RTF "In die Holsteinische Schweiz", 5.8.2018 (Berichte und Bilder)

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RTF "In die Holsteinische Schweiz", 5.8.2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 05.08.2018, 18:31

Hier geht es erstmal zu meinen etwa 100 Bildern: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... -5-8-2018/

Bericht folgt später.
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Re: RTF "In die Holsteinische Schweiz", 5.8.2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 06.08.2018, 17:36

Weitere Bilder direkt von den Kattenbergern gibt es hier: https://photos.google.com/share/AF1QipM ... VTVjdJUVNB
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Re: RTF "In die Holsteinische Schweiz", 5.8.2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon sonja1 » 07.08.2018, 18:56

So, jetzt komme ich endlich einmal dazu, meinen Bericht zu schreiben. Wir hatten uns schon recht früh dazu entschieden, auf die 120km-Runde zu gehen. Dementsprechend hatte ich vorher mal so rumgefragt, wer mit uns fahren würde. Leider bekam ich immer die Antwort „ich fahre die 85-er, weil…“. Alles nachvollziehbare Gründe, keine Frage, aber ich suchte doch Mitfahrer … Nun ja, das wird sich schon finden. Und so machten wir uns am frühen Morgen auf Richtung Kaltenkirchen. Als wird dort ankamen, wurden wir zunächst von diesem Angebot begrüßt:

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Das brauchte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht :HaHa: Angesichts der Uhrzeit– es war kurz nach 8 Uhr – war verständlicherweise auch noch nicht soo viel los.

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Und so klappte die Anmeldung mit Scan&Bike recht schnell. Wir wurden zwar darauf hingewiesen, daß unsere Scan&Bike-Karte vom letzten Jahr ist (das wußten wir). Aber nach einer kurzen Diskussion ging es dann doch. Hintergrund war, daß das System scheinbar meckert, wenn die Karte nicht aus dieser Saison ist :Weissnicht: Verstehen tue ich das nicht, denn wenn man keine Punkte sammelt, ist es doch egal, von wann die Karte ist. Aber gut … Schön ist, daß man mit Scan&Bike eine personalisierte Startnummer bekommt :sieg:

Nach und nach füllte sich auch die Anmeldung

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Am Ende sollten es ca. 650 Teilnehmer werden. Es trudelten auch immer mehr bekannte Gesichter („ich fahre heute nur 85, weil…“) ein. Ich hatte zeitweise den Eindruck, wir müßten die 120km alleine fahren. Zum Glück bewahrheitete sich das nicht.

Und dann ging ich auch schon schnell zum Start – Fotos machen :foto: Ein kurzer Plausch mit dem Fotografen des Hamburger Abendblatts war auch drin. Er fragte kurz, ob ich mitfahre. Als ich das bejahte, meinte er: „dann sehen wir uns ja in Bark (K 1)“. Und dann mußte ich auch schon los, als ich sah, daß Mike667 am Ende des 2. Startblocks fuhr. Er hatte sich netterweise dort eingereiht, da eine Orchesterkollegin von mir ebenfalls dort fuhr ;-) Susanne!

Aus Kaltenkirchen heraus wurden wir wieder mal hervorragend von der Polizei eskortiert :Polizei: , die für jeden Startblock die Kreuzung sperrte. :Danke:

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Ich mag ja eigentlich die ersten 20-25 km einer RTF nicht so gerne, weil es dort immer so hektisch zugeht. Das war dieses Mal aber völlig anders. Erst hatten wir die Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg

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vor uns, danach den SV Sülfeld (SV HU war irgendwo abhanden gekommen :Weissnicht: ). Beide Teams fuhren solide Zweier-Reihe, so daß auch dahinter diszipliniert gefahren wurde. Hektisch wurde es nur, wenn schnellere Gruppen von hinten kamen und teilweise abenteuerlich überholten :Schimpfen: . An der Stelle sei eine leise Kritik erlaubt: Vielleicht hätte man die (relativ großen) Startblöcke mit etwas mehr zeitlichem Abstand losschicken sollen, denn teilweise war es unterwegs sehr voll.

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Durch die tolle Führungsarbeit verflog der erste Teil bis K1 wie im Fluge. Total entspannt und angenehm. An K1 angekommen traf ich – wie verabredet – auf den Abendblatt-Fotografen. Als er sich ärgerte, daß er ein Tandem verpaßt hat, habe ich ihn an diese beiden verwiesen

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Das wurde dankend angenommen. Nach K1 wurde es dann ja spannend: Gibt es außer uns noch Fahrer, die 120 km und mehr fahren wollen? JAAA! Es gab sie. Wir trafen auf Fahrer vom RV Schleswig, mit denen wir gemeinsam – fast – bis zum Schluß gefahren sind. Jungs, das war klasse :GrosseZustimmung:

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An K2 trafen wir auf den einen oder anderen Marathonfahrer.

