzt in weiten Abschnitten auf der "anderen" Elbseite fahren durfte. Das gilt auch, wenn ich auf der "Elbuferstraße" über eine Fehlbenennung lästerte, konnte ich doch weder die Elbe noch ein Ufer sehen. Vielleicht hätten wir vorher auf dem Kniepenberg ein paar Kilometer hinter Hitzacker doch noch zum Aussichtsturm gehen / fahren sollen. Auf dem Weg dorthin waren einige zwar kurze, aber für mich knackige Anstiege zu bewältigen. Das waren dann auch schon fast die großen Straßen. Ich habe mich mehr als einmal gefragt, wie man so kleine, aber dann eben auch kaum befahrene Straßen und Wege findet. Ganz Autofrei ist es sogar auf den letzten Kilometern vor Boizenburg.

In Neu Darchau war der Supermarkt leider schon geschlossen. Einvernehmlich wurde der Kaffee verschoben. In Alt Garge war die Straße für die Kreuzung einer Draisine kurzzeitig gesperrt. Die teils zugewachsenen Gleisanlagen zeugen von besseren Zeiten.

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Dieses mal war für alle die Fähre in Bleckede der Weg zurück über die Elbe. Bis Boizenburg blieben wir als Gruppe zusammen. Dort trennten wir uns in eine Gruppe, die sich in einem Café stärken wollten und eine andere, die nach dem Besuch eines Supermarktes gleich weiter wollte. Leider ist es uns auf dem letzten Abschnitt nicht mehr so gut gelungen, die Gruppe zusammen zu halten. Dazu mag auch der Wind beigetragen haben, der jetzt meist von vorne kam.

Im Ziel gab es einen deftigen Eintopf. Es war aber auch noch Kuchen da. Nach der Tour war es doch schön "in der warmen Stube" zu sitzen. Nach einigen interessanten Gesprächen, machte ich mich auf dem Weg zur S-bahn.

Mein Dank geht an Dreckschleuder und Team für die perfekte Organisation und die tolle Wegführung.
Bedanken möchte ich mich bei einer tollen Gruppe, die mir eine schönen Urlaubstag bescherte und bei Michael, der mir gut in die Tour geholfen hat.

Knud

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