Ein Wochenende mit allen Schikanen

Albert Ulbricht
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Ein Wochenende mit allen Schikanen

Beitragvon Albert Ulbricht » 20.08.2018, 03:47

Am Freitag ging es los - es sollte ein tolles Wochenende werden,erst mal Richtung Leipig zur HISTORICA.Aber vorher Von der A 9 ,Abfahrt BITTERFELD - WOLfen,runter,im Gewebegebiet geparkt,mein Hardtail vom Dach geholt ,ich fahre neuerdings immer mit 2 Rädern auf dem Dach und los ging es.Ich hatte mir vorher eine Strecke auf GP-sis zusammengebastelt.Gp-sis versteht mich manchmal nicht und will mich auf zahme Streckenabschnitte schicken. Dem muss ich nachhaltig widersprechen und zeigen wo der Hase langlaufen soll. Wenn es dann einen Weg gibt dann klappt es auch,das endet manchmal im Kaos aber deswegen fahre ich ja MTB.So auch diesmal mit hammerhartem Gelände,Windbruch mit so dicken Bäumen ,da weis man nicht wie man rüberkommen soll,aber ich bin ja gelenkig.Und auch sonst sehr anstrengend.Was ich jetzt feststellen musste ,nicht nur hier in den Wäldern,es wird der ganze Recyclingbeton auf die Waldwege gekippt,glttgeschoben,nicht verdichtet,die Reifen werden sich freuen.Ausserdem von Wegwbau keine Ahnung,es wird kein Dachprofil angelegt,das wasser kann nicht abfliessen,es sind auch keine Gräben an den Seiten angelegt.erst mal ok,der Betonschutt ist weg,.Auf den Wegen wird er zur Seite gedrückt es bildet sich regelrecht eine Badewanne,in zwei Jahren ist der Weg schlimmer wie vorher. Wieder am Auto und ab nach Borsdorf zur HISTORICA. Wochenende nimm deinen Lauf.
Sonnabend
Morgens um 7 Uhr 30 fuhren wir eine halbe Stunde vor dem offiziellen
Marathonstart zu fünft los,3 vom RBC,einer aus Bad Schwartau und einer vom Radclub Trave.Ich fuhr den Marathon zum 4.Mal und wusste was bevorstand.Eigentlich ein stinknormaler Marathon,aber was keiner dem Sachseland zutaut 3 fiese Anstiege drin,Der ROCHLITZER BERG,eine Rampe mit 20 % in einer Ortsdurchfahrt und das non plus Ultra der gefürchtete COLLMER - Anstieg zu Kontrolle 4.Da warteten immerhin bei Kopfsteinpflaster, was nich besonders rollt,1 km Anstieg bei 13 % ,mit einer Rampe von 17 % auf die Teilnehmer.Oben gab es dann für die "Alkoholiker" warmen Rotwein,der auch mit einem Gläschen angenommen wurde,soll motivieren.Es war so trockenes Wetter und so wurde das Abfahren zu keinem Problem,meist ist das Kopfsteinpflaster feucht und die Abfahrt muss vorsichtig bewerkstelligt werden.Das war es dann auch schon ,wer den Collmberg bezwungen hat kann schön nach hause radeln.Als ich das erstemal die HISTORICA gafahren bin,150 km mit einem 28 Ritzel hinten und 3 vorn und ich den Berg noch nicht kannte musste ich nach der 17% Rampe vom Rad,1 min Pause und weiter ging es,wenn ich gewusst hätte das nach er nächsten Kurve die Kontrolle erreich ist hätte ich durchgezogen.Die darauffolgenden Jahre habe ich eine Kassette mit 12 / 32 benutzt und brauchte nie wieder vom Rad.Irgendwo mussten wir über eine schmaleFussgängerbrücke,die Brücke schaukelte sich durch die Trittbewegungen dermassen auf,dass eine Geradeausfahrt nicht möglich war.die Brücke machte Schlängelbewegungen und die Fußgänger große Augen. 1800 hm am Sonnabend, dasselbe hatte ich für den Sonntag geplant.Mal sehen,auf nach Grönningen.
Letzte Etappe
22 Uhr Ankunft in Grönningen,stockdunkel,wo ist der Sportplatz,Das Navi hat mich zum Sportplatz gebracht,aber kein Sportplatz war zu sehen,dunkel.Mit Fragen habe ich ihn dann gefunden.Ruck zuck lag ich in der Falle ,ausschlafen,Start 9Uhr.Morgens Anmelden,ein bisschen früher machte ich mich auf die Socken,mir war klar ich fahre allein.Erst mal bis Thale,Thale heisst Thale weil es im Tal liegt,Das sollte ich auch zu spüren bekommen.Thale war der Zentrlkontrollpunkt.Von hier aus gab es zwei Schleifen,Hexentanzplatz und Rosstrappe. Wer 150 km fahren wollte ,der musste eine Schleife 2 mal fahren.wollte ich weil ich nicht wusste was Sache ist.Ich wählte als erstes die Schleife Rosstrappe. Und was soll ich sagen nach ein paar Kurven ging es los.
3 km mit 14 % nie unter 10%.Ich kurbelte los mit meinen 32 Zähnen,immer gerade hoch ,keine Kurven und die 1800 hm vom Vortag in den Beinen.Ich sehe es nicht als Schande ,wie manche vielleicht, gut fand ich es aber auch nicht,ich musste 3 mal vom Rad,kurze Pause,weiter.Wie war die Freude gross als ich oben war denn dann kam eine Abfahrt bei trockenem Wetter,das entschädigt.Dann ging es weiter, wie in der Holsteinischen Schweiz, bis zur Kontrolle in Thale. Kurz was gegessen und die nächste Schleife HEXENTANZPLATZ stand auf dem Programm.Das gleiche Bild nach ein paar Kurven.Diesmal aber nur 12 % mit ein paar Serpentinen drin,sollte besser gehen,das erzähl mal meinen Beinen.Hätte ich ein 34 Ritzel,was es ja mitlerweile gibt,ich hätte es benutzt.Wenn man eine Reserve hat so benutzt man sie auch,warum quälen.Ich habe einfach keine Kraft in den Beinen ,um kleinere Ritzel und grössere Blätter zu drücken.da kommt bei mir auch nichts mehr,höchstens Beinpresse.Jeder muss doch so Ketten wie er zurecht kommt,da kann man sich nicht nach Anderen richten.Bei den Profis haben ja auch nicht alle gleich gekettet.Also 2 mal vom Rad,Gleiche Freude als ich oben war,aber noch bessere Abfahrt mit vielen Kurven,da lacht das Radfahrerherz. Dann nach Thale zurück,insgesamt hatte die 2. Schleife mehr hm. An der Kontrolle der Entschluss, lass es ,118 km reichen, nochmal die Quälerei? So bin ich dann nach Grönningeb getrudelt.
Als Fazit möchte ich anmerken :Warum fahren alle auf den Brocken? Rosstrappe und Hexentanzplatz ist Super,oder ist der Brocken zahmer? Ich war noch nicht oben,kommt demnächst.Ausserdem möchte ich anfügen,dass mir die bewaldeten Mittelgebirge besser gefallen wie die kahlen Hochgebirge, die sind aber sportlicher.Den Panoramablick vom Hubschrauber, auf die Serpentinen, hat man ja nicht beim Fahren.

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