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Der Weg zum Damen-WC war dagegen bemerkenswert: Ab durch die Möbel-Abteilung :shock:

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Und direkt vor dem Eingang zum WC stand ein Bett – wie einladend :Kuehlen: Es konnten aber alle Ladies widerstehen …

Und weiter ging´s! Jetzt wurde es irgendwie komisch. Meine Oberschenkel machten irgendwann dicht. Im Stehen fahren ging überhaupt nicht mehr. Und auch im Sitzen kam ich nicht wirklich voran. Was war bloß los? :Unentschlossen: Nun ja, es nützte ja nix. Ich mußte irgendwie weiterfahren, aber es war zeitweise so, wie dieser Ort heißt:

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Und so hoffte ich sehnlichst auf die nächste Kontrolle, die ich auch irgendwann erreichte. Dort hab ich erstmal drei Becher Getränk in mich reingeschüttet :kipprein: . Danach lief es wieder viel besser. Ich denke, ich hatte vorher einfach zu wenig getrunken. Merke! Regelmäßiges Trinken hilft …

Und so fuhr ich mit deutlich besseren Beinen weiter ins Ziel, wo schon der eine oder andere seine verdiente Bratwurst genoß.

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Wir mußten dann aber schnell weiter, um die AKN zu erreichen (sie fährt nur alle 40 Minuten).

Liebe Schleswiger, wir danken euch für die tolle Begleitung. Danke auch an die Kattenberger, die wieder eine super RTF organisiert haben. :Danke:
Sonja - die radelnde Anwältin

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Stauder Volker
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Re: RTF "In die Holsteinische Schweiz", 5.8.2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Stauder Volker » 08.08.2018, 22:29

Bei den rund 700 Teilehmern, einschließlich den Startern für die Marathonstrecke, gab es weitgehend zufriedene aber auch angespannte Gesichter, bei der vom RSC Kattenberg veranstalteten RTF.
Das lag zu einem an den erträglichen Temperaturen von um die 25° bei bewölkten Himmel, dem Streckenverlauf auf überwiegend landwirtschaftlichen Wegen und Nebenstrecken, begleidet von der sehr guten Ausschilderung und den übersichtlichen Hinweisen auf Gefahrenstellen und bei Streckenteilung. Zu kämpfen hatten alle Teilnehmer, insbesondere ab der 2 Punkte Strecke, mit dem Wind und dem welligen Streckenverlauf, bei dem es ansehnliche Höhenmeter zu bewältigen galt.
Ein großes :Danke: an die sehr bemühten Helfer um Heiner Korschewski an der Strecke, an den K - Punkten und im Start/Ziel Bereich.

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Das abwechslungsreiche Verpflegungsangebot war auf die Temperaturverhältnisse abgestimmt. Auch für die technische Hilfe an den K-Punkten.
Ich hatte des Starterfeld um rund zehn Minuten verpasst und machte mich auf den ersten Teilabschnitt bis Brak daran, Sonja und Mike 667, die ich als einzige Teilnehmer von HFS Foris am Start sah, einzuholen und bis Brak konnte ich auf die weiteren sechs Teilnehmer meines Trainingsvereins, dem RST Waldörffer SV, aufzuschließen.

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Gemeinsam sind wir dann, ergänzt durch Teilnehmer von der RG Uni Hbg. und von FC St. Pauli bei abwechselnder Führungsarbeit : Kreisel : bis ins Ziel gefahren. Auf dem Streckenabschnitt von Bark nach Schlamersdorf begleitete uns das bei nahezu allen RTF präsente Tandemteam von der RV Trave.

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Das Tandemteam hatte diesmal Konkurrenz von einem Pärchen, das ich zum ersten Mal bei einer RTF wahrgenommen habe. Auch zwie Fahrer auf Liegeräder begleiteten die RTF.
HeimfeldDirk traf ich auch in Schlammersdorf, der trotz Hexenschuss die Marathonstrecke in Angriff nahm. Ich gab ihm mit meine besten Wünsche mit auf seinem Weg :wink: und dass er sein Ziel ohne Schmerzen bewältigen kann.

Der FC St. Pauli war mit einer großen Abordnung vertreten, die überwiegend die vier Punkte Strecke fuhren.

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Auch das Tesla Team war zahlreich präsent.

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Ein gutes Outfit habe ich bei den Fahrern der RG Wedel wahrgenommen.

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Für die Teilnehmer war es zusammengefasst eine gelunge Veranstaltung und für den Veranstalter auch ein wirtschaftlicher Erfolg durch die große Teilnehmerzahl.
Gerne sehen wir uns im kommenden Jahr wieder :D
Im Vordergrund steht der Spaß und das Team
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Kanarienvogel
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Re: RTF "In die Holsteinische Schweiz", 5.8.2018 (Berichte und Bilder)

Beitragvon Kanarienvogel » 09.08.2018, 21:18

So, nach dem Volkers Bericht auch bebildert ist, könnt ihr seine restlichen Fotos noch in der Galerie anschauen: https://www.helmuts-fahrrad-seiten.de/2 ... -5-8-2018/
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Knud
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23. Holsteiner Wellenritt 5. August 2018, Bericht(e) und Bilder

Beitragvon Knud » 10.08.2018, 22:06

Es wird mal wieder Zeit, dass ich auch berichte. Zu den schönen Randbedingungen dieses Tages gehört es, dass ich mich nur ein kurzes Stück zum Bahnhof bewegen muss. Dann fährt mich die AKN direkt nach Kaltenkirchen. Dort ist es auch nur ein kurzes Stück zum Start. Immerhin zu zweit entstiegen wird der Bahn in der sich müde Nachtschwärmer und Radwanderer trafen.

An der Anmeldung war kurz vor schon ordentlich etwas los. Aber es ging flott, da meist nur in der Liste abgehackt werden musste. Ungewöhnlich für mich: Die Wertungskarten wurden erst nach der Rückkehr gebraucht. Dafür wurde die Startnummer auf der Streckenkarte notiert.

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Ich sollte häufiger mit etwas "Luft" ankommen. So kann ich mich noch umsehen, mit ein paar Leuten schnacken oder das 2. Frühstück vernachen. Bild

Man sieht immer mehr Fahrer in den Trikots von "Kilometer für Kinder". Eine klasse Aktion, man hat seinen Spaß am Radfahren, fördert seine eigene Gesundheit und hilft mit einer kleinen Spende für jeden Kilometer. Bild Hier drei aus Schleswig, wenn ich das richtig erinnere.

Ich frage mich ja, wo sind all die Leute kurz vor dem Start. Ein paar Minuten später sind sie dann doch da. Bild Bild

Rund 120 Marathonies wurden auf den Weg geschickt.

Ich habe mich an diesem Tag einer Gruppe unter Führung der RG Wedel angeschlossen. Am Ende sind weit über zwanzig Leute gemeinsam gefahren. : Kreisel : Abweichend vom sonst üblichen wurde bis K2 eigentlich nur vorne links gewechselt. Ich kann die Ausdauer, eine Gruppe so lange, so ausgeglichen und ruhig zu führen, nur bewundern. Nur einmal gab es Verwirrung, da an einer Kreuzung zwei Schilder entfernt wurden. Aber zahlreiche Leute mit Navi waren sich einig: Hier rechts ab. Im nächsten Ort (Weede) gab es dann auch wieder die gewohnte perfekte Ausschilderung.

Auch mit Extra-Schlenker war Bark schnell erreicht. Das Versprechen auch bei unserem zweiten Besuch noch genug Verpflegung anzubieten, wurde gehalten. :GrosseZustimmung: Neben dem Üblichen wurde auch der Schokokuchen mein Opfer. Heute wäre der Rückzug unter das Dach nicht nötig gewesen.
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Allerdings kam es uns frisch vor nach all den warmen Tagen. Der Wechsel zwischen Sonne, Bewölkung und schattigen Abschnitten war aber genau richtig.

Auch das Depot Schlammersdorf hatte ich schon mal gesehen. Es ist wohl das Depot mit der großzügigsten Ein- und Ausfahrt. ;) Übrigens habe ich auch hier Leute am Depot vorbei fahren sehen.
Bild Bild
Klasse übrigens die Idee neben Wasser auch Apfelschorle zum Nachtanken der Flaschen anzubieten.

Es sind nur wenige Kilometer bis Seekamp. Allerdings haben die Kattenberger ein paar schöne Schleifen eingebaut, damit man nicht zu schnell da ist. Die Holsteiner Schweiz ist einfach schön. Bilder von unterwegs gibt es von mir kaum, da das Handy lieber in der Trikottasche bleibt.

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Dieses hier "verdanken" wir eine Pause, die ein Platten erforderte. Es war der einzige an diesem Tag.

Mein persönlicher optischer Höhepunkt war der Moment, als am Plöner See der Blick auf den See und bis hinüber zum Plöner Schloss frei wurde. In der großen Gruppe war aber der Blick auf Vordermann oder -frau wichtiger.
In Seekamp wurde dann wieder zur Scheunenparty geladen. Aus der großen Extra-Schleife für Marathonies mit eigenem Depot früherer Jahre wurde eine Rundfahrt östlich von Seekamp. Das war auch nicht weniger schön als vor drei Jahren, ermöglicht aber den Verzicht auf ein Depot. Allemal eine vertretbare Entscheidung. Diese Schleife verdient allemal das Etikett wellig.
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Nach dem zweiten Besuch in Seekamp kam mit dem Rückweg nach Bark der größte Teilabschnitt. Die Gruppe zog sich nun etwas in die Länge, fand aber immer wieder zusammen. In Bark war die Anzahl der Fahrrad-Parkplätze dem bedarf angepasst. Aber das Buffet bot weiter alles Nötige.

Strecke, Organisation, Ausschilderung und "Betreuung" ließen nichts zu wünschen übrig. Nach der Hitzewelle waren die äußeren Bedingungen auch sehr gut. Und wenn Wedel mal wieder "gesittet" fährt, bin ich gerne wieder dabei. Die Gruppe hat Spaß gemacht. Ein großes :Danke:

Eine Zielwurst verträgt meine Magen irgendwie nicht, aber "Zielkuchen" und Kaffee waren eine gute Alternative. Und dann habe ich mich wieder heim fahren lassen...

Knud

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